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Öffentliche Lebensberatung


Es wurde öffentlich um Rat gefragt. Können Sie konstruktiv helfen?

Seelenanteile mit Hilfe eines Bergkristalls überführen

Gast schreibt am 09.12.2014



Hallo, ich suche einen Rat. Es geht um die Rückholung eines Seelenanteils mit Hilfe eines Bergkristalls. Ich bin Schamane(in) - und von der geistigen Welt auserwählt, diesen Weg zu gehen. Eigentlich wollte ich eine Ausbildung bei Menschen machen, aber mir wurde immer gesagt, das es nicht nötig sei, weil ich doch schon alles mache, was die Menschen bei den Menschen lernen. Nun habe ich eine kleine Seele zurück zu ihrem Körper gebracht, und habe es einmal auf geistiger Ebene, und dann dann noch mit Hilfe des Kristalls getan. Es musste so sein. So fühlte es sich an. Der Kristall hat dann den Seelenanteil sofort aufgenommen, und ich konnte ihn dann spürbar in den Solarplexus des Menschen reinpusten. Nun frage ich mich die ganze Zeit, ob es so richtig ist. Da sind wieder meine Fragen, die ich doch nicht hätte, wenn mir ein erfahrener Schamane alles Beigebracht hätte. Oder? Passiert es denn wirklich so, das der Seelenanteil nur dadurch, weil ich es so möchte, in den Kristall gezogen wird? Ich weiß immer genau, was zu tun ist, wenn ich reise, aber hinterher kommen dann die Fragen. Und außer meine Krafttiere und meinen Lehrer in der oberen Welt, hätte ich doch gern eine menschliche Bezugsperson. Bei mir stehen die Leute Schlange, die gern Seelenanteile wieder haben möchten. Ich möchte ihnen gern helfen. Bisher habe ich meine eigenen Seelenanteile geholt, und eine junge Frau, die als kleines Kind missbraucht wurde, ist auch zu mir gekommen, und wollte es unbedingt. Ich hatte die Ehre ihr das kindliche Lachen und die Freude am Leben wieder holen zu dürfen. Und nun frage ich mich, ob es irgendwo einen Schamane gibt, der mir Antworten geben kann, ohne das ich gleich ganz viel Geld dafür bezahlen muss. Ich fühle mich inzwischen geehrt und freue mich darüber, das die geistige Welt mich eingeweiht und belehrt hat. Und ich kann es jetzt auch annehmen, und sehe darin meine Berufung. Wie machen andere Schamanen es mit dem Kristall? Ist es so richtig wie ich es gemacht habe? Funktioniert hat es ja. Ganz liebe Grüße aus dem hohen Norden...



  • Schamanenstube

    Hallo,
    Unsicherheiten gibt es immer wieder. Am Ende zeichnet sich gute Arbeit dadurch aus, sich selbst zu hinterfragen und in der Selbstreflexion auch mit den Geistern sich zu verbessern. Auch die Arbeit der Geister kann sich vergessen. Wären sie allwissend, wäre Schamanismus nur eine weitere Religion.

    Die Schamanenstube unterrichtet natürlich die Seelenteil-Rückführung. Es gibt nicht nur eine Methode, sondern eine Unzahl von Techniken, Seelenteile zurück zu holen. Offiziell zeigen wir ca. ein Dutzend Hauptmethoden auf. Schnell wird dabei klar, dass man aus diesem Repertoire seine eigene Methoden finden oder daraus heraus entwickeln kann, in der Zusammenarbeit mit den Geistern. Immer ist die Seelenteilrückholung mit therapeutischer Begleitung verknüpft. Sprich es wird Gründe geben, warum ein Seelenteil nicht von alleine zurück gekommen ist. Aber das ist ein weites Feld.

    Was uns bei der Steinmethode etwas fehlt beim Hineinlesen ist Deine Beziehung zum Steinwesen selbst. Dieses ist ja Teil der Arbeit und darf einem selbst ebenso bekannt sein. Das geht in Richtung Hilfswesen und kann sogar in die Familie integriert werden. Sich gut untereinander kennen und miteinander Hand in Hand arbeiten können, halten wir für essentiell wichtig.

    Wir empfehlen in der Tat eine fundierte Ausbildung, in schamanisch therapeutischer Hinsicht. Eh schon zu machen, was Menschen bei Menschen lernen, heisst nicht, dass man alles kann und noch weniger, dass man sich entwickelt hat. Diese Aussage kommt für uns einem Stillstand gleich. Zu einer Ausbildung gehören neben Theoretischem aus das Üben mit Feedback, um sich selbst reflektieren zu können. Eine fundierte Ausbildung, in welcher man auch ethisch vertretbar arbeitet, bringt viel Wissen bei, das sich nicht nur um die rein schamanische Arbeit dreht. Therapeutische Aspekte gehören für den sauberen Umgang mit Kunden, sowie auch z.B. mit Seelenteilen mit dazu.

    Wir denken, Dir ist vielleicht nicht bewusst, was den Steinmethoden zu Grunde liegt. Hier aber auszuholen würde heissen, schnell ein Buch zu schreiben. Also fassen wir uns beratend kurz: wir denken, die Auswahl der Steinart, also des Bergkristalls kann man hinterfragen, das Pusten, wie Du es nennst, tönt etwas zu schwach und was wir klar als Frage zur Antwort geben möchten: was hast Du dafür getan, dass der Seelenteil auch beim Kunden bleibt? Warum ist er nicht von alleine zurück gekommen?

    Bergkristalle verwenden wir nur im Notfall für Seelenteilrückholungen. Vielleicht ist der Bergkristall für Deine Arbeit aber richtig? Die Ordnung der Bergkristalle nehmen wir eher wahr als Halten von Kraft, das bis zu einer Art des Einsperrens gehen kann. Vielleicht ist nicht die ganze Kraft dieses Menschen zu ihm gedrungen und es befindet sich noch ein Rest im Stein. Klarheit darüber würde die Arbeit mit dem Steinwesen bringen.
    Du fragst, ob der Stein nur deshalb die Kraft aufnimmt, weil Du es so willst. Das beantworten wir mit einem klaren nein. So ein Stein, wenn es denn ein Bergkristall sein soll, kann befragt werden, wie er denn arbeiten möchte. Und diese Arbeit beübt man mit dem Steinwesen, bis die Zusammenarbeit wirklich zweifelsfrei klappt. Als Team, als Verbündete. Wir haben Steine, die auch etwas für ihre Arbeit möchten, dann gibt es auch Steine, die nichts lieber als das tun. Wobei wir Bergkristalle eher für etwas anderes einsetzen.

    So raten wir: reise in den Stein und finde die Rest-Kraft.

    Menschen, die in eine schamanische Praxis kommen, vertrauen einem zuweilen ihr Leben an. Wir halten es deshalb für Deine anständige Pflicht, Dich richtig schamanisch und therapeutisch ausbilden zu lassen. Schulen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Und ja, die kosten Geld. Das wirst Du akzeptieren müssen. Im Laden um die Ecke bekommst Du Dein Essen auch nicht, weil eine geistige Welt Dich berechtigt, Hunger zu haben, oder?
    Wir selbst nennen uns leider nicht Schamanen. Vielleicht konnten wir Dir trotz unserer Minderwertigkeit dennoch weiter helfen.

    Liebe Grüsse aus der Schamanenstube


  • Gast

    Hallo, vielen Dank für die ausführliche Antwort.
    den Bergkristall hat die Klientin sich ausgesucht. Es war so, dass ich vorher einen Spaziergang gemacht hatte, um die Naturgeister zu befragen, welche Hilfsmittel ich nehmen kann, um der Frau zu helfen. Dann habe ich jedes Hilfsmittel - Steine - Moos - Zapfen - befragt, ob sie helfen möchten. Und ja - mit ihren vielen Stimmen haben sie sehr begeistert zugestimmt. Ich fand den Seelenteil und habe ihn in Liebe zugeredet, und überredet mit zu kommen. Mit Hilfe der Ahnen, der Naturgeister und meiner Krafttiere bin ich gereist, und habe dem Anteil Sicherheit geben können, dass der menschliche Teil jetzt erwachsen und stark genug ist, sich gut um es zu kümmern. Ich habe den Seelenanteil befragt, was sein Mensch dafür tun kann, damit es bei ihm bleibt, und wie es sich integrieren lässt. Anschließend wurde ein Teil auf geistiger Ebene - von mir hineingelegt, und der andere Teil wurde durch den Stein - welcher ihn aufgesogen hatte, durch mich in den Menschen hinein gepustet. Und ja - son nenne ich es! Hinterher habe ich mich bei allen Geistern, den Ahnen der Person, und meinen Krafttieren bedankt, und die liebe Seele willkommen geheißen. Der Klientin habe ich gesagt, was sie tun kann, damit ihr Seelenanteil bleibt, und das sie mit ihr sprechen kann. Es war wie eine Geburt...unbeschreiblich schön. Ich komme aus Afrika. Und ja ich bin Schamane! Und warum muss der letzte Satz sein? Ist das wirklich nötig? Ein Widerspruch in sich... Schamanenstube... wir nennen uns nicht Schamane....wir sind minderwertig.... ne ich glaube ich bin hier falsch. Aber den Rat mich an eine angemessene Schule zu wenden, werde ich befolgen. Und ja mit Steinen rede ich, mit Gras, mit Bäumen - mit Tieren....ich brauche nur mit dem geistigen Auge schauen, und sehe eine Welt voller Wunder... überall!


  • Schamanenstube

    Hallo,
    es tönt sehr stimmig, was Du über die Vorbereitungen zur Arbeit beschreibst. Sicherheit ist in der Tat sehr wichtig, sich geborgen zu fühlen.
    Wir verstehen auch, dass Du Dich gekränkt fühlst, dass wir Dich nicht als Schamane bezeichnen. Aber keine Sorge, das tun wir mit niemanden in den westlichen Zivilisationen. Das wäre vielleicht zu Unrecht, wenn Du noch in Afrika lebst und in Deiner Gemeinschaft diese Arbeit bekleidest.
    Wir finden es schön, dass Du Dich an eine Schule wendest. Das Leben darf sich entwickeln.
    Die Schamanenstube hat eine lange Geschichte, aber die wird Dich kaum interessieren.
    Leb wohl.
    Liebe Grüsse aus der Schamanenstube


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