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Öffentliche Lebensberatung


Es wurde öffentlich um Rat gefragt. Können Sie konstruktiv helfen?

innere Unruhe

Gast schreibt am 28.10.2014



Liebe Betreuer und Besucher der Schamanenstube

Es geht um meinen Sohn, bald ein Jahr alt, ist seit Geburt bzw. sogar schon während der Schwangerschaft ein sehr, sehr aktives Kind. Es gibt nicht ein Minute, wo er einfach mal chillt oder relaxed für einige Zeit liegt. Er windet sich sofort aus so einer Situation raus, wie ein kleines Krokodil windet er sich aus so einer Liegendposition sofort heraus. Ebenso ist es im Schlaf, da krabbelt er mit geschlossenen Augen durchs Bett und wenn er aufwacht, ist er auch sofort auf "on". Ich habe Sorge, daß er nicht entspannen kann durch diese innere Unruhe und es kostet ihn sicher sehr viel Energie. Der Kinderarzt sagte dazu nur, es gibt solche und solche Kinder, kein Grund zur Sorge. Heutzutage wird sehr aktiven Kindern so schnell ADHS attestiert und man pumpt sie mit Medikamenten voll. Das möchte ich auf keinen Fall. Mir graust vor der Kindergrippe, wo die Erzieher möglicherweise nicht genug Geduld für meinen Sonnenschein aufbringen werden. Ich habe schon darüber nachgedacht, ob die längere Zeit im Geburtskanal damit zusammen hängen könnte. Er kam nicht voran und hatte aber gute Herztöne und Sauerstoffversorgung, deshalb wartete die Hebamme noch einige Presswehen ab.

Ich suche Euren Rat ;-)

Liebe Grüße



  • Schamanenstube

    Liebe Ratsuchende
    Mit ADHS ist das so eine Sache. Die Akzeptanz dieser Diagnose sinkt auch auf rechtlicher Seite, so wie wir gehört haben.
    Du sprichst nicht von Deinen Familienverhältnissen. Diese halten wir für wichtig, um auch systemisch einen Eindruck bekommen zu dürfen. Magst Du das noch nachholen?
    Spannend finden wir, dass Du Dich nicht über das kaum endliche Treiben Deines Kleinen beklagst. Wie geht es Dir damit? - Bekommst Du denn Schlaf?

    Liebe Grüsse aus der Schamanenstube


  • Gast

    Hallo, ich habe nicht wirklich Ahnung davon, weil ich selber nie Mutter war, kann mir das aber was Sie zum Schluss geschrieben haben, sehr gut vorstellen, das es da einen Zusammenhang auch gibt:

    nur schreibe ich jetzt weil ich meine das sie sich deswegen nicht schon im Vorinein solche Sorgen und auch Gedanken machen sollten,
    zumal das auch alles Dinge sind die sie selbst maßgeblich mit in der Hand haben, ob ihr Kind Medikamente einnimmt und welche, und von welchen Diagnostikern und Diagnosen und Ärtzten abhängig: womit ich nicht sagen will, dass sie zu keinem Arzt gehen sollen, wenn das aber angezeigt ist, sondern eher drauf hinweise, das in dem Fall ohnehin bei solchen schwerwiegenden Entscheidungen eine zweite Meinung mindestens erfragt werden muss: nur ich glaube gar nicht
    das das was jetzt vielleicht tatsächlich augenscheinlich vordergründig ist, zum Beispiel in einem Jahr noch so da ist,
    sondern die Entwicklungen ihres Säuglinges im Hier und Jetzt liebevoll begleiten- und auf den Kinderarzt hören sollten und ihm da auch vertrauen sollten, das dies keine Besorgniserregende Abweichungen innerhalb der Entwicklung ist:
    Ich glaube das sonst auch die Gefahr besteht das sie ihre eigenen Sorgen und Unruhe auf das Kind unnötig übertragen - zu sehr in die Zukunft blickend, was aber sich sogar ganz gegenteilig entwickeln könnte und zwar von alleine aus sich heraus sogar.
    Viele Grüße und ganz viel Freude und Glück mit ihrem Kind wünsche ich Ihnen.


  • Ratsuchende

    Lieber Gast

    Ich danke auch Ihnen ganz herzlich f


  • Ratsuchende

    Liebe Schamanenstube

    Gestern hatte ich zwei Antworten geschickt, wobei die erste wohl in den Weiten des WWW abhanden gekommen und den Weg zu Euch nicht gefunden hat und von der zweiten Antwort sind nur die ersten Worte übersandt worden. Nun versuche ich es nochmal. Zunächst mit der ersten Antwort. Ich hoffe, dass es dieses Mal klappt. Euch wünsche ich einen schönen, erfolgreichen und angenehmen Tag. Liebe Grüße :-)

    Hier ist die Antwort:

    Liebe Schamanenstube

    Herzlichen Dank für Eure Antwort. Sehr gern hole ich Details zu den Familienverhältnissen nach: da sind Papa, der Kleine und ich (Mama). Wir sind verheiratet und schon seit Kindheitstagen zusammen,sind aber mit dem Kleinen nun sehr spät Eltern geworden. Papa ist ein wenig ungeduldiger, vor allem, wenn er selbst Stress (Arbeit) hat. Wenn er selbst ausgeglichen ist, dann gehts mit den Beiden sehr gut und mit Geduld, wenn er selbst unter Stress steht, ist es sehr angespannt. Allerdings musste Papa auch zurückstecken. Ich habe z B mit dem Kleinen einige Monate im Elternschlafzimmer geschlafen und Papa im Fremdenzimmer, weil der Kleine einfach zu unruhig ist. Ich berichte sehr gern mehr, wenn es noch Fragen zu den Verhältnissen gibt? Weiß nicht genau, was noch wichtig sein könnte.

    ... nein, zu klagen habe ich auch gar nicht. Ich bin so stolz auf unseren Kleinen und so voller Liebe! Eine ganz besondere Facette der Liebe, die ich noch nie zuvor gespürt habe. Seit dem 7. Monat Schwangerschaft habe ich tatsächlich keine 3 Stunden mehr am Stück geschlafen, aber es geht mir gut trotz Schlafmangel, bin selbst täglich erstaunt darüber. Scheinbar entstehen da in Müttern spezielle Hormone, ich weiß nicht genau. Ich sorge mich nur, ob so viel geballte Energie und Unruhe für den Kleinen auf Dauer gut sind. Natürlich gab es schon Momente, wo ich den Kleinen auf dem Arm hatte und gar nicht beruhigen konnte, da fühlte ich mich hilflos und einige Male stieg auch Wut in mir auf. Aber Monat für Monat kann ich besser und besser damit umgehen. Anfangs machte ich mir Sorgen, ob ich etwas falsch mache, aber dann habe ich entschieden, einfach meinem Bauchgefühl zu folgen.

    Sehr anstrengend ist es wirklich, deshalb auch die Gedanken, wie es dem Kleinen selbst damit geht.........

    Liebe Grüße in die Schamanenstube


  • Schamanenstube

    Liebe Mutter
    Entschuldige bitte unsere Verspätung. Die Wochenenden sind bei uns mit Kursen angehäuft.
    Herzlichen Dank fürs Aufzeigen des Familiensystems. Unser erster Eindruck ist derselbe wie Deines Arztes: wir sehen ebenso keinen Grund zur Sorge.
    Vielleicht darf dieser hohen Aktivität auch Nahrung gebeben werden? - Wir sind keine Profis, wenn es um Kleinkinder geht. Wir denken in Bewegungen: er hat grossen Bewegungsdrang. Diesen könnte man sogar noch fördern? - Dein kleines Wesen scheint sich ja Bedürfnisse erfüllen zu mögen. Vielleicht hilft es, ab und an auch mal Vollgas zu geben und ihn bei seinen Aktivitäten voll zu unterstützen?
    Ein solches Bedürfnis könnte v.a. im Hinblick auf die soziale Interaktion in einer Kinderkrippe ein hohes Geltungsbedürfnis sein? - Das kann auf Selbstdefinition hinweisen. Ihm diese in seinen Rahmen zu ermöglichen, könnte den Durst nach Bewegung stillen? - Wir wissen es nicht.
    Der väterliche Stress erscheint uns nicht problematisch. Dein Nicht-Schlafen jedoch eher.
    Vielleicht ist es möglich, dass Du mal einen Nachmittag alle Woche frei bekommst?

    Herzliche Grüsse aus der Schamanenstube


  • Ratsuchende

    Liebe Schamanenstube

    Mein kleiner Schatz war krank, deshalb komme ich erst jetzt dazu, Euch für Eure Worte zu danken und Euch zu antworten. Ich versuche ihn, seine Energien ausleben zu lassen. Er soll toben und entdecken. Ich würde auch etliche Baby-Krabbeltreffen in Anspruch nehmen, wäre da nicht das Problem, daß er das Autofahren bzw. das Festgeschnallertsein im Kinderautositz überhaupt nicht mag. Er weint dann so bitterlich, weil er da wieder raus will, um sich zu bewegen, daß er Hustenanfälle bekommt. Das ist sehr schade, da die Krabbelgruppen alle eine längere Autofahrt entfernt sind. Ich werde ihn weiterhin unterstützen in seinem Tatendrang und vielleicht wird sich mit der nächsten Entwicklungsstufe etwas verändern. Wir steuern jetzt das Laufen an und Eure Zeilen lesen sich für mich sehr stimmig. Meinen Schlaf muss ich dann später nachholen, derzeit gibt es keine Möglichkeit, daß jemand helfen könnte, aber einmal die Woche haben wir Besuch und machen etwas zu dritt. Da sind dann schon mal zwei Hände mehr für Unternehmungen und an den Wochenenden hilft Papa natürlich so gut es geht. Er ist sehr auf erholsamen Schlaf angewiesen, fährt er doch täglich über 120 km zur Arbeit. Trotz Schlafmangel fühle ich mich noch recht fit und hoffe, das bleibt vorerst auch weiter so. Mein kleiner Schatz macht mich täglich so glücklich und stolz, da verfliegt alles andere und da kann ich mich selbst vorerst in den Hintergrund stellen. Wie fühlt sich das für Euch an? Zeigt mir mein Bauchgefühl da einen stimmigen Weg an?

    Euch sende ich herzliche Grüße und wünsche Euch alles Gute weiterhin. Sehr schön ist es, diese Möglichkeit der Beratung wahrnehmen zu können. Es ist so hilfreich!


    ~.~.~.~.

    Ich möchte mich auch für die andere Antwort bedanken. Über Ihre Zeilen habe ich nachgedacht und richtig, man kann sich bzw. die Situation mit solchen Sorgen/Gedanken sicher vorschnell in eine "falsche" Richtung lenken.
    Liebe Grüße und auch Ihnen alles Gute.


  • Schamanenstube

    Liebe Ratsuchende

    Danke für Deine Antwort.
    Das mit den Krabbelgruppen ist schade. Die Sozialisierung und die Selbstdefinition durch den Umgang mit anderen könnte vielleicht schon helfen.
    Da bleibt vielleicht das Üben des Autofahrens?

    Uns ist schon klar, dass Kinder das Wichtigste sind und man vieles zurücksteckt. Die sogenannte Ahnenkraft unterstützt dies auch sehr. Wir hören Dich und denken: vielleicht findet sie schon noch etwas mehr Schlaf. Auf die Dauer.
    Wir nehmen hier das Bild der Flugbegleiterinnen, wenn sie ihre Vorführung im Flugzeug machen. Da wird erklärt, wo die Ausgänge etc. sind. Es wird auch erklärt, dass die Sauerstoffmasken bei einem Druckabfall herunter fallen. Wenn man jemanden neben sich hat, der die Maske nicht greifen kann, soll man zuerst sich die Luft geben und erst dann dem anderen helfen. Es nützt nichts, wenn beide Mühe haben.
    Insofern ist Deine Gesundheit für den Kleinen wichtig.

    120 km sind ein langer Weg. Im Zuge der Ahnenkraft wird sich vielleicht unmerklich Unterstützung finden, diese Hürden zu verkleinern. Manchmal muss man Dinge nur angehen und sie erfüllen sich von selbst.

    Herzliche Grüsse aus der Schamanenstube


  • Gast

    Liebe Schamanenstube

    Vielen Dank für Eure Antwort. Das Bild der Flugbegleiterin mit den Rettungsmaßnahmen fühlt sich sehr stimmig an! Ich werde da etwas für mich finden. Da werde ich mich mal schlau machen, was es für Möglichkeiten für mich gibt.....

    Das Autofahren üben wir fast täglich. Ich finde es auch sehr wichtig, dass mein Kleiner sich im Umgang mit anderen (Krabbel)Kindern erproben und entwickeln kann.

    Ihr schreibt von der sogenannten Ahnenkraft, die unterstützend wirkt. Oft denke ich an meine Oma, die vier Kinder und sechs Enkelkinder groß gezogen hat. Sie war immer so voller Liebe, Ruhe und Verständnis. Gedanklich frage ich sie oft um Rat. So hat mich auch Euer letzter Satz nachdenklich gemacht:
    Im Zuge der Ahnenkraft wird sich vielleicht unmerklich Unterstützung finden, diese Hürden zu verkleinern. Manchmal muss man Dinge nur angehen und sie erfüllen sich von selbst.
    Angehen bedeutet die Situation annehmen, weiterhin immer vorwärts schauen und voranschreiten oder was ist damit gemeint?

    Herzliche Grüße sende ich Euch in die Schamanenstube und wünsche Euch ein tolles Wochenende mit schönen Kursen. Herzlichen Dank :-)


  • Schamanenstube

    Liebe Ratssuchende

    Mit angehen meinen wir etwas in die entsprechende Richtung tun. Hoffen alleine würde in unseren Augen nur in ganz seltenen Fällen helfen. Die Hoffnung ist da, Verantwortung abzugeben: man tut in ihr nicht mehr viel für die Sache.
    Mit Angehen meinen wir, sich Möglichkeiten zu suchen beginnen, sich zu bewegen. Die Ahnenkraft unterstützt in unseren Augen Bemühungen. Ein Annehmen der Situation birgt einen Leidensfaktor in sich. Die Situation erkennen und nach Lösungen aktiv suchen wirkt anders: lebendig.

    Danke schön, wir werden ein friedliches Wochenende haben. Es geht um das schamanische Reisen. Viel Trommeln, viel Reden. Der Therapiesonntag wird ebenso friedlich.

    Herzlich, die Schamanenstube


  • Gast

    Hallo hier ist noch mal die Gastschreiberin Numero Uno: ich habe das gerade erst gesehen, das Sie mir auch was geschrieben haben und ich bedanke mich, hat mich sehr gefreut! Es ist eine schöne Möglichkeit sich hier auch was vom Herzen sprechen zu können. Viele liebe Grüße und auf das unsere Wünsche in Erfüllung gehen!


  • Ratsuchende

    Liebe Schamanenstube

    Bitte entschuldigt meine Verspätung. Mein kleiner Schatz war krank, zunächst nur Schnupfen und dann, mit einem geschwächten Immunsystem, haben wir uns noch einiges mehr eingefangen. Langsam geht es besser.

    Herzlichen Dank für Eure Zeilen :-)

    Nun kann ich folgen ... Aktivität, Lebendigkeit, kein Stillstand.

    Euch wünsche ich alles Gute und sende Euch viele liebe Grüße.

    Ich danke Euch,
    die Mutter


  • Ratsuchende Mutter

    Liebe Schamanenstube

    Hier kommt doch nochmal die Mutter ;-)

    Mir ist im Nachhinein noch etwas eingefallen, was vielleicht noch interessant/wichtig wäre ...

    ... sehr gern würde ich Eure Meinung dazu hören bzw. lesen.

    Die Empfängnis des Kleinen erfolgte "klinisch". Papas Spermien waren zu langsam/zu wenig mobil. Deshalb wurden sie medizinisch aufbereitet (d.h. gereinigt für die manuelle Injektion), es wurden nur die intakten und "besten" ausgewählt und mir dann durch eine Ärztin injiziert. Der Papa durfte leider nicht mal im Raum dabei sein, als dies gemacht wurde.

    Als ich hier gestern nochmals alles gelesen habe, fiel mir das noch zur Familiengeschichte ein. Ob das eine Gewichtigkeit auf die familiäre Ordnung hat?

    Euch eine schöne Weihnachtszeit :-)
    Herzliche Grüße,
    die Mutter


  • Schamanenstube

    Liebe Mutter,
    prinzipiell wurde aus schamanischer Sicht die Ordnung der väterlichen Familie via Spermien eingebracht. Ob er dabei war, hat vielleicht eher nur in Euren Herzen einen Einfluss, nicht aber auf das Kind. Selbst durch die Reinigung bleibt das Erbgut erhalten.
    Ob die "besten" Spermien ein sehr aktives Kind zeugen, das können wir leider nicht beurteilen.
    Ihr habt ein Kind gezeugt. Sicher auch in den Augen der Ahnen.
    Herzlich, die Schamanenstube


  • Mutter

    Liebe Schamanenstube

    Herzlichen Dank für Eure Worte :-)

    Liebe Grüße sendet Euch,
    die Mutter


  • Mutter und Ehefrau

    Liebe Schamanenstube

    Ich wollte gern weiter berichten, von Positivem und Negativem.

    Mein Sohn hält es nun besser im Kindersitz aus, schläft sogar manches Mal ein. Jetzt kann ich endlich mit ihm die Krabbelgruppen besuchen! Ich freue mich sooo sehr und bin unendlich stolz. Es gab seither auch schon zwei Nächte, wo er 4-5 Stunden am Stück geschlafen hat. Das gibt mir Kraft und Zuversicht.

    Was derzeit aber ganz arg schlimm ist, der Papa entfernt sich von uns! Er ist verstrickt in seine Probleme auf der Arbeit und das führt ihn in eine schlimme Depression. Im Moment hat er Urlaub, aber er kommt einfach nicht hoch, quält sich in seinen Problemen, ist kraft- und antriebslos. Für kurze Momente rafft er sich auf und ist in völliger Harmonie mit seinem Sohn und dann reißt es ihn wieder zurück in die Tiefe und wir können ihn nicht mehr erreichen.

    Ich fühle mich sehr hilflos und weiß nicht, wie ich ihm helfen kann?

    Liebe Grüße


  • Schamanenstube

    Liebe Ehefrau

    Herzlichen Dank für das Berichten von den positiven Momenten mit Deinem Sohn. Das freut uns sehr, zu hören.

    Im Moment sind die sogenannten Rauhnächte. Depressives Verhalten in dieser Zeit halten wir nicht für schlimm, teilweise sogar eher normal. Schau mal unseren Bericht im Blog:
    die Rauhnächte

    Herzliche Grüsse aus der verschneiten Schweiz,
    die Schamanenstube


  • Mutter

    Liebe Schamanenstube

    Vielen Dank für Eure Worte und den Link zu Eurem sehr interessanten Bericht.

    Herzliche Grüße sende ich Euch!


  • Mutter

    Herzliche Grüße liebe Schamanenstube

    Ich wollte mich mal wieder rückmelden.

    Mein Sohn wächst und gedeiht. Das Schlafen ist noch immer eine sehr unruhig Sache, einige Wochen war ey besser, nun ist es seit einigen Monaten wieder anstrengender.

    ... es hat sich aber sehr viel getan, wir besuchen nun fast täglich Spieltreffs und seit zwei Wochen weicht er nun auch immer mal von meiner Seite und spiekt und schaut. Auf andere Kinder geht er nicht so zu und mag auch nicht so gern, wenn sie ihm zu nahe kommen, spielt er mit etwas und ein Kind kommt hinzu, räumt er das Feld und sucht sich etwas anderes. Er ist auch insgesamt sehr schnell gelangweilt und braucht dann neues Input.
    Ich hatte mir ja sehr große Sorgen wegen der Ganztagsgrippe gemacht, die Eingewöhnung startet im November. Mitte der Woche hatte ich Elternabend, wo alles genau erklärt und gezeigt wurde. Die KiTa hatten wir ja im Vorfeld schon 2 Mal besichtigt. Jedenfalls hat mich de Abend sehr positiv und wohlig gestimmt, vor allem, dass unser Sohn das Symbol der Schildkröte zugeteilt bekommt. Das fühlt sich stimmig an, als wäre er in der Grippe mütterlich geschützt (Panzer = Grippe), kann sich auch gut entwickeln (jederzeit herausgucken und laufen). So waren meine ersten Gedanken dazu.

    Die Erzieher haben mir auch Mut wegen des Schlafens gemacht, jedenfalls in der Grippe wird es auf jeden Fall funktionieren, Gruppendynamik meinten sie. Es war eine weitere Mutter dort, die sich wegen des Schlafens sorgte.

    Das Autofahren ist noch immer nicht sein liebstes sowie auch die Karre, weil er halt lieber selbst aktiv ist, so lasse ich ihn, wann immer möglich, laufen.

    Liebe Grüße sendet Euch,
    die Mutter


  • Mutter

    Liebe Schamanenstube

    Ich möchte nochmals mit einem Anliegen an Euch treten.

    Je näher der Krippen-Eingewöhnungstermin rückt, desto mehr spüre ich mein Herz irgendwie voller Sehnsucht. Sehnsucht, die Zeit weiterhin mit meinem Sohn verbringen zu dürfen........ Ich bin seit der Schwangerschaft und der Geburt nahezu Tag und Nacht mit ihm zusammen. Der Gedanke, dass er ab November in der Ganztagskrippe eingewöhnt wird, bereitet mir Herzschmerz. Ich habe Zrennungsschmerz, das hilft der Situation so gar nicht. Mit der Krippe habe ich ja ein sehr wohliges Gefühl, speziell nach dem Elternabend vor einiger Zeit. Natürlich wünsche ich mir eine angenehme Eingewöhnung für meinen Sohn und mich. Es wäre wunderbar, wenn er sich prompt wohlig, glücklich und gut aufgehoben dort fühlen würde, in Harmonie mit den anderen Kindern.
    Wie kann ich den Trennungsschmerz meinerseits am besten entgegen treten, so dass die Eingewöhnung emotional nicht von meiner Seite gefährdet/beeinflusst wird?

    Habt ihr einen Rat für mich? Ich wäre sehr dankbar, Eure Meinung zu meinem Problem zu lesen.

    Euch eine schöne und sonnige Woche.
    Herzliche Grüße
    die Mutter


  • Schamanenstube

    Liebe Mutter

    Wir sind gerade von den Visionswochen zurück, deshalb die etwas verspätete Antwort.
    Es mag vielleicht helfen, die hinter dem Schmerz verborgene Trauer anzuschauen. Es geht etwas verloren: Zeit mit dem Sohn. Auch so einen Verlust kann man betrauern, wenngleich natürlich immer noch Zeit mit ihm vorhanden ist. Es mag das Ende einer wie wir es rauszuhören denken sehr innigen Zeit darstellen, da Ihr Sohn sich in die Krippe begeben wird.
    Es könnte hilfreich sein, im gleichen innigen Gefühl still zu vermitteln, dass Sie immer noch genau gleich da sind für ihn. Den Schatz der gemeinsamen Zeit und dieser Verbindung in der Hand für ihn parat halten. Damit meinen wir nicht, ihm das nur zu sagen, sondern eine innere Haltung in Ihnen selbst zu erlangen.

    Herzliche Grüsse
    die Schamanenstube


  • Mutter

    Liebe Schamanenstube

    Herzlichen Dank für Eure Zeilen!

    Ich möchte das umsetzen. Wir fahren jetzt für einen Monat in den Urlaub. Dort wird der Kleine sehr viel Kontakt haben und ich möchte mal schauen, dass ich mich im Hintergrund halten kann und doch auch da, auch möchte ich Vertrauen in die Entwicklung eines gesunden Selbstbewusstseins meines Sohnes setzen.

    Alles Liebe und Euch noch einen schönen Sommer.

    ....... bestimmt melde ich mich alsbald mal wieder zurück.

    Herzliche Grüße
    die Mutter


  • Schamanenstube

    Liebe Mutter
    Wir wünschen Euch einen tollen Urlaub mit wundervollen Erlebnissen!
    Herzlich, die Schamanenstube


  • Gast

    Liebe Schamanenstube

    Ich grüsse Euch herzlich.

    So, am Montag geht es los. Die Eingewöhnung meines Sohnes startet. Ich seit Tagen sehr aufgeregt! Ich wünsche mir sehnlichst, dass mein kleiner Mann eine wunderschöne Krippenzeit erleben wird. Das persönliche Eingewöhnungsgespräch vor 2 Wochen war sehr positiv und stimmig. Der Kleine hatte schnell Vertrauen zur Erzieherin und fühlte sich wohl in der Einrichtung, so hatte ich es empfunden.

    Liebe Grüsse sendet Euch
    die Mutter


  • Schamanenstube

    Liebe Mutter,
    Du wirst sehen, das wird wundervoll!
    Herzlich, die Schamanenstube


  • Gast

    Liebe Schamanenstube

    Ich möchte gern von der KiTa Eingewöhnung schreiben. Vielleicht habt ihr noch einige Gedanken für mich dazu.

    Dem Kleinen gefällt es eigentlich sehr gut in der KiTa und er hat inzwischen auch eine gute Bindung zu seiner Eingewöhnungserzieherin. Dennoch fällt ihm die Trennung zu Mama sehr schwer. Er mag noch nicht auf dem Stuhl am Frühstückstisch sitzen, dort steht er am Tisch und ich sitze daneben.

    Er möchte so gerne bei allem mitmachen, er zuckt immer, als würde er aufspringen und mitmachen wollen und dann klebt er doch wieder an mir.

    Fast habe ich das Gefühl, dass er Mama gegenüber Schuldgefühle verspürt, wenn er mitmachen würde....... dabei würde ich mich sehr darüber freuen und ermutige ihn mitzumachen. Irgendetwas ist da, was ihn hemmt.

    In der KiTa gibt es so tolle Dinge, die mit den Kindern gemacht werden. Die gesamte Kindergruppe und Erzieher wirken sehr positiv auf mich. Alles ist wundervoll.

    Die Trennungsversuche zwischen Kind und Mama verliefen bisher mal gut und mal mit Weinen. Wenn wir draußen beim Spielen getrennt werden oder wenn es in die Turnhalle geht, läuft es besser, drinnen, im Gruppenraum, schlechter.

    Habt ihr vielleicht einen Rat für mich?

    Viele liebe Grüße und Euch noch eine schöne Woche sendet Euch, die Mutter


  • Schamanenstube

    Liebe Mutter

    Wenn wir richtig verstehen, bist Du in der KiTa mit dabei. Kannst Du nicht einfach mit den anderen mitspielen, statt bei ihm zu sein? - Dann wird er vielleicht Dir nachkommen und auch mitspielen wollen. Bis er die Freude am Spiel leben kann und sich so nach und nach löst?
    Es geht vielleicht um das Gefühl von Sicherheit, das er sich erst erwirtschaften muss im sozialen Kontext?

    Liebe Grüsse
    die Schamanenstube


  • Gast

    Liebe Schamanenstube

    Herzlichen Dank für Eure schnelle Antwort.

    Die Freude am Spiel leben, das ist es!
    Eure Zeilen helfen mir sehr.
    ... und auch den Kontakt und die Interaktion mit den anderen Kindern leben. Das Gefühl der Sicherheit zur Eingewöhnungserzieherin (später auch zu allen anderen) und das Wohlfühlen in der Einrichtung selbst.

    Heute hat er es, nach einem inneren Kampf mit sich selbst, zugelassen .... hat sich der Erzieherin geöffnet, mit ihr gemalt und sich später ihrem Schoß so wohl gefühlt, dass er für einige Zeit eingeschlafen ist.

    Wie könnte ich ihm dabei weiterhin helfen,  Freude am Spiel und allen Angeboten zu leben?

    Sicherheit im sozialen Kontext, was ist damit genau gemeint? Sicherheit innerhalb der Gruppe, der Einrichtung etc.?

    Viele liebe Grüße und DANKE,
    die Mutter


  • Schamanenstube

    Liebe Mutter

    Ja, mit Sicherheit im sozialen Kontext meinen wir, durch das Finden des eigenen Platzes in der Gruppe sich innnerhalb der Gruppe wahrnehmen zu können. Das führt zu Sicherheit.

    Da er sehr auf Dich fixiert zu sein scheint, macht er Dir sicher auch vieles nach. D.h. Du kannst mit den anderen Kindern spielen und Freude daran haben. Andere Kinder loben, dass sie vielleicht ein schönes Bild gemalt haben, bringt ihn vielleicht eher hinein, indem Du ihn mit ziehst und fragst, ob er das Bild nicht auch schön findet.

    Der Spieltrieb lässt sich vielleicht motivatorisch nutzen? - Du spielst mit ihm ein Spiel und bittest ein anderes Kind, mitzuspielen? Also nicht nur die Bewegung auf andere zu, sondern andere einladen?

    Herzlich,
    die Schamanenstube


  • Gast

    Liebe Schamanenstube

    Herzlichen Dank für Eure Zeilen.

    Seit Anfang der Woche wurden wir schon morgens getrennt und ich habe draußen vor der Tür gewartet. Heute war die Trennung schon viel besser. Anfänglich weinte er, ließ sich aber schnell beruhigen und hat das erste Mal aktiv am Morgenkreis teilgenommen, indem er sein Symbol, die Schildkröte aufgehängt hat.

    Ich hatte heute morgen Eure Worte "etwas zu leben" im Kopf und dachte, wenn ich vor der Türe rumsitze, ist das nicht "meine freie Zeit zu leben", so bin ich direkt zum Auto und habe etwas für mich gemacht. Heutzutage ist man mit Handy ja fast überall erreichbar.

    Ich denke, das war auch sehr wichtig für meinen Sohn, dass auch Mama sich wieder "ins Leben stürzt".

    Nun bin ich schon gespannt auf morgen, so langsam wirds für uns wundervoll!

    Viele Grüße und ganz lieben Dank an Euch.

    die Mutter


  • Schamanenstube

    Liebe Mutter
    Wir freuen uns! Das tönt nach wirklich lebenswerten Schritten!
    Herzlich, die Schamanenstube


  • die Mutter

    Liebe Schamanenstube

    Hier schreibt Euch mal wieder die Mutter und möchte nochmals berichten.

    Der Kleine ist nun angekommen, ist nun schon seit einer Woche den ganzen Tag in der Krippe.

    Wenn ich ihn morgens abgebe, trennen wir uns zwar noch mit Weinen ....... also, wenn ich "auf wiedersehen" sage und ihn einer Erzieherin übergebe, weint er noch, lässt sich dann aber innerhalb von Minuten beruhigen und hat dann einen schönen Tag.

    Wir haben leztes Wochenende sowie Anfang der Woche sehr sehr schlimme Nächte gehabt. Ich nehme an, dass der Kleine alles in seinen Träumen verarbeitet/bewältigt. Er hatte drei Nächte lang vor Mitternacht sogenannte Nachtschrecks, als Eltern steht man dabei nur sehr hilflos am Bettchen, jede Berührung, beruhigende Worte, auf den Arm nehmen etc., resultieren darin, dass der Nachtschreck sich noch verschlimmert. Der Körper ist wach, aber das Bewußtsein schläft noch. Nach Mitternacht ist der dann in Alpträume verfallen. Seit diesem Wochenende sind die Nächste wieder normal, bei uns heißt das zwar immer noch unruhig, mit häufigem nächtlichen Aufwachen, aber ohne Nachtschreck und Alpträume.

    In der Krippe gibt es noch einen Jungen, der häufiger einen Nachtschreck hat und seine Mutter empfahl mir einen Kinderarzt, der sich mit diesem Nachtschreck bei Kindern beschäftigt, so werde ich dort mal um einen Termin bitten.

    Was ist Eure Meinung zu der morgendlichen Trennung zwischen meinem Kleinen und mir, dass es bisher immer mit Weinen sein mußte? Vielleicht habt ihn einen Rat für mich?

    Herzliche Grüsse
    die Mutter


  • Schamanenstube

    Liebe Mutter

    Es tönt recht positiv, wie sich die Krippentage entwickeln. Wir denken, das Trennen wird sich auslaufen. Durchhalten ist sicher von Erfolg gekrönt.
    Das Weinen vergeht sicher mit der Zeit.
    Nachtschreck ist neu für uns, v.a. wie Du das beschreibst. Wie wir hören, handelst Du sehr verantwortungsvoll und suchst einen Arzt auf, der sich damit auskennt.

    Gerne hören wir mehr über den Arztbesuch und über die Entwicklung mit dem Nachtschreck.

    Herzliche Grüsse
    die Schamanenstube


  • Mutter

    Liebe Schamanenstube

    Herzlichen Dank für Eure schnelle Antwort.

    Ja, der Nachtschreck ist noch nicht sehr bekannt. Die Kinderärzte beschäftigen sich noch nicht sehr lange ernsthaft damit, überhaupt mit dem Thema Schlafen von Säuglingen und Kleinkindern gibt es viele verschiedene Ansichten. In der Vergangenheit wurde auf Konditionieren in Form von schreienlassen bis zur Erschöpfung gesetzt. Das war für mich gar nicht stimmig und so habe ich im Internet nach anderen Wegen gesucht. Dort bin ich auch auf die neueste Erkenntnisse gestoßen. Das Schreienlassen hat auf lange Sicht psychologische Folgen. Interessanterweise leiden prozentual mehr Jungen unter dem Nachtschreck (laut Internet).
    Ich habe nun einen Termin, leider erst Mitte Februar, aber es ist mir sehr wichtig. So eine Hilflosigkeit in dieser Situation ist sehr schlimm und ich möchte der Sache näher auf den Grund gehen lassen und meinen Sohn vorstellen und mich beraten lassen.
    Gern würde ich den Nachtschreck bereisen, aber bisher habe ich das schamanische Reisen nicht geschafft, ich hatte aber die letzten Jahre auch nicht genügend Ruhe dafür.
    Vergangene Nacht hat mein Sohn wieder viel im Schlaf gesprochen, war sehr unruhig mit häufigem Aufwachen, sogar aufsetzen im Bettchen und sehr leichtem Schlaf. Das kann sich von Nacht zu Nacht ändern, man weiß es vorher nie.

    Euch sende ich liebe Grüße und wünsche Euch eine sehr schöne Restwoche,
    die Mutter


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