Opponitz ist ein kleines Bergdorf, im Ötschergebiet, an der Eisenstrasse in Niederösterreich.
Eisenstrasse deshalb, weil hier früher schon mit Pferdewägen vom Erzberg das Eisen abgebaut wurde und hierher gebracht wurde, um es zu verarbeiten.
Entlang der Eisenstrasse gab- und gibt es immer noch- jede Menge Schmieden und Hammerwerke, in denen das Eisen dann zu Sicheln, Sensen, Pfannen und anderen Dingen verarbeitet wurde.
Ich kann mich noch daran erinnern, daß meine Kindheit diese Hintergrundmusik hatte: “Ding-ding, Ding-ding…..”
Und auch jetzt noch gibt es Schmiedekurse, Hammerwerk-Museen, “Funkensprühen im Advent” wo Hammerschmiede auf offener Strasse bei Feuer und Rauch ihr Kunsthandwerk zeigen, Nägel schmieden, oder Glücksbringer-Schmieden für Silvester veranstalten.
Opponitz ist ein Fliegenfischerparadies. Jährlich kommen viele Gäste aus dem Ausland, um hier in Ruhe an der Ybbs zu fischen.
Der seltenste Fisch den wir hier noch haben ist die “Äsche” die vom aussterben bedroht ist und hier einen eigenen Verein gefunden hat,d er sich für sie einsetzt.
Wir haben etwa 1000 Einwohner, der Hausberg “Bauernboden” ist 1200 Meter hoch, es gibt Schluchtenwanderwege, Bademöglichkeiten an der Ybbs und die Ybbstalbahn, mit der man Ausflüge zum Lunzer See oder nach Waidhofen/ Ybbs machen kann. An Wochenenden fährt ab und zu auch noch die Dampflokomotive und zieht viele Schaulustige an.
Opponitz liegt auf 422 Meter Seehöhe.
Der Name “Opponitz” kommt aus dem slawischen und bedeutet soviel wie “Geräusch des Wassers”
Hier einige Bilder aus dem Dorf:



