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  • schreibt über Diverses

    Die digitale Therapie hat einen Rückschlag erhalten. Digitec Galaxus und das Samusng Note7 Debakel: Digitec ersetzt die Ausgaben. Super Service.

    Okt
    2016

    19


    Digitale Therapie der Zukunft und Rückschläge


    Nach unserem ersten Blog-Eintrag hat sich die Lage komplett geändert. Die anfänglichen Abzüge von Digitec wurden zunichte gemacht. Die Schamanenstube erhält den vollen Preis zurück. Das revidiert das Bild von Digitec, das wir am Schalter erlebten, erheblich. Unser neuer, positiver Bericht:

    Die koreanische Firma Samsung versprach mehr, als sie jemals hätte halten können. Mit dem Samsung Galaxy Note 7 wären technisch auf einmal Dinge möglich geworden, die auch der Therapie grosse Möglichkeiten eröffnet hätten. Man weiss es leider: das Note 7 ging in Schall und Rauch auf. Die Schamanenstube war unter den Vorbestellern: Note 7, Gear 360, die 3D Brille und Zubehör.
    Das Erstellen virtueller und dreidimensional wahrnehmbarer Räume mit einem Handy lockte uns. Neue Therapie-Möglichkeiten kamen in greifbare Nähe. Soziometrisches Begehen von virtuellen Systemen wäre günstig erlebbar geworden. Wir haben die Wirkung der 3D Umgebungen mit ihren emotionalen und körperlichen Reaktionen getestet. Wir waren total verblüfft. Der Körper reagiert auf Erlebnisse unter einer 3D Brille wie im realen Leben. Man könnte in so einer Umgebung Familienstellen machen, Menschen genometrische Räume begehen lassen und sie könnten darin Lösungen für Probleme finden. Noch dazu: das Ganze ist remote möglich. Ein Kunde muss nicht mal aus dem Haus.
    Der einzigen Unterschiede zur schamanischen Reise sind: man kann nichts anfassen oder riechen.
    All das gibt es leider nicht mit Samsung (siehe Bericht NZZ). Da müssen seriöse Firmen her: Microsoft arbeitet an der Hololens, Oculus ist mit der Rift weit voraus. Oculus hat den Support für Samsung Note 7 gleich eingestellt, als die ersten Phablets in Flammen aufgingen.
    Die Verantwortung im 3D Bereich nehmen wir v.a. in der Therapie als extrem wichtig wahr: man kann viel Unfug damit anstellen. Sicher ist das nichts für Therapeuten-Anfänger. Gerne wären wir im günstigen Bereich dabei gewesen und hätten mit entwickelt. Es bewahrheite sich: man darf sich in den Bereichen der Therapie nur an qualitativ hochstehenden Produkten orientieren. Diese kosten zwangsläufig mehr. Die höheren Kosten verunmöglichen leider eine Verbreitung, denn gute Geräte wird sich kaum jemand leisten. Die Samsung Brille gab es für SFr. 150.-, das würde man für eine Therapie schon ausgeben.


    Digitec Schweiz

    Die Schamanenstube hält sich an die Maxime des sogenannten "ehrbaren Kaufmanns". Dabei ist es wichtig, drei Bereichen zu gleichen Teilen Rechnung zu tragen: den Kunden und Lieferanten, der Firma und den Behörden. Der Lieferant Digitec's ist im Fall des Note 7 die Firma Samsung. Jeder kennt diese koreanische Firma schon lange und hat wohl schon eines ihrer Gerät sein eigen genannt. Wir haben vorbestellt und ein ganzes Paket rund um das Note 7 voraus bezahlt.
    Bei der Rückgabe aller Bestandteile sollten wir am Schalter der Digitec Wintethur Abzüge bekommen. Der interne Kundendienst aber hat eingelenkt und will uns den vollen Preis rückerstatten. Das ist Service!

    Samsung erstattet offiziell nur das Note 7 zurück. Das haben wir nie erhalten, weshalb die Rückerstattung kein Problem ist. Es ist Digitec zu Gute zu schreiben, dass der ganze Deal rückgängig gemacht werden kann. Ob Samsung dafür entschädigt, steht auf einem anderen Stern.
    Wir haben uns gefragt, ob es ehrbar ist, von dem unehrenhaften Verhalten wie der Samsung öffentlich zu berichten. Wir kommen zu Schluss: als ehrbare Kaufleute müssen wir das tun, um andere, die ehrlich arbeiten, vor der Erfahrung des sich Betrogen-Fühlens zu bewahren. Inkludiert sind nicht nur die Behörden, sondern die Öffentlichkeit ebenso wie die Umwelt. (siehe Grafik).
    Im Modell des ehrbaren Kaufmanns muss der Teil Samsung aus dem Geschäftsfeld weichen. Sonst müssen wir uns selbst und die Kunden ebenso schlecht behandeln. So etwas werden wir und andere nicht tun.



    Ehrbarer Kaufmann
    IPad 1 Zeichnung


    Wie geht die digitale Therapie weiter?

    Wir warten. Wir warten allerdings schon etwas sehr lange. Als Microsoft das Surface Pro 2015 raus brachte, waren wir Feuer und Flamme. Selbst heute, ein Jahr später, ist dieses Gerät nach wie vor führend. Der Versuch auf der günstigen Schiene schlug fehl. Es bleibt das Investieren. Mit dem Surface ermöglichen wir uns nicht den Traum von neuen 3D Welten mit therapeutischem Wert, aber es tut sich für uns die Welt des Zeichnens wieder auf (nicht so wie das Bild oben mit einem iPad 1). Im künstlerischen Bereich gibt es eine Rangliste von guten Geräten, die sich das ganze Jahr 2016 über und 2015 nicht geändert hat: erstens Wacom, dann Surface. Wir werden mit dem Surface Book beginnen, Schamanismus als Therapie mit Zeichnungen zu erklären und Zusammenhänge zu visualisieren. Das meiste dieses Materials werden wir natürlich online stellen.
    Wir sind überzeugt davon, auf 3D-Möglichkeiten muss man noch warten. Es wird derzeit viel Wind um dieses Thema gemacht. Überall finden sich 3D Brillen. Aber Achtung: das ist wirklich noch nicht das Gelbe vom Ei. Es fehlt - das kann man kaum glauben - noch massiv an Performance.

    Eines möchten wir klar nennen: wir verbringen unser Leben in einer extrem spannenden Welt, voller neuer Möglichkeiten. Und es gibt noch das Einlenken von Schweizer Firmen. Das freut uns!
    Wir bleiben dran.




  • schreibt über Schamanenschule

    Schamanismus Rituale des Sommers: die Ausbildung zum Therapeuten und Experten in der Natur. Die Schamanenstube berichtet mit Fotos.

    Aug
    2016

    28



    Sommerliche Schamanismus Therapie Schule

    Die Schule für Schamanismus Therapie hat den Sommer 2016 bis jetzt komplett draussen verbringen können. Wir freuen uns sehr über die vielen Aktivitäten, die wir in freier Natur geniessen durften. Die Sonne, die Natur und das Sein draussen erfüllt die TeilnehmerInnen und uns. Viele Eindrücke nehmen wir in den Herbst mit und lassen die Innenräume der Schamanenstube mit diesen wärmenden und kraftvollen inneren Bildern erstrahlen.


    Schamanismus und Fotos

    Die Schamanenstube macht gerne Fotos. Unsere heutige Kamera ist gut, wenn sie auch schwer rumzuschleppen ist. Neu ist die Samsung Gear 360, die eine neue Dimension in Fotos, wie auch in Videos bringt: den Rundumblick. Zusammen mit einem neuen Notizwerkzeug und einer 3D Brille, wird sie uns bald Eindrücke geben, auf die wir sehr gespannt sind.
    Die Stube schreibt ihre Themen meist zu einem Bild. Wir suchen erst das passende Bild und gleiten damit ab in das Thema. Das erklärt vielleicht, weshalb in der Schamanismus Zeitung, im Blog wie auch in unseren Angeboten immer Fotos auftauchen. Der erste Versuch mit einem 360 Foto zeigt die Thur. Bitte mit der Maus das Bild bewegen, um rundherum zu sehen. Wir freuen uns sehr über den möglichen Effekt, dass man neu in einer Situation drin sein kann beim Betrachten:



    Der Punkt am Boden ist künstlich eingefügt. Die Aufnahme wurde mit der Gear 360 auf dem Kopf eines Kursleiters gemacht. Wer will schon was Haariges in einem Fluss finden? - Das Foto ist erst noch schief, haben wir das Gefühl. Die Freude über die zusätzliche Wahrnehmung bei Fotos ist aber bemerkenswert gross: es verändert sich in der Tat auch etwas in der Erinnerung an die Situation. Das Bild oben zeigt die Thur bei Neunforn. Man kann fast riechen, wie das Wasser etwas Kühlung verschafft. Man steht im Wasser und kann in alle Richtungen blicken. Ein Tipp: versuchen Sie wahrzunehmen, was sich in Ihrem Rücken befindet.


    Natur-Rituale

    Prinzipiell sind wir der Meinung, wir müssen den Unterricht in der freien Natur vorbereiten. Dieses Jahr haben wir einen uns wichtigen Teil tatsächlich ausgelassen: das schamanische Reisen zu den vier Elementen. Erstaunlicherweise tat dies den durchgeführten Ritualen gut. Vielleicht muss man gar nicht vorher wissen, worum es geht. Das Erleben darf auf unvorbereitete Weise stattfinden. Diese Erkenntnis nehmen wir schultechnisch auf jeden Fall mit. Einige unserer Rituale und Erlebnisse bislang:















    Ist Schamanismus etwas für jedefrau und jedermann?

    Es mag Bücher geben, die mit "Jeder ist ein Schamane" etc. locken. Die Schamanenstube verneint klar, dass ein tiefen Einlassen in schamanische Praktiken jedem zu jedem Zeitpunkt gut tut. Schamanismus hat in Verbindung mit therapeutischen Werten den Vorteil, dass sich darin Hilfsmittel finden, sich mit sich selbst zu befassen. Dabei geht es um Objektivitäten, die man wechseln kann und damit aus neuen Perspektiven Dinge von sich selbst betrachtet. Das schamanische Reisen kann jeder Mensch erlernen und sich damit ein Werkzeug zu eigen machen, an sich selbst zu arbeiten und zu wachsen. Eine Gefahr einiger Schamanismus-Angebote von heute liegt in den enthaltenen Glaubensvorstellungen. Das muss Schamanismus nicht sein, Glauben kann eine Folge aus der Anwendung der Werkzeuge entstehen, muss aber gar nicht. Die Begleitung durch die Schamanenstube wirkt mit der offenen Reflexion regelfreien Denkens stark dagegen.
    Neu gibt es für die Teilnahme an der Schule für Schamanismus Therapie einen Eignungstest. Das tönt erst einmal seltsam. Die Erfahrung zeigt, dass man sich auf schamanischen Reisen ohne weitere Begleitung auch verlieren kann. Je nach psychischer Stabilität, in welcher man sich gerade befindet, ist es sinnvoll, tief einzutauchen oder nicht. Auf schamanischen Reisen treten Ereignisse auf, die sehr stark von der Psyche beeinflusst sein können. Hier ist eine Begleitung erforderlich, die dies erkennen kann. Der Schamanen-Test zielt auf vier Kriterien ab:

    1. Passen Sie in die Schamanenstube?
      Es gibt ein paar einfache Kriterien, die der Stube wichtig sind. Man isst zum Beispiel an einem langen Schultag zusammen. Es gibt zwar den Knigge-Kurs. Diesen halten nicht beim Eintritt eines neuen Kursteilnehmers, einer neuen Kursteilnehmerin ab. Genuss und Wohlfühlen sind Teil der Ausbildung. Einigermassen anständig essen können ist ein Muss in der Schule. Weiter: die Schule findet derzeit samstags statt. Da sollte man schon Zeit haben.

    2. Können Sie sich in eine Gruppe einfinden?
      Sozialkompetenzen lernt man nicht an einem Wochenendkurs. Man wächst mit ihnen. Gemeinsames Tun in der Gruppe darf dazu stattfinden. Das führt zu Sicherheiten, sich entwickeln zu können. Einige Fragen in der Eignungsabklärung zielen auf Gefühle, mit welchen sich Aussagen über die Interaktionsfähigkeit mit anderen machen lassen. Dieser Test-Teil ist nicht entscheidend, denn der Kennenlern-Kaffee kann ein ganz anderes Bild hinterlassen. Er zeigt aber eine Form der Selbstreflexion, die für die spätere schamanische Arbeit benötigt wird.

    3. Passt die Ausbildung zum Schamanismus Experten / zur Expertin auf Sie?
      Unsere Test-Kriterien zielen auf eine Einschätzung ab, wie gut jemand kritisch mit sich selbst umgehen kann. Die Experten-Ausbildung fordert tiefes Befassen mit sich selbst. Wer sich zum Beispiel im Leben sehr oft als Opfer sieht, ist gerne bereit, Verantwortungen über die eigenen Geschicke unbewusst abzulehnen. Das verhindert gerne einen freien Zugang zu eigenen inneren Werten.

    4. Eignen Sie sich als Therapeut, als Therapeutin?
      Diese Frage ist natürlich nicht vollständig beantwortbar, aber es gibt Tendenzen, die eine Eignung früh in eine Richtung erkennen lassen können. Therapie ist keine direkte Lebenshilfe, sondern eine indirekte. So verhindert ein Helfersyndrom zum Beispiel sauberes Arbeiten, Machtgehabe eine ethisch korrekte Kundenbeziehung. Fantansie und Realitätssinn gehen Hand in Hand für die sogenannte Rahmenarbeit.

    Haben Sie den Schamanentest schon gemacht? - Teilen Sie uns bitte Ihre Erfahrungen mit, auch anonym sind Rückmeldungen gerne willkommen. Wir danken herzlich.



    Schamanenschule

    Neue Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen


    Die Stube möchte den Herbst ruhig angehen. Es wird wieder zu Kennenlern-Terminen kommen, da es Plätze zu füllen gibt. Die neue Gruppe darf mit einem starken Kern neu wachsen und sich entfalten. Wir werden in dieser Neuformung unsere Aufmerksamkeit auf Menschen lenken, die auf die Ausbildungen passen. Neben dem Eignungstest von oben, sind uns persönliche Bewegungen wichtig:
    • innerer Drang, mehr aus sich machen zu wollen
    • Bereitschaft, sich tief auf sich selbst einzulassen
    • Möglichkeiten, die Vergangenheit anzuschauen, um mit ihr in eine starke Zukunft zu gehen
    • Menschlichkeit im Sinne esoterischer Unabhängigkeit: Selbstverantwortungsbewusstsein

    Lernen Sie uns persönlich kennen!




  • schreibt über Schamanismus-Therapie

    Schamanische Ahnenrituale, die Kraft der Vergangenheit nutzen: Selbstdefinition durch Reinigung des Ahnenfeldes. Schamanenfeuer zeigt die Therapie des Ahnenfeuers.

    Jul
    2016

    07


    Das Erbe der Ahnen

    Die Vergangenheit der Ahnen therapeutisch umsetzen


    Die diesjährigen Obwaldner Schamanismus Tage stehen ganz im Zeichen der Ahnenarbeit. Schamanenfeuer leitet ein dreitägiges Seminar zum Thema Ahnen, Bereinigungen der Ahnenordnungen und Integration der Ahnenkraft in den Alltag. Die Schamanismus-Schule nimmt daran teil und darf vieles mitnehmen. Gerne berichten wir über tiefgehende Erkenntnisse, woher man kommt, wer man ist und wie man die Vergangenheit der Ahnen in sein Leben positiv integriert.


    Was sind Ahnen?

    Die Ahnen werden im Schamanismus gross geschrieben. Das verleiht zuweilen ein mysteriöses Bild über alte Riten, Bräuche und grossen Vergangenheiten. Doch es ist ganz banal: jeder Mensch hat eine Mutter und einen Vater. Diese hatten wiederum Eltern. Jede Generation weiter zurück ist also eine Potenz der Zahl zwei. Das sogenannte Ahnenfeld besteht aus der Kummulierung dieser Personen in den Generationen. Gemäss Weltbevölkerungsbericht des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen wurde die Sieben-Milliarden-Menschen-Marke am 31. Oktober 2011 überschritten. Schätzungen nennen 106 Milliarden jemals geborene moderne Menschen. Das sind eine ganze Menge.
    Am Ritual-Wochenende hatten wir pro Ahne eine Kerze. Natürlich hätten wir die ganzen Schweizer Berge hell erstrahlen lassen, hätten wir allen Ahnen eine Kerze entzündet. Wir gehen nur einige Generationen zurück. Das macht besonders auf das unmittelbare Erbe der Ahnen Sinn.


    Exponentiale Ahnen-Generationen
    Ahnen in der Generations-Linie



    Das Erbe der Ahnen

    Stellt man sich die Frage, was man von den Ahnen geerbt hat, ist man mit Vermögen, Ländereien und Häusern schnell am Ende der Ideen. Man hat aber viel mehr bekommen: die Gen-Struktur ist als wichtiger lebensbeinflussender Teil zu nennen. Weiter werden Verhaltensweisen den Nachkommen weiter gegeben. Hier wird es spannend, denn diese Verhaltensweisen haben einen direkten Einfluss auf unsere Lebensqualität. Die Rituale vom Schamanenfeuer haben es verstanden, diese Ordnungen greifbar zu machen. Schritt für Schritt erleben wir, wie stark wir mit diesem Erbe verbunden sind. Es finden schamanische Reisen und wohl aufeinander abgestummene kleinere Rituale statt, die es einem erlauben, tief in sich selbst als Kind der Ahnen einzutauchen.
    Spätestens bei den Lebensmustern wird das Beschreiben der übernommenen Güter ein ganz persönlicher Teil, der in die Privatheit eines jeden reicht. Das Feld der Ahnen wird mit den Mustern angefüllt. Darunter sind auch einige Erbschaften, die man eigentlich nicht möchte. Das können Verhaltensweisen wie z.B. Mutlosigkeit und aktive Selbstwertminderung sein.


    Therapie im Feld der Ahnen

    Auf schamanische Weise wird das Ahnenfeld geformt und liegt schliesslich in Form vieler Kerzen vor einem. Sich dem Feld zu nähern ist schon ein Erlebnis: es beginnt, nach den eigenen Ahnen zu riechen und man taucht in das Feld ein, als ob man wieder die Wahrnehmungen als kleines Kind hätte. In einem solch geschaffenen Raum wird es machbar, rituell Dinge bei den Ahnen zu belassen, die einem das heutige Leben erschweren.
    Es geht nicht darum, sich von den Ahnen abzuwenden, sondern sie ins eigene Leben zu integrieren. Dabei finden sich Orte im Feld, an welchen man spüren kann, wo die beschwerenden Dinge her kommen. Man beginnt zu verstehen, dass diese Dinge in der damaligen Zeit Sinn machten und es manchmal gar nicht anders ging. Ehrenvoll lassen sie sich dort plazieren, ohne Vorwürfe zu machen. Man sorgt sich um das Wohl der Vergangenheit.
    Als Teil des Feldes kann das eigene Leben einmal als Folge der vergangenen Ordnungen erlebt werden. Da finden sich mehr Dinge bei einem selbst mit einem Bezug zu früher, als man denken würde. Es ist richtig gut, dass all dies einmal greifbar vor einem liegt.
    Das Ahnenfeld wird gereinigt werden. Dieses Wissen über das vor einem liegende Ritual verändert die Wahrnehmung des Feldes. Ein letztes Mal wird auf Unzulänglichkeiten geschaut, wird informiert, dass die Wirkung gewisser Dinge weit bis in die Urenkel hinein das Leben erschwert. Man findet dabei eine starke Selbstdefinition und ein Verständnis für das eigene Leben. Indem die Ahnen von Beschwerungen befreit werden sollen, stellt sich eine neue Freiheit ein.


    Reinigung des Ahnenfelds

    Der nächste rein schamanische Ritual-Teil beseitigt den Einfluss des Zurückgebrachten auf endgültige Weise. Dies ist der einzige Moment des Rituals, den Schamanenfeuer und die Schamanenstube ohne die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchführen. Wir entsorgen das Ungewollte.
    Es macht Sinn, das Feld dieser Ahnenlinien von jemand anderen säubern zu lassen: die Verantwortung über sauberes Putzen liegt in fremden Händen, die es gewissenhaft durchführen.
    Die Rückkehr in die Zukuft mit einer unbelasteten Vergangenheit ist ein Moment, der einem fast unwirklich erscheint. Man realisiert schlagartig, dass einem alles offen steht. Das bereinigte Ahnenfeld hat eine unmittelbare Wirkung auf einen. So vieles ist eigentlich überflüssig gewesen im eigenen Leben, so vieles hat die Lebensqualität verschlechtert. Nun steht man da vor seiner Herkunft und spürt die Freiheit, sein Leben heute zu verändern. Negative Gefühlsmuster, Vermeidungen, Ängste und Scheu sowie falsches Gewissen sind nicht mehr nötig. Mehr noch: sie werden nicht mehr durch die Ahnenkraft genährt. Man ist frei, zusammen mit den Ahnen.
    Die Begleitung dabei ist wichtig: wer auf einmal frei von vielen Belastungen ist, muss sich erst einmal zurecht finden. Eigentlich war es ja einfach, mit den Unzulänglichkeiten zu leben. Sie gaben einem Sicherheit, selbst wenn sie negativ waren.
    Die Arbeit im Ahnenfeld verhindert die Möglichkeit an der Basis, dass man wieder wie gewohnt in diese alten Muster zurück fällt. Die Klarheit der neu gewonnen Freiheit wird tief verankert und fordert, ab jetzt sein Leben neu zu gestalten.
    Der Seminar-Aufbau hat dies schon vorbereitet und man fühlt sich nicht verloren, sondern kann intensiv spüren, wie sich einem Wege auftun. Es ist tiefe Nacht, da sich die Ahnenkräfte in den erneut entzündeten Kerzen aufs Neue formt. Das Schreiten durch das Feld hin zum eigenen Leben, lässt die Ahnen einem den Rücken stärken und das Recht auf ein eigenes Leben hoch aufleuchten.
    Man schreitet durch das Feld zeremoniell ins eigene, neue Leben.


    Schamanisches Trommeln am Ahnenfeuer


    Selbstdefinition in Freiheit

    Die automatisch vorgenommene Selbstdefinition erhöht das Gespür für einen selbst. Der Ausklang am dritten Tag lässt einen zum Schluss vom Berg runter fahren und bewusst und klar in den eigenen Alltag hinein gleiten. Neudefinitionen durch die gewonnene Freiheit erreichen uns schon nach wenigen Tagen per Mail. Teilnehmer leben nach kurzer Zeit ein komplett neues Leben und erfreuen sich an einem freien Lebensgefühl. Es geht mit klaren und festen Schritten voran.

    Die Ruhe der Ahnen
    Dieses Ritual vom Schamanenfeuer möchten wir gerne empfehlen. Seine Wirkung ist unmittelbar und unglaublich verändernd. Schamanenfeuer wird es sicher wieder einmal durchführen. Es zeigt auf verblüffende Weise, wie sich schamanische Arbeit und Therapie harmonisch ineinander finden.

    Danke Schamanenfeuer!





  • schreibt über Schamanismus-Therapie

    Therapeutischer Fluss im Schamanismus: wie Therapie und Schamanismus in Ebenen verlaufen, in der Kunst des Zuhörens und auf schamanischen Reisen

    Mai
    2016

    06


    Fluss Stein

    Die Bewegung während Schamanismus Therapien


    Therapien finden ihren eigenen Entwicklungsweg. Nach der probatorischen Sitzung können sich verschiedene Mögllichkeiten auftun, denen man als Therapeut folgen möchte. Der Kunde, die Kundin wir dabei in die Vorgehensweisen miteinbezogen. Und dann geht es los: man bewegt sich in den vereinbarten Richtungen. Ein Schamanismus Therapeut ist sich wie jeder andere Therapeut stets über die Zielvereinbarungen, die eingeschlagenen Wege und die aktuellen Geschichten bewusst. Neben vielen Hilfsmitteln stehen dem Therapeuten Kompetenzen zur Seite, mit denen er oder sie arbeitet: Objektivitäten, Meta-Ebenen, Selbstreflexion usw.


    Die Kunst des Zuhörens

    Neben Techniken der Gesprächsführung, die man sich aneignen kann, gibt es Grundhaltungen des Therapeuten, der Therapeutin, die dem Fluss der therapeutischen Gesprächs mehr Ausdruck verleihen können. Kunden erzählen z.B. von Erlebnissen, die sich in ihrem Leben abspielen. Dieses Erzählen findet seltenst rein sachlich statt, sondern unter den Worten findet sich gerne ein Bedürfnis. Dieses zeigt sich in der Intonation, in der Gestik und in der Art, wie Dinge erzählt werden. Das Erzählen soll also eine gewisse Wirkung haben, teilweise sogar auf manipulative Art. Im Laufe einer Therapie wird vielleicht immer wieder ein Thema angesprochen, dem besondere Aufmerksamkeit zustehen soll. Als Zuhörer nimmt man das wahr, als Therapeut notiert man es sich selbstverständlich.
    Bedürfnisse und Absichten unter dem Erzählen von Geschehnissen möchten bestätigt werden. So ist man zuweilen geneigt dazu, mal zu nicken, sich mal erstaunt zu zeigen, zu lächeln oder auf sonstige Weise Zustimmung zu zollen. Das tut man in normalen Gesprächen automatisch. Was aber, wenn von Schamanismus Therapeuten verlangt wird, dass sie sich bewusst sind über das Bedürfnis? - Wird dann das zustimmende Nicken zu einem reinen Schauspiel?
    Hier kommen die inneren Fragen untenstehender Ausgaben der Schamanismus Zeitung zum Zuge: "was macht das mit mir? (als Therapeut)" und "was soll das mit mir (als Therapeut) machen?"


    Schamanismus ZeitungSchamanismus Zeitung
    zum Thema Egoismus als Wahrnehmung
    Schamanismus ZeitungTeil zwei des Themas:
    Egoismus als Wahrnehmung

    Therapie-Flüsse

    Es gibt mehr als einen Fluss in der therapeutischen Arbeit. Zum einen ist da die Bewegung hin zum Erreichen der Zielvereinbarung, zum anderen der Erzählfluss, dem man folg. Darunter findet sich die Wahrnehmung der Bedürfnisse mit der Frage: was möchte der Kunde, dass ich denken soll? Die Kunst besteht in den Augen der Schamanenstube darin, sich stets in allen Flüssen bewegen zu können. Ob das in fliessenden Wechseln oder gleichzeitig passiert, spielt keine Rolle. Die Wechsel dürfen vielleicht recht häufig passieren, um auf den Fluss-Ebenen zu denken und empfinden.

    Therapie-FlüsseEbenen bei Kunden-Erzählungen


    Der Sinn dieser Ebenen darf die Fähigkeit sein, Erzähltes aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können. Das Ebenen-Denken und -Empfinden hier in der Theorie zu beschreiben ist einfach. Das Umsetzen in die Praxis ist sehr schwierig beizubringen. Zumal je nach Erzählung natürlich noch andere Ebenen hinzu kommen: inhaltliche, systemische, prozessorientierte, ursachenorientierte, Konsequenzen usw. Am Ende hat man ein Sammelsurium von möglichen Objektivitäten, die in ihrer Anzahl Verwirrung schaffen können. Die Verwirrung kann so gross werden, dass man alle Ebenen fallen lässt und nur noch zuhört. Das führt in therapeutischen Sitzungen gerne dazu, dass man nach dem Erzählen der Kundschaft keinen Schimmer hat, wie es weiter gehen soll. Aber genau deshalb ist der Kunde da: alles, was innerhalb der "normalen" Ebenen rauszufinden ist, hat der Kunde selbst schon längst analysiert.


    Den Verlust der Ebenen vermeiden

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, im Ebenen-Denken oder in sogenannten Objektivitäten zu bleiben. Wie bei jedem "Problem", ist auch das Verlieren der Ebenen von Vorankündigungen begleitet. Man merkt, wenn man das geistige Rumrennen zwischen den Flüssen verliert. Diesen Punkt der Gewahrwerdung kann man sich bewusster machen (Trigger setzen). Merkt man es, kann man einen Ebenensprung machen, der vielleicht gerade sinnlos ist, aber er hält einem in seiner therapeutischen Zuhörer-Position.
    Es ist möglich, einige der Ebenen als emotionale Grundhaltung zu leben. Nehmen wir zum Beispiel die Ebene des Therapie-Ziels. Man sitzt mit einem Kunden da und taucht gerade in seine Problemschilderung ab. Man sitzt aber immer noch da, was die Ebene des Therapie-Ziels halten kann. Die Selbstwahrnehmung kann wie ein Grundgefühl aufzeigen, was man da gerade macht: man therapiert. Das kann man das Ebenen-Gefühl nennen.
    Weiter kann einem das Notieren der aktuell vorhandnen Ebenen helfen. Vielleicht nicht in ihrer Gänze, weil einem das erschlagen kann. Aber die im Moment als wichtig empfunden Flüsse dürfen aufgemalt oder beschrieben werden.

    Zusammengefasst:
    • Ebenen-Sprung beim Merken, dass man nur noch zuhört
    • Ebenen-Gefühl
    • Notieren der aktuellen Flüsse


    Fluss Schamanenreise

    Flüsse in schamanischen Reisen

    Es gibt auch auf schamanischen Reisen verschiedene Ebenen der Wahrnehmung. Als Anfänger ist man geneigt, in der Geistwelt als störend empfundene Dinge gleich mal zu entfernen. Dieser Reflex ist nachvollziehbar. Sehr viele uns bekannte "Schamanen" arbeiten sogar erfolgreich nach dem Prinzip: da stört etwas, also weg damit. Diese Form eines einfachen Schamanismus wirkt sehr natürlich und intuitiv. Hier braucht es kein Ebenen-Denken, das hat aber auch nichts mit einer Schamanismus Therapie zu tun.
    Die Wahrnehmungen auf schamanischen Reisen sind von eigenen Befindlichkeiten und eigenen momentan vorherrschenden Gefühlen und Ordnungen stark beeinflusst. Das lässt sich vielleicht an einem Beispiel verdeutlichen: man kommt nach den Ferien nach Hause und vieles, das einem vor den Ferien noch genervt hat, ist zwar noch da, aber der Einfluss ist nicht mehr nervend. Wir Menschen werten sehr oft auf der Basis unserer Befindlichkeiten. Die Schamanenstube ist der Meinung, wenn wir auf Auftrag in fremden Geistwelten unterwegs sind, haben unsere Befindlichkeiten nichts dabei zu suchen. Man müsste sich also sehr sehr gut unter "Kontrolle" haben, wenn man für Kunden oder sogar für sich selbst schamanisch reist. Das tönt nach einem guten Credo, ist aber menschlich nicht umsetzbar. Auch hier gibt es Hilfen, die man beüben kann.


    Miteinbezug des Zweifels

    Einer der Hilfen ist der Zweifel. Dieser ist auf ersten schamanischen Reisen oft hoch und verhindert teilweise schamanische Wahrnehmungen. Die Schule für Schamanismus Therapie geht hier den Weg, den Zweifel erst einmal beiseite zu lassen, indem wir Zeit für den Zweifel schaffen. Schamanisches Reisen ist in erster Hinsicht ein Erleben. Danach oder in Pausen gönnt man sich Zweifel-Zeit. Spannend ist noch zu erwähnen: trotz hohen Zweifels wird besonders zu Beginn einfach auf schamanischen Reisen gehandelt, sprich man verändert Dinge, die zweifelsfrei so wohl nicht sein sollten oder da nicht hin gehören.
    Hat man die "Fähigkeit" erreicht, schamanische Reisen zu erleben, kann man beginnen, Dinge auf einen wirken zu lassen. Hier kommt wieder die Frage auf: "Was macht das mit mir?". Selbst die Folgefrage, was es mit einem machen soll, darf Einzug halten in den Reise-Alltag. Damit ist man wieder als vernunftbegabtes Wesen unterwegs. Die Aufmerksamkeit auf sich selbst ist gegeben. Erst jetzt ist ein Zweifeln wieder sinnvoll: als eine Form der Selbst-Reflexion.


    Techniken auf schamanischen Reisen

    Viele Techniken seit Castaneda bis heute sind hilfreich, sich Dinge nicht nur frontal anzuschauen, sondern sie von verschiedenen Ebenen her im Fluss des Geschehens auf sich wirken zu lassen. Was bei Castaneda die Emanationen des Adlers sind, setzt die Schamanismus Therapie der Schamanenstube in sogenannten Weltenwechseln um. Ferner dürfen z.B. im abgehaltenen Rat der Geister die Konsequenzen möglicher Handlungen besprochen werden.
    Solche und weitere Techniken auf schamanischen Reisen dürfen zu einem Ich-Gefühl führen, die Wahrnehmungen nicht nur relativiert, sondern in Betrachtung aller Einflüsse auf ein Geschehen zu klareren Entschlüssen führt. Damit ist nicht ein Egoismus gemeint, der sich über andere stellt, sondern es geht um die Achtsamkeit des Therapeuten selbst. Das kann selbst in einer bescheidenen Haltung passieren, ohne sich aufzuplustern.



    Ausbildung als Schamanismus Therapeut
    Unsere Schule für Schamanismus Therapie widmet sich diesen Grundhaltungen im Umgang mit Kunden und auf den schamanischen Reisen. Das lässt sich in unseren Augen nicht in ein, zwei Wochenend-Seminaren erlernen, sondern stellt sich als Prozess-Weg hin zum Schamanismus Therapeuten oder Experten für sich selbst dar. Wenn sich jemand auf seine ganz persönliche Weise mit sich selbst befassen kann, erhebt sich in uns ein Gefühl des Vertrauens auf therapeutischer Ebene. Ob es richtig ist, dass wir eine Gewichtung unseres Gefühls zu einer schamanischen Arbeit als Massstab für Befähigungen setzen, beschäftigt uns seit Jahren. Es gibt klare Kriterien, aber die reichen nicht gemäss unserer Erfahrung. Vielleicht sollten wir noch mehr verfeinern?









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