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  • schreibt über Orakelsee

    Orakelsee Update: Microsoft Internet Explorer kann einem das Leben schwer machen

    Feb
    2009

    17


    orakelsee_reading.jpg
    Es macht mich einfach wuschig, dass der Orakelsee immer mal wieder nicht funktioniert mit dem Internet Explorer. Zudem sieht er damit in meinen Augen wüst aus. So hab ich halt das Frageformular nochmals überarbeitet. Kein transparenter Hintergrund mehr für die Textbox, dafür eine aufklappbare Hilfe zum Befragen des Orakels. Ich mag meinen See, insbesondere die vielen unterschiedlichen Kunden. Es gibt immer noch welche, die glauben, ich würde Fragen noch gratis beantworten. Das tu ich nicht, keine einzelne Frage. Das wäre unfair denen gegenüber, die sich die Mühe machen, bei Paypal die 5 Euro zu bezahlen. Mir begegnen Bitten, ich möge doch antworten auch ohne bezahlen, man habe ja kein Geld. Nun, wenn jemand keine 5 Euro hat, frage ich mich, wie er dann im Internet surft. - Nun, nicht mein Problem. Der Orakelsee ist weit gewachsen und ich hab immer mehr Freude daran, am See zu sitzen und die Fragen zu beantworten. *smile*




  • schreibt über Orakelsee

    Internet Explorer 7 und der Orakelsee passen nicht zusammen.

    Nov
    2008

    12


    Wie ich erst jetzt durch Hinweise erfahren habe, können viele gar keine Fragen an den Orakelsee stellen. Warum? - Nun, sie surfen mit Internet Explorer 7. Da erscheint zwar ein Fragekästchen, aber man kann nicht wirklich reinschreiben. Die Schrift ist nicht zu sehen. So blieb mir nichts anderes übrig, als für alle Internet Explorer Surfer das Hintergrundbild beim Fragekästchen rauszunehmen.
    Das sieht dann so aus:

    IE7 verzichtet auf gutes Layout

    Für alle anderen, die mit moderneren, oder sagen wir funktionsfähigen Browsern ausgerüstet sind, bleibt die Ansicht, wie sie gedacht ist:

    Firefox kann alles

    Tut mir leid für alle Microsoft Fans. Der Orakelsee muss bei Euch ohne Layout auskommen. *smile*




  • schreibt über Orakelsee

    Was hat Kartenlegen mit Schamanismus zu tun, und was hat Schamanismus mit Kartenlegen zu tun?

    Nov
    2008

    07


    Kartenlegen und Schamanismus Was hat Kartenlegen mit Schamanismus zu tun, und was hat Schamanismus mit Kartenlegen zu tun? - Diese Frage müsste ich eigentlich beantworten können, da ich ja beides mache: ich schamanisiere und ich lege Karten. Doch so einfach ist das grad nicht….
    Sieht man sich Schamanen in verschiedenen Kulturkreisen an, so ist die Divination oft vorhanden: die Geschicke einer Gesellschaft schon vorher zu kennen, war wohl für viele Schamanen unerlässlich. Natürlich, sie hätten einfach in die Zukunft schamanisch reisen können und nachschauen, was sich da so alles tummelt. Das wurde mit Sicherheit auch gemacht. Nur: diesen Schamanen gibt es in der heutigen Gesellschaft nicht, den dann auch auf die Gesellschaft, die ihn gewählt hat, auch den nötigen Einfluss hätte.
    Rein technisch gesehen trenne ich das Kartenlegen sehr stark von der schamanischen Arbeit. Für mich hat beides nicht viel miteinander gemeinsam. Dennoch: bin ich in Trance und deute die Karten, ergeben sich weit mehr Bilder, als wenn ich es einfach intuitiv mache. Ob nun schamanische Trance da besser ist oder sonst ein Zustand, sei dahin gestellt. Ich kenne nur die schamanische Seite. Vom Gefühl her verhält es sich da aber anders: bei meinen Geistern weiss ich immer, was los ist. Ich kann sie ja einfach fragen. Bei den Karten beziehe ich diese Gewissheit aus dem, was ich aus ihnen lese.
    Würde ich im Orakelsee jedesmal eine Diagnosereise zu dem Fragesteller machen, käme ich pro Frage nicht unter 60 Minuten weg. Zudem wär das sehr anstrengend. So suche ich stets einen Mittelweg: meist mache ich erst die schamanische Arbeit und dann den Orakelsee. Schlichtweg darum, weil ich mich von der Trance her besser fühle mit den Karten.
    Die Antworten sind meist schon klar, bevor ich die Karten zu Gesicht bekomme. Anders, wenn ich im Normalzustand die Karten lege: ich muss mich mehr auf das Kartenbild verlassen. So kann ich für mich eigentlich nur sagen: die Karten sind ein Hilfsmittel. Mehr nicht. Der Rest ist eh schon da. Nur der Zugang dazu variiert. *smile*


    • David Hürlimann schreibt am 16.05.2012

      Hallo Schamanenstube, irgendwie denke ich schon selbst mein halbes Leben lang eine Art Schamane zu sein, obwohl ich keine Initiation hatte und auch keinem Zirkel oder Stube angehöre.
      Nun zu den Karten. Sie sind zweidimensional und stark reduziert für unsere Wahrnehmung wie Alle Medien. Audiovisuell beschneiden eben unsere Sinne von Tasten, Schmecken, Riechen und fühlen.
      Meine Trommeln riechen sogar und die Schläge sind im Körper fühlbar.
      smile
    • Schamanenstube schreibt am 16.05.2012

      Lieber David
      Danke für Deinen Kommentar. Wie erwähnt, ein Schamane ist ein gewähltes Amt. Es macht also nichts, wenn Du keine Initiation hast. Zirkel sind meist nicht im schamanischen Kontext zu finden, eher im Wicca. Kreise gibt es allerdings überall, wie natürlich auch Trommelkreise.
      Einer Stube muss man auch nicht angehören. *g* Praktizieren kannst Du immer, dazu braucht es niemanden, auch nicht uns.
      Deine Bemerkungen zum Unterschied Karten und dreidimensional anfassbaren und natürlich riechbaren Utensilien wie Trommeln bringt mich dazu, dass vielleicht das Denken in den Karten und das daraus resultierende Gefühl vom Sehen von Zusammenhängen auch als Sinn deklarierbar ist.

      Alles Liebe auf Deine Wege


  • schreibt über Orakelsee

    Schamanismus und die Bedeutungen von Karten. Kartenlegen einfach. Das Prinzip des Orakelsees.

    Nov
    2008

    07


    Kartenlegen Anleitung
    Es gibt viele Arten des Kartenlegens, allein schon mit Tarotkarten gibt es die unterschiedlichsten Kartenlegesysteme. Und hier nun noch eins: das Kartensystem, mit dem der Orakelsee arbeitet. Ungefär im Jahre 1983 wurde ich von einer Kartenlegerin auf ihren Wunsch hin ausgebildet. Ich erinnere mich nicht mehr an ihren Namen, nur noch an den Namen, wie sie sich nannte: Studio Bellana. Das Legen der Karten, das mir damals beigebracht wurde, war ziemlich einfach. Bellana hielt nichts von komplizierten Legesystemen, bei denen man ganze Bücher wälzen muss, um die Bedeutung einer einzelnen Karte herauszufinden oder gar die Kombinationen von Karten in allen Himmelsrichtungen herauszufinden. Nö, einfach musste es sein, schnell musste es gehen. Die Karten sollten eine Geschichte erzählen, einen Fluss aufzeigen, dem man folgen kann. Dies schriftlich festzuhalten ist wohl nicht einfach, da es kein fixes System ist, sondern ein intuitives Folgen der Geschichtsflüsse. Ich habe mein altes Zauberbuch, das in jener Zeit seinen Anfang fand hervorgeholt, weil da hab ich das damals aufgezeichnet:

    Zauberbuch

    Damals, als ich in der Lehre zum Kartenleger war, hab ich mir das alles fein säuberlich für mich aufgeschrieben. Bellana hat sich viel Zeit genommen und mir genau auf die Finger geguckt, ob ich das auch alles richtig aufschreibe. Zuweilen konnte ich unter ihrem Zigarettenqualm auch sehen, was ich da schrieb. Hier die ersten beiden Originalseiten:

    Offenes Zauberbuch

    Die Karten selbst sind einfach nur Hilfsmittel. Als Hilfen, irgendwelche Begebenheiten im Leben aufzuzeigen. Wenn man das mit Logik angeht, müsste man nun 32 einzelne solcher Begebenheiten finden, die das Leben abbilden können. Das ist nicht möglich. Aber: wenn man jeder einzelnen Karte eine bestimmte "Richtungsbedeutung" gibt, ein Gefühl so quasi, dann lassen sie sich einfach kombinieren. Es ist wie bei den Runen als Divinationswerkzeug. Man spürt in die Runen hinein, was sie einen für Bedeutungen zuschicken, für Gefühle und Bilder. In etwa so verhält es sich mit diesem Kartensystem. Es ist ein Mix aus klaren Karten, die was Spezielles bedeuten und Karten, die etwas verstärken, eine Leserichtung geben oder einem einfach eine Grundlage für eine Geschichte auftun. Also keine konkreten Bedeutungen, sondern Richtungen. Nun also zum schwierigen Teil: die Zuweisung von Bedeutungen und Richtungen zu den Karten. Das Ganze ist unterteilt in vier Hauptrichtungen, die Bellana "Häuser" nannte. Ich selbst mag dieses Wort nicht so, bleibe aber dabei. *smile*

    Das Haus der Liebe

     Haus der Liebe

    Wie Ihr seht, verwende ich pro Haus nur acht Karten. Die Sechsen fallen raus. Ich schreibe nun stichwortartig auf, was die einzelnen Karten sein können. Eure eigenen Interpretationen sind dabei aber wichtiger als die Vorgabe. Legt Euch nicht 100% darauf fest, sondern erlaubt Euch auch mal eine Karte einer aus dem Fluss sich ergebenden Funktion umformen zu lassen.

    Haus: gemeint ist das Zuhause, dort, wo man wohnt. Das kann in Verbindung mit anderen Personenkarten aber auch das Domizil dessen sein, der da wohnt. Liegt zum Beispiel die männliche Personenkarte als nächste Personenkarte in der Nähe, so ist es Dein Haus, wenn Du männlich bist, u.u.

    Vater: wessen Vater? - Nun, wer liegt in der Nähe? Es handelt sich um eine Vaterposition, meist aus der Ahnenlinie. Es kann auch die Mutter sein. Es ist das Gefühl zu den Eltern, zu der Sicherheit des Wegstartes. Hauptpersonen: Irgendwo im Kartenset bist Du. Und von dort startet meist eine Geschichte, so sie sich um Dich dreht. Das geschlechtliche Gegenstück ist immer Dein Partner oder die Person, der Du am nächsten bist. Geschichten zwischen den beiden ergeben sich somit bereits auf dem Weg durch das Kartenbild hindurch zum Gegenstück. Oder liegen sie beieinander, wird es wohl eine Zustandsbeschreibung durch die umliegenden Karten. Ich selbst nehme für die weibliche Hauptperson die, dessen Zeichen oben ist.

    X: Die Liebeskarte schlechthin. Meist in Bezug auf eine Beziehung. Ein Geben und Nehmen in Liebe, ein Zusammenleben in Liebe.

    IX: Der Elefant zeigt eine Art gerichtete Liebe an, die sich auch ausbreiten kann. Es ist die Liebe, die uns antreibt. Das kann in Verbindung mit Dingen auch eine schlichte Intention sein. Stellt Euch die Richtungen vor, in welche die Liebe fliesst.

    VIII: Wegesliebe. Das kann die Verbindung zwischen Personen sein, die sich im Leben getroffen haben. Gute Freunde, liebe Bekannte. Sie ist nicht als Person zu werten, sondern als Verbindungskarte.

    VII: In sich schliessende Liebe. Ähnlich wie VIII. Liegen mehrere Liebeskarten zusammen, ist die dargestellte Situation einfach stärker mit Liebe zu bewerten. Je mehr rot, je mehr Liebe. Je nach Fragestellung. In dieser Kombination verändern sich natürlich die Bedeutungen der Karten. Z.B. einfach als Summierung.


    Das Haus des Glücks

    Haus des Glücks

    Glück: diese Karte symbolisiert materielles, persönliches und alle anderen Arten von Glück. Mit Glück muss man sich vielleicht etwas auseinandersetzen. Wieder richtungsgebunden: es ist etwas, was unverhofft auf einen zukommt. Woher ist meist unbekannt.

    Arbeit: die Arbeitsstelle, das Geschäft. Es kann auch eine vorgesetzte Person sein, die berufliche Karriere. männlicher Mitstreiter: im familiären Zusammenhang ein Bruder oder jemand aus der männlichen Ahnen- oder Kinderlinie. Oder auch jemand, der einem Gutes will, am gleichen Strick zieht.

    Glücksbube trifft es.

    weiblicher Mitstreiter: ähnlich der männlichen. Tochter, weibliches Wesen, auch die Mutter ist möglich.

    Familie: das, was zusammenhält. Die Familie selbst, eine Gruppe von Leuten.

    Geld: das, was überreicht wird, ein Lohn, ein Geschenk. Die Richtung ist entscheidend. Es kommt etwas daraus, was man erarbeitet.

    Erfolg: die Richtung geht in die richtige Richtung. In die des Glücks.

    Gelingen: Das Glück bei den Hörnen packen. Etwas tun dafür und es auch bekommen.


    Das Haus der Veränderung

    Haus der Veränderung

    As: eine grosse Überraschung, meist positiv (je nachdem, was rundrum liegt). Das ganze Haus lässt sich eigentlich mit "schnell" und "ändernd" beschreiben.
    Anwalt: etwas, wo es um das Rechtsempfinden geht. Auch um Autorität.
    Verwandte: Verwandte, Freunde, Kollegen. Menschen, die nicht im innersten Kreis sind. Es können auch Enkel sein z. B.
    gute Nachricht: eine Nachricht trifft ein und es ändert sich etwas. Sie erreicht einem unverhofft
    Veränderung: etwas ändert. Je nach umliegenden Karten in gute oder schlechte Richtungen
    gut mit anderen: zeigt eine Beziehung an, die einfach ist. Weder gross liebend, noch feindlich, noch verwandt. Kurze Begegnung, die was ändert.
    schnell: etwas Gutes, das schnell kommt und Veränderung bringt.


    Das Haus des Schlechten


    Haus des Bösen

    As: etwas entwickelt sich schlecht. Spezial: in Verbindung mit einer Herzkarte: eine Reise. Die Weite oder Länge wird durch die Höhe der Herzkarte bestimmt.
    Arzt: ein Arzt oder eine Krankheit. Ein körperliches oder auch seelisches Gebrechen.
    Gegner: ein Gegner muss nicht immer böse sein, es kann einfach ein Gegenspieler sein. Personen, die nicht mit einem mitziehen.
    Neuigkeit: Es kommt etwas auf einen zu, was man eh schon befürchtet.
    Verstärkung: etwas wird schlechter schlecht: man jagt dem falschen nach, etwas wird schlechter durch das, was man tut
    Trennung: etwas trennt sich, geht auseinander. Negativ.


    Allgemeines zu den Kartenbedeutungen

    Die Personenkarten können andere Menschen darstellen. Es kann sich aber auch um Tiere oder Dinge, die einem nahe sind handeln. Je nach Haus. Findet sich in einem gelegten Bild eine Situation, wird diese durch die umliegenden Karten beschrieben. Die umschreibenden Karten können etwas verdeutlichen: je mehr Beschreibungen von einem bestimmten Haus, je gewichtiger ist die Situation. Kartenlegen ist mit Intuition verbunden. Wenn man seine Karten kennt, entwicklen sich die Geschichten. Schamanische Trance kann dabei sehr hilfreich sein. Es tut der ganzen Sache übrigens nichts ab, wenn man die Bedeutungen, die man selbst für die Karten fühlt, auch auf die Karten draufschreibt. So kann man ein beliebiges Kartenset nehmen und die Karten hierzu beschriften. Das geht, solange man das nicht professionell macht. Denn die Beeinflussung von Klienten durch das Aussehen von Karten ist leider sehr stark. Ich habe mit diesen Bedeutungen und Richtungen, die ich oben aufgelistet habe, jede Situation im Leben eines Klienten beschreiben mögen. Die Geschichtenbildung hat sich bei mir immer schnell ergeben. Es ist auch gut, dies schnell zu tun. Das kann auch erst während dem Reden über das, was da liegt, geschehen. Sich nicht in Bedeutungen und Möglichkeiten verlieren, sondern frei von der Leber weg das wiedergeben, was am nächsten liegt.

    Das Mischen der Karten

    Die 32 Karten werden dem Klienten zum Mischeln gegeben. Wenn dieser sagt, er könne das nicht, kann er auch einfach Häufchen machen und diese wieder übereinanderstapeln. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass die Klienten meist zu schnell mit dem Mischeln fertig sind. Ich musste lernen, mich von der Vorstellung zu lösen, es sei, wenn jemand zu lange mischelt, eine Verfälschung des Bildes. Das kann nicht passieren. Mindestens eine Minute sollte schon gemischelt werden. Will der Klient nicht mehr, beginnt man einfach nicht mit dem Legen der Karten. Ist ja noch nicht so weit. Meine Regel war immer: ein gutes Süppchen will wohl gerührt werden. Woran man dabei denken soll? - Nun, man kommt bestimmt mit gewissen Fragestellungen zu einem Kartenleger. Doch eigentlich ist es völlig egal, woran man denkt beim Mischeln. Wichtig ist, dass man bewusst mischelt. Da sind mir Kunden, die nicht mischeln können, am liebsten. Denn die konzentrieren sich drauf. Das Mischeln via Computerzufall finde ich persönlich sehr eindrucksvoll. Man sitzt da und weiss, jetzt passiert etwas. Ich halte die Zusammenarbeit mit Computern fürs Mischeln für sehr effektiv. Vielleicht unbelasteter.

    Allgemeines zu den Legearten Es ist völlig Wurscht, wie man das macht. Man kann sich an die Legeart halten, wie ich sie gleich aufschreiben werde, kann sie aber genauso gut abändern oder was völlig anders tun. Wichtig finde ich, dass darauf geachtet wird, dass einem das "liegt". *smile*

    Drei Häufchen
    Karten Haufen

    Ich lasse erstmal den ganzen Stapel in drei Häufchen vor mich hinlegen. Jeder dieser Stapel gibt einen groben Überblick über die aktuelle Situation. Man nimmt einfach den ersten und blättert ihn so quasi durch. Ergibt sich eine Geschichte oder ist das völlig unzusammenhängedes Zeugs? Einfach Karte um Karte durchblättern. Ich halte den Stapel meist in der rechten Hand und schiebe eine um die andere Karte in die linke Hand. Und das relativ schnell. Ein Beispiel einer Geschichte aus einem Stapel Meine Fragestellung war: wie geht es jobtechnisch weiter?

    Job

    Ich schreib mal die Kartenreihenfolge in Bedeutungswörter, wie sie sich mir ergeben haben im Moment, als ich die Karten las: schnell - Vorgesetzer - ich - Einschlag - Familie - Geld - Arbeitsstelle Das füge ich beim Durchblättern der Karten schnell und ohne gross darüber nachzudenken so zusammen: "In Bezug auf meinen Vorgesetzten wird sich bald etwas ändern. Es geht schnell. Und nach einer kurzen Auseinandersetzung bin ich bei meiner Familie (Frau und Hund). Wir müssen uns keine Geldsorgen machen, denn bald kommt eine neue Arbeit." *uff* Im Prinzip wars das schon. In Bezug auf die Frage zur Arbeit wird nicht mehr viel zu sagen sein. Die anderen Stapel behandeln andere Themen oder auch Teilaspekte dieses Themas. Je nachdem, worum es ging. Endet während des Lesens eine Geschichte, sprich findet sie einen Abschluss, muss nicht weitergelesen werden. Es ist ein Lesefluss, der einen Punkt findet. Wenn irgendwann Karten kommen, die nicht mehr passen, so ist das Datenmüll. Warum jetzt noch weiter Kartenlegen? - Ganz einfach. Wir gehen zuerst in eine Totalübersicht, dann in die Details.

    Die Totale: das Kartenbild

    Grosses Kartenbild

    Wir nehmen die drei Kartenhäufchen wieder zusammen. So, wie sie getrennt wurden und legen Karte für Karte von oben her auf den Tisch. Acht in der Reihe und das vier Mal. Die einzelnen Kurzgeschichten finden sich wieder im Bild. Wir haben ja die Stapel nicht verändert. Doch in der Totalen fügen sie sich ineinander. In der ersten Reihe finden wir gleich etwas Aussergewöhnliches: die Krankheit neben dem Elefanten. Das ist eindeutig eine Reise. Wer macht die? - Na meine Frau, liegt ja daneben. Bin ich auch dabei? - Natürlich, eine weitere Karte aus dem Haus der Liebe zeigt dies. Darunter finden sich viele andere Personen. Also werden wir Leute treffen auf der Reise. Was bringt uns diese Reise, respektive wird es eine gute Reise oder ein schlechtes Erlebnis? - Nun, schauen wir die umliegenenden Karten im grösseren an: da sind viele Herzkarten und und Glückkarten. Das muss ja eine tolle Reise werden! *freu*
    Die 3. Reihe spielt noch in die obere Geschichte hinein: noch mehr Leute, noch mehr Glück! Wohlbehütet in einem Haus. Für mich endet die Deutung in der Mitte rechts, da hier keine Hauptkarten mehr kommen. Also nur noch Zugemüse. Ich lese meist von links nach rechts und unten. Links Vergangenes, rechts Künftiges. So kann ich mit Sicherheit sagen, dass diese gute Reise vor dem neuen Job sein wird. Das grosse Bild ist hier von dieser Reise geprägt, der Job ergibt sich danach oder daraus. Wir nehmen die drei Kartenhäufchen wieder zusammen. So, wie sie getrennt wurden und legen Karte für Karte von oben her auf den Tisch. Acht in der Reihe und das vier Mal.
    Die zentralen Fünf

    Hat man ausführlich über die gesamte Situation gesprochen, geht es zum nächsten Schritt. Als erstes nimmt man den Klienten selbst aus dem Bild. Also Herzbube oder Herzdame. Danach nimmt man 5 andere Karten aus dem Bild heraus. Nämlich immer die fünfte. Man beginnt links oben mit dem Zählen, schnappt sich die Fünfte und zählt wieder weiter bis zur nächsten fünften Karte.

    Kartenauswahl

    Im Beispiel war ich selbst die erste 5. So hab ich mein Gegenstück, sprich meine Frau gleich mitrausgenommen und auf mich drauf gelegt. Es geht um mich und um meine Frau. Ist ja jobtechnisch auch nachvollziehbar. Man hat also insgesamt jetzt 6 Karten draussen aus dem Bild. Die Personenkarte legt man in die Mitte hin. Im obigen Fall war die erste 5 eh ich, also leg ich anstatt der ersten 5er Karte die Karte meiner Frau direkt auf mich drauf. Siehe nächstes Bild.

    Einzelthemen
    Kartenlegen Themen

    Nachdem ich die erste Karte auf mich selbst gelegt habe, lege ich links von mir die nächste drauf. Das ist das, was schnell kommt. Oben lege ich die Zukunft, rechts die Gewissheit und unten das, was ich ablehne. So ergibt sich obiges Bild. Ist aus den Karten selbst bereits klar, was die einzelnen Positionen bedeuten, entfallen die Bedeutungen wie Zukunft, Gewissheit etc. Mit einem Schwung - je nach Showmaster, werden alle anderen Karten in einem Halbkreis zum Klienten ausgelegt. Auf den Kopf. Nun beginnt man mit den Fragestellungen. Und zwar fragt man selbst als Kartenleger. Man lässt sich Karten auf die verschiedenen Positionen geben.

    Themendetails

    In obigem Bild hat mich natürlich interessiert, was da Schlechtes gleich neben mir liegt. Und schnell kommt es auch noch. Also lässt man aus dem Halbkreis sich Karten darauf geben. In diesem Fall "Bitte Karten auf das, was da Schlechtes liegt".

    Karten geben

    Die Deutung dieser Karten dürfte für Aussenstehende nun nicht so einfach zu verstehen sein. Als erstes kam das Haus drauf, eine Veränderung, was Schlimmes - die Mutter. Das hab ich für mich selbst jetzt so gedeutet, dass unsere fruchtlose Haussuche sich ändern wird. Vielleicht steht eine Erbschaft ins Haus. Auf jedes der erfragten Themen lässt man sich nun Karten geben. Und das bitte recht zügig. Man will ja eine Geschichte formen. Ich selbst hab nie zum Kunden aufgeschaut während des Gebens, sondern immer fordernd meine Hand hingehalten für mehr Karten. Sind keine Karten mehr da, nimmt man die weg, die nicht zum aktuellen Thema gehören. Lässt sie kurz mischeln und legt sie wieder im Halbkreis aus. Ergibt sich innerhalb einer Geschichte ein weiterer Aspekt, kann dieser in einer Abzweigung einfach weitergelegt werden. Karten drauf bis es Sinn macht! Ich wünsche allseits fröhliches Geschichtenformen!










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