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Spiritueller Weg mit Rauchen, Trinken und Fleischessen?



Hoi mitenand!
Ich lebe, genau jetzt.
Und das nicht nur einfach als denkender Mensch, sondern mit allem, was ich bin, auch dem Körper.
Das gehört für mich zusammen.
Und nun soll man aufgrund irgendwelcher "spiritueller" Regeln kein Fleisch essen, nicht Rauchen und keinen Alkohol trinken?
Was ist denn da dran spirituell, Regeln aufzustellen?

Ich ess zwar seit ziemlich genau 20 Jahren kein Fleisch, aber nicht aus spirituellen Gedanken heraus und auch nicht aus Mitleid mit der Tierverwertung, sondern schlichtweg darum, weil es meinem Körper nicht gut tut. Mir wird schlecht davon. Fisch allerdings ess ich gerne.
Mein Körper signalisiert mir auf seine Art und Weise, was ich zu mir nehmen soll. Meist durch den sanften Hinweis der Geruchserinnerung. Das kennt jeder: man hat z.B. auf einmal Lust auf Blumenkohl. Diesem Gefühl nachzugehen, das ist in meinen Augen spirituell: ich achte darauf, was mein Körper mir sagt. Der Körper weiss genau, was ihm fehlt und versucht es sich zu holen, indem er - da er mit uns eine Einheit ist - mit uns kommuniziert. Vielleicht ist im Blumenkohl ein Vitamin, das gerade benötigt wird.
Nicht, dass der Körper bewusstseinsmässig eine Liste führen würde, wo was drin ist, aber als gesamtes Wesen wissen wir, dass Blumenkohl dieses und jenes Manko ausgleicht.

Das Rauchen. Das schlimmste Verbrechen unserer ach so modernen und gesundheitsbewussten Gesellschaft sind die Aufdrucke auf den Zigarettenschachteln:

Rauchen verursacht dies und das und jenes auch noch.


So ganz nebenbei: die meisten an Lungenkrebs erkrankten Menschen sind Nichtraucher.
Sogenannte spirituell weise Leute schreien aus dem gleichen Rohr: Rauchen ist ein No-Go auf dem spirituellen Weg.

Aber: sind es nicht die Gedanken, die unsere Welt formen? - Wenn ich beim Rauchen von diesen Hetzereien unbewusst beeinflusst bin, was passiert da wohl? - Ich werde krank. Das ist dasselbe Verhaltensmuster, wie ein Kind, das nicht in die Schule will: es bekommt Fieber, weil das das entsprechende Mittel ist, den nächsten Tag zu Hause bleiben zu können. Wenn ich also ein Bewusstsein habe, dem Nikotin und Teerstoffe nichts ausmachen, dann rauche ich.
Beim Alkohol sehe ich das ähnlich.
Ich finde es schade, wenn nicht einfach in Freude das gemacht wird, wofür wir da sind: zu leben. Das Leben geniessen, den Gelüsten nachgehen und uns das geben, was uns glücklich macht. Natürlich kann man es übertreiben, aber auch da reagiert unser bestes Sinnesorgan - unser Körper - mit Gegenwehr und teilt uns das mit.
So hat die Aussage: "wer spirituell lebt, raucht nicht, trinkt nicht und isst kein Fleisch" für mich einen Touch dogmatischer Hetze, der alles andere als spirituell ist. Wer gibt uns das Recht, über das Leben anderer zu urteilen?
*smile*





  • Michael

    Hallo Schamanenstube, ich kenne diese Gesetze" oder Regeln nicht. Habe aber selbst die Erfahrung gemacht, dass mann diese Dinge (Fleisch, Alkohol und Zigaretten) auf seinem Weg links liegen lässt. Ich selbst habe auf meinem Weg nie nach dogmatischen Regeln gelebt. Und wenn dies einmal so sein sollte, würde ich den Freundeskreis, die Literatur oder die Philosophie meiden. Der Weg diese Dinge als nicht förderlich zu erkennen und dies auch zu fühlen kann lange dauern, vieleicht haben es aus diesem Grund manche Philosphien zu ihren Regeln gemacht...dies macht meiner Meinung allerdings wenig Sinn...da nur die Selbsterkenntnins einem Selbst wirklich nutzt. Liebe Grüße Michael

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  • Gast

    Hallo Schamanenstube, in der Regel hört man mit Fleischessen, Alkohol und Zigaretten von alleine auf, wenn aufrichtig ein spiritueller Weg gesucht und gegangen wird. Etwas zu tun oder zu unterlassen, ohne innere Einsicht, nur wegen einer Regel, Vorschrift oder eines Dogmas ist letztlich nicht der richtige Weg. Man zwingt sich dann künstlich zu etwas, der innere Zustand ist aber ein anderer, was zu Konflikten führen kann bzw. muss. Was spirituell sein" wirklich bedeutet, lässt sich letztlich schwer erklären....sicher ist nicht jeder spirituell, der sich dafür hält...und es gibt gewiss auch Rückfälle ins unspirituelle Leben oder gewisse Entartungen der Spiritualität. "Misstraue dir selbst" ist immer eine gute Maxime auf dem geistigen Weg. Rauchen, Alkohol und Fleichessen sind m.E. Indikatoren, dass es nicht mehr so ganz stimmt mit der "Spiritualität", oder auch noch nie so ganz gestimmt hat. Will man nun das Leben der Sinneswelt geniessen oder geistig wachsen? Diese Frage kann man nicht intelektuell oder per Willensentschluss entscheiden. Es ist nichts Verwerfliches dabei, das Leben der Sinne ein wenig geniessen zu wollen.....mit Spiritualität im strengen Sinne hat dies aber nichts tun, da sollte man sich nichts vormachen. Grüsse

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