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Schamanismus Alltag

Schamanismus im Alltag - Wahrnehmung und Erleben


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Hausverkauf mit emotionalem Stress


Seelenhaus

Vor sehr langer Zeit waren wir auf der Suche nach einem grösseren Zuhause für die Schamanenstube. Damals fanden wir ein Traumhaus in Thal auf der Appenzeller Strassenseite. Dieses Haus konnten wir nicht erwerben, weil unser Geld für die Bieterrunden nicht gereicht hat. Das brachte uns zur heutigen Schamanenstube.

Gerade sind wir dabei das Haus wieder zu verkaufen, das uns die letzten zehn Jahre Schutz, Wärme und Geborgenheit bot. Das ist ein grosser Schritt für uns. Wir entschliessen uns, unser Haus ohne Bieterrunden zu verkaufen. Es soll niemand das Gefühl bekommen, nicht genug Geld für seinen Traum zu haben. So haben wir Menschen gesucht und gefunden, die für uns emotional stimmen. Wichtigstes Kriterium ist die Tierliebe. Um die Stube herum gibt es viele wilde Tiere, wie viele Spatzen, Meisli, Rotkelchen, Wintergoldhähnchen, Amseln, drei Tauben, Buntspechte, Elstern und ab und an den Sperber. Im Garten gibt es den Igel, die Eichhörnchen, den Feuersalamander und sicher noch Tiere, die wir nur gehört haben. Der Teich wird von einer Libelle jedes Jahr bewacht, damit der Frosch seine Ruhe hat. Ebenso paddeln kleine Molche im Teich wohlig umher.

Diese Tiergattungen in einem Facebook-Inserat zu nennen führt zum Verbot des Inserats. Die Bots von Facebook haben entschieden, dass wir wohl Tiere über Facebook verkaufen wollen. Selbst nach eingelegtem Widerspruch gelten wir für das Fratzenbuch neu als Tierhändler. Facebook ist definitiv nicht für einen Hausverkauf brauchbar.


Makler für den Hausverkauf?

Makler fallen für uns in die Kategorie unanständiger, kompetenzfreier Lügner. Warum sollten wir jemanden engagieren, der auch nur an den bekannten Stellen inserieren kann? Können Makler bessere Fotos machen und Texte für Inserate schreiben als wir? - Nein. Wir wurden von ca. 150 Maklern als Reaktion auf unser Inserat angeschrieben oder von ihnen angerufen. Die Anrufer haben wir gefragt, ob sie lesen können. Im Inserat steht: "Makler unerwünscht". Selbst sogenannt namhafte und grosse Maklerbüros durften sich von uns anhören, wie die Schulzeit in der Primarschule abläuft: "Können Sie sich bitte notieren: Aa Bb Cc".
In unserem Briefkasten finden sich dicke Dossiers, teilweise mit Schöggeli drauf, in denen herausgestellt wird, wie gut die Makler seien. Wir konnten solche Ordnungen noch nicht mal als Schoggi runterbringen. Wir legen alles in die Rundablage. Es ist nicht nötig, einen Makler zu engagieren. Wir können bestätigen, dass man ohne Makler zu Käufern kommt. Wenn man sich etwas Zeit für Fotos, eventuell ein Video und einen Text über sein Haus nimmt, finden sich genug Käufer.
Wir mussten damals bei unserem Hauskauf erst einmal den Makler loswerden und haben ihn rausgekauft. Das liess einen anständigeren Hauskauf zu. Das Hauptargument von Maklern ist ihre sogenannte Datenbank mit potentiellen Kunden. Wir meinen aber, wer ein Haus kaufen will, der schaut sich selbst um. Insofern sind alle Namen auf so einer Liste keine Käufer für unser Haus.


In der Hand der Natur

Wir legen den ersten Entscheid für in Frage kommende Käufer auf dem Umgang mit Tieren. Das können wir natürlich nicht testen. Aber wir können schauen, wie die Natur auf die jeweiligen Käufer reagiert. Ebenso achten wir darauf, wie das Haus selbst reagiert. Bei den allerersten ist zum Beispiel ein Bild herunter gefallen, das seit zehn Jahren an seinem Platz hing. Ein Bild von Avalon mit einem gespannten Pfeilbogen. Das liess uns aufmerksam werden: "Passt auf!". Der Marktwert unseres Hauses wäre in der derzeitigen Immobiliensituation um eine halbe Million höher als der von uns ausgerufene Preis. Wie gesagt: keiner soll das Gefühl haben, dass sein Geld nicht reiche.
Das erste Paar wollte handeln, also gingen wir ein wenig runter. Dann wollte es mit nicht wirklich stichhaltigen Argumenten weiter handeln. Die Ordnung durch das herunterfallende Bild und einer zusätzlich geplatzten Glühbirne war besiegelt. Nein danke. Wir handeln nicht mit euch und setzen den Preis wieder rauf.


Emotionale Auf und Abs

Wir haben diesem Haus viel zu verdanken. Es hat uns nach kurzem anfänglichem Rumgezicke sehr viel ermöglicht. Die riesigen und hohen Räume haben uns und unsere Kunden weit nach vorne gebracht. Das hier ist unser Traumhaus. Könnten wir es mitnehmen, würden wir es einpacken.

Es gibt nach dem ersten Paar gleich weitere interessierte Paare. Das erste hat sehr schöne Zeiten mit uns am Tisch verbracht, geplaudert, erzählt und sie haben sich auch emotional etwas geöffnet. Zwischendurch gab es Aussagen, die uns innerlich aufschrecken liessen. Da wurden Dinge im Gespräch umgedreht und versucht, emotional Druck aufzubauen. - Wir haben uns gefragt, ob sie sich wohl unsere Website überhaupt etwas angesehen haben? Wir unterrichten emotionales Wahrnehmen. Könnte es sein, dass wir emotionale Spielereien wahrnehmen können?

Das Ganze lief wie ein Greedy Therapie-Gespräch mit Reflektionen: wo sind die schönen Dinge, wo sind wir emotional daran, uns abzuwenden? Aber wir selbst sind nicht die einzigen, die Wirkungen wahrnehmen. Bei einem dieser Gespräche haben wir gehört, wie die Elstern draussen Alarm schlugen. Zufälligerweise verliessen die potentiellen Käufer das Haus über den Wintergarten und haben das gar nicht mitbekommen. Als wir danach ums Haus gingen, um die Haustür zu schliessen, bemerken wir draussen ein Schlachtfeld. Mitten drin sitzt der Sperber und fliegt davon, als er uns sieht. Er hat eine der drei Tauben über den ganzen Sitzplatz und den Garten verteilt.
Tags darauf sehen wir die zwei übrigen Tauben und wissen: es war die stets zerzauste dritte Taube. Es kommt das Gefühl auf: für das Haus es ist Zeit, mit Altem aufzuräumen. Wir machen eine schamanische Reise zum Hausgeist. Er meint nur: "es ist, was ist". Später am Abend kommt die Frage der Käufer: verkauft ihr uns das Haus? - Wir sagen ja, das können wir uns vorstellen.


Solange nichts verkauft ist, ist alles unsicher

Wir machen gemeinsam einen Plan aus, wie der Hauskauf und alles drum herum laufen sollen. Wann macht wer was, was machen wir noch am Haus etc. - Alles steht, ein gutes Gefühl.
Leider verstreichen fast zwei Monate und wir merken, wie wir unsere Termine nicht mehr guten Gewissens aufrecht erhalten können. Unsere Planung kippt. Es gibt einen Zeitplan, wann der Termin für das Zahlungsversprechen der Bank ist und wir dann den Termin beim Grundbuchamt machen können. Das gab uns die Möglichkeit, Termine auf Madeira zu machen und ein Mietshaus zu reservieren.
Nach langer Wartezeit wird uns mitgeteilt: nein, sie werden die abgemachten Termine nicht einhalten können. Man erklärt uns, wir könnten ja trotzdem den Termin beim Grundbuchamt machen, auch ohne ein unwiderrufliches Zahlungsversprechen. Stopp! So war das nicht abgemacht. Wir haben besprochen, wie das laufen soll und wir alle waren einverstanden. Wir fragen drei Mal nach, ob das wirklich so gemeint ist. Drei Mal bestätigt man uns, wir könnten es ja anders als abgemacht machen. In uns steigt grosses Misstrauen auf. Unsere Zusage platzt. Fast zwei Monate für ein Zahlungsversprechen und dann den Ablauf umdrehen? - Unser Vertrauen ist weg.

Wir durchleben Tage des Nachdenken, des Hineinfühlens und Abwägen, wo ist unsere Ehre durch das Verraten-Werden verletzt und warum genau fühlen wir uns jetzt betrogen. Verträge sind uns wichtig, die bricht man nicht und sagt dann, man sei ja selbst schuld, wenn man den Termin jetzt nicht auf Gutglauben mache. Unsere Verkaufszusage und die ganze Planung ist nichtig. Wir entschliessen uns jetzt alles anders zu machen.


Der Schnellere gewinnt

Wir entschliessen uns allen mitzuteilen: wer zuerst unterschreibt, dem gehört das Haus. Die Inserate liefen permanent weiter und neue Interessenten durchliefen das Kennenlernen. Und ja, es gibt gleich nach dem Entscheid "der Schnellere gewinnt" Interessenten, bei denen die Natur reagiert: alles ist friedlich, der Buntspecht turnt an den Stangen rund ums Vogelhaus herum, das Eichhörnchen zeigt sich sogar zweimal direkt am Teich, als wir am Tisch mit Käufern sitzen und es sehen können.
Es fühlte sich gut für uns an, als wir die Verantwortung über den Hauskauf dem Haus und der Natur selbst überliessen. Nach dem Startschuss sind gleich dreieinhalb Parteien da. Alle drei Paare passen auf ihre Weise zum Haus und zur Natur.

"Der Schnellere gewinnt" - was für eine dumme Idee!
Das ältere Paar ist geschockt. Das verstehen wir gänzlich nicht. Schliesslich haben sie sich nicht an die Abmachung gehalten. Das jüngere Paar schafft es in kürzester Zeit alle Unterlagen richtig zusammen zu stellen und schickt uns das Zahlungsversprechen. Wir staunen, dass das anscheinend doch zügig gehen kann. Bravo!

Ab jetzt überschlagen sich die Ereignisse im Minutentakt. Seit drei Wochen ging unser Garagentor nicht mehr ganz zu. Also lassen wir es reparieren. Bevor der Monteur kommt, fahren wir zum Einkaufen. Just in dieser Zeit trifft das Versprechen der Jüngeren ein. Tja - das Garagentor funktioniert vor der Reparatur wieder. Das Grundbuchamt ruft an, während der Monteur am Tor arbeitet und mögliche Fehler sucht. Das jüngere Paar hat den Termin. Gleich darauf ruft das ältere Paar an und hat es möglich gemacht, die Unterlagen auf einmal sehr schnell zu haben (vorher mussten wir fast zwei Monate warten). Das dritte Telefon ist das Grundbuchamt, das einen früheren Termin mit dem älteren Paar ausgemacht hat. Der Monteur ist mittlerweile weg. Und die Tür des Tors geht nicht mehr zu. Keuchust!

Abgeschlossen ist es erst, wenn der letzte Kugelschreiber vom Kaufvertrag abgehoben wird. Es gibt ein drittes Paar. Ihnen teilen wir alles mit. Sie wollen auf Standby bleiben und warten, was passiert. Es ist, was ist. Anderentags geht die Türe zu als wäre es nie anders gewesen. Hallo Hausgeist, spinnst du?


Sich selbst bemächtigendes Helfersyndrom

Wir können mit dem älteren Paar sprechen. Sie sind im Moment vorne. Wir wollen herausfinden, warum sie sich nicht an die mündliche Abmachung gehalten haben. - Es geht sehr lange im Gespräch, bis ihnen trotz klaren Nennens überhaupt bewusst wird, was sie getan haben. Wir sitzen auf unserer Bank und hören zu. Irgendwann kristallisiert sich heraus, dass man die Änderung der Abmachung uns zu Liebe machen wollte. - Sie hätten gemerkt, dass wir uns unsicher und gestresst gefühlt hätten und wollten uns damit helfen. Das liege am Helfersyndrom.

Wir wissen um die grosse Gefahr von Helfersyndromen. Leider haben das sehr viele Menschen, sogar solche die legitimiert mit anderen Menschen arbeiten. Dieses Helfersyndrom hat in diesem Fall dazu geführt, dass sie vertragsbrüchig wurden. Es ist eine Anmassung, Aktionen durchzuführen, weil man denkt, man helfe damit. Hilfe wird nur zu Teil, wenn darum gebeten wird. Alles andere empfinden wir als übergriffig.

Mit dem Verstehen, weshalb man den Ablauf ändern wollte, müssen wir in die Selbstreflektion. Ein Mitleid wegen attestiertem Helfersyndrom würde so oder so dazu führen, dass wir die Käufer nicht mehr wollen. Aber das wäre eine Reaktion von uns und der Verkaufsentscheid liegt gar nicht bei uns, er liegt beim Haus. Dennoch müssen wir damit klar kommen. Unser Nachdenken nach dem Treffen führt uns zurück zum Gedanken an die Natur. Wir haben von Beginn an als eine Art Zuni-Ritual der Natur die Entscheidung abgegeben. Damit sind unsere Empfindungen aussen vor. Eigentlich mögen wir die beiden Käufer - bis auf das Syndrom. Wir belassen ihre emotionalen Fehler in ihren Systemen. Wir legen uns schlafen.


Der Entscheid

Das jüngere Paar meldet sich per Mail noch während unserem Gespräch mit dem älteren Paar. Sie schreiben, dass sie aufgeben. Sie können keinen früheren Termin realisieren. Das Mail sehen wir erst am anderen Morgen. Damit ist die Sache definitiv entschieden. Das Rennen hat das ältere Paar gemacht.

Unsere Bank wollte das Zahlungsversprechen, um die Penalty des leicht vorzeitigen Ausstiegs aus unserer Hypothek anschauen zu können und alles richtig in die Wege zu leiten. Wir sprechen mit der Bank, dass die ursprüngliche Art, wie wir verkaufen wollten, jetzt doch anders läuft. Wir können das klären. Wir müssen einfach am Tag der Unterschrift das Zahlungsversprechen der Bank zustellen.

Unsere Termine auf Madeira sind mittlerweile längst hinfällig. Die aktuelle Omikron Corona-Variante macht zudem Portugalreisen schwierig. Nach der Unterschrift werden wir alles neu organisieren müssen. Die Zusagen, was und wann was in der Phase bis zur Schlüsselübergabe passieren wird, sind alle hinfällig. Wir werden das erst wieder anschauen, nachdem wir uns aus diesem ganzen Prozess gelöst haben. Wir haben momentan die Nase voll. Mittlerweile ist hier Schnee gefallen. Für die Vögel draussen haben wir Speckschwarten zum Picken.


Grundbuchamt

Die Unterschrift wird geleistet. Damit ist für uns diese emotionale Reise des Verkaufens vorbei. Der Tag verläuft sehr schön und harmonisch. Ein schönes Abendessen krönt die Unterschriften. Was wir nicht wussten: das ist nur ein Kaufvertrag. Sicherheit für die Käufer gibt es erst beim Eintrag ins Grundbuch. Das ist uns nicht recht. Es lässt sich aber nicht ändern, sonst müssten die Käufer die Steuern für 2021 bezahlen. Wir müssen den Eintrag nächstes Jahr kurz vor der Übergabe machen. Ob das ein gutes Gefühl bei den Käufern gibt? - Wir stehen so oder so zu unserem Wort. Nach dieser ganzen Odyssee können wir verstehen, dass eine Unsicherheit bleibt. Das Grundbuchamt ist hier nicht hilfreich. Schade. Aber da müssen alle jetzt halt durch. Wir brauchen eine Auszeit.

Wie man ein Haus für alle auf schöne Weise verkauft, können wir nicht beantworten. Wir hätten es gerne so gemacht. Jetzt ist alles klar und gegessen. Einen Tipp für den Verkauf eines Hauses haben wir nicht. Wir können nur sagen: Makler braucht es nicht, Käufer finden sich mehr als genug. Einfach etwas Geduld haben.

Wir sehen die Freude in den Augen der Käufer. Jetzt ist alles gut.

Spaniens Süden


Spanien

Kurze Wahrnehmung von Spaniens Süden

Die Schamanenstube ist für zehn Tage nach Spanien gereist, in die Gegend von Almeria. Die Flüge von Zürich her fliegen über Madrid. Das Reisen benötigte volle zwölf Stunden, was ziemlich anstrengend war. Deshalb liessen wir erst die Reisestrapazen sich etwas setzen.

Eindruck der Landschaft

Man glaubt es kaum, aber der Süden Spaniens ist als Wüste oder zumindest Steppe zu bezeichnen. Es ist karg, extrem dünn besiedelt und riesengross. Vor der Küste finden sich Hügel und Berge, die ein ründliches Bild von sich geben. Sie sind nicht hoch und schon so weit erodiert, dass sie eine Weichheit an den Tag bringen, die wir nicht erwartet haben. Ihre Farbe reicht von dunkelbraun bis in ein helles Gelb hinein. Die Gesichter der Felsen (Pareidolie) sind alle sehr alt. Sie wirken etwas erschöpft. Sie liegen alle sehr friedvoll einfach da. Es macht einen etwas traurig zu sehen, was das Alter mit einem machen kann.

Gesprächskultur

Wir kommen täglich mit mehreren Menschen in Kontakt und haben schöne Gespräche. Es scheint ein wichtiger Bestandteil der spanischen Kultur zu sein, miteinander zu sprechen. Spanierinnen und Spanier lieben Gesellschaft und sind sehr kontaktfreudig. Oberflächliche Gespräche gibt es vom ersten Wort her nicht. Man ist sofort in privaten Gesprächen. Man erfährt von den aktuellen Situationen, in der sich jemand befindet und taucht ab in Gespräche über Gefühle und tiefgreifende Dinge. Bei uns verwandelt sich das aufgrund unserer Art oft in eine Art Therapiegespräch. Die Freude der Menschen hier ist gross, wenn sich jemand Mühe gibt, hilfreich zu sein. Hier versucht jeder dem anderen irgendwie zu helfen. Das ist ganz anders als in der Schweiz und ganz anders als z.B. auf Kreta (siehe unser Bericht über Kreta ). Wir erleben ganze Nachmittage bis weit in die Nächte hinein mit tiefgehenden Gesprächen. Einfach toll!

Lebensgefühl

Die Menschen hier erscheinen uns aussergewöhnlich friedlich, ja  sogar friedliebend. Man plant nicht so viel, sondern schaut einfach, was kommt. Damit verlieren viele Gedanken und Sorgen an Wichtigkeit. Man muss nur miteinander reden, dann ist alles ganz einfach. Nach kurzer Zeit relativieren wir selbst schon viele unserer Gedanken und Pläne. Wir merken, wir vertiefen uns manchmal zu stark in Details, deren Gewichtung wir falsch ansetzen. Damit verwehrt man sich eine positive Sicht auf die Dinge. Es ist schade um die vergebene Lebensqualität. Das haben uns die Spanier indirekt lernen lassen. Danke schön!
Hier in der Schweiz hat man in unserem Alter seltener mit Jüngeren zu tun. Das ist ganz anders in Spanien. Die Offenheit, Freundlichkeit und die Freude an Menschen spüren wir von Menschen jeden Alters. Sie ist nicht gespielt, sie ist echt. Die Themen der Jüngeren sind dieselben wie bei den Älteren: es geht um Beziehungen jeder Art und die Arbeit. Einzig hören wir heraus: da ist eine gewisse Angst vor Technik, respektive vor IT. Jeder hat zwar ein Smartphone (teilweise uralte Dinger), aber die werden nicht als Computer wahrgenommen, sondern als Kommunikationsmittel. Von der Putzfrau während der Arbeit hin zu den Menschen auf der Strasse: alle reden ständig – wenn nicht im direkten Kontakt, dann am Handy.
Aufgefallen ist uns die hier herrschende Angst vor der Polizei. In der Schweiz ist das Bild des „Freund und Helfers“ noch irgendwie da. In Spanien scheint die Polizei menschenfeindlich zu sein. Das müssen wir noch anschauen.
Zum Glauben: es gibt ein sehr präsentes Christentum und gleichzeitig die sogenannten Alternativen. Beide verstehen sich. So finden unser Orakelsee und das Kartenlegen höchsten Anklang: viel mehr als im Rest Europas.

Ein körperlicher Eindruck

Unser körperliches Befinden ist schlecht. Die Knochen schmerzen, wir sind oft sehr müde. Im Gegensatz dazu steht Kreta: drei Tage Kreta und man fühlt sich gesund. Dennoch gehen wir nochmals nach Spanien. – Und berichten…

Nein zu Samsung - Rückschlag für digitale Therapien


Digitale Therapie der Zukunft und Rückschläge


Nach unserem ersten Blog-Eintrag hat sich die Lage komplett geändert. Die anfänglichen Abzüge von Digitec wurden zunichte gemacht. Die Schamanenstube erhält den vollen Preis zurück. Das revidiert das Bild von Digitec, das wir am Schalter erlebten, erheblich. Unser neuer, positiver Bericht:

Die koreanische Firma Samsung versprach mehr, als sie jemals hätte halten können. Mit dem Samsung Galaxy Note 7 wären technisch auf einmal Dinge möglich geworden, die auch der Therapie grosse Möglichkeiten eröffnet hätten. Man weiss es leider: das Note 7 ging in Schall und Rauch auf. Die Schamanenstube war unter den Vorbestellern: Note 7, Gear 360, die 3D Brille und Zubehör.
Das Erstellen virtueller und dreidimensional wahrnehmbarer Räume mit einem Handy lockte uns. Neue Therapie-Möglichkeiten kamen in greifbare Nähe. Soziometrisches Begehen von virtuellen Systemen wäre günstig erlebbar geworden. Wir haben die Wirkung der 3D Umgebungen mit ihren emotionalen und körperlichen Reaktionen getestet. Wir waren total verblüfft. Der Körper reagiert auf Erlebnisse unter einer 3D Brille wie im realen Leben. Man könnte in so einer Umgebung Familienstellen machen, Menschen genometrische Räume begehen lassen und sie könnten darin Lösungen für Probleme finden. Noch dazu: das Ganze ist remote möglich. Ein Kunde muss nicht mal aus dem Haus.
Der einzigen Unterschiede zur schamanischen Reise sind: man kann nichts anfassen oder riechen.
All das gibt es leider nicht mit Samsung (siehe Bericht NZZ). Da müssen seriöse Firmen her: Microsoft arbeitet an der Hololens, Oculus ist mit der Rift weit voraus. Oculus hat den Support für Samsung Note 7 gleich eingestellt, als die ersten Phablets in Flammen aufgingen.
Die Verantwortung im 3D Bereich nehmen wir v.a. in der Therapie als extrem wichtig wahr: man kann viel Unfug damit anstellen. Sicher ist das nichts für Therapeuten-Anfänger. Gerne wären wir im günstigen Bereich dabei gewesen und hätten mit entwickelt. Es bewahrheite sich: man darf sich in den Bereichen der Therapie nur an qualitativ hochstehenden Produkten orientieren. Diese kosten zwangsläufig mehr. Die höheren Kosten verunmöglichen leider eine Verbreitung, denn gute Geräte wird sich kaum jemand leisten. Die Samsung Brille gab es für SFr. 150.-, das würde man für eine Therapie schon ausgeben.


Digitec Schweiz

Die Schamanenstube hält sich an die Maxime des sogenannten "ehrbaren Kaufmanns". Dabei ist es wichtig, drei Bereichen zu gleichen Teilen Rechnung zu tragen: den Kunden und Lieferanten, der Firma und den Behörden. Der Lieferant Digitec's ist im Fall des Note 7 die Firma Samsung. Jeder kennt diese koreanische Firma schon lange und hat wohl schon eines ihrer Gerät sein eigen genannt. Wir haben vorbestellt und ein ganzes Paket rund um das Note 7 voraus bezahlt.
Bei der Rückgabe aller Bestandteile sollten wir am Schalter der Digitec Wintethur Abzüge bekommen. Der interne Kundendienst aber hat eingelenkt und will uns den vollen Preis rückerstatten. Das ist Service!

Samsung erstattet offiziell nur das Note 7 zurück. Das haben wir nie erhalten, weshalb die Rückerstattung kein Problem ist. Es ist Digitec zu Gute zu schreiben, dass der ganze Deal rückgängig gemacht werden kann. Ob Samsung dafür entschädigt, steht auf einem anderen Stern.
Wir haben uns gefragt, ob es ehrbar ist, von dem unehrenhaften Verhalten wie der Samsung öffentlich zu berichten. Wir kommen zu Schluss: als ehrbare Kaufleute müssen wir das tun, um andere, die ehrlich arbeiten, vor der Erfahrung des sich Betrogen-Fühlens zu bewahren. Inkludiert sind nicht nur die Behörden, sondern die Öffentlichkeit ebenso wie die Umwelt. (siehe Grafik).
Im Modell des ehrbaren Kaufmanns muss der Teil Samsung aus dem Geschäftsfeld weichen. Sonst müssen wir uns selbst und die Kunden ebenso schlecht behandeln. So etwas werden wir und andere nicht tun.



Ehrbarer Kaufmann
IPad 1 Zeichnung


Wie geht die digitale Therapie weiter?

Wir warten. Wir warten allerdings schon etwas sehr lange. Als Microsoft das Surface Pro 2015 raus brachte, waren wir Feuer und Flamme. Selbst heute, ein Jahr später, ist dieses Gerät nach wie vor führend. Der Versuch auf der günstigen Schiene schlug fehl. Es bleibt das Investieren. Mit dem Surface ermöglichen wir uns nicht den Traum von neuen 3D Welten mit therapeutischem Wert, aber es tut sich für uns die Welt des Zeichnens wieder auf (nicht so wie das Bild oben mit einem iPad 1). Im künstlerischen Bereich gibt es eine Rangliste von guten Geräten, die sich das ganze Jahr 2016 über und 2015 nicht geändert hat: erstens Wacom, dann Surface. Wir werden mit dem Surface Book beginnen, Schamanismus als Therapie mit Zeichnungen zu erklären und Zusammenhänge zu visualisieren. Das meiste dieses Materials werden wir natürlich online stellen.
Wir sind überzeugt davon, auf 3D-Möglichkeiten muss man noch warten. Es wird derzeit viel Wind um dieses Thema gemacht. Überall finden sich 3D Brillen. Aber Achtung: das ist wirklich noch nicht das Gelbe vom Ei. Es fehlt - das kann man kaum glauben - noch massiv an Performance.

Eines möchten wir klar nennen: wir verbringen unser Leben in einer extrem spannenden Welt, voller neuer Möglichkeiten. Und es gibt noch das Einlenken von Schweizer Firmen. Das freut uns!
Wir bleiben dran.
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