Schamanismus Sterbebegleitung - Übergang und Trauerarbeit

Leben nach dem Tod

Schamanismus ist keine Lehre über den Fortbestand der Seele. Wir arbeiten und bleiben religionsunabhängig.
So können wir nur von Erfahrungen sprechen, nicht aber von Tatsachen. Das wollen wir auch nicht.

Angst vor dem Tod

Viele Menschen fürchten sich vor dem Tod. Dem Logiker sei gesagt: wenn denn da nichts mehr ist nach dem Tod, dann spürst Du auch nichts und musst keine Angst haben, weil Du keine Angst mehr haben kannst. Nichts ist nichts.

Anderswelt Eingänge

Jeder Mensch macht sich seine Gedanken und alle haben sie ihre Berechtigung. Und genau so, wie sich jeder sein Weltbild baut, begegnet er auch dem Tod. Die Schamanenstube passt sich diesen Weltbildern an, religionsunabhängig. Es ist so: die Wahrnehmung, die jemand hat, hängt von seinen Grundmustern ab. So kann es sein, dass wir jemanden zu den Himmelspforten begleiten, ins Jenseits,  jemanden auf dem Boot des Fährmanns Gesellschaft leisten oder den Weg mit ihm/ihr gemeinsam zum Totenreich antreten. Wir agieren in der Wahrnehmung des Verstorbenen.



Unsere Hilfe

Hier nimmst Du mit uns Kontakt auf und wir besprechen das weitere Vorgehen.


Psychopomp - Begleitung Verstorbener

Trauer

In schamanischer Trance begeben wir uns zum Verstorbenen. Behutsam nähern wir uns ihm / ihr und erklären die Situation. Oftmals ist kürzlich verstorbenen Menschen gar nicht bewusst, dass sie gestorben sind und sie bleiben an Ort und Stelle, an welcher sie das Leben verlassen haben.
Wir klären auf, begleiten bei der Verarbeitung und übermitteln die letzten Botschaften.
Danach gehen wir den Psychopomp an, das Begleiten von Verstorbenen ins Totenreich. Dabei nehmen wir sie an der Hand und führen sie auf sicheren Wegen vor die Tore. Wir sorgen dafür, dass sie von ihren Verwandten und Freunden abgeholt werden und machen damit den letzten Weg gangbar.

Der letzte Weg

Sterbebegleitung

Auf dem letzten Weg sollen vielleicht noch Botschaften, Worte und Trost mitgegeben werden. Auf unserer schamanischen Reise des Psychopomps können wir dies übermitteln. Die Reise protokollieren wir sehr detailliert und lassen Dich so daran teilhaben.


Sterbebegleitung

Wir begleiten Dich auch auf dem Sterbebett und bereiten Dich auf die Reise vor. Eine Kerze vor dem Fenster, das wir bei Deinem Tod öffnen, weist Dir den Weg.

Was tun bei einem Todesfall?

Die Schamanenstube hat eine Liste veröffentlicht, die es den Hinterbliebenen einfacher machen soll, an all die vielen Dinge zu denken, die man rein weltlich organisieren muss bei einem Todesfall.
Das Abarbeiten dieser Liste gibt im Schock-Moment eine gewisse Struktur und eine Aufgabe. Das hilft über die ersten Momente hinweg und das Gefühl, etwas falsch zu machen, kann genommen werden.

Zur Liste "Was tun beim Todesfall".


Abschiedsrituale

Es ist heute kein Muss mehr, jemanden kirchlich zu bestatten. Urnen können mit nach Hause genommen werden, eine eigene Zeremonie kann abgehalten werden. In der Situation eines Todesfalls ist man oft überfordert, eine ganze Zeremonie alleine zu gestalten. Wir sind da und helfen dabei, ob als Leiter der Zeremonie, als Berater vor und während der Abschiedsfeier oder als Seelsorger.

Seebestattung

Der Abschied ist wichtig, für den Verstorbenen wie auch für die Hinterbliebenen. Im Schamanismus begehen wir diesen Akt mit körperlichen Aktionen, die das Leben und den Tod des Verstorbenen ehren: das Licht des Menschen darf seinen Weg gehen und wir stehen am Ufer und verabschieden ihn.
Wir sprechen über Schuldgefühle und lenken die Aufmerksamkeit auf das Leben der Zurückgebliebenen. Wie man den Verstorbenen an seinem Leben weiter teilhaben lassen kann, ohne etwas zu erzwingen.