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Krafttiertanz Begleitung im E-Learning


Krafttiertanz

Im Frühjahr gibt es einen schleichenden Zeitpunkt: die Luft scheint immer schwerer zu werden. Die verschiedensten Pollen sind schon länger unterwegs. Die Natur übernimmt die Luft. Zu Beltane ist es dann soweit: der Höhepunkt der spürbaren Aufwärtsbewegung der Natur wird erreicht. Zur Walpurgisnacht entzünden sich die ersten sichtbaren Feuer. Es fühlt sich an, als ob wir ehemalige Höhlenbewohner nun unsere Höhlen verlassen. Die zu Ostara entzündeten Feuerräder haben das Land erweckt. Zu Beltane ist alles wach und voller Tatendrang.


Krafttiertänze

Um die letzten Winterdepressionisten aus den Löchern zu holen, veranstalten wir Krafttiertänze. Das Trommeln schallt aus den Höhlen und weist dem Blut im Körper ein Pochen an: das Herz schlägt, das Blut pulsiert durch den Körper. Es beginnt mit zaghaften Bewegungen. Mal eine Hand links, die durch die Luft Bahnen zieht, mal ein paar leichte Schritte nach rechts und dann wieder Stillstand. Du spürst den Boden unter dir. Die Füsse graben sich in den feuchten Boden und der Puls der Trommeln dringt über die Beine in den Körper. Die Vibration hat etwas Lebendiges, etwas Lebendes. Je länger du diesem Puls in der Erde nachspürst, je klarer wird er. Der Herzschlag der Erde übernimmt den Takt und wird schneller. Du stehst auf bewegter Erde. Es ist fast unmöglich, sich diesem Rhythmus zu entziehen. Er hat etwas so stark Erdiges, dass die Natur unseres Körpers einfach zu ihm passt. Du wirst vom Trommelschlag der Erde erfasst. Fast schon Halt suchend finden deine Hände ihren Weg auf das Pulsieren des Bodens. Auf allen Vieren gräbst du dich in den Dreck. Und es wird warm: dein Blut ist schon stärker im Bann des Getöses.
Es wird Zeit, die Masken fallen zu lassen. Es wird Zeit, die Kraft voll auszuleben. Deine Augen werden ergriffen von der Natur, dein Blick wir hell und klar. Die Grenze zur Anderswelt verfliesst. Die sich an der Erde festhaltenden Finger im Erdreich werden zu Krallen, deine Füsse zu Hinterläufen. Das Rasen deines Herzens wird so stark, dass du meinst, dein Herz fliegt raus. Es pocht. Das Blut schiesst am Hals entlang hoch in den Kopf. Unbändig, unhaltbar vollführt dein Kopf Bewegungen in die Anderswelt direkt vor dir hinein. Deine Nase wird zu einer Schnauze, deine Augen verfärben sich zu Tieraugen. Dein Blut mischt sich mit dem Tierblut. Es wird dunkler, schneller, kräftiger und tierischer. Und die Erde pocht weiter unter dir. Deine Wandlung zum Tier vollzieht sich gänzlich, als du das tierische Knurren in dir nicht mehr zurückhalten kannst. Erschallend stösst du tierische Laute in die dunkle Nacht hinein.
Beltane beginnt...



Beltane
Ritualbegleitung
Trance
Trommeln
Inneres Feuer
Magie der Kraft


Brennendes E-Learning

Wir machen seit 2008 Ritualbegleitungen aus der Ferne. Anfangs dachten wir, die Intensität der schamanischen Rituale würden wir nie in einer Fernbegleitung erreichen. Doch weit gefehlt: mit ausgeklügelten technischen Hilfsmitteln erleben wir eine höhere Trance und Intensität als lokal. Es gibt keine Scham-Grenzen: in der Fernbegleitung bist du in deinen geschützten Räumen. Niemand sieht dich, niemand wertet. Die empfundene Freiheit lässt dich Höhen erreichen, die wir selbst nicht für möglich hielten. Da ist keine Gruppe. Da sind keine Trommler. Unsere Donnertrommel erfasst deinen Körper, unsere Stimmen entzünden das Feuer in deinem Kopf. Wir dürfen Unglaubliches erleben, wozu Menschen fähig sind. Danke!


Live schreibt am 30.04.2020


mega das Bild löst was in mir aus positive Energie



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Zugang zum Unterbewusstsein - schamanische Anderswelt Reisen


Anderswelt Zugang
Mit dem Bewusstsein ins Unterbewusstsein: schamanisches Reisen bringt einen in die sogenannten Anderswelten. Wo genau ist das, was erlebt man dort und was bringt das? Die Schamanenstube bringt das Reisen in diese Gefilde bei. Macht das Sinn?


Was ist die Anderswelt?

Es gibt viele Begriffe rund um die Anderswelt. Zuerst ist die Frage, ob es sich dabei nur um eine oder mehrere "andere Welten" handelt. In den Augen der Schamanenstube sind es mehrere, man müsste also von Anderswelten sprechen. Die FSS (foundation for shamanic studies) spricht von der NAW - der nicht alltäglichen Wirklichkeit. Wir selbst sprechen oft von Geistwelten.
Reisen in diese Anderswelten finden klassisch via schamanischer Reise statt. Dabei wird das Bewusstsein in eine spezielle Trance versetzt, die schamanische Trance genannt wird. Dieser Zustand unterscheidet sich von Meditationen. Die Schamanenstube hat die Beschreibung: "wacher als wach" geprägt. Im Gegensatz zu einer Meditation wird man nicht ruhiger in dieser Trance, sondern aktiver. Der 240 Schläge pro Minute schnelle Takt hebt einen etwas über das automatische Denken und Handeln heraus. Diese innere Beschleunigung wird gerne auch als inneres Feuer bezeichnet, das wild auflodern kann.
In diesem Zustand erlebt man Dinge anders. Die Anderswelten können Orte voller Mystik, Erinnerungen, innerer Landschaften oder Orte sein, die es im Alltag gibt. Die FSS nennt mit ihrem Begriff NAW den entscheidenden Faktor: Wirklichkeit. Wenn man fragt, was die Anderswelt ist, kann man auch fragen, was Wirklichkeit ist. Wirklichkeit ist letzten Endes nur das, was man wahrnimmt. Die Verschiebung der Wahrnehmung auf schamanischen Reisen bewirkt, dass man herkömmliche Dinge als "anders" wahrnehmen kann. Dieses Wahrnehmen findet auf Wirkungsebene statt. Sagen wir, Sie reisen schamanisch nach Paris und stehen vor dem Eiffelturm. Er kann Ihnen auf der schamanischen Reise vielleicht überheblich vorkommen und Sie möchten da wieder weg. Das hängt von Ihnen selbst ab. Der Eiffelturm wirkt in seinem Stolz, in seinem Hochragen vielleicht emotional abstossend auf Sie, vielleicht bewundern Sie ihn auch.
Die Anderswelten sind also Interpretationslandschaften Ihrer inneren Ordnung. Das hat grosse Vorteile: Sie können anhand der Wirkung Ihrer Wahrnehmung an Ihre Gefühle und unbewussten Einstellungen herankommen.


Reisen mit dem Unterbewusstsein

Die Frage, ob man auf schamanischen Reisen mit dem Unterbewusstsein reist, lässt sich mit ja beantworten. Durch den erhöhten Takt ist auch das Bewusstsein mit dabei und kann die Reaktionen des Unterbewusstseins genau anschauen. Ob es sich bei schamanischen Reisen nur um Reisen ins Unterbewusstsein handelt, möchten wir mit einem Nein beantworten. Aber das Reisen ins eigene Unterbewusstsein bringt in unseren Augen enorme Vorteile. Tief in unserem Innern haben wir in der Regel längst emotionale Entscheide gefällt und Richtungen eingeschlagen, noch bevor wir diese bewusst formulieren können. Ein Reisen in diese Bereiche der Anderswelten kann einem das eigene, wahre Ich aufzeigen, das verborgen unter Gedanken liegt. Schnell wird bei Reisen ins Unterbewusstsein klar, dass man gerne von vielen Gefühlsströmungen dominiert wird.
Das Wissen darüber, wie man unterbewusst "tickt", ist aber nicht alles: man kann dieses Ticken ändern. Oft braucht es wenig, um eine solche Ordnungsveränderung herbei zu führen.


Gefahren der schamanischen Reise

Man ist mit dem Bewusstsein im Unterbewusstsein und kann eingreifen. Das alleine ist eine Gefahr für unvorsichtige Handlungsmotive. Man kann auch Dingen aus dem Unterbewusstsein begegnen, denen man nicht gewachsen ist. Es hat einen Sinn, dass gewisse Dinge vor uns verborgen sind.
Deshalb halten wir es für sinnvoll, schamanische Reisen ins Unterbewusstsein nur in einer vertrauten Gruppe durchzuführen. Erste Reisen finden wir nur in Begleitung sinnvoll. Hat es in dieser Gruppe Menschen, die sich mit der Gefühlslehre auskennen und die therapeutisch arbeiten können, ist die Gefahr wohl kleiner. Man ist aber auch dann nicht davor gefeit, im Unterbewusstsein Blödsinn anzustellen. Schnell verliert man Überblick, Absicht und verantwortungsvolle Gedanken an langfristige Auswirkungen.
Die Schamanenstube unterscheidet sehr stark zwischen Reisen zur Begebenheitsfindung und Handlungsreisen. Es gibt Techniken, die eine saubere Herangehensweise begünstigen und Schäden vermeiden können. Die Dauer der Ausbildung zum Experten für sich selbst ist auch deshalb unter zwei Jahren kaum machbar, da man während dem Bewegen durch die Anderswelt lernt, verantwortungsvoll mit sich umzugehen.
Eine weitere Gefahr des bewussten Besuchs im Unterbewusstsein ist das Auftauchen von Ereignissen, die man verdrängt hat oder denen man gar nicht begegnen möchte. Das kann traumatisierend wirken. Auch hier gibt es Reisetechniken, die einem davor bewahren und Reaktionsmöglichkeiten geben. Geführte oder schamanisch begleitete Reisen sind hier besonders hilfreich. Es gibt z.B. das Schamanenboot, da verschiedene Reisende gemeinsam für jemanden unterwegs sind und ihre Wahrnehmungen teilen.


Sicheres schamanisches Reisen

Man kann das schamanische Reisen aus Büchern und Anleitungen aus dem Internet lernen. Es ist nur eine Technik. Den einen gelingt die Reise auf Anhieb, andere üben teilweise bis zu einem Jahr. Es muss dabei auch nicht zu den unter "Gefahren" beschriebenen Ereignissen kommen. Die Schamanenstube macht ausschliesslich Begleitungen bei den ersten Reisen. Ab September 2017 sind diese Begleitungen auch für persönliche Reisen wieder buchbar.

» Begleitetes Reisen am Nachmittag oder Abend, Mo - Fr

Anleitung schamanisches Ritual im Wind - Element Luft


Feld des Windes
Während der Ausbildungen der Schule für Schamanismus Therapie widmen wir uns in einer Kursserie dem Element Luft. Das machen wir, bevor wir Medizinräder legen oder Naturrituale angehen. Mit den Erfahrungen aus diversen schamanischen Reisen, wächst ein tiefes Verständnis für die bewegende Kraft der Luft und der Winde. Dieses Verständnis erlaubt eine Gefühlsbasis, die das Eintauchen in kraft- und wirkungsvolle Rituale ermöglicht. Vielleicht ist es wieder einmal richtig, eines dieser Element-Rituale hier zu beschreiben. Ob jemand schamanisch reisen kann oder Erfahrungen im Schamanismus hat, ist nicht so entscheidend für die Durchführung. Entscheidend sind die Momente erlebter Privatheit.



Einklang auf das Element Luft

Stehen Sie an einem schönen Sonnentag an einer Wiese oder an einem Feld. Wichtig ist, dass Sie eine gewisse Fläche vor sich haben: sie darf gross sein. Stehen Sie so, dass der Wind von links oder rechts über das Feld streicht. Am besten ist es, wenn das Feld Ihnen zusätzlich zur dieser Position einen Ort schenkt, an welchem der Wind Ihren Rücken stärkt. Es ist schön, ein Feld zu finden, das von allen Seiten her begangen werden kann. Mitten auf einer Wiese kann man sich natürlich einfach drehen. Einige schamanisch Praktizierende können womöglich die Windrichtung während dem Ritual drehen. Wie auch immer, es darf eine private Zeit beginnen.


RitualSie sollten natürlich nicht mitten in einem Feld stehen. Bauern finden das auch dann nicht prickelnd, wenn Sie keinen einzigen Halm umknicken. Für das Ritual reicht es allerdings, am Rand eines Feldes zu stehen.


Beim Einklang auf ein Ritual setzen wir auf Integration all dessen, was Sie hergeführt hat. Vielleicht sind Sie durch die Sonne gegangen und etwas verschwitzt, atmen etwas stark durch das Gehen auf dem Weg, ärgern sich, dass Sie kein Wasser dabei haben. Solche und weitere Gedanken und Befindlichkeiten dürfen beim ruhigen Stehen aufkommen. Es geht bei schamanischen Ritualen nicht darum, diese Gedanken ähnlich wie bei Meditationen vorbeiziehen zu lassen oder zu vermeiden. Es geht darum, diese Gedanken zu verwenden. Dabei gibt es den Trick, die Gedanken auszusprechen oder zumindest klar in Worte gefasst zu denken, als ob man sie sprechen würde. Die Auseinandersetzung mit den Befindlichkeiten und aktuellen Gedanken darf zur Wahrnehmung führen, wer man im Moment gerade ist. Sie kommen mit dem, was sie ausmacht, an diesen Ort. Also ist das im Jetzt ein Teil von Ihnen. Die Wahrnehmung von einem selbst kann dadurch stärker werden und zu einer Reflexion führen. Am Ende des Ankommens steht ein bewusstes Sein. Die Dauer der Reflexion darf so lange gehen, bis sich Ihre Wahrnehmung verändert. Vielleicht kennen Sie diesen Effeekt von Ferien. Viele erleben ca. am dritten Tag an einem Ferienort, dass sie den Ort zwar noch gleich sehen, sich aber ein Gefühl dafür eingestellt hat. Als ob sie nochmals angekommen wären. Aus schamanischer Sicht entspricht das der Bewegung des Ankommens. Wenn man früher irgendwo auf Besuch ging, hielt man kurz vor dem Ziel an. Man setzte sich hin und ass etwas. Meist kam jemand von den Menschen, die man besuchen wollte, einem entgegen und brachte etwas zur Stärkung mit. Die Idee dahinter war, dass man vollständig ankommen wollte. Besonders wenn man sehr schnell gegangen war, wartete man, bis die eigenen Seeleteile auch ankamen. Sie dürfen sich also gerne Zeit lassen, vollständig am Ort zu sein.



Ein Element Luft - Ritual

Die Schamanenschule versucht die Grundhaltung bei Ritualen immer so zu erklären: übernehmen Sie für die Ritualzeit den Besitz über den entsprechenden Raum. Man könnte auch sagen, verbinden Sie sich mit dem Raum, sprich hier mit dem Feld. Das leichte Taumeln der Halme im Wind kann mit dem Körper nachempfunden werden. Taumeln Sie ein wenig mit, vielleicht durch ein Mitschaukeln im Wind. Betrachten Sie einzelne Halme und breiten Sie sich nach und nach weiter aus. Sie können dabei immer wieder auf ein nächstes Lüftchen warten, wenn gerade wenig Bewegung in der Luft ist. Es ist möglich, dass der Wind sich dreht. Wie eingangs erläutert, können Sie jetzt auch an eine andere Berührungsfläche des Feldes gehen, um den Wind im Rücken zu haben. Wenn Sie barfuss da stehen, können Sie sich vielleicht auf die Bewegung der Erde einlassen und spüren, wie die Halme am Boden leicht ziehen, wenn sie in Bewegung geraten. Ziehen Sie mit, um die Erde unter sich stärker spüren zu können, als wären Sie selbst ein Halm.
Langsam sind einige mitgebrachten Gedanken nicht mehr wichtig, Sie gehen in etwas Neues über: in ein Einssein mit dem Feld, mit der Luft und der Erde.



Ritual
Bringen Sie alles, was Sie hindert, wofür Sie sich vielleicht schämen oder alles, was Ihnen an sich selbst nicht gefällt in die Bewegung des Windes. Ausgebreitet über das Feld können Sie sich vorstellen, einen Teppich aus sich selbst darüber schweben zu lassen. Diesen Teppich können Sie vom Wind bewegen lassen, wie ein grosses Tuch im Wind. Es geht aber nicht um ein Loslassen. Das würde nicht funktionieren (siehe unser Blogeintrag zum Loslassen). Vielmehr können Sie in der Bewegung der alles verbindenden Luft Ihre eigenen Ordungen auflockern, relativieren und sich verändern lassen. Geniessen Sie das Flattern im Wind, geniessen Sie das Aufbrechen von Festgefahrenem, geniessen Sie das Spüren langsamer Veränderungen im Körper. Die Vergangenheit wird mit der Gegenwart verbunden und eine neue Zukunft wird möglich.

All das, was Sie ausmacht, ist dann wieder zurück zu Ihnen zu bringen. Atmen Sie Ihr Tuch, Ihren Teppich und ziehen Sie ihn wieder über die Arme in Sie hinein.
Sie haben eine Richtung gegeben. Sie haben einen Prozess eingeleitet. Eine Kupfermünze oder ein Apfel als Geschenk für die Geister kann vielleicht am Rand des Feldes gelassen werden. Vielleicht erinnern Sie sich das nächste Mal an diese Bewegung der Luft, wenn Sie sich in Ordnungen bewegen, mit denen Sie nicht weiter kommen oder die Sie stören.

Das Team der Schamanenstube wünscht Ihnen viel Erfolg!



Gast schreibt am 15.03.2018


Das gefällt mir! Danke fürs Teilen.



  • Schamanenstube

    Danke schön!


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