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  • schreibt über Gesundheit

    Spirituell und Rauchen, Alkohol konsumieren, Fleisch essen? - Aber natürlich, im Schamanismus sagt uns der Körper, was uns gut tut.

    Nov
    2008

    14


    Hoi mitenand!
    Ich lebe, genau jetzt.
    Und das nicht nur einfach als denkender Mensch, sondern mit allem, was ich bin, auch dem Körper.
    Das gehört für mich zusammen.
    Und nun soll man aufgrund irgendwelcher "spiritueller" Regeln kein Fleisch essen, nicht Rauchen und keinen Alkohol trinken?
    Was ist denn da dran spirituell, Regeln aufzustellen?

    Ich ess zwar seit ziemlich genau 20 Jahren kein Fleisch, aber nicht aus spirituellen Gedanken heraus und auch nicht aus Mitleid mit der Tierverwertung, sondern schlichtweg darum, weil es meinem Körper nicht gut tut. Mir wird schlecht davon. Fisch allerdings ess ich gerne.
    Mein Körper signalisiert mir auf seine Art und Weise, was ich zu mir nehmen soll. Meist durch den sanften Hinweis der Geruchserinnerung. Das kennt jeder: man hat z.B. auf einmal Lust auf Blumenkohl. Diesem Gefühl nachzugehen, das ist in meinen Augen spirituell: ich achte darauf, was mein Körper mir sagt. Der Körper weiss genau, was ihm fehlt und versucht es sich zu holen, indem er - da er mit uns eine Einheit ist - mit uns kommuniziert. Vielleicht ist im Blumenkohl ein Vitamin, das gerade benötigt wird.
    Nicht, dass der Körper bewusstseinsmässig eine Liste führen würde, wo was drin ist, aber als gesamtes Wesen wissen wir, dass Blumenkohl dieses und jenes Manko ausgleicht.

    Das Rauchen. Das schlimmste Verbrechen unserer ach so modernen und gesundheitsbewussten Gesellschaft sind die Aufdrucke auf den Zigarettenschachteln:

    Rauchen verursacht dies und das und jenes auch noch.


    So ganz nebenbei: die meisten an Lungenkrebs erkrankten Menschen sind Nichtraucher.
    Sogenannte spirituell weise Leute schreien aus dem gleichen Rohr: Rauchen ist ein No-Go auf dem spirituellen Weg.

    Aber: sind es nicht die Gedanken, die unsere Welt formen? - Wenn ich beim Rauchen von diesen Hetzereien unbewusst beeinflusst bin, was passiert da wohl? - Ich werde krank. Das ist dasselbe Verhaltensmuster, wie ein Kind, das nicht in die Schule will: es bekommt Fieber, weil das das entsprechende Mittel ist, den nächsten Tag zu Hause bleiben zu können. Wenn ich also ein Bewusstsein habe, dem Nikotin und Teerstoffe nichts ausmachen, dann rauche ich.
    Beim Alkohol sehe ich das ähnlich.
    Ich finde es schade, wenn nicht einfach in Freude das gemacht wird, wofür wir da sind: zu leben. Das Leben geniessen, den Gelüsten nachgehen und uns das geben, was uns glücklich macht. Natürlich kann man es übertreiben, aber auch da reagiert unser bestes Sinnesorgan - unser Körper - mit Gegenwehr und teilt uns das mit.
    So hat die Aussage: "wer spirituell lebt, raucht nicht, trinkt nicht und isst kein Fleisch" für mich einen Touch dogmatischer Hetze, der alles andere als spirituell ist. Wer gibt uns das Recht, über das Leben anderer zu urteilen?
    *smile*


    • Michael schreibt am 09.07.2013

      Hallo Schamanenstube, ich kenne diese Gesetze" oder Regeln nicht. Habe aber selbst die Erfahrung gemacht, dass mann diese Dinge (Fleisch, Alkohol und Zigaretten) auf seinem Weg links liegen lässt. Ich selbst habe auf meinem Weg nie nach dogmatischen Regeln gelebt. Und wenn dies einmal so sein sollte, würde ich den Freundeskreis, die Literatur oder die Philosophie meiden. Der Weg diese Dinge als nicht förderlich zu erkennen und dies auch zu fühlen kann lange dauern, vieleicht haben es aus diesem Grund manche Philosphien zu ihren Regeln gemacht...dies macht meiner Meinung allerdings wenig Sinn...da nur die Selbsterkenntnins einem Selbst wirklich nutzt. Liebe Grüße Michael
    • Gast schreibt am 02.02.2014

      Hallo Schamanenstube, in der Regel hört man mit Fleischessen, Alkohol und Zigaretten von alleine auf, wenn aufrichtig ein spiritueller Weg gesucht und gegangen wird. Etwas zu tun oder zu unterlassen, ohne innere Einsicht, nur wegen einer Regel, Vorschrift oder eines Dogmas ist letztlich nicht der richtige Weg. Man zwingt sich dann künstlich zu etwas, der innere Zustand ist aber ein anderer, was zu Konflikten führen kann bzw. muss. Was spirituell sein" wirklich bedeutet, lässt sich letztlich schwer erklären....sicher ist nicht jeder spirituell, der sich dafür hält...und es gibt gewiss auch Rückfälle ins unspirituelle Leben oder gewisse Entartungen der Spiritualität. "Misstraue dir selbst" ist immer eine gute Maxime auf dem geistigen Weg. Rauchen, Alkohol und Fleichessen sind m.E. Indikatoren, dass es nicht mehr so ganz stimmt mit der "Spiritualität", oder auch noch nie so ganz gestimmt hat. Will man nun das Leben der Sinneswelt geniessen oder geistig wachsen? Diese Frage kann man nicht intelektuell oder per Willensentschluss entscheiden. Es ist nichts Verwerfliches dabei, das Leben der Sinne ein wenig geniessen zu wollen.....mit Spiritualität im strengen Sinne hat dies aber nichts tun, da sollte man sich nichts vormachen. Grüsse


  • schreibt über Gesundheit

    Schamanismus Azubi ohne Kosten? Auch nicht in der Migros.

    Okt
    2008

    26


    Zuweilen erreichen die Schamanenstube interessante Seminar-Anfragen:

    "ich möchte gerne als Azubi ohne für mich entstehende Kosten teilnehmen, da ich noch nicht sicher bin, ob Schamanismus für mich richtig ist und es deshalb kennen lernen möchte."


    Hmm. Erst letzhin hab ich in der Migros eine Dose "knack nuts" von Pittjies erstanden. Die Verpackung sprach mich an, so hab ich sie wegen Nuss-Gelüsten gekauft. - Nun, sie schmecken mir nicht. Gar nicht. Vielleicht sag ich das nächste Mal in der Migros: bitte, ich will die haben, aber nur als Tester und darum will ich sie nicht bezahlen.
     
    Na, ich hab an die Bücherliste der Schamanenstube verwiesen.
    Vielleicht findet man die auf illegalen Downloadportalen gratis.
    *lach*




  • schreibt über Gesundheit

    Der Körper sagt es einem frühzeitig: Du braucht heute ein Butterbrot mit viel Honig

    Sept
    2008

    09


    Honigbrot Gestern beschlich mich ein Geschmack im Mund. Nach einem Butterbrot mit viel Honig drauf. Diesen Geschmäckern im Mund gehe ich immer nach. Mein Körper weiss genau, was er im Moment braucht und teilt es mir über die Geschmackserinnerung mit. Weshalb ich gestern dann am Stück drei dick beschmierte Honigbrote gegessen hab, weiss ich nicht. Ich hatte auch die Erinnerung an das Knirschen von hart gewordenem Honig zwischen den Zähnen. So nahn mich nicht den weich fliessenden Honig aus dem Glas, sondern kratzte die Kristalle von der Glaswand ab. Ich mag Honig. Nicht zuletzt auch deshalb, weil es das am längsten konservierbare Lebensmittel der Welt ist. Man hat Honig in den Pyramiden gefunden, und der war noch absolut geniessbar.


    • golda schreibt am 22.06.2015

      cool


  • schreibt über Gesundheit

    Tinnitus Erkrankung und die schamanische Arbeit aus der Ferne mit einem Regenbogenfluoriten.

    Apr
    2008

    24


    Regenbogenfluorit Hoi zsäme!
    Ich möchte am Beispiel einer Tinnitus-Erkrankung einmal aufzeigen, wie eine Arbeit aus der Ferne aussehen kann. Natürlich ist das eine spezielle Arbeit, aber jede der Arbeiten ist speziell und immer auf den Kunden abgestimmt. Für die Arbeit an einer Tinnitus-Erkrankung benötige ich ein Hilfsmittel, das der Kunde selbst organisieren muss: einen Regenbogenfluoriten. Es hat sich für mich aus der Erfahrung heraus gezeigt, dass dieser Stein sich besonders gut dafür eignet. Für mich, andere werden wieder mit verschiedenen Hilfsmitteln arbeiten. So ist jeder für sich sein eigenes kleines Wunder. *smile*

    Diesen Stein bekommt man eigentlich problemlos in Edelsteinläden. Er ist auch nicht besonders teuer, mit ca. 20 SFr. ist man dabei. Diesen Stein nun möchte ich sehen. Entweder per Foto in der Hand des Kunden oder per Skype-Videotelefonie. Mit der Kunden-Erlaubnis reise ich in den Stein, spreche mit ihm und schreibe die Reise auf. In meinem schamanischen Weltbild ist alles beseelt, so begebe ich mich auf eine schamanische Reise und schlüpfe in den Stein hinein. Dort erkundige ich mich nach seinem Wohlbefinden und höre mir seine Geschichte an. Es kann sein, dass der Stein noch etwas wünscht, bevor er arbeiten möchte. Das kann ein Bad im Wasser sein, ein schönes Tuch, in das er eingewickelt sein möchte oder was auch immer ich erfahre. Danach zeige ich, wie man mit dem Stein verfahren soll, wie man den Ton beseitigen kann. Am liebsten ist es mir da, via Videotelefonie zu arbeiten. 
    Ich zeige, wie es mit Hilfe des Steines zu schaffen ist, den Ton abzuschalten. Das heisst leider nicht, dass er nicht wieder kommt. Dazu müssen wir schamanisch reisen und die Ursachen klären und nötigenfalls angehen. Aber man hat den Ton so besser im Griff.
    Ein Beispiel: Die Reise zu dem Tinnitus bei einer Klientin führt direkt in ihre unmittelbare Geistwelt. Auf einmal bekommt die Klientin ein ungutes Gefühl, Angst steigt in ihr auf. Ich sehe einen Windhund, der einige Meter weiter von ihr sitzt. Ich gehe zu ihm hin und er steht auf. Die Angst wird grösser. Warum er ihr Angst bereitet, frage ich den Hund. Ich erfahre, dass er ein Teil von ihr ist, den sie verdrängt. Er ist innere Kraft, Überlebenskraft. Er sorgt dafür, dass sie sich im Leben wehren kann. Doch sie lässt dies nicht zu. Sie zieht lieber den Kopf ein, als sich zu wehren.
    Damit sperrt sie den Windhund aus. Und drum jault er. Sie verträgt keinen Stress, weil ich ihr nicht helfen kann von hier draussen.
    Ich gehöre in ihr Herz. Und jedesmal, wenn sie mich braucht, dann kann ich nur jaulen und ihr so zeigen, dass ich ja da bin. Ich erkläre der Klientin die Situation und sie ist bereit, mit mir zusammen den Hund in sich aufzunehmen. Der Hund und ich gehen auf sie zu und vorsichtig, ganz fein und sanft schlüpft er in ihren Körper hinein.
    In ihr breitet sich ein warmes Gefühl aus. Der Hund hat Freude und diese spiegelt sich auf dem Gesicht der Klientin. Ich lasse die beiden sich aneinander wieder gewöhnen. Plötzlich ändert sich alles, wieder Angst und der Tinnitus ist lauter als vorher.
    Ich frage die Klientin, was geschehen ist und sie antwortet, den Hund wohl in sich tragen zu wollen, ihn aber erst mal an einen Platz verwiesen hat, den sie unter Kontrolle hat. Er wurde weggesperrt.
    Der Hund jault, er fühlt sich nicht wohl. In der Folge arbeitet sie daran, sich mit den ihr eigenen Teilen zu befassen, die Kraft, sich zu wehren, auch mal zuzulassen und sich wieder als ganzer Mensch zu fühlen. Es ist eine lange Arbeit, die vielleicht ein Leben lang dauern kann. Aber mit dieser immer wiederkehrenden Arbeit ist das Leben lebenswert. Und der Tinnitus hat einen Vorteil: sobald er da ist, weiss sie, sie macht was, was nicht ihrem Naturell entspricht.










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