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Lebensqualität

Man kann seine Lebensqualität in allen Lebensumständen erhöhen


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Schamanen Mode - Kleider, Anzüge und Accessoires


Shamans Apparel
Für gewöhnlich trägt man im Wald eher selten einen Anzug oder ein Kleid. Mit Trommeln bewaffnet in der Natur und den Medizinbeutel umgeschnallt ist eine bequeme und zweckmässige Kleidung angesagt. Was ist mit dem Alltag, was ist mit privater Zeit? - Es darf auch da bequem sein.


Kleider haben Wirkung auf Sympathie und Antipathie

Das erste Bild, das jemand von sich im Aussen abgibt, ist sein Gesicht. Unser Urinstinkt versucht heute noch als erstes einzuschätzen, ob uns jemand feindlich oder freundlich gesinnt ist. Wer lachend durch die Welt geht, wird eher freundliche Begegnungen haben als jemand mit einem Lätsch. Die Kleidung hat auf diese Einschätzung auch bereits einen Einfluss. Bei der Mode verhält es sich wie mit den Gefühlen und ihren Kräften: sie haben eine Wirkung.
Kleidung kann eine Botschaft enthalten, die stereotyp gewertet wird. Eine Lederjacke bei einem Jüngeren kann trotzig gewertet werden, Jeans und Hemd eher familiär und so weiter. Hier trifft Wirkung auf Gesinnung der Betrachter: je nach eigener Meinung haben die Kleider anderer eine andere Wirkung. Freundlich wirkende Kleidung ist meist die beste Wahl.


Bequeme Mode für Männer

Bei bequemer Kleidung denkt man heute schnell an schmuddelige Trainer und einen weichen Pullover. Doch was ist bequem? - Männer denken oft, dass Anzüge unbequem sein müssten, bis sie das erste Mal einen richtigen Anzug an hatten. Ein Anzug kann bedeutend bequemer als eine Jogginghose sein. Nichts drückt, dennoch hat man alles dabei und kann sich frei bewegen. Das ist vielen nicht bewusst.
Bequeme Kleidung hat einen Effekt auf das eigene Wohlbefinden, dieses wiederum auf die Wirkung im Aussen. Die emotionale Basis des Bequemen - nicht der Bequemlichkeit - bietet eine Grundlage, Dingen frei und offen zu begegnen.


Stereotyp Mode

Bei Frauen verhält es sich komplett anders. Wir haben das v.a. in Italien festgestellt. Da laufen viele Frauen sehr gut angezogen durch die Innenstädte. Wir erinnern uns an eine ca. 70jährige Frau, die erhaben durch die Strassen ging. Da ist Stolz spürbar: eine Eigenwahrnehmung, die im Aussen ehrenhaft wirkt. Man könnte sich die Frage stellen: müssen Frauen immer gut aussehen?
In der Erstbeurteilung ob Freund oder Feind ja: ein freundliches Gesicht verschafft nette Begegnungen. Die Kleidung unterstützt natürlich auch bei Frauen diese Ersteinschätzung. Die meisten Frauen wollen von sich aus gut aussehen. Männer versuchen Werte zu zeigen, z.B. durch eine fette Uhr. Hier unterscheiden wir uns gänzlich nicht von der Tierwelt: der schillernde Gockel und das "kleine" Weibchen, das beschützt werden will.
Ist das falsch? - Nö, wir sind Tiere, nach wie vor. Sich bewusst zu machen, dass man mit Kleidung eine Wirkung hat und diese auf stereotypen Grundlagen basiert, ist sicher hilfreich.


Schamanenkleider

Wir selbst sind daran, uns neu einzukleiden. Wir sind noch nie im Wald rumgehüpft und sind keine Hippie-Hopser. Wir schätzen das nette Gespräch, das in die Tiefe gehen darf. Welche Kleidung passt hier für Begegnungen in anderen Temperatur-Breitengraden?
Halten wir für uns fest, Kleidung soll:
  • freundlich wirken
  • bequem sein
  • praktisch sein
  • anderen ein gutes Gefühl geben

Burnout - schamanische Reise


Burnout

Das Burnout-Syndrom gibt es nun schon viele Jahre. Erst wurde es nicht als Diagnose akzeptiert, dann doch, wurde von den Krankenkassen angenommen, dann hatte jeder eines, dann fiel die Krankenkasse weg. Ein Burnout zu definieren erscheint kompliziert. Nachdem sich jede involvierte Fachrichtung ausgetobt hat, hängen wir bedeutungsloser Weise eine schamanische Sicht an.


Schamanisches Vorgehen

Sich einem Thema zu nähern, das sehr komplex erscheint, ist im pragmatischen Schamanismus meist eine klare Aufgabe: wir gehen da rein. Ein Wesenszug des Schamanismus ist es, sich tief in etwas hinein zu begeben. Wir sagen uns: wir können zwar therapeutisch Burnouts angehen wie jeder andere Therapeut, aber vielleicht gibt es schamanische Zusätze. Wir hatten in der Vergangenheit um die zehn Fälle von Burnout in unserer Praxis. Das war meist langwierig und mit normaler Therapie erreicht man Menschen im Burnout nur bedingt. Wir wollen verstehen, wie sich ein Burnout wirklich anfühlt. Nur so denken wir einen anderen Zugang zu finden.


Schamanische Burnout Reise

"Ich lande mit meinen Geistern auf einer grossen Ebene. Der Boden ist bräunlich-grau und weist Risse aufgrund von Trockenheit auf. Die Ebene erstreckt sich in alle Richtungen bis zum Horizont. Das ist ein gutes Feld für eine Erfahrung. Die Luft ist dick und zähflüssig. Ich nehme meine Hand und streiche schräg vor mir in der Höhe durch die Luft. Die Farben des Himmels und des Horizonts lassen sich wie Ölfarbe rumschmieren. Nehme ich mein Hand zurück, fliesst der Horizont wieder in seine angestammte Form zurück. Dieses Formen kenne ich. Der Trick auf einer Reise, da man das erlebt, ist für mich immer, meine Hand einfach langsam zu bewegen, bis sich etwas formt, das Bestand hat.
Es dauert nicht lange, da formt sich links ein Haus. Es kommt auf dem Erdreich zu stehen. Aus diesem Haus greifen Arme heraus, die nach rechts greifen. So lege ich meine Hand weiter nach rechts in den flüssigen Himmel und ein weiteres Haus erscheint. Die Arme aus dem ersten Haus strecken sich und berühren das zweite Haus. Kleine weisse Bälle rollen von den Oberarmen hinunter bis zu den Händen, die das zweite Haus berühren. Die Bälle verschwinden im Haus. Dort bleiben sie aber nicht, sie kullern zur Haustür hinaus und verschwinden im trockenen Boden. Da fehlt etwas. Instinktiv spüre ich, wie man die Bälle jeweils nehmen muss und Symbole auf diese malen muss. Das tue ich. Ich stehe im zweiten Haus und male mit einem schwarzen Filzstift wahllose Symbole darauf. Auf das Fensterbrett gelegt rollen sie sofort über den Arm zurück zum anderen Haus. Diese Bewegung erinnert mich an Computer-Kommunikationen. Jemand fragt, der andere antwortet. Damit das System läuft, muss jeder ständig kommunizieren und auf die Ereignisse des Erhalts eines Balls reagieren.
Die Gegenseite - das erste Haus, bekommt die Bälle mit den Symbolen zurück. Das Licht geht dort an. Doch es flackert nur kurz, dann ist es aus. So muss ich ins erste Haus und die Bälle jeweils entgegen nehmen. Da liegen ein dickes Buch auf dem Stubentisch und eine Feder mit Tusche daneben. Ich notiere die erhaltenen Symbole. Mit jedem eingetragenen Symbol erscheint ein weiterer Ball auf dem Tisch. Diesen lasse ich durch das Fenster über den Arm zum anderen Haus rollen.
Es kommen keine weiteren Bälle vom Haus 2 zurück. So muss ich da rüber und Symbole malen. Kaum geschehen, muss ich wieder ins Haus 1 und die Symbole notieren. Wenn ich einhalte, fällt das System zusammen und die Häuser beginnen zu verblassen. Um das Bild zu halten, muss ich ständig an alles denken und ständig alles bewirtschaften.
Das ist so mühsam, dass ich wieder zu meinem Ausgangspunkt zurückkehre und zuschaue, wie die Häuser wieder zu Boden und Horizont werden. Etwas bleibt: das Gefühl, nicht genug getan zu haben und versagt zu haben."


Wie produziert man ein Burnout?

Das menschliche Gehirn kann drei Dinge gleichzeitig miteinander vergleichen und hat die Fähigkeit, "Zustände" zu halten. Damit können wir sehr komplexe Gedankengänge anstellen. Wenn wir aber in einer permanenten Zustandshaltung sind, wie zum Beispiel das Aufrechterhalten dieser Kommunikation zwischen den Häusern, steht ein Teil unser Kapazität nicht mehr zur Verfügung. Das passiert bei Arbeiten, die hohe Konzentrationen erfordern und in die man mit Hingabe hinein geht. Wenn da noch mehr Häuser gewesen wären, wäre das eine nicht zu bewerkstelligende Rumrennerei.
Wie man einen Burnout produziert, wird langsam klar: da müssen Aufgaben sein, die sehr wichtig sind und von denen man das Gefühl hat, sie unbedingt erfüllen zu müssen. Diese Aufgaben müssen die gesamte Kapazität fordern und darüber hinaus. Da kommt einem Sisyphos in den Sinn. Es wird mit aller Kraft eine Aufgabe erfüllt, obschon sie keinen Sinn macht. Von innen betrachtet empfindet Sisyphos einen Antrieb. Dieser Antrieb wird in der griechischen Mythologie eine Verdammnis genannt. Im Prinzip ist es ein Fluch. Im Falle des Burnouts eine Selbstverfluchung?


Entfluchung des Burnouts

Mit Flüchen kennen wir uns aus, kein Thema. Die Frage ist, ob eine Ursache für Burnouts eine Selbstverfluchung ist. Ein Fluch ist stark an einen Glauben gebunden. Sisyphos muss glauben, dass er seinen Stein rollen muss. Zu dieser Überzeugung muss er nicht nur gekommen sein, sondern er muss sie jederzeit logisch und gefühlsmässig wieder bauen können. Es darf keinen Zweifel daran geben, dass sein Tun falsch wäre. Mit diesen Gedanken läge die Ursache für Burnouts in einem "Tick". Es müsste etwas geschehen sein, das das langsame Formen einer Realität ermöglichte, die nicht real ist. Zudem kommt die Eigenschaft hinzu, dass eine fast als fanatisch zu bezeichnende Motivation damit ausgelöst wird.

Das gibt uns neue "Richtungen", mit unseren Burnout Kunden zu arbeiten. Die ursachenorientierte Vorgehensweise macht womöglich aber nur bei Menschen Sinn, die noch nicht allzu lange in einen Burnout leben. Je länger etwas geht, je mehr vermischen sich die Ordnungen und der Zugang zum Erkennen des Unsinns wird verbaut. Dass ein Burnout selbst konstruiert ist, dachten wir schon immer. Denn obschon die ersten Bälle aus dem linken Haus einfach von Geisterhand zu rollen schienen, brauchte es einen selbst, um wieder neue Bälle zum anderen Haus zu schicken.



Verfluchungen
Flüche brechen
Besetzungen
frei von Fremdem
Stress
logisch angehen

Regionale Produkte Schweiz


Laguiole MesserNein, das sind keine Waffen. Das sind Gourmet-Werkzeuge, so gefährlich sie aussehen mögen. Wenn es etwas gibt, wofür sich die Betreiber der Schamanenstube outen müssten: wir lieben den Genuss, beim Essen, Trinken und was Atmosphären anbelangt. Also keine Sorge, wir sind nicht gefährlich. Wir sehen nicht mal so aus :-)

Seit langer Zeit möchten wir einen Artikel über ein geflügeltes Wort in der Werbung von Restaurants verfassen: "Regionale Produkte und Erzeugnisse". Es gibt heute sehr, sehr viele Gasthöfe, die sich mit dieser Werbung brüsten. Lange haben wir gezögert, diesen Artikel zu schreiben. Wir dachten, wir könnten falsch liegen. Nach unseren Erfahrungen im Piemont und wieder ersten Erlebnissen in der Schweiz sehen wir uns nun so stark in unserer Meinung bestätigt, dass wir es beim Namen nennen: man müsste sehr oft bei regionalen Produkten hierzulande sagen: nein danke.
Bauern, die vor lauter Subventionen nur noch Zeit haben, Menschen an Waldrändern argwöhnisch zu beobachten, Milchkühe so zu mästen, dass sie nicht mehr richtig gehen können und eine Unfreundlichkeit an den Tag legen, dass man den Kopf schüttelt, sind zumindest im Toggenburg, aber auch im Zürcher Oberland nach unserer Erfahrung Menschen, von denen wir keine Produkte wollen. Wir wollen nichts aus solchen Händen essen, trinken oder kaufen. Lieber erwerben wir z.B. ein argentinisches Stück Fleisch. Fragt man Spitzenköche, verwenden sie sehr selten lokale Produkte. Das Fleisch von Rindern, die nie einen Stall gesehen haben, hat eine x-fach höhere Qualität. Es gibt in anderen Ländern Tomaten mit Geschmack, Radieschen, die einem einen kleinen Schock versetzen, katerfreien Wein und Menschen, die stolz auf ihre Produkte sind.
Nicht alles ist hier so schlecht, wie man jetzt denken könnte. Es gibt Ausnahmen in ganzen Produktlinien, die wir Schweizer wirklich im Griff haben. Aber: das reicht einfach nicht. Und es reicht überhaupt nicht, einfach die Preise hoch anzusetzen, um wenigstens das Gefühl von Qualität vorzugaukeln.



Schweizer Lug und Betrug

Wir kauften damals in Gähwil, Kirchberg frisches Brot. Nach dem hörbaren Ping des Mikrowellenherds bekamen wir schön warmes Brot. Für das Gefühl frischen Brots reichte das nicht. Wir bestellten bei regionalen Bauern Hartholz fürs Cheminée, natürlich zum Hartholzpreis. Als die Hälfte davon Tannenholz ist, meinte der Bauer: das braucht es zum Anfeuern. In einem teuren Restaurant in Kirchberg waren wir mit einer Kundin. Durchfall und Übelkeit begleiteten uns, unsere Kundin übergab sich noch im Garten der Schamanenstube. Das Steueramt der Gemeinde Kirchberg meinte, wer täglich Teilzeit arbeitet, darf auch nur prozentual den Weg zur Arbeit abziehen. Im Sertig meint die Geschäftsleitung, wir seien selber schuld, ein gutes Zimmer zu buchen, wenn sie nebenan bauen würden. Die Kantonspolizei Graubünden mussten wir erst mal eine Stunde lang davon überzeugen, dass das Betrug war, schon nach der ersten Satz der Definition im Strafgesetzbuch. Schliesslich kenne man sich. Ist das die Schweiz? - Man könnte es meinen.




Gammelfleisch

Letzte Woche waren wir bei einem Italiener mit Bewertung 4.7 von 5. Wir bitten den Chef an den Tisch, er möge bitte das servierte Fleisch probieren. Seine Antwort: "Sie müssen nicht bezahlen, nicht mal die Getränke". Nun, er war ehrlich. Verlieren auch Italiener in der Schweiz ihre Begeisterung für Genuss und Qualität? Was machen wir in der Schweiz nur falsch?

Wir denken, jeder kann solche Erlebnisse vorweisen. Sie bleiben einem in Erinnerung. Die guten Erlebnisse haften weniger im Gedächtnis, nur die ganz Guten. Und ja, es gibt die Guten. Zum Beispiel erleben wir gerade in der Markthalle Trivisano Freundlichkeit und kompetente Beratung zu den dortigen Produkten. Wir erhalten hochwertiges Fleisch und gute Weine, sogar zum Sonderpreis. Wer uns kennt, weiss, dass man uns etwas genuss- und qualitätssüchtig bezeichnen könnte. Und wir finden gute Qualitäten in der Schweiz. Vor den diesjährigen Erlebnissen haben wir stets nur die wirklich Guten bewertet. Dahin kehren wir zurück.




Pizza

Wie betrügt man nicht?

Wir denken, wer seine eigenen Produkte selbst mag, die Arbeit schätzt und aktuellen Stolz auf das Geleistete am Produkt empfinden kann, der hat es nicht nötig, respektive kommt gar nicht auf den Gedanken, zu betrügen. Qualität alleine reicht nicht. Sie ist nichtig, wenn das Gefühl zu ihr nicht stimmt. Da sind wir natürlich wieder voll im Schamanismus: die innere Ordnung, mit welcher man Dinge tut, darf sich von Anfang bis zum Schluss durchziehen. Es reicht nicht, wenn ein Bauer seine Kühe liebevoll pflegt, der Metzger seinen Job liebt, man an der Theke aber froh sein muss, wenn die Verkäuferin sich doch noch herablässt, es einem zu verkaufen. Die ganze Kette muss stimmen. Dazu muss auch die Verkäuferin einen guten Lohn erhalten, damit sie ihrem Job unbelastet begegnen kann.
Verkaufsleiter und Verkaufsleiterinnen in Restaurants, in Shops und in Betrieben könnten die richtigen Personen sein, sich neben Absatzzahlen auch um das emotionale Befinden ihrer MitarbeiterInnen zu kümmern. Wo Kundenkontakt stattfindet, wird die Qualität eines Produktes mitbestimmt. Es muss den Menschen im Verkauf in den Bereichen Firmenbild, Produkte und beruflichem Umfeld gut gehen. Das ist in der Schweiz schwierig, wir sind längst zu einer Dienstleistungsgesellschaft mutiert. Der Wert der Dinge hat oft keinen wirklichen Wert mehr. Das schlägt sich auf die Produktion wie auf den Verkauf nieder.
Die äusseren Rahmenbedingungen sind unumgänglich, wenn man Menschen den Rahmen bieten möchte, ihre Hingabe, ihre Werte und ihr Können ausleben zu leben. Die Faultiere und - uf Züritüütsch: d'Säuhünd müssen weg. Wer beim Riechen eines Produkts fast Tränen in die Augen bekommt, muss gefördert werden. Der Überlebenskampf heute macht das schwierig. Vielleicht darf ein grosser Teil dieser Chef-Verantwortung auf die Menschen übergehen, die Hingabe leben. Statt ständig etwas Neues zu suchen, wo man seine Hingabe leben könnte, darf die Verantwortung in die Hand genommen werden, sich im aktuellen Leben eine emotionale Grundlage zu schaffen, statt im Aussen Gründe zur Selbstverhinderung zu suchen.


Wie steht man hinter den Dingen?

Es liegt nicht an der Herkunft, Liebe, Hingabe und Stolz leben zu können. Viele Italiener in der Schweiz zum Beispiel verwechseln Stolz auf eine Arbeit mit Hochmut. So kommt das Essen in italienischen Restaurants nach unserer Erfahrung nicht an Restaurants in Italien heran. Aber wir sind auf der richtigen Fährte: es geht um Liebe, Hingabe und Stolz, mit dem richtig umgegangen wird.
Aus der Gefühlslehre wird schnell klar, dass verletzter Stolz zu Trotz führen kann. Auf diesem Weg wird das weggeworfen, was Qualität hat. Merkt man, dass man in einen Trotz verfällt, kann man auch begreifen, dass man sich gerade selbst schadet. Der Weg vom Stolz in den Hochmut führt aber auch zu einer Abwertung. Gibt es einen Mittelweg?
Findet man ein Produkt, das man verkauft, gut oder macht eine Arbeit, weil man sie gut kann, wird die Beziehung von einem selbst zum Produkt oder zur Arbeit eine ganz persönliche, ja fast private. Der erste Kraftakt einer Überwindung ist es dann, diese Privatheit nach aussen zu tragen. Sprich: zu verkaufen. Es braucht diese Überwindung wegen der Gefahr, sich dafür schämen zu müssen, dahinter zu stehen. Die Folge dieser Scham ist die Abwertung der eigenen Qualität. Wertet man die eigene Arbeit ab, so wird man sie auch nicht mehr gut machen. Das Problem mit der Authentizität beginnt also schon sehr früh: bei der Angst vor der Scham.

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