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Die vier Gundbedürfnisse des Lebens in Europa



Propeller Flugzeug


Der Titel der vier Grundbedürfnisse des Lebens tönt mal wieder gigantisch. Es geht dabei ganz einfach um unsere eigenen Bedürfnisse, die sich im Laufe unserer Reisen durch Westeuropa herauskristallisiert haben. Wir können auf keines der vier Bedürfnisse verzichten. Wir können Kompromisse eingehen. Wie weit die gehen, ist uns bis jetzt noch nicht klar.



Sauberkeit Restaurant

Sauberkeit

Wir sind Menschen, die Sauberkeit lieben. Wir selbst duschen mehrmals am Tag und putzen des Öfteren auch kleinere Dinge weg. Das dehnt sich aus, dass wir keinen Müll irgendwo hinterlassen und halt schauen, dass für uns auch die Umwelt sauberer aussieht. So freuen wir uns über saubere Gehwege, nicht klebende Restaurant-Tische und saubere Gläser. Diese Freude ist auf dem Festland Spanien kaum zu finden. Die Spanier werfen wirklich alles einfach auf den Boden. Gross anders erleben wir das auch nicht in Portugal an der Algarve. Auf den Kanaren gibt man sich mehr Mühe, wohl der Touristen wegen.
Das Grundbedürfnis Sauberkeit müssen wir selbst erschaffen. Das geht zu Hause und in unseren Gefilden. Sie bleibt ein äusseres Kriterium für unsere Auswahl eines künftigen Wohnsitzes insofern, dass wir die Einkaufsläden auf Sauberkeit hin begutachten.


Genuss

Genuss

Die Sauberkeit ist die Grundlage für unser nächstes Bedürfnis: der Genuss. Es geht uns um saubere Lebensmittel und die Möglichkeit, daraus etwas Genussvolles zaubern zu können. Auf dem Festland Spanien ist das komplett ausgeschlossen. Man weiss nichts von ununterbrochenen Kühlketten, von Hygiene beim Umgang mit Lebensmitteln und noch weniger weiss man über das Kochen. Sorry, das sind unsere Eindrücke von der billigen Standhütte bis hoch zu den Sterne-Restaurants. Spanien baut Dinge nach, wie zum Beispiel eine simple Pizza. Die besteht aber nicht aus einem Pizzateig, sondern ist ein Flammkuchen mit Tomaten und Käse drauf. Bestellt man z.B. eine Pizza al tonno, so wird eine Thunfischdose über die "Pizza" gegeben - selbstverständlich erst nachdem man sie aus dem Ofen gezogen hat.
Etwas besser schneidet Portugal ab. Hier gibt es klare Abstufungen nur schon in den Einkaufläden. Es gibt den "Pingu". Dieser ist sehr günstig und bietet aber praktisch keine Qualität. Der Intermarchée ist teurer, dafür sind die meisten Lebensmittel aber gut gelagert. Im Apollonia übertreibt man die Preise massiv. Besser als der Intermarchée ist er aber nicht. Es fehlt in Portugal v.a. an der Metzgereikunst. Fleisch wird mit dem Hackebeil einfach aus irgendeinem Tierteil herausgehauen. "Da - Fleisch". Die Unkenntnis der Lebensmittelberufe erschaudert uns bis ins Mark.
Madeira und die Azoren: sämtliche Lebensmittel sind schlichtweg stetig am Verfaulen. Es ist eine Katastrophe.



Polizei in Corralejo

Sicherheit

Als Schweizer ist es uns eher fremd, über die Sicherheit nachzudenken. Das ändert sich stark im Ausland. Obschon: es ist auch in der Schweiz längst nicht mehr sicher. Aber wir kehren das unter den Teppich. In Spanien lebt man hinter Mauern. Nicht weil man Angst vor Wind hat. Man muss sich ein eigenes Gefängnis bauen, um Einbrecher draussen zu halten. Ein Diebstahl kostet als Strafe für den Dieb maximal 40 Euro. Das Problem Spaniens beginnt mit der Legislative. Die Polizei ist machtlos.
Ganz schlimm wird es auf den Kanaren. Da gibt es Banden aus Marokko, die die Sicherheit komplett kaputt machen. Leute werden angepöbelt, ausgeraubt, vergewaltigt und nieder gestochen. All das haben wir nur schon in Corralejo erlebt. Viele Ansässige verlassen vor dem Dunkelwerden die Restaurants. Dafür sollte sich Spanien schämen. Wirklich!
Ganz anders ist das in Portugal. Wir haben noch nie so ein friedliches Volk erlebt. Jeder kümmert sich um jeden, jeder ist freundlich zu allen und selbst die Touristen werden davon angesteckt und werden angenehm. Da ist ein ganz spezieller Zauber, selbst in der Grossstadt Lissabon. Die Sicherheit in Portugal: top!


Wärme

Wärme

Schnee wollen wir keinen mehr erleben, davon hatten wir genug in unserem Leben. Das perfekte Klima findet sich für uns auf den Kanaren, die wir seit Jahren bereisen. In Südspanien ist es im Sommer aber viel zu heiss, ebenso an der Algarve in Portugal. Wir werden hier wohl am meisten Abstriche machen müssen. Es bleibt uns die Region oberhalb der Algarve in Richtung Lissabon, sowie Sardinien und Norditalien. Mehr gibt es gar nicht mehr.








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