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Schamanenstube schreibt über Diverses

Die Reisen nach Thal zu einem Haus. Die Mistel belgeitet unser Schauen.

Mar
2009

09


MistelIch räuchere mit Mistel. Die Mistel, die wir beim Haus in Thal gefunden haben. Ich lasse sie wirken, sie den Raum erfüllen und mich mit ihr hinweg tragen. Ich sitze auf dem Sofa in der Stube und unsere Haustanne macht sich bemerkbar. Ich wende mich ihr zu, klettere zum Fenster hinaus in ihr Geäst zu ihrem Stmm hin. Ich schau an ihrem Stamm hinunter und gleite in sie hinein. In ihrem Innern ist es warm und freundlich. Durch die Holzwände des Stamms erschallt in ihrem Innern eine Stimme. "Gib mir von der Mistel", sagt sie laut, aber in sehr freundlichem Ton. "Das mach ich", rufe ich ihren Stamm hinauf. Und schwubbs ist die Reise fertig. Die Sonne strahlt jetzt in die Stube und erhellt den Raum. So gehe ich in die Küche, nehme einen Zweig mit frischen Mistelblüten und geh damit in den Garten zur Tanne. Ich streiche vier Beeren an ihren Stamm. Die Sonne scheint mit allem, was sie hat und erhellt den Tannenbaumstamm. Soviel zur ersten Reise zum Haus in Thal.

Die zweite Reise nach Thal

Nach ein paar Fragen im Orakelsee widme ich mich wieder der Reise. Ich frische die Mistel-Räucherung auf und lasse sie wieder den Raum erhellen. Ich rufe meine Schuschu und meinen Elefanten. Beide vereinen sich in mir. Ich bin Schuschu, ich bin Elefant. Ein interessantes Gefühl. Die Mistel trägt uns empor, wir fliegen durch die Luft, über Autobahnen, links von uns der Bodensee. Ich sehe die Birken und das Moor. Es zieht uns runter und wir landen inmitten des Ortes, am Ufer des Moor-Gewässers. Um uns herum tanzen kleine Wesen, die mehr Fünklein sind und schimmernd durch das Gehölz und Moos huschen.

Moor
Ich setze mich an diesem friedvollen Ort, meine Krafttiere neben mir. Der Fuchs kommt unter einem horizontal verlaufenden Stamm hervor und schaut uns an. Er kommt zu uns uns dankt uns. Er sagt: Danke, dass ihr mich hier gelassen habt und danke für den Tabak. Die Geister des Moors bieten mir ein Zuhausee. Hier kann ich sein, hier fühle ich mich wohl. Und bei den Misteln wird mich niemand finden. Ich sage dem Fuchs, dass mich sein Anblick, als ich ihn sah, in ein Gefühl von “das soll was für uns bedeuten” gebracht hat. Er sagt, jaja, natürlich. Ich hätte Euch gerne in dieser Umgebung. Es gibt viele gute Wesen hier, nicht nur im Moor und ihr seid uns willkomen. Ich sage ihm, dass wir gerne das Haus oben am Hügel unser eigenes nennen würden. Er schaut hoch und sagt, ja, da würdet ihr hinpassen. Ich weiss nur nicht, ob ihr das schafft. Die Vögel haben Euch Schwierigkeiten gezeigt. Da kommt wieder die Sonne hervor und lässt das Moos im Moor golden aufleuchten. Geht den goldenen Weg, sagt der Fuchs. Ich stelle mich mit meinen Krafttieren auf das Moos, das hell leuchtet. Ein erhabenes GEfühl. Wage es, Gold zu atmen, höre ich den Fuchs von hinten. Das Einatmen des Sonnengoldes erhebt uns leicht in die Lüfte und wir schlagen einen goldenen Regenbogen direkt vor das Haus, in die Einfahrt. Der Goldstrahl erlischt und wir stehen da.

Wächterbaum

Düster ist es auf einmal, doch ich höre schon den Baum am Eingang des Hauses: Habt keine Angst, ihr seid willkommen. Ich gehe hoch, Schuschu auf meiner linken Schulter, mein Elefant rechts hinter mir. Vor dem Baum knie ich mich nieder und begrüsse ihn. Ich danke Dir für Dein Willkommen. Ich bin gerne hier. Der Baum beginnt zu Knarren und seine langen Äste umgeben uns. Er umarmt uns. Ich geh ihn ihn hinein, meine Tiere bleiben draussen. Sogleich spüre ich unsere Tanne vor dem Haus. Dasselbe Gefühl, derselbe Schutz, dieselbe Vertrautheit. Ich setze mich und es erscheint mir, als sei die Tanne und der Baum hier dieselben Wesen. Wir vereinigen uns um Euch zu helfen. Wir hätten Euch gerne hier, aber es wird nicht einfach. Erzählst Du mir etwas über das Haus? - Es ist ein ruhiges Haus, ein Haus aus verwurzelter Stärke, das die Elemente vereint. Es trägt die Stimmen der Vögel in sich, das ihm trotz seiner Schwere Leichtigkeit verschafft. Es ist nass, weil der Berg durch es hindurchfliesst und in Bewegung, weil das Wasser hindurch darf. Es ist frisch, weil es die Tannen riecht jeden Tag und es ist Warm, weil es so viel Sehen kann von hier oben. Warum bist Du hier, frage ich ihn. Ich passe auf diesen Platz auf. Und in dem Moment sehe ich aus dem Bauminnern hinaus durch das Haus hindurch, wie vom Moor weit unten wieder der goldene Regenbogen sich bildet. Die Sonne erhellt alles und die Verbindung zum Fuchs und zum Moor ist ganz nah. Wir sind hier, höre ich duzende Stimmen fein und liebevoll flüstern. Ich werde ganz Baum, meine Arme weit ausgebreitet, die Sonne durch das Haus hindurch empfangend. Du bekommst dieses Haus mit dem Herzen, nicht mit dem Verstand. Höhre ich mich als Baum sagen. Ich trete aus dem Baum heraus, danke ihm für die Einsicht und lauf die Einfahrt wieder hinunter. Meine Krafttiere und ich springen über das Bord hinaus und fliegen zurück. Unsere Tanne erwartet uns, ich nicke ihr zu und streichle meine Krafttiere.

  • Gast schreibt am 31.12.2011

    Hallo Schamanenstube, wie kann ich Kontakt zu meinem Hausgeist aufnehmen ? Gruß Alex
  • Schamanenstube schreibt am 01.01.2012

    Hallo Alex
    Das einfachste ist die schamanische Reise. Wir nennen diese Art von schamanischer Reise eine sogenannte Mittelwelt-Reise. Dabei ist man nicht in seiner schamanischen Unter- oder Oberwelt unterwegs, sondern reist in sein Haus, seine Wohnung.
    Gruss, Schamanenstube




Schamanenstube

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