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Der Schamanenstube Blog Seite 2

Schamanische Rituale und Themen zum Schamanismus


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Schamanismus 2020


Schätze der Schamanenstube 2020
Es ist Zeit für das längst überfällige Update der Schamanenstube. Wir bauen Webseiten für andere und vergessen dabei unseren eigenen Auftritt. Dabei sind wir täglich mehrfach hier. Wir pflegen den Wunschbrunnen und beantworten Fragen. Wir helfen mit unseren Online-Beratungen und setzen uns mit den zugelassenen Wünschen täglich hin.


Corona Krise

Die Corona Krise hat unser E-Learning Programm gefordert. Deshalb sind wir erst jetzt bei den Lockerungen wirklich soweit, unser neues Webseiten-System rauszubringen. Es besteht aus dem stets weiter entwickelten eigenen CMS für spirituelle Webseiten, das wir seit Urzeiten im Einsatz haben. Zusätzlich haben wir Wordpress als Modul implementiert, damit man unsere Angebote einfacher buchen oder kaufen kann. Das Shop-System ergänzt die Stube in unseren Augen recht gut. Es nimmt uns viel Arbeit ab. Für unsere Besucher bietet die neue Struktur Klarheiten in der Navigation und erlaubt es dennoch, die schier unendliche Anzahl an einzelnen Seiten nach Interessen zu erkunden.


Corona

Eine Frage erreicht uns während der Krise mehr als oft: wie geht man das Virus schamanisch an? Wer Selbstreflektionen macht, kennt die logische Gegenfrage: warum will jemand das wissen? Die Gründe liegen für uns während einer Pandemie auf der Hand. Es ist Sensationslust oder Hilflosigkeit. Insofern haben wir nur mit ganz wenigen Menschen unsere Erfahrungen und Erlebnisse geteilt. Die ganze Welt hat sich um Corona gedreht. Da gab es klügere Köpfe als uns und besseres als Schamanismus. Für die Öffentlichkeit proklamieren wir die Massnahmen der jeweiligen Gesundheitsorganisationen: Hände waschen, Abstand halten, etc.



Emotionale Folgen der Krise


Familienprobleme
In den Medien wurde zu Beratern und Therapeuten für Familienprobleme aufgerufen. Google Trends zeigt allerdings während des Lockdowns eine gegenteilige Entwicklung. Das war auch klar, denn wer mitten in Problemen zu Hause steckt, der sucht keine Hilfe mehr. Man will sich irgendwann nicht mehr mit Problemen auseinander setzen. Manchmal ist es ein guter Weg, das Gegenteil von dem zu tun, was "man" meint.


Verschwörungstheorien
Dafür gab es eine Hochkonjunktur bei den Verschwörungstheoretikern. Wir haben in diesem Bereich Wellen wahrgenommen, die wohl Jahre der Therapie benötigen werden, um wieder zurück in eine funktionale Realität zu finden. Für uns persönlich ist das Befassen mit Verschwörungsopfern nicht einfach. Wir müssen über ein ethisches Hindernis springen. Dazu passt im Zenit der Krise das Jubiläum der Befreiungen der Konzentrationslager im Zweiten Weltkrieg. Wir halten jeden, der so eine Theorie aufstellt, für menschlich äusserst bedenklich: es ist in unseren Augen reiner Faschismus, der da proklamiert wird. Natürlich ist der Grund dahinter einfach in der persönlichen Unsicherheit und Unzufriedenheit zu finden. Aber das war auch der Nährboden für die Hetzreden damals. Selbst unser Wunschbrunnen wurde überflutet mit Blödsinn. Hier hat sich eine weitere Form radikalen Christentums austoben wollen. Dagegen sind wir technisch auf dem neuesten Stand. Sie landen alle auf einer Webseite, die sich "Das Ende des Internets" nennt. :-)


Wertschätzung des Lebens
Wenn man plötzlich der normalen Realität entrissen wird, erkennt man die vorherige Realität als Luxus. Der Satz "Bliib dihei" hat viele Menschen zu Hause bleiben lassen. Nach dieser langen Phase kann man wieder raus gehen. Man kann sich wieder mit anderen treffen und man kann wieder Dinge tun, die einem die Lebensqualität erhöhen. Das ist eine Bewegung, die vieles verändern kann. Wir denken, die meisten Menschen sind nicht mehr daran interessiert, Probleme zu lösen, sondern das Leben in vollen Zügen zu geniessen. Ein Grossteil muss das erst lernen. So ändert wahrscheinlich die Arbeit der Schamanenstube in vorwärts gerichtetes Coaching, statt problem- und lösungsorientierter Therapie. Wir freuen uns sehr darauf. Dieser Umstand hat auch mit den neuen Angeboten zu tun, die sich nun hier finden.


Schamanismus Kacheln

Wir haben uns entschieden, alle unsere Angebote in Kacheln zu zeigen. Das macht jedes Angebot identifizierbar und man findet schneller, was man sucht. Unsere komplette Schamanismus Ausbildung besteht aus 340 einzelnen Kursen und Ritualen, die wieder Unterthemen aufweisen. Wir haben es nicht geschafft, alle Kurse in Kacheln zu pappen. Dann wären wir nächstes Jahr noch dran. Es wird im Laufe der Zeit mehr dazu kommen. Wir bleiben dran.



Produkte Schamanenstube


Die Bereiche Coaching und Beratungen haben wir mit den therapeutischen Sitzungen als "Lebensqualität" zusammen gefasst. Es macht für Besucher der Webseite keinen Sinn, zwischen den Kategorien der Einwirkungen unterscheiden zu müssen. Auch den gesamten Gratis Bereich fassen wir unter "Schamanismus" zusammen. Hier die neuen Hauptbereiche der Stube 2020:





Viele der neuen Angebote sind darauf ausgerichtet, im Ausland praktizieren zu können. Als wir im Dezember auf Gran Canaria waren, sind wir einer erstaunlichen Anzahl Menschen begegnet, die ihren Urlaub dazu verwenden, sich einem Problem zu widmen. Da war eine Mutter, deren Sohn Selbstmord begangen hatte. Da war ein Mann, der einen hochdotierten Job nicht mehr wollte. Da war eine Frau, die ihren Mann im Kampf gegen den Krebs unterstützt. Da war ein Mann, der dort war, weil er den Urlaub mit seiner Frau gebucht hatte, sie aber vorher verstarb. So haben wir auf Gran Canaria gearbeitet. Dies auch um heraus zu finden, ob wir an fremden Orten arbeiten können und wollen. Es kam zu Gesprächen, zu Medizinrädern in der Wüste bei Maspalomas und Coachings, Ritualen und Begleitungen an den Stränden.





Wir können nicht alle Rituale zeigen. Daran arbeiten wir. Um im Ausland für jeden gut erreichbar zu sein, gibt es neben dem Skype Link zu uns auch eine Whatsapp Verknüpfung und direktes Telefonieren per Knopfdruck. So - das war wohl vieles von dem, was man von aussen sieht. Im Hintergrund läuft noch extrem viel. Uns schwebt ein neues Netzwerk vor. Mehr dazu später...

Ritual zur Demut beim Sonnenaufgang


Sonnenaufgang

Bevor die Sonne aufgeht

Vielleicht bist du gerade wach noch bevor die Sonne aufgeht. Du bist in den Ferien und hast die Nacht in einem Hotel verbracht. Du betrittst auf leisen Sohlen den Balkon, rückst den Plastikstuhl geräuschlos gen Osten und setzt dich hin. Eine Decke hält die Wärme des Schlafes um dich.
Du siehst den Ort. Du siehst die Häuser. Du siehst die Kulisse für das Leben der Menschen an diesem Ort. Bald geht die Sonne auf. Sie wird über diesen im Dunklen liegenden Häusern, Strassen und Plätzen aufgehen. Sie wird die Menschen aus ihren Häusern kitzeln, sie herauslocken, sie in ihr Tagesleben ziehen.
Du denkst: „Was für Menschen werden hier rauskommen?“
Die Sonne geht über allen Dächern der Welt auf und überall erweckt sie den Tag, erweckt sie das Leben: dieses Leben, das da wuselt, Absichten verfolgt, Gesinnungen in sich trägt und der Gerechtigkeit des Ortes folgt. Was für Menschen werden hier sein?
Und für den einen Moment, bevor die Sonne das Leben langsam entfacht, denkst du: „Jetzt ist alles schön, jetzt ist alles gut.“


Demut

Die Sonne geht unweigerlich auf. Es mag bis weit über eine Stunde dauern, bis erste Menschen Bewegungen zwischen die Häuser bringen. Alles ist noch ruhig, auch wenn schon einige unterwegs sind. Es sieht aus wie eine Ameisenstrasse, die sich zielgerichtet in verschiedene Richtungen bewegt. Bis dann, ja bis einer ein Geräusch macht, das die Stille durchbringt. Ab da wird es hektischer, ab da wird es lauter, ab da wird es Menschentag.
Wer die Demut schamanisch bereist, kommt womöglich zu einer ähnlichen Essenz über die Demut wie wir: „Es ist, was ist“. Darüber hinaus passiert beim Betrachten der über einen Menschentag aufgehenden Sonne etwas Sonderbares: der Tag wird anders verlaufen, als unterschwellig negativ vermutet. Er wird gut verlaufen, die Menschen werden freundlich sein, Begegnungen interessant und man wird Teil dieser Menschen.


Beeinflussung durch Demut

Ein kleines Ritual für Frühaufsteher kann den Tag formen: „es ist, was ist“. Die Sonne erweckt den Ort. Dieser kann einem gut gesonnen oder nervig sein. Das Wissen über die Ruhe, über die Reinheit am Morgen vor dem Licht verändert, was man an diesem Tag erlebt. Natürlich verändert es in erster Hinsicht die eigene Wahrnehmung. Das ist sehr wichtig. Aus der Kraft der Demut in schamanischem Sinne entsteht eine Macht. Du hast die Sonne gesehen, warst ihr nahe. Noch bevor der Ort erwachte, hast ihn mit all seinen Nischen gesehen. Damit weisst du, wie er ist. Damit weisst du, wie seine Grundmauern sind. Damit kennst du seine Ordnung. Und das verändert dich selbst und damit die Menschen um dich herum.
Altklug könnte man sagen: Wissen ist Macht. In diesem Fall stimmt das. Wer einen Ort kennt, kann eine Macht über die Geschehnisse an sich nehmen. Diese Macht ist aber nicht negativ zu verstehen. Es gibt positive Macht. Es handelt sich bei der Demut um eine Macht, die daraus entsteht, dass man Dinge auf besondere Weise wahrnimmt. Eine Hilfe dazu: man kann nur lieben, wovon man das Gefühl hat, es gehöre einem. Auch das ist nicht so schnöde als Besitz gemeint, wie es tönt. Der liebevolle Blick auf einen Ort am frühen Morgen kann einem diesem Ort nahe bringen. So nahe, dass man das Gefühl bekommt, ihn gerne zu haben. Damit „gehört“ er einem ein Stück weit. Aus diesem „Besitz“ entsteht die Möglichkeit, die Geschehnisse des Tages in diesem Ort mit zu formen. Zumindest für einen selbst.
Abgeschwächt formuliert: wer mit einem Lächeln durch die Strassen geht, begegnet freundlichen Menschen. Das Lächeln darf aber echt sein. Die Liebe zum Ort erlaubt eine Echtheit in sich selbst und wirkt auf die Menschen und Geschehnisse.

Es ist einem freigestellt, etwas Angst in diesen „Besitz“ hinein zu drängen und damit gewappnet für Negatives zu sein. Jede Form von Schutz hat im Schamanismus die Wirkung von Aggressivität.

Sich selbst mit in den empfundenen Besitz zu stellen, Teil zu sein und mit dem eigenen Bewegen die Strömungen der Geschehnisse liebevoll zu beeinflussen, kann wunderschöne Tage für alle erschaffen.


Dieser Bericht findet sich auch im Schamanismus Magazin.

Spaniens Süden


Spanien

Kurze Wahrnehmung von Spaniens Süden

Die Schamanenstube ist für zehn Tage nach Spanien gereist, in die Gegend von Almeria. Die Flüge von Zürich her fliegen über Madrid. Das Reisen benötigte volle zwölf Stunden, was ziemlich anstrengend war. Deshalb liessen wir erst die Reisestrapazen sich etwas setzen.

Eindruck der Landschaft

Man glaubt es kaum, aber der Süden Spaniens ist als Wüste oder zumindest Steppe zu bezeichnen. Es ist karg, extrem dünn besiedelt und riesengross. Vor der Küste finden sich Hügel und Berge, die ein ründliches Bild von sich geben. Sie sind nicht hoch und schon so weit erodiert, dass sie eine Weichheit an den Tag bringen, die wir nicht erwartet haben. Ihre Farbe reicht von dunkelbraun bis in ein helles Gelb hinein. Die Gesichter der Felsen (Pareidolie) sind alle sehr alt. Sie wirken etwas erschöpft. Sie liegen alle sehr friedvoll einfach da. Es macht einen etwas traurig zu sehen, was das Alter mit einem machen kann.

Gesprächskultur

Wir kommen täglich mit mehreren Menschen in Kontakt und haben schöne Gespräche. Es scheint ein wichtiger Bestandteil der spanischen Kultur zu sein, miteinander zu sprechen. Spanierinnen und Spanier lieben Gesellschaft und sind sehr kontaktfreudig. Oberflächliche Gespräche gibt es vom ersten Wort her nicht. Man ist sofort in privaten Gesprächen. Man erfährt von den aktuellen Situationen, in der sich jemand befindet und taucht ab in Gespräche über Gefühle und tiefgreifende Dinge. Bei uns verwandelt sich das aufgrund unserer Art oft in eine Art Therapiegespräch. Die Freude der Menschen hier ist gross, wenn sich jemand Mühe gibt, hilfreich zu sein. Hier versucht jeder dem anderen irgendwie zu helfen. Das ist ganz anders als in der Schweiz und ganz anders als z.B. auf Kreta (siehe unser Bericht über Kreta ). Wir erleben ganze Nachmittage bis weit in die Nächte hinein mit tiefgehenden Gesprächen. Einfach toll!

Lebensgefühl

Die Menschen hier erscheinen uns aussergewöhnlich friedlich, ja  sogar friedliebend. Man plant nicht so viel, sondern schaut einfach, was kommt. Damit verlieren viele Gedanken und Sorgen an Wichtigkeit. Man muss nur miteinander reden, dann ist alles ganz einfach. Nach kurzer Zeit relativieren wir selbst schon viele unserer Gedanken und Pläne. Wir merken, wir vertiefen uns manchmal zu stark in Details, deren Gewichtung wir falsch ansetzen. Damit verwehrt man sich eine positive Sicht auf die Dinge. Es ist schade um die vergebene Lebensqualität. Das haben uns die Spanier indirekt lernen lassen. Danke schön!
Hier in der Schweiz hat man in unserem Alter seltener mit Jüngeren zu tun. Das ist ganz anders in Spanien. Die Offenheit, Freundlichkeit und die Freude an Menschen spüren wir von Menschen jeden Alters. Sie ist nicht gespielt, sie ist echt. Die Themen der Jüngeren sind dieselben wie bei den Älteren: es geht um Beziehungen jeder Art und die Arbeit. Einzig hören wir heraus: da ist eine gewisse Angst vor Technik, respektive vor IT. Jeder hat zwar ein Smartphone (teilweise uralte Dinger), aber die werden nicht als Computer wahrgenommen, sondern als Kommunikationsmittel. Von der Putzfrau während der Arbeit hin zu den Menschen auf der Strasse: alle reden ständig – wenn nicht im direkten Kontakt, dann am Handy.
Aufgefallen ist uns die hier herrschende Angst vor der Polizei. In der Schweiz ist das Bild des „Freund und Helfers“ noch irgendwie da. In Spanien scheint die Polizei menschenfeindlich zu sein. Das müssen wir noch anschauen.
Zum Glauben: es gibt ein sehr präsentes Christentum und gleichzeitig die sogenannten Alternativen. Beide verstehen sich. So finden unser Orakelsee und das Kartenlegen höchsten Anklang: viel mehr als im Rest Europas.

Ein körperlicher Eindruck

Unser körperliches Befinden ist schlecht. Die Knochen schmerzen, wir sind oft sehr müde. Im Gegensatz dazu steht Kreta: drei Tage Kreta und man fühlt sich gesund. Dennoch gehen wir nochmals nach Spanien. – Und berichten…

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