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  • schreibt über Schamanismus

    Durchgänge der Anderswelt: der Wunschbrunnen führt in die Tiefen der Persönlichkeit

    Apr
    2017

    20


    Wunschbrunnen
    Viele schamanisch Reisende wissen, dass das Auftauchen eines Brunnens in der Anderswelt oft einen Durchgang in sich birgt. Dieses "Wissen" zeigt sich in manchen Abwandlungen: sei es der Eingang des Hasenbaus bei Alice im Wunderland oder der Brunnen bei Frau Holle mit Goldmarie und Pechmarie. Die Schamanenstube betreibt seit 2008 den Wunschbrunnen. Was steckt hinter diesen magischen Durchgängen und wo führen sie hin?


    Magische Durchgänge und das Tor von Frau Holle

    Es braucht eine gewisse Portion Mut, durch so einen Durchgang hindurch zu gehen. Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in Ihrer Geistwelt und begegnen vielleicht einem Brunnen. Wie im alltäglichen Leben zieht es Sie hin und Sie möchten hinein schauen. Dieser Drang ist faszinierend und wirkt auf die meisten Menschen. Man hat das Gefühl, etwas zu entdecken. Es geht eine magische Anziehungskraft von Brunnen aus. Das merkt man auch bei anderen Portalen und Durchgängen. Wir erwarten darin immer etwas Gutes und Schönes.
    Das Hineinspringen in einen Brunnen ist dann aber ein anderes Kaliber. Selbst wenn man weiss, dass sich in der Anderswelt eine neue Gegend auftun kann, braucht es eine Überwindung, hinein zu springen. Diese Überwindung erinnert an Selbstmord. Goldmarie fiel zwar in den Brunnen zu Frau Holle, aber Pechmarie sprang willentlich hinein. Die Gier nach dem Goldtor war in Pechmarie stärker als die Gefahr. Kann diese Gier so stark werden, dass man sein Leben aufs Spiel setzt? Im Märchen konnte sie das. Eine gewisse Portion Fatalismus ist da ziemlich sicher dabei. Pechmarie wusste, sie kommt zu Frau Holle und durch das Tor, aus dem es Gold regnet, wieder zurück. Dieses Wissen reichte ihr für die Sicherheit. Würde Ihnen das auch reichen? - Nun zum Glück müssen wir nie in Brunnen springen. Wir machen das subtiler: wir opfern uns für Arbeitsstellen auf, für Menschen und vieles mehr. Den gezielten Sprung umgehen wir, indem wir uns gerne verausgaben, uns über unsere Kräfte belasten. Welches Tor zurück zur eigenen Realität finden wir eigentlich dabei, ist es aus Gold oder aus Pech? Das lassen wir hier gerne offen.


    Der Wunsch im Wunschbrunnen

    Vielleicht hegen Sie einen Wunsch. Unser Wunschbrunnen verleitet dazu, diesen Wunsch in Worte zu fassen. Es gibt da ja eine Eingabemaske für Text. Diese erste Hürde empfinden wir als den wichtigsten Schritt. Das Erkennen eines inneren Bedürfnisses kann noch weit davon entfernt sein, es auch formulieren zu können. Die meisten Wünsche im Brunnen sind einfach gehalten. Das macht Sinn, denn unser Unterbewusstsein versteht keine komplexen Dinge.


    Anleitung zum Wünschen » Die Anleitung zur Wunschformulierung aus dem Wunschbrunnen

    Es gibt beim Formulieren ein Problem: wir Menschen sind lösungsorientiert. Der Wunsch nach einer verbindenden Liebe kann schnell als Lösung formuliert werden. Diese Lösungen sind zuweilen weit weg vom eigentlichen Bedürfnis. Ein Wunsch kann dann z.B. heissen: "Ich wünsche, dass A. mich liebt".
    Neben der Tatsache, dass dieser Wunsch eine Verwünschung darstellen würde und nicht zugelassen werden würde, ist seine Erfüllung vielleicht gar nicht das Gelbe vom Ei. Das Bedürfnis nach Liebe würde zwar durch A.'s Liebe erfüllt. Es fehlt dabei aber das Bedürfnis selbst. Es ist nur noch die Lösung da. Damit entfernt man sich ein Stück von der Authentizität, die einen Herzenswunsch ausmacht. Wie müsste man das denn sonst zum Ausdruck bringen? Wie steht es mit: "Ich wünsche mir, geliebt zu werden"? Dieser Wunsch ist etwas näher beim inneren Bedürfnis. Er ist aber ungenau, das liesse sich auch mit einem Haustier bewerkstelligen. Das ist mit ein Grund, weshalb der Wunschbrunnen nur Wünsche zulässt, die mit einem selbst zu tun haben: es geht um den Fluss der Kraft. In den obigen Beispielen sind wir in der Richtung unterwegs, dass im Aussen etwas passieren soll. So kommt es auch zum Gedanken an magische Brunnen, die etwas für einen geschehen lassen. Dass es sich um einen Durchgang handelt, vergisst man dabei. Wie formuliert man es, wenn man sich auf sich konzentriert und seinem inneren Wunsch Ausdruck verleiht? - "Ich wünsche mir, meine Liebe in mir aufleben zu lassen und im Aussen damit zu wirken". Das könnte ein Wunsch sein, der starke Wirkung zeigt. Ob A. damit eingelullt wird, bleibt dem Erhaltenden der Kraft frei gestellt. Es geht um das innere Bedürfnis, dem Kraft verliehen werden soll.


    Mut zum Wunschbrunnen

    Braucht es Mut, einen Wunsch in den Wunschbrunnen gleiten zu lassen? Man hat ihn formuliert, spürt das eigene Bedürfnis darin und kann diesen Wunsch mit den geschriebenen Worten selbst aussprechen. Er entspricht einem und man sieht sich selbst in diesem Wunsch. Damit wird er sehr persönlich und privat. Soll man nun so etwas in einen Wunschbrunnen geben, damit andere ihn mit Kraft erfüllen? - Das braucht schon einiges an Mut. Vielleicht ist darin auch eine gewisse Portion Fatalismus zu finden. Indem der Wunsch nun wirklich aus dem Innersten kommt, ist es so, als ob man sein Innerstes in einen Brunnen wirft. Da ist die Version mit dem magischen Brunnen schon unverfänglicher.
    Wenn der Wunschbrunnen der Schamanenstube zum Formulieren eines Herzenswunsches führt, dieser aber nie in den Brunnen geworfen wird, ist der Sinn des Brunnens eigentlich erfüllt. Von einigen der Meditierenden für die Wünsche wissen wir, dass sie erst begannen, selbst Wünsche in den Brunnen zu legen, nachdem sie sich einige Zeit vor der Kugel im Brunnen aufgehalten haben. Das Vertrauen, was da unten mit den Wünschen passiert, muss erst wachsen. Ein Verständnis setzt mit der Zeit ein. Solange man Bedenken oder Zweifel hat, kann man ruhig weiter um den Brunnen kursieren. Diese Zeit kann viel bringen: man findet die Musse, einen Wunsch in die richtigen und passenden Worte zu kleiden.
    Dieses Wunschkleid nennen wir im Schamanismus eine Ordnung. Diese verhält sich ähnlich einem Weg. Ein Weg führt zu etwas hin und zeigt einem, wie man auf Kurs bleibt, indem man dem eigen gelegten Weg folgt. Die Lösung besteht also nicht im Ziel, sondern in der Richtung auf das Ziel. Mit dem Gedanken, dass es sich um Durchgänge handelt, kann man diese Ordnung auf den eigenen Lebensweg legen. Aus dem Innersten heraus in den Alltag hinein. Schön kann auch der Gedanke sein, der Wunsch wird in die Zukunft gelegt, damit man ihm begegnen kann. Damit ist der Wunschbrunnen eine Verbindung, ein Portal zwischen Innenwelt und Alltagswelt. Er stellt eine Verbindung zwischen Herz und eigenem Schicksal dar, das mit dem Wunschzettel geformt wird.
    Ein persönlicher Wunsch ist eine persönliche Ordnung, in welcher sich die eigene Kraft bewegen soll. Ordnungen werden stärker, wenn Kraft durch sie hindurch fliesst. Das Fliessen der Kraft der Meditierenden hat den Zweck, dass die Ordnung stärker wird. Der Weg zum persönlichen Glück wird gebaut und gefestigt. Je persönlicher ein Wunsch ist, desto stärker können die Meditierenden diesen Wunsch auch nachvollziehen: wir Menschen sind uns in unseren tiefen, inneren Gefühlen sehr gleich. Vielleicht ist es sinnvoll zu sagen: je mehr Sie selbst von Ihrem Wunsch berührt werden, je stärker kann er sich durch den Wunschbrunnen erfüllen. Die gespendete Kraft kommt ohne Eigendünkel an: sie bewegt sich in der gelegten Ordnung der Worte des Wunsches. Damit wird diese stärker.




  • schreibt über Schamanismus-Therapie

    Dämonen Austreibungen und Besessenheit: die schamanische Arbeit mit bösen Geistern. Was steckt dahinter und was sind die rechtlichen Aspekte?

    Apr
    2017

    17


    DämonEs ist eigentlich nicht verwunderlich, dass auf eine Schamanismus Therapie Praxis immer wieder Anfragen eingehen, Dämonen und böse Geister auszutreiben. Das bringen die Wörter Schamanen und Schamanismus mit sich. Erstaunt sind wir eher über die Häufung dieser Anfragen seit ca. einem Jahr. Früher gab es ab und an solche Arbeiten zu tun. Im Laufe des letzten Jahres nahm die Arbeit mit Dämonen, Dschinns, Psychogonen und vielen weiteren Untieren zu.
    Warum bieten wir so etwas überhaupt an? - Wir sagen uns, es ist besser, wenn man eine solche Geschichte auf therapeutischer Ebene und Ethik angeht, als sich dadurch eine Machtposition zu sichern. Menschen mit Dämonenbesetzungen und Menschen, die sich besessen nennen, sollte nicht machtvoll begegnet werden. Wir denken, man würde dabei das eine Übel mit dem nächsten tauschen. Sich in diesem Gebiet der Erzschamanen, Erzdruiden, Grosshexen, Runenmeister und was da sonst noch alles rumfleucht zu wagen, war kein einfacher Gedanke. Der glaubensfreie Schamanismus der Schamanenstube passt nicht in diese Szene. Die Verantwortung über den korrekten Umgang mit dem Klientel nehmen wir wahr und verpflichten uns dazu. Das fordert von uns, Fälle von Austreibungen etc. anzunehmen.


    Rechtliche Aspekte

    Wie bei vielen Fällen, liegt in der Regel bei Besetzungen und Dämonen schon eine ärztliche Behandlung vor. Das verpflichtet eine Praxis zur ärztlichen Zusammenarbeit. Ein Alleingang könnte schädlich sein. Zudem wäre es illegal, in eine medizinische Behandlung einzugreifen. Das verstehen die Kundinnen und Kunden nur selten. Dass man sich nicht strafbar für sie machen will, wird oft mit Beschimpfungen quittiert. Dann ist auch klar, wie sich die gemeinsame Arbeit gestaltet hätte. Es gibt zwei Arten von Fällen: man arbeitet mit einem Arzt zusammen oder die Besetzung ist religiöser Natur ohne ärztliche Notwendigkeit. Medizinische Ursachen gilt es aber so oder so vorher abklären zu lassen.


    Wie kommt es zu Dämonen Besetzungen?

    Ein Grundsatz der Schamanismus Therapie ist es, sich stets die Frage zu stellen, was jemand von einer Krankheit oder einer Besetzung für einen Vorteil hat. In der Probatorik werden diese und ähnliche Fragen angegangen. Sogenannte Psychogone sind z.B. klar als eigen kreierte Vorstellungen definiert, die für den Akteur real werden. Es besteht die Möglichkeit, dass darunter ein Bedürfnis liegt. Findet es sich, erklärt sich gerne auch die Form des Dämons und dessen Auswirkungen. Eine therapeutische Herangehensweise muss dies dann berücksichtigen und in der Therapie sich dem Bedürfnis widmen, bevor schamanisch gearbeitet wird.
    Es gibt viele Möglichkeiten, die ursächlich für den Dämon sein können. Es kann zum Beispiel einfacher sein, eine Dämonenbesetzung zu haben, als sich einer Schuld zu stellen. Auswirkungen eines Dämons können auch dazu führen, dass man gewisse Arbeiten nicht erledigen muss. In einigen Kulturen erfährt man sogar eine gewisse Ehre, wenn man besetzt ist: man erntet Mitleid und wird umsorgt. Sind diese Möglichkeiten geklärt, findet sich in der Probatorik vielleicht eine Therapievereinbarung, mit der die Arbeit beginnen kann.


    Schamanische Arbeit bei Austreibungen

    Es kursiert der Mythos, dass nur Schamanen etwas gegen Dämonen tun könnten. Es gibt aber das christliche Rituale Romanum, den Exorzismus und wahrscheinlich gibt es in vielen Kulturen und Religionen ein Gegenmittel oder jemand, der sich Dämonen und Besetzungen annehmen kann. Die schamanische Praxis zur eigentlichen Austreibung ist keine grosse Sache. Die reine schamanische Technik ist wie immer sehr einfach. Es gab früher in der Schweiz auch Techniken des sogenannten Bannzaubers. Dabei werden böse Geister in Astlöchern von Hausbälken mit Korken eingesperrt. Bei Haussanierungen findet man diese Stellen zuweilen.
    Der Vorgang verläuft je nach Bedürfnis und Dämonform über ein Einfangen hin zum Einsperren und Entsorgen. Die wichtigere Arbeit dabei ist es, den Kunden langfristig Wege finden zu lassen, ohne Besetzung klar zu kommen. Der Akt des "Wegzauberns" ist dabei der kleinste Teil. Die gewählte schamanische Methode darf zum Ziel der Erhöhung der Lebensqualität passen.




  • schreibt über Gesundheit

    Gesundheitstechnik aus der Eigenzeit: Techniken, sich in der Ruhe an einem Plätzchen an der Sonne zurückzuziehen und emotional daran zu wachsen.

    Apr
    2017

    07


    GeisterwagenDas kleine Schamanenwägelchen der Schule ist wieder unterwegs. Es ist dieses Jahr ein neues Wägelchen. Das Alte hat eine Kräutertour leider nicht überstanden. Ein lieber Kursteilnehmer vermacht uns ein Neues. Ist das nicht grossartig? - Von Herzen hier ein öffentliches Danke, wir freuen uns sehr!


    Ruhige Plätzchen in der Sonne

    In der Schweiz ruhige Plätzchen zu finden, da man mit einer ganzen Schule hin kann, ist nicht immer einfach. Es gibt wunderschöne Orte, aber der Weg dahin ist mit dem ganzen Schulmaterial manchmal zu weit. So ein Wägelchen macht das einfacher. Wir denken, es macht nicht viel Sinn, ausgepowert von einem mühsamen Weg am Unterricht teilzunehmen. Ein Mittelmass zwischen Wandern und Schule in der freien Natur ist ideal. Natürlich ist das nicht nur für die Schule schön, sondern auch für einen einzelnen Menschen, der in der Natur Ruhe und Frieden sucht. Was macht man denn da an so einem Ort ganz allein?


    Emotionale Gesundheit in Eigenzeit

    Die eigene Lebensqualität zu erhöhen, heisst sehr oft: mit den Dingen klarkommen. Jedem von uns passieren Dinge im alltäglichen Leben, die wir zu überhören versuchen oder darauf nur mechanisch reagieren. Es gibt vieles, das einen berühren kann. Das ist in der Tat oft mehr, als man denkt. Wir halten es für sehr wichtig, sich diesen Dingen zu stellen. Dazu eignet sich Eigenzeit an einem ruhigen Ort.
    Man sagt sich gerne, die Zeit wird Wunden schon heilen. Das ist richtig. Das eigene emotionale Wachstum, das Weiterkommen als Mensch hängt in unseren Augen aber davon ab, sich Dingen zu stellen. Bewährte Hilfsmittel sind die Selbstreflexion, Gespräche mit Freunden, ein Therapeut oder die Natur, die einem zuhört. Zu viele Wunden der Zeit zu überlassen, kann eine Verschwendung von Möglichkeiten darstellen. Man kann diese Dinge sammeln, um sie dann anzugehen. Wer schon erfolgreich an einem Rückzugsort seine Gefühlsqualität erhöht hat, kann im Sammeln eine weitere Chance sehen: auf Angriffe, Lügereien und anderem Wüstem, das auf einen trifft, kann man sehr gelassen reagieren. Die Erstreaktion wie z.B. die Wut ist selten sinnvoll. Die Sammelmöglichkeit schafft eine Ebene, besser mit Dingen klar zu kommen.



    Geister hören

    Techniken im Rückzug

    Wenn man sich noch nie der emotionalen Stärke der Eigenzeit gewidmet hat, kann einem der Versuch dazu vielleicht seltsam vorkommen. Man hat ein ruhiges Plätzchen, sitzt dort und weiss, was man dort verarbeiten möchte. Tja, und nun sitzt man da. Was tut man jetzt?
    Wir machen das so: wir sitzen erst einmal da. Wir schauen, dass es uns körperlich gut geht, sprich wir gemütlich sitzen können, nicht aufs WC müssten, vielleicht etwas im Rucksack dabei haben, das einem etwaige Gelüste stillen könnte: ein Brot, einen Apfel und etwas zu Trinken. Das packen wir aber nicht sofort aus, es ist da, weil es eine Bedürfnissicherheit gibt.
    Wir lassen den Ort auf uns wirken. Die Gedanken an das zu Verarbeitende sind noch nicht im Vordergrund. Wir schauen uns den Ort an. Wenige Menschen sitzen im Wald und sprechen. Das wäre zwar die perfekte Methode, aber das machen wir auch nicht. Es ist aber wichtig, die Gedanken in Sprechgeschwindigkeit zu halten. Wir sind sonst viel zu schnell mit dem Denken und schweifen ab. Die Gedanken klar im Kopf zu formulieren, muss man vielleicht etwas üben. Wir beginnen: "Ich sehe Bäume mit Köpfen, die mich anschauen. Es ist neblig. Es ist recht kühl. Ich bin gut angezogen dafür. Ich atme. Ich spüre meinen Körper, wie er sich beim Atmen bewegt. In der Ferne sehe ich eine Strasse. Ich höre sie nicht. Ich schaue mir die Bäume an. Ich bin da." - So oder ähnlich kann das im Kopf klingen. Nochmals: es ist wichtig, in Sprechgeschwindigkeit zu denken. "Ich atme mit dem Boden. Leicht auf und ab geht es. Ich bin da. Ich verbinde mich mit der Natur um mich herum. Nimmt sie mich wahr? Ich bin einfach da. Ich bin jetzt da. Ich bin jetzt ein Teil dieser Natur hier. Ich sehe die Bäume atmen. Ich verschwinde als Teil dieser Natur. Ich bin hier. Ich gehöre für den Moment dazu."
    Mit etwas Übung passiert es sehr schnell, dass die Natur in der Tat einen vereinnahmt. Es kann sein, dass ein Vogel auf den Ästen vor einem landet und anschaut, ein Windstoss einen berührt, die Bäume knacken oder sonst etwas einem zeigt, dass man sich verbindet.
    Das folgende Erzählen ist ein Erzählen gleich dem schamanischen Rat: es gibt keine Fremd-Wertungen, es geht nur um die ehrliche und authentische Wirkung dessen, was passiert ist. Da gibt es erst einmal Fakten. Die sind zwar nicht so wichtig, aber es hilft einem und der Natur um einen herum zu verstehen. Das und das ist passiert. Die Wirkung dessen, was passiert ist, wird ausschliesslich in Ich-Sätzen erzählt.
    "Ich fühle, es hätte mich treffen sollen. Angestaute Wut begegnete mir von aussen und ich habe sie an mir vorbei ziehen lassen. Aus dieser Wut heraus kamen Wertungen auf mich. Das hätte mich treffen sollen. Ich fühle, dass ich den Fehler gemacht habe, die gewollte Reaktion nicht gezeigt zu haben. Es hätte so vielleicht anders gewirkt. Die Wirkung war zum einen, dass Standpunkte nun klar wurden. Es hätte mich treffen sollen. Das tat es nicht. In mir drinnen kam nur ein Gedanke hoch: Undank ist der Welten Lohn. Aber Dank habe ich nicht erwartet, habe ich nicht gewollt." - Wenn man in ein Thema eintaucht, sind Fakten wichtig. Was ist geschehen, was hatte es für eine Wirkung. Eine der Wirkungen in uns Menschen ist es oft, dass wir uns fragen, ob wir Fehler gemacht haben. Diese Gedanken klar zu formulieren, ist nicht einfach. Es fordert Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.
    Schamanisch Praktizierende wissen, dass dieses Vorgehen dem Zuni-Ritual sehr ähnelt. Man übergibt dabei aber nicht ein weiteres Geschehen den Armen der Natur, sondern es geht nur um den schamanischen Rat. Das klare Erzählen geht bis tief hinein in die Details. Es können sich Dinge auch wiederholen. Aber Achtung: nicht jammern! Die Natur verzeiht das Jammern nicht wirklich. Sie wird sich eher zurückziehen. Das lehrt schon die Gefühlslehre: Jammern führt zum Abwenden. Erzählen, erklären, Stimmungen klar nennen: das ist weiterführende Technik.
    Es darf zu Pausen kommen. Man sitzt einfach da. Sensationslüsterne erwarten jetzt, dass die Bäume zu sprechen beginnen. Wir sind aber nicht auf einer schamanischen Reise. Das Sprechen der Bäume darf in einem drinnen passieren. Das stille Dasitzen kann Bilder und Gedanken hervor bringen, die völlig andere Sichtweisen aufzeigen. Sehr oft kommt es vor, dass diese Bilder und Gedanken die eigenen Bedürfnisse aufzeigen. "Es war mir wichtig, dass es jemand anderem gut geht".
    Das tönt in diesem Beispiel nach nicht viel, aber es zeigt eine Richtung an, die man vorher zwar unbewusst verfolgt hatte, aber nur um sie herumgeschlängelt ist. Nun weiss man, wohin man will. Die Richtung ist formulierbar, sie ist klar, sie beinhaltet neuen Sinn.
    Ist das nicht schön?



    Buntspechte
    Wir lassen meist etwas an diesem Ort zurück. Kein Opfer oder so etwas, sondern wir haben immer etwas für die Natur dabei: etwas Brot für die Vögel, eine Kupfermünze für die Geister oder einen Apfel, den sich die Natur als Nahrung nehmen kann. Hat man mal nichts dabei, können Geschenke auch mit emotionaler Kraft gegeben werden: Ehre, Verständnis, Freude an der Freude, usw.





  • schreibt über Schamanismus

    Die spirituelle Marktentwicklung im deutschsprachigen Europa. Was sind die Bedürfnisse für Esoterik und Religion, wie hat sich Schamanismus entwickelt?

    Mar
    2017

    28


    AlleeDie Schamanenstube ist derzeit mit vielen Anbietern aus dem deutschsprachigen Europa-Raum in Kontakt. Die Welt der Spiritualität scheint sich in einem Wandel zu befinden. Wir nehmen eine Zweiteilung wahr: einmal in Richtung seichte Esoterik, einmal in neue Formen von Therapien auf professioneller Ebene. Um uns dem Thema Spirituelles und Esoterik zu nähern, möchten wir einige Begrifflichkeiten etwas ausführen.


    • Spiritualität
      Das Wort Spiritualität stammt aus dem Lateinischen und meint: Hauch. Spiritus ist der Atem. Mit Spiritualität ist das gemeint, was nicht greifbar ist. Das führt zum sog. Geistigen, auch zur Philosophie und zur Religion. Man kann "einfache" Spiritualität und religiöse Spiritualität unterscheiden. Erstere setzt keinen formulierten Glauben voraus.

    • Religion
      Lateinisch: re-ligare, sich anbinden, sich rückbinden. Unklar ist, ob Religion von re-legere abstammt. Dann würde es "wieder betrachten, wieder lesen" heissen. Die Rückbindung ist die wahrscheinlichste Wortherkunft. Die Bewegung im Wort ist ein Anlehnen. Man kann sich z.B. gut an festgelegten Glaubenssätzen anlehnen. Eine Religion braucht eine Theorie über die grossen Menschheitsfragen: wo kommen wir her, wie entstand alles, was ist nach dem Tod? Anhand dieser Lehre werden Regeln aufgestellt. Eine Religionsgemeinschaft glaubt an diese Lehre und versucht die Regeln zu befolgen. Gesellschaftlich gesehen wirken diese Regeln oft sinnvoll, wie z.B. bei den Christen "du sollst nicht töten" oder bei den Buddhisten: "du sollst nicht Neid erzeugen". Durch diese Gesetzgebung auf moralischer Ebene erreichen einige Religionen eine staatliche Machtstellung.

    • Esoterik
      Griechisch: innerlich. Es gibt zwei grosse Auslegungen des Wortes innerlich:
      1. Ein durch Innenschau erwirtschaftetes Wissen
      2. Ein nur einem inneren Kreis zugänglichen philosophischen Wissen
      Das Gegenteil von Esoterik nennt sich die Exoterik: das meint allgemein zugängliches Wissen oder die empirische Erforschung der Welt, sprich die Wissenschaften

    • Schamanismus
      Das Wort Schamanismus ist nicht allgemeingültig definiert. Es gibt aus verschiedenen Bereichen Definitionsversuche, wie der Ethnologie, der Anthropologie und anderen Richtungen. Ein Ismus kann eine Lehre beinhalten, Ismen können aber auch einfach das beinhalten, was sie benennen: hier die Schamanen.
      Die Schamanismus Therapie verwendet die Hauptmerkmale des Schamanismus auf therapeutischer Ethik: schamanisches Reisen und schamanisches Wirken in Ordnungen.

    • Seele
      In vielen religiösen Bereichen wird Seele als unsterblicher Teil von Lebewesen angesehen, wobei es nicht in allen Religionen z.B. Tierseelen gibt. Die Schamanismus Therapie versteht unter dem Begriff Seele die Gesamtheit der Gefühle. Ob unsterblich oder nicht, ist wieder eine Frage des Glaubens. Seelenteile sind oft an Orte oder Erinnerungen gebundene Gefühlsteile. Die schamanische Technik der Seelenteilrückholung befasst sich mit der Reintegration verdrängter oder verlorengegangener Gefühlsteile. Fälschlicherweise wird dies heute gerne als "Seelenrückholung" bezeichnet. Ein ganzes Gefühl zu verlieren, dürfte aber selten sein.


    Ei mit Gesicht

    Spirituelle Bedürfnisse

    Warum haben Menschen das Bedürfnis nach Spiritualität, was steckt dahinter?
    Die moderne Welt ist mit wissenschaftlichen Theorien heute aufgeklärter als wahrscheinlich je zuvor. Das Allgemeinwissen verändert sich. Man kommt zusehends in die Lage, die grossen religiösen Fragen erklären zu können. Man spürt teilweise in der Anwendung neuen Wissens, dass Glauben an höhere Mächte auszusterben beginnt. Dieser neuen Realität fehlt es aber an der Befriedigung emotionaler Bedürfnisse wie z.B. dem Trost. Dass es eine starke Richtung in die Religionslosigkeit gibt, ist neu. Wir versuchen, spirituelle Bedürfnisse anhand von Gefühlen und Bedürfnissen zu erklären. Vielleicht ergeben sich dadurch alternative Methoden, diese zu erfüllen.


    Stolz
    Europa ist vielleicht zu einem grossen Teil ein Dienstleistungsgebiet. Vielerorts herrscht in der Arbeitswelt Stress vor. Man versucht wie früher ein gutes Bild von sich nach aussen abzugeben. Die Arbeitsleistung empfindet man als erhöht und der psychische Stress nimmt zu. Das mag auch an der Änderung der sozialen Kontakte liegen, die sich in Richtung soziale Medien entwicklen. Eine Aussage darüber können wir aber sicher nicht fundiert machen. Wir können aus unsererm Erleben sagen, dass Stress sehr häufig vorkommt. Stress führt gerne zu einer Verminderung des Selbstwertes. Es muss immer mehr geleistet werden, um noch stolzberechtigt sein zu können. So muss man sich immer mehr Verantwortung aufladen. Daraus resultiert der sogenannte stolzlose Erfolg. Eine Zeit lang gab es sogar eine regelrechte Burnout-Welle. Gegen aussen mag das eigene Bild stimmen, im Innern (esoterisch) aber gar nicht. Ein Grundbedürfnis auf emotionaler Ebene meldet sich: man will Verantwortung abgeben können. Da helfen Religionen und Spiritualität. Das Bedürfnis nach Spiritualität durch den Wunsch nach emotionaler Verantwortungsabgabe . Das kann in Form von Rechtfertigung oder Trotz stattfinden. Hilfreich können Gespräche sein. Im spirituellen Bereich finden sich viele Menschen, die zuhören. Man muss aufpassen, nicht an emotional machthungrige Menschen zu gelangen, denn das Angebot folgt auch hier der Nachfrage.


    Trost
    In einigen Teilen Europas haben die Religionen einen schweren Stand. Die Problematik liegt teilweise in ihrer Glaubwürdigkeit, aber sicher auch in veralteten Ausübungsformen. Die Kirchen läuten immer noch, verlieren aber die arbeitende Bevölkerung damit eher. Etwas, das die Arbeitsleistung stört, mag man nicht.  In der heutigen Zeit wird durch verschiedene Religionen auch klar: sie bilden gerne Rechtfertigungen und Ursachen für Kriege. Ohne Religion gäbe es weniger Kriege. Das hat sich seit den Kreuzzügen nicht geändert. Das von grossen Kriegen in den letzten 70 Jahren verschonte Europa mag dies spüren.
    Der Preis für die Abwendung von Religionen: es fehlt die Befriedigung des Trost-Bedürfnisses. Dieses Bedürfnis will gedeckt werden. Wenn man nicht mehr zum Pfarrer geht, um Trost zu finden, wohin soll man dann? - Eine Eigenschaft des Trostes ist: es braucht dazu immer eine Machtposition. Man vertraut demjenigen, der Trost spendet. Das Bedürfnis nach Trost führt zu Formen einer Trost spendenden Spiritualität. Diese muss zwangsläufig machtbehaftet sein.
    Wir erleben heute sozialen Medientrost. In Live-Videos auf Facebook wird zu ganzen Gruppen aus unbekannten Menschen gesprochen, die per Kommentar versuchen, zu helfen und trösten. Viele schreiben dort und haben natürlich keine Fachkenntnisse. Es ist ein gutes Gefühl, zu Trösten. Das hebt den eigenen Selbstwert. Wir haben uns das einmal angeschaut und sind mit unseren Eindrücken noch verwirrt.


    Zugehörigkeit
    Der Mensch ist ein Herdentier. Eines unserer Grundbedürfnisse ist die Zugehörigkeit. Als vorteilhaft empfindet man eine Zugehörigkeit zu einer Gruppe von Menschen, die gleich oder zumindest ähnlich denken. Die Wissenschaft gibt heute Antworten auf Fragen, die früher vielleicht noch zur Gruppenbildung geführt haben. Die Zugehörigkeit zu Religionsgemeinschaften flacht ab. Vereine decken einen grossen Teil ab, aber die Vereinsbeschäftigungen sagen nicht allen Menschen zu.
    Spiritualität und Philosophie sind in einem Atemzug zu nennen. Nur ist die Philosophie nie zu Ende, sie hört nicht auf. Hier ist Stoff für Diskussionen, um gemeinsam etwas heraus zu finden, und sei es im Kleinen.


    Verantwortungsabgabe
    Wir hören aus Kreisen der Kindererziehung, dass den Kindern zuweilen sehr viel emotionale Verantwortung übertragen wird. Die Eltern wissen keinen Rat, wenn es um zwischenmenschliche Probleme geht und übertragen die Verantwortung dafür den Kindern selbst. Damit kommen Kinder aber nicht klar. Gelegen kommen da ADHS und Kristallkinder. Es gibt in der Welt der Esoterik viel Rechtfertigung, selbst gut da zu stehen. Besonders für eigene Schwächen gibt es esoterische Gründe, für die man nichts kann. Sei dies Karma oder eine Verfluchung. Man kann ja nichts dafür. Diesen aktiven Verdrängungsprozess halten wir für ungesund. Wir denken, sich etwas zu gönnen, vielleicht Wellness, kann einen auf sich selbst eher rückbesinnen. Selbstreflexionen könnten eine Entwicklung in die Wege leiten.


    Verstand und Unerklärliches
    Unsere Welt ist so vielfältig, dass wir manchmal den Überblick verlieren und uns gewisse Dinge nicht erklären können. Man will sich vielleicht auch nicht mehr alles erklären können. Seltsames darf in den Bereich der Spiritualität gehören, hat aber mit dem Leben nichts zu tun. Dieser zuweilen gesunde Mechanismus weckt das Bedürfnis auf anderer Seite, Lehren und Erklärungen zu finden. Die Quantenphysik ist ein typisches Beispiel. Die Wissenschaft sagt, sie verstehe die Vorgänge im Quantenbereich nicht. Es bietet sich an, eine spirituelle Erklärung dafür zu haben und die Quanten gleich richtig anwenden zu können. Spirituelle Wissenschaft versucht den fehlenden Trost noch zu retten. Das wird ziemlich sicher scheitern.




    Esoterik Marktentwicklung

    Spirituelle Marktentwicklung

    Die Schamanenstube beobachtet den deutschsprachigen Raum in Europa. Das sind v.a. die Schweiz, Lichtenstein, Deutschland und Österreich. In diesen vier Ländern zeichnen sich verschiedene Markttrends ab. Aus Lichtenstein haben wir leider keine Eindrücke. Unsere Wahrnehmung der letzten 30 Jahre in der Schweiz lässt sich beschreiben: nach der Hellseherei und Magie kam eine Buddhismus-Welle auf, die sich lange hielt. Das Ende der 70er Jahre brachte den Wassermannzeitalter-Trend eher zu einem Ende. Das verlangte nach neuen Richtungen. Channeling stand im Kurs. Reiki kam dazu, aber auch TCM. Die Scientologen und andere Sekten tauchten auf. Nachdem die Reiki-Einweihungen auch per Ebay kaufbar wurden, hielt sich kurz die Quantenheilung und schwappte in eine für uns unselige Schamanismus-Welle um. Diese versucht sich heute in Richtung schamanisches Yoga und schamanische Hypnose zu entwickeln. Weg vom Erdigen, hin zu Losgelöstem. Den Schamanismustrend haben wir nie verstanden: Schamanismus an der Wurzel ist ein harter Weg, sehr komplex und bodenständig. Er bietet weder Trost noch Anerkennung, zumindest nicht in seiner glaubensfreien Form. Er erlaubt eine Machtergreifung, die wir für gefährlich halten.


    Spirituelle Schweiz
    Es gibt viele Schweizer esoterische Angebote. Nichts scheint im Moment wirklich Fuss zu fassen. Engel und Mystizismus sind wieder eher im Kurs. Die Schamanenwelle hat die Schweiz vor einigen Jahren erreicht. Diese flacht in unserer Wahrnehmung derzeit etwas ab. Das ist gut. Einiges bleibt: die Visionssuchen und die Naturhochzeiten. Vielen Schweizern scheint es emotional schlecht zu gehen. Psychotherapie ist verschrien, man sucht sich andere Therapie-Formen, die nicht Therapie heissen. Sind diese glaubensfrei, scheinen sie mehr Erfolg als andere zu haben. Das bedingt allerdings, dass sie fundierte Kenntnisse über psychologische Abläufe aufweisen. Wir nehmen einen Trend wahr, Spirituelles eher als emotionale Wellness konsumieren zu wollen. Das kann sich produktiv entwickeln.


    Deutschland
    Die Schamanen-Hochkultur lebt voll auf. Messen und Veranstaltungen werden im grossen Stil die ganze Esoterik beinhaltend aufgezogen. Wir blicken da nicht durch. Es gibt schamanisches Yoga und hypnotischen Schamanismus, Druiden wetteifern mit Hexen. Das Machtverhalten von Anbietern nehmen wir sehr stark ausgeprägt wahr. Es gibt in Deutschland aber eine auch für uns ernsthafte Linie: helfende Bestrebungen werden mit professionellen Formen gemischt, die sich auf einer menschenachtenden Ethik bewegen. Diese gehen derzeit in der Überfüllung mit Schamanen noch unter.


    Österreich
    Ebenso hier findet sich ein Schamanismus Trend auf hohem Niveau. Vieles wirkt seltsam auf uns. Man spürt wie in Deutschland in den Formulierungen von Anbietern heraus, dass sie von der eigentlichen Materie nur bedingt eine Ahnung haben. Die meisten Angebote sind neu und viele scheinen sich nicht lange zu halten. Schöne Züge gibt es in der Vereinigung von Wellness und Spiritualität. Der Knackpunkt hier könnte sein, dass die Macht aus der Spiritualität weichen muss, um wirklich Genuss erleben zu lassen. Hier ist Österreich immer schon vorne mit dabei gewesen: Wellness, Genuss und Entspannung. Ein schöner Trend, der sich durchsetzen könnte.


    Wahrnehmungen der Schamanenstube

    Die Zweiteilung der Spiritualität in extrem machtvolle und in therapeutische Vorgehen trennt den Markt. Die menschlichen Bedürfnisse wollen erfüllt werden. Wir sind gespannt, wie sich das alles in den nächsten Jahren weiter entwickelt. Wir denken, es wird sich noch einiges tun. Vielleicht ändert sich sogar Luke Skywalker's Spruch in: "Spüre den Therapeuten in Dir".
    Viele Anbieter sind wirklich liebe Menschen, die es gut meinen. Dieser grosse Teil der spirituell Arbeitenden darf nicht vergessen werden. Besonders im schamanischen Bereich gibt es spürbare Hingabe, z.B. auch bei den Herstellern von Gegenständen. Am sinnvollsten wäre es, die seichte Esoterik weicht professionellen Therapieformen mit Krankenkassenanerkennung.









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