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Öffentliche Lebensberatung


Es wurde öffentlich um Rat gefragt. Können Sie konstruktiv helfen?

Eigentumswohnung

Gast schreibt am 11.12.2014



Hallo miteinander

Ich möchte gern die Möglichkeit wahrnehmen, hier um Rat zu fragen.

Es geht um unsete Eigentumswohnung, die wir vor sehr viele Jahre gekauft haben und seither 'unglücklich' darin wohnen und leben. Jeder Versuch, jede kurze Motivation, die Wohnung zu verlassen, sie zu verkaufen (wenn mit großem finanziellem Verlust) schlug bisher fehl. Es ist wie, wie man so schön sagt wie verhext''! Wir kommen einfach nicht los, dort raus - es hält uns eigentlich nichts, im Gegenteil, für uns ist ed jeden Tag ein Greul. Ich weiß einfach nicht, wie wir davon los kommen können, was da jedesmal im Weg steht, wenn wir wieder einen Schritt nach vorne machen wollen.

Es grüßt Euch - Kaleidoskop



  • Schamanenstube

    Hallo Kaleidoskop

    Uns erstaunt der Ausdruck: jeder Versuch, jede kurze Motivation.
    Das klingt etwas zaghaft. Das mag am Schriftlichen liegen.
    Wenn Träume enttäuscht werden, kann es vorkommen, dass die Träume in der Folge vermieden werden. Das ist der Ansatz, mit welchem wir tiefer fragen möchten.
    Was waren denn die Visionen und Träume vor dem Kauf dieser Wohnung? Was sollte sich mit der Wohnung verbessern, emotional?
    Wenn es möglich ist, würden wir gerne davon lesen, was zum Kauf motivierte, um in dasselbe Gefühl für die Wohnung zu kommen, wie es war, als der Entscheid fiel.

    Liebe Grüsse aus der Schamanenstube


  • Gast

    Guten Tag Schamanenstube

    Ich danke für die schnelle Antwort.

    Ach, daran haben wir sehr lange nicht gedacht, wie es eigentlich zum Kauf kam!
    Wir waren jung verliebt und wollten in die erste gemeinsame Wohnung ziehen. Eigentlich wären wir noch jeder daheim wohnen geblieben, aber meine Eltern mußten beruflich wegziehen. Wir haben dann monatelang nach einer Mietwohnung gesucht, aber trotzdem wir feste Arbeitsverträge und ein geregeltes Einkommen vorweisen konnten, haben wir keine Wohnung bekommen. Das lag wohl sicher daran, daß wir ausländische Wurzeln haben und unsere Region sehr konservativ bzw. ausländerfeindlich ist. So waren es meine Eltern, die uns mehr oder weniger zu einer Eigentumswohnung drängten. Wir hatten noch keine Lebenserfahrung und waren uns nicht im Klaren, was das für die Zukunft bedeuten würde, sagten so gedanken- und sorglos zu............. auch über der aufgenommenen Kredit (der inzwischen abgezahlt ist) dachten wir damals überhaupt nicht nach.
    Somit gab es keine wirklichen Visionen und Träume, es war einfach eine Not unterzukommen. Natürlich war es anfangs schon schön, daß wir zusammen wohnen konnten und man hatte wohl die rosarote Brille auf. Das unwohle Gefühl gab es schon zu der Zeit, aber man konnte es besser verdrängen.

    Liebe Grüße - Kaleidoskop


  • Schamanenstube

    Liebes Kaleidoskop

    Wir danken für die Offenheit und das Ausführen, wie es zum Kauf kam. Vielleicht hilft eine Idee in die Richtung der Wiederholung. Es kam aus einer Not heraus dazu, dass die Wohnung gekauft wurde. Diese Not kann vielleicht wieder aufblühen, dieses Mal im Verkauf der Wohnung. Die emotionale Kraft könnte sich in folgende Richtung bewegen: der Richtige für diese Wohnung könnte sich finden, indem man ihm hilft. Sprich dem Käufer könnte sie nun seine Not erfüllen.
    Mit dem Gedanken: "es gibt jemanden, der mit Eurer Wohnung von seiner Not befreit wird".
    Die rosarote Brille können wir nachvollziehen. Was genau stimmt denn eigentlich nicht in Eurer Wohnung ausser der Nachbarschaft?

    Liebe Grüsse, Schamanenstube


  • Gast

    Liebe Schamanenstube und "Kaleidoskop"-
    ja beim lesen hat ich auch das Gefühl, das es damit zusammenhängt -emotional- eben weil es aus der Not geboren war- deshalb überwiegt vielleicht das Bedürfnis weg zu kommen,
    anstatt zum Beispiel innerhalb was ändern- vielleicht aber auch eben weil genau das nicht wirklich geht, zum Beispiel Bedürfnis nach größer, heller, mehr Räume, nicht so hellhörig, das Haus selber. Mich hätte allerdings die feindliche Nachbarschaft schon massiv gestört- und das ist ja auch keine Kleinigkeit, finde ich jedenfalls. Vielleicht liegt ja der Haken genau darin,?
    Mich würde interessieren, wieso man das nur mit großem Finanziellen Verlust verkaufen kann, und ob man es nicht seinerseits vermieten kann.Vielleicht wenn ihr euch innerlich mehr frei macht von genau diesen Zwängen am Anfang, und die rosarote Brille wieder aufzieht- das ihr aber totzdem mit allen unguten Umständen glücklich zusammen lebt-das funktioniert vielleicht kommt dann die äußere Umstellung- sprich die Wohnung finden, die jetzt passend wäre. Damit schließt sich der nächste Gedanke an-
    vielleicht die Vorgehensweise der Versuche beleuchten:
    erst eine andere suchen, oder erst die alte loswerden-und wie sehr hemmt der Geldaspekt dabei?
    Viele Grüße


  • Gast

    Hallo Schamanenstube

    Ich danke sehr für Eure Antwort und Idee, die Not wieder aufleben zu lassen und jemanden aus seiner Not zu befreien! Das ist ein Ansatz, der mir selbst niemals gekommen wäre!

    Es ist die Wohnung selbst, die uns nicht behagt. Der Gastschreiber fasste es genau in Worte. Die Räume sind dunkel und die Wohnung insgesamt sehr hellhörig. So wird einem ständig fremdes Leben aufgezwungen. Anfangs haben wir versucht, es uns gemütlicher zu gestalten, aber jetzt sind wir an dem Punkt, wo wir einfach kein Geld mehr in etwas stecken wollen, wo wir uns Unwohl fühlen. Wenn ich das Haus betrete, ist da schon gleich eine Spannung, ein Gefühl von negativer Energie, die auch unsere Wohnung eingenommen hat.

    Viele Grüße, Kaleidoskop


  • Gast

    Hallo Gast

    Vielen Dank für Deine Zeilen.

    Du hast es auf den Punkt gebracht, warum man die Wohnung an sich nicht verbessern kann. Finanzieller Verlust, weil der Immobilienmarkt beim Kauf extrem hoch war und nun im Keller. Allerdings würde uns diese Situation bei einem neuen Kauf natürlich zu Gute kommen. Vermieten geht für uns nicht, da blieben die Probleme mit der Wohnung/ Reparaturen etc. und wir würden immer noch an ihr kleben.
    Mit unguten Umständen glücklich zusammen leben, haben wir wieder und wieder versucht, aber nach einiger Zeit hat sich innerlich etwas aufgestaut, weil man etwas lebt, was man doch nicht mit Überzeugung fühlt und es kommt dann sogar Wut und Streit auf.
    Manchmal habe ich das Gefühl, daß die Wohnung selbst das Finden einer neuen Wohnung blockiert,...........

    Viele Grüße, Kaleidoskop


  • Gast"Gast"

    Hallo, " Kaleidoskop, wegen ihrem Gefühl des Eigenlebens einer Wohnung, -ungute Atmosphäre: ich würde mir glaube ich nur winzige Kleinigkeiten, die mir Freude machen, solange sie nichts anderes haben- wie Blumen, ein Bild, oder ein lustiges Foto wo sie der wohnung klarmachen das schluß mit lustig ist, das sie verkauft wird und basta! reinstellen, um einen positiven Schwung für morgen habe wir eine bessere zu gewinnen.
    Ich drücke Ihnen in jedem Fall richtig die Daumen: die Atmosphäre im Zuhause/ Räume/Licht etc macht viel aus- deshalb das Verzagte in Entschlossenheit umwandeln, mit realistischen Zielsetzungen für ein neues Heim!
    Viele liebe Güße


  • Gast

    Lieber Gast

    Ganz herzlichen Dank für Ihre Gedanken zu unserer Situation/E-Wohnung. Ich musste sogar schmunzeln! ;-) und denke über Ihre Idee nach. Sie gefällt mir!
    Ich danke auch sehr für das Daumen drücken und Ihr letzter Satz gibt mir Motivation.

    Liebe Grüße, Kaleidoskop


  • Gast

    Liebe Schamanenstube

    Jetzt ist es knapp ein Jahr her, als ich Euch zum ersten Mal schrieb.........
    ..... leider hat sich seither an der Situation nichts geändert. Derzeit lebt alles wieder extrem auf. Der Sommer sowie schöne Ferien haben alles ein wenig erhellt, man konnte viel draußen bzw. weg von Zuhause sein.
    Seit Wochen steigt in mir auch eine Art Ärgernis auf, dass ich damals anstelle der Wohnung nicht das Haus meiner Eltern, die es wegen Umzug aufgeben mussten, übernommen habe! Ich würde hier so gerne die Zeit zurückdrehen, immer wieder muss ich daran denken........
    Ich bin schlichtweg verzweifelt, nicht aus dieser dunklen Grube herauszukommen.
    Es grüßt Euch - Kaleidoskop


  • Schamanenstube

    Hallo Kaleidoskop

    Wir freuen uns einerseits, von Dir zu hören. Andererseits stimmt es traurig, dass sich in dem Jahr nichts getan hat.
    Wir können gut nachvollziehen, dass man gerne die Uhr zurückdrehen würde und anders entscheiden würde. Im Schamanismus gibt es hier den Ansatz der Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit. Dieser Zustand schaut nicht nur einfach zurück, er verhindert eine Bewegung. Vielleicht hilft eine Form der Gedankenhygiene, um sich nicht tiefer in die dunkle Grube zu graben: wenn der Gedanke an eine bessere Vergangenheit aufkommt, dann darf eine Affirmation folgen, z.B. "Ich mache mir mit diesem Gedanken gerade das Leben schlecht".
    Die Idee der angesprochenen Not hast Du weiter verfolgen können? - Was wenn ihr eine neue Wohnung findet und einfach auszieht? - Dann ist die Not da, die alte Wohnung zu verkaufen.

    Herzlich, die Schamanenstube


  • Gast

    Liebe Schamanenstube

    Herzlichen Dank für Eure Antwort und Gedanken zu meinem Problem. Ich freue mich sehr von Euch zu lesen . Eure Ratschläge empfinde ich wieder sehr hilfreich und stimmig. Eure Worte zur Gedankenhygiene und entsprechende Affirmationen möchte ich annehmen.

    Die angesprochene Not habe ich weiterverfolg und verfolge ich auch weiterhin.

    Seit einiger Zeit habe ich versucht, Kontakt zum Hausgeist aufzunehmen. Ich weiß nicht, ob das ein guter Weg ist, aber es fühlt sich stimmig an........
    Ich erzähle ihm von meinen Sorgen bezüglich der Wohnung und Wohnsituation, frage ihn, ob er auch lieber gemeinsam mit uns umziehen wollen würde. Habt ihr schon mal erlebt, dass Hausgeister mit umziehen oder verbleiben sie ewig in ihrem ursprünglichen Heim?

    Ich wünsche Euch einen wunderschönen und bunten Herbst.

    Es grüßt Euch, Kaleidoskop


  • Schamanenstube

    Liebe Kaleidoskop

    Hausgeister können umziehen nach unserer Erfahrung, ja. Wir freuen uns, dass Du die Geister zu Hilfe ziehst und ihnen erzählst von Deinen Sorgen. Vielleicht können wir hier noch einen Hinweis geben: frage sie weniger nach einer Lösung, sondern bleibe bei der Zustandsbeschreibung ohne zu Jammern. Das lässt die Freiheit, selbst zu entscheiden und mit zu wirken.

    Herzliche Grüsse
    die Schamanenstube


  • Gast

    Liebes Kaleidoskop, hier ist noch mal die Gastschreiberin, die obwohl sie hier relativ viel " herumturnt das gar nciht mitbekommen hat, ich möchte jedenfalls an der Stelle herzlich Sie zu grüßen, und ich habe das Bedürfnis, ein wenig " zu Bohren"- erst schwirrten so meine Gedanken durch den Kopf falsche Entscheidung lieber Elternhaus, und dann ein Satz von ganz am Anfang, ohne finanzielle Verluste-
    vielleicht, ist es die richtige Entscheidung lieber damit zu leben, das man etwas mit finanziellen Verlusten entscheidet und dafür aber was anderes und viel wichtigeres erhält, sich wohl zu fühlen, durchzuatmen und ein ähnliches Gefühl zu haben wie draußen im Sommer- kurz die Atmophäre wieder stimmt?
    Klar ist das ärgerlich, aber macht es tatsächlich Sinn wenn das finanzielle in dem sehr wichtigen -daheim, zuhause sich fühlen-gar nciht gebraucht werden kann, weil es nciht umgebaut werden kann mit dem Finanziellen oder sonst wie das Heim so verschönert werden kann, das es genau das wesendliche " gibt"?

    Kiene Ahnung, ich denke, das es doch ein viel größerer Gewinn ist, das passende zu suchen, ( auch finanziell) und dann gleicht sich das ganz schnell auch wieder aus!
    ?
    Mit dem Wunsch das Sie das irgendwie mitbekommen, nochmals viele Grüße


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