SuchenX
Menu
Suchen Kontakt Events
  • schreibt über Diverses

    Hotel Brugger am Titisee - unser Erleben im zitternden Zimmer

    Jul
    2011

    20


    25.10.2012 Nachtrag zu unserem Erleben 2011 im Hotel Brugger am See

    Eine Rechtsanwältin im Auftrag des Hotels Brugger fordert uns auf, doch unseren geschäftsschädigenden Beitrag hier zu löschen. Dem Hotel Brugger entständen Schäden durch unseren Beitrag. Zudem sei dort gar keine Baustelle gewesen, lediglich einige Renovationsarbeiten wurden angeblich durchgeführt. Das allerdings ist glatt gelogen.
    Anscheinend seien die Verbesserungen am Hause Brugger nun abgeschlossen und wir sollen uns doch heute ein Bild machen. - Ja, so sehen wir aus, als ob wir nochmals dahin fahren würden.

    Schaden zufügen wollen wir aber nicht. Wir berichten stets authentisch, was mit unserer ebenso selbstkritischen Sichtweise auch mal uns selbst schaden kann. Ein Jahr lang war der Beitrag online.
    Wer weiss? - Vielleicht hat sich die Haltung des Hotel Bruggers gegenüber seinen Kunden verbessert. Wir werden es wohl nie erfahren. Wir wünschen es für die Hotel - Kundschaft.

    Vielleicht sind auch andere Wirte auf dem Hotel? - Das hat Frau Rechtsanwältin leider nicht geschrieben. Unser Erleben 2011 war extrem enttäuschend. Das ist nicht zu ändern. Wir können uns nur wünschen, dass das Hotel nicht nur Geld für RechtsanwältInnen ausgibt, sondern sich vor allem intensiv um seine Geschäftsmoral gekümmert hat.

    Leider hat Frau Rechtsanwältin keine E-Mail hinterlassen. So muss sie sich wohl hier schlau machen.




  • schreibt über Diverses

    Abfallsäcke in der Schweiz fassen 35l. Die Normen für die Abfalleimer passen aber nicht zu unserem Esstisch.

    Apr
    2011

    02


    Abfalleimer 35 LiterSchamanenstube EsstischSeit Jahren versucht die Schamanenstube einen für die Schweiz tauglichen Abfalleimer aufzutreiben. Das tönt nach einem einfachen Unterfangen, aber die genormte Schweiz ist nicht ganz konform mit den Normen der Abfalleimer.

    Wir haben hier Abfallsäcke, die 35 Liter fassen. Es gibt auch grössere, aber die Schamanenstube hält sich an die 35er. Diese Abfallsäcke sind genormt. Manchmal ist die Verarbeitung besser, manchmal schlechter. Kriterien für die Abfallsäcke für uns sind: man kann sie richtig verschnüren, wenn sie voll sind und sie reissen nicht gleich. Die Qualität der Schweizer Säcke ist da äusserst unterschiedlich.

    Nun, gehen wir davon aus, wir hätten die 35 Liter Abfallsäcke gefunden, mit denen es sich umgehen lässt. So bleibt die Frage, wie man sie aufstellt. Die Schweiz besteht aus Einbauküchen mit integrierten Abfalleimern unterschiedlicher Grösse. Die meisten aus Plastik.
    Die Schamanenstube aber hat einen ziemlich grossen Küchenbetrieb und ein Eimer ist da von grossem Vorteil. So starten wir vor ca. 15 Jahren unsere ersten Versuche, einen freistehenden Eimer zu kriegen.

    Das hat nie geklappt, wir haben stets zu grosse Kübel gehabt. Die Abfallsäcke jeweils halb über die Kübelöffnung gestülbt, oft daneben geleert und eine Sauerei gemacht.

    Es ist ein Problem, 35l Abfalleimer mit dem richtigen Durchmesser und der richtigen Tiefe zu finden in der Schweiz.

    Nun haben wir einen neuen, der genau unsere Bedürfnisse abdeckt. So nebenbei: sind wir wirklich die einzigen mit diesem Bedürfnis? - Seltsame Geschichte.
    Da steht er nun, unser vollverzinkter neuer, schwerer Abfalleimer. Teuer das Ding. Aber funktionieren tuts dennoch nicht. Der obere Rand des Kübels ist viel zu wenig hoch, dass sich der genormte Sack darüber stülpen liesse. Er löst sich ständig vom Rand.
    Also wieder: mit Kleberollen jeden Sack anpappen.

    Käse.

    Die Schweiz ist in unseren Augen noch nicht so weit, mit Abfall umzugehen.


    Schamanenstube Menü Plan

    Wir essen ja immer gemeinsam nach unseren Reisen und geniessen dabei die wichtige Diskussionszeit. Gemeinsam am Tisch die Leckereien zu geniessen und dabei Reisen und Lebenssituationen zu besprechen, hat sich über lange Zeit eingebürgert. Alle empfinden das als sehr wertvoll.
    Meist nehmen die Kursteilnehmer mit, was sie auch gerne haben. Und immer klappt das. Wir machen aus den Mitbringseln jeweils ein Menu. Neu planen wir trotz der Sorgenfreiheit die Essen. So stand dieses Mal Geschwellti mit Härdöpfel auf dem Tisch. Ein wahrer Festschmaus, denn ein Kursteilnehmer hat mal wieder in einem Käseladen zugeschlagen, der ein Geheimtipp ist. Einfach unglaublich.
    Danke an die Runde für dieses wunderbare Essen!


    • Gast schreibt am 15.01.2017

      Ja genau!


  • schreibt über Diverses

    Schamanen und der Lichtblick Wil. Eine Begegnung mit dem Esoterikum. Schamanismus nicht willkommen.

    Mar
    2011

    01


    In einer Pause genoss ich heute etwas das Sonnenlicht. Es führte mich ein wenig durch die Gassen von Wil. Ich treffe auf einen äusserlich einladenden Eingang. Ein freundliches Schild eines Esoterik Ladens hiess mich willkommen.
    Also rein. Das Entrée zeigte einige Flyer und eine Garderobe. Jacke hingehängt, ging ich rein. Missmutig prüfend schaut mich die anwesende Ladenbesitzerin an. "Waddn mit der los", denke ich, schaue mich aber gemütlich um. Ein kleines Lädelchen, recht hübsch. Bücher, Tarot Karten und einige Steinchen. Auch einen neuen Storl. Mir fällt nichts direkt ins Auge und eröffne etwas Smalll-Talk. Meine Frage, was das Ausstellen von Flyern kostet, wird kühl beantwortet: das beruht immer auf Gegenseitigkeit, aber die ist schwer zu finden. Ich pflichte ihr bei, doch denke ich auch, dass es immer auch gute Erfahrungen gibt.
    Einen kleinen Seminarraum hätten sie auch. Find ich spannend und frage, wie viel Platz denn sei. Ich weiss die nach wie vor kühle Antwort nicht mehr, ich erlebe nur eine Stimmung der Feindschaft.
    Ich kläre sie auf, dass ich zufälllig hier her gefunden habe und in der Schamanenstube  Kurse leite. Wir legen in der Stube Visitenkarten auf und vielleicht ergäbe sich ein Austausch.

    Das denke sie weniger, blockt sie klar ab.
    LamaHä?

    Das war eine seltsame Begegnung. Sie kannte mich nicht, ich hielt mich für sehr nett ehrlich gesagt. Schamanismus war wohl etwas zu viel für diesen -Lichtblick. Aber ich könne ja mal in einen Kurs kommen.
    Sie hat kein Interesse an neuen Kontakten, wie es ausschaut.

    Das ist absolut okay. *g*

    Warum ich da rein ging, weiss ich nun nicht. Vielleicht um zu sehen, dass die Esoterik wirklich definitiv nichts mit unserem Schamanismus zu tun hat. Mal ein Räucherkräutchen hier und da, aber mehr scheint das alles nicht her zu geben.

    Die Schamanenstube ist keine Esoterik, obschon im eigentlichen Sinn dieses Wortes wir uns schon wiederfinden. Ich denke, es braucht ein anderes Wort als Esoterik, um das zu beschreiben, wofür die heutige sog. "Esoterik" steht. 
    Muss wohl jemand kreieren.


    • Gast schreibt am 02.03.2011

      Ging mir ähnlich.


  • schreibt über Diverses

    Gedanken und Erinnerungen zum Klassentreffen Gymnasium Rychenberg: ein Kursleiter der Schamanenstube besucht die Kantonsschule Rychenberg.

    Sept
    2010

    27


    Kantronsschule Rychenberg

    Schamanische Gedanken zum Klassentreffen

    Die Vergangenheit ist wichtig. Sehr sogar. Ein Kursleiter der Schamanenstube erlebte letztes Wochenende das 20jährige Klassentreffen nach der Matur. So ein Treffen ist ein wichtiges Ereignis. Er berichtet von seinen Gedanken in diesem Artikel über Klassentreffen.

    Ein Klassentreffen - die Schulzeit

    Unerwartet nach wohl 19 Jahren erreicht mich ein Email eines ehemaligen Schulkameradens. Ein Klassentreffen. Ich erinnere mich an meine ersten Gedanken: wow, schön! - Meine Erinnerungen an die Schulzeit gehen zurück ins Jahr 1983. Damals betrat ich als Erstklässler des Gymnasiums das Rychenberg. Man kann sich das vorstellen wie Harry Potter's Einzug in Hogwards. Gemeimnisvoll, erwartungsvoll, ja ehrfürchtig vor dem Wissen, das einem erwartet. - Das Schöne am Gymnasium Rychenberg der 90er war: dieser Zauber blieb erhalten, über Jahre.
    Ich selbst musste ein Jahr repetieren, da ich in der Geographie stets nicht verstand, weshalb es wichtig sein sollte, was wo ist. Mein Unverständnis findet sich heute bestätigt in den Navis, die man günstig kaufen kann und einem immer sagen, wo man ist und wohin es zum gewünschten Ziel geht. *g*
    Ich kam in die Klasse, deren Klassentreffen nach 20 Jahren Maturität war. Das war eine ganz andere Situation. Die Klasse war sehr offen, nicht so eingeschüchtert und hatte einen guten Zusammenhalt. Es wurde schön....

    Erinnerungen

    Die Abschlussklasse 1990 bescherte mir einst einen Morgen, den ich nie vergessen werde: meinen zwanzigsten Geburtstag. Ich schlenderte nichts ahnend in das Chemie-Zimmer der ersten Stunde und fand meinen Platz zugemüllt mit Körben voller Lebensmittel vor. Erst dachte ich: wer lädt denn hier seinen Müll auf meinem Platz ab. - Es dauerte nur Sekunden, bis ich realisierte, dass die Klasse für mich gesammelt hatte und mir in meiner damaligen misslichen Situation vor der Matur aushalf mit Lebensmitteln, die mich fast ein halbes Jahr am Leben erhielten. Ich denke, sie wussten nicht, dass sie damit wohl in der Tat mehr getan hatten, als sie mit ihrer Geste dachten zu tun. Ohne diese Einlage an Lebensmitteln hätte ich kaum die Maturität geschafft.
    So gehe ich zum Klassentreffen mit dem Gedanken, all denen zu danken, die mir damals das Leben ermöglichten. Ironisch dabei ist: mit einem eigenen Geschäft kämpfe ich heute wieder ums Überleben, wie wohl jeder, der in der Schweiz selbst und ständig ist.

    Kantonsschule Rychenberg

    Die Kantonsschule Rychenberg hat sich sehr gewandelt. Nicht etwa der alte Teil, die Altstadt so quasi. Denn rund herum wurde gebaut. Sehr gebaut. Nicht einfach angebaut, sondern ganze Komplexe sind dem Boden entstanden, auf welchem ich damals noch in Barracken gekocht habe fürs Mittagessen. Da stehen heute eine eindrückliche Mensa, Reih an Reih Chemie- und Physik-Räumlichkeiten, die keine Wünsche offen zu scheinen lassen. Der Rektor, Hr. Wettstein, gewährt uns an seinem freien Samstag eine sehr interessante Führung. Schon erstaunlich, nur schon die freundliche und wohlwollende Art, wie er uns während gut anderthalb Stunden durch die Gebäude führt und uns zum kröneneden Abschluss in unserem alten Schulzimmer verweilen lässt. Ich fühle mich geehrt durch diese Geste des Ortes, der mich über siebeneinhalb Jahre in seinen Bänken hielt und meinen Geist Dinge erleben liess, von welchen ich heute noch zehre.

    Das Klassentreffen

    Ich war ontime. Meinen SVEB-Kurs verliess ich vorzeitig, um die Führung ja nicht zu verpassen. So irre ich wie eh und je über das Gelände und gönne mir einige für mich geschichtsträchtige Fotoaufnahmen der Gänge, Flure und Bereiche des Gymnasiums. Zu meinem Erstaunen treffe ich dabei sogar auf einen schon damals und längst vergessenen Kräutergarten. Ca. 1.5 Meter hohes Alant reckt sich mir entgegen. Mir schiesst Herman Hesse's "Unterm Rad" durch den Kopf.

    Gymnasium Rychenberg
    Ich finde die neue Mensa, auf welche die Einladung verwies, nach mehrfachem Umrunden der Aula. Erinnerungen an mein handwerkliches Geschick bei einer Klassenaufführung aus dem alten Rom werden wach: ich hab die Kulissen gebaut dazu. Dort wo ich heute stehe, vor der Aula. Die Gedanken auf das Stück fixiert und an Altaren schleifend mit einer Zigarette im Mund.

    So komm ich rein in die neue Mensa, die mir der Rektor freundlichweise öffnet und mich begrüsst...


    Chemikalien

    Sehen und Freuden

    Sie sind irgendwie alle da. Kenn ich alle noch mit Namen? - Da sind ein paar, die ich mit Namen kenne. "Nähere". Spannend und schön. Schön zu sehen, schön zu hören. Menschen. Ein damals guter Freund erzählt von seiner Freude, wenn er seine Kinder sehen kann. Zurück aus fernen Ländern, heim zu seiner Familie und das unsagbare Gefühl, das er empfindet, wenn er die Seinen in den Arm nimmt. Ja. Leben! Ich treffe auf Leben und freue mich mit. Sehr.
    Mich freut nicht, was wer erreicht hat, doch mich freut, wie es einigen wichtig ist, von ihrer Lebensfreude zu berichten. Und es ist eine Ehre, das zu hören, zu spüren und durch das Erzählen ein Teil dessen zu sein, was wirklich wichtig ist: das Leben selbst.
    Ich glaube, alle haben studiert. Bis auf mich. Einige sind Ärzte, Ingenieure FA, Psychologen und vieles mehr.

    Führung durch den "neuen" Teil des Rychenbergs

    Der Rektor ist stolz und das ehrlich, über die ganzen Ausbauten der Kleinstadt Rychenberg. Wir entdecken ein sehr sauberes, gepflegtes und durchdachtes Schulareal, komplett digital abfragbar nach Stundenplan und mit exotischen Tieren, ja fast einem kleinen Zoo versehenes Studiengeläde. Nicht nur ausgestopfte Eulen und Vogelarten mannigfaltiger Arten, auch lebende Tiere in schönen Terrarien. Schulzimmer mit eigenem WLAN und Notebooks mischen sich mit schwarzen Wandtafeln. Was für eine Symbiose! Ich staune. Selbst Lehrer bin ich überwältigt von dem, was schultechnisch möglich ist.

    Konzertflügel
    Dagegen wirkt unsere Schulzeit schon fast vorsintflutlich. Ich höre Stimmen unter uns: "So würde ich auch noch mal sehr gerne zur Schule gehen".
    Die Mediathek ist ein ganzes Gebäude, mit Relax-Launch und einer Mediathek, die es in sich hat. Ein ganzes Gebäude nur für die bildenden Künste. Unsere Augen fallen fast raus in diesen Minenergie Gebäuden mit guter und stetig frischer Luft.

    Wenn ich mit 13 Jahren nochmals neu hier eingeschult würde, weiss ich allerdings nicht, ob mich das Ganze nicht abschrecken würde. Doch bei 160 Lehrern wird wohl heute ganz anders eingeführt und an die Dinge herangeführt. Ich würd auf jeden Fall Kinder hier her schicken.

    Das Klassenzimmer

    Als krönenden Abschluss führt uns der Rektor in unser altes Zimmer, das er natürlich vor unserem Besuch recherchiert hatte. Nummer 34.

    Klassenzimmer
    Klein wirkt es und ich versuche, mich an die Unterrichtsstunden hier in diesem Raum zu erinnern. Es gelingt mir kaum, dazu wären Stunden nötig. Es fühlt sich aber richtig an. Hier sassen wir, Tag für Tag und Jahr für Jahr. Unglaublich.

    Alle erinnern sich an ihre Plätze und meiner wird mir auch gezeigt. Da, wo ich sass mit all diesen Menschen. Heute älter, doch eigentlich dieselben Wesen, wie damals. Sie haben ihre Wege gemacht und einige leben so stark auf, dass es mich sehr freut. Keine Wehmut, nein gar nicht, sondern Freude über des anderen Freude. So darf es sein!

    Menschen

    Neben den wirklich schönen Begegnungen entdecke ich, wie sich meine Erinnerungen an Stimmungen gegenüber nicht minder liebsamen, aber weniger bekannten Personen zeigen. Es gibt Menschen, die ich damals schon als ausserhalb meiner Wahrnehmung klassifizierte und dies heute von Neuem tat. Spannend: es gibt keinen Grund, zu klassifizieren, dennoch geschieht es. Womöglich liegt es am Job in der  Schamanenschule: da muss man zuweilen auch sehr schnell Situationen einschätzen. - Alle Unterhaltungen, Begegnungen und gemeinsamen Erlebnisse waren echt, freudvoll und bleiben gerne in tiefer Erinnerung. Alles gehört dazu und verfliesst in einen Teil des Lebens, das mich heute ebenso ausmacht, wie all diese lieben Menschen.

    Schulgänge
    Der Tag endet mit einem schönen gemeinsamen Essen in Winterthur. Es war genial! Dieses Mal bitte nicht wieder 20 Jahre warten! *smile*










Diverse Themen



Schamanenstube
Feed
Kategorien:
Alle433
Diverses 55
Gesundheit 37
Orakelsee 32
Schamanenschule 75
Schamanenstube 79
Schamanismus 111
Schamanismus-Therapie 44






Aktuelle Beiträge:




up