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  • schreibt über Orakelsee

    Wie funktioniert Hellsehen? Was ist Hellsichtigkeit? - Artikel über das Wahrnehmen von Ordnungen in schamanischer Trance und den Einsatz vom Kartenlegen

    Mar
    2018

    30


    Orakelsee
    Seit einiger Zeit hat die Schamanenstube den Orakelsee wieder öffentlich zugänglich gemacht. Die erste Zeit bestand aus Entwicklungen, Bugfixing und Erweiterungen. Nun kehrt Ruhe ein am online Kartenlegen. Wir wissen, wir sind die einzigen im Netz, die zusammen mit Tarot3d echtes Kartenlegen am Bildschirm ermöglichen. Es war uns wichtig, keine fremden Karten zu verwenden und damit Künstlerrechte zu veletzen, sondern eigene Karten zu malen. Die digitale Malerei hat untrüblich zur Stimmung am Orakelsee beigetragen: Ruhe, friedliche Fernsicht und das Gefühl, für Menschen da sein zu können.

    Eher selten nehmen wir die Trommeln mit an den See. Wir setzen uns ins grüne Gras auf den Hügeln um den See oder an den flachen Stellen, an welchen der Übergang zwischen Boden und Fliessen ineinander übergeht. Dort unten ist es einfach, den Blick in die andere Wahrnehmungsebenen zu wechseln. Den Kopf nahe am Wasser lässt die Augen über das meist glatte Wasser gleiten. Man spürt die tiefe des Sees und die Bewegung der Oberfläche bis hinaus in die tieferen Wasser. Die leichten Bewegungung erlauben das Atmen mit dem See. Wie von selbst steigt die blaue Kugel aus dem Wasser auf und wird umhüllt von einem Glitzern. So seltsam das anmuten mag, so vertraut wirkt das Bild und fügt sich gänzlich in die Landschaft mit ein. Es ist, als ob sie schon vorher da gewesen wäre.


    Die Orakelkugel

    Die Orakelkugel dreht sich langsam. Sie zieht aus den Tiefen des Sees Wasser an ihrer Seite hoch, das in feinen Tropfen an ihr herunter perlt. Es sieht aus wie feine Nebelschwaden, die sich über die Kugel ziehen und in glitzernden Tropfen an ihr runtergleiten. Die Mitte der Kugel steht fast still. Einige dunklere Regionen erkennt man. Sie drehen sich langsamer. Das liegt daran, dass die Kugel recht gross ist. Das Beschreiben wird schwierig, wenn man bewerten muss, ob sie durchsichtig oder nicht ist. - Es ist anders. Man kann durch sie hindurch sehen, aber nicht in den Hintergrund des Sees. Man sieht nicht das Ufer auf der anderen Seite, nicht die Bäume auf den Hügeln dahinter. Man sieht in die Ordnungen der Menschen hinein, die sich dem See widmen. Ohne konkrete Fragestellung ist das ein nicht greifbares Durcheinander, das aber schön anzusehen ist. Manchmal erblickt man Fetzen von etwas, das sicher Sinn machen würde, wüsste man die Frage dazu.

    Die Kunst des Lesens der Ordnungen besteht darin, eine Frage dem richtigen Bild zuzuordnen. Wobei die Bilder in der Kugel nicht still stehen, sondern sich Bewegungen abzeichnen. Sie zeigen, was unter den Vorkommnissen und Bestrebungen liegt. Alles, was man tun muss, um hinter die Dinge zu schauen, ist sich einer Frage an das Orakel intensiv zu widmen und zu warten, bis man versteht, was sich da bewegt. Oft denkt man nicht an Unvermutetes.


    Was ist Hellsehen?

    Oft wird Hellsichtigkeit als eine Gabe bezeichnet. Da denken wir etwas anders. Es ist eine Technik, die viel mit einem persönlich zu tun hat. Passend würden wir es als eine gewisse Faulheit des Sehens bezeichnen. Wenn wir im Alltag etwas sehen, versuchen wir dem Gesehenen sofort einen Sinn zuzuweisen. Vielleicht können wir als Beispiel den Flug eines Pfeils über den See nehmen. Wenn man ihn sieht, weiss man instinktiv wo er etwa landen wird und von wo er abgeschossen wurde. Macht man ein Foto mit kurzer Verschlusszeit von dem Pfeil, der gerade über den See fliegt, so scheint er im Bild über dem See zu schweben. Es ist nicht klar, wie schnell er unterwegs ist. Auch ist unklar, in welche Richtung er fliegt. Er könnte genauso gut rückwärts fliegen. Womöglich wurde er auch nur an einer Schnur befestigt und baumelt über den See. Dennoch versuchen wir, im Bild nach Sinn zu suchen. Die nahelegenste Vermutung ist: er fliegt in Pfeilrichtung. Dieses Suchen nach Sinn, nach einem Einordnen der Wahrnehmung ist eine anstrengende Geschichte. Sie läuft automatisch. Denn im Alltag benötigen wir diesen Automatismus.

    Wer zwei oder dreimal versucht hat, die Realität anders zu betrachen und damit die Möglichkeit offen zu lassen, dass alles auch anders sein könnte, findet vielleicht Gefallen daran. Es heisst nicht, dass man die Alltagstauglichkeit verliert.

    Den Dingen nicht gleich Sinn zu verleihen, ist eine Freiheit. Man kann sie durch Faulheit erreichen. Dabei sprechen wir von einer Faulheit der Wahrnehmung. Aus schamanischer Sicht befindet sich bei der Wahrnehmung direkt der Gerechtigkeitssinn. Dieser wertet und orndet ein, was das Zeug hält. Seine Ressourcen sind Gewissen, Ethik und das Wissen über Gesetzmässigkeiten. So nehmen wir aus schamanischer Betrachtung die Welt wahr. Es gibt so hochtrabende Wörter wie wertfreies Denken. Das ist im Alltag nicht möglich. Wir würden beim Gehen direkt an die nächste Wand klatschen. Die Faulheit besteht darin, dass man es sich gönnt, die Wertemaschinerie mal aussen vor zu lassen.

    Der Zustand beim sog. Hellsehen ist also als ziemlich doof zu bezeichnen, betrachtet man ihn aus dem Alltagsbewusstsein. Hellsehen verhält sich ähnlich dem schamanischen Trancezustand. In der Geschindigkeit dieser Trance wird es möglich, etwas doofer die Welt zu betrachen. Das liegt daran, dass unser Gehirn im Alltagsbewusstsein nur drei Dinge miteinander vergleichen kann. Stellt man sich einen Würfel vor, auf dessen oberseite vier Punkte sind und geht etwas näher ran, so kann man gleichzeitig immer nur drei Punkte sehen. Man weiss, der vierte ist da und man kann den Blick auch auf den fehlenden schweifen lassen, nur geht dabei einer der anderen verloren. Unser Gehirn ist im speziellen Zustand der schamanischen Trance fähig, alle vier Punkte gleichzeitig wahrzunehmen.

    Das tönt erst einmal nach einer Bereicherung der Fähigkeiten. Das ist es aber nicht, weil wir es uns nicht gewohnt sind, einen Sinn im Vergleich der vier Dinge zu finden. Den Blick kann man dabei als "weich" bezeichnen. Das Erkennen von Zusammenhängen ist bei Hellsichtigkeit nicht mehr an Logik gebunden, sondern an ein emotionales Schweifen über Zustände. Meist dauert es eine ganze Weile, bis man aus dieser speziellen Wahrnehmung etwas kognitiv fassen kann. Er danach ist etwas in Worten fassbar. Diese Worte entsprechen nicht unbedingt der Wahrnehmung, sondern sind oft nur eine Annäherung. Das Wahrnehmen von vier Einflüssen auf eine Situation ist nicht logisch. Ein kleiner Teil geht dabei gerne verloren. Vielleicht erklärt das die Ungenauigkeit einiger Aussagen.


    Bewegte Realität

    Aus dem Geschriebenen oben kann der Eindruck entstehen, dass in einem hellsichtigen Zustand alles still steht und man aus einem ruhenden Bild abliest. Das ist nie der Fall: die vier oder manchmal mehr Dinge bewegen sich alle. Aus der Gefühlslehre der Schamanismus Therapie ist bekannt, dass Kraft immer in einer oder mehreren Ordnungen fliesst. Das kann man sich vorstellen, wie Wasser, das in einer Regenrinne fliesst. Ohne Regenrinne entsteht vielleicht ein still stehender Tümpel. In der Rinne bewegt sich das Wasser bei etwas Neigung. So verhält es sich auch mit den Begebenheiten unseres Alltags. Er steht nicht still, er bewegt sich. Was man also beim Hellsehen erkennt, sind die Bewegungen. Daraus kann man die Ordnungen, also die verschiedenen Regenrinnen ableiten. Das Kartenlegen kann einem dabei entscheidend helfen: die Karten bilden die Ordnungen ab. Darin bewegen sich die Kräfte. Auf diese Weise kann man Aussagen darüber machen, was passieren wird. Quasi: die Richtung des Pfeils ist wieder sichtbar, weil sich alles bewegt.





  • schreibt über Orakelsee

    Kartenlegen am Orakelsee geht den Weg, Felder zu eröffnen. Die mystische Wahrnehmung weicht dem Orakel Markt aus: Schamanismus Therapie am Orakelsee

    Feb
    2018

    25






    Passt das Wahrsagen in schamanische Gefilde? – Das allgemeine Bild vom Schamanismus formt sich aus Trommeln, Rasseln und wilden Tänzen, alles eingehüllt in mystischen Rauch. Was immer da gemacht wird, hat die Wahrsagerei da einen Platz? - Das äussere Bild des Schamanismus lässt für ernsthaft Praktizierende nicht vermuten, was wirklich gemacht wird. Man kann Schamanismus mit zwei Grundzügen umschreiben: schamanische Wahrnehmung in Trance und schamanisches Wirken. Das sind die Grundbausteine der Schamanismus Therapie. In dieser Basis finden sich noch keine Glaubensvorstellungen. Sie ist frei von religiösen Zügen. Es geht in erster Linie um die ungefilterte Wahrnehmung. Und genau hier findet die Zukunftsschau ihren Platz: in der Wahrnehmung.



    Wie geht diese mystische Wahrnehmung?

    „In Glaskugeln steigen mystische Nebel auf, die Bilder auf die Zukunft freisetzen, die Karten auf dem Tisch sprechen mit ihren Bildern über das, was passieren wird, fremde Stimmen sprechen durch den Körper der Kartenleger.“
    Das einzig Übernatürliche oder Ungewohnte in der Kombination von Schamanismus und der Wahrsagerei ist der schamanische Trancezustand. Dieser unterscheidet sich von Zuständen wie der Hypnose und tiefen Meditationen. Die Schamanenstube proklamiert seit jeher, dass die schamanische Trance ein Zustand wacher als wach ist. Sieht man sich schamanische Völker an, so wird ziemlich kraftvoll getanzt und in sehr schneller Rhythmen Krach gemacht. In dieser Geschwindigkeit liegt der Schlüssel: bei 240 Schlägen wie zum Beispiel von einer Trommel geht das sogenannte Corpus Callosum schlafen. Das ist ein Organ im Gehirn, das einfach gesagt die linke und die rechte Gehirnhälfte voneinander trennt. Machen wir ein Experiment? - Stellen Sie sich bitte eine Sekunde lang bitte keinen rosaroten Elefanten vor:


    Rosaroter Elefant
    Nun gut, wir haben den Elefanten in glänzender Farbe dahin gemalt. Aber selbst wenn nicht: die linke Gehirnhälfte versteht Sprache: „eine Sekunde lange nicht einen rosaroten Elefanten vorstellen“. Mister Links kann sich unter einem rosaroten Elefanten nichts vorstellen und muss Mister Rechts befragen, die rechte Gehirnhälfte. Mister Rechts kann in Bildern denken, versteht aber das „nicht“ nicht. Also malt Mister Rechts den Elefanten hin, färbt ihn schön rosa und Schwupps: man hat den Elefanten gesehen. Die Kommunikation zwischen den beiden Hirnhälften läuft über ein Organ, diesem sogenannten Corpus Callosum.
    Stellen Sie sich vor, was geschieht, wenn dieses Kommunikationsrelais schlafen geht. Die rationale Denkweise verbunden mit dem Denken in Bildern, Gerüchen und weiteren Wahrnehmungen verschmilzt zu einem Brei. Man kann getrost sagen: in schamanischer Trance wird man strunzdumm. Wir hoffen, etwas unterscheidet sich dennoch von kompletter Dummheit: je länger man in diesem Trancezustand verweilt, je besser kommt man damit klar. Er bietet einen „übernatürlichen“ Vorteil: im Alltagszustand kann unser Gehirn drei Dinge miteinander gleichzeitig vergleichen. In schamanischer Trance sind es mindestens vier. Wir denken, hier liegt die magische Vier Castanedas Emanationen des Adlers verborgen. Es ist aber nicht so, dass man auf einmal besser denken kann. Es ist um ein Vielfaches schwieriger, mit den eigenen Wahrnehmungen umzugehen. Vielleicht können wir das mit LSD-Trips vergleichen. Irgendwelche Muster, Farben oder was auch immer treten unkontrolliert auf. Ob man einen LSD-Zustand nutzen kann, können wir nicht beantworten. Die schamanische Trance erlaubt es eher, sich in so seltsamen Wahrnehmungsgebieten zurecht zu finden. Die Gefahr der Annahme, dass die Welt so sei, wie man sie unter Trommeleinfluss wahrnimmt, ist sehr stark gegeben. So entstehen aus diesen Wahrnehmungen gerne Glaubensvorstellungen, die im rationalen Alltag nicht mehr funktional sind. Mit anderen Worten: man kann durchknallen.


    Kraft und Ordnung

    Jede Krafteinwirkung bewegt Dinge. Wenn man einen Ball kickt, bewegt er sich. Er bewegt sich aber mehrheitlich in die Richtung, in welche man ihn kickt. Diese Richtung ist die Ordnung, in welcher sich die Kraft freisetzt. Beim Kartenlegen wird die Ordnung, in welcher sich eine Situation befindet, in den Karten abgebildet. Das tönt mystisch, ist aber nur der Ausdruck dessen, was die Situation ausmacht. Das ist vergleichbar mit dem Auftrag: „Bitte malen Sie die aktuelle Situation mit Fingerfarben“. Das Bild wird vielleicht nicht schön, aber es kann klare Linien und Formen beinhalten. Das ist die Ordnung. Der Rest ist einfach: man liest die Ordnung und schaut, wohin die Kraft fliesen wird.
    Das ist Kartenlegen.
    Natürlich gibt es viele Theorien darüber, wie das Kartenlegen oder das Wahrsagen funktioniert. Die Schamanenstube arbeitet mit der Vorstellung, dass sich Kraft in Bahnen bewegt. Am Ende gibt uns das die Sicherheit, Orakelfragen richtig beantworten zu können.




    Kartenleger Häuschen

    Der Kartenleger-Markt 2018

    Die Karten zu legen ist keine Angelegenheit mehr, da jemand während einer schamanischen Arbeit Sicherheiten sucht oder nach Richtungen im Leben sucht. Es ist ein Job, der sich in einem extrem gewachsenen Markt behaupten muss. Wer gut ist, wird seine Kunden haben. Aber heute dauert das. Dies erlebt auch die Schamanenstube, die am Orakelsee wieder Karten legt.
    Ca. 2010 mussten wir die Arbeit am damaligen Orakelsee einstellen, weil sie zu viel Zeit in Anspruch nahm. Die Schule für Schamanismus Therapie wollte gelebt werden. Heute kehren wir zurück zur Arbeit an der Front. Wir merken: es kämpfen Tausende um Kunden. Selbst in der relativ kleinen Schweiz haben es einige verstanden, mit nur fünf Antwortstrategien Kunden zu binden.
    Wir machen es wie immer anders, komplett anders: ruhig, in die Tiefe blickend und kundengerecht. Wir sagen niemanden, was er oder sie zu tun hat, sondern eröffnen Felder.


    Therapeutische Ansätze - Felder eröffnen

    Beim Glauben und der mystischen Attestierung zur Weissagung ist es schwierig, therapeutische Rahmenarbeit zu leisten. Es melden sich Menschen, die zum Beispiel verzweifelt ihre Ex-Partner zurück wollen. In fast panikartigen Zuständen entzieht sich ihnen manchmal die Fähigkeit, Rückfragen zu lesen. Wir empfinden es wie beim Schamanismus: man will konsumieren und nicht sich auf etwas einlassen. Konsumieren heisst beim Wahrsagen: man will gesagt bekommen, was man tun soll. - Das erfüllt der Orakelsee nicht.
    Ein therapeutischer Einstieg ist beim Kartenlegen möglich, indem man die Verantwortungsabgabe zur Verantwortungsübernahme macht. Ein Element dabei ist das Ziehen der Karten: in einer Stimmung, die sich intensiv mit der Fragestellung befasst, lassen sich die Karten ziehen, die auch etwas Wichtiges aussagen können. Findet das Kartenlegen vor Ort in der Stube statt, ist es viel einfacher, die Rahmenarbeit aufzubauen, als im Online Orakelsee. Sich auf ein Online-Gespräch einzulassen, bedingt das Schreiben. Das ist nicht jedem gegeben. Deshalb setzen wir Skype und Whatsapp-Calls ein, um den Kunden die Nähe zu geben, sich tief auf seine Fragen einzulassen.


    Was interpretiert ein Kartenleger am Orakelsee?

    Die Antwort würde lauten: die Karten natürlich. Das ist schon richtig. Es stellt sich aber die Frage, ob eine Hoffnung abgebildet wurde oder die tatsächliche Entwicklung einer Situation. Viel zu oft steht in den Karten genau das, was schon in der Frage als Wunsch mitschwingt. Ein Beispiel: „Kommt mein Ex zu mir zurück“. Im Kartenbild steht die Hauptperson ganz nah beim Partner. Die Schwierigkeit besteht nun im Herausfinden, ob die Hoffnung abgebildet wurde, dass er zurück kommt oder ob er wirklich zurückkommt. Das lässt sich nicht auf den ersten Blick sagen. Zuweilen liefert das Nachfragen etwas Greifbares. Die Schamanenstube denkt, einen Weg gefunden zu haben, diese Gedanken transparent zu machen: mit sogenannten Lifestreaming. Das sind Videos, die den Bildschirm des Kartenlegers zeigen und man dabei hören kann, wie er sich im Kartenbild bewegt. Damit erzielen wir eine recht gute Kundennähe. Youtube hat uns schnell rausgeworfen: zu viel stetig gleicher Inhalt. Können wir nachvollziehen: man sieht immer nur den Bildschirm mit den Karten. Facebook ist da weniger heikel und lässt diese Streams zu. Neue Technik erlaubt Altes. Das ist schön.
    Die Technik erlaubt es, über die beratende Funktion der Wahrsagung heraus zu gelangen: die Macht darf beim Kunden bleiben. Das geschieht durch das Eröffnen von Felder. Wir beweisen am Orakelsee in unseren Kartenlegungen, dass dies möglich ist:

    Schauen Sie mal vorbei....





  • schreibt über Orakelsee

    Sind Vorahnungen eine Präkognition oder durch Kausalität verursacht? Die schamanische Ordnungs-Praxis über das Ausmalen einer positiven Zukunft

    Mar
    2017

    13


    VorahnungenVorahnungen sind sehr oft negativ, düster oder verheissen nichts Gutes. Die positive Vorahnung könnte man Zuversicht nennen. Die Zuversicht legt Sicherheiten in die Zukunft, die Vorahnung eher Bedrohungen, die sich erfüllen sollen. Die Frage ist nun, ob man mit Vorahnungen, also dem Legen von Bedrohungen in die Zukunft, erst zu dieser Zukunft kommt oder ob man vorher weiss, dass etwas passieren wird.


    Schamanische Praxis

    Die Praxis der Schamanismus Therapie arbeitet mit Ordnungen. Dem zugrunde liegt der Grundsatz der zugehörigen Gefühlslehre, dass Kraft sich in Ordnungen bewegt. Durch diese Bewegung von Kraft können Ordnungen weiter ausgebaut werden, wie Täler sich durch Flüsse immer weiter formen.
    Eine Ordnung bei Vorahnungen sind die Bedrohungen. Um uns Sicherheiten für die Zukunft zu erwirtschaften, suchen wir gerne nach Bedrohungen, was alles passieren könnte. Diesen möglichen Störungen einer gesicherten Zukunft möchten wir entgegen arbeiten. Wir verändern die Gegenwart, um Hindernisse in der Zukunft zu vermeiden. Das tönt sinnvoll.
    Zuweilen schaffen wir es, uns Bedrohungen vorzustellen, denen wir nichts zu entgegnen haben. Das sind dann die Probleme der Zukunft. Die Ordnung namens Bedrohung findet sich in Gebirgszügen, durch die Angst fliesst. Die Kraft der Angst fliesst durch die Ordnung der Bedrohung. Dieses Fliessen baut die Bedrohung weiter aus. Das kann so stark werden, dass man sich unbewusst direkt auf die Bedrohung zu bewegt. Sie wird unsausweichlich. In dieser Bewegung lässt sich sagen: eine negative Vorahnung hat nichts mit Prägkognition zu tun, sondern mit dem Bauen einer negativen Zukunft.
    Das können wir besonders gut. Wie sieht es aus, wenn wir uns auf eine positive Zukunft zu bewegen möchten? - Darin sind wir Menschen nicht so gut.
    Bleiben wir noch ein wenig bei den Vorahnungen. Im Schamanismus besteht die Möglichkeit, dass die Kraftbewegung von Gefühlen sich viel stärker auswirkt, als man im Alltag meint. Wir sorgen teilweise mit unserem Planen der Zukunft für Unglück. Die zusätzliche Kraft, die wir für solche negativen Wunder benötigen, findet sich im Glauben an die negative Zukunft. Glauben ist ein sehr starkes Gefühl. Es kann sich einmischen, wenn aus der Hoffnung auf etwas Gutes klare Regeln abgeleitet werden. Vielleicht kennt man aus der persönlichen Vergangenheit, dass man nie Glück hat. Das wird zu einem Glaubenssatz, der sich mit Bedrohungen mischen kann. Zum Beispiel hätte man gerne Schockoladeneis, es ist einem aber bewusst, dass es wieder keines geben wird, wenn vor man den Eiswagen steht. "Ist gerade aus."
    Glauben und Bedrohung können Dinge verwirklichen. Wie sieht es aus, wenn man mit dem Glauben an eine gute Zukunft sich Glücksfälle herbei zaubern möchte? Man müsste den Glauben mit der Zuversicht kombinieren. Beim Schockoladeneis: "der Verkäufer wird mir mein Bedürfnis erfüllen, wenn er mir das Eis in die Hand drückt". Dabei geht man zusätzlich eine Beziehung mit dem Verkäufer ein. Diese darf freundlich bleiben. Man könnte sich die Farben des Eiswagens anschauen und die Idee hinter dem kleinen Eisgeschäft greifen. Die Grundgedanken sind meistens gut.


    Kausalität

    Sie sehen mit dem Feldstecher, wie ein Auto hoch oben am Berg die Strasse herunter fährt. Es ist anzunehmen, dass es unten ankommt. Ohne Präkognition können Sie mit grosser Sicherheit die Aussage treffen, es wird ankommen. Daneben sehen Sie eine Herde Kühe, die sich ebenfalls bergab bewegt. Wird die Herde auch unten ankommen? - Diese Chance ist geringer, die Herde könnte einfach nur auf dem Weg zur nächsten Weide sein.
    Viele Menschen fragen sich ernsthaft, was Ihnen ein Unglücksfall sagen soll. Man fragt sich seltener, wie man dahin gekommen ist, respektive was man sich Falsches in die Zukunft gefühlt hat. Die Blickrichtung ist beim Eintreffen eines Unglücksfalls oft nach vorne gerichtet, statt nach hinten. Damit verwehrt man sich unter Umständen ein Lernen, wie man sich eine Zukunft bauen könnte. Und ja, es gibt Ergeignisse, die einfach so passieren. Wäre etwas vorherbestimmt, würde man die Verantwortung über die eigene Zukunft abgeben. Glaubensfreier Schamanismus geht den extremen Weg: man trägt die Verantwortung über seinen Leben stets selbst.


    Sich eine positive Zukunft ausmalen

    Nochmals zurück zum Auto, das den Berg hinunter fährt. Das Auto ist in Bewegung. Diese Bewegung ist jetzt. Wenn es auf der einzigen Bergstrasse ohne Abzweigungen fährt, ist sein Ziel definiert. Es muss nur fahren. Auf das Formen der Zukunft umgemünzt: Sie müssen nur leben. Damit fährt das Lebensauto. Sie müssen noch nicht einmal das Ziel kennen, denn der Weg, den Sie leben, führt Sie ja. Weiss man, dass man auf dem falschen Weg ist, könnte man umkehren. Weiss man es nicht, ist die Frage, mit welcher Benzinsorte man fährt. Das Auto fährt mit Kraft, das es aus Treibstoff bezieht. Nehmen wir an, Ihr Treibstoff sind Ihre Gefühle. Gefühle haben eine Wirkung durch ihre Kraft. Die Wirkung der Gefühlskraft formt den Weg. Denkt man ängstlich über die Zukunft nach, ist es gut möglich, dass man seinen Weg so umformt, dass man an einem Eiswagen vorbei kommt, der nur Pistazieneis verkauft. Als Pechvogel basteln Sie sich vielleicht noch ein Fuhrwerk vor sich, an welchem Sie nicht vorbei kommen.
    Das Gefühl auf dem jetzigen Lebensweg kann also mitentscheiden, wohin die Reise geht. Sprich die Vergangenheit formt die Zukunft. Man ist jetzt in der Verantwortung, sich um seine Gefühle zu kümmern und seine Lebensqualität jetzt zu verbessern, damit die Zukunft auch besser wird. Die Kausalitätskette auf diesem Gefühlsweg ist vielleicht nicht empirisch zu beweisen, wir sind aber der Meinung, dass Richtungen und Begenungen sind formen lassen.
    Wo komm ich her, was hatte ich dort für ein Gefühl? - Man kann jederzeit seinen Weg verändern.


    • Christine Gerresheim schreibt am 25.06.2017

      Meist sind die Vorahnungen negativ, man hat dann das gewisse Bauchgefühl. Würde mir wünschen, die Vorahnungen wären positiver
    • Schamanenstube schreibt am 25.06.2017

      Vielleicht entstammt das gewisse Bauchgefühl der Angst?


  • schreibt über Orakelsee

    Wie funktioniert das Kaffeesatzlesen, das Kartenlegen und das Werfen der Runen? - Von der Hoffnung des Sehens der Zukunft, der Interpretation und der Kaffeedomantie

    Jan
    2017

    09


    Kaffeesatzlesen und Kartenlegen

    Die Zeit der Rauhnächte wird gerne verwendet, ein wenig zu orakeln. Es gab früher den Brauch, dass das Wetter jedes Rauhtages für die Wetterprognose der zwölf Monate des kommenden Jahres verwendet werden konnte. Damals gab es noch keine Viermalvier-Autos, man blieb meistens über die eingeschneite Zeit zu Hause, kümmerte sich um das Vieh und arbeitete an Dingen, die sich in der warmen Stube erledigen liessen. Wenn Menschen in Stuben zusammen kommen, planen sie gerne. Da liegt das Weissagen nicht weit entfernt vom Träumen: wie wird wohl das Jahr werden? - Auch heute noch bringt die Weissagung uns Menschen Gutes: das Gefühl von Sicherheit.


    Hoffnung auf Sicherheit

    Ob Wirtschaftsprognosen, Börsen-Tendenzen oder Einschätzungen über eine Lage: wir Menschen wollen Sicherheiten, was die Zukunft anbelangt. Da ist die Schweiz nicht aussen vor. Ob zweifelnde Gesichter über die Pensionskassen und die AHV aufkommen, oder ob wir uns ausmalen, was dieses Jahr noch alles zu reparieren sein wird: wir denken gerne über die Zukunft nach. In dieses Planen hinein bugsieren wir mögliche Bedrohungen. Zum Beispiel: ob man das Geld auf der Bank wirklich gut angelegt ist bei den Negativzinsen der Nationalbank oder ob das Auto es noch ein Jahr macht. Dies und das könnte passieren, was schlecht wäre. Das Aufbauen von Bedrohungen schafft in den ruhigen, eingeschneiten Zeiten die Möglichkeit, sich vorher schon Reaktionsmöglichkeiten auszudenken. In dieser Planung finden sich Sicherheiten, die man sich bauen kann. Man rüstet sich.
    Ein Problem dabei ist oft, dass wir die prognostizierten Bedrohungen zu hoch aufbauen. Darin sind wir wirklich gut. Hoffnung spenden Sätze wie: "es wir schon nicht so schlimm werden", oder "lassen wir es mal auf uns zukommen". Wenn das gegen die Grösse der Bedrohung nicht ausreicht, stellt sich gerne eine Angst ein. Was man bräuchte sind Sicherheiten, die man gerne auch in Form von noch so geringen Hinweisen annimmt. Hier kommt das Weissagen ins Spiel. Das Bedürfnis ist auch gleich klar: man will Sicherheiten hören und sich an Hoffnungen klammern können. Wenn eine Weissagung hilfreich sein soll, muss sie diese Bedürfnisse erfüllen. Aber wie? - Was zeigen einem Kartenleger die Karten, was ein Kaffeesatz einem Kaffeesatzleser?


    Was sehen die Karten beim Kartenlegen?

    Der Orakelsee und das Tarot3d geben die Verantwortung über die Karten den Kundinnen und Kunden. Das ist das einzige, das in unseren Augen Sinn macht. Wir sagen uns, wenn wir für einen Kunden die Karten ziehen, dann ist es unsere Ordnung, die mit einfliesst. So muss ein Kunde die Karten auf die Frage ziehen, damit seine eigene Ordnung abgebildet werden kann. Baut sich nun jemand eine grosse Bedrohung über die Zukunft auf, so erscheint diese in den Karten. Der Ansatz des Kartenlegers, dann zu sagen, da käme Schlechtes auf jemanden zu, ist in diesem Verantwortungs-Prinzip falsch. Es wird die aufgebaute Bedrohung des Kunden gezeigt. Die ist meistens eh zu gross und kann eine starke Wirkung auf das Kartenbild haben. Natürlich helfen hier Nachfragen wie: "Sie machen sich grosse Sorgen über Ihre Arbeit?".
    Wenige Kartenleger arbeiten nach diesem Prinzip des Abbildens der inneren Ordnungen des Kunden. Dabei ist dies in vielen Ritualen der einzige Weg. Die Eilimpia z.B. bildet das Innere eines Körpers im Eikörper ab, beim Kaffeesatz-Lesen trinkt der Kunde den Kaffee, nicht der Berater. Damit wird ein Status gezeigt, noch nicht die Zukunft. In unseren Kursen zum Kartenlegen versuchen wir genau diesen Prozess greifbar zu machen. So nebenbei erfüllt diese Status-Aufnahme durch die Karten auch ein weiteres Bedürfnis: ist das wohl ein guter Kartenleger? - Wenn er die Sorgen nennen kann, dann ist man überzeugt.
    Was sehen nun die Karten, wie es weiter geht? - Auch hier greift das Prinzip des Orakelsees: der Kunde wird mit der Frage, was er gegen die Bedrohung machen kann, wieder in die Verantwortung genommen. Diese Verantwortung ist die Verantwortung über sein eigenes Handeln. Da der Aufbau der Bedrohungen oft künstlich in die Höhe getrieben wird, kann bei richtiger Führung durch den Kartenleger die Vernunft auf emotionaler Ebene wieder einkehren. Man weiss in der Regel, was emotional helfen kann, wenn man in eine Situation kommt. Die Karten zeigen, je nach Befinden des Kunden, dann das auf, was helfen wird. Damit führt das Verantwortungsprinzip zur Eigenverantwortung des Kunden. Die Hoffnung weicht den Möglichkeiten, die man hat. Diese Möglichkeiten kann man jetzt schon in Angriff nehmen und sich vorbereiten. Ein Kunde findet darin die gesuchte Sicherheit: er kann der Zukunft alleine begegnen und sie meistern.
    Fragt uns jemand, ob wir ihm nicht schnell die Karten ziehen könnten für ein Problem, verneinen wir. Wie soll das gehen? - Der Fragende muss die Karten selbst ziehen.



    Das Kaffesatzlesen: die Kaffeedomantie

    Anders als man zuweilen glaubt, entstammt das Lesen aus dem Kaffeesatz nicht dem fernen Osten, sondern aus dem Süden Europas. Die Verbindung zum Orient stellt man her, weil sich für das Kaffeesatzlesen ein Mokka-Kaffee besonders gut eignet. Die Kaffeedomantie hat nie so starken Einzug in die Wahrsagerei gehalten wie z.B. das Kartenlegen. Vielleicht liegt das daran, dass man jedes Mal einen Kaffee aufbereiten muss. Das trübt vielleicht etwas die Barrierefreiheit. Das wissen wir leider nicht.
    Es gibt verschiedene Methoden des Wahrsagens aus dem Kaffeesatz. Schön finden wir, dass der Kunde den Kaffee trinkt und somit für seine Zukunft auf gewisse Weise wieder die Verantwortung übernehmen kann. Wir machen das so: man trinkt den Mokka, dreht danach die Tasse auf den Unterteller um und wartet, bis der Kaffeesatz getrocknet ist. Das entstehende Bild in der Tasse kann nun interpretiert werden. Dieser Vorgang ist ähnlich dem Kartenlegen. Ein kleiner Nachteil gegenüber dem Kartenlegen ist der Umstand, dass für die Lösung des gezeigten Problems keine weiteren Kaffee-Muster gezogen werden können.


    Interpretation des Kaffeesatzes

    Man bezeichnet oft etwas als eine Kunst, wie die Kunst des Kaffeesatzlesens, wenn es keine eindeutigen Regeln gibt, wie man es macht. Im Prinzip ist erlaubt, was gefällt. Die Pareidolie spielt sicherlich mit in die Interpretation eines Kaffeesatz-Bildes ein: wir Menschen haben eine Affinität, überall Gesichter zu erkennen. Ob das in Wolken, in Baumstämmen oder in Felsformationen stattfindet, ist unserem Gehirn egal. So kann die Pareidolie gerne auch für das Kaffeesatzlesen verwendet werden. Wie schon angesprochen, liefert der Kaffeesatz keine Möglichkeit, das Bild weiter zu entwickeln. Man muss also zurück zum Mischen der Karten, respektive zum Trinken des Kaffees. Hier ist das Gespräch oder sind die Gedanken wichtig. Das Problem oder die Angst über die Zukunft, muss benannt und besprochen sein, wenn man nicht einfach die aktuelle Situation ablesen möchte. Man könnte sich beispielsweise vorstellen, wie man die umschriebene Bedrohung löst und diese Lösung mit dem Kaffee gleich integriert. Das kann zu Gedanken führen wie: "Der Kaffee zeigt die Lösung".
    Damit lässt sich die Fantasie beim Interpretieren in eine Ordnung bringen: die Muster werden so interpretiert, dass sie Lösungen aufzeigen. Wir lesen von links nach rechts, weil das auch unsere Art des Lesens von Texten ist. Beobachtet man einmal seinen Blick-Fluss der Augen, sprich was man als erstes anschaut und wohin der Blick dann wandert, kann man natürlich auch das als Leserichtung verwenden. Ein Effekt der Überraschung darf auftauchen: es kann sich etwas im Bild zeigen, woran man bewusst gar nicht gedacht hat. Das geschieht sehr oft und schafft die Klarheit: es geht wohl in die und die Richtung.
    Beim Kaffeesatzlesen zu den Rauhnächten kann auch der Spass oder das Interesse am kommenden Jahr Motivation für die Interpretation sein. Das Jahr von links nach rechts zu lesen ist meistens gut möglich, indem man das Bild in vier Jahreszeiten unterteilt: Frühling, Sommer, Herbst und Winter.



    Die Interpretation von Runen-Karten

    Besonders in europäischen Gegenden kommen die Runen gerne zum Einsatz. Es gibt sie aus Knöchlein, aus Holz oder wie bei uns als Runen-Karten. Wieder kommt die Frage der Verantwortung für die gezeigte Ordnung zum Vorschein: am besten ist diese mit Karten handzuhaben. Man kann für eine Problemlösung oder die Entwicklung einer Situation weitere Karten ziehen lassen. Das macht das Prinzip des Legens von Ordnungen wieder machbar. Nach diesem Prinzip haben wir ja auch unser Runen-Set ins Leben gerufen: die Halle der Runen-Karten. Wir sagen uns: wenn man die Verantwortung über das Werfen der Runen-Karten selbst übernimmt, zeigt man die in einem schlummernde Ordnung. Runen für jemand anderen zu werfen, macht da für uns keinen Sinn. So war es auch für das Live-Orakel wichtig, dass der Kunde, die Kundin die Karten ziehen kann. Die Symbole der Runen sind vielen Europäern sehr nahe. Die Keilschrift ist für unsere Augen erkennbar und wirkt schlicht. Das macht die Runen auch faszinierend. Als Hilfe für die Interpretation der Runen, haben wir eine Anleitung geschrieben, die aus schamanischen Reisen die emotionale Wirkung der Runen aufzeigt. Wir freuen uns, das Buch und das Set weiter in unserem Shop anbieten zu können.

    Die Halle der Runen-Karten


    • Gast schreibt am 13.01.2017

      Danke, das finde ich einleuchtend








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