Stress und Schamanismus

Unser limbisches System kann - vereinfacht formuliert - zwei Dinge bewirken:eine Hormonausschüttung von Stresshormonen und von Glückshormonen.

Die Stresshormone landen in einem Topf: unserem Körper. Sie bewirken, je nach angesammeltem Pegel Paniken, vermehrte Aktivierung des Stammhirns mit Auslösung von Unlust und Flucht, Denkblockaden wie alles etwas verspätet realisieren, bewirken weiter eine Einschränkung unserer Feinmotorik und vieles mehr. Die Feinmotorikeinflüsse sieht man besonders daran, dass man sich häufiger an alltäglich bekannten Dingen anstösst und sogar in einer Veränderung des Schriftbildes.

So kann es in Stresssituation z.B. dazu kommen, dass man in einer Prüfung sitzt oder ein Gespräch mit einem Vorgesetzten führen muss, und einem anderen Tags um 19:10 Uhr in den Sinn kommt, was man gestern Brilliantes hätte entgegnen können.

Wenn nun die Kampfhormone einen bestimmten Grad erreicht haben, dann verlieren wir unsere Koordinationsfähigkeit. Wir können logische Gedanken nicht mehr ausführen, weil wir die Grundbedingungen für eine logische Entscheidung nicht in unserem Kopf aufrecht erhalten können. Es fehlt uns die nötige Ruhe und Sicherheit, uns Dinge für ein, zwei Momente vor Augen zu führen.

Die Folge: wir versagen.

Schamanismus und Alchemie in der Schamanenstube

Wie geht man das nun schamanisch an?
Die Schamanenstube reist in Deinen Körper und bereitet den Stresstopf vor. Es braucht ihn, aber nicht voll oder schon weit angefüllt.

In dieser schamanischen Reise zum Topf des Stresses wird der Topf unter Zuhilfenahme anderer Ingredienzien, v.a. Glück aus dem Glückstopf reduziert. Ist zuwenig Glück da, reist der schamanisch Praktizierende mit dem Glückstopf zum Wesen des Glücks und bittet um Auffüllung. Glück wird in den Stresstopf gefüllt und so wird der Stress im Stresstopf abgebaut.

Um auf eine Prüfung vorzubereiten wird der Stresstopf zusätzlich noch mit Glück angefüllt, damit der während der Prüfung anfallende Stress gleich wieder neutralisiert wird.

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