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Der Schamanenstube Blog Seite 4

Schamanische Rituale und Themen zum Schamanismus


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Sicherheit ist ein Gefühl


Tür
Mit den Räumen unseres Zuhauses schaffen wir uns Sicherheiten. Dazu mag auch ein Bankkonto gehören, eine Versicherung, ein Vorrat. Materielle Sicherheit schafft emotionale Sicherheit. So ist das Materielle ein Mittel zum Zweck der Erschaffung emotionaler Sicherheit. Diese scheinen wir seit Anbeginn der Menschheit zu brauchen. Wozu?

Der Sinn des Gefühls der Sicherheit

Im therapeutischen Schamanismus ist die Sicherheit ein sehr grosses Gefühl. So gross, dass sie ein Gebiet kennzeichnet, das einem ganzen Kontinent gleich kommt. Auf diesem Land, dieser starken Erde, siedeln sich viele Gefühle an, die ohne Sicherheit nicht existieren. Die Ruhe zum Beispiel kann nur empfunden werden, wenn ein Boden aus Sicherheit sie stützt. Es gibt Menschen, die empfinden in stressigen Zeiten eine Ruhe, weil sie die Sicherheit spüren, welche Richtung sie gehen müssen. Die Dankbarkeit benötigt Sicherheit, um auf gefestigtem Boden Liebe zu empfinden. Die Liebe selbst tränkt die Erde der Sicherheit, um Geborgenheit zu erschaffen. Es gibt viele Keimlinge der Sicherheit. All diese Keime der Sicherheit empfinden wir in der Regel als positiv.


Immaterielle Sicherheit

Was wäre, wenn aller Besitz, den wir anstreben, nur dazu dient, uns das Gefühl der Sicherheit zu erschaffen? Dann bräuchten wir eigentlich nur sehr wenige materielle Dinge. Aber wir bräuchten auch die Fähigkeit, Sicherheit ohne Rahmen zu erleben.
Geht das?
Die Folgen für die Wirtschaft wären fatal. Sicher ist, dass wir uns schon immer materiell geprägt die Sicherheit verschafft haben: wer nicht jagt oder sammelt, der verhungert.

Es ist in unseren Augen nicht falsch, sich materielle Sicherheiten zu schaffen. Es ist ganz im Gegenteil genau im Sinne unserer Natur, überleben zu wollen und uns zu entwickeln. Was Materialismus mit Entwicklung zu tun hat? – Nur auf der Sicherheit können wir uns entwickeln, denn hier sind die Gefühle beheimatet, die wir brauchen, um über uns hinaus zu wachsen. Ideenfunken zünden auf diesem Boden, nicht im Kampf, der erst die Sicherheit zu erreichen versucht. Und ja: in grösster Angst können wir Ideen haben, um Auswege zu finden. Der Gedanke an eine gelungene Flucht zum Beispiel kann uns bereits das Gefühl der Sicherheit in der Unsicherheit vermitteln.


Sicherheit ohne Boden

Die Frage lautet, ob man das Gefühl Sicherheit erschaffen kann, ohne Sicherheit zu besitzen. Die Antwort ist ein klares Ja. Hier helfen viele Dinge:

  • der Glaube an eine bessere Zukunft
  • die Notwendigkeit des Überlebens
  • die Trauer über Verlorenes
  • Vertrauen in andere
  • aufbauende Selbstdefinition
  • Beziehungen

Es gibt noch viele Dinge mehr, die einem neben dem Besitz zu Sicherheit verhelfen. Vielleicht wissen Sie noch einige?


Was hindert an der Sicherheit?
  • die stillstehende Traurigkeit
  • Rechtfertigungen, warum etwas nicht klappen soll
  • Opferhaltungen und Jammern
  • übertriebener Aufbau von Bedrohungen
  • Abgabe der Verantwortung über das eigene Leben
  • u.v.m.

Regionale Produkte Schweiz


Laguiole MesserNein, das sind keine Waffen. Das sind Gourmet-Werkzeuge, so gefährlich sie aussehen mögen. Wenn es etwas gibt, wofür sich die Betreiber der Schamanenstube outen müssten: wir lieben den Genuss, beim Essen, Trinken und was Atmosphären anbelangt. Also keine Sorge, wir sind nicht gefährlich. Wir sehen nicht mal so aus :-)

Seit langer Zeit möchten wir einen Artikel über ein geflügeltes Wort in der Werbung von Restaurants verfassen: "Regionale Produkte und Erzeugnisse". Es gibt heute sehr, sehr viele Gasthöfe, die sich mit dieser Werbung brüsten. Lange haben wir gezögert, diesen Artikel zu schreiben. Wir dachten, wir könnten falsch liegen. Nach unseren Erfahrungen im Piemont und wieder ersten Erlebnissen in der Schweiz sehen wir uns nun so stark in unserer Meinung bestätigt, dass wir es beim Namen nennen: man müsste sehr oft bei regionalen Produkten hierzulande sagen: nein danke.
Bauern, die vor lauter Subventionen nur noch Zeit haben, Menschen an Waldrändern argwöhnisch zu beobachten, Milchkühe so zu mästen, dass sie nicht mehr richtig gehen können und eine Unfreundlichkeit an den Tag legen, dass man den Kopf schüttelt, sind zumindest im Toggenburg, aber auch im Zürcher Oberland nach unserer Erfahrung Menschen, von denen wir keine Produkte wollen. Wir wollen nichts aus solchen Händen essen, trinken oder kaufen. Lieber erwerben wir z.B. ein argentinisches Stück Fleisch. Fragt man Spitzenköche, verwenden sie sehr selten lokale Produkte. Das Fleisch von Rindern, die nie einen Stall gesehen haben, hat eine x-fach höhere Qualität. Es gibt in anderen Ländern Tomaten mit Geschmack, Radieschen, die einem einen kleinen Schock versetzen, katerfreien Wein und Menschen, die stolz auf ihre Produkte sind.
Nicht alles ist hier so schlecht, wie man jetzt denken könnte. Es gibt Ausnahmen in ganzen Produktlinien, die wir Schweizer wirklich im Griff haben. Aber: das reicht einfach nicht. Und es reicht überhaupt nicht, einfach die Preise hoch anzusetzen, um wenigstens das Gefühl von Qualität vorzugaukeln.



Schweizer Lug und Betrug

Wir kauften damals in Gähwil, Kirchberg frisches Brot. Nach dem hörbaren Ping des Mikrowellenherds bekamen wir schön warmes Brot. Für das Gefühl frischen Brots reichte das nicht. Wir bestellten bei regionalen Bauern Hartholz fürs Cheminée, natürlich zum Hartholzpreis. Als die Hälfte davon Tannenholz ist, meinte der Bauer: das braucht es zum Anfeuern. In einem teuren Restaurant in Kirchberg waren wir mit einer Kundin. Durchfall und Übelkeit begleiteten uns, unsere Kundin übergab sich noch im Garten der Schamanenstube. Das Steueramt der Gemeinde Kirchberg meinte, wer täglich Teilzeit arbeitet, darf auch nur prozentual den Weg zur Arbeit abziehen. Im Sertig meint die Geschäftsleitung, wir seien selber schuld, ein gutes Zimmer zu buchen, wenn sie nebenan bauen würden. Die Kantonspolizei Graubünden mussten wir erst mal eine Stunde lang davon überzeugen, dass das Betrug war, schon nach der ersten Satz der Definition im Strafgesetzbuch. Schliesslich kenne man sich. Ist das die Schweiz? - Man könnte es meinen.




Gammelfleisch

Letzte Woche waren wir bei einem Italiener mit Bewertung 4.7 von 5. Wir bitten den Chef an den Tisch, er möge bitte das servierte Fleisch probieren. Seine Antwort: "Sie müssen nicht bezahlen, nicht mal die Getränke". Nun, er war ehrlich. Verlieren auch Italiener in der Schweiz ihre Begeisterung für Genuss und Qualität? Was machen wir in der Schweiz nur falsch?

Wir denken, jeder kann solche Erlebnisse vorweisen. Sie bleiben einem in Erinnerung. Die guten Erlebnisse haften weniger im Gedächtnis, nur die ganz Guten. Und ja, es gibt die Guten. Zum Beispiel erleben wir gerade in der Markthalle Trivisano Freundlichkeit und kompetente Beratung zu den dortigen Produkten. Wir erhalten hochwertiges Fleisch und gute Weine, sogar zum Sonderpreis. Wer uns kennt, weiss, dass man uns etwas genuss- und qualitätssüchtig bezeichnen könnte. Und wir finden gute Qualitäten in der Schweiz. Vor den diesjährigen Erlebnissen haben wir stets nur die wirklich Guten bewertet. Dahin kehren wir zurück.




Pizza

Wie betrügt man nicht?

Wir denken, wer seine eigenen Produkte selbst mag, die Arbeit schätzt und aktuellen Stolz auf das Geleistete am Produkt empfinden kann, der hat es nicht nötig, respektive kommt gar nicht auf den Gedanken, zu betrügen. Qualität alleine reicht nicht. Sie ist nichtig, wenn das Gefühl zu ihr nicht stimmt. Da sind wir natürlich wieder voll im Schamanismus: die innere Ordnung, mit welcher man Dinge tut, darf sich von Anfang bis zum Schluss durchziehen. Es reicht nicht, wenn ein Bauer seine Kühe liebevoll pflegt, der Metzger seinen Job liebt, man an der Theke aber froh sein muss, wenn die Verkäuferin sich doch noch herablässt, es einem zu verkaufen. Die ganze Kette muss stimmen. Dazu muss auch die Verkäuferin einen guten Lohn erhalten, damit sie ihrem Job unbelastet begegnen kann.
Verkaufsleiter und Verkaufsleiterinnen in Restaurants, in Shops und in Betrieben könnten die richtigen Personen sein, sich neben Absatzzahlen auch um das emotionale Befinden ihrer MitarbeiterInnen zu kümmern. Wo Kundenkontakt stattfindet, wird die Qualität eines Produktes mitbestimmt. Es muss den Menschen im Verkauf in den Bereichen Firmenbild, Produkte und beruflichem Umfeld gut gehen. Das ist in der Schweiz schwierig, wir sind längst zu einer Dienstleistungsgesellschaft mutiert. Der Wert der Dinge hat oft keinen wirklichen Wert mehr. Das schlägt sich auf die Produktion wie auf den Verkauf nieder.
Die äusseren Rahmenbedingungen sind unumgänglich, wenn man Menschen den Rahmen bieten möchte, ihre Hingabe, ihre Werte und ihr Können ausleben zu leben. Die Faultiere und - uf Züritüütsch: d'Säuhünd müssen weg. Wer beim Riechen eines Produkts fast Tränen in die Augen bekommt, muss gefördert werden. Der Überlebenskampf heute macht das schwierig. Vielleicht darf ein grosser Teil dieser Chef-Verantwortung auf die Menschen übergehen, die Hingabe leben. Statt ständig etwas Neues zu suchen, wo man seine Hingabe leben könnte, darf die Verantwortung in die Hand genommen werden, sich im aktuellen Leben eine emotionale Grundlage zu schaffen, statt im Aussen Gründe zur Selbstverhinderung zu suchen.


Wie steht man hinter den Dingen?

Es liegt nicht an der Herkunft, Liebe, Hingabe und Stolz leben zu können. Viele Italiener in der Schweiz zum Beispiel verwechseln Stolz auf eine Arbeit mit Hochmut. So kommt das Essen in italienischen Restaurants nach unserer Erfahrung nicht an Restaurants in Italien heran. Aber wir sind auf der richtigen Fährte: es geht um Liebe, Hingabe und Stolz, mit dem richtig umgegangen wird.
Aus der Gefühlslehre wird schnell klar, dass verletzter Stolz zu Trotz führen kann. Auf diesem Weg wird das weggeworfen, was Qualität hat. Merkt man, dass man in einen Trotz verfällt, kann man auch begreifen, dass man sich gerade selbst schadet. Der Weg vom Stolz in den Hochmut führt aber auch zu einer Abwertung. Gibt es einen Mittelweg?
Findet man ein Produkt, das man verkauft, gut oder macht eine Arbeit, weil man sie gut kann, wird die Beziehung von einem selbst zum Produkt oder zur Arbeit eine ganz persönliche, ja fast private. Der erste Kraftakt einer Überwindung ist es dann, diese Privatheit nach aussen zu tragen. Sprich: zu verkaufen. Es braucht diese Überwindung wegen der Gefahr, sich dafür schämen zu müssen, dahinter zu stehen. Die Folge dieser Scham ist die Abwertung der eigenen Qualität. Wertet man die eigene Arbeit ab, so wird man sie auch nicht mehr gut machen. Das Problem mit der Authentizität beginnt also schon sehr früh: bei der Angst vor der Scham.

Rentable Qualität im Piemont ist möglich und die Zukunft der Schamanismus Kurse


Villa Fiorita

Wir haben uns eine grosszügige Auszeit von der Schule für Schamanismus und der Praxis genommen. Nach unseren sehr negativen Erfahrungen im Bündnerland im Walserhuus Sertig folgte bald eine Reise ins Piemont, Italien. Wir vertrauen dabei auf die grossen Internet-Portale wie Hotels.com und Tripadviser. Für ca. SFr. 600.- buchen wir erst eine Woche für uns allein. Dürfen wir protzen? - Für dieses wenige Geld bekommen wir einen ganzen Flügel einer alleinstehenden Villa. Die Villa Fiorita ist unter der Woche mehrheitlich leer, da sie vorwiegend für Hochzeiten an den Wochenenden gebucht wird. Wir haben Glück und verbringen sehr ruhige Tage allein in der Villa.



Stilles Kämmerlein

Beim Flanieren durch die verschiedenen Parkanlagen und dem Geniessen auf unserem kühlen Balkon widmen wir uns der Bilanz der Schamanenstube. Wir konnten in der Vergangenheit sehr viele Menschen begleiten, ob in der Schule oder der Praxis. Unser Augenmerk auf die Schule zeigt, dass wir zwar vieles erreicht haben, aber eines dabei vergessen: uns. Die Erlöse der heutigen Schule werden nicht reichen, die Querfinanzierung durch Jobs weiter aufrechterhalten zu können, wenn wir nicht drastisch etwas ändern. Die ca. 50 Stunden Schule jeden Monat werfen wegen der zu niedrigen Preise zu wenig ab. Das reicht nicht, auch nicht im Hinblick auf eine Altervorsorge. Wir fällen in der Einsamkeit der Villa den Entscheid: die Langzeitschule in der bisherigen Form können wir uns nicht mehr leisten. Was machen wir dann?


Der Ertrag der Qualität

Die Schamanenstube hatte von Beginn an sehr hohe, wenn nicht extreme Qualitätsansprüche. Wir sind der Meinung, wer schamanisch arbeitet, sollte dies fundiert, gewissenhaft, rechtstreu und zielgerichtet machen. Die Arbeit mit Menschen verlangt in unseren Augen ein enorm hohes Mass an Professionalität und Können. Dieses Mass haben wir in den meisten Bereichen höher angesetzt, als z.B. Psychotherapeuten dies tun müssen. Das garantierte schamanische Praxen, für welche wir unsere Hände ins Feuer legen. Neben der Tatsache, dass wir auch heute noch hinter diesen Maximen stehen, sehen wir ein: man kann unsere Anforderungen auch als zu hoch bezeichnen. Wir wollen aber keine Therapeuten diplomieren, ohne dass sie die Qualitätsmerkmale der Schamanismus Therapie erfüllen.
Mit diesen Gedanken wandeln wir durch die Umgebung von Asti im Piemont. Und natürlich gönnen wir uns Gourmet-Restaurants, die es im Piemont zu Hauf sehr günstig gibt. Die Ablenkung tut uns gut. Spannenderweise erhalten wir in dieser etwas niedergeschlagenen Zeit zwei Dankesschreiben via unserer Website, die uns wieder Aufwind geben. Wir tun es schon richtig. Aber wir müssen davon leben können.



Schlemmen im Piemont

Wir erleben in Italien, dass Gastfreundschaft selbst in Strassenbeizen sehr hoch geschrieben wird. Jeder Vergleich mit der Schweiz ist sinnlos. Das Beispiel Walserhuus im Sertig zeigte: Schweizer zocken Schweizer ab. Bei Ausländern getraut man sich das nicht. Im Piemont erleben wir, dass nicht nur detailliert auf die Wünsche eines Gastes eingegangen wird, sondern die Qualität jeden Essens und jeden Weins alles übertrifft, was die Schweiz überhaupt zu bieten hat. Es wird erkannt, was ein Kunde möchte, was er geniesst und was er schätzt. Daraus ergeben sich für uns Symphonien von Genüssen mit unerwarteten Höhenflügen kulinarischer Spezialitäten. Wir trinken auch sehr guten Wein. Aber wir erleben nie einen Kater. In der Schweiz wären wir für Tage brach gelegen. Liegt das an der Qualität des Weines? - Wir können uns das kaum anders erklären.

Diese Verlustierungen bringen uns wieder zurück zum Thema der Schule. Eines wird uns klar: Qualität ist möglich und rentabel. Die Italiener im Piemont zeigen es vor. In gewisser Hinsicht haben wir die Schule auf ähnliche Weise geführt. Qualität liefern und diejenigen noch speziell fördern, die als sich selbst unterwegs sind. Wir erleben aber auch, was Ablehnung von Kunden mit den Küchenchefs dort unten macht. Ruppige Menschen, die forsch bestellen und es an der dem Gast gebührenden Höflichkeit fehlen lassen, werden zwar immer noch auf hohem Standard bedient, aber man ist froh, wenn sie weg sind. Diesem Schauspiel durften wir des Öfteren beiwohnen. Holländer und Deutsche, wohl auch Schweizer natürlich, haben zuweilen nur das Bedürfnis, sich damit brüsten zu können, piemontesische Spezialitäten gegessen zu haben. Vom Genuss aber fehlt jede Spur.
Diese Haltung münzen wir in der Schule auf die "Esos" um. Wir versuchen es, aber der Konsumgedanke ist in aller Regel einfach zu hoch. Verantwortung will abgegeben werden, statt dass sie aufgebaut wird. In den Flaniermeilen des Piemonts finden wir unsere eigene Haltung aus unserer Schule wieder. Man tut, auch wenn man weiss, es bringt nichts.



Weinfass

Die Italiener können Qualität ehren und sich davon ernähren. Da sind sie der Schamanenstube einen grossen Schritt voraus. Das Alleinstellungsmerkmal Qualität reicht nicht. Wir kehren wieder ein in die Stille unserer Villa und setzen einen Samen für die Zukunft. Das formulierte Ziel, nachweisbare Kompetenzen von Kursteilnehmern und Kursteilnehmerinnen zu fördern und Schritt für Schritt hochstehende Therapeuten auszubilden, ist zu hoch gegriffen. Die aktuellen Teilnehmer werden die letzten diplomierten Schamanismus Therapeuten sein. Diese Ausbildung dauert viel zu lange und nicht jeder eignet sich dafür. Das liegt nicht an schamanischen Fähigkeiten, sondern an den Personen selbst. Die mindestens dreijährige Ausbildung durchzuhalten, ist obendrein eine fast unmögliche Herausforderung.
Wenn wir dieses Ziel der Schule weglassen, können wir uns wieder einzelnen Kompetenzen widmen. Das macht gleich alles freier. In diesem Feld finden sich gezielte Themen, die nicht mehr auf das Fernziel TherapeutIn hinarbeiten, sondern kleine Perlen liefern, die die Lebensqualität verbessern. Wir denken an Kurse, die ein bis drei Tage dauern. Und ja, die Preise werden auch für uns gerecht werden.



Regenbogenbrücke

Die Zukunft der Qualität

Unser kleines Schamanobil im Innenhof der Villa Fiorita wird mit einer Regenbogenbrücke verziert. In diesem Bild verharrend, nehmen wir unsere hohen Qualitätsansprüche mit und leben sie in etwas kleinerer Form weiter. Die Devise lautet: Kurse statt Komplettausbildungen. Derzeit haben wir den Kurskalender entleert und gerade mal einen Kurs drin: am 2. September findet der versprochene Kartenleger-Kurs statt. Wir freuen uns darauf, nach fast zwei Monaten Schulferien wieder einen Kurs abzuhalten, dessen Thema bereits in sich geschlossen ist.
Das Leeren des Kalenders hatte umgehend den Effekt, dass sich Kunden gemeldet haben, die Wochenend-Therapien wünschen. Das ist spannend: es fühlt sich an, als ob die Praxis darauf gewartet hätte, dass wir die Wochenenden frei halten. Neben der Praxis, die im gleichen Stil weitergeführt wird, sind Gedanken da:
Trommelabende im Winter, Kraftkurs-Tage, Traumfänger-Workshops, Hochzeiten im Western-Stil, Wiederaufnahme des Orakelsees, und viele Gedanken mehr...

Weitere Entscheide:
Wir beenden das E-Learning. Der Aufwand dort war seit jeher viel zu hoch für uns. Es meldeten sich neben den zu hochstehenden Therapeuten gewordenen Menschen viel zu viele Menschen, die nicht einmal gelesen haben, wie unser E-Learning funktioniert. Wir stellen es offiziell ein. Wird es Menschen geben, die wirklich die für ein Fernstudium nötige Eigenverantwortung aufweisen, werden wir das inoffiziell handhaben.
Die Schamanismus Zeitung werden wir wohl nicht mehr wöchentlich herausgeben, sondern sie etwas unregelmässiger gestalten. Wir danken fürs Weiterlesen.
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