Wenn Amseln sprechen…
7. März 2010

Einer der härtesten Winter nimmt kein Ende. 15 Amseln haben wir gezählt und viele andere Vögel, die diesen eisigen und unerbittlichen Winter vor der Schamanenstube in der Tanne Zuflucht und Futter fanden. Vor einigen Tagen schien er vorbei, dieser Rauh-Winter und die Amseln wurden rarer.
Sie kamen zurück vor zwei Tagen und wir fragten uns, warum denn das? - Nun wir wissens jetzt: es ist wieder Winter.
Das totenweisse Tuch über die Landschaft liegt schon wieder da.
Die Schamanenschule Yul-Feier in der Schamanenstube
23. Dezember 2009

Die Feierlichkeiten zu Yul waren ein schönes Erlebnis. Das Haus der Schamanenstube wurde so richtig geheizt, sogar die sanitären Anlagen. Kurz vor Eintreffen der ersten Gäste lösten sich sogar die eingefrohrenen Leitungen und alles steht bereit für das freudige Beisammensein mit den Schülern der Schamanenschule Schweiz. Unsere lieben Schüler aus dem Ausland vertrösten wir mit einigen Blicken auf das Festgeschehen.

Es wurde eine farbenfrohe Runde, die sich um den Tisch versammelte und dem ungarischen Gulasch harrte, das Thalia nach Originalrezept aus Ungarn schon tags zuvor kochte und nun noch verfeinerte. Die Römer gefüllt und angestossen auf ein erfolgreiches Jahr der Schule für Schamanismus! Es war toll, wir geniessen das Essen (ich selbst ess ja kein Fleisch, darum gabs für mich was separates), unterhalten uns tiefgehend über spirituelle Themen und freuen uns der guten Atmosphäre. Der Wein beflügelte uns und in einer ruhigen halben Stunde zur Verdauung las ich einige Kapitel aus dem Mittagshirsch von Matha-Sills-Fuchs vor, die über das Yul-Fest und die Rauhnächte informierte. El moro krönte die Lesung mit dem Lesen der letzten Seiten und wir genossen am Feuer das gemütliche Beisammensein.

Aufgrund der eisigen Kälte und der vollen Bäuche entschlossen wir uns, das feierliche Begehen des Yulfeuers in der Schamanenstube abzuhalten. Kerzen auf einem runden Untersatz dienten uns als Yulfeuer. Jeder blieb vor dem Feuer stehen, atmete ein, was er mitnehmen wollte aus der jetzigen Zeit, schritt damit durch das Feuer und breitete die Mitbringsel vor sich auf dem Weg aus. Neues kam hinzu und die Zeit des Übergangs durch das Yulfeuer war begangen.
Ein toller Tag!
Schamanismus im Wald: ein Ritual auf dem Platz der Schamanenschule
21. Dezember 2009
Ich berichte selten von den Ereignissen innerhalb der Schamanenschule. Es geht ja auch niemanden etwas an, was die einzelnen Schüler da tun. Wir schützen ihre Privatsphäre.
Die letzten Rituale der Schule für Schamanismus waren derat gestaltet, dass auch wir einbezogen wurden und sie unser Leben entscheidend beeinflussten. Davon kann ich berichten.
Es begann mit der Diagnose einer Schülerin an einer anderen. Ein Ekzem am Bein war der Auslöser. Beim Diagnoserasseln ist da wohl etwas entwischt, was wir alle nicht sahen, nur dessen Auswirkung spüren durften. Floh hinkte tags darauf und noch ein Tag später war ihr rechter Vorderlauf dick angeschwollen. Also Tierarzt und Antibiotika. Der Ausgang der Geschichte mit Floh ist noch unklar, wir führen die Antibiotika Behandlung zu Ende und schauen dann, was passiert. Das Wesen versteckte sich danach in Thalia’s Adlertrommel, was wir erst herausfanden, als seltsame Dinge bei ihren Reisen passierten. Dies führte über lange Umwege zu einem Ritual, das man als Vergebungs-Ritual bezeichnen könnte. Eine weit fortgeschrittene Schülerin hat dieses Ritual erfolgreich durchgeführt. Früher lachte ich mal über das Wort Enttaufung, heute sehe ich das wohl etwas anders.
Ein jedes Wesen der Geistwelt der Schülerin durfte mit ihr gemeinsam definierte Worte sagen und die erfahrene Schülerin fungierte als Richterin dabei. Einige Wesen mussten daraufhin entfernt werden, andere verloren ihre “Abhängigkeit” von wo anders.
Somit blieb erst mal noch die Reinigung der Trommel.
Auch dieses Ritual dauert wieder einen ganzen Tag, an welchem wir Diagnosereisen und mit unseren Geistern besprechen, wie wir das Ritual durchführen sollen. Es soll in der Natur draussen sein, bei eisiger Kälte. So stapfen wir zu dritt hoch auf den Sommerschulplatz der Schamanenschule im Wald, entzünden ein Feuer und richten den Ort her. Ich öffne einen alten Weg, der dorthin führt, wo das Wesen her kam und ziehe mit einer Feuerfakel einen Weg vom Feuer her da hinein. Rundherum schützen wir uns und unsere Begleiterin, die das erste Ritual machte, hilft uns mit ihrer Trommel. Das Wesen lässt sich mit der Feuerfakel nicht herauslocken, so entscheide ich mich, es von hinten her durch die Trommel zu stossen mit der Fakel. X Mal stosse ich durch die Trommel hindurch, bis die Trommel schliesslich wieder normal tönt. Doch das Wesen blieb nicht auf dem Weg, sondern rannte in Richtung unserer Begleiterin, deren Drache es zurücktrieb. Wieder in der Trommel stiess ich so lange zu, bis das Wesen schliesslich auf dem alten Weg entschwand.
Das Tor zugemacht, den Platz aufgeräumt und endlich wieder Ruhe im Haus. Es stehen noch an: Hausräucherung komplett und das weitere Umsorgen von Floh.
Comodo Firewall und Notebook Ausfall
18. Dezember 2009
Zuweilen lehrt es einem, nicht einfach irgendwelche Sicherheits-Software aufgrund von Testberichten zu installieren. Mein Haupt-Schleppi ist tot nach der Installation von Comodo. Die Sicherheitssoftware findet wohl Windows selbst unsicher.
Man merke: nie nie nie Comodo installieren…
Die Ausfälle im Orakelsee und der Schamanenstube, sowie der Schule für Schamanismus kann ich kompensieren. Die Hauptbeschäftigung der Schamanenstube ist etwas eingeschränkt, da ich für Skype noch an einer Lösung arbeite. Ich kann nicht immer auf Thalia’s Schleppi skypen.
Wird wieder, dauert aber etwas…
Die Schamanenschule am Martini Markt Winterthur Schweiz
18. November 2009
Die Schamanenschule Schweiz unternimmt am 5. November 2009 einen Schulausflug an den Martini Markt in Winterthur Schweiz.
Die Schamanismus Kursstunden vorher legten zum Ziel, sich sicher durch eine Menge von Menschen bewegen zu können, auf schamanische Weise.
So versammeln wir uns in der Schamanenstube und treten gemeinsam den Weg nach Winterthur an. Einige kennen Winterthur nicht und wir verlustieren uns in einigen Läden, die sprituelles und auch schamanische Dinge anbieten. So füllen sich unsere Rücksäcke mit neuen Rasseln, Dorjes und vielen Räucherutensilien.
Der Martinimarkt bietet Knoblauchbrot an, woran wir uns ein wenig vergiften aufgrund der Gier des inneren Tiers.
Den friedvollen Abend lassen wir bei Pizza, Bier und tiefgehenden Diskussionen ausklingen. Ein schöner Tag!
Mit dem Muschelhorn ins neue Kelten- und Lebensjahr
1. November 2009

Liebe Thalia
Ich wünsche Dir alles Liebe zu Deinem heutigen Geburtstag! Jedes Jahr, nachdem wir gemeinsam die Ahnen ehren, mit ihnen ein Gläschen Wein trinken und zu Samhain eine schöne Zeit mit ihnen verbringen, scheint am anderen Morgen die Sonne für das neue Keltenjahr in vollen Zügen und wir feiern Deinen Geburtstag. Es ist schön, diese Zeit mit Dir zu verbringen!

Dieser Neujahrsmorgen wird begleitet von Deinen ersten Gehversuchen mit Deinem neuen Muschelhorn. Ein kraftvolles Instrument, das Du freudig ausgepackt hast.
Ein toller Beginn Deines neuen Lebensjahres!
*froi*
Winterzeit Umstellung: die Schamanenstube informiert
25. Oktober 2009

Ihr Lieben!
Bitte vergesst nicht, heute Eure Uhren eine Stunde zurückzustellen. Es ist Winterzeit. Sprich: wir können wieder eine Stunde länger ausschlafen!
*smile*