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  • schreibt über Gesundheit

    Schweizer Restaurants werben mit regionalen Produkten. Schaut man sich die Produzenten der Region an, fragt man sich: ist das Lug und Betrug?

    Aug
    2017

    29


    Laguiole MesserNein, das sind keine Waffen. Das sind Gourmet-Werkzeuge, so gefährlich sie aussehen mögen. Wenn es etwas gibt, wofür sich die Betreiber der Schamanenstube outen müssten: wir lieben den Genuss, beim Essen, Trinken und was Atmosphären anbelangt. Also keine Sorge, wir sind nicht gefährlich. Wir sehen nicht mal so aus :-)

    Seit langer Zeit möchten wir einen Artikel über ein geflügeltes Wort in der Werbung von Restaurants verfassen: "Regionale Produkte und Erzeugnisse". Es gibt heute sehr, sehr viele Gasthöfe, die sich mit dieser Werbung brüsten. Lange haben wir gezögert, diesen Artikel zu schreiben. Wir dachten, wir könnten falsch liegen. Nach unseren Erfahrungen im Piemont und wieder ersten Erlebnissen in der Schweiz sehen wir uns nun so stark in unserer Meinung bestätigt, dass wir es beim Namen nennen: man müsste sehr oft bei regionalen Produkten hierzulande sagen: nein danke.
    Bauern, die vor lauter Subventionen nur noch Zeit haben, Menschen an Waldrändern argwöhnisch zu beobachten, Milchkühe so zu mästen, dass sie nicht mehr richtig gehen können und eine Unfreundlichkeit an den Tag legen, dass man den Kopf schüttelt, sind zumindest im Toggenburg, aber auch im Zürcher Oberland nach unserer Erfahrung Menschen, von denen wir keine Produkte wollen. Wir wollen nichts aus solchen Händen essen, trinken oder kaufen. Lieber erwerben wir z.B. ein argentinisches Stück Fleisch. Fragt man Spitzenköche, verwenden sie sehr selten lokale Produkte. Das Fleisch von Rindern, die nie einen Stall gesehen haben, hat eine x-fach höhere Qualität. Es gibt in anderen Ländern Tomaten mit Geschmack, Radieschen, die einem einen kleinen Schock versetzen, katerfreien Wein und Menschen, die stolz auf ihre Produkte sind.
    Nicht alles ist hier so schlecht, wie man jetzt denken könnte. Es gibt Ausnahmen in ganzen Produktlinien, die wir Schweizer wirklich im Griff haben. Aber: das reicht einfach nicht. Und es reicht überhaupt nicht, einfach die Preise hoch anzusetzen, um wenigstens das Gefühl von Qualität vorzugaukeln.



    Schweizer Lug und Betrug

    Wir kauften damals in Gähwil, Kirchberg frisches Brot. Nach dem hörbaren Ping des Mikrowellenherds bekamen wir schön warmes Brot. Für das Gefühl frischen Brots reichte das nicht. Wir bestellten bei regionalen Bauern Hartholz fürs Cheminée, natürlich zum Hartholzpreis. Als die Hälfte davon Tannenholz ist, meinte der Bauer: das braucht es zum Anfeuern. In einem teuren Restaurant in Kirchberg waren wir mit einer Kundin. Durchfall und Übelkeit begleiteten uns, unsere Kundin übergab sich noch im Garten der Schamanenstube. Das Steueramt der Gemeinde Kirchberg meinte, wer täglich Teilzeit arbeitet, darf auch nur prozentual den Weg zur Arbeit abziehen. Im Sertig meint die Geschäftsleitung, wir seien selber schuld, ein gutes Zimmer zu buchen, wenn sie nebenan bauen würden. Die Kantonspolizei Graubünden mussten wir erst mal eine Stunde lang davon überzeugen, dass das Betrug war, schon nach der ersten Satz der Definition im Strafgesetzbuch. Schliesslich kenne man sich. Ist das die Schweiz? - Man könnte es meinen.




    GammelfleischLetzte Woche waren wir bei einem Italiener mit Bewertung 4.7 von 5. Wir bitten den Chef an den Tisch, er möge bitte das servierte Fleisch probieren. Seine Antwort: "Sie müssen nicht bezahlen, nicht mal die Getränke". Nun, er war ehrlich. Verlieren auch Italiener in der Schweiz ihre Begeisterung für Genuss und Qualität? Was machen wir in der Schweiz nur falsch?

    Wir denken, jeder kann solche Erlebnisse vorweisen. Sie bleiben einem in Erinnerung. Die guten Erlebnisse haften weniger im Gedächtnis, nur die ganz Guten. Und ja, es gibt die Guten. Zum Beispiel erleben wir gerade in der Markthalle Trivisano Freundlichkeit und kompetente Beratung zu den dortigen Produkten. Wir erhalten hochwertiges Fleisch und gute Weine, sogar zum Sonderpreis. Wer uns kennt, weiss, dass man uns etwas genuss- und qualitätssüchtig bezeichnen könnte. Und wir finden gute Qualitäten in der Schweiz. Vor den diesjährigen Erlebnissen haben wir stets nur die wirklich Guten bewertet. Dahin kehren wir zurück.




    Pizza

    Wie betrügt man nicht?

    Wir denken, wer seine eigenen Produkte selbst mag, die Arbeit schätzt und aktuellen Stolz auf das Geleistete am Produkt empfinden kann, der hat es nicht nötig, respektive kommt gar nicht auf den Gedanken, zu betrügen. Qualität alleine reicht nicht. Sie ist nichtig, wenn das Gefühl zu ihr nicht stimmt. Da sind wir natürlich wieder voll im Schamanismus: die innere Ordnung, mit welcher man Dinge tut, darf sich von Anfang bis zum Schluss durchziehen. Es reicht nicht, wenn ein Bauer seine Kühe liebevoll pflegt, der Metzger seinen Job liebt, man an der Theke aber froh sein muss, wenn die Verkäuferin sich doch noch herablässt, es einem zu verkaufen. Die ganze Kette muss stimmen. Dazu muss auch die Verkäuferin einen guten Lohn erhalten, damit sie ihrem Job unbelastet begegnen kann.
    Verkaufsleiter und Verkaufsleiterinnen in Restaurants, in Shops und in Betrieben könnten die richtigen Personen sein, sich neben Absatzzahlen auch um das emotionale Befinden ihrer MitarbeiterInnen zu kümmern. Wo Kundenkontakt stattfindet, wird die Qualität eines Produktes mitbestimmt. Es muss den Menschen im Verkauf in den Bereichen Firmenbild, Produkte und beruflichem Umfeld gut gehen. Das ist in der Schweiz schwierig, wir sind längst zu einer Dienstleistungsgesellschaft mutiert. Der Wert der Dinge hat oft keinen wirklichen Wert mehr. Das schlägt sich auf die Produktion wie auf den Verkauf nieder.
    Die äusseren Rahmenbedingungen sind unumgänglich, wenn man Menschen den Rahmen bieten möchte, ihre Hingabe, ihre Werte und ihr Können ausleben zu leben. Die Faultiere und - uf Züritüütsch: d'Säuhünd müssen weg. Wer beim Riechen eines Produkts fast Tränen in die Augen bekommt, muss gefördert werden. Der Überlebenskampf heute macht das schwierig. Vielleicht darf ein grosser Teil dieser Chef-Verantwortung auf die Menschen übergehen, die Hingabe leben. Statt ständig etwas Neues zu suchen, wo man seine Hingabe leben könnte, darf die Verantwortung in die Hand genommen werden, sich im aktuellen Leben eine emotionale Grundlage zu schaffen, statt im Aussen Gründe zur Selbstverhinderung zu suchen.


    Wie steht man hinter den Dingen?

    Es liegt nicht an der Herkunft, Liebe, Hingabe und Stolz leben zu können. Viele Italiener in der Schweiz zum Beispiel verwechseln Stolz auf eine Arbeit mit Hochmut. So kommt das Essen in italienischen Restaurants nach unserer Erfahrung nicht an Restaurants in Italien heran. Aber wir sind auf der richtigen Fährte: es geht um Liebe, Hingabe und Stolz, mit dem richtig umgegangen wird.
    Aus der Gefühlslehre wird schnell klar, dass verletzter Stolz zu Trotz führen kann. Auf diesem Weg wird das weggeworfen, was Qualität hat. Merkt man, dass man in einen Trotz verfällt, kann man auch begreifen, dass man sich gerade selbst schadet. Der Weg vom Stolz in den Hochmut führt aber auch zu einer Abwertung. Gibt es einen Mittelweg?
    Findet man ein Produkt, das man verkauft, gut oder macht eine Arbeit, weil man sie gut kann, wird die Beziehung von einem selbst zum Produkt oder zur Arbeit eine ganz persönliche, ja fast private. Der erste Kraftakt einer Überwindung ist es dann, diese Privatheit nach aussen zu tragen. Sprich: zu verkaufen. Es braucht diese Überwindung wegen der Gefahr, sich dafür schämen zu müssen, dahinter zu stehen. Die Folge dieser Scham ist die Abwertung der eigenen Qualität. Wertet man die eigene Arbeit ab, so wird man sie auch nicht mehr gut machen. Das Problem mit der Authentizität beginnt also schon sehr früh: bei der Angst vor der Scham.





  • schreibt über Gesundheit

    Gesundheitstechnik aus der Eigenzeit: Techniken, sich in der Ruhe an einem Plätzchen an der Sonne zurückzuziehen und emotional daran zu wachsen.

    Apr
    2017

    07


    GeisterwagenDas kleine Schamanenwägelchen der Schule ist wieder unterwegs. Es ist dieses Jahr ein neues Wägelchen. Das Alte hat eine Kräutertour leider nicht überstanden. Ein lieber Kursteilnehmer vermacht uns ein Neues. Ist das nicht grossartig? - Von Herzen hier ein öffentliches Danke, wir freuen uns sehr!


    Ruhige Plätzchen in der Sonne

    In der Schweiz ruhige Plätzchen zu finden, da man mit einer ganzen Schule hin kann, ist nicht immer einfach. Es gibt wunderschöne Orte, aber der Weg dahin ist mit dem ganzen Schulmaterial manchmal zu weit. So ein Wägelchen macht das einfacher. Wir denken, es macht nicht viel Sinn, ausgepowert von einem mühsamen Weg am Unterricht teilzunehmen. Ein Mittelmass zwischen Wandern und Schule in der freien Natur ist ideal. Natürlich ist das nicht nur für die Schule schön, sondern auch für einen einzelnen Menschen, der in der Natur Ruhe und Frieden sucht. Was macht man denn da an so einem Ort ganz allein?


    Emotionale Gesundheit in Eigenzeit

    Die eigene Lebensqualität zu erhöhen, heisst sehr oft: mit den Dingen klarkommen. Jedem von uns passieren Dinge im alltäglichen Leben, die wir zu überhören versuchen oder darauf nur mechanisch reagieren. Es gibt vieles, das einen berühren kann. Das ist in der Tat oft mehr, als man denkt. Wir halten es für sehr wichtig, sich diesen Dingen zu stellen. Dazu eignet sich Eigenzeit an einem ruhigen Ort.
    Man sagt sich gerne, die Zeit wird Wunden schon heilen. Das ist richtig. Das eigene emotionale Wachstum, das Weiterkommen als Mensch hängt in unseren Augen aber davon ab, sich Dingen zu stellen. Bewährte Hilfsmittel sind die Selbstreflexion, Gespräche mit Freunden, ein Therapeut oder die Natur, die einem zuhört. Zu viele Wunden der Zeit zu überlassen, kann eine Verschwendung von Möglichkeiten darstellen. Man kann diese Dinge sammeln, um sie dann anzugehen. Wer schon erfolgreich an einem Rückzugsort seine Gefühlsqualität erhöht hat, kann im Sammeln eine weitere Chance sehen: auf Angriffe, Lügereien und anderem Wüstem, das auf einen trifft, kann man sehr gelassen reagieren. Die Erstreaktion wie z.B. die Wut ist selten sinnvoll. Die Sammelmöglichkeit schafft eine Ebene, besser mit Dingen klar zu kommen.



    Geister hören

    Techniken im Rückzug

    Wenn man sich noch nie der emotionalen Stärke der Eigenzeit gewidmet hat, kann einem der Versuch dazu vielleicht seltsam vorkommen. Man hat ein ruhiges Plätzchen, sitzt dort und weiss, was man dort verarbeiten möchte. Tja, und nun sitzt man da. Was tut man jetzt?
    Wir machen das so: wir sitzen erst einmal da. Wir schauen, dass es uns körperlich gut geht, sprich wir gemütlich sitzen können, nicht aufs WC müssten, vielleicht etwas im Rucksack dabei haben, das einem etwaige Gelüste stillen könnte: ein Brot, einen Apfel und etwas zu Trinken. Das packen wir aber nicht sofort aus, es ist da, weil es eine Bedürfnissicherheit gibt.
    Wir lassen den Ort auf uns wirken. Die Gedanken an das zu Verarbeitende sind noch nicht im Vordergrund. Wir schauen uns den Ort an. Wenige Menschen sitzen im Wald und sprechen. Das wäre zwar die perfekte Methode, aber das machen wir auch nicht. Es ist aber wichtig, die Gedanken in Sprechgeschwindigkeit zu halten. Wir sind sonst viel zu schnell mit dem Denken und schweifen ab. Die Gedanken klar im Kopf zu formulieren, muss man vielleicht etwas üben. Wir beginnen: "Ich sehe Bäume mit Köpfen, die mich anschauen. Es ist neblig. Es ist recht kühl. Ich bin gut angezogen dafür. Ich atme. Ich spüre meinen Körper, wie er sich beim Atmen bewegt. In der Ferne sehe ich eine Strasse. Ich höre sie nicht. Ich schaue mir die Bäume an. Ich bin da." - So oder ähnlich kann das im Kopf klingen. Nochmals: es ist wichtig, in Sprechgeschwindigkeit zu denken. "Ich atme mit dem Boden. Leicht auf und ab geht es. Ich bin da. Ich verbinde mich mit der Natur um mich herum. Nimmt sie mich wahr? Ich bin einfach da. Ich bin jetzt da. Ich bin jetzt ein Teil dieser Natur hier. Ich sehe die Bäume atmen. Ich verschwinde als Teil dieser Natur. Ich bin hier. Ich gehöre für den Moment dazu."
    Mit etwas Übung passiert es sehr schnell, dass die Natur in der Tat einen vereinnahmt. Es kann sein, dass ein Vogel auf den Ästen vor einem landet und anschaut, ein Windstoss einen berührt, die Bäume knacken oder sonst etwas einem zeigt, dass man sich verbindet.
    Das folgende Erzählen ist ein Erzählen gleich dem schamanischen Rat: es gibt keine Fremd-Wertungen, es geht nur um die ehrliche und authentische Wirkung dessen, was passiert ist. Da gibt es erst einmal Fakten. Die sind zwar nicht so wichtig, aber es hilft einem und der Natur um einen herum zu verstehen. Das und das ist passiert. Die Wirkung dessen, was passiert ist, wird ausschliesslich in Ich-Sätzen erzählt.
    "Ich fühle, es hätte mich treffen sollen. Angestaute Wut begegnete mir von aussen und ich habe sie an mir vorbei ziehen lassen. Aus dieser Wut heraus kamen Wertungen auf mich. Das hätte mich treffen sollen. Ich fühle, dass ich den Fehler gemacht habe, die gewollte Reaktion nicht gezeigt zu haben. Es hätte so vielleicht anders gewirkt. Die Wirkung war zum einen, dass Standpunkte nun klar wurden. Es hätte mich treffen sollen. Das tat es nicht. In mir drinnen kam nur ein Gedanke hoch: Undank ist der Welten Lohn. Aber Dank habe ich nicht erwartet, habe ich nicht gewollt." - Wenn man in ein Thema eintaucht, sind Fakten wichtig. Was ist geschehen, was hatte es für eine Wirkung. Eine der Wirkungen in uns Menschen ist es oft, dass wir uns fragen, ob wir Fehler gemacht haben. Diese Gedanken klar zu formulieren, ist nicht einfach. Es fordert Ehrlichkeit sich selbst gegenüber.
    Schamanisch Praktizierende wissen, dass dieses Vorgehen dem Zuni-Ritual sehr ähnelt. Man übergibt dabei aber nicht ein weiteres Geschehen den Armen der Natur, sondern es geht nur um den schamanischen Rat. Das klare Erzählen geht bis tief hinein in die Details. Es können sich Dinge auch wiederholen. Aber Achtung: nicht jammern! Die Natur verzeiht das Jammern nicht wirklich. Sie wird sich eher zurückziehen. Das lehrt schon die Gefühlslehre: Jammern führt zum Abwenden. Erzählen, erklären, Stimmungen klar nennen: das ist weiterführende Technik.
    Es darf zu Pausen kommen. Man sitzt einfach da. Sensationslüsterne erwarten jetzt, dass die Bäume zu sprechen beginnen. Wir sind aber nicht auf einer schamanischen Reise. Das Sprechen der Bäume darf in einem drinnen passieren. Das stille Dasitzen kann Bilder und Gedanken hervor bringen, die völlig andere Sichtweisen aufzeigen. Sehr oft kommt es vor, dass diese Bilder und Gedanken die eigenen Bedürfnisse aufzeigen. "Es war mir wichtig, dass es jemand anderem gut geht".
    Das tönt in diesem Beispiel nach nicht viel, aber es zeigt eine Richtung an, die man vorher zwar unbewusst verfolgt hatte, aber nur um sie herumgeschlängelt ist. Nun weiss man, wohin man will. Die Richtung ist formulierbar, sie ist klar, sie beinhaltet neuen Sinn.
    Ist das nicht schön?



    Buntspechte
    Wir lassen meist etwas an diesem Ort zurück. Kein Opfer oder so etwas, sondern wir haben immer etwas für die Natur dabei: etwas Brot für die Vögel, eine Kupfermünze für die Geister oder einen Apfel, den sich die Natur als Nahrung nehmen kann. Hat man mal nichts dabei, können Geschenke auch mit emotionaler Kraft gegeben werden: Ehre, Verständnis, Freude an der Freude, usw.





  • schreibt über Gesundheit

    Was machen Sie mit Ihrem Tannenbaum? Destillieren von Weisstanne, Rottanne und das Rezept zur Essenz der Mistel mit der Leonardo da Vinci Destille

    Dez
    2016

    26


    Misteln

    Flüssiger Tannenbaum

    In einem schönen Wäldchen dürfen wir dieses Jahr Tannenbaum-Äste sammeln und entdecken einen Bauern, der gerade seine Apfelbäume geschnitten hat. Hunderte Misteln liegen für uns parat und wir dürfen das Auto damit füllen. Die Weihnachtszeit mit feinen Düften zu erfüllen, kann ein schönes Unterfangen sein. Die Schule macht sich an die Verarbeitung. Erst werden die Tannennadeln fein säuberlich von den Ästen abgeschnitten und gehackt. Wir dachten, so bekommen wir mehr ätherische Öle aus den Nadeln. Die erste Ladung zeigt aber, dass es keine Rolle spielt, ob man die Nadeln aufschneidet. Die Leonardo da Vinci Destillerie und eine von einer Kursteilnehmerin mitgebrachten Destille kommen zum Einsatz: bald köchelt es in der Schamanenstube und beginnt, nach Tanne zu duften. Es gibt Weisstännli und Rottanne. Die Hydrolate tröpfeln in die ausgekochten Fläschchen und leere Gin-Flaschen. Ein Teil tröpfelt in Meersalz und darf ein Badesalz werden. Mehr zum Destillieren in der Schamanismus Zeitung...


    Tannen und Mistel Destillate

    Mistel-Rezept

    Die Blätter der Mistel haben eine recht raue Oberfläche. Um an die Mistel-Essenz heran zu kommen, entscheiden wir uns, sie kurz im Steamer leicht zu garen. Das verstärkt ihre Farbe und weicht sie etwas auf. Zur Verwendung empfohlen ist aber nur der Kaltauszug.
    Erhitzt man die Mistel, werden ihre Giftstoffe frei gesetzt. Uns geht es um den Duft der Mistel, weshalb wir sie destillieren. Vom Nachmachen raten wir ab. Besonders aufpassen muss man mit der Mistel, wenn man Haustiere hat. Wir setzen auch eine Mistel-Tinktur an. Der Alkohol färbt sich erstaunlicherweise rot, was man von der grünen Pflanze erst gar nicht erwarten würde.


    Die Essenz der Mistel

    Das schamanische Reisen in die Mistel führt uns über wärmende und weiche Moosgegenden, auf denen sich leichtfüssig gehen lässt. Die sanften Hügel fangen jede Bewegung auf und bringen sie in eine ausgewogene Harmonie: alles wird beruhigt und besänftigt. Man legt sich auf die weiche Oberfläche und kommt in ein Schaukeln, das einen mit erdigen Düften zu sich selbst bringt. Auf den Schwingen der Mistel ist ein Ankommen beim eigenen inneren Sein möglich: man spürt sich tief in dem, was einen ausmacht.

    Artikel über Tannenbaum und Mistel in der Schamanismus Zeitung: Download




  • schreibt über Gesundheit

    Der Abend der Ruhe: der Trommelanlass weckte die Geister und die Lebenskraft mit den Schamanismus Therapeuten Schweiz

    Mar
    2015

    05


    Abend der Ruhe

    Einfach schön!


    Am Montag, dem 23. Februar fand der Abend der Ruhe statt. Das Schamanentum Netzwerk hat diesen aussergewöhnlichen Anlass liebevoll geplant und durchgeführt. Der Anlass war ein voller Erfolg, auch für die vielen anwesenden Therapeuten: alle haben sich besonders wohl gefühlt und konnten sich so richtig entfalten.
    Ein traumhafter Abend!
    Wir haben Wada gebeten, schon etwas früher am Nachmittag zu kommen, um uns bei den Vorbereitungen zu helfen. Wir erfahren von seinem überwältigenden Erfolg in Deutschland. Er hat pro Tag fünf Kunden in absoluter Gelassenheit tiefgehend bedient. Er findet in sich selbst einen Zustand erhabender Ruhe und bleibt dabei in seiner Bescheidenheit. Wir freuen uns sehr, dass für ihn schon wieder eine Deutschland-Tour geplant ist und er so umwerfende Erfolge hat für seine Kunden. Besonders freut uns, dass er zwischendurch immer noch Zeit findet, an den kleineren Anlässen in der Schweiz teilzuhaben, wie unserem Abend der Ruhe.

    Der Ruf der Geister

    Ginolino trifft alsbald ein und die beiden bereiten nicht nur den Raum für die Gäste vor, sondern laden auch die Geister zum Anlass ein. Wir geniessen es, aus der Distanz die beiden Schamanismus Therpeuten zu spüren und freuen  uns an ihrer Arbeit. Es ist schön, sich bei Arbeiten, die man sonst selbst tut, gut aufgehoben zu fühlen.
    Die Schamanenstube wird erfüllt von einer warmen Ruhe und füllt sich mit Wesen, die selbst Ruhe empfinden und sich an gemeinsamer Ruhe laben möchten. Etwas später trifft Schamanenfeuer zu uns.

    Geborgenheit

    Friedens-Meditationen

    Die Gäste finden ihre Plätze zwischen den Kerzen und lullen sich ein. Sanft angeleitet finden die ersten Atemzüge zur Körperwahrnehmung statt, die sich mit dem Atem der Erde vereinen und zu einem sehr starken Gefühl der Erdung führen. Von den Trommeln der Therapeuten umgarnt ist ein Fallenlassen möglich. Die Positionierung der Trommeln erlaubt es, den ganzen Raum überall gleichmässig zu erfüllen.
    In diese Geborgenheit hinein erhebt eine Meditation innerer Kraft die Herzen der Gäste und führt weiter sanft zu einem selbst.

    Die Trommeln klingen nach jeder meditativen Anleitung nach. Man kann die Worte nachwirken lassen und sich vertrauensvoll darin verlieren.

    Nach einer kleinen Pause schliesst sich eine Meditation in die Reihe der Gefühle ein, die kindliches Spielen, Freude und Staunen ermöglicht. In sich gekehrt wieder einmal als Kind im Sand spielen.
    Die drei Führungen vollführen eine Bewegung, in welcher sich die Gäste sehr stark selbst spüren können, sich ihren Gefühlen hingeben können und zum Ausgang des Abends mit Zuversicht in ihr weiteres Leben blicken können.

    Weitere Abende der Ruhe?

    Nicht nur den Gästen, sondern auch den Therapeuten hat dieser Abend sehr gefallen. Obschon er nur wenige Stunden dauert, bleibt er auch eine Woche später immer noch in sehr schöner Erinnerung. Wir denken an eine Fortsetzung dieses Events. Erste Gedanken kreisen um den Ostersonntag, den 5. April. Wir melden uns noch zum definitiven Datum. Die Freude auf einen weiteren Abend der Ruhe ist sehr gross.
    Wer Interesse an diesem sehr speziellen Erlebnis hat, darf sich gerne vorab bei uns melden: wir informieren natürlich auf unserer Website und per Mail.
    Das gemeinsame Arbeiten verschiedener sehr qualifizierter Schamanismus Therapeuten ist ein so starkes Empfinden, dass sich ein Heilkreis mit Einwirkungen auch eignen könnte.
    Wir werden informieren.










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