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Öffentliche Lebensberatung


Es wurde öffentlich um Rat gefragt. Können Sie konstruktiv helfen?

Depressionen

Gast schreibt am 26.03.2015



Hallo, ich suche einen Rat. Es geht um:
Mein Mann leidet unter Depressionen, ist in Behandlung, aber die Gespräche mit dem Psychologen helfen ihm nicht. Er ist aufgrund seiner Arbeitssituation depressiv. Dort wird er hin und hergerreicht ohne dass sich mal jemand seine Personalakte näher ansieht, er hat 30% Behinderung wegen Depressionen und darf nicht schwer heben. Die ganze Situation wirkt sich auch auf die Familie aus. Er ist unberechenbar, mal spielt er mit dem Kleinen ganz geduldig und plötzlich wirds ihm zuviel und er schimpft mit ihm über Kleinigkeiten. Der Kleine sucht ständig seine Nähe, er scheint mir unsicher zu sein, ob Papa ihn immer lieb hat. Am Wochenende liegt mein Mann oft stundenlang im Bett, er ist dann einfach am Ende in so einer deptessiven Phase und zweifelt am Leben bzw. dessen Sinn.

Ich lese in einigen Antworten von Ordnung im Leben. Das gilt bestimmt auch für den Arbeitsplatz? Bei uns ist gar keine Ordnung mehr, daheim fällt Papa als stärkstes Glied oft durch die Depressionen aus.

Habt ihr einen Rat, wie alles wieder in Harmonie kommt und es uns wieder besser geht?

Herzliche Frühlingsgrüsse (:



  • Schamanenstube

    Hallo und herzlichen Dank fürs Zusammentragen der Infos.
    Prinzipiell finden wir es super, dass Dein Mann in Behandlung bei einem Psychologen ist. Depression ist eine Krankheit, die sich eher nicht mit einem Schlag verbessert. Unsere Erfahrung zeigt, dass eine Depression zu bewältigen ein langsamer Prozess sein kann, der Zeit in Anspruch nimmt.
    Wir verstehen auch, dass der Eindruck entstehen kann, dass die Gespräche mit dem Psychologen nichts helfen. Doch genau hier liegt eine Schwierigkeit: fast unmerklich stellen sich Veränderungen ein. Auf eine Heilung zu hoffen, verstärkt nur die Zeit des Wartens und Duldens.

    Für hinderlich halten wir Schuld-Suchen, wie die der Arbeitssituation. Da nicht absehbar zu sein scheint, ob sich dort etwas verbessert, ist durch die Identifikation der Arbeit als Ursache eine Verbesserung der Depression erschwert. Auch lässt die Schuldzuweisung weniger zu, dass man das Leben wieder selbst verbessert, sondern nur Opfer bleibt.
    Das ist vermutlich der falsche Weg.

    Ein möglicher Rat kann es sein, mit dem Psychologen zu sprechen, ob sich gemeinsam etwas zur Verbesserung machen liesse. Je nach Vorgehensweise des Arztes lässt sich vielleicht ein Rahmen finden, in welchem man versucht, die Lebensqualitäten in verschiedenen Bereichen langfristig erhöhen zu können, ohne sich durch Rückschläge entmutigen zu lassen.

    Wir nehmen Deine Worte, dass Dein Mann zu Hause als stärkstes Glied oft ausfällt, wie ein Aufgeben Deinerseits wahr. Hier kommt vielleicht etwas zum Zuge, was ebenso schwer gewichtet werden darf: Dein Befinden in der ganzen Situation.
    Nur weil ein Teil einer Ordnung nicht funktioniert, muss ein anderer nicht auch aufhören.
    Das Gift hierbei ist oft die Erwartung. Erwartungen führen in solchen Situationen mehrheitlich zu Enttäuschungen. Sie sind also gerne sinnlos.
    Es könnte wichtig sein, dass Du Dir selbst schaust, es Dir gut gehen lässt und Dich um Deine Lebensqualität kümmerst. Damit kann die Ordnung zwar verlagert, aber aufrecht gehalten werden. Du trägst natürlicherweise den "Sinn" der Mutter.
    Wenn es Dir als Mutter gut geht und Du selbst dafür sorgst, dass dies so ist, dann ist da zumindest ein Rahmen, in welchem man sich wohlfühlen kann.

    Herzliche Grüsse
    die Schamanenstube



  • Depressionen

    Liebe Schamanenstube

    Herzlichen Dank für Eure Gedanken zu meinem Anliegen.

    Mein Mann ist schon über 3 Jahre in psych. Behandlung und auch 2 Mal auf Kur dafür. Derzeit hat er zudem mit hohem Bkutdruck zu kämpfen, sowieso schon seit Kindheit erhöht, aber im Moment extrem. Anstelle auf Heikung zu hoffen, sollte er weiterhin die Gespräche mit seinem Psychologen suchen? Manchmal habe ich das Gefühl, wenn er am Wochenende z. B. lieber einfach im Bett liegen bleibt, dass er sich in der dunklen Grube irgendwie wohl fühlt und schon für sich aufgegeben hat, weil ihm eh alles schief läuft. Wie ihr auch schreibt, Opfer bleiben........ Ich bin dann sehr hilflos, was ich tun könnte oder sollte für ihn. Wenn ich es mir selbst gut gehen lasse bzw. dafür sorge, daß es dem Kind und mir gut geht, würde ihm das auch helfen? Er scheint mir dann immer genervt zu sein, wenn ich ihm von schönen Erlebnissen erzähle. Es fällt mir schwer, daß es mir gut geht, wenn es ihm sehr schlecht geht. Warum?

    Ich möchte noch erzählen, dass sich auch sein jüngerer Bruder seit letzem Jahr in psych. Behandlung befindet und mit einem Anwalt Arbeitsrecht versucht, die Probleme in der Firma zu bewältigen. Der Bruder wohnt 300 km entfernt von uns.

    Eure Zeilen bezüglich Schuldzuweisung der Arbeitssituation als hinderlich empfinde ich als sehr interessant. Der Psychologe spricht nämlich mit ihm immer darüber, denn die späteren Berichte und Einschätzungen werden der Personalabteilung vorgelegt, um die Arbeitssituation zu verbessen.

    Womit das Kind und auch ich sehr schwer umgehen können, sind die Stimmungsschwankungen. Von einer Minute auf die andere kann es von geduldig auf ungeduldig umschwenken. Was das Kind gerade noch durfte, ist dann plötzlich nicht mehr erlaubt. Das empfinde ich als sehr verwirrend für die Erziehung und Entwicklung des Kindes.

    Herzliche Grüße und vielen, lieben Dank.


  • Schamanenstube

    Hallo

    Was wir bis anhin verstanden haben ist, dass Eure Familie aus Vater, Mutter und Sohn besteht. In dieser Dreier-Ordnung gibt es den Teil des Vaters, der in seiner Depression das ganze System mit runter zieht. Das wäre nicht nötig, weshalb wir ausführen, dass es Dir und Deinem Sohn gut gehen kann.
    Dein Ausdruck "es fällt mir schwer, dass es mir gut geht, wenn es ihm sehr schlecht geht" zeugt in erster Linie von einem Schuldbewusstsein. Daran könntest Du arbeiten, statt einfach aufzugeben?

    Die Fakten rund herum tönen schlimm: 3 Jahre in Behandlung, sein Bruder jetzt auch schon. Das bekräftigt Dich darin, dass es nicht besser werden kann? - Das empfinden wir schade, denn die Verantwortung über das ganze System Familie kannst natürlich auch einfach abgeben. Auch ein Weg.

    Wir kommen stärker zu der Überzeugung, dass Du erst einmal Dir selbst schaust. Wie es Dir in dieser Situation geht und wie Du Dein Befinden verbessern kannst. Auch Du bist Teil des Systems Familie und wirst das Befinden der Familie heben können.

    Es ist kaum zu glauben, dass es eben denen, die von Krankheiten anderer betroffen sind, auch schlecht gehen kann. Dazu gibt es vielleicht Selbsthilfegruppen, vielleicht aber auch die Möglichkeit einer eigenen Therapie. Das steht Dir zu.


    Herzliche Grüsse, die Schamanenstube


  • Gast

    Hallo Schamenstube und Hallo Depressionen,
    ich denke schon das der Beitrag der Schamenstube auch hilfreich und interessant ist, aber das es kaum zu glauben ist, das sich eine solcherlei Atmospähre die zwangsläufig entsteht, nicht belastend ist, verstehe ich nicht. Das ist sehr belastend.
    die innerseelischen konflikte des Mannes wirken sich logisch auch auf die stabilität des Kontaktes mit der Umwelt,feld- oder den Beziehunges aus,-
    ich kann nur sagen, das ich das sehr gut verstehen kann, das ist dann beinahe so, als man seinerseits die Beziehung zum anderen ( dem Depressiven) auch aufgeben müßte, denn die Erwartungen derartig herunterschrauben, das es normalität wird, das der andere sich nicht interessiert,im gegenteil sogar genervt ist vom positven und Freude des anderen, ( das ist etwas was mich und meine Freude - wenn ich sie teilen möchte und ich löse eher das Gegenteil aus, sehr frustrierend erlebe) und zum Teil sogar agressiv reagiert, weil er mit den Gefühlen des Kindes überfordert ist, was sicher stabilität braucht-
    ist ja kein erwachsener, der das mal wegstecken kann,
    wiederspricht auch einfach den normalen Bedürfnissen, Hoffnungen etc-
    Was jetzt nicht heißen soll, das Die Fragestellerin Stärke in sich selbst und für sich selbst, auch in Bezug auf das Kind suchen sollte, in erster Linie, und auch das Zeit und "Loslassen" im Sinne von Gelassen, oder Geduld gewünschte Änderungen bringen könnte.Grüße


  • Gast

    Liebe Schamanenstube

    Ja, am Schuldbewusstsein möchte ich unbedingt arbeiten, aufgeben kommt nicht in Frage! Ich werde dafür sorgen, daß es dem Kleinen und mir gut geht und möchte versuchen, gerade die schönen Erlebnisse bewusst zu genießen. Vielleicht könnte ich ganz bewusst die Schuldgefühle loslassen, sobald sie in mir aufsteigen. Ich habe mal so eine Sorgenfresserpuppe mit Reißverschluss gesehen, eigentlich für Kinder, vielleicht könnte ich mir ähnliches basteln, mmhhh?
    Dass sein Bruder nun auch unter Depressionen leidet, hat mich runtergezogen, ja, das stimmt, aber auf keinen Fall möchte ich Aufgabe als meinen Weg gehen!

    Ich möchte Eure Ratschläge gern annehmen und schaue und fühle, wie es mir ganz detailliert in dieser Situation geht und welche Hilfe ich in Anspruch nehmen könnte.

    Herzlichen Dank!


  • Gast


    Lieber Gast

    Vielen Dank für Deine Worte.

    Du beschreibst es so, wie ich es bisher empfunden habe........

    ....... diese Art damit umzugehen hat mich/uns bisher nicht voran gebracht und auch nicht geholfen.

    So möchte ich nun den Ratschlägen der Schamanenstube folgen. Es hilft der Situation nicht, wenn ich auch leide, das zieht alles runter. Ich muss das schaffen für uns, für meine Familie, die mir das wertvollste ist.

    Dass es dem Kleinen schwer fällt. gewisse Erlebnisse wegzustecken in Bezug auf die Unberechenbarkeit des Vaters ist das schlimmste dabei. Wie Du schon schreibst, er versteht es, noch, nicht.

    Herzlichen Dank.


  • Gast

    Liebe Schamanenstube

    Mein Mann klappte heute in der Firma nervlich zusammen und wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Wir haben kurz telefoniert und ich werde ihm morgen Sachen bringen. Ich weiß derzeit nichts näheres....... ich sollte Sachen für einige Tage einpacken.

    Ich bin ganz durch den Wind und gleichzeitig irgendwie ganz stark und
    ruhig, ganz merkwürdig fühlt sich das an.

    Ich würde hier gern weiter über die Erlebnisse berichten.

    Herzliche Grüße


  • Schamanenstube

    Du bist uns gerne willkommen.
    In Notsituationen funktionieren zu können, ist eine Grösse. Wir wünschen Dir Stärke.
    Herzlich, die Schamanenstube


  • Stärke

    Liebe Schamanenstube

    Vielen lieben Dank!

    Nun waren der Kleine und ich gestern zum Papa gefahren und haben ihm alle nötigen Sachen gebracht. Die Fahrt war schon sehr anstrengend, das Krankenhaus ist über eine Stunde entfernt, es ist eine Kurklinik. Auf der Fahrt durchlebte ich ein auf und ab, es regnete, hagelte, zwischendurch Sonnenschein, dann Schneeregen, die normale Strecke laut Navi hatte eine Vollsperrung, so mußte ich eine Umleitung fahren, bin dann mit Bauchgefühl weiter und später erst wieder mit Navi, um die Straße zu finden.
    Irgendwie verrückt fand ich die ganze Fahrt, als durchlebte ich die ganze Situation/Erlebnisse jetzt nochmals beim Fahren.
    Mein Mann bleibt erstmal eine Woche und möglicherweise noch länger. Gerade in Bezug auf seine Arbeitssituation ist das auch sehr wichtig.

    Dass er den Kleinen und mich nicht täglich sehen kann sorgt ihn sehr.

    Ich hoffe, dass er durchhält und ich auch. Hoffentlich können wir beide stark genug sein und das durchstehen.

    Herzliche Grüße und Euch schöne Osterfeiertage.


  • Schamanenstube

    Hallo
    Wir empfinden die Wahrnehmungen auf der Hinreise als sehr stark auf Dich bezogen. Das ist perfekt. Du nimmst Deine Bewegung durch die Welt wahr. Das kann mit der Natur verbinden und die Natur um einen herum mit in das eigene Leben einbeziehen.
    Das führt zu einem Miteinander, zu einem Getragen-Werden und gleichzeitig zu einem Vorwärtsgehen.
    In dieser Eigenständigkeit kann Dein Gefühl als Frau wirken, langfristig die richtigen Wege einzuschlagen.
    Wir finden das sehr schön!
    Herzliche Grüsse, die Schamanenstube


  • Gast

    Liebe Schamanenstube

    Es liegt eine anstrengende Woche hinter mir. Papa ist noch in der Klinik, wir waren das eine Mal dort, um die Sachen hinzubringen, danach hatten wir nur telefonisch Kontakt. Die ersten Tage waren besonders für Papa sehr schwer, starke Tabletten vernebelten seine Gedanken und er war nur müde. Dann lehnte er die Einnahme ab, was ich als richtig empfand, denn er schien mir gar nicht mehr er selbst zu sein. Nun kann er wieder klare Gedanken fassen und endlich gibt es nach den Osterfeiertagen auch Gespräche und neurologische Untersuchungen. Am Wochenende kann er nach Hause kommen und wir schauen, wie es weiter geht. Vielleicht kehrt er für eine weitere Woche dorthin zurück oder möglicherweise in eine Tagesklinik in der Nähe. Wir werden das am Wochenende besprechen.
    Ich habe versucht, es mir mit dem Kleinen in dieser Situation so schön wie möglich zu machen und mit ihm ein schönes Ostern verbracht.
    Seitdem ich diese Entscheidung hier getroffen hatte, nicht mitzuleiden, ist ja einiges passiert. Der Stau hat sich in eine Lawine von Ereignissen gewandelt, sehr extrem und anstrengend, aber Bewegung!
    Ich denke, das ist genau, was ihr in den obigen Zeilen an mich meintet?
    Herzlichen Dank und Euch eine angenehme Restwoche.


  • Schamanenstube

    Hallo
    Manchmal ist es kaum zu glauben, wie ein Wandel der Gefühle Dinge ins Rollen bringt.
    Rein schamanisch gesprochen nehmen wir viele Kunden mit einer Depression im sogenannten Land der Traurigkeit wahr. Dieses ist von Hügeln, Tälern und Ebenen durchzogen, die in Ordnungen wie Vermeidungen geformt sind. Diese Ordnungen führen gerne dazu, dass man in der Traurigkeit ähnlich wie in der Hoffnung eigentlich nur still steht. Man bewegt sich nicht.
    Aus diesem Stillstand hinaus zu gelangen, ist meistens mit einer Art Bruch des mittlerweile Altbekannten verbunden, mit dem Empfinden: so geht es nicht weiter.
    Wir können nachvollziehen, dass diese Zeit sehr intensiv ist. Aber wie Du sagst: es bewegt sich etwas. Und das ist gegenüber vorher ein gewaltiger Schritt.
    Es ist schön zu hören, wie Du mit dem Kleinen es schaffst, auch schöne Zeiten zu erleben.

    Herzlichen Glückwunsch zur Bewegung!
    Liebe Grüsse aus der Schamanenstube


  • Schamanenstube

    Hallo...

    Wie geht es Dir?
    Herzlich, die Schamanenstube


  • Gast

    Liebe Schamanenstube

    Vielen Dank für Euer Interesse und Nachfrage.

    Unser Kleiner und ich versuchen weiterhin das beste aus der Situation zu machen. Ich unternehme viel mit ihm. Papa war einen Samstag daheim, das war sehr schön und diesmal durfte er Samstagmorgen bis Sonntagabend bleiben. In der letzten Woche hatte sich wieder einiges bei ihm angestaut, am Samstag war er morgens zuerst sehr genervt, weil mal wieder alles schief lief, er entspannte sich dann aber ab nachmittags und wir konnten die Zeit richtig schön genießen. Er hat zwei Seidenschals für mich bemalt und mir geschenkt. An einem Tag hat er sich abends Essen aufs Zimmer bestellt (Bringdienst) und dazu Cola (es gibt ja derzeit die mit Namen). Zufällig bekam er eine Flasche mit meinem Namen. Als wir am Samstag in der Stadt etwas gegessen/getrunken haben, stand wieder mein Name auf der Flasche!
    Leider hat sich der Tageskliniktermin nun aus organisatorischen Gründen der Klinik auf nächste Woche verschoben, so muss er noch eine weitere Woche dort bleiben. Die Tagesklinik wäre näher und er wäre dann tagsüber dort und abends/nachts daheim. Ich würde mir eine persönlichere Therapie für ihn wünschen, hoffentlich ist das in der Tagesklinik der Fall.
    Das wird jetzt nochmal eine sehr anstrengende Woche für Papa, unseren Kleinen und mich.
    Es hat sich auch herausgestellt, dass es in der Klinik zu wenig Möglichkeiten für Gespräche mit z. B. einem Psychologen gibt, ein schlechte Organisation dort vor Ort. Ich hoffe, das wird in der Tagesklinik besser.

    Heute hatte ich mit unserem Kleinen einen prima tollen Tag. Er hat die Esel auf dem Abenteuerspielplatz gestreichelt, die Hühner nachgemacht und durfte zu den Hasen und Meerschweinchen ins Gehege mit Möhrchen und füttern, freu!
    Leider hüstelt und niest er hin und wieder, hoffentlich wird er nicht krank.
    Heute schaffe ich es gut nur an den schönen Tag zu denken und habe ein positives Gefühl für die Zukunft, fühle mich stark und sogar irgendwie ausgewogen......
    Herzliche Grüße sende ich Euch.


  • Schamanenstube

    Ein herzliches Hallo!

    Herzlichen Dank fürs Berichten. Wir haben es gleich gelesen, sind nur nicht zum Antworten gekommen.
    Das mit der Tagesklinik tönt nach einer optimalen Lösung. Die Dringlichkeit scheint auch von den Ärzten ernst genommen zu werden. Das ist gut.
    Oft ist es so, dass in den ersten Wochen gar nicht mal so viel in solchen Instituten passiert. Das kann auch Absicht sein. Der Körper braucht eine gewisse Zeit der Anpassung, aus dem angestammten Umfeld heraus zu sein. Vielleicht machen sie ja alles richtig, kann durchaus sein.

    Wir hoffen, auch bei Euch kehrt ab und an die Sonne ein, um weitere schöne Erlebnisse Euch zu gönnen. Man darf es gerne als Arbeit sehen, sich was Schönes zu gönnen und Ruhe zu erleben. So einfach ist das meist ja gar nicht.

    Unsere herzlichen Grüsse senden wir Euch aus der Schamanenstube!


  • Stau

    Liebe Schamanenstube

    Ich möchte gern weiter berichten........

    Mein Mann ist seit fast 2 Wochen aus der Klinik nach Hause gekommen, seine Rückfahrt war ein mehrstündiger Stau aufgrund eines Schwertransportes. Das passt zu seiner Situation, finde ich. Einige Tage später hat er sich in der Tagesklinik vorgestellt und wird innerhalb der nächsten 3 Wochen etwas von denen hören. Er ist krank geschrieben und zu Hause. Sein Psychologe, der ihn seit Jahren betreut, ist derzeit im Urlaub.
    Letzte Woche machte ich den Vorschlag, seinen Bruder für einige Tage zu besuchen. Auf der Hinfahrt standen wir in einem großen Stau und auf der Rückfahrt in einem kleineren. Wir sind die Strecke schon so oft gefahren und hatten in der Vergangenheit noch nie einen Stau.....
    Die Tage beim Bruder waren insgesamt auch nicht so schön, unser Kleiner war extrem schlecht drauf, wollte nur auf den Arm und bekommt Eck- und Backenzähne, das bereitet ihm Schmerzen. Die ganze Stimmung war getrübt, ey gab nur wenig harmonische Momente.
    Das Warten bis die Tagesklinik sich meldet ist schlimm....... Stau, keine Bewegung.
    Mein Mann schläft/liegt wieder sehr viel. Manchmal kann ich ihn zu einem Spaziergang überreden.

    Liebe Grüße und Euch eine schöne sonnige Woche.


  • Stau Stau

    Liebe Schamanenstube

    Der Stau ist gegenwärtig.........

    Die Tagesklinik hat abgesagt, alle Plätze sind vergeben. Es sind nun fast 4 Wochen vergangen, nur warten, kein vorankommen. Schlimm ist es!
    Wobei sich mein Mann die letzten paar Tage gut im Griff hat und sehr geduldig mit dem Kleinen ist.
    Die Vertrauensfrau in der Firma meines Mannes sagt, er muss die Tagesklinik unbedingt machen, sonst war alles für die Katz. Wenigstens ist sein Psychologe aus dem Urlaub zurück und er hat diese Woche einen Termin. Im Hinterkopf die Angst einer möglichen Kündigung, solange er krank geschrieben ist und daheim nur abwarten kann, anstelle der Tagesklinik, die eigentlich jetzt begonnen hätte.
    Hoffentlich kommt schnell wieder Bewegung in diese schwierige Situation.

    Liebe Grüße


  • Schamanenstube

    Wir grüssen Dich herzlich

    Beim letzten Mal, da alles still stand, hast Du Deine Aufmerksamkeit auf Dich gelenkt, um die Familie weiter zu bringen.
    Wir hören natürlich hier in Textform nur, was alles gerade still steht. Deine Wahrnehmungen im Auto, respektive in den Staus machen uns etwas Kopfzerbrechen.
    Ist Deine Wahrnehmung des Stillstandes vielleicht zu fixiert? Wärst Du bei uns, würden wir Dir einen Rahmen versuchen zu geben, in welchem Du eventuellen Wünschen nach einem Stillstand nachgehen könntest. Einfach um sicher zu gehen, dass nicht unbewusst ein Wunsch da ist, der sich die Staus wünscht.
    Du nimmst sehr stark wahr, wie alles still steht.
    Es gibt aus der Schamanismus-Therapie der Schamanenstube zwei vielleicht passende Zustände, in welchen man sich nicht bewegt: die Traurigkeit und die Hoffnung.
    Wir können hier nur unsere Gedanken teilen und Dir damit die Möglichkeit hinlegen, Dich damit zu befassen.

    Was wäre, wenn alles wieder so wäre, wie es früher war? - Das könnte auf ein Festhalten an der Vergangenheit hinweisen. Nicht in Wehmut, sondern in vermiedener Trauer, Scham oder Reue.

    Was wäre, wenn er nicht mehr genesen würde? - Wie ginge es dann der Familie, sofern die finanzielle Versorgung irgendwie geregelt würde?

    Vielleicht können Dir diese Fragen weiterhelfen. Zumindest dürfen sie Deine Aufmerksamkeit wieder auf Deine Bewegung begleiten, damit Du die Familie wieder bewegst.

    Herzlich, die Schamanenstube


  • Gast

    Hallo Entschuldigung, hier ist noch mal Gast Numero Uno,-
    ich habe zwar das Gefühl das das unpassend ist, aber dennoch das Bedürfnis danach zu fragen, was wünscht dein Mann sich denn in seiner Arbeitsstelle, oder was ist sein eigentlicher Wunsch wie möchte er arbeiten? Ich lese das so das dr Blick sehr darauf gerichtet ist, das die Sorge so groß ist das er seinen Arbeitsplatz verliert, so als ob er keine Möglickeiten dann hätte eine für ihn passendere zu finden- es klingt so als ob er da feststeckt und gar nicht verscuht hat eine andere zu finden wo er vielelicht glücklicher wäre? vielleicht dreht er sich wegen Geldsorgen im Kreise.
    Ich kann gut verstehen, das die Nachricht das es keinen Tagesplatz in einer Klinik gibt, ein Zurückwerfen bewirkt, das gefühl das begonne schritte und bewegung behindert werden durch das außen sozusagen- wobei ich das sehr schön zu lesen fand, das du schreibst das dein Mann da sich dem Kleinen und dir wieder zugewandter? zeigt.
    liebe Schamenstube, ich finde das sehr interessant was ihr schreibt, auch wenn es mcih manchmal etwas anfremdet, aber das meine ich nicht negativ, eher das ich darüber zum nachdenken angeregt werde und auch Sichtweisen erfahre die schon beim Anschauen auch etwas bewirken bei Gastleser Nr. Uno jedenfalls.
    Meine Frage ist was ist mit dem Zustand der Angst? Ich erlebe eigentlich die Angst als einen Zustand der Erstarrung bringt.- Nicht zwangsläufig aber irgendwie schon?
    Ich habe auch noch mal gelesen was ihr eingangs geschrieben habt-die Bwältigung der Depression kann ein langsamer Prozeß sein wo kaum merklich aber dennoch Veränderungen eintreten durch die Gespräche mit dem psychologen auch-
    das ist glaube ich sehr treffend.
    In jedem Fall wünsche ich der Fragestellerin weiterhin viel Kraft und Mut
    und der ganzen Familie, sowie liebe Grüße einfach noch mal so auch an die SChamenstube von Gastschreiberin Numero Uno


  • Schamanenstube

    Liebe Numero Uno
    Wir freuen uns über Dein Mitwirken und lesen Dich gerne.
    Du hast schon recht, wir haben teilweise Ansätze, die entfremdend wirken können. Es gibt viele Gedanken dahinter, welche wir unter einer sogenannten Gefühls-Mathematik zusammenfassen. Das Schöne dabei ist: vieles darf offen bleiben: sie besteht aus Aussagen, die vielleicht nachempfunden, aber von uns nicht bewiesen werden können.

    Angst
    Auf Angst gibt es in der Natur drei Arten der Reaktion: Flucht, Angriff und die Starre (sich tot stellen). Diese Starre wirkt in der Tat wie ein Stillstand: Du hast recht. Ihr Ziel ist in unserem Empfinden das Überleben, wenn es keinen anderen Ausweg gibt. Sie kann sich bei Tieren in Angriff oder Flucht wandeln, sobald es sich ergibt. Es ist aber auch möglich, dass eine Art Verbrüderung mit der Bedrohung stattfindet und sich die Situation auf diese Weise entschärfen kann. Hält die Starre lange an, drückt einen dieser Zustand sicher runter und raubt einem Kraft.
    Eine Aussage ist: jede Angst braucht eine Bedrohung. Zuweilen kann es eine oder mehrere Ursprungs-Bedrohungen geben, die verdrängt, vermieden oder vergessen werden (Bsp. Trauma) und durch Ersatz-Bedrohungen aufrecht erhalten werden. Rahmen könnten hilfreich sein, die das Auffinden der eigentlichen Bedrohung aufzeigen, so es denn solche Bedrohungen gibt?

    Herzliche Grüsse aus der Schamanenstube


  • Gast

    Liebe Schamanenstube, toll das ihr mir so schnell was dazu geschrieben habt, ich kann damit richtig was anfangen und nehme das für mich mit.
    Danke schön.


  • Gast

    Liebe Schamanenstube und Gast Numero Uno

    Die Tagesklinik hat jetzt doch einen Platz frei, am Mittwoch hat mein Mann nochmals ein Gespräch dort, vielleicht sogar seinen ersten Tag.

    Ich möchte Euch dazu gerne noch mehr berichten, über die Tage vor der Zusage, muss nur die Zeit dafür noch finden.

    Bis bald also, herzlichen Dank und schöne Pfingsten.


  • Zuversicht

    Liebe Schamanenstube und Numero Uno

    Überall die Staus wahrzunehmen und dieses Warten haben mich selbst sehr kraftlos gemacht, dazu meinen Mann in einer passiven Haltung, nachdem die Absage kam. Alles brach zusammen und seine Energie in dieser Situation haben ihn tiefer runter gezogen....... ich selbst fühlte mich auch depressiv, genau Traurigkeit und Hoffnung waren tagelang meine Begleiter. Als mein Mann den Termin bei seinem Psychologen bekam, spürte ich Bewegung. Zwar gab es die nächsten Tag Gespräche mit einer Firmenvertrauensperson sowie einem Firmenarz, aber die waren nicht sehr hilfreich.........
    Dann kam der Anruf der Tagesklinik, als ich gerade mit dem Kleinen unterwegs war. Ich hatte die Tage davor keine Energie aufbringen können, es mir mit dem Kleinen gut gehen zu lassen.
    Als wir heim kamen, erzählte uns Papa von den guten Neuigkeiten.

    Für mich ist es wichtig, dass nichts so bleibt, wie es wahr. Ich hänge nicht an/in der Vergangenheit, ganz im Gegenteil, ich möchte gern Veränderungen für die Zukunft.

    Vielen Dank für Eure Zeilen, Erklärungen, Ratschläge, Mühe und Zeit für mich. Es hilft mir sehr uns ich bin sehr dankbar dafür.

    Alles Liebe ........ ich möchte gerne weiter berichten. Bis bald :-)


  • Gast

    Hallo liebe Zuversicht, ich habe noch mal nachgelesen, 3 Jahre sind eine lange Zeit, so das ich mich frage welche Vergangenheit du meinst.
    Bei mir kommt viel Neugierde und natürlcih auch Anteilnahme hoch, deswegen möchte ich nur Bescheid sagen, das ich mich mit dem Schreiben etwas zurückhalten werde- das aber nichts mit mangeldem Interesse zu tun hat.
    Ich möchte mich da jetzt nicht in deine Beratung durch die Schamenstube zu sehr einmengeln, deshalb einfach nur noch mal liebe Grüße von mir, und das ich mich freue das dein Mann einen Platz in der Tagesklinik bekommen hat. Vielleicht kann ich dir noch Mut machen, in dem ich dir erzähle das ich ein Ehepaar kenne, wo der Mann ebenso längere Zeit eine Tagesklinik besucht hat, und diese Partnerschaft die schweren Zeiten "überstanden" hat. Liebe Grüße von Gastschreiberin Numero Uno


  • Danke

    Liebe Numero Uno

    Vielen Dank für Deine Worte und das Mutmachen. Es freut mich sehr von Dir zu lesen und Du kannst jederzeit gerne Deine Gedanken und Ratschläge, Erfahrungen etc. für mich hier aufschreiben. Ich lese auch Dich mit großem Interesse!

    Ich hatte mich auf folgenden Zeilen der Schamanenstube bezogen:
    Was wäre, wenn alles wieder so wäre, wie es früher war? - Das könnte auf ein Festhalten an der Vergangenheit hinweisen. Nicht in Wehmut, sondern in vermiedener Trauer, Scham oder Reue.
    ........ ich wollte damit nur erklären, dass ich nicht an der Vergangenheit festhalte.

    Liebe Schamanenstube

    Es sollte wohl so sein, dass ich nochmal Eure Zeilen über das Festhalten der Vergangenheit lese:
    Was wäre, wenn alles wieder so wäre, wie es früher war? - Das könnte auf ein Festhalten an der Vergangenheit hinweisen. Nicht in Wehmut, sondern in vermiedener Trauer, Scham oder Reue.
    Ich halte tatsächlich nichts in Wehmut fest, aber vermiedene Trauer oder Reue. Was ist damit genau gemeint? Dass man in der Vergangenheit einen anderen Weg genommen hätte, wenn man jetzt die Möglichkeit bekäme?

    Herzlichen Dank liebe Numero Uno und liebe Schamanenstube. Euch noch eine angenehme Woche.


  • Schamanenstube

    Einen schönen guten Morgen!
    Die Wehmut ist ein Zurückschauen und ein sich Rückbesinnen auf alte Zeiten. Sie zeigt uns sehr oft an, dass die eigentliche Trauer weitgehend verarbeitet ist und hilft uns, inne zu halten und uns wieder zu definieren.
    Du hast Recht: Trauer kann vermieden werden, ebenso die Reue. Beide Prozessgefühle wollen wir sehr oft nicht in unserem Leben und wir tun vieles, um ihnen nicht zu begegnen. Doch gerade diese beiden Gefühle, Trauer und auch die Reue können uns sehr viel weiter bringen. Trauer ist ein Prozess, der Dinge verarbeitet und man irgendwann wieder mit den Verlusten sein Leben gestalten kann. Die Reue ist im richtigen Blickwinkel auf eine Zukunft mit erhöhter Lebensqualität auch ein Werden, ein sich neu Gestalten.
    Beides lebensfreundliche Gefühle.
    Kannst Du denn die emotionalen Verluste benennen, vielleicht auch nur Dir selbst gegenüber?

    Herzlich, die Schamanenstube


  • Motivation

    Liebe Schamanenstube

    Vielen Dank für die weitere Ausführung, damit möchte ich mich in Ruhe auseinander setzen bzw. in mich hören und fühlen.

    Nachdem mein Mann am Mittwoch seinen ersten Tag in der Tagesklinik hatte, wurde ich heute (Freitag) zu einem Gespräch dort vor Ort eingeladen. Das fand ich sehr positiv, dass ich mich selbst zu der Situation äußern konnte, durfte.

    Danach war ich mit dem Kleinen zu einem gemeinsamen Kochen mit anderen Müttern und Kindern und nachmittags habe ich nochmal einen kleinen Ausflug mit ihm gemacht. Die Kraft, Energie und Motivation ist zu mir zurück gekehrt.

    Das ist der momentane Stand der Dinge.

    Herzlichen Dank und ich wünsche allen ein schönes Wochenende.


  • Schamanenstube

    Liebe Motivierte
    Wir freuen uns mit Dir und lesen gerne weiter zu....
    Herzlich, die Schamanenstube


  • Gast

    Liebe Schamanenstube

    Ich möchte gerne nach längerer Zeit mal wieder ein Update schreiben.

    Mein Mann hatte die Tagesklinik vorzeitig verlassen. Sie hat ihn psychologisch nicht weiter gebracht, aber es hat beruflich doch etwas bewegt. Er wurde in einen Arbeitsbereich eingegliedert (derzeit auf Probe), wo die Rahmenbedingungen stimmen in Bezug auf seine Krankheitsgeschichten (Psyche, Bandscheibe, Athrose in der Schulter, Bluthochdruck). Die ersten Tage war er überaus begeistert. Dann waren wir im Urlaub und im Laufe der Zeit steigerte sich ihn ihm wieder Unmut. Alles (allgemein) lastet auf seinen Schultern, ständig passiert etwas, kaputtes Auto, es klappt hier nicht und dort nicht etc.
    Der erste Arbeitstag fing dann auch wieder schlecht an und so steigert es sich Tag für Tag und die negativen Geschehnisse drumherum nehmen stetig zu. Aktuelle Meldung, sein Vater bekam einen Herzinfarkt und liegt im Krankenhaus.
    Wenn in ihm alles überkocht, muss ich als Blitzableiter herhalten. Ich bin unfähig, könnte nichts, hätte ihn von seinem Glück abgehalten, da er mich kennen gelernt hat. Mal sagt er dem Kleinen, wie stolz er auf ihn ist und dass Mama ihm so viel beibringt, in der nächsten Sekunde schimpft er mit ihm und sagt mir, dass ich ihn total verzogen hätte.......
    Es ist sehr sehr schwierig.
    Weiterhin versuche ich es mir mit dem Kleinen schön zu machen, aber abends prassekt dann häufig sein Ärger auf uns ein, ganz extrem seitdem wir letzte Woche aus dem Urlaub zurück sind.

    Euch wünsche ich noch eine schöne Woche. Es tut gut, hier alles niederschreiben zu dürfen!

    Herzlichen Dank!


  • Schamanenstube

    Wir grüssen Dich

    Herzlichen Dank für das Update, wir freuen uns, von Dir und Euch zu hören.
    Deine Worte schaffen in uns den Eindruck, den wir schon oft in langwierigen Fällen hatten: ohne gravierende Änderung der Lebensumstände fällt man immer wieder zurück in die depressiven Muster.
    Dein Mann greift Dich an und gibt Dir die Schuld an allem. Wir haben die Idee, dass er Dir etwas ganz Bestimmtes nicht erzählt. Dieses Schuldabweisen könnte ein Schutzmechanismus sein, sich nicht seinen inneren Dingen stellen zu müssen. Vielleicht ist da ein Bedürfnis, das er nicht leben kann?
    Der Gedanke, sich zu trennen, mag schon da sein. Das können wir aber schlecht über diese öffentliche Seite begleiten. Vielleicht ist es Dir selbst möglich, Dir jemanden zu suchen, der Dir therapeutisch etwas den Rücken stärkt?

    Gerne nehmen wir weiter an Deiner Geschichte teil.
    Herzliche Grüsse, die Schamanenstube


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