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Letzte online Beratungen

Öffentlicher Rat von den Besuchern und von den
Betreuern der Schamanenstube.
  • Kontakt zu Kindern
    Susanne

    Liebe Schamanenstube, was sagt ihr zu folgendem Thema: Meine erwachsenen vier Kinder wollen keinen Kontakt mit mir da ihr Vater sie vor die Wahl gestellt hat, mich oder ihn. Der älteste war der einzige der noch Kontakt zu mir hielt, jetzt ist er verheiratet und sagte mir er will den Kontakt zu mir abrechen da seine Frau mich nicht mag. Mir bricht es das Herz da ich immer eine sehr liebende und fürsorgliche Mutter war. Mein Lebenswerk waren meine Kinder, ich bin so traurig und verzweifelt

    • Schamanenstube

      Liebe Susanne, das tönt beim ersten Lesen sehr schlimm. Hast Du eine Idee - ohne Dich irgendwie rechtzufertigen - warum die Frau Deines Ältesten Dich nicht mag?

    • Susanne

      Es geht von Ihrer Mutter aus. Sie will immer die Nummer eins sein und erlaubt keine andere Frau in der Familie. Aus diesem Grunde muss ich weg

    • Schamanenstube

      Du scheinst ein gutes Gespür für Menschen zu haben. Konntest Du ihr das Gefühl, die Nummer eins zu sein, nicht geben?

    • Susanne

      Die Mutter meiner Schwiegertochter ist sehr dominant und duldet keine andere Frau, da habe ich dann das Nachsehen

    • Schamanenstube

      Wie hat sich denn Dein Kontakt zu ihr gestaltet? Was hast Du alles versucht, mit ihr klar zu kommen?

    • Susanne

      Ich habe sie zu meinem Geburtstag eingeladen. Meine Freunde waren entsetzt wie sich in den Mittelpunkt stellte

    • Schamanenstube

      Du rechtfertigst Dich über Deine Freunde. Das drückt aus, dass Du wahrscheinlich falsch reagiert hast. Da Du aus Deiner Menschenkenntnis und dem Einschätzen dieser Frau wusstest, dass sie im Mittelpunkt stehen will, wäre es da nicht leichter gewesen, ihr das einfach zu bieten? - Solche Menschen sind für Dich doch einfach zu handhaben.
      Wer ein Stolz-Problem hat, dem gibt man den Stolz und gut ist.
      Was meinst Du: wäre damit alles besser geworden und Dein Sohn möchte den Kontakt noch zu Dir? Vielleicht ist das noch nachholbar.

    • Susanne

      Das Problem, ist das ich einfach müde bin immer hinter allem zu stehen. Ich werde nicht respektiert und habe mich von den Kindern ausnutzen lassen. Jetzt wo ich nicht mehr für alle koche und tue und mache werde ich auch nicht mehr eingeladen. Ich bin jetzt 59 und ich wünsche mir einfach glücklich und geliebt zu werden. Vielleicht einen Partner finden. Ich möchte endlich mal ein schönes Leben haben und nicht immer nur für andere da sein

    • Schamanenstube

      Liebe Susanne, Du kannst daran arbeiten und versuchen, etwas zu retten oder jammern. Fürs Jammern sind wir leider nicht zuständig. Möchtest Du arbeiten?

    • Susanne

      ja das will ich

    • Schamanenstube

      Das ist schön! Magst Du Dich dann der Frage oben stellen?

    • » antworten
  • Partnerschaft
    Karina

    Liebe Schamanenstube, was sagt ihr zu folgendem Thema:
    Liebe Schamanenstube, im letzten Jahr hat sich mein Mann von mir getrennt. Es ergab sich dann eine Beziehung zwischen mir und meinem jetzigen, ich nenne ihn mal, Lebenspartner. Mein neuer Partner ist selbst in einer Trennung. Im November letzten Jahres entspann sich die Beziehung zwischen uns, indem er mir von seinen Sorgen in seiner Ehe berichtete. Wir trafen uns dann einige Male, zunächst nur freundschaftlich, dann kam es beim dritten Treffen zum ersten Kuss. Wir haben uns nicht so oft gesehen, aber immer miteinander geschrieben. Manchmal bis tief in die Nacht. Immer sehr liebevoll. Dann kam es Ende 2020/Anfang 2021 zu einem fast kompletten Rückzug von ihm. Er hatte dann kurzzeitig die damals noch eheliche Wohnung verlassen, weil ihm mit seiner Noch-Ehefrau alles zu viel wurde. Dann hatte er Anfang des Jahres einen Urlaub, oder vielmehr, eine Kur angetreten. In dieser Zeit herrschte fast völlige Funkstille zwischen uns. Bis auf einige belanglose Nachrichten gab es keinen Kontakt, auch nicht persönlich, als er wieder zu Hause war. Das wurde dann erst wieder etwas mehr im Februar, als seine Noch-Ehefrau das gemeinsame Haus verlassen hatte. Da kam es wieder zu persönlichen Treffen, auch bei ihm zu Hause und Beziehung vertiefte sich in jeglicher Hinsicht. Dann kam es wieder zu Streitigkeiten zwischen ihm und seiner Frau, einigen Gerichtsverfahren etc. Und er hatte Probleme mit einer Mitarbeiterin, die ihn fast seine Bonität gekostet hätten. Kurz, es war eine turbulente Zeit bisher. Doch von März bis Anfang Juni haben wir nie den Kontakt verloren. Wir haben uns zwar nie regelmäßig gesehen, es war mal geplant, mal ganz spontan. Aber immer sehr schön, sehr liebevoll, sehr respektvoll und auf Augenhöhe. Er hat mich immer nach meiner Meinung gefragt und mir zugehört. Mich wirklich gesehen. Genauso kam es auch von mir rüber ihm gegenüber. Er hatte viel Nähe vermisst und fand es zwischen uns immer schön und liebevoll. Er hat mehrfach geäußert, wie sehr er mich liebt, wie wichtig ich ihm bin, dass ich das Beste sei, was ihm in seinem Leben bisher passiert sei und ähnliche liebe Dinge. Bis zum 16.06. dieses Jahres. Da schrieb er mir dann, als ich ihn zu einer Radtour einladen wollte, er bräuchte Zeit für sich, müsse sein inneres Ich ausloten und sehen, was er wirklich möchte. Ihm würde alles zu viel werden hier und er würde keine Nähe ertragen. Seit dem habe ich nichts mehr von ihm gehört. Die neue Lebenspartnerin meines Ex-Mannes, wegen der mein Ex mich verlassen hat, behauptet, mein neuer Freund würde diese Masche mit vielen Frauen durchziehen. Ich bin jetzt sehr verunsichert und weiß nicht, was ich tun soll. Da wir immer offen und ehrlich miteinander umgegangen sind, möchte ich ihm gerne schreiben, wie ich mich aktuell fühle und dass ich es als wichtig ansehe, dass wir miteinander reden, um Missverständniss gar nicht erst aufkommen zu lassen. Doch habe ich Angst, dass er sich dann unter Druck gesetzt fühlt, was er gar nicht leiden kann. Und er kann auch keine haltlosen Vorwürfe leiden, die er immer von seiner Frau bekam. Aber Vorwürfe will ich ihm nicht machen. Ich möchte nur Klarheit, wie und ob es weitergeht. Ich bin durch meine eigene Trennung und die Art und Weise, wie sie vor sich ging, ein gebranntes Kind und ertrage Ähnliches nicht noch mal. Was also soll ich tun um ihm zu zeigen, ich verstehe ihn, ich liebe ihn, aber ich möchte klare Verhältnisse, ohne dabei mein Gesicht zu verlieren oder ihm das Gefühl zu geben, ich setze ihn unter Druck. Ich möchte auch vermeiden, dass er denkt, weil ich mich nun meinerseits auch nicht gemeldet habe, dass mir alles egal sei. Das ist es mir nicht, ich habe lediglich seinen Wunsch respektiert, Zeit für sich haben zu wollen.

    • Schamanenstube

      Liebe Karina
      Wir lesen, Du machst Dir sehr viele Gedanken. Das ist eigentlich etwas Gutes. Wir denken, in dieses Gedankenmachen eine Struktur hinein zu bringen, verhindert dass daraus ein Grübeln wird.
      Eine mögliche Struktur könnte die gewaltfreie Kommunikation sein. Dabei geht es darum, nicht mit Schuld zu kommunizieren. Kennst Du die GFK?

      Uns erstaunt, dass die Aussage der neuen Freundin Deines Ex-Mannes so ein Gewicht für Dich haben kann.
      Die Situation wirkt auf uns wie eine "Zwischenlösung". Beide getrennt, am Verarbeiten, in der Neuorientierung. Wie empfindest Du das?

      In Liebesdingen darf der Selbstwert gerne ein Thema sein. Das Grübeln am Befinden des anderen kann einen sich selbst vergessen lassen. Es mag helfen, Deine eigenen Bedürfnisse klar zu formulieren.

      Liebe Grüsse aus der Stube

    • Karina

      Liebe Schamanstube,

      ich habe die Beziehung zwischen mir und meinem neuen Freund nie als Zwischenlösung angesehen. Und er auch nicht, da er es war, der die Beziehung zwischen uns initiiert und vorangetrieben hat. Ich war diejenige, die es eher zurückhaltend betrachtet hat. Als ich dann merkte, dass es auch bei mir gefunkt hat, habe ich natürlich auch an der Beziehung gearbeitet und auch Gefühle investiert. Warum ich es ebenfalls nicht als Zwischenlösung ansehe ist, dass mein neuer Freund mir gesagt hat, glaubhaft gesagt hat, er hat in der ersten Sekunde, als er mich gesehen hat, etwas ganz Besonderes gefühlt. Etwas, das er noch nie gefühlt hat. Und er war es, der mich im April dieses Jahres gefragt hat, ob wir zusammen sind. Ob es mir Recht ist, wenn er sagt, dass ich seine Freundin bin. Und da gibt es noch ganz viele andere Gründe, warum ich es nicht als Zwischenlösung ansehe. Wir sind so vertraut miteinander, als würden wir uns schon ewig kennen.

      Es gibt auch noch einen anderen Grund, warum ich es nicht als Zwischenlösung betrachte. Und dieser Grund ist sehr, wie soll ich ausdrücken, eigentlich der Hauptgrund, warum es so nicht sein sollte. Es handelt sich bei meinem neuen Freund gleichzeitig auch um meinen Scheidungsanwalt.

      Ich kann Euch auch beantworten, warum die Aussage der neuen Freundin meines Ex-Mannes so viel Gewicht für mich hat. Weil sie der Grund war, warum sich mein Mann von mir getrennt hat und warum er nicht bereit war, unsere Ehe zu retten. Gut, ich muss dazu auch sagen, wir hatten uns in den letzten Jahren sehr auseinandergelebt. Wir haben jetzt auch nicht die gleichen Hobbys gehabt. Muss vielleicht auch nicht sein, da ich finde, in einer Beziehung sollte auch jeder seine Individualität behalten dürfen. Wenn man 24/7 aufeinanderhängt und alles miteinander teilt, bleibt man doch nicht spannend für den anderen. Was mir allerdings sehr wichtig ist, sind die grundlegenden Dinge wie Treue, Verständnis, Akzeptanz, auf Augenhöhe kommunizieren usw. Und alles das habe ich mit meinem Freund erlebt. Weswegen mir unsere Verbindung auch nicht wie eine Zwischenlösung vorkommt.

      Ich habe noch eine Frage. Vielleicht könnt Ihr sie mir beantworten. Ich habe schon immer, noch bevor ich bei ihm in der Kanzlei gewesen bin und noch bevor sich diese Beziehung zwischen uns entwickelt hat, irgendwie immer eine Verbindung zu ihm gespürt. Wir sind uns, da kannten wir uns wie gesagt noch nicht, auf dem Schulgelände öfter über den Weg gelaufen. Ich habe dann meistens mit dem Auto angehalten, um ihn und seinen Sohn über die Straße zu lassen, und er hat sich immer mit einem ganz lieben Lächeln bedankt. Ich wusste ja schon vorher, dass er Anwalt ist. Da war meine Ehe aber noch in Ordnung. Nur - ich habe immer diesen Blitzgedanken gehabt, wenn ich meinen neuen Freund damals sah, dass er mal mein Anwalt wird. Und einmal, und der Gedanke war sehr intensiv, aber auch nur ganz kurz, dass er mal mehr als mein Anwalt wird. Ich hatte mich auch schon einmal vor Jahren bei ihm beworben. Habe auch schon, er hat noch eine zweite Firma, dort für meine Tochter einen Gutschein gekauft. Ich habe ihn immer irgendwie in meinen Gedanken gehabt. Warum auch immer. Was bedeutet das?

      Ich bin mit der GFK nicht so vertraut. Was bedeutet das?

      Ich würde ihm gerne mitteilen, wie ich mich aktuell fühle. Bin mir aber nicht sicher, ob er aktuell meine Nachricht überhaupt lesen würde oder ernst nehmen würde. Ich kann nur hoffen, dass die Neue meines Ex nicht Recht hatte mit ihrer Behauptung. Das wäre für mich so ein Schock und würde ihn für mich in einem ganz anderen Licht dastehen lassen. Nämlich als einen skrupellosen Anwalt, der seine Position gegenüber den Mandantinnen schamlos ausnutzt, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, was er damit anrichtet, wenn man schon durch seinen Ex-Partner auf ähnliche Weise so verletzt wurde.

      Liebe Grüße von Karina

    • Karina

      Liebe Schamamenstube,

      ich sehe die Beziehung zwischen uns nicht als Zwischenlösung an. Ich kann das auch begründen, warum ich das nicht tue. Aber ich muss eines vorausschicken und hoffe, Ihr könnt mir die Frage, die ich gleichzeitig damit stelle, beantworten.

      Bei meinem neuen Freund handelt es sich gleichzeitig um meinen Scheidungsanwalt. Ich kannte ihn zwar vorher schon aus dem Stadtbild und er ist auch wegen seines zweiten Unternehmens ziemlich bekannt. Jetzt ist es so, dass ich aber, warum auch immer, schon immer irgendwie eine Verbindung zu ihm gespürt habe. Auch, als meine Ehe noch in Ordnung war und an Trennung gar nicht zu denken war. Ich habe ihn immer irgendwie in meinen Gedanken gehabt. Einmal, das ist schon Jahre her, habe ich mich bei ihm beworben, für sein zweites Unternehmen, nicht für die Kanzlei, weil sein Zweitunternehmen näher an meinem damaligen Wohnort lag und ich beruflich neu beginne wollte. Dann habe ich ihn auch öfter mal auf dem Schulgelände gesehen. Ich habe manchmal mit dem Auto angehalten, um ihn und seinen Sohn über die Straße zu lassen. Er hat sich immer mit einem ganz lieben Lächeln bedankt. Wie gesagt, da war meine Ehe noch in Ordnung. Aber, und das beschäftigt mich jetzt mehr denn je, habe ich manchmal blitzartige Eingebungen gehabt, so nenne ich es mal, wie: Das wird mal dein Anwalt. Und einmal war es so, und das war so ein starkes Gefühl, war es mir, als wenn mir jemand sagt: Er wird mal mehr als dein Anwalt. Was ist das? Woran liegt das?
      Dann, als er schon mein Anwalt war, und ich bei den Terminen bezüglich meiner Scheidung heulend vor ihm saß, meinte er zu mir, ich solle ihm immer dann eine Nachricht schreiben, wenn ich etwas für mich getan habe, dass mich ablenkt und das mir guttut. Ich war unschlüssig, ob ich das tun sollte und dachte, dass so ein Engement zwar schön ist, aber doch auch untypisch. Und er hat sich immer sehr für mich eingesetzt. Überdurchschnittlich, nach meiner Ansicht. Und als ich mir einmal auf seiner Homepage sein Bild angesehen habe, hatte ich wieder so eine Eingebung, blitzartig, aber sehr intensiv: Er empfindet was für dich. Ich kann nicht sagen, warum. Was hat das zu bedeuten?

      Jetzt begründe ich Euch, warum ich unsere Beziehung nicht als Zwischenlösung betrachte. Und da hat jetzt meine Empfindung, die Euch oben geschildert habe, nichts mit zu tun.
      Mein neuer Freund war es, der die Beziehung zwischen uns initiiert und vorangetrieben hat. Ich war da sehr passiv. Als er mir, und da waren wir noch beim "Sie" per WhatsApp geschildert hat, wie es um seine Ehe bestellt ist, habe ich ihm Tipps gegeben, was er machen kann, um seine Ehe zu retten. Was seiner Frau vielleicht fehlt, dass es so schlecht zwischen beiden läuft. Er hat mir da schon Dinge anvertraut, die ich ja keinem anvertraue, den ich zum damaligen Zeitpunkt gerade mal drei Monate kenne. Als er mir dann mitteilte, dass seine Ehe endgültig gescheitert ist, und er von seiner Frau getrennt ist, habe ich ihm offen gesagt, dass mir das leid tut. Dann kam es, dass er einen Rat von mir erbeten hat, was er nun tun kann. Dass er zwar seinen Mandanten mit Rat und Tat als Anwalt zur Seite stehen kann, aber in privaten Dingen sieht das anders aus. Dann sind wir beim Du gelandet. Dann hat er mich in meiner neuen Wohnung im letzten Jahr dann das erste Mal besucht. Er hat mich umarmt, nur freundschaftlich, und wir haben geredet. Dann kam es irgendwann zum ersten Kuss und so hat es sich fortgesetzt, bis aktuell und die Beziehung dann auch intimer wurde. Er hat mir Dinge anvertraut, sehr private Dinge, auch im Zuasmmenhang mit seiner Trennungs- und Scheidungssituation, die ich keinem anvertraue, mit dem ich nur eine Affäre habe oder der für mich nur eine Art Zwischenlösung ist, weil ich mir nicht sicher bin, ob der- oder diejenige nun wirklich die Person ist, die ich gesucht habe. Er hat mir gesagt, dass er in der ersten Sekunde, als er mich gesehen hat, etwas ganz Besonderes gefühlt hat, das er noch nie gefühlt hat und noch ganz viele andere liebe Dinge. Während dieser ganzen Zeit hat sich eine so eine intensive und ehrliche Verbindung zwischen uns aufgebaut, wie es nicht kenne. Kommunikation auf Augenhöhe, Akzeptanz, meine Meinung ist ihm wichtig, er fragt danach, und vor allem ein liebevolles Miteinander. Und auch die Tatsache, dass in der Kanzlei alle Bescheid wissen, ist für mich keine Zwischenlösung.

      Warum ich die Äußerung der neuen Freundin meine Ex so gewichte ist, dass sie der Grund für unsere Trennung war. Sicher, mein Ex und ich haben uns auseinandergelebt in den letzten Jahren. Das hatte viele Gründe. Aber er war wegen seiner Neuen in keiner Weise bereit, unserer Ehe eine Chance zu geben. Und was er und seine Neue in ihren gemeinsamen Stündchen ausgeheckt hatten, um mich so schnell wie möglich aus unserem damals noch gemeinsamen Haus rauszubekommen, war unterste Stufe. Ich traue der Neuen nicht über den Weg, bin total verunsichert und habe Angst, das Gleiche noch mal in anderer Form zu erleben.

      Wenn dem aber tatsächlich zu sein sollte, dann muss ich sagen, nutzt mein neuer Freund seine Position und seinen Beruf mehr als schamlos aus und dann ist ihm nicht klar, was er mit solchen Spielchen bei seinen Mandantinnen unter Umständen anrichten kann. Das wäre so ein skrupelloses Verhalten, das ihn für mich in einem ganz anderen Licht erscheinen ließe. Und in keinem Guten. Mein Bauchgefühl sagt mir was anderes, und gehört habe ich dergleichen auch nicht, und ich kenne auch viele Leute, aber wissen kann man es nie.

      Mit der GFK bin ich nicht so bewandert. Könnt Ihr mir da Tipps geben?

      Ich möchte ihm auch gerne mitteilen, wie ich mich aktuell fühle. Weiß nur nicht, wie ich das anstellen soll. Termin in seinem Büro ...? Oder ihn anschreiben? Meine Unsicherheit ist ziemlich groß und ich weiß nicht, was ich tun soll.


      Liebe Grüße von Karina

    • Schamanenstube

      Liebe Karina
      Die Idee der "Zwischenlösung" kam aufgrund der im ersten Beitrag geschilderten On und Offs und der Funkstille. Wir lesen Deine vielen Erklärungen, warum es keine Zwischenlösung ist. Dass er Dein Scheidungsanwalt ist, rückt das Ganze aber in ein neues Licht. Auch dass ihr euch vorher schon kanntet und Du schon vorher eine Verbindung gefühlt hast. Dazu lesen wir Deinen Gedanken zum skrupellosen Anwalt und das über das Anwaltsverhältnis gehende Wirken auf Dein Vertrauen.

      Beim Lesen Deiner Worte stuzen wir sehr oft. Zum Beispiel die Erklärung, warum die neue Freundin Deines Ex-Mannes so ein Gewicht hatte. Du sagst, dass sie es war, warum er sich von Dir getrennt hat. - Aber genau deswegen haben wir gefragt. Wir verstehen nicht. In der zweiten Antwort dann eher: Du hast Angst vor ihr. Da kommt der Gedanke auf, dass Du für Deinen Ex-Mann noch Gefühle hegst?

      Die GFK (die gewaltfreie Kommunikation) findest Du hier. Sie wäre eine Methode, wie Du ihm mitteilen kannst, wie Du Dich fühlst, ohne ihn zu bedrängen. Deine Frage der Kommunikationsart ist noch zu früh. Die Methode steht im Vordergrund, das Transportmittel der Worte könnte ein zweiter Schritt sein.

      Vielleicht versuchst Du, zu formulieren, wie es Dir geht - als ob Du es ihm direkt schreiben würdest. Wenn Du das machen möchtest, mach bitte Titel für uns hier:

      1. Fakt: Es ist viel Zeit vergangen, seit wir gesprochen haben.
      2. Gefühl: Ich bin traurig, ...
      3. Bedürfnis: Ich möchte meinen Gefühlen zu Dir Ausdruck verleihen...
      4. Wunsch: Ich möchte Dich bitten, mit mir in Dialog zu treten...

      Diese vier Schritte können die Kommunikation in eine neue Richtung lenken.

      Liebe Grüsse aus der Stube

    • Karina

      Liebe Schamanenstube,

      danke für Eure Antwort. Ich bin sehr aufgeregt und habe mich deshalb viauch etwas konfus ausgedrückt.

      Nein, mein neuer Freund und ich kannten uns vorher NICHT persönlich. Ich hege auch keine Gefühle mehr für meinen Ex. Aber ich habe Angst, dass seine neue Freundin versucht, mir auch eine neue Beziehung streitig zu machen. Ich kann nicht genau sagen, warum ich dieses Gefühl habe, es ist einfach da.

      Ich habe mir einen Text überlegt, den ich meinem Freund kommunizieren möchte. Ich möchte ihn jetzt hier nicht wortwörtlich wiedergeben, aber ich würde ihm gerne mitteilen, dass ich verstehe, dass er mal Abstand brauchte. Dass ich auch verstehe, dass er nach der langen Auszeit viel aufzuarbeiten hat. Ich aber traurig und verunsichert bin, weil wir über diese lange Zeit keinen Kontakt hatten, ich gerne verstehen würde, warum, und der Meinung bin, dass wir miteinander reden sollten, damit ich nichts in den falschen Hals bekomme, weil wir eben immer so offen und ehrlich miteinander umgegangen sind.

      Und das würde ich ihm gerne mitteilen. Die Frage ist nur, auf welchem Weg.

      Liebe Grüße von Karina

    • Karina

      Liebe Schamanenstube,
      ich habe mir noch einen anderen Text für ihn überlegt. Er klingt zwar ähnlich wie der, den ich oben stehend erläutert habe, doch erscheint mir dieser doch etwas besser zu sein. Ich werde ihn Euch übermitteln, als würde ich ihn meinem Freund schreiben, und mich an Euren Titel orientieren:

      1. Fakt:
      Ich hoffe, dass bei dir alles okay ist. Es ist viel Zeit vergangen, seit wir das letzte Mal gesprochen haben.
      2. Fakt:
      Ich freue mich, dass bei dir alles okay ist. Und es ist viel Zeit vergangen, seit wir das letzte Mal gesprochen haben.
      3. Fakt:
      Dazu habe ich zunächst nichts geschrieben, weil ich nicht weiß, wie das augenblicklich bei ihm ankommt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass er damit gerade überfordert ist.
      4. Fakt:
      Gerade weil wir immer offen, ehrlich und lieb miteinander waren bitte ich dich, mit mir in den Dialog zu gehen, damit ich nichts in den falschen Hals bekomme und Missverständnisse entstehen.

      Das würde ich ihm gerne schreiben.

      Liebe Grüße von Karina

    • Schamanenstube

      Liebe Karina
      Die vier Punkte lauten:
      1. Fakten nennen
      2. Gefühle nennen
      3. Bedürfnisse nennen
      4. Wunsch äussern

      Das wäre die Struktur der GFK.
      Liebe Grüsse aus der Stube

    • Karina

      Liebe Schamanenstube,

      danke für Eure Antwort. Ich versuche es noch mal.

      Hier meine Nachricht an ihn:
      Ich hoffe, dass es dir gut geht. Es ist viel Zeit vergangen, seit wir uns das letzte Mal gesehen oder gesprochen haben.
      Deshalb bin ich traurig und verunsichert.
      Ich möchte dir meine Gefühle zum Ausdruck bringen, was ich auf dem Herzen habe.
      Weil wir immer offen, ehrlich und lieb miteinander waren, würde ich gerne mit dir in den Dialog gehen, damit ich nichts in den falschen kriege und keine Missverständnisse entstehen.

      Ich würde dazu gerne Eure Meinung erfahren. Eine Bekannte hat etwas skeptisch geäußert, ich würde, wenn ich ihn anschreibe, mein Gesicht und meinen Stolz verlieren und in seinen Augen klein und abhängig wirken, was mich wiederum unattraktiv und uninteressant für ihn machen würde. Was meint Ihr dazu? Jedoch nachdem, was zwischen uns beiden bisher war, was ich schon schilderte, rechtfertigt in meinen Augen nur, dass ich das Recht habe zu erfahren, warum er sich verhält wie er sich gerade verhält.

      Liebe Grüße von Karina

    • Schamanenstube

      Liebe Karina
      Super, Du hast die vier Punkte umgesetzt. Nun zum Schritt zwei: die Wirkung.

      "Ich hoffe, dass es dir gut geht. Es ist viel Zeit vergangen, seit wir uns das letzte Mal gesehen oder gesprochen haben."
      Das sind Fakten. Gut. Die Hoffnung könnte sogar weg. Das Wort "oder" kann auch weg. Oder ist immer negativ.

      "Deshalb bin ich traurig und verunsichert."
      Das "deshalb" ist gewaltvoll. Es klingt, als ob die Fakten jetzt beweisen, wie etwas ist, respektive woran man schuld ist. Da ist die Wirkung falsch.

      "Ich möchte dir meine Gefühle zum Ausdruck bringen, was ich auf dem Herzen habe."
      Sehr schönes Bedürfnis. Aber es ist nur eine Umschreibung des Bedürfnisses. Vielleicht genauer?

      "Weil wir immer offen, ehrlich und lieb miteinander waren, würde ich gerne mit dir in den Dialog gehen, damit ich nichts in den falschen kriege und keine Missverständnisse entstehen."
      Jeder Satz mit "weil" ist gewaltvoll. Der "Hals" fehlt. Es ist wichtig bei einer wirkungsvollen Kommunikation, dass auch die Grammatik einigermassen stimmt. Den Hals und die Missverständnisse würden wir weglassen. Alles was man nennt, soll sein. Also keine negativen Worte.

      Zur Bekannten
      Was ist Dir wichtiger: was sie über Deinen Stolz meint oder wieder mit ihm zu kommunizieren?

    • Karina

      Liebe Schamanenstube,

      vielen Dank für eure wertvollen Hinweise. Wie gesagt, ich bin sehr aufgeregt, daher die falsche Grammatik. Normalerweise passiert mir das nicht.

      Natürlich habt Ihr Recht mit Eurer Frage, ob mir mein Stolz wichtiger ist oder die Kommunikation mit meinem Freund. Ich empfinde das Wort "Stolz" als sehr hochnäsig. "Das Gesicht wahren" klingt weicher. Und mein Freund hasst es, wenn Frauen bei ihm den Eindruck hinterlassen, sie wären von ihm abhängig und würden sich klein machen. Er kennt mich als eine Person, die klar ihre Meinung äußert, Gewissheit über aktuelle Situationen haben möchte, aber trotzdem nicht davon abweicht, eine eigenständige Persönlichkeit zu sein. Deshalb ist mir ja auch so wichtig, wie die Nachricht ist, die ihm schicke. Ich möchte einfach Klarheit haben. Was nicht heißt, dass ich seine Persönlichkeit und seine Wünsche nicht respektiere und ihn nicht liebe. Versteht Ihr, was ich meine.

      Ich werde anhand Eurer Tipps den Text noch einmal neu verfassen und ihn Euch übermitteln.

      Liebe Grüße von Karina

    • Karina

      Liebe Schamanenstube,

      es ist noch wichtig, eines anzumerken. Ich habe meinem Freund versichert, dass ich ihm entgegenkomme und mit ihm gehe, so weit, wie er es zulässt. Weil er, wie er sagte, in seiner Ehe nur Vorwürfe und Anschuldigungen erlebt hatte. Daher hätte er Blockaden, könnte nicht glauben, dass es jetzt mit mir besser sei. Er hat aber schon viel bewiesen, als er mich am 02.04. dieses Jahres gefragt hat, ob er sagen kann, dass ich seine Freundin bin. Gleichzeitig hat er aber auch gesagt, er brauche viel Zeit, Vertrauen und Raum. Versteht Ihr, warum der Text, den ich ihm sende, keine negativen Gefühle in ihm erzeugen darf. Ich riskiere sonst einen tollen Mann.

      Ich arbeite immer noch an der Optimierung meines Textes.

      Liebe Grüße von Karina

    • Karina

      Liebe Schamanenstube,

      als Nachtrag zur vorherigen Nachricht. Es ist wichtig, dass Ihr wisst, dass ich, auch nachdem er mich gefragt hat, ob wir zusammen sind, immer sehr vorsichtig mit meinen Gefühlsäußerungen war. Eben wegen seiner Äußerungen, weil ich ihn nicht überfordern wollte. Ein Mich-Vermissen und so kam bisher meistens von ihm. Natürlich habe ich ihn schrecklich vermisst, wenn wir uns nicht gesehen haben. Wie ich es jetzt tue. Wenn er dieses, was ich eben schilderte, äußerte, und ich, speziell Anfang dieses Jahres, dann geschrieben habe, dass wir dann einen Weg finden sollten, uns öfter zu sehen, kam nur ein "ja, aber". Das änderte sich etwas nach dem 02.04. dieses Jahres. Ich war immer präsent für ihn. Wir haben is in die Nacht geschrieben, manchmal bin ich auch spontan mitten in der Nacvt zu ihm gefahren, wenn er mich vermisst hat und gebeten hat, dass ich zu ihm komme. Allerdings hat er manchmal Arbeit und Verarbeiten der Vergangenheit geäußert, wenn es von meiner Seite kam, dass ich ihn vermisse und gerne bei ihm wäre. Bei unserem letzten Treffen hat er mich allerdings gefragt, warum wir uns nicht öfter sehen, warum wir uns nicht früher kennengelernt haben und dass ich auch gerne mal länger bei ihm bleiben kann. Und deshalb muss die Nachricht an ihn einfach perfekt sein. Er wollte nie, dass ich etwas falsch verstehe. Ich möchte nicht, dass er etwas falsch versteht.

      Liebe Grüße von Karina

    • Karina

      Liebe Schamanenstube,

      ich habe noch mal an meiner Nachricht für meinen Freund gearbeitet. Was ist Eure Meinung dazu:

      Es ist viel Zeit vergangen, seit wir uns gesehen und gesprochen haben.
      Darüber bin ich traurig und verunsichert.
      Ich vermisse dich und möchte dir meine Gefühle zeigen und dir anvertrauen, was ich auf dem Herzen habe.
      Wir waren immer offen, ehrlich und lieb miteinander. Ich möchte gerne mit dir in den Dialog gehen, um die Fragezeichen um meine Stirn, was unsere aktuelle Situation betrifft, zu klären.

      Wäre das so in Ordnung?

      Liebe Grüße von Karina

    • Karina

      Liebe Schamanenstube, was sagt ihr zu folgendem Thema:
      Ich habe den Text für meinen Freund noch mal überarbeitet. Meint Ihr, so könnte ich ihm den schicken? Ich habe normalerweise keine Schwierigkeiten, meine Empfindungen in Worte zu fassen. Und mein Freund kennt mich als jemand, der klar und überlegt seine Meinung äußert. Nur in dieser speziellen Situation gerade mit ihm, was er in seiner Ehe erlebt hat und mit mir nicht erleben möchte, wie er gesagt hat, machen es mir unglaublich schwer, eine gute Formulierung zu finden. Etwas, das ihm sanft aber bestimmt zeigt, wie ich mich gerade fühle, das aber auch keine Vorwürfe und Anschuldigungen vermuten lässt. Was mich aber auch nicht wie jemanden aussehen lässt, der hinterherläuft. Es geht mir um eine Kommunikation mit ihm, dass wieder ein Kontakt zustande kommt und wir diese ganzen offenen Fragen klären können. Und Eure Tipps sind da sehr hilfreich.

      Das ist mein Text:
      Es ist viel Zeit vergangen, seit wir uns gesehen und gesprochen haben.
      Darüber bin ich traurig und verunsichert.
      Ich vermisse dich und möchte dir meine Gefühle zeigen und dir anvertrauen, was ich auf dem Herzen habe.
      Wir waren immer offen, ehrlich und lieb miteinander. Ich möchte gerne mit dir in den Dialog gehen, um die Fragezeichen um meine Stirn, was unsere aktuelle Situation betrifft, zu klären.

      Liebe Grüße von Karina

    • Schamanenstube

      Liebe Karina
      Wir haben Deinen Text hier drunter kopiert und die neue Beratung gelöscht. Sonst findet man nichts mehr.

      "Es ist viel Zeit vergangen, seit wir uns gesehen und gesprochen haben."
      Gut.

      "Darüber bin ich traurig und verunsichert."
      Du hast das "Weil" von vorhin mit einem "darüber" ersetzt. Das macht es auch nicht besser. Weglassen.

      "Ich vermisse dich und möchte dir meine Gefühle zeigen und dir anvertrauen, was ich auf dem Herzen habe."
      Gut.

      "Wir waren immer offen, ehrlich und lieb miteinander. "
      Das ist ein Aber-Satz, obwohl das Aber nicht vorkommt. Das schafft Druck.

      "Ich möchte gerne mit dir in den Dialog gehen, um die Fragezeichen um meine Stirn, was unsere aktuelle Situation betrifft, zu klären."
      Erst mal wieder Grammatik. Dann aber nichts Negatives nennen: Fragezeichen auf der Stirn sind negativ. Die aktuelle Situation klären heisst, da ist etwas unklar, sprich negativ.

      Es wird besser. Vielleicht meditierst Du erst, bevor Du jeweils schreibst? - In der Ruhe liegt die Kraft, wie es so schön heisst.

      Liebe Grüsse aus der Stube

    • Karina

      Liebe Schamanenstube,

      ich danke Euch für Eure Hinweise.

      Ich bin in mich gegangen, habe nachgedacht und bin zu folgendem Wortlaut gekommen:

      "Es ist viel Zeit vergangen, seit wir uns das letzte Mal gesehen oder gesprochen haben. Ich bin traurig und verunsichert. Ich vermisse dich und möchte dir anvertrauen, was ich auf dem Herzen habe. Mir ist wichtig, dass wir aufmerksam miteinander sind. Und du bist mir wichtig. Deshalb bitte ich, dass wir uns austauschen."

      Es ist schon krass. Bis vor einigen Wochen sah unsere Kommunikation noch ganz anders aus. Wie sie eben zwischen Menschen stattfindet, die sich lieben und eine Beziehung führen. Oder besser gesagt, eine aufbauen und viel füreinander empfinden.

      Was mache ich, wenn er die Nachricht, wenn sie dann bereit ist, gesandt zu werden, nicht mal liest? Möglich könnte es sein. Dann bin ich weiter in diesem schwebenden Zustand, ohne eine Aussage von ihm. Das wäre schon sehr, sehr schmerzhaft. Ich hoffe und wünsche, dass wir uns doch wieder austauschen und wieder zu unserem schönen Miteinander zurückkehren.

      Liebe Grüße von Karina

    • Schamanenstube

      Liebe Karina
      Wenn-Fragen haben in aller Regel immer nur negative Auswirkungen. Du merkst ja beim Verfassen des Textes geht es um eine Wirkung. Im Schamanismus ist diese Wirkung auch mit den Wenn-Fragen im Aussen gegeben. Gedacht - gewirkt.

      Zum Text. Er wirkt immer noch nicht gänzlich schuldfrei.

      Lösung gelöscht, da die Fragestellerin in der nächsten Antwort nicht mehr eine kostenlose Beratung wünscht, sondern uns die Verantwortung für ihr Handeln übertagen will. Schade.

      Liebe Grüsse aus der Stube

    • Karina

      Liebe Schamanenstube,

      danke für den Text. Kann ich ihm das, was Ihr geschrieben habt, so übermitteln?

      Liebe Grüße von Karina

    • Karina

      Liebe Schamanenstube,

      es tut mir leid. Es stand nicht in meiner Absicht, Euch zur Verantwortung zu ziehen. Ich mache mir selbstverständlich weiter Gedanken, wie ich einen Text an meinen Freund formulieren kann, der keine Schuldzuweisungen ausspricht, sondern meine Gefühle und Bedürfnisse darlegt. Ich danke Euch für die bisher wertvollen Hinweise. Ich möchte wieder in die Kommunikation mit meinem Freund gehen, ihn nicht verlieren. Ich bin nur so durcheinander. Es kommt mir vor, als würde ich mich im Kreis drehen. Ein schreckliches Gefühl. Gebt Ihr mich die Chance für einen erneuten Anlauf?

      Liebe Grüße von Karina

    • Schamanenstube

      Liebe Karina
      Da kamst Du in die Selbstverantwortung und hast am Text gefeilt. Das empfanden sehr schön und es hat uns Freude gemacht, Dich hier zu unterstützen. Wie Du weisst, tun wir dies gratis und gerne für alle Menschen, die sich hier melden. Stell Dir vor, Dir hättest so etwas zu Deinem Liebsten gesagt. Der wäre womöglich weg. Uns hat Deine Antwort enttäuscht.
      Damit ist für uns ist die kostenlose Arbeit leider vorbei. Wir glauben Dir, dass Du das nicht so gemeint hast. Wir sind Dir auch nicht böse - nein - wir danken Dir für die nette Unterhaltung.

      Diese eine Nachricht zu formulieren wird die Beziehung nicht alleine neu entfachen. Die Nachricht kann ein Anfang einer neuen Kommunikation sein. Wir wünschen Dir von Herzen, dass Du das hin bekommst, dass die gewünschte Kommunikation stattfinden kann und dass Du offen und klar mit ihm ins Gespräch kommen kannst.

      Alles Gute und liebe Grüsse aus der Stube

    • » antworten
  • Verzweifelt und gefangen. Verloren in einem Mann.
    Anais

    Liebe Schamanenstube, was sagt ihr zu folgendem Thema:
    Ich bin so verzweifelt, ich habe das Gefühl an einen Menschen gebunden zu sein, ich spüre ihn ständig, ich kann ihn nicht vergessen und denke nahezu ununterbrochen an ihn seit Jahren..
    Ich weiß einfach nicht mehr weiter, es ist manchmal als würde es mich innerlich zerreißen und und ich kann kaum atmen. Manchmal weiß ich nicht ob es meine oder seine Gefühle sind. Ich weiß nicht warum ich so sehr an ihm hänge und nicht los komme.
    Mein Leben ist so einfach nicht mehr lebenswert, weil ich irgendwie nie unbefangen bin, nie frei, es ist so schrecklich und ich weiß einfach nicht mehr weiter.

    Ich habe alles versucht, Homöopathie, sogar eine Psychotherapie, arbeiten mit dem inneren Kind, Trauma-Auflösung, Rituale aus dem Internet.. Meditationen.. Es hilft einfach nichts.

    Wir haben eine Art on/off "Beziehung" Wobei wir nie wirklich zusammen sind. Eher Freundschaft . Das geht dann ein paar Wochen gut, bis es wieder knallt und dann ist kontaktabbruch, bis es wieder von vorne beginnt. Es ist immer schlimm, egal ob wir uns im on oder off befinden, es ist einfach furchtbar, seit er in mein Leben getreten ist.. :(

    • Schamanenstube

      Hallo Anais
      Du beschreibst in unseren Augen sehr anschaulich den sogenannten Seelen(-teil)tausch. Das kommt in ganz normalen Beziehungen ebenso vor. Teile des einen finden Platz beim anderen und eventuell umgekehrt. Wenn zum Beispiel ein Partner eine schwere Zeit im Geschäft erlebt, so denkt der andere Partner oft an ihn und schenkt ihm Kraft. Diese Kraft kann dem anderen helfen. Sie darf aber wieder zurück kommen. Das geschieht im Normalfall auch.
      Wenn das nicht automatisch geschieht, kann man aufräumen und die Teile wieder den jeweiligen Partnern bringen. Die meisten schamanisch Praktizierenden können die sogenannte Seelenteilrückholung durchführen. Wir machen das meist in unserem Liebesritual.
      Danach benötigt es die Integrationszeit. Diese sollte therapeutisch begleitet sein. Hier eignen sich wie Du schon angeführt hast eine Psychotherapie oder schamanisch Praktizierende auf therapeutischem Niveau.
      Liebe Grüsse aus der Stube

    • » antworten
  • Schamanenreise begleitend zur krebstherapie
    Julia

    Liebe Schamanenstube, was sagt ihr zu folgendem Thema:
    mein freund hat magenkrebs und kämpft gerade um sein überleben. ich bin ausser mir vor angst und doch gebe ich mich optimistischer, als ich bin. mein freund war schon immer sehr ambivalent und zieht sich bei problemen zurück. nun hat er sich komplett zurück gezogen, ist zurück zu seiner familie, mir gegenüber ja, feindselig. lügt mich an, angeblich telefon kaputt, etc. ich versuche mein ego zu überwinden und nicht allzu verletzt zu sein, so ausgeschlossen zu werden. er kann nicht anders.
    ich habe das gefühl dieses krebsgeschwür ist das resultat seines leidvollen lebens, seiner unfähigkeit, seinen gefühlen freien lauf zu lassen und frei zu leben (er ist roma, gefängnis, kokain, unsichere bindung an mutter). sein vater ist exakt im gleichen alter auch an magenkrebs gestorben. ich möchte ihn retten, wollte ich schon immer. aber er entwischt mir, wie ein stück seife in meinen händen. er ist zugänglich für das "spirituelle", "das, was nicht sichtbar ist" so nenne ich es mal jetzt. wäre eine schamanenreise eine möglichkeit, seine chemotherapie, seine heilpraktikerbehandlung (das körperliche) auch seelisch zu unterstützen? ich weiß, heilversprechen sind unseriös, ich möchte wissen, ob so eine schamanenreise ihm helfen kann, das alles besser zu bewältigen. wo und wie finde ich einen schamanen, der sich mit schwereren problemen auseinandersetzen kann?
    ich selbst würde gerne eine schamanische reise machen, möchte aber nicht enttäuscht werden, weil es so viele lifestyle-schamanen gibt - bitte nicht als angriff werten! wir wohnen in berlin. danke im voraus, ich vertrau jetzt mal einfach eurem rat, liebe grüße, julia

    • Schamanenstube

      Liebe Julia

      So wie Du schreibst, ist der Krebs recht weit fortgeschritten. Eine schamanisch-emotionale Begleitung erfordert Gespräche und direkten Kontakt. Das ist Dir im Moment verwehrt. Diesen Willen empfinden wir als zu akzeptieren.
      Dass er zurück zu seiner Familie gegangen ist, kann wahrscheinlich auch ein Rückzug in eine Sicherheit zu sein. Das fühlt sich gut an, auch wenn es natürlich für Dich sehr schwierig ist.
      Es geht eher um eine Begleitung zu Sterben, so wie wir lesen. Diese Begleitung findet er vielleicht bei seiner Familie und es gibt auch von medizinischer Seite her professionelle Unterstützung in diesem Prozess. Du schreibst, da ist eine Heilpraktikerbehandlung. Es gibt im paläativen Bereich sehr gutes und geschultes Personal. Sich da an den Pulk der sogenannten Schamanen zu wenden, kann alles auch noch verschlimmern.

      Du schreibst, Du würdest gerne eine schamanische Reise zu ihm machen. Dazu braucht es - nach unserer Ethik - immer seine Erlaubnis. Es fehlt aber der Kontakt. Du hast noch nie eine solche Reise gemacht. Wir lesen Deinen Willen dazu und nehmen das als quasi letzten Strohhalm wahr. Es ehrt Dich, alles versuchen zu wollen.

      Wir wünschen euch viel Kraft!
      Liebe Grüsse aus der Stube

    • julia

      hallo liebe schamanen, vielen dank für eure schöne antwort, das bedeutet mir viel. der gedanke, dass er im kreise seiner familie sicherheit findet, kam mir auch schon - aber es tut gut, es von außen auch bestätigt zu bekommen. etwas lächeln musste ich bei dem "pulk" an schamanen, die dann auch noch dabei sind. nun ja, palliativ wird er zwar nicht behandelt, sondern potenziell kurativ - aber ja - es ist fortgeschritten. ich denke, ich werde eine schamanische reise machen und vielleicht öffnet er sich mir wieder und macht auch eine. der erstkontakt zu euch war ja schon einmal sehr positiv. habt dank für eure worte und auch für euch alles gute!

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  • Neue Arbeitsstelle
    Marina

    Liebe Schamanenstube, was sagt ihr zu folgendem Thema:
    Ich arbeite seit 13 Jahren im selben ambulanten Pflegedienst und habe mich auch wohl gefühlt.
    Gestern ist leider meine Patientin verstorben. Beim Pflegedienst hatte ich auch Sonderkonditionen, weil nur ich zu der Patientin durfte und der Pflegedienst gutes Geld von der Pflegekasse dafür bekam. Ich möchte bei diesem Pflegedienst nicht bleiben. Der Pflegedienst bzw. meine ehemalige Cheffin ( das noch irgendwie zusammengehört) möchten mich nicht verlieren, vermute ich.
    Was soll ich tun? Ich brauche auf die Schnelle eine neue Arbeit. Könntet ihr mir dabei helfen?

    • Schamanenstube

      Liebe Marina, es tönt nicht danach, dass Du Dich beruflich verändern möchtest, sprich eine andere Arbeit als in der Pflege zu tun?
      Der erste Gedanke, der uns auftaucht ist: nach diesem Ereignis mit der verstorbenen Patientin darf etwas Zeit verstreichen, bis solche Gedanken auftauchen. Meinst Du nicht auch?
      Liebe Grüsse aus der Stube

    • Marina

      Liebe Schamanenstube, danke für die Antwort. Ihr habt schon recht, aber irgendwie möchte ich von dem Pflegedienst weg. Ich habe mich seit Jahren von meinen Kollegen und Chefs abgekapselt. Habe meine 2 Patienten versorgt, ich war bei keiner Dienstbesprechung, keiner Feier usw. Für mich stand immer fest, solange diese Patientin da ist werde ich bleiben ( mit der Familie der Patientin verstehe ich mich sehr gut und dort fühlte ich mich wohl, beim Pflegedienst aber nicht ). Mein Problem ist, dass ich Angst vor Veränderungen habe, es nicht gut mache, es nicht schaffe. Ich hätte eine neue Arbeitsstelle im Kopf: In meinem 1. Ausbildungsberuf, als Hauswirtschafterin ( der Arbeitgeber wär unser Bistum ). Was meint ihr dazu?
      Danke euch!
      Liebe Grüße Marina

    • Schamanenstube

      Liebe Marina
      Danke für Deine Antwort. Wir lesen, dass Du schon lange den Entscheid gefällt hast, dort weg zu gehen. Auch ist ein Wechsel des Berufes möglich. Du weisst sogar schon, wohin Du könntest. Das ist ja super!

      Hier online werden Aufzählungen helfen, denken wir. Vielleicht magst Du für Dich oder auch hier Positiv-Listen machen:

      • Was machst Du an der jetzigen Arbeitsstelle gerne?
      • Wie möchtest Du Dinge, die Du gerne tust, am neuen Ort umsetzen?
      • Wie erschaffst Du Dir an der jetzigen Arbeitsstelle Deine Lebensqualitäten?
      • Welche sind das, auch im privaten Bereich?
      • Welche neuen Lebensqualitäten könntest Du im neuen Beruf leben?
      • Welche fallen weg?


      Es kann hilfreich sein, all diese Dinge einmal vor sich zu sehen, wenn sie aufgeschrieben sind. Zum einen kann das die Angst vor der Veränderung abbauen, denn die Bedrohungen schaukelt man sich ja gerne auf. Wenn sie vor Dir liegen, werden sie klarer: dadurch verringert sich die Angst.

      Eine der Bedrohungen nennst Du: dass Du es nicht gut machst. Gibt es da Themen als Hauswirtschafterin, bei denen dieses Gefühl auftaucht? - Wenn das Gefühl nicht auf alle Bereiche hochkommt, dann gibt es einzelne Punkte, die man genauer anschauen kann.

      Liebe Grüsse aus der Stube

    • Marina

      Liebe Schamanenstube danke für die Antwort, ich habe gerade meine jetzige Cheffin gebeten mich zurückzurufen um eine neue Arbeitsplanung für mich zurechtzuschneiden. Aufhören möchte ich auf jeden Fall, aber da muss ich erst das richtige finden. Ich tüftle da schon länger. Ich muss schon zugeben, da bin ich schon etwas ausgestochen was ich möchte und was nicht. Genau kann man es aber nicht planen oder vorhersehen. Könnt ihr mir sagen ob es dieses Jahr noch mit einem Arbeitswechsel klappt? Da wo ich gerne bin und mich wohl fühle?
      Danke
      Liebe Grüße Marina

    • Schamanenstube

      Hallo Marina, das hier ist kein Orakel. Wir geben uns hier Mühe, Menschen zu helfen, indem wir verschiedene Sichtweisen aufzeigen. Deine Frage ist beleidigend.
      Alles Gute auf Deine Wege

    • » antworten
  • Beziehung
    Claudia

    Liebe Schamanenstube, was sagt ihr zu folgendem Thema:
    Hallo ihr Lieben,
    nun, ich bin seit 30 Jahren mit einem und denselben Menschen in einer Beziehung. Mit der Zeit hat sich immer mehr herauskristallisiert, das er Schwierigkeiten hat mich in meiner Art und Weise als hochsensible Person zu akzeptieren. Dadurch kamen wir ständig in Konflikte.
    Durch Zufall begegnete mir vor 8 Wochen ein Mensch, der diese Werte, die ich so sehr schätze in sich, als auch in mir sieht. So ist der Umgang mit diesem Menschen sehr herzlich und es hat sich zu einer Beziehung entwickelt.
    Dies allerdings bringt sehr viele Probleme nun mit sich, da ich finanziell abhängig bin von meinem Ehemann und der neue Partner seine Existenz erst grade aufbaut und dabei viel Zeit in diesen Aufbau gibt.
    Hier liegen nun auch die Konflikte mit dem neuen Partner. Er hat selten Zeit, ist aber menschlich für mich der absolute Gewinn.

    Für meinen Mann empfinde ich natürlich auch noch etwas, aber es ist in der Tiefe nicht vergleichbar. Es ist als ob ich meinen Seelenpartner kennengelernt habe.
    Nun wird von meinem Mann eine Entscheidung gefordert. Er oder der Andere.

    Ich habe das Gefühl, ich bin och gar nicht soweit für eine Entscheidung. Mein Herz sagt ganz klar. Mein Mann möchte ich gern als Freund behalten und meinen neuen Partner als Partner.
    Aber es ist nicht umsetzbar.
    Wenn ich mich für den einen entscheide, verliere ich den Anderen und genau so ist es andersherum. Also verlieren tu ich - egal was ich tu.

    Am liebsten würde ich mich in Luft auflösen. So stark belastet mich die ganze Situation.

    Danke für eure Hilfe!

    • Schamanenstube

      Liebe Claudia

      Ja die Hochsensiblen haben es schwer.
      Dreissig Jahre sind eine lange Zeit, auch mit Konflikten. Hut ab!

      Dein Mann scheint von Deiner "Affäre" Wind bekommen zu haben. Hast Du es ihm erzählt?
      Jedenfalls schreibst Du, er fordert von Dir eine Entscheidung: er oder der andere.
      Diese Forderung ist nachvollziehbar. Auf gewisse Weise ist Eure alte Beziehung dadurch beendet. Das heisst auch, es könnte auf der Grundlage der Gefühle füreinander jetzt etwas Neues entstehen.

      Bei Entscheidungen gibt es immer mehr als nur zwei Möglichkeiten. Vielleicht gibt es einen therapeutisch arbeitenden Menschen in Deiner Nähe, der Dir Rahmen bieten könnte, damit Du die weiteren Möglichkeiten erkunden kannst?

      Wir können hier nur mit Fragen neue Räume eröffnen:

      - Du liebst Deinen Mann noch. Wie fühlt sich diese Liebe an?

      - Der Neue hat zu wenig Zeit, was Konflikte hervor bringt. Gibt es dafür Lösungsansätze?

      - Wie stark möchtest Du Verantwortung entweder Deinem Mann oder Deinem Neuen abgeben? - Wie stehst Du zu Verantwortung?

      - Was meinen Deine Freundinnen, falls vorhanden?

      - Du hast nicht beschrieben, was Deine Werte genau sind. Magst Du das ausführen? -> Selbstdefinition

      ... und noch viel mehr Räume. Aber im Moment bleiben wir vielleicht einmal bei diesen.

      Herzliche Grüsse aus der Stube

    • Claudia

      Hallo Ihr Lieben,
      nun erstmal zu meiner Affäre, die ich nicht als Affäre sehe. Ich habe ihn kennengelernt und das erste was ich gemacht habe, bevor ich mit dem neuen Mann etwas angefangen habe, es meinem Ehemann erzählt.
      Ich war von Anfang an ehrlich zu ihm und habe ihm erklärt, dass es für mich keinen Sinn macht und unmöglich ist, diese Liebe einfach wegzuwischen und so zu tun als ob da nichts wäre und das ich es ausleben möchte.
      Dieser neue Mann schenkte mir so viele neuen Werte, auf die ich so viel Wert lege, die für meinen Ehemann längst keine Rolle mehr spielen.

      Leider gibt es in unserer Umgebung keine therapeutische Hilfe, die frei ist. Wir wohnen ländlich, aber selbst bis 50km weiter weg ist es schwierig jemanden zu finden.
      Nun zu den Fragen:

      Du liebst Deinen Mann noch. Wie fühlt sich diese Liebe an?

      Wir sind 30 Jahre zusammen. Wir sind die besten Freunde, die man sich nur vorstellen kann. Er, als auch ich sind immer ehrlich und offen miteinander umgegangen. Wir waren in jeder Situation füreinander da. Da ist eine tiefe Liebe da, aber kaum mehr Leidenschaft.

      - Der Neue hat zu wenig Zeit, was Konflikte hervor bringt. Gibt es dafür Lösungsansätze?
      Dies soll sich ändern, da er gerade im Aufbau ist. Wir sprechen hier von Monaten. Er hat in meinen Augen viele gute Werte und Eigenschaften, aber dieses ständige Arbeiten von Montag bis Sonntag nervt einfach nur.

      - Wie stark möchtest Du Verantwortung entweder Deinem Mann oder Deinem Neuen abgeben? - Wie stehst Du zu Verantwortung?
      Diese Frage verstehe ich nicht wirklich.

      - Was meinen Deine Freundinnen, falls vorhanden?

      Je nach Freundin. Die eine sagt. Das Neue ist viel zu unsicher. Bleib beim Sicheren. Die Andere sagt: Folge deinem Gefühl.
      Also kein klarer Hinweis. So verwirrt wie ich.

      - Du hast nicht beschrieben, was Deine Werte genau sind. Magst Du das ausführen? -> Selbstdefinition

      Mir sind Werte wie Zuverlässigkeit, Beständigkeit, Loyalität, Wertschätzung, Verantwortungsgefühl, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Toleranz, Disziplin und Liebe unendlich wichtig.

      Irgendwie ist in der momentanen Situation niemand wirklich zufrieden. Mein Ehemann versteht nicht, warum ich diese Beziehung hinschmeiße, der neue Mann kann es -wegen der beruflichen Ambition, die er gerade hat- auch niemanden richtig Recht machen, weder mir noch seinen Freunden oder seinem Beruf.....ja und ich steh mittendrin....hin und hergerissen.....

      Liebe Grüße

      Claudia

    • Schamanenstube

      Guten Morgen liebe Claudia
      Danke für Deine Ausführungen. Uns springt sofort ins Auge, wie alle genannten Werte zu Deinem jetzigen Mann passen. Die Leidenschaft hast Du in der Aufzählung Deiner Werte nicht genannt?
      Da verstehen wir Deinen Satz nicht: "Dieser neue Mann schenkte mir so viele neuen Werte, auf die ich so viel Wert lege, die für meinen Ehemann längst keine Rolle mehr spielen." - Die aufgezählten Werte sind da nicht dabei gewesen?

      Wir merken, dass diese Situation nicht wirklich online schriftlich angehbar ist. Zu viele Dinge werden durch das Schreiben unklar. Deshalb haben wir versucht, das mit einem therapeutischen Setting nahe zu legen. Schamanisch gesehen gäbe es das Zuni-Ritual, aber dazu wären telefonische Sitzungen notwendig.

      Authentisch wirklich schön finden wir Dein unmittelbares Besprechen der neuen Liebe mit Deinem Mann.

      Hier online schriftlich können wir nur Rahmen mit Nachfragen legen, wenn Du das wirklich möchtest:

      • Die Qualität der Liebe zu Deinem Mann
        Diese Frage meinten wir als Beschreibung der Liebe, nicht der Dinge, die Euch verbinden. Vielleicht einfacher: wie fühlt sich emotional die Liebe zum Neuen und wie zu Deinem Mann an. Als Vergleich auf einer Liste
      • Die Verantwortung
        Dein Schreiben wirkt auf uns oft so, dass Du nennst, was Du von jedem dieser Männer jeweils bekommst. Das liegt an der schriftlichen Kommunikation. Uns interessiert, was Du Dir erschaffen möchtest und erst darauf natürlich, was Du dazu brauchst.
      • Die Leidenschaft
        Die Leidenschaft ist im Moment dieser Unterhaltung der einzig greifbare Unterschied zwischen diesen Männern. Wir denken, Leidenschaft kann man für sich privat definieren. Wie soll sie gestaltet sein, was tut Dir gut. Mit einer privaten Definition, was Du Dir wünschst (nicht hier online), kannst Du vielleicht einige dieser Dinge auch mit Deinem Mann umsetzen. Aber das machen wir nicht öffentlich.
      • Hin- und Hergerissen
        Das verstehen wir. Wir meinen, da sind nicht nur zwei Pole, die da ziehen. Da bist auch Du, die eigenständig da steht. Da sind Perspektivenwechsel immer gut. Zum Beispiel: wie schlimm wäre es für den Neuen, wenn Du die Beziehung zu ihm beendest? Und wie schlimm für Deinen Mann?
        Da gibt es sicher für jeden der Werte dieselbe Perspektive. Sprich: was passiert mit Deinem Wert der Zuverlässigkeit, wenn der eine oder andere...

      Manchmal bringt einen das Nachdenken über die Details näher an eine Entscheidung. Bringt Dir das Schreiben hier etwas? Herzliche Grüsse aus der Stube

    • » antworten
  • Opferrolle und mangelndes Selbstwertgefühl
    Claudia

    Liebe Schamanenstube, was sagt ihr zu folgendem Thema:

    ich habe direkt zwei Frage und hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt bitte:
    1. Ich habe noch nie eine Beziehung gehabt, die ich mir ausgesucht hätte. Ich war nur in Beziehungen, die der jeweilige Mann wollte und ich hab mich dann sozusagen gefügt, weil ich dachte, das wäre das Richtige. Allerdings bin ich dann nie lange glücklich gewesen und manche Männer haben mir auch körperlich, emotional und finanziell sehr geschadet. Jetzt lebe ich mit einem Mann zusammen, der 19 Jahre älter ist als ich und hier fühle ich mich komplett ausgeliefert, eingeengt und gefangen und sehe nicht mehr, wie ich hier raus kommen kann. Ich fühle mich oft nur ausgenutzt, erpresst und missbraucht.
    Die Frage hierzu ist: warum ist das so und wie kann ich das ändern, damit ich irgendwann auch mal glücklich bin?

    2. Finanziell gerade ich immer von einem Engpass in den nächsten. Ich hab mich im Nebengewerbe selbständig gemacht, lege aber immer nur drauf, seit Corona kann ich den Zweitjob gar nicht mehr ausüben. Jetzt habe ich noch mal umgeschuldet und dachte, ich hätte nun etwas Lust, dann geht mir das Auto kaputt, noch ein Darlehen geht einfach nicht. Egal was ich versuche, die Schulden werden immer mehr und die Luft manchmal echt dünn. Ich hab in vielerlei Hinsicht, jeder verdient an mir, nur mir geht’s immer schlechter.
    Die Frage hierzu ist: was kann ich tun, damit es endlich aufwärts geht und ich auch wirklichen Erfolg habe?

    • Schamanenstube

      Liebe Claudia
      Wir finden es spannend, dass beide Fragen - so unterschiedlich sie klingen - für uns mit denselben Massnahmen angehbar sind, die uns spontan in den Sinn kommen. Wir trennen sie dennoch voneinander:

      Frage 1
      Partnerwahl
      Die Antwort auf Deine erste Frage dazu - warum das so ist - können wir so auf die Schnelle natürlich nur vermuten. Die harte Essenz dieser Gedanken: weil Du es willst.
      Lass uns das ausführen:
      Alles scheint bei Dir mit der Abgabe der Eigenverantwortung zu beginnen und zu enden. Ob diese Abgabe beim Eingehen einer Beziehung oder erst danach stattfindet, spielt für die jeweils aktuelle Situation keine Rolle. Die zweite Frage dazu lässt sich ebenfalls mit der Eigenverantwortung angehen. Quasi: wenn Du an Deiner Eigenverantwortung arbeitest, wird die Beziehung
      womöglich wieder viel besser.

      Was meinen wir mit Eigenverantwortung?
      Zu jedem Zeitpunkt kann man sich fragen, wie es einem geht und ob das, was man im Moment tut (nicht erlebt), dazu führt, dass es einem gut gehen wird. Es ist fatal, Verantwortungen abzugeben oder sie auf andere zu projizieren, wenn man sie selbst erfüllen könnte. Von nichts kommt effektiv nichts. Die Eigenverantwortung ist wie ein Geschenk. Du darfst Dich fragen, ob das was Du bewegst im Leben, Dir gut tut. Dabei darf zusätzlich der Wille, etwas an der Situation zu ändern, immer mitschwingen. Quasi die Frage: wie mache ich das besser? - Für mich!

      Woher kommt ein fehlendes Bewusstsein für sich selbst? Das müssten wir in einer Sitzung anschauen. Wir würden in Richtung der Eltern gehen, der eigenen Selbstdefinition in verschiedenen Lebensabschnitten und dem im Titel angesprochenen Selbstwertgefühl. Letzteres darf nie als Ausrede dienen: denn der Selbstwert hängt immer von allem rundherum ab. Wir können Dir zum Beispiel den Selbstwert so richtig voll wieder aufbauen und ihn mit einem Schnipsen wieder zerstören. Das ist ein wankemütiges Teil. Der Selbstwert ist abhängig von den Dingen und Gefühlen rund herum. Auch hier greift die Eigenverantwortung: man kann sich emotional Sicherheiten bauen, die von Dauer sind und dauerhaft dem Selbstwert einen Boden geben.


      Frage 2
      Selbstständigkeit
      Du hast ganz schlimme Sätze geäussert. Den schlimmsten empfinden wir als den: "jeder verdient an mir, nur mir geht’s immer schlechter"
      Wir denken, Du glaubst an diese Selbstverfluchung. Das andere wäre Jammern, was es noch schlimmer machen würde (siehe vorher: was tust Du mit Dir in der Eigenverantwortung?).
      Dürfen wir Dich fragen, warum Du selbstständig sein möchtest und was Deine Vision dahinter ist?

      Liebe Grüsse aus der Stube

    • Claudia

      Liebe Schamanenstube, vielen Dank für die Antwort und ja, es passt schon. Selbstwert ist schon ein großes Thema und Eigenverantwortung auch.

      Warum möchte ich selbständig sein - tja, im Ursprung wollte ich das nie, aber ich hab das Gefühl noch etwas hier bewegen zu müssen und wenn ich es nicht tue, passiert halt nichts. Ich möchte auch beweisen, dass ich das kann und gut darin bin. Ich hab früher als DJ gearbeitet und dann Anfang letzten Jahres eine Diskothek übernommen, ließ sich auch gut an, und dann kam Corona. Dann wollte ich Strandkorbparties usw. mit sicherem guten Konzept veranstalten, aber die Verwaltung hier ist so zäh. Ich mag es Veranstaltungen zu organisieren und hab auch immer ein gutes Feedback gehabt. Bislang war jedes Event direkt ausverkauft und die Anerkennung für das, was ich auf die Beine gestellt habe, war auch toll. Und ich hoffte halt auch, dass wenn sich das gut anläuft, könnte ich den Bürojob reduzieren und nur noch in Teilzeit machen. Ich hatte immer schon zwei Jobs, und nun schon über ein Jahr nur noch das Einkommen aus dem Bürojob, was leider auch nicht reicht. Was mit ein Grund ist, dass ich mich derzeit räumlich nicht trennen kann, auch wenn das Miteinander hier mich scheinbar krank macht. Der Wohnungsmarkt hier ist ziemlich leer gefegt und arg teuer. Und aufs Amt geht nicht, weil ich hab ja ein Einkommen, auch wenn es nicht reicht, um die Schulden und noch eine Miete zu zahlen. Und von meinem Partner kann ich nicht viel erwarten, er war bereits dreimal verheiratet, eigentlich leben wir sozusagen zu fünft hier. Mit seiner ersten Frau schreibt er noch täglich und ist für sie da, die zweite ist früh gestorben, da hängen die Bilder noch hier und die dritte, da läuft seit über vier Jahren die Scheidung und er zahlt immer noch für sie, damit sie gut leben kann. Alles was wir anschaffen, schreibt er mir zur Hälfte auf ein Schuldenkonto, damit ich ihm das mal irgendwann zurückzahlen kann, usw. Ok, das ist jetzt jammern.
      Ich bin die fürs Grobe, alles in Ordnung und sauber halten usw., zum Repräsentieren und alles. Aber er steht nicht hinter mir. Wenn ihm was passiert, sitze ich am gleichen Tag auf der Straße, er sichert mich nicht ab und nix. Bei einer Begehung einer Veranstaltungsfläche hat er den Beamten des Bauamts gesagt, ich hätte auch noch einen seriösen Job, heißt, er schämt sich dafür, dass ich das mache, es ist ihm wohl peinlich. Im Augenblick hab ich das Gefühl, ich stecke fest und seh noch nicht, wie ich das wieder hinbekommen kann.

      Liebe Grüße,
      Claudia

    • Claudia

      ich hatte eine so ausführliche Antwort geschrieben, aber leider ist wohl alles weg :-(

    • Schamanenstube

      Liebe Claudia

      Wir schalten die Texte jeweils manuell frei, dann erscheinen sie hier. :-)

      Deine Unternehmungen tönen alle spannend, von der Disco über die Strandkörbe. Hut ab, das scheinen Dinge zu sein, die Dir Freude bereiten. Corona wird bald mal vorbei sein: das wird sicher alles wieder laufen. Es ist sicher höchste Eisenbahn, sich jetzt auf Neustarts vorzubereiten.
      Zusätzlich arbeitest Du im Büro, um Dich zu finanzieren. Genau so funktioniert das. Super!

      Im Punkt Eigenverantwortung nennst Du ja alle Notwendigkeiten, wie z.B. dass Dein Mann Dich nicht absichert. Das ist wahrscheinlich auch nicht sein Job, sondern Deiner. Du wirst förmlich zur Eigenverantwortung getrieben. Da bleibt nur Danke zu sagen und sie anzugehen. Du wirst gratis angeschoben.

      Deine Sätze sind meist im Passiven geschrieben und beschreiben stets, warum etwas grad nicht geht oder was man Dir antut. Du hast aber ein riesen Potential mit Deinen Unternehmungen. Da fragen wir uns schon, was Dich daran reizt, Dich in die Opferrolle zu bugsieren, statt zu reagieren und zu agieren. Ist es Faulheit? - Kann ja nicht, Du kannst ja auch Grosses managen und hast es schon getan.
      Was reizt Dich am Opfersein?

      Liebe Grüsse aus der Stube

    • Claudia

      Liebe Schamanenstube,

      vielen Dank für die Antwort und die Mühe, die ihr euch macht.

      Ja, Faulheit kann man mir nicht vorwerfen. Sondern eher, dass ich immer gegen Windmühlen kämpfe. Ich agiere ständig, lege den Verwaltungen hier und in Nachbarstätten seit einem Jahr Konzepte vor, habe viele Gespräche geführt mit Techniker und Entscheidungsträgern bis hin zu den Stadtspitzen, und da bleibts dann hängen. Wir haben hier leider die Situation, dass ein Bürgermeister abgewählt wurde und in dem laufenden Verfahren (fast ein Jahr) die Stadt kaum handlungsfähig war, es konnte nichts entschieden werden. Und inzwischen scheint man kein Interesse mehr zu haben. Zumindest drängt sich der Eindruck auf, und es geht nicht nur mir so, viele Gastronomen oder Einzelhändler haben deshalb arge Schwierigkeiten.

      Mich reizt das Opfersein nicht, im Gegenteil, ich hasse es, darin gefangen zu sein. Tatsächlich wurde ich 2008 Opfer eines tätlichen Angriffs und wurde mit einem Messer so verletzt, dass ich lebenslänglich mit den Folgen zu tun habe. Trotzdem habe ich nie aufgegeben. Die Polizei, der Weiße Ring, die Anwälte usw, alle, die mit dem Fall betraut waren, oder wo ich mir Hilfe suchen wollte, haben gesagt, es täte ihnen ja leid, aber gerad in meinem Fall wäre da so alles gänzlich schief gelaufen. Opferentschädigung wurde mir verweigert, da ich ja vorbelastet sei, meine Mutter sei schließlich Alkoholikerin und krebskrank gewesen, daher hätte ich einen psychischen Vorschaden usw. Heute sagt man mir, es sei ein Fehler gewesen, damals nach 18 Monaten Krankschreibung, wieder arbeiten zu gehen, anstatt ins Hartz 4 zu fallen. Dann hätte ich eher die Teilrente bekommen. Tja, hinterher ist man immer klüger.

      So lange ich denken kann, habe ich immer gekämpft, aber dennoch gibts immer wieder Rückschläge.

      Dass mein Partner mich nicht absichern muss, versteh ich ja, will ich eigentlich auch nicht. Aber ich habe alles aufgegeben, weil er wollte, dass ich hier einziehe, und hier bin ich trotzdem nur Gast. Mir gehört hier nichts wirklich, wenn ich hier ausziehen muss, fang ich bei null an. Ich verstehe nur nicht, warum ich hinter seinen früheren Frauen stehe und nicht gleichberechtigt bin. Früher hat er alles allein finanziert, hier wird nun die große Rechnung aufgemacht und er "leiht" mir Geld für Anschaffungen für "sein" Haus. Und wie gesagt, er hatte mir versprochen, er regelt das beim Notar, dass ich hier vorübergehend wohnen bleiben kann, wenn ihm was passiert. Und da er vorletztes Jahr mit Verdacht auf Schlaganfall nah dran war, hätte ich das zumindest erwartet. Aber er verspricht immer nur, und hält es nicht ein. Wenn ich mit ihm drüber spreche, kommt da nicht mal ne Antwort, das schüttelt er so ab. Wie kann ich mit jemand eine Zukunft haben, der nicht zu mir steht?

      Liebe Grüße und einen schönen Sonntag,
      Claudia

    • Schamanenstube

      Liebe Claudia
      Danke für Deine Ausführungen. Nun glauben wir doch, etwas klar rauszulesen. Nicht im Deinem Tun, nein, nein: im guten Umgang mit Dir selbst.

      Alles, was Du schreibst, zeigt, dass es Dir nicht möglich ist, Dich zu entfalten. Es gibt im Schamanismus eine Wechselwirkung nach aussen, die das erschafft, was man eigentlich will. Diesen Kern gilt es zu finden, denn er ist es, der die Welt um Dich herum erschafft.

      Du schreibst praktisch ausschliesslich darüber, warum gewisse Dinge nicht laufen. Das stimmt sicher alles. Wir schauen es uns auf Gefühlsebene an und verwehren uns beim Lesen ständig den Gedanken: sie will gar nicht. Du erschaffst Dir mit Deinem Kern eine Welt, da Du Dir das erfüllst. Kannst Du das nachvollziehen?

      Das Kämpfen, das ständige Bemühen rechtfertigt damit den Misserfolg. Du bist aber nicht fein raus mit dem Satz: "sie hat sich Mühe gegeben".

      Um diesen inneren Kern anzugehen, müssten wir hier den Verstand mit dem Verstehen der Umstände etc ausser Acht lassen und auf die emotionale Ebene wechseln. Könntest Du emotional erklären, warum Du kein schönes Leben führen willst? - Ohne irgend jemand anderen zu benennen, nur Dich?

      Dir auch einen schönen Sonntag! :-)

    • Claudia

      Liebe Schamanenstube,

      ja, ich glaube ich hab verstanden. Das erste, was mir durch den Kopf ging, als ich eure Antwort gelesen habe, war: weil ich es nicht verdient hab und es nicht wert bin. Ich musste immer kämpfen, um mir Zuneigung und Aufmerksamkeit zu verdienen. Und scheinbar hat sich das so eingebrannt, dass ich das Gefühl habe nicht gut genug zu sein. Selbst wenn ich die Beste bin, reicht es noch immer nicht aus.

      Wie kann ich das ändern oder umprogrammieren?

      Liebe Grüße
      Claudia

    • Schamanenstube

      Liebe Claudia
      Im Schamanismus nennen wir es eine Selbstverfluchung. Das meint eine Ordnung (oder wie Du es nennst Programmierung), die Deine Lebenskraft immer in dieselbe Richtung fliessen lässt. Diese Richtung heisst: das eigentliche Ziel nicht wert zu sein.
      Das beginnt mit dem Gedankengut, respektive der Wortwahl Deines Denkens. Jeder Satz den Du denkst, darf aufmerksam betrachtet werden. Und ist er von der falschen Ordnung beeinflusst, muss man ihn im Kopf umformulieren.
      Das ist harte Arbeit an sich selbst. Es hat einige Zeit gedauert, diese Ordnung zu bauen. Mit den Jahren hat sie sich gefestigt und bietet eine sichere Art und Weise, zu denken und zu fühlen. Die Tiefe dieses Grabens (bildlich gesprochen für Ordnung) ist massgebend für die Dauer der "Umprogrammierung". Jeder Gedanke, der sie bestärkt, formt den Graben wieder etwas tiefer, bis es ein Tal wird.
      Wir machen das immer als Therapie. Hier werden Einzelschritte als Teilziele definiert. Darunter liegen Absichten:

      1. Das Erkennen der eigenen Gedankenrichtung
      2. Das Umformulieren
      3. Das emotionale Erkennen, dass Du Dir nichts Gutes mit den Gedanken tust.
      4. Die emotionale Änderung durch Gefühle wie z.B. die Scham, dass Du das mit Dir tust
      5. Einsatz von Hilfsmitteln, die Dir helfen, Deine Gedanken bewusst zu machen
      6. Üben, üben, üben
      7. Den ständig drohenden Rückfall ins alte Muster als keine Möglichkeit ansehen

      Es braucht viel, sich zu ändern. Wir sind alle Gewohnheitstiere. Was funktioniert (ob gut oder schlecht), wird immer wieder genommen. Vielleicht hast Du einen guten Therapeuten in Deiner Nähe, wo Du dies in Form einer Verhaltenstherapie mit Zielerreichungsskale angehen kannst? - Alleine ist das noch schwieriger zu ändern.

      Liebe Grüsse aus der Stube

    • Claudia

      Liebe Schamanenstube,

      vielen herzlichen Dank, ja das klingt stimmig für mich.
      Ich werde mir einen Therapeuten suchen, das hatte ich ohnehin schon im Sinn und jetzt noch mal verstärkt.
      Bis dahin versuche ich selbst an mir zu arbeiten.

      Herzlichen Dank für eure Unterstützung,
      liebe Grüße
      Claudia

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  • Schwarze Magie
    Astrid

    Liebe Schamanenstube, was sagt ihr zu folgendem Thema: Mich greift man an, mit energetischen Angriffen und zieht mir Kraft. Dunkle Engel werde auch von der gleichen Person gesendet.

    • Schamanenstube

      Liebe Astrid, es ist meist sehr positiv, wenn Du die Person kennst oder eine Ahnung hast, wer es ist. Hast Du eine Idee, warum man Dich angreift? Das könnte hilfreich sein.

    • » antworten
  • Beziehungen
    Carmen

    Liebe Schamanenstube, was sagt ihr zu folgendem Thema: Ich bin ein sensitiver, einfühlsamer, verständnisvoller und grundsätzlich fröhlicher und positiver Mensch und helfe gerne. Ich hatte früher mehrere Freunde und fühlte mich mit ihnen verbunden. Heute, nach einigen Lebenskrisen und Beginn einer schamanischen Ausbildung, fühle ich mich allerdings häufig sehr einsam und alleine. Ich habe viel zu teilen, doch irgendwie mag sich niemand recht auf eine Freundschaft mit mir einlassen. Ich bin zudem in einer schwierigen Partnerschaft, die mich unterstützt, aber auch nie weiss, ob sie mich denn nun will oder nicht. Wo steckt denn hier die Krux? Wo bin ich blind? Was kann ich tun?

    • Schamanenstube

      Liebe Carmen, hast Du schon eine schamanische Reise dazu unternommen?
      Wir würden dazu raten, die Themen zu trennen: Partnerschaft und Freunde. Also zwei Reisen.
      Liebe Grüsse aus der Stube

    • Carmen

      Danke, das werde ich versuchen.

    • Schamanenstube

      Du darfst gerne berichten, wenn Du magst.

    • » antworten
  • nach Schamanenbehandlung hab ich keinen Mann mehr
    Gaby

    Liebe Schamanenstube, was sagt ihr zu folgendem Thema:
    Mein Mann war wegen monatelangen Schlafsstötungen bei einer Schamanin. Zu erwähnen ist, wir führen gemeinsam eine Firma, wobei ich seit 4 Jahre Homeoffice betreibe und also tagsüber mit meinem Mann gar nicht zusammen komme.
    Der Firmenbau war 2019 und hat wirklich was gekostet. Und dann kam Corona, auch nicht einfach, wenn man gerade so einen Schritt gemacht hat. Mein Mann ist Jäger und auch mehrere Male im Jahr für mind. 1 Woche weg.
    Ist gar kein Problem für mich, im Gegenteil, ich motiviere ihn noch bei seiner großen Leidenschaft. Mein Mann kann kommen und gehen wann er will, ich telefoniere nie nach, z.B. Essen steht auf dem Tisch, wann kommst Du?
    Es wird in keiner Weiste meinerseits ein Druck auf ihn ausgeführt.
    Großes Problem meines Erachtens, mein Mann hängt den ganzen Tag permanent am Handy und bekommt von seinen Bekannten, immer sehr Hiobsbotschaften wegen Corona oder anderen, und da hat er sich richtig reingesteigert
    Na gut, die Schamanin wollte per Handy ein Foto von seinem Bett, hat er geschickt und zurück kam ein anderes Bild mit einem glänzenden Punkt, das seien seine Eltern, die immer bei ihm sind.
    Auf jeden Fall kam raus, ich mache ihn depressiv und jetzt ist er ausgezogen.
    Ich weis ehrlich nicht mehr weiter, so kann ich auch nicht leben.
    Wir hatten so ein schönes erfülltes Leben, zwar mit Alltag, aber den hat jeder, man kann nicht den ganzen Tag auf einer Gänseblümchenwiese leben.
    Jetzt bin ich richtig fertig, habe seit 84 Stunden nicht mehr geschlafen, mir graut schon wieder vor der Nacht.
    Ich dachte er wäre da gut aufgehoben bei der Schamanin und hab noch gesagt, das dies eine gute Idee ist, und jetzt ist er weg, weil ich ihm nicht gut tue.
    Anstatt mit mir zu reden, hat er sich jetzt eine gleichgesinnte genommen, die er dort kennengelernt hat.
    Ich kann blos sagen, da hat er eine gehörige Gehirnwäsche bekommen.
    Das ist einfach unglaublich.
    Gruß Gaby

    ... und als Uschi geschrieben:
    Schamanenbehandlung
    Liebe Schamanenstube, was sagt ihr zu folgendem Thema:
    Mein Mann war bei einem Schamanen, und kam mit einer kompletten Gehirnwäsche wieder in unser liebevolles Zuhause. Fazit: alles hier ist schlecht für ihn, er braucht Abstand und er ist auch gleich ausgezogen.
    Was soll ich davon halten? Ist es nicht sinnig, dass einem so geholfen wird, das die Familie davon nicht zerbricht?

    • Schamanenstube

      Hallo Gaby alias Uschi
      Es dauerte etwas, bis wir Deinen Beitrag hier freigeschalten haben. Zwei Beiträge mit unterschiedlichen Namen, aber ähnlichen IPs und ähnlichem Inhalt hiessen für uns eine etwas andere Priorisierung.

      Es ist aus Deinen verschiedenen Scheiben unklar, ob es nun ein Schamane oder eine Schamanin war. Wir finden es schade, dass Du Dinge hier verschleiern möchtest. Aber es spielt keine Rolle, für uns gibt es in der westlichen Zivilisation eh keine "Schamanen".

      Uns kam beim Lesen der Gedanke, dass Dein Mann vielleicht schon länger mit dem Gedanken spielte, sich zu trennen und den Besuch beim "Schamanen" als Vorwand nutzen konnte, um den Schritt zu gehen. Das erst gestartete Geschäft lief wegen Corona nicht, was die Sinnfrage womöglich noch verstärkte. Ob der oder die Schamanin wirklich äusserte, Du würdest ihn depressiv machen, können wir natürlich nicht beurteilen. Du schreibst zwar, Du würdest Deinem Mann alle Freiheiten lassen und Du hast die Beziehung als schön wahrgenommen. Um Dich mit dem Thema zu befassen, könnte es hilfreich sein, die Geschichte mit dem Depressiv-Machen genauer anzuschauen. Gibt es da nichts, was in diese Richtung gehen könnte?
      Vielleicht hilft das Gespräch mit dem oder der Schamanin, um etwas genauere Details zu bekommen?

      Beste Grüsse aus der Stube

    • Gaby

      Völliger Quatsch, das haben Sie falsch interpretriert, unser Geschäft läuft super, trotz Corona, und warum, weil wir immer zusammenhalten.
      Wenn mein Mann sich trennen wollte braucht er keinen Schamanen dazu, dann ist mannsgenug, das selbst zu entscheiden.
      Wie geschrieben, er hatte Schlafstörungen, das hat wohl eher mit seiner ständigen Erreichbarkeit zu tun und weil er ziemlich viel um die Ohren hat.
      Und ich bin Zuhause sein Ruhepol.
      Was für Dinge will ich denn verschleiern? Es war ein Ehepaar, wohl eher war die Frau die Schamanin, könnte sogar den Namen nennen.
      Ich bin einfach empört, dass jetzt unsere komplette Familie auseinander bricht.
      Und was sagen Sie denn eigentlich dazu, mein Mann schickt der Schamanin per Handy ein Bild seiner Schlafstätte und diese schickt Original das Bild zurück mit einem leuchtenden Punkt, dieser Punkt seien seine Eltern.
      Ich glaube, dass Sie gar nicht wissen, was Sie hier anrichten!

    • Schamanenstube

      Liebe Gaby, weil jemand anderer auf anscheinend schamanische Weise etwas verändert hat, sehen wir uns gänzlich nicht in der Verantwortung dafür, was andere tun.
      Wir versuchen hier kostenlos zu helfen. Unmut über andere bitte woanders loswerden.
      Du darfst Dich gerne wieder melden, wenn Du nicht nur Unmut loswerden möchtest. Wir betreiben hier Schamanismus Therapie. Das ist etwas anderes.
      Beste Grüsse aus der Stube.

    • Gaby

      Ist mir schon klar, dass Sie nichts dafür können. Mit geht es nur da drum, ob er nicht an einen Scharatan geraten sein kann.
      Bite auch mal Stellungnahme, ob es das wirklich möglich ist, das mein Mann ein Bild von seinem Bettlager schickt und zurück kommt ein Foto mit ein glänzeden Punkt dies, seien seine Eltern, die immer bei ihm sind, durch diesen Punkt eben.
      Ich möchte einfach wissen, ob dies seriös ist.
      Er lässt jetzt auch alles den Bach runtergehen, die ganze Firma mit seinen sechs Angestellten stehen jetzt auf der Strasse, und das zu Zeiten von Corona.

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