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Schamanenschule Blog Seite 3

Schamanismus Ausbildung und Kurse - Schamanenwissen und Ritualanleitungen


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Obwalder Frühling


Fröhlichkeit

Fröhliches und genussvolles Obwalden


Die Schule für Schamanismus Therapie ist diesen Samstag nach Obwalden geladen. Wir erleben liebevolle Gastfreundschaft und gewaltige Natur in der Laui, einem grossen Fluss. Der Frühling hält Einzug: wir ritualisieren wieder draussen in der Natur. Den diesjährigen Auftakt macht die Reise nach Obwalden. Wir kehren heim mit den Erinnerungen an Lachen, Fröhlichkeit und Leichtigkeit: beschwingt begrüssen wir den Frühling.

Früh morgens geht es erst los in Richtung Pilatus. Nach einem Bergaufstieg halten wir eine Gedenkzeremonie für gute Menschen. Der Wandel von Trauer und nun nach dem Trauerjahr hin zur Rückschau wird vollzogen und in den Schoss des Spiessens der Natur in den Frühling gelegt.

Für unsere Leser ist dieser natürliche Wandel vom Winter in den Frühling ebenso nachvollziehbar. Im Schamanismus nutzen wir die Bewegung der Jahreszeiten, um eigene Prozesse zu unterstützen:

Mutige Wärme

Das Laui-Medizinrad

Die Laui ist ein Fluss, der gewaltige Steine auf ihren Händen trägt und sie talwärts an ihre Bestimmungsorte transportiert. Heute ist sie ein Bergbächlein, das in mitten gewaltiger Steinmassen rauscht. Es ist kaum vorstellbar, wieviel Kraft die Laui hat, wenn sie die schon gezogenen Ufer wieder berührt und eine grosse Fläche mit ihrem Wasser füllt. Wir stehen mitten drin, eigentlich unter Wasser und legen ein Medizinrad.

Die Laui bietet überall kleine Sandbänke, in welchen sich das Medizinrad sehr schön legen lässt. Die ganze Gruppe hilft mit und es entsteht ein Ort der Verbindung von Element-Kräften. Da der Schultag auch die Führung von Gruppen als Thema beinhaltet, können wir Fotos machen. Unsere Gastgeberin begleitet die Gruppe beim Bau des Medizinrades, beim Einladen der Elementkräfte und beim Begehen des Rades zur Begebenheitsfindung. Am Ende wird mit den Kräften im Rad eingewirkt, was sehr schön spürbar wurde.


Medizinrad in der Laui Obwalden
Die Laui in Obwalden

Das Frühlingswetter hat sich terminlich perfekt angepasst und uns an ein lauschiges Feuer geführt, an welchen wir verwöhnt wurden mit Köstlichkeiten.
Die Stimmung am Tisch ist beschwingt und fröhlich, ja sogar Übermut nehmen wir wahr.
Wir besprechen den Bau und die Arbeit im Medzinrad und beüben uns im Feedback geben. Hier werden wir nochmals nachhacken: wenn man sich um die innere Position beim Reden kümmert wie beim Feedback, gibt es einen Hinzug auf negative Punkte. Die überwiegenden Positiven nennt man dann selten. Also: weiter üben.
Wir selbst haben den Bau spannend empfunden. Das gemeinsame Erarbeiten der 37 Steinpunkte und das Legen der Steine hat Interesse geweckt und zu aktivem Tun angeregt. Dann die besinnliche Führung beim Rufen der Elemente liess uns ehrfürchtig werden. Wir fühlten uns wohl behütet beim Meditieren und wir nahmen Raum wahr, uns selbst entfalten zu können.

Frühlings-Karten

Wieder kommt der Wunsch nach Kartenlegen auf, worauf flugs der Tisch hergerichtet wird. Die Kursleitung verlässt bei den folgenden Legungen den Raum und geniesst die Frühlingsluft ums Haus. Es macht ab einem bestimmten Zeitpunkt Sinn, wenn "Lehrpersonen" (Lehrer = Guru) den Raum verlassen und sich die KartenlegerInnen frei entfalten können. Anschliessend wird von Unsicherheiten gesprochen, die wieder zu klären sind.
Das Echo der Beratenen wie der Legenden ist jetzt so positiv, dass wir das Element des Online-Kartenlegens auf Tarot3d.net hinein bringen. Für nächsten Samstag bieten wir kostenlose Sitzungen an, die online durchgeführt werden können. Bei Interesse bitte meldet Euch bitte hier.
Die Kartenleger und Kartenlegerinnen haben ihre Ausbildung abgeschlossen.
Auf in die Praxis!

Kupferkessel auf dem Feuer

Genuss in Obwalden

Wir erleben nicht einfach ein köstliches Essen, sondern haben Teil am Prozess der Zubereitung. Das gehört für uns zum Begriff Slow Food: das Ambiente und das fürs Auge schon einstimmende Zuschauen beim Zubereiten. Der vorher dekorativ zwischen den Weingläsern stehende Kupfertopf findet seinen Weg auf das gemütliche Feuer. Bald begleitet Brutzeln und Zischen unsere Gespräche und erfüllt den Raum mit feinen Düften.
Gute Weine kommen auf den Tisch und führen uns vom Genuss Obwalder Bierspezialitäten hin zu edlen Weintropfen.
Knisternd und knackend spendet das Feuer dem Hexentopf seine Hitze und wandelt sein Inneres in ein köstliches Mahl. Fast andächtig wird die Stimmung und wir geben uns dem Küchen-Zauber Obwaldens hin.
Fein isches!

Obwalder Schamanismus

Unsere Kursteilnehmerin und heutige Gastgeberin wird eine eigene Praxis für Schamanismus Therapie und vielleicht noch mehr eröffnen. Sie legt schon aktiv die Karten und begleitet Menschen.
Eine Website gibt es noch nicht: wir leiten innerschweizer Interessenten gerne weiter.

Unser Eindruck von der Natur ist spannend: wir sind hin- und hergerissen zwischen starken Naturgewalten und weichen Hügeln und Wiesen. Wir erleben Obwalden als einen Ort, da die Bergwelt auf die Feinheit trifft. Und das in einer Art, die wir so nicht kennen: von ganz hart nach ganz weich. Diese Bewegung halten wir zum Lösen von Verspannungen, Verknorzungen und von festgefahrenen Ordnungen besonders für geeignet. Therapeuten, die hier aufgewachsen sind, können diese Wandlungen in ihre Arbeit einfliessen lassen.

Visionssuche Schweiz mit Wada


Visionssuche Graubünden

Visionssuche 2015 in Graubünden


In jedem Jahr der Schamanenschule gibt es die Anlässe zur Visionssuche. 2015 finden diese wieder in Graubünden, oberhalb Davos statt. Wada - Hilfe mit Herz - leitet während zweier Wochen im Juli die Visionssuchen. Als wichtiger Bestandteil der Ausbildung zum Schamanisch Praktizierenden oder zum Schamanismus Therapeuten ist die Erfahrung des Spürens inneren Friedens, der Objektivitätenwechsel dem Leben gegenüber fast schon unerlässlich. Was auf einer Visionssuche passiert, erlaubt eine tiefe Einkehr in einen selbst und die Findung von Sinn im Leben.

Der therapeutische Nutzen der Visionssuche ist ohne das eigene Erleben kaum in Worte zu fassen und wer Worte von jemanden hört, der von einer Visionssuche erzählt, mag zwar staunend zuhören, aber die Gefühle des Erlebens kaum nachempfinden können.
Heute gibt es selbst in der Schweiz schon viele Anbieter von Visionssuchen. Als die Schamanenstube damals erste Visions-Veranstaltungen organisierte, haben wir uns wie bei jedem Ritual Gedanken gemacht, ob sie in die Schweiz passen und wie sie auf therapeutischer Ebene umgesetzt werden können. Die Praxis Wada greift unsere Erkenntnisse auf und bringt sie mit der Umgebung von Graubünden in Einklang: die Vollendung der Hochzeit von Schamanismus und Therapie!


Regeln der Visionssuche

Viele Visionssuchen sind von Regeln und Einschränkungen, religiösen Beteuerungen und indianischen Weisheiten gespickt. Wo immer Regelungen auftauchen, lohnt es sich, diese aus therapeutischer wie Schweizer Sicht zu betrachten.
Die Schamanenstube nimmt auch wahr, dass einige Anbieter die Regeln ebenso lockern. Das halten wir für echten Fortschritt im schamanischen Bereich.
Gerne nennen wir einige der Punkte hier in unserem Blog.

Wir vertreten die Ansicht, Regeln dürfen erklärt werden, damit ihr Sinn verstanden wird und die Gründe für sie greibar werden. Vielleicht eine Krankheit von Kursleitern und Kursleiterinnen...


Passiv schamanisches Reisen Vision Quest Innere Ruhe

Das Fasten

Oft wird intensives Fasten auf Visionssuchen angeordnet. Vielen Anbietern ist nicht klar, dass sie das nicht dürfen. Wer nicht Arzt ist, darf kein Fasten anordnen, noch nicht einmal vorschlagen in Bezug auf den Erfolg der Visionssuche: das ist Nötigung.
Dabei ist es gar nicht nötig. Unsere Erfahrung ist es, dass in der ersten Phase der Visionssuche der Körper herunter fährt, ruhiger wird. Der Körper bedarf einer gewissen Zeit der Ruhe, um die Produktion von Stresshormonen und Cholesterin zu reduzieren. Es geschieht auf der Visionssuche von ganz alleine, dass die äusserliche Ruhe sich emotional in eine innere Ruhe wandelt. Dabei unterstützt der Körper mit seinem Herunterfahren ein Empfinden sogar von innerem Frieden.
Gelage, Buffets und ganze Küchen in der Natur braucht es aber auch nicht. Die Devise darf lauten: viel zu Trinken dabei haben und beim Essen: was der Körper braucht. Das ist in der Tat weniger, als man aus dem Alltag heraus denkt. Praktisch jeder, der auf unseren Visionssuchen war, hat Lebensmittel wieder zurückgetragen. Der ruhige Körper sogt dafür, dass auch der Hunger abnimmt.

Mystifizierungen

Visionssuchen werden zum Teil begleitet von Initiationen, indianische Namen werden verteilt und von religiösen Vorstellungen aus indianischen Kulturen wird berichtet.
Dies halten wir zwar für spannend, doch sind wir keine Indianer, nicht indianischen Religionen zugehörig und vielleicht auch nicht durch indianische Mystifizierungen von etwas zu überzeugen, was für die Visionssuche gelten soll. Es mag aber etwas Schönes, ja fast Romantisches haben. Und es ist eigentlich legitim, Visionssuchen mit indianischer Kultur zu verbinden.
Als therapeutischen Rahmen für eine Visionssuche empfinden wir es für gar nicht nötig, auf solchen Mystifizierungen aufzubauen. Ein Tipi kann als Basislager sehr passend sein, weil es sich nicht nur in die Natur eingliedert, sondern auch ein natürliches Wohnen zulässt. Das heisst für uns noch nicht, auch an Dinge zu glauben, die diese Kulturen mit sich bringen. Damit wollen wir diese Kulturen nicht abwerten, sondern sagen: wir sind Schweizer und Europäer. Es geht um uns. Und die Rituale anderer Kulturen können unserer Lebensqualität dienlich sein. Sie zu nutzen ohne Glauben halten wir nicht für verwerflich.

Tipi

Wichtigkeiten

Wichtig kann ganz anderes sein auf der Visionssuche. Nur schon die Wichtigkeit selbst. In der Ruhe der Natur ändern sich gerne unsere Wichtigkeiten auf unseren Alltag. So oder so: wir sind von Gewichtungen im Leben umgeben.
Es ist immer wieder spannend von Visionssuchenden zu hören, wie eine ganz andere Sicht auf ihr Leben eingetreten ist. Was ist mir wirklich wichtig und wovon meine ich nur, was wichtig ist... Fragen, die in der ersten Phase der Visisonssuche gerne auftauchen.

Verantwortungen

Wir sprechen hier jetzt nicht von der Verantwortung der Visonssuchen-Leiter und Leiterinnen, sondern von den vom Suchenden wahrgenommenen Verantwortungen im Leben. Welche Verantwortungen bürde ich mir auf, wobei es keine vernünftigen Gründe dafür gibt?
Die Einschränkung der Verantwortungen aus dem Alltag weicht auf der Visionssuche und wandelt sich in eine Objektivität.

Beides, der Abbau von Wichtigkeiten und das Entschleunigen durch Betrachtung unechter Verantwortungen, kann auf der Visionssuche die Basis erschaffen, neuen Lebenssinn zu spüren.

Visisonssuche für die Lebensqualität

Gerne führen wir einige unserer Artikel an, die Visionssuchen beschreiben und kündigen hier die Daten für 2015 an. Es gibt noch zwei freie Plätze!

Schamanentrommel bauen


Schamanentrommel

Der Auftakt zum Bau der Schamanentrommel


Wie angekündigt, befasst sich die Schamanenschule diesen Herbst und Winter mit dem Bau der eigenen Schamanentrommel. Unsere langjährigen Erfahrungen im Trommelbau lassen wir gezielt in die einzelnen Phasen einwirken. Den Auftakt macht am Samstag der Besuch bei der Ryffel Felle AG in Wetzikon mit dem Aussuchen der Trommelhaut. Es gibt viel zu wissen nur schon beim Aussuchen der Haut.

Die Trommelhaut

Ob Fell oder Haut - einer der Hauptbestandteile der Schamanentrommel ist die richtige Bespannung. Die Schule für Schamansimus Therapie findet sich in Wetzikon, beim Ryffel ein. Wir sind etwas viele TeilnehmerInnen und gehen gestaffelt vor. In den unteren Räumlichkeiten sortieren wir zuerst die vielen Trommelhäute. Es hat Dammhirsch und Gitzi. Einige wunderschöne Zeichnungen fallen uns entgegen und werden von Ohs und Ahs begleitet. So schön die Tierhäute gezeichnet sind, für eine Schamanentrommel ist es wichtig, das Tier der Haut auch schamanisch kurz zu bereisen. "Magst Du mit mir arbeiten?" - Praktisch alle angetroffenen Tiere machen vor Freude Luftsprünge. Einige hören auf zu äsen und lassen ihre Grasbüschel aus dem Mund fallen. Jupp, wir sind dabei.

Allein der schamanische Eindruck genügt aber noch nicht. Wichtig ist besonders die gesamte Struktur der Haut. Es gibt Verfurchungen, sowie kleine Löcher von Holzböcken und anderem. Diese sortien wir aus. Macht man eine Haut erst einmal nass und spannt sie dann über den Trommelrahmen, passiert es leicht, dass an solchen Stellen ein grosser Riss aufploppt. Um die Häute zu analysieren, hat der Ryffel gute Röhrenlampen, an welchen man die dünneren Stellen gut ausmachen kann. Wir verbingen gut zwei Stunden mit der Auswahl.
Wir von der Schamanenstube setzen absolut auf den Ryffel. Die Behandlung der Tierhäute und Felle ist sehr gut. Wir müssen nicht befürchten, dass noch Kleinvieh wie Milben und andere Parasiten sich in den Häuten finden. Der Ryffel arbeitet sauber.

Trommelhäute
Wir haben in der Trommelgruppe Schuschu, wie auch in der Schamanenschule leider schon einige Trommeln aussperren müssen. Liebevoll gefertigte Trommeln, aber voll mit Parasiten. Das merkt man gerne, wenn man an ihnen riecht. Es sind Bakterien, die üble Gerüche verursachen, wie bei uns auch. Hier müssen wir entgegen allen Umwelttendenzen sagen: ein Hoch auf die Vorteile heutiger Chemie.

Uns lacht an diesem Tag so kraftvoll die Sonne entgegen, dass wir noch einen Spaziergang anhängen. Natürlich mit schamanischer Technik. Der Weg war für das Gehen in Trance etwas zu kurz, um eindrückliche Wahrnehmungen haben zu können, aber einigen gelang dennoch ein kurzer Blick in die Mittelwelt.
Wir freuen uns über die Fortschritte!

Apéro Schamanenstube

Genuss beim Trommelbau

Wir werden köstlichst verwöhnt durch eine sehr lieb gewonnene Freundin, eine ehemalige Kursteilnehmerin, die uns mit offenen Armen empfängt. Das Essen wurde mit viel Liebe zubereitet, was dem Genuss alle Türen geöffnet hat. Im hübschen kleinen Garten dürfen wir uns zur Fachsimplerei über den Trommelbau einfinden. Ein herzliches Dankeschön an unsere super Gastgeberin!

Der Bau der eigenen Schamanentrommel wird Zeit in Anspruch nehmen. Jetzt, da die Trommelhäute neue BesitzerInnen haben, drängen alle in Richtung Trommelrahmen. Die Beschaffung der einzelnen Bauteile nimmt in der Tat den grössten Zeitraum ein. Vom Fell zur fertigen Trommel sind es noch viele kleine und grössere Schritte. Wir möchten sie bewusst mit der Gruppe angehen, jeden einzelnen Schritt. Das Vertiefen in die Materialien, das Berühren der Trommelhaut, des Holzes des Trommelrings: das gehört mit dazu zum Verwachsen mit der eigenen Schamanentrommel.


Die Trommelbau Anleitungen der Schamanenstube
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