Schamanisches Gehen

31. Mai 2009

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Schamanisches Gehen

Mehrere Mitglieder der Trommelgruppe Schuschu haben die Seminare von Georg O. Gschwandler besucht und finden sich zusammen, um gemeinsam ihre Übungen zu machen. Neben vielen Praktiken zum Aufbau des Energiekörpers, gibts auch das sog. “schamanische Gehen”. Im Bild die Folgen davon… *g*

Schamanisches Liegen

Wir haben einen erquickend fröhlichen und befreienden Tag erlebt. Nach den Energiekörperübungen machten wir uns auf ins Zürcher Oberland und gingen durch wunderschöne Landschaften. Das schamanische Gehen lässt nicht wirklich einen Standard-Blick auf die Landschaft zu, sondern dient vielen anderen Dingen. Auf einem Hügel, den wir mühelos erklommen angekommen, setzten wir uns hin und übten das Starren in aller Ruhe.

Die Ruhe wich innerer Energie, die aufkaum und einige im Übermut sich den Hügel wieder runterkullern liess. Es quieckte und es rollten Körper die Wiesen herunter. Blind gingen sie danach auch noch eine rechte Strecke und wir zogen die Probanten aus der Ferne jeweils wieder gerade, wenn die Richtung schlimmeres befürchten liess.

Spannend! Und eindrucksvoll zugleich!

Schuschu Bier

Mit gemeinsamen Grillen, der Weihe einiger Schamanenspiegel und dem Einsatz der Donnertrommel der Schamanenstube verbringen wir den Abend und bis in die Morgenstunden diskutieren wir weiter.

Müde fiel Floh auf dem Rentierfell in tiefen, gesunden Schlaf:

Langhaar und Rentier

Was für ein schöner Tag!

*froi*

geschrieben von Schamanenstube in Schamanismus allgemein

Fridolin

31. Mai 2009

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FridolinNun komm ich dazu, von Fridolin zu berichten.

Aber erst ein paar Worte zu Mary, die uns nun 14 Jahre lang treu begleitete. Sie kam zu mir, als ich in dieses Haus hier einzog. Sie bekam ein Plätzchen in der Küche, wo sie unseren Diskussionen über die Jahre folgte und leise vor sich hin wusch. Sie machte gute Arbeit und maulte nie. Eine wahre Perle!

Ich sehe Abwaschmaschinen nicht als Luxus. Zum einen sind sie um ein vielfaches ökologischer als ein Abwasch von Hand (braucht viel weniger Wasser und Energie). Aber der wichtigere Punkt ist: sie verschaffen Lebenszeit. Wichtige Zeit.

Ich halte Zeit ja für eines der kostbarsten Güter überhaupt. Zeit braucht es, um an qualitative Zeit zu kommen. Und Mary hat uns viele lebeswerte und inspirierende Zeiten verschafft.

Danke schön!

Als Mary letzten Monat ihren Dienst versagte, war uns schon bewusst, dass wir sie nicht einfach ersetzen können. So vergingen nun Wochen des händischen Abwaschens, immer im Blickfeld Mary, die nicht mehr mochte.

Uns wurde unglaubliches Glück mit wunderbaren Freunden zuteil: ein liebes Freundespärchen entschied sich, uns zu überraschen und unverhofft kam ein Geschenk aus vollem Herzen: Fridolin!

Als wir Fridolin betrachteten, fiel uns erst auf, dass er männlich ist. Auch etwas grösser und voluminöser. Die Taufe mit Chlöpfwasser verlief, als ob er schon immer bei uns gewesen wäre und sich gleich von Anfang an bei uns heimisch fühlte.

Wir sind kaum in der Lage, unseren Dank auszudrücken. Wir fühlen uns mehr als beschenkt. Schwierig für uns, das anzunehmen und zugleich öffnet es den Zugang zu einem Gefühl von: einfach nur wow! - Dieses ist kein kurzes Wow, sondern hat etwas Neues in unser Emotionsleben gebracht, das wir noch nicht ganz begreifen können.

Einfach nur DANKE!

Wir freuen uns sehr! Und: wir sind da!

geschrieben von Schamanenstube in Schamanismus allgemein

Berührungen

26. Mai 2009

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Berührung Mein Fenster zum Garten, hinter welchem ich auf dem Sofa mit meinem Schleppi sitze, berührt sie. Die Tanne vor unserem Haus. Fein streicht sie im Wind über das Fliegengitter mit ihren Armen und erzählt davon, wie schön es draussen ist.

Sie bringt mir den Duft des Waldes direkt in mein Gesicht, sie steht da, beobachtet mich in meinem Tun, im Lesen von Forenbeiträgen, im Schreiben. Und sie gibt mir eine grüne, erdige Kraft in meinen Bauch hinein, wankt mal hin, mal her. Ein Freund, der da ist, ohne zu fragen. Einfach schön.

Sie zieht mich raus, holt mich raus aus meinem Ecklein. Komm, die Sonne scheint!

Und der Orakelsee füllt sich und ich komm nicht dazu.

Dann wieder trägt sie kleine Glücksfunken hinein in mein Fenster, spricht von grossen mystisch schönen Dingen: Du tust das richtige. Ich steh voll zu Dir.

Berührung der Tanne

Nun, sie bringt mich heute in den Garten. Die Schamanenstube fotografierend und den Boden geniessen.

Und während ich nun hier wieder sitze und schreibe, verdunkelt sich der Himmel. Die heisse Sonne ist gewichen der Bewegung der Tanne im Wind.

Alles zu seiner Zeit sagt sie mir:

Auf dem festen Boden stehen in der Sonne, aus dem Fenster schauend und die Ruhe und Musse haben für den Orakelsee, wenn ich Dir Schutz vor dem Sturm bieten kann und Du im warmen Kerzenschein Deiner Welt nachgehst.

Ein guter Tag!

Gänseblümchen

geschrieben von Schamanenstube in Schamanenstube - Schamanismus

Der treue Gefährte wandelt sich

21. Mai 2009

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Treuer Bergkristall

Bei einem dreitägigen Seminar kam es zu einer Rasselarbeit, bei welcher ich mit meinen drei Steinen fungierte. Respektive sie einfach in den Kreis legte, um sie notfalls griffbereit zu haben.

Mein Lieblingswerkzeug, meinen Bergkristall entdeckte ich während dem Rasseln an der Seite des Patienten liegen, wie er aufgeplatzt war. Er hatte sich wohl geopfert.

Er wird jetzt erst einmal gepflegt, gereinigt und bereist. In uns macht sich das Gefühl breit, dass er sich eine andere Aufgabe ausgesucht hat nun. In den letzten Jahren hab ich diesen Stein sehr oft eingesetzt, teilweise wurde er so dunkel, dass man nicht mehr durchschauen konnte. Er war mein bester Extraktionsstein.

Der Bruch geht einher mit einem neuen Stab, der zu mir kam und in ungeahnter Kraft sich in meine schamanische Arbeit einbringt. Altes geht, Neues kommt. Es wird sich zeigen, wie beides sich vereinen lässt.

Ich danke meinem Stein für lange und heftige Arbeit.

Zerbrochender Bergkristall

geschrieben von Schamanenstube in Schamanismus allgemein

Mystisches Maitrommeln

17. Mai 2009

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Schamanisches Trommeln

Das Maitrommeln verlegen wir dieses Mal aufgrund des schönen Wetters kurzfristig nach Appenzell ins Tipi von Nives. Wir freuen uns wieder wie kleine Kinder, die Athmosphäre des Tipis geniessen zu dürfen.

Spiral Trommeln

Es finden sich el moro mit Frau in Partnerlook-Trommeln ein, Angel mit strahlendem Gesicht und Angakkuq beladen mit Windhörnern. Mit Nives, Thalia und mir sind wir sieben. Eine schöne, kleine Runde. Nives hat das Tipi wieder einmal äusserst liebevoll eingerichtet und vorbereitet. Frisches Stroh, neue Sitzgelegenheiten und ein schon brennendes Feuer in der Mitte des Kreises erwartet uns. Danke liebe Nives! *froi*

HimmelszeltEin erstaunliches Rufen der Geister erleben wir mit Angakkuq’s mitgebrachtem Sauseding (weiss nicht mehr, wie es heisst). Das ist ein Holzstück, das über dem Kopf geschwungen wird und einen brummenden Ton von sich gibt. Die Schmetterlinge der Umgebung fühlen sich von diesem Brummen magisch angezogen und vollführen waghalsige Flugmanöver durch den Schwingkreis hindurch.

El moro schafft es auf mindestens vier Schmetterlinge, die um ihn kreisen. Das scheint ein richtiger Schmetterlingtag zu werden, wie sich bei den späteren Reisen auch herausstellt.

Fantastisch!

Das Trommeln im Tipi hatte wieder seinen besonderen Reiz:

Der Ausblick durch die Rauchöffnung oben in den blauen Himmel, das Grün der frisch im Saft stehenden Bäume und der leicht tragende Wind erfüllen uns mit einem sehr naturverbundenen Gefühl.

Wir trommeln erst el moro in den Boden, der dann mit einem Schmetterling die turbulenten Flugmanöver durch die Anderswelten fortsetzt, getragen durch das Windhorn von Angakkuq. Angel macht eine Reise zu den inneren Instinkten und lässt in einer weiteren Session ihre Trommel wieder einmal so richtig hochleben.

Eine besondere Freude war es, Angel mit freudig strahlendem Gesicht zu sehen und gemeinsam zu plaudern. Eine gute Runde!

Schamanentrommeln in freier Natur

Uns lacht die Sonne durch die Wälder oben im Appenzellerland und Nives öffnet den Blick in die Bäume. Wir geniessen einfach… Es war toll! Ein paar Impressionen:

Tipi

Schutzzauber

Schmetterling

Die Zeit vergeht uns wie immer im Flug und die ersten müssen schon die Heimreise antreten. Die Sonne zeigt mit ihrem Hervorschauen um die Baumwipfel an: es wird Zeit für einen Snack.

Tipi in der untergehenden Sonne

Abendessen im Tipi Unsere Rucksack-Verpflegung übertrifft wieder einmal alles. Wir bereiten uns ein köstliches Mal aus allerlei verschiedenen Zutaten, von feinen Gemüse-Spiesschen über Grillcheese, Haloumi und Quorn-Plätzchen. Ein spezielles Mal, bei welchem wir uns mit dem Rest Met und australischem Wein vergnügen.

Der Verdauungsspaziergang wird von Django angeführt, der uns bergauf in mystisches Licht getauchte Gegenden führt.

Bienenschwarm

Wir dürfen Zeuge werden, wie sich ein Bienenschwarm an einer Rebe niedergelassen hat und den ganzen Stamm mit Bienen einpackt. Der süsslich-säurerliche Duft des Schwarms steigt in unsere Nasen und lässt uns teilhaben an der Kommunikation des Schwarms. Ein faszinierendes Schauspiel.

Sonnenuntergang über Appenzell

Die Gegend ist bezaubend. Das prachtvolle Rot des Sonnenuntergangs ist kaum mit einer Kamera einzufangen. Dieses Mal war ich schlauer und hab das Stativ dabei gehabt:

Tipi Schamanentrommeln durch die Berge

Wir trommeln aus dem Tipi über die Hügel, durch die Wälder und unsere Klänge verlieren sich wohl irgendwo in den Tiefen Appenzells. Einfach gigantisch!

Schamanenfeuer

geschrieben von Schamanenstube in Schamanismus

Heilpraktiker Ausbildung im Schamanismus Forum

11. Mai 2009

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Heilpraktiker Ausbildung

Das Schuschu Schamanismus Forum hat sich vor einiger Zeit um einen gemeinsamen Lernbereich erweitert, um sich zusammen auf die Heilpraktiker Prüfungen vorzubereiten.
Hierzu haben wir ein Karteikarten System entwickelt, welches wir mit den anatomischen Begriffen, Grafiken und Erklärungen füllen. Drehbare Karten mit einem individuellen Bewertungsalgorithmus, um Karten, die man weniger gut beantworten konnte, häufiger aufrufen zu lassen.

Gemeinsam Lernen, gemeinsam Vorwärtskommen ist eines der Ziele des Schamanismus Forums. Die Teilnahme an der Lerngruppe ist natürlich kostenlos, dennoch ist eine aktive Mitgliedschaft im Forum Vorraussetzung. Wir wollen nicht Leute damit anziehen ohne schamanischen Background, sondern gemeinsam lernen.

geschrieben von Schamanenstube in Schamanismus allgemein

Beltane 2009

3. Mai 2009

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Beltane Feier 2009

TipiWir begehen unser Beltane-Fest dieses Jahr im Appenzell bei einer liebgewonnenen Freundin und mit lieben Freunden. Uns erwartet am frühen Nachmittag ein wunderschön vorbereiteter Festplatz: ein grosses Tipi, das liebevoll eingerichtet und vorbereitet ist. Eine richtige Augenweide und die Vorfreude dürfen wir wie kleine Lichtfünklein hierher tragen und zuschauen, wie sich sich quirlig um den Ort scharen.

Allerlei Wildes und Kräftiges begleitet uns auf dem Weg zum Beltane-Festplatz, was uns zugleich Leichtigkeit und Tiefe der Natur nahe bringt uns beides auf mystische Weise miteinander verbindet:

SchamanischesEin Naturfest, aus der Tiefe des Erdreichs hoch in glitzernden Himmel.

Wow. Wir freuen uns riesig über diese Gefühle und diese bezaubernde Stimmung.

Beine

FlohWir lassen uns ins Tipi geleiten und geniessen das erste Mal den heiligen kreisrunden Raum. Hier die Beine unserer Gastgeberin, deren Vorbereitungsarbeit wird erst im Tipi drin so richtig erkennen können. Der innere Raum ist mit frischem Stroh ausgelegt, viele Sitzgelegenheiten finden sich, die Feuerstelle ist vorbereitet, die Räucherwaren liegen parat. Wir freuen uns wie kleine Kinder über den geschaffenen Raum und die wohlige Athmosphäre.

Floh erkundet den Innenraum, während wir uns setzen und so richtig ankommen. Unser Auto war vollbepackt und wir dürfen uns einrichten.

Da erscheinen schon die nächsten Strahlegesichter und kommen den Weg zum Tipi hoch. Schön so ein Zusammentreffen an so einem freudvollen Ort.

Floh geniesst den Ausblick und die Freiheit, die so ein Tipi ihr bietet: sie kann nicht nur durch den Eingang raus, sondern auch an verschiedenen Stellen unten druch schlüpfen. Das gefällt ihr sichtlich.

Nach einem kleinen Rauchopfer für die Ortsgeister hilft Alivia tatkräftig mit beim Feuermachen und trägt sogar mehr Holz rein, als die anderen. Es macht ihr sichtlich Freude so ein Tipi-Leben. Nach einigen Gedanken über den Rauchabzug in so einem Tipi finden wir heraus, wie das ganze funktioniert:

Tipistangen versetzen

Tipi Frühling Die gen Himmel reichenden Tipistangen mit geöffneten Obertuch lassen den Rauch hinaus und bieten zugleich einen freien Blick auf Himmel und Frühlings-Bäume. Einfach ein zauberhaftes Bild.

Das Tipileben erfüllt alle mit freudigem Treiben. Es ist ein Mix aus Lagerfeuerstimmung und heiligem Raum mit Familienleben. Wirklich eine spezielle Erfahrung in so einem Tipi: vieles ist einfach so möglich, alles wird leicht.

Kindliche Freude beim Spielen und Krabbeln im Stroh mit vergnügtem Quietschen. So lässt sich’s leben!

Die Sonne meint es tagsüber gut mit unserer Beltane-Feier und flugs wird ihnen Einlass gewährt. Der Ort um Nives Appenzellerhaus ist erfüllt von Frühlingsbäumen und Vogelgezwitscher. Kein Autolärm, keine Flugzeuge, einfach nur pure Naturgeräusche. Die Hängematte zum Geniessen finden vollen Anklang!

Sweetgras im Tipi

Nives beweist einmal mehr ihren Geschmack beim Einrichten und zaubert mit wenigen Handgriffen Stilvolles. Der Duft von Sweetgras erfüllt das Tipi und lässt die Leichtigkeit durch den Raum tanzen. Sehr schön!

Man macht sich vielleicht eine falsche Vorstellung von der Grösse des Innenraums eines Tipi: da ist wirklich massig Platz und Bewegungsfreiheit:

Tipi Lagerfeuer

Tipi FeuerMit dem Eintreffen von Farbenmeer ist unsere Runde komplett und wir stärken uns erst einmal mit einem üppigen Lagerfeuer Mahl der verschiedensten Farben. Eine Maibowle krönt unser gemütliches Essen und die vom Tipi umrundeten Runde findet sich in verbindender Stimmung.

El moro begleitet uns im Geiste durch den Hobo, welchen wir als Räuchergefäss neben dem Feuer verwenden und uns mit Wachholder, Farn, Moosen, Mistel und vielen weiteren feinen Düften auf die Beltane-Nacht einstimmen.

Die Nacht bricht langsam herein und führt eine mystische Stimmung herbei, fast gleich einer warmen Sommernacht.

Nacht

Die Stimmung ist grossartig. Der Mond geht orangerot auf am Appenzeller Himmel. Nives und Rion verschieben gemeinsam die Stangen und finden die perfekte Öffnung für die Wärme im Tipi. Gemütlichkeit und wohlige Wärme ziehen ein in unseren Kreis.

Happy Beltane!

Zauberhimmel

Zauberhafte Momente.

Wir räuchern wohlige Düfte, auch gedenken wir unseren Freunden und räuchern A.’s Geschenke an uns: feinste Tabake mit süsslichem Tragen. Gemeinsames Trommeln im dieser harmonischen Runde bringt ganz neue, ungeahnte Tiefen hervor. Selten erlebt man so tiefgehendes, wohltuendes, kraftvolles und naturgewaltiges Trommeln. Was für ein Beltane! - Es ist nicht in Worte zu fassen, wie wir uns fühlen!

Geisterraunen Die Geister raunen mit unseren Trommelklängen und begrüssen uns neugierig und voller verströmendem Wohlgefühl. Das Tipi füllt sich mit allerlei Anwesenheiten, alle bereit zum Fest, alle liebevoll und kräftig uns umringend. Es ist einfach fantastisch!

Ganz in der Tradition von Beltane stimmen wir uns weiter ein. Was haben wir seit Imbolc gesäht, gehegt und in unser Sonnenjahr hineingepflanzt. Was davon darf sich nun in unbändiger Kraft entwickeln und wachsen aus sich heraus.

Wir erzählen uns in der Runde am Feuer von unseren Träumen und Plänen, unserem Tun und Werden. Die Ahnen hören uns gespannt zu, so hab ich den Eindruck. Unser Beltane wird zu einem Ahnenfest, alle sind sie geladen und alle haben sie Freude am gemeinsamen Sein.

Farbenmeer springt durchs Feuer

Nach einem wirklich sagenhaft erfüllendem Trommeln diskutieren wir unsere Reisen in verbundener Freundschaft und lassen die Geister des Feuers uns umgarnen und uns Wege aufzeigen. Ich erlebe selten so viel Tiefgehendes und Befreiendes, wie in unserer Trommelrunde zu Beltane! - Was für eine Nacht!

Feuer aus Liebe

Dort oben am Berg wird man uns weit herum gesehen und unsere Trommeln gehört haben. Weit hinaus haben wir Liebe und Freundschaft getragen aus unseren inneren Feuern in unserem Kreis zu Beltane!

Gegen drei Uhr morgens beendet heftiger Regen unsere markerfüllende Runde und wir geniessen Nives Gastfreundschaft in den verschiedenen Räumen ihres Hauses.

Des Morgens bereitet uns Rion schon ein warmes Tipi mit Frühstücksbuffet und fröhlichem Lächeln. Unser Hobo macht uns Kaffee im Tipi und wir sitzen gemütlich noch lange in den Tag hinein beisammen.

Ein grosses, wirklich grosses Dankeschön an unsere liebe Gastgeberin!

Ich werde dieses Fest noch lange in Erinnerung tragen und mich daran erfreuen!

geschrieben von Schamanenstube in Schamanismus