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Öffentlicher Rat von den Besuchern und von den
Betreuern der Schamanenstube.
  • Depressionen
    Gast

    Hallo, ich suche einen Rat. Es geht um:
    Mein Mann leidet unter Depressionen, ist in Behandlung, aber die Gespräche mit dem Psychologen helfen ihm nicht. Er ist aufgrund seiner Arbeitssituation depressiv. Dort wird er hin und hergerreicht ohne dass sich mal jemand seine Personalakte näher ansieht, er hat 30% Behinderung wegen Depressionen und darf nicht schwer heben. Die ganze Situation wirkt sich auch auf die Familie aus. Er ist unberechenbar, mal spielt er mit dem Kleinen ganz geduldig und plötzlich wirds ihm zuviel und er schimpft mit ihm über Kleinigkeiten. Der Kleine sucht ständig seine Nähe, er scheint mir unsicher zu sein, ob Papa ihn immer lieb hat. Am Wochenende liegt mein Mann oft stundenlang im Bett, er ist dann einfach am Ende in so einer deptessiven Phase und zweifelt am Leben bzw. dessen Sinn.

    Ich lese in einigen Antworten von Ordnung im Leben. Das gilt bestimmt auch für den Arbeitsplatz? Bei uns ist gar keine Ordnung mehr, daheim fällt Papa als stärkstes Glied oft durch die Depressionen aus.

    Habt ihr einen Rat, wie alles wieder in Harmonie kommt und es uns wieder besser geht?

    Herzliche Frühlingsgrüsse (:

    • Schamanenstube

      Hallo und herzlichen Dank fürs Zusammentragen der Infos.
      Prinzipiell finden wir es super, dass Dein Mann in Behandlung bei einem Psychologen ist. Depression ist eine Krankheit, die sich eher nicht mit einem Schlag verbessert. Unsere Erfahrung zeigt, dass eine Depression zu bewältigen ein langsamer Prozess sein kann, der Zeit in Anspruch nimmt.
      Wir verstehen auch, dass der Eindruck entstehen kann, dass die Gespräche mit dem Psychologen nichts helfen. Doch genau hier liegt eine Schwierigkeit: fast unmerklich stellen sich Veränderungen ein. Auf eine Heilung zu hoffen, verstärkt nur die Zeit des Wartens und Duldens.

      Für hinderlich halten wir Schuld-Suchen, wie die der Arbeitssituation. Da nicht absehbar zu sein scheint, ob sich dort etwas verbessert, ist durch die Identifikation der Arbeit als Ursache eine Verbesserung der Depression erschwert. Auch lässt die Schuldzuweisung weniger zu, dass man das Leben wieder selbst verbessert, sondern nur Opfer bleibt.
      Das ist vermutlich der falsche Weg.

      Ein möglicher Rat kann es sein, mit dem Psychologen zu sprechen, ob sich gemeinsam etwas zur Verbesserung machen liesse. Je nach Vorgehensweise des Arztes lässt sich vielleicht ein Rahmen finden, in welchem man versucht, die Lebensqualitäten in verschiedenen Bereichen langfristig erhöhen zu können, ohne sich durch Rückschläge entmutigen zu lassen.

      Wir nehmen Deine Worte, dass Dein Mann zu Hause als stärkstes Glied oft ausfällt, wie ein Aufgeben Deinerseits wahr. Hier kommt vielleicht etwas zum Zuge, was ebenso schwer gewichtet werden darf: Dein Befinden in der ganzen Situation.
      Nur weil ein Teil einer Ordnung nicht funktioniert, muss ein anderer nicht auch aufhören.
      Das Gift hierbei ist oft die Erwartung. Erwartungen führen in solchen Situationen mehrheitlich zu Enttäuschungen. Sie sind also gerne sinnlos.
      Es könnte wichtig sein, dass Du Dir selbst schaust, es Dir gut gehen lässt und Dich um Deine Lebensqualität kümmerst. Damit kann die Ordnung zwar verlagert, aber aufrecht gehalten werden. Du trägst natürlicherweise den "Sinn" der Mutter.
      Wenn es Dir als Mutter gut geht und Du selbst dafür sorgst, dass dies so ist, dann ist da zumindest ein Rahmen, in welchem man sich wohlfühlen kann.

      Herzliche Grüsse
      die Schamanenstube


    • Depressionen

      Liebe Schamanenstube

      Herzlichen Dank für Eure Gedanken zu meinem Anliegen.

      Mein Mann ist schon über 3 Jahre in psych. Behandlung und auch 2 Mal auf Kur dafür. Derzeit hat er zudem mit hohem Bkutdruck zu kämpfen, sowieso schon seit Kindheit erhöht, aber im Moment extrem. Anstelle auf Heikung zu hoffen, sollte er weiterhin die Gespräche mit seinem Psychologen suchen? Manchmal habe ich das Gefühl, wenn er am Wochenende z. B. lieber einfach im Bett liegen bleibt, dass er sich in der dunklen Grube irgendwie wohl fühlt und schon für sich aufgegeben hat, weil ihm eh alles schief läuft. Wie ihr auch schreibt, Opfer bleiben........ Ich bin dann sehr hilflos, was ich tun könnte oder sollte für ihn. Wenn ich es mir selbst gut gehen lasse bzw. dafür sorge, daß es dem Kind und mir gut geht, würde ihm das auch helfen? Er scheint mir dann immer genervt zu sein, wenn ich ihm von schönen Erlebnissen erzähle. Es fällt mir schwer, daß es mir gut geht, wenn es ihm sehr schlecht geht. Warum?

      Ich möchte noch erzählen, dass sich auch sein jüngerer Bruder seit letzem Jahr in psych. Behandlung befindet und mit einem Anwalt Arbeitsrecht versucht, die Probleme in der Firma zu bewältigen. Der Bruder wohnt 300 km entfernt von uns.

      Eure Zeilen bezüglich Schuldzuweisung der Arbeitssituation als hinderlich empfinde ich als sehr interessant. Der Psychologe spricht nämlich mit ihm immer darüber, denn die späteren Berichte und Einschätzungen werden der Personalabteilung vorgelegt, um die Arbeitssituation zu verbessen.

      Womit das Kind und auch ich sehr schwer umgehen können, sind die Stimmungsschwankungen. Von einer Minute auf die andere kann es von geduldig auf ungeduldig umschwenken. Was das Kind gerade noch durfte, ist dann plötzlich nicht mehr erlaubt. Das empfinde ich als sehr verwirrend für die Erziehung und Entwicklung des Kindes.

      Herzliche Grüße und vielen, lieben Dank.

    • Schamanenstube

      Hallo

      Was wir bis anhin verstanden haben ist, dass Eure Familie aus Vater, Mutter und Sohn besteht. In dieser Dreier-Ordnung gibt es den Teil des Vaters, der in seiner Depression das ganze System mit runter zieht. Das wäre nicht nötig, weshalb wir ausführen, dass es Dir und Deinem Sohn gut gehen kann.
      Dein Ausdruck "es fällt mir schwer, dass es mir gut geht, wenn es ihm sehr schlecht geht" zeugt in erster Linie von einem Schuldbewusstsein. Daran könntest Du arbeiten, statt einfach aufzugeben?

      Die Fakten rund herum tönen schlimm: 3 Jahre in Behandlung, sein Bruder jetzt auch schon. Das bekräftigt Dich darin, dass es nicht besser werden kann? - Das empfinden wir schade, denn die Verantwortung über das ganze System Familie kannst natürlich auch einfach abgeben. Auch ein Weg.

      Wir kommen stärker zu der Überzeugung, dass Du erst einmal Dir selbst schaust. Wie es Dir in dieser Situation geht und wie Du Dein Befinden verbessern kannst. Auch Du bist Teil des Systems Familie und wirst das Befinden der Familie heben können.

      Es ist kaum zu glauben, dass es eben denen, die von Krankheiten anderer betroffen sind, auch schlecht gehen kann. Dazu gibt es vielleicht Selbsthilfegruppen, vielleicht aber auch die Möglichkeit einer eigenen Therapie. Das steht Dir zu.


      Herzliche Grüsse, die Schamanenstube

    • Gast

      Hallo Schamenstube und Hallo Depressionen,
      ich denke schon das der Beitrag der Schamenstube auch hilfreich und interessant ist, aber das es kaum zu glauben ist, das sich eine solcherlei Atmospähre die zwangsläufig entsteht, nicht belastend ist, verstehe ich nicht. Das ist sehr belastend.
      die innerseelischen konflikte des Mannes wirken sich logisch auch auf die stabilität des Kontaktes mit der Umwelt,feld- oder den Beziehunges aus,-
      ich kann nur sagen, das ich das sehr gut verstehen kann, das ist dann beinahe so, als man seinerseits die Beziehung zum anderen ( dem Depressiven) auch aufgeben müßte, denn die Erwartungen derartig herunterschrauben, das es normalität wird, das der andere sich nicht interessiert,im gegenteil sogar genervt ist vom positven und Freude des anderen, ( das ist etwas was mich und meine Freude - wenn ich sie teilen möchte und ich löse eher das Gegenteil aus, sehr frustrierend erlebe) und zum Teil sogar agressiv reagiert, weil er mit den Gefühlen des Kindes überfordert ist, was sicher stabilität braucht-
      ist ja kein erwachsener, der das mal wegstecken kann,
      wiederspricht auch einfach den normalen Bedürfnissen, Hoffnungen etc-
      Was jetzt nicht heißen soll, das Die Fragestellerin Stärke in sich selbst und für sich selbst, auch in Bezug auf das Kind suchen sollte, in erster Linie, und auch das Zeit und "Loslassen" im Sinne von Gelassen, oder Geduld gewünschte Änderungen bringen könnte.Grüße

    • Gast

      Liebe Schamanenstube

      Ja, am Schuldbewusstsein möchte ich unbedingt arbeiten, aufgeben kommt nicht in Frage! Ich werde dafür sorgen, daß es dem Kleinen und mir gut geht und möchte versuchen, gerade die schönen Erlebnisse bewusst zu genießen. Vielleicht könnte ich ganz bewusst die Schuldgefühle loslassen, sobald sie in mir aufsteigen. Ich habe mal so eine Sorgenfresserpuppe mit Reißverschluss gesehen, eigentlich für Kinder, vielleicht könnte ich mir ähnliches basteln, mmhhh?
      Dass sein Bruder nun auch unter Depressionen leidet, hat mich runtergezogen, ja, das stimmt, aber auf keinen Fall möchte ich Aufgabe als meinen Weg gehen!

      Ich möchte Eure Ratschläge gern annehmen und schaue und fühle, wie es mir ganz detailliert in dieser Situation geht und welche Hilfe ich in Anspruch nehmen könnte.

      Herzlichen Dank!

    • Gast


      Lieber Gast

      Vielen Dank für Deine Worte.

      Du beschreibst es so, wie ich es bisher empfunden habe........

      ....... diese Art damit umzugehen hat mich/uns bisher nicht voran gebracht und auch nicht geholfen.

      So möchte ich nun den Ratschlägen der Schamanenstube folgen. Es hilft der Situation nicht, wenn ich auch leide, das zieht alles runter. Ich muss das schaffen für uns, für meine Familie, die mir das wertvollste ist.

      Dass es dem Kleinen schwer fällt. gewisse Erlebnisse wegzustecken in Bezug auf die Unberechenbarkeit des Vaters ist das schlimmste dabei. Wie Du schon schreibst, er versteht es, noch, nicht.

      Herzlichen Dank.

    • Gast

      Liebe Schamanenstube

      Mein Mann klappte heute in der Firma nervlich zusammen und wurde in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Wir haben kurz telefoniert und ich werde ihm morgen Sachen bringen. Ich weiß derzeit nichts näheres....... ich sollte Sachen für einige Tage einpacken.

      Ich bin ganz durch den Wind und gleichzeitig irgendwie ganz stark und
      ruhig, ganz merkwürdig fühlt sich das an.

      Ich würde hier gern weiter über die Erlebnisse berichten.

      Herzliche Grüße

    • Schamanenstube

      Du bist uns gerne willkommen.
      In Notsituationen funktionieren zu können, ist eine Grösse. Wir wünschen Dir Stärke.
      Herzlich, die Schamanenstube

    • Stärke

      Liebe Schamanenstube

      Vielen lieben Dank!

      Nun waren der Kleine und ich gestern zum Papa gefahren und haben ihm alle nötigen Sachen gebracht. Die Fahrt war schon sehr anstrengend, das Krankenhaus ist über eine Stunde entfernt, es ist eine Kurklinik. Auf der Fahrt durchlebte ich ein auf und ab, es regnete, hagelte, zwischendurch Sonnenschein, dann Schneeregen, die normale Strecke laut Navi hatte eine Vollsperrung, so mußte ich eine Umleitung fahren, bin dann mit Bauchgefühl weiter und später erst wieder mit Navi, um die Straße zu finden.
      Irgendwie verrückt fand ich die ganze Fahrt, als durchlebte ich die ganze Situation/Erlebnisse jetzt nochmals beim Fahren.
      Mein Mann bleibt erstmal eine Woche und möglicherweise noch länger. Gerade in Bezug auf seine Arbeitssituation ist das auch sehr wichtig.

      Dass er den Kleinen und mich nicht täglich sehen kann sorgt ihn sehr.

      Ich hoffe, dass er durchhält und ich auch. Hoffentlich können wir beide stark genug sein und das durchstehen.

      Herzliche Grüße und Euch schöne Osterfeiertage.

    • Schamanenstube

      Hallo
      Wir empfinden die Wahrnehmungen auf der Hinreise als sehr stark auf Dich bezogen. Das ist perfekt. Du nimmst Deine Bewegung durch die Welt wahr. Das kann mit der Natur verbinden und die Natur um einen herum mit in das eigene Leben einbeziehen.
      Das führt zu einem Miteinander, zu einem Getragen-Werden und gleichzeitig zu einem Vorwärtsgehen.
      In dieser Eigenständigkeit kann Dein Gefühl als Frau wirken, langfristig die richtigen Wege einzuschlagen.
      Wir finden das sehr schön!
      Herzliche Grüsse, die Schamanenstube

    • Gast

      Liebe Schamanenstube

      Es liegt eine anstrengende Woche hinter mir. Papa ist noch in der Klinik, wir waren das eine Mal dort, um die Sachen hinzubringen, danach hatten wir nur telefonisch Kontakt. Die ersten Tage waren besonders für Papa sehr schwer, starke Tabletten vernebelten seine Gedanken und er war nur müde. Dann lehnte er die Einnahme ab, was ich als richtig empfand, denn er schien mir gar nicht mehr er selbst zu sein. Nun kann er wieder klare Gedanken fassen und endlich gibt es nach den Osterfeiertagen auch Gespräche und neurologische Untersuchungen. Am Wochenende kann er nach Hause kommen und wir schauen, wie es weiter geht. Vielleicht kehrt er für eine weitere Woche dorthin zurück oder möglicherweise in eine Tagesklinik in der Nähe. Wir werden das am Wochenende besprechen.
      Ich habe versucht, es mir mit dem Kleinen in dieser Situation so schön wie möglich zu machen und mit ihm ein schönes Ostern verbracht.
      Seitdem ich diese Entscheidung hier getroffen hatte, nicht mitzuleiden, ist ja einiges passiert. Der Stau hat sich in eine Lawine von Ereignissen gewandelt, sehr extrem und anstrengend, aber Bewegung!
      Ich denke, das ist genau, was ihr in den obigen Zeilen an mich meintet?
      Herzlichen Dank und Euch eine angenehme Restwoche.

    • Schamanenstube

      Hallo
      Manchmal ist es kaum zu glauben, wie ein Wandel der Gefühle Dinge ins Rollen bringt.
      Rein schamanisch gesprochen nehmen wir viele Kunden mit einer Depression im sogenannten Land der Traurigkeit wahr. Dieses ist von Hügeln, Tälern und Ebenen durchzogen, die in Ordnungen wie Vermeidungen geformt sind. Diese Ordnungen führen gerne dazu, dass man in der Traurigkeit ähnlich wie in der Hoffnung eigentlich nur still steht. Man bewegt sich nicht.
      Aus diesem Stillstand hinaus zu gelangen, ist meistens mit einer Art Bruch des mittlerweile Altbekannten verbunden, mit dem Empfinden: so geht es nicht weiter.
      Wir können nachvollziehen, dass diese Zeit sehr intensiv ist. Aber wie Du sagst: es bewegt sich etwas. Und das ist gegenüber vorher ein gewaltiger Schritt.
      Es ist schön zu hören, wie Du mit dem Kleinen es schaffst, auch schöne Zeiten zu erleben.

      Herzlichen Glückwunsch zur Bewegung!
      Liebe Grüsse aus der Schamanenstube

    • Schamanenstube

      Hallo...

      Wie geht es Dir?
      Herzlich, die Schamanenstube

    • Gast

      Liebe Schamanenstube

      Vielen Dank für Euer Interesse und Nachfrage.

      Unser Kleiner und ich versuchen weiterhin das beste aus der Situation zu machen. Ich unternehme viel mit ihm. Papa war einen Samstag daheim, das war sehr schön und diesmal durfte er Samstagmorgen bis Sonntagabend bleiben. In der letzten Woche hatte sich wieder einiges bei ihm angestaut, am Samstag war er morgens zuerst sehr genervt, weil mal wieder alles schief lief, er entspannte sich dann aber ab nachmittags und wir konnten die Zeit richtig schön genießen. Er hat zwei Seidenschals für mich bemalt und mir geschenkt. An einem Tag hat er sich abends Essen aufs Zimmer bestellt (Bringdienst) und dazu Cola (es gibt ja derzeit die mit Namen). Zufällig bekam er eine Flasche mit meinem Namen. Als wir am Samstag in der Stadt etwas gegessen/getrunken haben, stand wieder mein Name auf der Flasche!
      Leider hat sich der Tageskliniktermin nun aus organisatorischen Gründen der Klinik auf nächste Woche verschoben, so muss er noch eine weitere Woche dort bleiben. Die Tagesklinik wäre näher und er wäre dann tagsüber dort und abends/nachts daheim. Ich würde mir eine persönlichere Therapie für ihn wünschen, hoffentlich ist das in der Tagesklinik der Fall.
      Das wird jetzt nochmal eine sehr anstrengende Woche für Papa, unseren Kleinen und mich.
      Es hat sich auch herausgestellt, dass es in der Klinik zu wenig Möglichkeiten für Gespräche mit z. B. einem Psychologen gibt, ein schlechte Organisation dort vor Ort. Ich hoffe, das wird in der Tagesklinik besser.

      Heute hatte ich mit unserem Kleinen einen prima tollen Tag. Er hat die Esel auf dem Abenteuerspielplatz gestreichelt, die Hühner nachgemacht und durfte zu den Hasen und Meerschweinchen ins Gehege mit Möhrchen und füttern, freu!
      Leider hüstelt und niest er hin und wieder, hoffentlich wird er nicht krank.
      Heute schaffe ich es gut nur an den schönen Tag zu denken und habe ein positives Gefühl für die Zukunft, fühle mich stark und sogar irgendwie ausgewogen......
      Herzliche Grüße sende ich Euch.

    • Schamanenstube

      Ein herzliches Hallo!

      Herzlichen Dank fürs Berichten. Wir haben es gleich gelesen, sind nur nicht zum Antworten gekommen.
      Das mit der Tagesklinik tönt nach einer optimalen Lösung. Die Dringlichkeit scheint auch von den Ärzten ernst genommen zu werden. Das ist gut.
      Oft ist es so, dass in den ersten Wochen gar nicht mal so viel in solchen Instituten passiert. Das kann auch Absicht sein. Der Körper braucht eine gewisse Zeit der Anpassung, aus dem angestammten Umfeld heraus zu sein. Vielleicht machen sie ja alles richtig, kann durchaus sein.

      Wir hoffen, auch bei Euch kehrt ab und an die Sonne ein, um weitere schöne Erlebnisse Euch zu gönnen. Man darf es gerne als Arbeit sehen, sich was Schönes zu gönnen und Ruhe zu erleben. So einfach ist das meist ja gar nicht.

      Unsere herzlichen Grüsse senden wir Euch aus der Schamanenstube!

    • Stau

      Liebe Schamanenstube

      Ich möchte gern weiter berichten........

      Mein Mann ist seit fast 2 Wochen aus der Klinik nach Hause gekommen, seine Rückfahrt war ein mehrstündiger Stau aufgrund eines Schwertransportes. Das passt zu seiner Situation, finde ich. Einige Tage später hat er sich in der Tagesklinik vorgestellt und wird innerhalb der nächsten 3 Wochen etwas von denen hören. Er ist krank geschrieben und zu Hause. Sein Psychologe, der ihn seit Jahren betreut, ist derzeit im Urlaub.
      Letzte Woche machte ich den Vorschlag, seinen Bruder für einige Tage zu besuchen. Auf der Hinfahrt standen wir in einem großen Stau und auf der Rückfahrt in einem kleineren. Wir sind die Strecke schon so oft gefahren und hatten in der Vergangenheit noch nie einen Stau.....
      Die Tage beim Bruder waren insgesamt auch nicht so schön, unser Kleiner war extrem schlecht drauf, wollte nur auf den Arm und bekommt Eck- und Backenzähne, das bereitet ihm Schmerzen. Die ganze Stimmung war getrübt, ey gab nur wenig harmonische Momente.
      Das Warten bis die Tagesklinik sich meldet ist schlimm....... Stau, keine Bewegung.
      Mein Mann schläft/liegt wieder sehr viel. Manchmal kann ich ihn zu einem Spaziergang überreden.

      Liebe Grüße und Euch eine schöne sonnige Woche.

    • Stau Stau

      Liebe Schamanenstube

      Der Stau ist gegenwärtig.........

      Die Tagesklinik hat abgesagt, alle Plätze sind vergeben. Es sind nun fast 4 Wochen vergangen, nur warten, kein vorankommen. Schlimm ist es!
      Wobei sich mein Mann die letzten paar Tage gut im Griff hat und sehr geduldig mit dem Kleinen ist.
      Die Vertrauensfrau in der Firma meines Mannes sagt, er muss die Tagesklinik unbedingt machen, sonst war alles für die Katz. Wenigstens ist sein Psychologe aus dem Urlaub zurück und er hat diese Woche einen Termin. Im Hinterkopf die Angst einer möglichen Kündigung, solange er krank geschrieben ist und daheim nur abwarten kann, anstelle der Tagesklinik, die eigentlich jetzt begonnen hätte.
      Hoffentlich kommt schnell wieder Bewegung in diese schwierige Situation.

      Liebe Grüße

    • Schamanenstube

      Wir grüssen Dich herzlich

      Beim letzten Mal, da alles still stand, hast Du Deine Aufmerksamkeit auf Dich gelenkt, um die Familie weiter zu bringen.
      Wir hören natürlich hier in Textform nur, was alles gerade still steht. Deine Wahrnehmungen im Auto, respektive in den Staus machen uns etwas Kopfzerbrechen.
      Ist Deine Wahrnehmung des Stillstandes vielleicht zu fixiert? Wärst Du bei uns, würden wir Dir einen Rahmen versuchen zu geben, in welchem Du eventuellen Wünschen nach einem Stillstand nachgehen könntest. Einfach um sicher zu gehen, dass nicht unbewusst ein Wunsch da ist, der sich die Staus wünscht.
      Du nimmst sehr stark wahr, wie alles still steht.
      Es gibt aus der Schamanismus-Therapie der Schamanenstube zwei vielleicht passende Zustände, in welchen man sich nicht bewegt: die Traurigkeit und die Hoffnung.
      Wir können hier nur unsere Gedanken teilen und Dir damit die Möglichkeit hinlegen, Dich damit zu befassen.

      Was wäre, wenn alles wieder so wäre, wie es früher war? - Das könnte auf ein Festhalten an der Vergangenheit hinweisen. Nicht in Wehmut, sondern in vermiedener Trauer, Scham oder Reue.

      Was wäre, wenn er nicht mehr genesen würde? - Wie ginge es dann der Familie, sofern die finanzielle Versorgung irgendwie geregelt würde?

      Vielleicht können Dir diese Fragen weiterhelfen. Zumindest dürfen sie Deine Aufmerksamkeit wieder auf Deine Bewegung begleiten, damit Du die Familie wieder bewegst.

      Herzlich, die Schamanenstube

    • Gast

      Hallo Entschuldigung, hier ist noch mal Gast Numero Uno,-
      ich habe zwar das Gefühl das das unpassend ist, aber dennoch das Bedürfnis danach zu fragen, was wünscht dein Mann sich denn in seiner Arbeitsstelle, oder was ist sein eigentlicher Wunsch wie möchte er arbeiten? Ich lese das so das dr Blick sehr darauf gerichtet ist, das die Sorge so groß ist das er seinen Arbeitsplatz verliert, so als ob er keine Möglickeiten dann hätte eine für ihn passendere zu finden- es klingt so als ob er da feststeckt und gar nicht verscuht hat eine andere zu finden wo er vielelicht glücklicher wäre? vielleicht dreht er sich wegen Geldsorgen im Kreise.
      Ich kann gut verstehen, das die Nachricht das es keinen Tagesplatz in einer Klinik gibt, ein Zurückwerfen bewirkt, das gefühl das begonne schritte und bewegung behindert werden durch das außen sozusagen- wobei ich das sehr schön zu lesen fand, das du schreibst das dein Mann da sich dem Kleinen und dir wieder zugewandter? zeigt.
      liebe Schamenstube, ich finde das sehr interessant was ihr schreibt, auch wenn es mcih manchmal etwas anfremdet, aber das meine ich nicht negativ, eher das ich darüber zum nachdenken angeregt werde und auch Sichtweisen erfahre die schon beim Anschauen auch etwas bewirken bei Gastleser Nr. Uno jedenfalls.
      Meine Frage ist was ist mit dem Zustand der Angst? Ich erlebe eigentlich die Angst als einen Zustand der Erstarrung bringt.- Nicht zwangsläufig aber irgendwie schon?
      Ich habe auch noch mal gelesen was ihr eingangs geschrieben habt-die Bwältigung der Depression kann ein langsamer Prozeß sein wo kaum merklich aber dennoch Veränderungen eintreten durch die Gespräche mit dem psychologen auch-
      das ist glaube ich sehr treffend.
      In jedem Fall wünsche ich der Fragestellerin weiterhin viel Kraft und Mut
      und der ganzen Familie, sowie liebe Grüße einfach noch mal so auch an die SChamenstube von Gastschreiberin Numero Uno

    • Schamanenstube

      Liebe Numero Uno
      Wir freuen uns über Dein Mitwirken und lesen Dich gerne.
      Du hast schon recht, wir haben teilweise Ansätze, die entfremdend wirken können. Es gibt viele Gedanken dahinter, welche wir unter einer sogenannten Gefühls-Mathematik zusammenfassen. Das Schöne dabei ist: vieles darf offen bleiben: sie besteht aus Aussagen, die vielleicht nachempfunden, aber von uns nicht bewiesen werden können.

      Angst
      Auf Angst gibt es in der Natur drei Arten der Reaktion: Flucht, Angriff und die Starre (sich tot stellen). Diese Starre wirkt in der Tat wie ein Stillstand: Du hast recht. Ihr Ziel ist in unserem Empfinden das Überleben, wenn es keinen anderen Ausweg gibt. Sie kann sich bei Tieren in Angriff oder Flucht wandeln, sobald es sich ergibt. Es ist aber auch möglich, dass eine Art Verbrüderung mit der Bedrohung stattfindet und sich die Situation auf diese Weise entschärfen kann. Hält die Starre lange an, drückt einen dieser Zustand sicher runter und raubt einem Kraft.
      Eine Aussage ist: jede Angst braucht eine Bedrohung. Zuweilen kann es eine oder mehrere Ursprungs-Bedrohungen geben, die verdrängt, vermieden oder vergessen werden (Bsp. Trauma) und durch Ersatz-Bedrohungen aufrecht erhalten werden. Rahmen könnten hilfreich sein, die das Auffinden der eigentlichen Bedrohung aufzeigen, so es denn solche Bedrohungen gibt?

      Herzliche Grüsse aus der Schamanenstube

    • Gast

      Liebe Schamanenstube, toll das ihr mir so schnell was dazu geschrieben habt, ich kann damit richtig was anfangen und nehme das für mich mit.
      Danke schön.

    • Gast

      Liebe Schamanenstube und Gast Numero Uno

      Die Tagesklinik hat jetzt doch einen Platz frei, am Mittwoch hat mein Mann nochmals ein Gespräch dort, vielleicht sogar seinen ersten Tag.

      Ich möchte Euch dazu gerne noch mehr berichten, über die Tage vor der Zusage, muss nur die Zeit dafür noch finden.

      Bis bald also, herzlichen Dank und schöne Pfingsten.

    • Zuversicht

      Liebe Schamanenstube und Numero Uno

      Überall die Staus wahrzunehmen und dieses Warten haben mich selbst sehr kraftlos gemacht, dazu meinen Mann in einer passiven Haltung, nachdem die Absage kam. Alles brach zusammen und seine Energie in dieser Situation haben ihn tiefer runter gezogen....... ich selbst fühlte mich auch depressiv, genau Traurigkeit und Hoffnung waren tagelang meine Begleiter. Als mein Mann den Termin bei seinem Psychologen bekam, spürte ich Bewegung. Zwar gab es die nächsten Tag Gespräche mit einer Firmenvertrauensperson sowie einem Firmenarz, aber die waren nicht sehr hilfreich.........
      Dann kam der Anruf der Tagesklinik, als ich gerade mit dem Kleinen unterwegs war. Ich hatte die Tage davor keine Energie aufbringen können, es mir mit dem Kleinen gut gehen zu lassen.
      Als wir heim kamen, erzählte uns Papa von den guten Neuigkeiten.

      Für mich ist es wichtig, dass nichts so bleibt, wie es wahr. Ich hänge nicht an/in der Vergangenheit, ganz im Gegenteil, ich möchte gern Veränderungen für die Zukunft.

      Vielen Dank für Eure Zeilen, Erklärungen, Ratschläge, Mühe und Zeit für mich. Es hilft mir sehr uns ich bin sehr dankbar dafür.

      Alles Liebe ........ ich möchte gerne weiter berichten. Bis bald :-)

    • Gast

      Hallo liebe Zuversicht, ich habe noch mal nachgelesen, 3 Jahre sind eine lange Zeit, so das ich mich frage welche Vergangenheit du meinst.
      Bei mir kommt viel Neugierde und natürlcih auch Anteilnahme hoch, deswegen möchte ich nur Bescheid sagen, das ich mich mit dem Schreiben etwas zurückhalten werde- das aber nichts mit mangeldem Interesse zu tun hat.
      Ich möchte mich da jetzt nicht in deine Beratung durch die Schamenstube zu sehr einmengeln, deshalb einfach nur noch mal liebe Grüße von mir, und das ich mich freue das dein Mann einen Platz in der Tagesklinik bekommen hat. Vielleicht kann ich dir noch Mut machen, in dem ich dir erzähle das ich ein Ehepaar kenne, wo der Mann ebenso längere Zeit eine Tagesklinik besucht hat, und diese Partnerschaft die schweren Zeiten "überstanden" hat. Liebe Grüße von Gastschreiberin Numero Uno

    • Danke

      Liebe Numero Uno

      Vielen Dank für Deine Worte und das Mutmachen. Es freut mich sehr von Dir zu lesen und Du kannst jederzeit gerne Deine Gedanken und Ratschläge, Erfahrungen etc. für mich hier aufschreiben. Ich lese auch Dich mit großem Interesse!

      Ich hatte mich auf folgenden Zeilen der Schamanenstube bezogen:
      Was wäre, wenn alles wieder so wäre, wie es früher war? - Das könnte auf ein Festhalten an der Vergangenheit hinweisen. Nicht in Wehmut, sondern in vermiedener Trauer, Scham oder Reue.
      ........ ich wollte damit nur erklären, dass ich nicht an der Vergangenheit festhalte.

      Liebe Schamanenstube

      Es sollte wohl so sein, dass ich nochmal Eure Zeilen über das Festhalten der Vergangenheit lese:
      Was wäre, wenn alles wieder so wäre, wie es früher war? - Das könnte auf ein Festhalten an der Vergangenheit hinweisen. Nicht in Wehmut, sondern in vermiedener Trauer, Scham oder Reue.
      Ich halte tatsächlich nichts in Wehmut fest, aber vermiedene Trauer oder Reue. Was ist damit genau gemeint? Dass man in der Vergangenheit einen anderen Weg genommen hätte, wenn man jetzt die Möglichkeit bekäme?

      Herzlichen Dank liebe Numero Uno und liebe Schamanenstube. Euch noch eine angenehme Woche.

    • Schamanenstube

      Einen schönen guten Morgen!
      Die Wehmut ist ein Zurückschauen und ein sich Rückbesinnen auf alte Zeiten. Sie zeigt uns sehr oft an, dass die eigentliche Trauer weitgehend verarbeitet ist und hilft uns, inne zu halten und uns wieder zu definieren.
      Du hast Recht: Trauer kann vermieden werden, ebenso die Reue. Beide Prozessgefühle wollen wir sehr oft nicht in unserem Leben und wir tun vieles, um ihnen nicht zu begegnen. Doch gerade diese beiden Gefühle, Trauer und auch die Reue können uns sehr viel weiter bringen. Trauer ist ein Prozess, der Dinge verarbeitet und man irgendwann wieder mit den Verlusten sein Leben gestalten kann. Die Reue ist im richtigen Blickwinkel auf eine Zukunft mit erhöhter Lebensqualität auch ein Werden, ein sich neu Gestalten.
      Beides lebensfreundliche Gefühle.
      Kannst Du denn die emotionalen Verluste benennen, vielleicht auch nur Dir selbst gegenüber?

      Herzlich, die Schamanenstube

    • Motivation

      Liebe Schamanenstube

      Vielen Dank für die weitere Ausführung, damit möchte ich mich in Ruhe auseinander setzen bzw. in mich hören und fühlen.

      Nachdem mein Mann am Mittwoch seinen ersten Tag in der Tagesklinik hatte, wurde ich heute (Freitag) zu einem Gespräch dort vor Ort eingeladen. Das fand ich sehr positiv, dass ich mich selbst zu der Situation äußern konnte, durfte.

      Danach war ich mit dem Kleinen zu einem gemeinsamen Kochen mit anderen Müttern und Kindern und nachmittags habe ich nochmal einen kleinen Ausflug mit ihm gemacht. Die Kraft, Energie und Motivation ist zu mir zurück gekehrt.

      Das ist der momentane Stand der Dinge.

      Herzlichen Dank und ich wünsche allen ein schönes Wochenende.

    • Schamanenstube

      Liebe Motivierte
      Wir freuen uns mit Dir und lesen gerne weiter zu....
      Herzlich, die Schamanenstube

    • Gast

      Liebe Schamanenstube

      Ich möchte gerne nach längerer Zeit mal wieder ein Update schreiben.

      Mein Mann hatte die Tagesklinik vorzeitig verlassen. Sie hat ihn psychologisch nicht weiter gebracht, aber es hat beruflich doch etwas bewegt. Er wurde in einen Arbeitsbereich eingegliedert (derzeit auf Probe), wo die Rahmenbedingungen stimmen in Bezug auf seine Krankheitsgeschichten (Psyche, Bandscheibe, Athrose in der Schulter, Bluthochdruck). Die ersten Tage war er überaus begeistert. Dann waren wir im Urlaub und im Laufe der Zeit steigerte sich ihn ihm wieder Unmut. Alles (allgemein) lastet auf seinen Schultern, ständig passiert etwas, kaputtes Auto, es klappt hier nicht und dort nicht etc.
      Der erste Arbeitstag fing dann auch wieder schlecht an und so steigert es sich Tag für Tag und die negativen Geschehnisse drumherum nehmen stetig zu. Aktuelle Meldung, sein Vater bekam einen Herzinfarkt und liegt im Krankenhaus.
      Wenn in ihm alles überkocht, muss ich als Blitzableiter herhalten. Ich bin unfähig, könnte nichts, hätte ihn von seinem Glück abgehalten, da er mich kennen gelernt hat. Mal sagt er dem Kleinen, wie stolz er auf ihn ist und dass Mama ihm so viel beibringt, in der nächsten Sekunde schimpft er mit ihm und sagt mir, dass ich ihn total verzogen hätte.......
      Es ist sehr sehr schwierig.
      Weiterhin versuche ich es mir mit dem Kleinen schön zu machen, aber abends prassekt dann häufig sein Ärger auf uns ein, ganz extrem seitdem wir letzte Woche aus dem Urlaub zurück sind.

      Euch wünsche ich noch eine schöne Woche. Es tut gut, hier alles niederschreiben zu dürfen!

      Herzlichen Dank!

    • Schamanenstube

      Wir grüssen Dich

      Herzlichen Dank für das Update, wir freuen uns, von Dir und Euch zu hören.
      Deine Worte schaffen in uns den Eindruck, den wir schon oft in langwierigen Fällen hatten: ohne gravierende Änderung der Lebensumstände fällt man immer wieder zurück in die depressiven Muster.
      Dein Mann greift Dich an und gibt Dir die Schuld an allem. Wir haben die Idee, dass er Dir etwas ganz Bestimmtes nicht erzählt. Dieses Schuldabweisen könnte ein Schutzmechanismus sein, sich nicht seinen inneren Dingen stellen zu müssen. Vielleicht ist da ein Bedürfnis, das er nicht leben kann?
      Der Gedanke, sich zu trennen, mag schon da sein. Das können wir aber schlecht über diese öffentliche Seite begleiten. Vielleicht ist es Dir selbst möglich, Dir jemanden zu suchen, der Dir therapeutisch etwas den Rücken stärkt?

      Gerne nehmen wir weiter an Deiner Geschichte teil.
      Herzliche Grüsse, die Schamanenstube

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  • Ein einfaches Problem und keine Lösung
    Gast

    Hallo,

    ich bin glücklich verheiratet und liebe meinen Mann. Allerdings sind die gemeinsamen Nächte zum puren Stress geworden. Er schnarcht so sehr .... Ich habe schon alles ausprobiert, was der Markt zu bieten hat: Sprays, Ohrenstöpsel, Schnarchschienen, etc. Es hat alles nichts geholfen. Mich belastet das sehr. Wir planen nur noch Urlaube mit der Möglichkeit nachts in ein anderes Zimmer auszuwandern.

    In zwei - drei Jahren wollen ist es unser Traum, eine Kanada-Rundreise zu buchen. Nur, wie soll das funktionieren? 2 - 3 Wochen im Doppelzimmer?
    Mein Mann hat sich auch untersuchen lassen. Das Zäpfchen soll gekürzt werden. Das möchte er nicht machen lassen (kann ich verstehen).
    Habt Ihr einen Tip?
    Danke und viele Grüße

    • Schamanenstube

      Hallo liebe Wachende,
      zuweilen erleben wir, dass Bier ein Thema sein kann. Sollte er am Abend gerne ein Bier trinken, lässt sich vielleicht stattdessen ein Wechsel auf Wein oder so etwas einführen?
      Herzlich, die Schamanenstube

    • ep

      hallo,
      ich habe meinen Mann damals mit meinem Handy aufgenommen und es ihm am naechsten Morgen vorgespielt, um ihn zu entlarven als Schnarcher. Das hat ihn aus der Bahn geworfen, aber mit der Zeit hat sich die Situation geregelt.
      liebe Gruesse, ep

    • Gast

      Liebe ep,
      Seitlich liegen kann da Abhilfe schaffen. Habt ihr Euch schon einmal Gedanken gemacht seit wann das Phänomen "Schnarchen" präsent und die Oberhand in der Nacht hat? Möchte sich Dein Mann mit dem Schnarchen Gehör verschaffen?

      Herzlichen Gruss Schamanenfeuer

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  • Ängste
    Gast

    Hallo

    Ich bin zur Zeit mit meinem Leben total unzufrieden. Eigentlich sollte ich das gar nicht, weil ich schon sehr viel in meinem Leben erreicht habe.

    Ich habe mit 12 angefangen Drogen zu nehmen. Im Alter von 13-15 vor allem Kokain und Heroin. Ich habe mehrere stationäre Entgiftungen hinter mir, ein 1,5 jähriger Auslandaufenthalt in Kroatien mit Begleitung, danach war ich 1,5 Jahre in einem Heim.
    Bei meinem letzten Heroinrückfall war ich 16 und habe mir zusätzlich noch Hepatitis C aufgelesen.

    Ich habe meine schlimmste Zeit hinder mir. Ich lebe jetzt seid 1,5 Jahren wieder zu Hause, habe eine Berufslehre zur Kauffrau angefangen vor einem halben Jahr und meine Leistungen sind auch sehr zufriedenstellend. Ich bin stabil (ausser kiffen, konnte ich leider nicht auch noch beenden. Ich trinke aber keinen Alkohol mehr.) Und in der Familie gibt es zwar auch kleinere Auseinandersetzungen die sind jedoch völlig normal. Einen sehr liebevollen und verständnisvollen Freund habe ich auch. Eigentlich sollte alles perfekt sein.

    Doch manchmal verlassen mich alle Kräfte. Ich weine nur noch und bin mies gelaunt und wenn ich an all die Dinge denke, die ich noch zu erledigen habe und die Leistungen die ich zu erbringen habe, denke ich oft daran mich umzubringen. Natürlich würde ich dies nie machen! Mein körperlicher Zustand ist auch nicht sehr toll, seid einem halben Jahr oder länger habe ich mit dem Magen und Darm Probleme und Zyklusbeschwerden. Ich bin erschöpft!

    Ich weiss einfach nicht ob ich mir Hilfe holen soll oder nicht. Ob es wichtig wäre, oder ob ich total übertreibe. Mir gehts nicht so toll, aber es gibt viele Leute denen es schlechter geht, vielleicht würden die Menschen, wenn sie meine Probleme hören, denken, dass ich total übertreibe. Ich sollte doch das gleiche Leisten können wie andere auch! Ich fühle mich so als könnte ich meinem Leben nicht gerecht werden.

    Ich habe so viele unterbewusste Ängste und ich weiss nicht wie lösen.

    Ich hoffe Sie haben mir eine gute Antwort, wie ich mit meiner Situation umgehen könnte :)

    • Schamanenstube

      Liebe Angstvolle,
      wir finden es total mutig, dass Du Dich so offen und ehrlich hier zeigst. Und wir fühlen uns ein wenig geehrt, dass wir vielleicht ein Stück Anstoss sein dürfen.
      Wir befassen uns zuweilen mit Menschen, die vieles erreicht haben in ihrem Leben. Menschen mit einer eigenen Firma, Studierte mit recht erstaunlichen Fähigkeiten, Menschen mit Geld und Menschen, die vordergründig alles zur eigentlichen Zufriedenheit haben. Und all diese Menschen plagen Unzufriedenheiten, sie fühlen sich nicht wohl und bezweifeln alles, was sie je erreicht haben. Es ist ja "nur" ihr Verdienst, dieser wiegt in den eigenen Augen selten so viel, dass er lebenswert wäre. Ähnlich wie bei Dir?
      Wir setzen in einem therapeutischen Untergrund bei einem Sinn an. Einem Sinn für das Leben, einem persönlichen Sinn für das eigene Sein. Das kann sein, Schokolade geniessen zu können oder eine Familie zu haben. Die Wertung von aussen ist völlig egal. Schokolade und Familie sind hier für uns gleichwertig. Noch dazu ist unsere Wertung gar nicht wichtig. Wichtig ist das Empfinden des Sinnfinders über das, was ihm/ihr Erfüllung bringt. Und sei es nur für ein paar Wochen. Danach tut sich ein nächster Sinn auf, wie in einem Prozess, dessen Verlauf man gar nicht ahnen kann.
      Der Hinzug zum Tod erklärt sich für uns Therapeuten ganz klar aus dem Drogenkonsum. Doch dieser war vielleicht nur Symptom, Reaktion auf ein inneres Verlangen, das nicht erfüllt geglaubt war.
      Wenn wir nach Hellinger gehen, würden wir sagen, Dein Vater hatte einen Hinzug zur Schwäche. Doch das müssten wir in Sitzungen betrachten.
      Weinen empfinden wir als sehr gut. Es gibt im Schamanismus den Weg über den Tränensee. Gefahren lauern dort links und rechts. Das Land der Traurigkeit bringt einem in den Stillstand und das Verdrängen der eigentlichen Trauer. Das Vergessen, vielleicht erfüllt durch den Drogenkonsum, ist ebenso ein Weg, dem inneren Kern der Trauer aus dem Weg zu gehen. Damit landet man in einer Oberflächlichkeit, dem schlimmsten Gefühl, das wir kennen: der sogenannten Unschuld.
      Wir nehmen Dich ernst: übertreiben tut niemand, der sich schlecht fühlt. Der Prozess der Trauer darf vielleicht komplett durchlebt werden. Am besten begleitet.

      Und natürlich sollst Du Dir Hilfe holen. Du bist so weit, jetzt geht es wahrscheinlich um einen mühsamen, aber letzten Schritt des Gesundens: der Sinnfindung und dem Abschliessen der Vergangenheit.

      Es kann sein, dass Dir Folgendes hilfreich sein kann: jede Angst braucht eine Bedrohung. Unbewusste Ängste weisen oft auf Verdrängungen hin. Dabei geht es nicht darum, eine Schuld im Aussen zu finden, sondern sich der Trauer zu stellen. Denn für den mutigsten Akt halten wir das Begegnen mit der eigentlichen Trauer. Nicht das Vermeiden von ihr, nicht das Zuschütten der Wege zur eigenen Orientierung, sondern das mutige Begegnen mit den Verlusten. Diese Begegnung kann zu einer Umarmung des Verlorenen führen, die den Verlust nicht mehr loslässt und ihn mit nimmt in ein neues, eigenes Leben.

      Liebe Grüsse, Schamanenstube

    • Vulkanglas

      Liebe Angstvolle.

      Warum auch alleine strampeln wenn man doch Hilfe bekommen kann.
      Und Hungrig kann man nicht tiefe Gespräche führen.
      Du brauchst kraftvolle seelische und körperliche Nahrung.

      Gratuliere: Das eine hast Du getan: Du hast Dein Leben an die Hand genommen und viel erreicht.
      So hast Du dich von vielem befreit und gehst erstarkt weiter.
      Jedoch findest Du immer noch Ängste in Dir die dich sogar an den Tod denken lassen.
      Um diese anzugehen brauchst Du Begleitung. So wirst Du auch diese
      Hürde meistern und dich in konstruktiver Art von diesen Ängsten befreien.

      Liebe Grüsse

      Vulkanglas

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  • Werte
    Gast

    Hallo, ich möchte dieses mal meine Meinung äußern, ich habe einen Wunsch losgeschickt, den die Schamenstube gelöscht hat, und ich finde das nicht in Ordnung. Ich habe den Wunsch geäußert um meiner selbst willen geliebt zu werden, und da das fixe auf das materielle meines Freundes unsere Beziehung zerstört hat, weil es im Leben nicht nur um Hab und Gut geht, sondern es gott sei dank noch eine Menge andere Werte gibt, des echtes GLücks auch- und ich Lebensfreude auch teilen wollte, meine Liebe auch schenken will, und eben nicht wenn ich als Frau weil ich in einer Situation mehr Geld hatte was abgeben will davon, teilen will, oder schlimmer noch, Lebensfreude in der Natur zum Beispiel teilen wollte aus reinem puren Männerego gegen eienWand laufe: das der MANN doch der Versorger ist der das Geld in der Tasche hat um Frau etc zu stossen- ja ihr könnt mir sagen, was willst du denn von dem Mann, dann schaut euch mal in der Gesellschaft um-da kriegt man doch eine Krise!
    Jedenfalls ist mein wunsch das der Mann Werte entdeckt die ÜBER das rein materiele hinausgehen und Partnerschaftliche Werte sind, kein schlechter!
    Trotzdem bedanke ich mich für die Möglichkeit bei euch zu wünschen, ich bin aber schlicht der Meinung das ich bei diesem Thema ruhig anderer Meinung sein darf, und das ich damit nicht schade, sondern in dem Fall genau das Gegenteil- ich wünsche eigendlich, das er sich nciht weiter selbst und sein Leben weiter selsbt zerstört, sondern sich besinnt, Seele!-
    Grüße

    • Schamanenstube

      Liebe Werte, ist das der Wunsch:

      Lieber Wunschbrunnen, ich wünsche mir das w mich um meiner selbst willen liebt und mir das auch zeigt- und ebenso das andersherum begreift und annimmt und die schrägen verknüpfungen, verdrehereien des geldes/materiellen wegen die da so nicht hingehören, sich auflösen- so das er lebensfreude und energie außerhalb materiellen dingen wieder findet, und die kranke fixierungen/blockaden die ihn selbst krank machen sich richtig lösen, eine gesunde Partnerschaft, und reiche Partnerschaft mit echtem geben, nehmen und teilen sich entwickelt, es wäre sehr schön später zusammen einen tango zu tanzen zu können, - danke

      Obiger Wunsch ist eine klare Verfluchung für uns. W soll Dich lieben. Und er soll dazu gezwungen werden, das auch zu zeigen. Es soll mit ihm also etwas geschehen, was er unter Umständen nicht will. Aus Deiner Wunsch-Formulierung heraus können wir leider nicht anders agieren.
      Es wird jetzt schon klar, dass es Dir um Werte geht. Ob W Dich um Deiner Werte willen oder einfach sonst lieben soll, ändert aber nichts an der Einflussnahme von aussen auf einen anderen Menschen.
      Du hast übrigens immer die Möglichkeit, Dich zu den Wünschen zu äussern. Es gibt dort eine Kommentarfunktion.

      Liebe Grüsse, Schamanenstube

    • Gast

      Liebe Schamanenstube: das mit der Kommentarfunktion geht doch nur, wenn der Wunsch auch drin steht?, eine Verfluchung war das keinstenfalls-eher eine Verzweiflung, weil er, beeinflusst von außen, die auf ihm herumhacken ( familie, und exfrau wegen Kind-weil er mittellos ist, und er schämt sich dafür, kann aber nicht arbeiten aus gesundheitlichen Gründen) und er stellt sich da selbst unter einen falschen Druck meiner Meinung nach, was mit mir ohnehin nichts zu tun hat. Die Gefühle zu mir waren jedenfalls ziemlich sicher da- nur dreht es sich eben weiter falsch im Kreis. Aber egal, ich weiß was ihr meint,-
      und ich finde es gut, das ihr mir hier geantwortet habt. Aber ich glaube auch, selbst wenn es nicht so wäre die Liebe gar nicht da gewesen wäre, 0der da wäre- es sich zu wünschen nicht schlimm.
      Aber ich respektiere das. Viele Grüße frohes neues Jahr

    • Schamanenstube

      Liebe Werte
      Auch Dir ein fröhliches Neues Jahr!
      Die aus dem Brunnen heraus genommenen Wünsche finden sich auf dieser Seite: Verwünschungen.
      Wie wäre Folgendes:
      Ich wünsche mir, dass meine Werte so stark wachsen, dass sie von seiner Seite her erkennbar werden können. Für W wünsche ich die Kraft, mit seinen Dingen auf seine Art klar kommen zu können...

      Beim Wünschen sind die Worte sehr wichtig. Allzu schnell ist etwas eher ein Fluch, statt ein Segen. Darum sehen wir uns gezwungen, jeden Wunsch anzuschauen und nur die zuzulassen, die für die Meditation die Kraft wirken lassen, ohne jemanden zu etwas zu zwingen. Beim Sitzen am Wunschbrunnen lesen wir wieder jeden Wunsch dem Brunnen vor und lassen unsere Kraft auf den Brunnen wirken. Den Brunnen selbst nehmen wir neutral wahr. So ist es unsere Aufgabe, aufzupassen, was gewünscht wird und wie es formuliert ist.
      Liebe Grüsse, Schamanenstube

    • Gast

      Liebe Schamanenstube: ich habe über euren Vorschlag nachgedacht,
      ihr habt recht, die Worte sind wichtig fürs wünschen, und obschon ich nicht "schlecht mit worten bin", heißt das noch lange nicht das es gut ausgedrückt, vor allem weil die emotion der verzweiflung dahintersteckt- ich empfinde es ganz klar als andersherum, das mir so seine werte, die da lauten, hat er kein geld ist er nix, kann er mir nichts bieten vor allem- und das ist genau der Punkt wo ich sage herrje , ich will doch nichts geboten bekommen wie im zirkus, sondern das beisammen sein, mit dem was man hat, und wenn es gerade wenig ist dennoch im hier und jetzt geniessen können, weil es doch schön ist das man beisammen ist, und wenn die sorge und Angst zu groß wird, das man immer nie was hat, das wesendliche dabei aus den augen verloren geht, und man zu ist für auch den notwendigen materiellen wachstum, oder sicherheiten, die zum Beispiel notwendig sin, gerade wenn man krank ist so wie er-verst

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  • lange genug allein
    Gast

    Hallo, ich suche einen Rat. Es geht um Änderungen in meinem Leben. Im zurück liegeneden Jahr musste ich mich von vielen mir am Herzen liegenden Wesen und Lebensumständen trennen müssen. Esar schmerzlich, ich weiss aber auch, dass es für mein persönliches Weiterkommen einfach an der Zeit not-wendig war. Jetzt bin ich ganz allein. Ich würde mir so sehr einen Menschen, bzw. Partner an meine Seite wünschen, mit dem ich mich mit-teilen kann. Gibt es auf schamanischer Ebene einen Weg etwas dafür zu tun oder zumindest den Blick dafür zu öffnen? Danke von Herzen.

    • Schamanenstube

      Liebe Neubeginnende
      Sich von Dingen zu trennen, ist zuweilen wirklich einfach notwendig und führt am Ende zu einem neuen Leben.
      Vielleicht ist die Trauer über die zwar aktiv weggegebenen und dennoch nun quasi verlorenen Wesen und Umstände noch im Gange? - So eine Trauer führt manchmal zu Gedanken an die Zeit, bevor man das hatte, was man jetzt nicht mehr hat. Das kann ziemlich depremieren, führt aber gerne zur Notwendigkeit, sich nun wirklich selbst neu erfinden zu müssen.
      Schamanisch sprechen wir von Ordnungen, in welchen wir uns bewegen. Manche Ordnungen ändern sich in Prozessen, wie z.B. dem Trauerprozess. So kann eine Veränderung sich fast unmerklich in Richtung einer neuen Partnerschaft entwickeln, während man sich mit der Selbst-Definition befasst. Hier könnten Fragen hilfreich sein wie:


      • Wer war ich vorher?

      • Was wollte ich damals?

      • Will ich das heute auch noch oder finden sich neue Bedürfnisse?

      • Wie möchte ich sein?

      • Kann ich mir die Freiheit gönnen, mich von der Vergangenheit auch emotional zu lösen oder kreisen meine Gedanken immer noch um dieselben, alten Themen?


      Herzliche Grüsse,
      Schamanenstube

    • » antworten
  • Liebe Grüße
    Gast

    Hallo, liebe Schamanenstube
    ich wünsche Ihnen fröhliche Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr, ich danke Ihnen für diese schöne Beratungsmöglichkeit und Internetseite bei Ihnen.

    • Schamanenstube

      Wir freuen uns über die Wünsche und Grüsse! Herzlichen Dank.
      Die Zeit zwischen den Jahren kann einen Geborgenheit und Ruhe vermitteln. Wir sind während dieser Zeit genauso da und versuchen, Menschen hier öffentlich zur Seite zu stehen, wie wir dies auch im Rest des Jahres gerne tun.
      Wir freuen uns sehr über die Wortmeldung!
      Fröhliche Weihnachtszeit!
      Herzlich, die Schamanenstube

    • Danke

      Ich möchte mich anschließen und wünsche Euch lieben Beratern und Betreuern der Schamanenstube sowie allen Mitlesern eine besinnliche und angenehme Weihnachtszeit, einen guten Rutsch ins Neue Jahr und alles erdenklich Gute für 2015!

      Herzlichen Dank für dieses schöne Beratungsangebot und die tolle Website!

      Liebe Grüsse

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  • Seelenanteile mit Hilfe eines Bergkristalls überführen
    Gast

    Hallo, ich suche einen Rat. Es geht um die Rückholung eines Seelenanteils mit Hilfe eines Bergkristalls. Ich bin Schamane(in) - und von der geistigen Welt auserwählt, diesen Weg zu gehen. Eigentlich wollte ich eine Ausbildung bei Menschen machen, aber mir wurde immer gesagt, das es nicht nötig sei, weil ich doch schon alles mache, was die Menschen bei den Menschen lernen. Nun habe ich eine kleine Seele zurück zu ihrem Körper gebracht, und habe es einmal auf geistiger Ebene, und dann dann noch mit Hilfe des Kristalls getan. Es musste so sein. So fühlte es sich an. Der Kristall hat dann den Seelenanteil sofort aufgenommen, und ich konnte ihn dann spürbar in den Solarplexus des Menschen reinpusten. Nun frage ich mich die ganze Zeit, ob es so richtig ist. Da sind wieder meine Fragen, die ich doch nicht hätte, wenn mir ein erfahrener Schamane alles Beigebracht hätte. Oder? Passiert es denn wirklich so, das der Seelenanteil nur dadurch, weil ich es so möchte, in den Kristall gezogen wird? Ich weiß immer genau, was zu tun ist, wenn ich reise, aber hinterher kommen dann die Fragen. Und außer meine Krafttiere und meinen Lehrer in der oberen Welt, hätte ich doch gern eine menschliche Bezugsperson. Bei mir stehen die Leute Schlange, die gern Seelenanteile wieder haben möchten. Ich möchte ihnen gern helfen. Bisher habe ich meine eigenen Seelenanteile geholt, und eine junge Frau, die als kleines Kind missbraucht wurde, ist auch zu mir gekommen, und wollte es unbedingt. Ich hatte die Ehre ihr das kindliche Lachen und die Freude am Leben wieder holen zu dürfen. Und nun frage ich mich, ob es irgendwo einen Schamane gibt, der mir Antworten geben kann, ohne das ich gleich ganz viel Geld dafür bezahlen muss. Ich fühle mich inzwischen geehrt und freue mich darüber, das die geistige Welt mich eingeweiht und belehrt hat. Und ich kann es jetzt auch annehmen, und sehe darin meine Berufung. Wie machen andere Schamanen es mit dem Kristall? Ist es so richtig wie ich es gemacht habe? Funktioniert hat es ja. Ganz liebe Grüße aus dem hohen Norden...

    • Schamanenstube

      Hallo,
      Unsicherheiten gibt es immer wieder. Am Ende zeichnet sich gute Arbeit dadurch aus, sich selbst zu hinterfragen und in der Selbstreflexion auch mit den Geistern sich zu verbessern. Auch die Arbeit der Geister kann sich vergessen. Wären sie allwissend, wäre Schamanismus nur eine weitere Religion.

      Die Schamanenstube unterrichtet natürlich die Seelenteil-Rückführung. Es gibt nicht nur eine Methode, sondern eine Unzahl von Techniken, Seelenteile zurück zu holen. Offiziell zeigen wir ca. ein Dutzend Hauptmethoden auf. Schnell wird dabei klar, dass man aus diesem Repertoire seine eigene Methoden finden oder daraus heraus entwickeln kann, in der Zusammenarbeit mit den Geistern. Immer ist die Seelenteilrückholung mit therapeutischer Begleitung verknüpft. Sprich es wird Gründe geben, warum ein Seelenteil nicht von alleine zurück gekommen ist. Aber das ist ein weites Feld.

      Was uns bei der Steinmethode etwas fehlt beim Hineinlesen ist Deine Beziehung zum Steinwesen selbst. Dieses ist ja Teil der Arbeit und darf einem selbst ebenso bekannt sein. Das geht in Richtung Hilfswesen und kann sogar in die Familie integriert werden. Sich gut untereinander kennen und miteinander Hand in Hand arbeiten können, halten wir für essentiell wichtig.

      Wir empfehlen in der Tat eine fundierte Ausbildung, in schamanisch therapeutischer Hinsicht. Eh schon zu machen, was Menschen bei Menschen lernen, heisst nicht, dass man alles kann und noch weniger, dass man sich entwickelt hat. Diese Aussage kommt für uns einem Stillstand gleich. Zu einer Ausbildung gehören neben Theoretischem aus das Üben mit Feedback, um sich selbst reflektieren zu können. Eine fundierte Ausbildung, in welcher man auch ethisch vertretbar arbeitet, bringt viel Wissen bei, das sich nicht nur um die rein schamanische Arbeit dreht. Therapeutische Aspekte gehören für den sauberen Umgang mit Kunden, sowie auch z.B. mit Seelenteilen mit dazu.

      Wir denken, Dir ist vielleicht nicht bewusst, was den Steinmethoden zu Grunde liegt. Hier aber auszuholen würde heissen, schnell ein Buch zu schreiben. Also fassen wir uns beratend kurz: wir denken, die Auswahl der Steinart, also des Bergkristalls kann man hinterfragen, das Pusten, wie Du es nennst, tönt etwas zu schwach und was wir klar als Frage zur Antwort geben möchten: was hast Du dafür getan, dass der Seelenteil auch beim Kunden bleibt? Warum ist er nicht von alleine zurück gekommen?

      Bergkristalle verwenden wir nur im Notfall für Seelenteilrückholungen. Vielleicht ist der Bergkristall für Deine Arbeit aber richtig? Die Ordnung der Bergkristalle nehmen wir eher wahr als Halten von Kraft, das bis zu einer Art des Einsperrens gehen kann. Vielleicht ist nicht die ganze Kraft dieses Menschen zu ihm gedrungen und es befindet sich noch ein Rest im Stein. Klarheit darüber würde die Arbeit mit dem Steinwesen bringen.
      Du fragst, ob der Stein nur deshalb die Kraft aufnimmt, weil Du es so willst. Das beantworten wir mit einem klaren nein. So ein Stein, wenn es denn ein Bergkristall sein soll, kann befragt werden, wie er denn arbeiten möchte. Und diese Arbeit beübt man mit dem Steinwesen, bis die Zusammenarbeit wirklich zweifelsfrei klappt. Als Team, als Verbündete. Wir haben Steine, die auch etwas für ihre Arbeit möchten, dann gibt es auch Steine, die nichts lieber als das tun. Wobei wir Bergkristalle eher für etwas anderes einsetzen.

      So raten wir: reise in den Stein und finde die Rest-Kraft.

      Menschen, die in eine schamanische Praxis kommen, vertrauen einem zuweilen ihr Leben an. Wir halten es deshalb für Deine anständige Pflicht, Dich richtig schamanisch und therapeutisch ausbilden zu lassen. Schulen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Und ja, die kosten Geld. Das wirst Du akzeptieren müssen. Im Laden um die Ecke bekommst Du Dein Essen auch nicht, weil eine geistige Welt Dich berechtigt, Hunger zu haben, oder?
      Wir selbst nennen uns leider nicht Schamanen. Vielleicht konnten wir Dir trotz unserer Minderwertigkeit dennoch weiter helfen.

      Liebe Grüsse aus der Schamanenstube

    • Gast

      Hallo, vielen Dank für die ausführliche Antwort.
      den Bergkristall hat die Klientin sich ausgesucht. Es war so, dass ich vorher einen Spaziergang gemacht hatte, um die Naturgeister zu befragen, welche Hilfsmittel ich nehmen kann, um der Frau zu helfen. Dann habe ich jedes Hilfsmittel - Steine - Moos - Zapfen - befragt, ob sie helfen möchten. Und ja - mit ihren vielen Stimmen haben sie sehr begeistert zugestimmt. Ich fand den Seelenteil und habe ihn in Liebe zugeredet, und überredet mit zu kommen. Mit Hilfe der Ahnen, der Naturgeister und meiner Krafttiere bin ich gereist, und habe dem Anteil Sicherheit geben können, dass der menschliche Teil jetzt erwachsen und stark genug ist, sich gut um es zu kümmern. Ich habe den Seelenanteil befragt, was sein Mensch dafür tun kann, damit es bei ihm bleibt, und wie es sich integrieren lässt. Anschließend wurde ein Teil auf geistiger Ebene - von mir hineingelegt, und der andere Teil wurde durch den Stein - welcher ihn aufgesogen hatte, durch mich in den Menschen hinein gepustet. Und ja - son nenne ich es! Hinterher habe ich mich bei allen Geistern, den Ahnen der Person, und meinen Krafttieren bedankt, und die liebe Seele willkommen geheißen. Der Klientin habe ich gesagt, was sie tun kann, damit ihr Seelenanteil bleibt, und das sie mit ihr sprechen kann. Es war wie eine Geburt...unbeschreiblich schön. Ich komme aus Afrika. Und ja ich bin Schamane! Und warum muss der letzte Satz sein? Ist das wirklich nötig? Ein Widerspruch in sich... Schamanenstube... wir nennen uns nicht Schamane....wir sind minderwertig.... ne ich glaube ich bin hier falsch. Aber den Rat mich an eine angemessene Schule zu wenden, werde ich befolgen. Und ja mit Steinen rede ich, mit Gras, mit Bäumen - mit Tieren....ich brauche nur mit dem geistigen Auge schauen, und sehe eine Welt voller Wunder... überall!

    • Schamanenstube

      Hallo,
      es tönt sehr stimmig, was Du über die Vorbereitungen zur Arbeit beschreibst. Sicherheit ist in der Tat sehr wichtig, sich geborgen zu fühlen.
      Wir verstehen auch, dass Du Dich gekränkt fühlst, dass wir Dich nicht als Schamane bezeichnen. Aber keine Sorge, das tun wir mit niemanden in den westlichen Zivilisationen. Das wäre vielleicht zu Unrecht, wenn Du noch in Afrika lebst und in Deiner Gemeinschaft diese Arbeit bekleidest.
      Wir finden es schön, dass Du Dich an eine Schule wendest. Das Leben darf sich entwickeln.
      Die Schamanenstube hat eine lange Geschichte, aber die wird Dich kaum interessieren.
      Leb wohl.
      Liebe Grüsse aus der Schamanenstube

    • » antworten
  • Eigentumswohnung
    Gast

    Hallo miteinander

    Ich möchte gern die Möglichkeit wahrnehmen, hier um Rat zu fragen.

    Es geht um unsete Eigentumswohnung, die wir vor sehr viele Jahre gekauft haben und seither 'unglücklich' darin wohnen und leben. Jeder Versuch, jede kurze Motivation, die Wohnung zu verlassen, sie zu verkaufen (wenn mit großem finanziellem Verlust) schlug bisher fehl. Es ist wie, wie man so schön sagt wie verhext''! Wir kommen einfach nicht los, dort raus - es hält uns eigentlich nichts, im Gegenteil, für uns ist ed jeden Tag ein Greul. Ich weiß einfach nicht, wie wir davon los kommen können, was da jedesmal im Weg steht, wenn wir wieder einen Schritt nach vorne machen wollen.

    Es grüßt Euch - Kaleidoskop

    • Schamanenstube

      Hallo Kaleidoskop

      Uns erstaunt der Ausdruck: jeder Versuch, jede kurze Motivation.
      Das klingt etwas zaghaft. Das mag am Schriftlichen liegen.
      Wenn Träume enttäuscht werden, kann es vorkommen, dass die Träume in der Folge vermieden werden. Das ist der Ansatz, mit welchem wir tiefer fragen möchten.
      Was waren denn die Visionen und Träume vor dem Kauf dieser Wohnung? Was sollte sich mit der Wohnung verbessern, emotional?
      Wenn es möglich ist, würden wir gerne davon lesen, was zum Kauf motivierte, um in dasselbe Gefühl für die Wohnung zu kommen, wie es war, als der Entscheid fiel.

      Liebe Grüsse aus der Schamanenstube

    • Gast

      Guten Tag Schamanenstube

      Ich danke für die schnelle Antwort.

      Ach, daran haben wir sehr lange nicht gedacht, wie es eigentlich zum Kauf kam!
      Wir waren jung verliebt und wollten in die erste gemeinsame Wohnung ziehen. Eigentlich wären wir noch jeder daheim wohnen geblieben, aber meine Eltern mußten beruflich wegziehen. Wir haben dann monatelang nach einer Mietwohnung gesucht, aber trotzdem wir feste Arbeitsverträge und ein geregeltes Einkommen vorweisen konnten, haben wir keine Wohnung bekommen. Das lag wohl sicher daran, daß wir ausländische Wurzeln haben und unsere Region sehr konservativ bzw. ausländerfeindlich ist. So waren es meine Eltern, die uns mehr oder weniger zu einer Eigentumswohnung drängten. Wir hatten noch keine Lebenserfahrung und waren uns nicht im Klaren, was das für die Zukunft bedeuten würde, sagten so gedanken- und sorglos zu............. auch über der aufgenommenen Kredit (der inzwischen abgezahlt ist) dachten wir damals überhaupt nicht nach.
      Somit gab es keine wirklichen Visionen und Träume, es war einfach eine Not unterzukommen. Natürlich war es anfangs schon schön, daß wir zusammen wohnen konnten und man hatte wohl die rosarote Brille auf. Das unwohle Gefühl gab es schon zu der Zeit, aber man konnte es besser verdrängen.

      Liebe Grüße - Kaleidoskop

    • Schamanenstube

      Liebes Kaleidoskop

      Wir danken für die Offenheit und das Ausführen, wie es zum Kauf kam. Vielleicht hilft eine Idee in die Richtung der Wiederholung. Es kam aus einer Not heraus dazu, dass die Wohnung gekauft wurde. Diese Not kann vielleicht wieder aufblühen, dieses Mal im Verkauf der Wohnung. Die emotionale Kraft könnte sich in folgende Richtung bewegen: der Richtige für diese Wohnung könnte sich finden, indem man ihm hilft. Sprich dem Käufer könnte sie nun seine Not erfüllen.
      Mit dem Gedanken: "es gibt jemanden, der mit Eurer Wohnung von seiner Not befreit wird".
      Die rosarote Brille können wir nachvollziehen. Was genau stimmt denn eigentlich nicht in Eurer Wohnung ausser der Nachbarschaft?

      Liebe Grüsse, Schamanenstube

    • Gast

      Liebe Schamanenstube und "Kaleidoskop"-
      ja beim lesen hat ich auch das Gefühl, das es damit zusammenhängt -emotional- eben weil es aus der Not geboren war- deshalb überwiegt vielleicht das Bedürfnis weg zu kommen,
      anstatt zum Beispiel innerhalb was ändern- vielleicht aber auch eben weil genau das nicht wirklich geht, zum Beispiel Bedürfnis nach größer, heller, mehr Räume, nicht so hellhörig, das Haus selber. Mich hätte allerdings die feindliche Nachbarschaft schon massiv gestört- und das ist ja auch keine Kleinigkeit, finde ich jedenfalls. Vielleicht liegt ja der Haken genau darin,?
      Mich würde interessieren, wieso man das nur mit großem Finanziellen Verlust verkaufen kann, und ob man es nicht seinerseits vermieten kann.Vielleicht wenn ihr euch innerlich mehr frei macht von genau diesen Zwängen am Anfang, und die rosarote Brille wieder aufzieht- das ihr aber totzdem mit allen unguten Umständen glücklich zusammen lebt-das funktioniert vielleicht kommt dann die äußere Umstellung- sprich die Wohnung finden, die jetzt passend wäre. Damit schließt sich der nächste Gedanke an-
      vielleicht die Vorgehensweise der Versuche beleuchten:
      erst eine andere suchen, oder erst die alte loswerden-und wie sehr hemmt der Geldaspekt dabei?
      Viele Grüße

    • Gast

      Hallo Schamanenstube

      Ich danke sehr für Eure Antwort und Idee, die Not wieder aufleben zu lassen und jemanden aus seiner Not zu befreien! Das ist ein Ansatz, der mir selbst niemals gekommen wäre!

      Es ist die Wohnung selbst, die uns nicht behagt. Der Gastschreiber fasste es genau in Worte. Die Räume sind dunkel und die Wohnung insgesamt sehr hellhörig. So wird einem ständig fremdes Leben aufgezwungen. Anfangs haben wir versucht, es uns gemütlicher zu gestalten, aber jetzt sind wir an dem Punkt, wo wir einfach kein Geld mehr in etwas stecken wollen, wo wir uns Unwohl fühlen. Wenn ich das Haus betrete, ist da schon gleich eine Spannung, ein Gefühl von negativer Energie, die auch unsere Wohnung eingenommen hat.

      Viele Grüße, Kaleidoskop

    • Gast

      Hallo Gast

      Vielen Dank für Deine Zeilen.

      Du hast es auf den Punkt gebracht, warum man die Wohnung an sich nicht verbessern kann. Finanzieller Verlust, weil der Immobilienmarkt beim Kauf extrem hoch war und nun im Keller. Allerdings würde uns diese Situation bei einem neuen Kauf natürlich zu Gute kommen. Vermieten geht für uns nicht, da blieben die Probleme mit der Wohnung/ Reparaturen etc. und wir würden immer noch an ihr kleben.
      Mit unguten Umständen glücklich zusammen leben, haben wir wieder und wieder versucht, aber nach einiger Zeit hat sich innerlich etwas aufgestaut, weil man etwas lebt, was man doch nicht mit Überzeugung fühlt und es kommt dann sogar Wut und Streit auf.
      Manchmal habe ich das Gefühl, daß die Wohnung selbst das Finden einer neuen Wohnung blockiert,...........

      Viele Grüße, Kaleidoskop

    • Gast"Gast"

      Hallo, " Kaleidoskop, wegen ihrem Gefühl des Eigenlebens einer Wohnung, -ungute Atmosphäre: ich würde mir glaube ich nur winzige Kleinigkeiten, die mir Freude machen, solange sie nichts anderes haben- wie Blumen, ein Bild, oder ein lustiges Foto wo sie der wohnung klarmachen das schluß mit lustig ist, das sie verkauft wird und basta! reinstellen, um einen positiven Schwung für morgen habe wir eine bessere zu gewinnen.
      Ich drücke Ihnen in jedem Fall richtig die Daumen: die Atmosphäre im Zuhause/ Räume/Licht etc macht viel aus- deshalb das Verzagte in Entschlossenheit umwandeln, mit realistischen Zielsetzungen für ein neues Heim!
      Viele liebe Güße

    • Gast

      Lieber Gast

      Ganz herzlichen Dank für Ihre Gedanken zu unserer Situation/E-Wohnung. Ich musste sogar schmunzeln! ;-) und denke über Ihre Idee nach. Sie gefällt mir!
      Ich danke auch sehr für das Daumen drücken und Ihr letzter Satz gibt mir Motivation.

      Liebe Grüße, Kaleidoskop

    • Gast

      Liebe Schamanenstube

      Jetzt ist es knapp ein Jahr her, als ich Euch zum ersten Mal schrieb.........
      ..... leider hat sich seither an der Situation nichts geändert. Derzeit lebt alles wieder extrem auf. Der Sommer sowie schöne Ferien haben alles ein wenig erhellt, man konnte viel draußen bzw. weg von Zuhause sein.
      Seit Wochen steigt in mir auch eine Art Ärgernis auf, dass ich damals anstelle der Wohnung nicht das Haus meiner Eltern, die es wegen Umzug aufgeben mussten, übernommen habe! Ich würde hier so gerne die Zeit zurückdrehen, immer wieder muss ich daran denken........
      Ich bin schlichtweg verzweifelt, nicht aus dieser dunklen Grube herauszukommen.
      Es grüßt Euch - Kaleidoskop

    • Schamanenstube

      Hallo Kaleidoskop

      Wir freuen uns einerseits, von Dir zu hören. Andererseits stimmt es traurig, dass sich in dem Jahr nichts getan hat.
      Wir können gut nachvollziehen, dass man gerne die Uhr zurückdrehen würde und anders entscheiden würde. Im Schamanismus gibt es hier den Ansatz der Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit. Dieser Zustand schaut nicht nur einfach zurück, er verhindert eine Bewegung. Vielleicht hilft eine Form der Gedankenhygiene, um sich nicht tiefer in die dunkle Grube zu graben: wenn der Gedanke an eine bessere Vergangenheit aufkommt, dann darf eine Affirmation folgen, z.B. "Ich mache mir mit diesem Gedanken gerade das Leben schlecht".
      Die Idee der angesprochenen Not hast Du weiter verfolgen können? - Was wenn ihr eine neue Wohnung findet und einfach auszieht? - Dann ist die Not da, die alte Wohnung zu verkaufen.

      Herzlich, die Schamanenstube

    • Gast

      Liebe Schamanenstube

      Herzlichen Dank für Eure Antwort und Gedanken zu meinem Problem. Ich freue mich sehr von Euch zu lesen . Eure Ratschläge empfinde ich wieder sehr hilfreich und stimmig. Eure Worte zur Gedankenhygiene und entsprechende Affirmationen möchte ich annehmen.

      Die angesprochene Not habe ich weiterverfolg und verfolge ich auch weiterhin.

      Seit einiger Zeit habe ich versucht, Kontakt zum Hausgeist aufzunehmen. Ich weiß nicht, ob das ein guter Weg ist, aber es fühlt sich stimmig an........
      Ich erzähle ihm von meinen Sorgen bezüglich der Wohnung und Wohnsituation, frage ihn, ob er auch lieber gemeinsam mit uns umziehen wollen würde. Habt ihr schon mal erlebt, dass Hausgeister mit umziehen oder verbleiben sie ewig in ihrem ursprünglichen Heim?

      Ich wünsche Euch einen wunderschönen und bunten Herbst.

      Es grüßt Euch, Kaleidoskop

    • Schamanenstube

      Liebe Kaleidoskop

      Hausgeister können umziehen nach unserer Erfahrung, ja. Wir freuen uns, dass Du die Geister zu Hilfe ziehst und ihnen erzählst von Deinen Sorgen. Vielleicht können wir hier noch einen Hinweis geben: frage sie weniger nach einer Lösung, sondern bleibe bei der Zustandsbeschreibung ohne zu Jammern. Das lässt die Freiheit, selbst zu entscheiden und mit zu wirken.

      Herzliche Grüsse
      die Schamanenstube

    • Gast

      Liebes Kaleidoskop, hier ist noch mal die Gastschreiberin, die obwohl sie hier relativ viel " herumturnt das gar nciht mitbekommen hat, ich möchte jedenfalls an der Stelle herzlich Sie zu grüßen, und ich habe das Bedürfnis, ein wenig " zu Bohren"- erst schwirrten so meine Gedanken durch den Kopf falsche Entscheidung lieber Elternhaus, und dann ein Satz von ganz am Anfang, ohne finanzielle Verluste-
      vielleicht, ist es die richtige Entscheidung lieber damit zu leben, das man etwas mit finanziellen Verlusten entscheidet und dafür aber was anderes und viel wichtigeres erhält, sich wohl zu fühlen, durchzuatmen und ein ähnliches Gefühl zu haben wie draußen im Sommer- kurz die Atmophäre wieder stimmt?
      Klar ist das ärgerlich, aber macht es tatsächlich Sinn wenn das finanzielle in dem sehr wichtigen -daheim, zuhause sich fühlen-gar nciht gebraucht werden kann, weil es nciht umgebaut werden kann mit dem Finanziellen oder sonst wie das Heim so verschönert werden kann, das es genau das wesendliche " gibt"?

      Kiene Ahnung, ich denke, das es doch ein viel größerer Gewinn ist, das passende zu suchen, ( auch finanziell) und dann gleicht sich das ganz schnell auch wieder aus!
      ?
      Mit dem Wunsch das Sie das irgendwie mitbekommen, nochmals viele Grüße

    • » antworten
  • Beziehung 2
    Gast

    Hallo, ich suche einen Rat. Es geht um die Art von Beziehungen, die mir bislang in meinem Leben begegnet sind, oder ich ihnen. Vielen Dank f

    • Gast

      Hallo, Sie können als Ratsuchender unter ihrem eigenen geschriebenen - sie können dann ins obere Kästchen Fragesteller oder so reinschreiben - weitere Gespräche führen.
      Vielen Dank für Ihre Antwort, das es Ihnen um die Art der Beziehung geht. Meine Fantasie schlägt da aber Kapriolen, weil ich mir da auch alles mögliche drunter vorstellen kann: sowas wie, Sie sind immer der der für den anderen eine ganz bestimmte Rolle einnimmt, und ehe Sie sich versehen haben, hängen Sie wieder in dieser drin, und gehören da gar nicht rein, oder wollen da gar nicht rein?
      Oder immer nur rein platonisch, oder nur sexuell, aber nie eine teifergehende Liebesbeziehung?
      Oder immer ein riesengroßer Altersunterschied, so dass Sie mehr eine Elternrolle einnehmen als ein gleichberechtigter Partner? Ich weiß nicht, ich fürchte das ich Ihnen nicht weiterhelfen kann, vielleicht regt es Sie aber trotzdem zu einem hilfreichen Gedanken für sich selbst an. Schade das die Schamanenstube noch nichts geschrieben hat, diese Schreiben erlebe ich alle als sehr hilfreich- viele grüße von Gastschreiberin Numero eins, Beziehung 1

    • Schamanenstube

      Einen schönen guten Morgen miteinander
      Wir sind uns nicht so ganz sicher, ob Frage 1 und 2 zum Thema Beziehung wirklich von derselben Person sind. Erst haben wir technisch angeschaut, ob man es mit der Return-Taste irgendwie schafft, den Text abzuschicken beim Schreiben einer Anfrage. Dem ist nicht so.
      Wir danken Gastschreiberin Numero eins für ihr Einlenken.
      Es sind wenige Informationen, um damit etwas anzufangen, da geben wir recht. Vieles ist möglich.
      Vielleicht können wir etwas Allgemeines sagen. Man findet immer wieder ähnliche Partner, weil auch wir uns meistens nur langsam verändern. Jeder hat zudem eine innere Vorstellung von einem Menschen, auch in der Partnerschaft. Abweichungen von dieser Vorstellung werden teilweise einfach ignoriert. Das innere Bild, das wir von jemandem haben, kann einem hohen Prozentsatz an Realität entsprechen, es kann nahe am Partner sein, oder auch nicht. Jedenfalls erfüllt es die eigenen Kriterien von Wichtigkeiten für eine Partnerschaft.
      So ist es in der Tat wichtig, hinter die Art der Beziehungen zu kommen, sprich etwas mehr darüber zu wissen.
      Wir versuchen in einer Betrachtungsweise gerne bei diesem Schema zu bleiben, dass man in erster Linie ein Bild von jemand anderen hat. Finden sich Gemeinsamkeiten verschiedener Partner, finden sich womöglich auch eigene Bedürfnisse, die erst zur Partnerwahl oder Partnerwahrnehmung führen.
      Herzliche Grüsse aus der Schamanenstube

    • » antworten
  • Beziehung
    Gast

    Hallo, ich suche einen Rat. Es geht um meine Liebesbeziehungen, die ich eingegangen bin. Seit meiner ersten Beziehung sind mir komische Dinge passiert. Au

    • Gast

      ? ich schreibe Ihnen mal meine Gedanken die mir so durch den Kopf gehen wenn ich das lese auf, vielleicht ist ein Gedanke dabei, mit dem SIe etwas anfangen können. Könnte sein, dass SIe noch sehr jung sind, und Rat suchen, oder vielleicht hängen SIe an Ihrer ersten Beziehung immer sehr? ( was nicht ungewöhnlich wäre, manchmal " suchen Leute immer wieder einen ähnlichen Partner, weil der oder die erste eben genau dem Wunschbild eines Partners entsprochen hat) nehmen Sie es mir nicht übel, die zwei Sätze die Sie geschrieben haben, legen die Vermutung nach dass Sie ein Mann sind, was nur heißt dass ich mir nicht vorstellen kann, das eine Frau so wenige Worte über ein Problem wenn Sie es ernsthaft hat macht.
      DIe erste Beziehung haben die meisten Menschen wenn Sie noch sehr jung sind, im Teenageralter, oder so Anfang 20 herum, es ist ein offenes Geheimnis, das es ganz wenig Menschen gibt, die mit ihrer ersten Liebe ein Leben lang glücklich zusammen sind, und selbst wenn, dass auch in einer solchen Partnerschaft mal Zeiten des Liebeskummer erlebt werden- damit will ich sagen, dass fast jeder Mensch Liebeskummer kennt und erlebt hat, und mich von daher die
      Formulierung Ihrer Ratsuche wundert!
      welchen Rat Sie dabei suchen- die Frage was Ihnen bei Ihrer ersten Beziehung geschehen ist, oder was Sie unter komischen Dingen verstehen, sowie auch auch was Sie mit "Au" meinen- Au - das tut Ihnen weh? oder Au -wie peinlich, weil komisch? oder Au wie Katastrophe?- keine hat geklappt? -
      Oder sehen Sie selbst ein Muster und wollen aber nicht darüber schreiben, aber daanah fragen, ob dies ein Muster sein könnte, was Sie lösen möchten?? Ich schreibe Ihnen auch weil ich nicht glaube, dass der Verlauf der ersten Beziehung wirklich bedeutsam ist, sondern eher die Frage, mit wem hatte man diese- was hat einen da angezogen, dass man diese und keine andere eingehen wollte? Grüße

    • » antworten






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