Menu
Warenkorb Konto Kontakt Whatsapp Blog

Schamanenschule Blog Seite 4

Schamanismus Ausbildung und Kurse - Schamanenwissen und Ritualanleitungen


Zeitung Gesundheit Alltag Orakel Lernen Therapie Stube Schamanismus

Haus der Edelsteine - Wildvogelpark - Weesen


Weisskopfseeadler

Unser SchulausFlug


Unser Event vom 27.09.2014 führt uns an viele Orte mit spannenden Erleben. Früh morgens machen wir uns auf den Weg und treffen um 10:00 im Haus der Edelsteine in Uznach ein. Wir kaufen mit der Schule ein für die kommenden Kurse der Arbeit mit Kristallen und Steinkreisen. Schon geht es weiter in den Wildvogelpark Buchs, wo wir an der Flugshow teilnehmen können. Den Abend verlustieren wir in Weesen und erhalten im Gras liegende Spenden aus Rinde des Mammut-Baums. Super Wetter begleitet uns. Ein toller Tag!

Schulausflug

Stein-Einkäufe

Die Planung der nächsten Kursthemen erfordert für die Fortgeschrittenen KursteilnehmerInnen etwas Material. Es geht um Steinkreise, um Extraktionen und Seelenteil-Rückholungen. Dazu brauchen wir Steine. In erster Linie Bergkristalle, Amethysten und Rosenquarz. Hinzu kommen einige Mineralien für bestimmte Dinge, die Ordnungen verändern können.
Das Haus der Edelsteine in Uznach betreten wir um 10:00 Uhr und geniessen die Ruhe im Laden zu der Zeit. Mit Kaffee werden wir begrüsst und dürfen erst einmal ankommen. So macht das Freude.
Wir verlustieren uns in vielen Kisten voller schöner Steine. Jeder findet, was gebraucht wird. Wir wollen bescheiden bleiben. Aber man kann halt vor lauter Staunen über die Steine einfach nicht widerstehen.

Amethyst mit Bergkristall
Weiter geht unser Schulausflug mit 40 Minuten Fahrt zum

Wildvogelpark Buchs

Etwas hungrig können wir uns im gemütlichen Restaurant erst einmal etwas stärken und bekommen etwas zu Essen. Ein schönes und ruhiges Ankommen im Wildvogelpark bringt uns die Ruhe und Musse, uns den Vögeln widmen zu können. Einige kaufen weitere Utensilien für die schamanische Arbeit im Shop: Geier-Federn und eine Feder der Strix uraliensis zieren nun die Hände unserer KursteilnehmerInnen. Einfach schön!
Wir schaffen es zur Flugshow am Nachmittag und erleben die Wildvögel im freien Flug. Eine kleine Eule darf berührt werden: ein ganz feines und fast nur aus Federn bestehendes Wesen.
Das Wetter spielt mit und wir geniessen es, Krafttiere zu erleben und in die Welt der Wildvögel einzutauchen.


Strix uralienis

Falke

Die Wesen aus Weesen

Das Nachtessen ist geplant in Weesen am Walensee. Der Parkplatz am See bietet eine Sensation, die man kennen muss. Ein grosser Mammut Baum ragt mit seinem dicken Stamm aus dem Grasboden. Rund herum findet sich immer abgefallene Rinde. Diese zu räuchern ist ein absoluter Genuss.

Mammut Baum
Es finden sich tief in der Nacht am Walensee mystische Ort mit wunderschönen Bäumen. Ein Nachtspaziergang dem See entlang eröffnet Einblicke in Orte, die vor Wärme zu strahlen scheinen.

Mystik am Walensee
Es lohnt sicht, dort etwas inne zu halten und die Stimmung auf sich wirken zu lassen. So endet unser Schulausflug mit einem wärmenden Gefühl.

Walensee by night

Visionssuche - was in einem geschieht


Visisonssuche Graubünden

Visionssuche - wie geht das vor sich?


In den Höhen der Graubündner Alpen setzt sich jemand hin, um dort zu verweilen. Fast eine ganze Woche lang. Was sind die Gedanken der begleitenden schamanisch Praktizierenden rund um die Visionssuche? Was geht in den Therapeuten vor?
Knapp nach unserer Rückkehr aus dem Piemont fahren wir wieder los: in den Kanton Graubünden, um hoch oben eine Visionssuche zu beginnen. Wir zwängen uns zu viert in das Schamanobil und düsen gemütlich los. Während der Fahrt beginnt sich die Landschaft zu verändern. Sattes Grün weicht dem Grau der Häuserlandschaften und verwandelt die Umgebung nach und nach in eine Märchen-Welt.
Der Einkauf in Davos sorgt für Zutaten, die vor der Visionssuche genossen werden. Die Schamanenstube hält Genuss selbst vor einer Visionssuche für richtig: wir entsagen nicht allem, was streng kategorisch genommen bei einer Vision Quest verlangt wird. Zum einen haben wir selten 20ig-Jährige TeilnehmerInnen, zum anderen zelebrieren wir Genuss als Kompetenz des eigenen Selbst. Und darum geht es in unseren Augen auf einer Visionssuche: um einen selbst.

So bereiten die einen ein köstliches Mahl im Kurhaus vor, die anderen tappen im Dunklen durch die Wälder und lassen die Gegend auf sich wirken. Es braucht jeweils schon eine gewisse Zeit, bis man komplett an einem Ort ankommt. Das kennen einige von ihren Ferien: erst so am dritten oder vierten Tag hat man das Gefühl, vollständig am Ferienort zu sein. Auch hier in den Bündner Alpen nehmen wir uns die Zeit, all unsere Teile ankommen zu lassen.
Da hilft zur Erdung der Genuss köstlichen Essens.

Erfolg der Visionssuche

Visisonssuche Graubünden

Meta-Gespräche vor der Visionssuche

Es macht in den meisten Fällen Sinn, einer Visionssuche einem Thema zu widmen. Es gibt hier den Ansatz: hast du ein unlösbares Problem, setz dich damit in die Natur, bis du es löst.
Das Thema selbst darf klar umrissen sein. Am besten aufgeschrieben. Als Beispiel führen wir das Thema Schuld an. Hier kann sich heraus kristallisieren:
  • Wie erlebe ich Schuld?
  • Wie nähere ich Schuld?
  • Warum tu ich das?
  • Welche Vorteile habe ich davon?
  • Wie will ich mit meinen Schuld-Gedanken umgehen?
Ist das Thema umrissen, kann das Wesen der Kraft dieses Themas dazu gebeten werden, um seine Bewegung über die Visionssuche vollführen zu können.

Gedanken der Begleiter

Neben den rein technischen Arbeiten, die schamanisch und therapeutisch anstehen, kommen in einem Therapeuten gerne eigene Gedanken auf.

  • Was, wenn es nachts zu kalt wird?
  • Kann es zu einem traumatischen Erleben kommen?
  • Wie steht es um die Gesundheit der Menschen draussen in der Natur?
  • Wie kann ich helfen, den Rahmen des Themas zu stärken?
Es ist alles andere als einfach, Visionssuchen zu begleiten. Man ist auf alles gefasst und vollführt Wechsel zwischen therapeutischen Gesichtspunkten, der in sich gespürten Verantwortung und dem Willen, der Kundschaft möglichst einen Rahmen zu legen, in welcher eine persönliche Entwicklung machbar wird.

Visisonssuche Ausblick
Nach einer wohligen Nacht geht die Visionssuche am anderen Morgen los. Der Ort wird gefunden und vorbereitet. Das zeremonielle Begehen des Ortes und das Einlassen auf sein Thema werden begleitet von der Arbeit mit Tabakfallen und Begegnung mit den Geistern der Natur.
Irgendwann sitzt man alleine da. Niemand wird mehr kommen. Die erste Enttäuschung macht sich vielleicht breit: da sitz ich nun. In einer wunderschönen Gegend, ja. Aber was mach ich jetzt? - Mein Thema ist da. Aber wie genau komme ich da jetzt in die besprochene Tiefe hinein?
Ein erster Tag der Visionssuche kann mühsam sein. Wird das klappen? - Zweifel machen sich breit, die Sinnhaftigkeit dieses Tuns wird hinterfragt.
Bald widmet man sich allem anderen, nur nicht seinem Thema. Und das ist gut so: die Natur um einen herum lernt einen so kennen. All die tausend Gedanken, Gefühle und der Unsinn im Kopf gehören zu uns dazu.

Die Therapeuten sitzen unten im Kurhaus und irgendwann sind auch sie allein. Allein mit ihren Geistern, allein mit ihrer Aufgabe. Wir selbst müssen zurück, das E-Learning wartet. So fährt das Schamanobil zurück und lässt den Wandler zurück.
Mit einem traurigen Auge verlassen wir Graubünden: gerne wären wir länger geblieben und hätten mit geholfen. Wie sich herausstellt: unsere E-Learning Teilnehmerin hat den Termin vergessen.
Wir halten telefonischen Kontakt und nehmen die lokale Arbeit der Schamanenstube auf. Ein Tag mit einer lieben Frau für die Huckepack-Reise, ein Beherbergen einer lieben Kursteilnehmerin und eine gelungene Durchführung des Rituals des Lebensweges.

Gemütlich war es da oben. Und Vorräte hätte es auch noch gehabt für lange Diskussionen bis tief in die Nächte hinein:

Therapeuten Vorräte

Unser Gefühl sagt: das wird eine sehr gute Visionssuche!
Mehr zu den Visionssuchen...

Oskar Reinhart Stiftung


Kunst und Schamanismus

Kunst erleben als Lebenserfahrung


Die Oskar Reinhart Stiftung in Winterthur erlaubt es der Öffentlichkeit, einen Sinn für Kunst zu entwickeln. Gerade im heissen Sommer erfrischt die Kühle des Museums und lädt ein, sich in Gemälden zu verlieren. Ein Verlustieren durch Schönheit, ein sich Bewegen und überrascht werden. Der Kurs der Schamanenstube über Kunst und Klassik hat ein Ziel, das kaum formulierbar ist. Das wurmt uns natürlich und bietet Anlass zu einem neuen Versuch, in Worte zu fassen, was nur erlebbar ist, aber nicht definierbar. Etwa so wie Schamanismus.

Noch frisch ist unser erneutes Erleben unserer immer gleichen Führung durch das Oskar Reinhart Museum in Winterthur. Es ist dem Erleben tief in einem drin und doch so nah am Alltag kaum Rechnung zu tragen: man erlebt eine ungeahnte Intesivität der Erfahrung. Wir fühlen uns immer wieder getrieben, unsere KursteilnehmerInnen an dieser Erfahrung teil haben zu lassen.
Manchmal tauchen die Gedanken auf: mag jeder sich in diese Welten hinein begeben?
Wir können es nur versuchen, denn der innere Antrieb, diese für uns essentiellen Erfahrungen zu teilen ist unablässig. Wir kommen aus dem tiefsten Inneren nicht umhin, es ab und an zu wagen. Noch nie blieb die Erfahrung in den Augen der TeilnehmerInnen aus. Vielleicht wollen wir es nur nicht wagen, jemanden zu erleben, der sich dem Eindruck verwehren kann. Am Ende ist es Angst, dass so etwas geschehen könnte.

Das Museum

Vielen ist nur schon das Wort ein Graus. Man läuft in grossen Saal-Landschaften herum und sollte sich wohl die Bilder anschauen. Das ist eine denkbar schlechte Gefühlsbasis, etwas zu erleben. Das Erleben findet viel ruhiger statt. Und es wird einem unendlich viel mehr geboten, als z.B. in einem Film.
Gerade im Sommer ist es eine Wohltat, der sengenden Hitze in die Kühle und Klarheit eines Museums zu entfliehen. Und eine Wohltat darf es den ganzen Besuch über bleiben. Das Wissen, dass Museen geschaffen sind, um uns Menschen etwas zu zeigen, dass für uns etwas gemacht wird, was wir erleben dürfen, darf einen selbst erheben.
Man ist es wert in den Augen des Museums, hier zu sein und sich auf eine Art verwöhnen zu lassen, die wir uns nur noch ganz selten im Leben gönnen.

Caspar David Friedrich - Kreidefelsen auf Rügen
Caspar David Friedrich
Kreidefelsen auf Rügen


Tiefes Erleben

Wir sehen in unserem Leben so viele Dinge. Nur schon in der Natur. Hinter diesem normalen Sehen gibt es oft noch viel mehr zu erleben. Menschen, Tiere und Pflanzen leben in Situationen. Situationen, die aus Ordnungen bestehen, in welchen sich Kraft entfalten kann. Mit diesem schamanischen Grundgedanken ist es vielleicht möglich, die Wirkung der Welt auf einen selbst genauer wahrzunehmen. Viele Gemälde beinhalten weit mehr als dies ein Foto tun könnte. Sie zeigen die Wirkung einer Situation. Nicht einfach als Abbild, sondern als Ausdruck eines Künstlers, der die Wirkung der gemalten Situation erfasst hat. Diesen Schatz, der teilweise erst nach stundenlangem Betrachten der Natur zum Vorschein kommt, teilt ein solcher Künstler mit uns. Mehr noch, es wird Erfahrung geteilt, die in einem tiefen Erleben im Museum erworben werden kann. Quasi Lebenserfahrung frei Haus.
So viele Menschen haben vor uns gelebt und die Welt auf ihre Weise wahrgenommen. Ein Museum als Bewahrer dieser Wahrnehmungen zeigt uns die Essenz aus Lebenserfahrung und Staunen der Menschheit. Das, was wir sind und zu welchen Wahrnehmungen wir fähig sind. Diese Essenzen hängen ganz einfach an den Wänden und warten darauf, geteilt werden zu dürfen.
Eine Art Facebook zum Teilen von Lebenserfahrung.
Aber stets aktuell.


Staunen und Erkenntnis

Die schamanische Führung durch die Stiftung Oskar Reinhart geht agogisch schwierige Wege: es gibt Geheimnisse in den Bildern, die nur selbst gefunden werden können, um eine maximale Wirkung als Erfahrung entfalten zu können. So warten wir und lassen spezifische Kunstwerke wirken, die Menschen sich in der Szenerie verlieren, um dann selbst eigenen Halt zu finden. Einige Geheimnisse sind derart die Wahrnehmung gänzlich verändernd, dass sie zur kompletten Neubewertung der Situation im Gemälde führen. Das geschieht in Bruchteilen von Sekunden. Dieses Erleben ist in unseren Augen fundamental und der Essenz des eigenen Seins unglaublich nahe. Staunen wird wieder möglich. Und Staunen ist ein Prozess, der Ordnungen auf fast glücksbegleitete Art verändert.


Pan im Schilf
Arnold Böcklin
Der Pan im Schilf

Ich flaniere durch das Schilf, höre es rascheln im Wind. Kühle Luft kommt mir vom See entgegen. Es ist ruhig und zugleich bewegt. Frösche gurren. Und weit hinten in meinem Hören vermute ich eine Flöte. Doch das kann nicht sein. Ich getraue mich, mich über meine Ethik hinweg zu setzen und den Tönen Raum zu geben. Und ja: die Natur spielt ihr Lied.

Ich erblicke das Wesen im Schilf, das im Einklang mit dem Schilf aus der Natur heraus auftaucht. Ich verweile und spüre den Einklang der Natur in der klingenden Bewegung der Flöte des Pan.

Zeitung Gesundheit Alltag Orakel Lernen Therapie Stube Schamanismus


Visionssuche
Retreat für neue Wege
Avalon
das Lichten der Nebel
Auszeit
Ein Tag mit Profis
Schamanisch Reisen
behutsam lernen
up