Umstellungen
28. Januar 2009

Heute hab ich einige Umstellungen innerhalb der Praxis und der Schamanenschule gemacht. Ich hab vieles vereinfacht, Foren zusammengefügt für den besseren Überblick und somit drastische Änderungen vorgenommen:
Umstellungen in der Schamanenschule
Ich habe die Bereiche der Schule neu formiert in die Langzeitseminare und die Schnupperkurse. Die Unterteilung in die verschiedenen Seminare hab ich rausgenommen und hab so nun alle zusammen.
Keine privaten Nachrichten mehr
Ich habe die Funktion “Private Nachrichten” weg genommen. Ebenso die Mailfunktion. Ich kriege täglich duzende Mails, die eigentlich Beiträge für bereits eingerichtete private Räume sind. Das macht es mir organisatorisch zu schwer. So hab ich mir die Organisationsarbeit erleichtert, hoff ich.
*smile*
Traumfänger
25. Januar 2009


Die Schamanenstube fertigt ja in Kundenaufträgen Traumfänger. Den neuesten möcht ich hier zeigen, weil er mir persönlich auch so gut gefällt.
Er wird ja nicht mehr lange in unseren Händen sein, sondern ist für jemand anderen gemacht. So schön er ist, die darin gewobenen Wünsche möchten ihrem rechtmässigen Besitzer erreichen.
Aber ein Foto muss dennoch bleiben. *smile*
Partner-Rückführungen
23. Januar 2009
Ich habe mich in einer Diskussion wieder mal geäussert zur Partnerschaftsrückführungen:
Auf mich kommen beinahe täglich irgendwelche Partnerrückführungs-Anfragen zu, die meisten lehne ich ab. Auch in meinem Wunschbrunnen finde ich fast täglich VERwünschungen wie “ich will, dass X mich wieder liebt” etc. Die lösch ich alle raus.
Was den meisten, die einen Partner durch eine Trennung verloren haben nicht klar ist aus meiner Sicht, dass sie was falsch gemacht haben. Sie erachten ihren Wunsch der gewaltbehafteten Rückführung für absolut gerechtfertigt. Und genau da ist der Knackpunkt: sie haben recht. Es ist gerechtfertigt, aber nicht in dem Sinn, wie sie es meinen. Dazu muss ich etwas ausholen:
Oftmals gehen wir in Partnerschaften den aus meiner Sicht entscheidenden Fehler ein, dem anderen etwas zu geben. Und zwar etwas, was er zwar schön findet, aber auf lange Dauer nichts damit anfangen kann, es ihn sogar behindert und er irgendwann flüchtet. Das beginnt gerne mit Sätzen “Ich gebe Dir meine Liebe, ich gebe Dir mein Herz” usw. Diese Sätze sind derart erst gemeint, dass der Betreffende sprichwörtlich tatsächlich etwas von sich dem anderen gibt. Im Schamanismus nenn ich das Seelenteile. Diese Teile fühlen sich beim anderen erst mal wohl, sie werden auch gerne genommen. So entwickelt sich eine Liebe zum Beispiel in Richtung Abhängigkeiten, weil man ja miteinander verbunden ist.
Mit der Zeit werden fremde Seelenteile aber eher lästig, denn sie behindern einen selbst daran, sich weiter zu entwickeln, sie führen manchmal sogar dazu, dass sich die Persönlichkeit verändert. Unmerklich erst, aber nach einigen Monaten bis Jahren sehr stark.
Diese Art der Beziehung ist meiner Erfahrung nach eine Sackgasse. Sie führt unweigerlich zu einer Trennung.
Was ich nun tu, wenn ich solche Fälle annehme, ich führe einen Rücktausch der Seelenteile durch. Damit beide wieder die Chance haben, sich selbst zu sein. Ohne “Fremdbelastung” ist es dann vielleicht auch wieder möglich, die alte Liebe zu spüren. Allerdings ist das eine Arbeit an beiden, wofür man im Schamanismus die Erlaubnis beider benötigt. Insofern sind solche Arbeiten eher selten.
Ja, sie haben recht, sind aber in meinen Augen nicht fähig, die Entscheidung über ein erneutes Zusammenkommen zu fällen, da sie nicht vollständig sind. Sie haben recht, weil sie das zurückbrauchen, was sie beim anderen gelassen haben.
Die Online Trommel
20. Januar 2009
Sie ist da, die Online-Trommel!
Eigentlich sollte es ein kleines Feature werden für die Schamanenstube, es artete aber in ungeahnte Schwierigkeiten aus. Sound im Internet abzuspielen scheint selbst in der heutigen Web-Landschaft ein Problem darzustellen.
Die Online-Trommel erlaubt es, ein Trommelstück in verschiedener Länge auszuwählen. Zur Zeit sind schamanische Reisen unter Begleitung der Donnertrommel von 10 bis 90 Minuten möglich. Das sollte reichen. Technisch gesehen gibts es je nach DSL ganz kleine Pausen alle 10 Minuten. Das lässt sich nicht ausmerzen.
Hier der Link zur Gratis Online-Trommel.
Trommelbau in der Trommelgruppe
18. Januar 2009

Die Stimmen im Schuschu für eigen gebaute Trommeln werden immer lauter. Das wird ein grosses Projekt dieses Jahr. Der Auftakt ist getan. Es kann geplant werden.
Ich freu mich darauf: ich habe letztes Jahr ein Seminar zum Trommelbau gehalten mit vier Leuten. Daraus hab ich einige Erfahrungen ziehen können. Ich bau ja schon lange meine Trommeln selbst, so ist der Schritt, dies mit anderen gemeinsam zu tun gar nicht so gross. Und in der lokalen Trommelgruppe bleibts privat, womit Professionalität zwar gut ist, aber nicht bis in den letzten Hammer verlangt ist.
Auf jeden Fall geh ich als erstes Pflaster einkaufen.
*g*
Januar Trommeltag der Schweizer Trommelgruppe Schuschu
18. Januar 2009

Der Schuschu Trommeltag startet bei strahlendem Januar-Wetter. Die Trommler tröpfeln ab 13:00 Uhr ein und wir sind völlig überrascht über die vielen Mitbringsel. Ich selbst darf mich nun Besitzer einer Eulenfeder, die an Grösse an eine Adlerfeder heranreicht nennen. Ich bedanke mich sehr und meine Begeisterung für die Feder lässt sich kaum ausdrücken! Es freut uns extrem, wie die Mitglieder mitdenken: neben vielen Leckereien und Verpfelgung brachte Nives sogar einen grossen Stapel Holz mit, der uns den Trommelraum im Holzofen erwärmte. - Das sind total liebevolle Gedanken und so stimmig für unsere Trommeltage.
Danke schön!
Da wir einige Neutrommler begrüssen dürfen, findet erst mal im Räucherkreis eine kleine Besprechung des Tages statt. Es stehen verschiedene Dinge auf dem Programm und da ich weiss, wie sich so ein Trommeltag verzettelt, war es mein fester Vorsatz, wirklich alles durchziehen zu können. Das ist nicht einfach, aber wir haben es nach 12 Stunden dann glaub ich geschafft: jeder Wunsch konnte zumindest angegangen werden. Das find ich - ohne mir einen Stress damit zu machen - sehr wichtig: es gibt Menschen, die reisen von recht weit her an: der weiteste Besuch kam aus Bern, was mit dem Zug locker 2 Stunden Fahrt mit sich bringt für einen Weg.

Traditionell wird natürlich erst mal geräuchert, jeder einzelne wird vom Salbeiduft umhüllt, begleitet von vielen Trommlern. Im Bild rechts eine selbstgemachte Rehtrommel, die nicht nur wundervoll klingt, sie
ist auch speziell gefertigt und erregte allgemeines Aufsehen aufgrund der cleveren Spanntechnik. - Immer wieder ein Erlebnis, neue Trommeln bestaunen zu dürfen.
Den Tag im Nachhinein in seiner Abfolge einigermassen zusammen zu halten, ist sehr schwer. Wir haben auf jeden Fall viel diskutiert, lecker gegessen, einige Huckepack-Reisen gemacht, wovon Rion auch eine übernahm, was mir eine Verschnaufpause bereitete. Das find ich cool! *g*
Das längste Ritual war die Ahnenspirale für Rion, die wir bereits im Dunklen abhielten. Dann erinnere ich mich, wie drei Menschen am Boden des Trommelraums nebeneinander lagen und wir herum trommelten. Das war sehr schön! - Noch vorher gabs Eilympias:

Die Deutung des Orakels stiess auf allgemeines Interesse und Begeisterung. Es kam so richtig “Ich will auch schauen”-Stimmung auf, was die Dynamik in der Gruppe aufleben liess.
Wir hatten einen Trommelkreis und eine Trommelspirale, bei der mir während eines schnellen Umlaufs die Idee kam, voll im Schuss die Richtung der Spirale zu ändern. Das klappte sehr gut. Beim gemeinsamen
Trommeln im Kreis genoss ich einmal das Trommeln im Stehen, was mir das Gefühl gab, der ganze Boden fibriere und einmal im Sitzen. Ein eindrückliches Erlebnis.
In der grossen Pause genossen wir Köstlichkeiten: eine wirklich tolle Suppe, einen hervorragenden Linsensalat gepaart mit Hot-Sandwiches, begleitet von anregenden Gesprächen. Viel zu kurz ist
wieder mal die Zeit, wir hätten noch Stunden da sitzen können.
Dieses Mal schafften wir es, kurz vor dem Umfallen um 01:00 Uhr morgens zu schliessen. Ein guter und freudvoller Tag!
Stressbewältigung
16. Januar 2009

Unser limbisches System kann - vereinfacht formuliert - zwei Dinge bewirken:eine Hormonausschüttung von Stresshormonen und von Glückshormonen.
Die Stresshormone landen in einem Topf: unserem Körper. Sie bewirken, je nach angesammeltem Pegel Paniken, vermehrte Aktivierung des Stammhirns mit Auslösung von Unlust und Flucht, Denkblockaden wie alles etwas verspätet realisieren, bewirken weiter eine Einschränkung unserer Feinmotorik und vieles mehr. Die Feinmotorikeinflüsse sieht man besonders daran, dass man sich häufiger an alltäglich bekannten Dingen anstösst und sogar in einer Veränderung des Schriftbildes.
So kann es in Stresssituation z.B. dazu kommen, dass man in einer Prüfung sitzt oder ein Gespräch mit einem Vorgesetzten führen muss, und einem anderen Tags um 19:10 Uhr in den Sinn kommt, was man gestern Brilliantes hätte entgegnen können.
Wenn nun die Kampfhormone einen bestimmten Grad erreicht haben, dann verlieren wir unsere Koordinationsfähigkeit. Wir können logische Gedanken nicht mehr ausführen, weil wir die Grundbedingungen für eine logische Entscheidung nicht in unserem Kopf aufrecht erhalten können. Es fehlt uns die nötige Ruhe und Sicherheit, uns Dinge für ein, zwei Momente vor Augen zu führen.
Die Folge: wir versagen.
Die Schamanenstube geht das mit schamanischen Reisen an. Mehr darüber hier…