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Schamanenschule Blog Seite 4

Schamanismus Ausbildung und Kurse - Schamanenwissen und Ritualanleitungen


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Schamanentrommel bauen


Schamanentrommel

Der Auftakt zum Bau der Schamanentrommel


Wie angekündigt, befasst sich die Schamanenschule diesen Herbst und Winter mit dem Bau der eigenen Schamanentrommel. Unsere langjährigen Erfahrungen im Trommelbau lassen wir gezielt in die einzelnen Phasen einwirken. Den Auftakt macht am Samstag der Besuch bei der Ryffel Felle AG in Wetzikon mit dem Aussuchen der Trommelhaut. Es gibt viel zu wissen nur schon beim Aussuchen der Haut.

Die Trommelhaut

Ob Fell oder Haut - einer der Hauptbestandteile der Schamanentrommel ist die richtige Bespannung. Die Schule für Schamansimus Therapie findet sich in Wetzikon, beim Ryffel ein. Wir sind etwas viele TeilnehmerInnen und gehen gestaffelt vor. In den unteren Räumlichkeiten sortieren wir zuerst die vielen Trommelhäute. Es hat Dammhirsch und Gitzi. Einige wunderschöne Zeichnungen fallen uns entgegen und werden von Ohs und Ahs begleitet. So schön die Tierhäute gezeichnet sind, für eine Schamanentrommel ist es wichtig, das Tier der Haut auch schamanisch kurz zu bereisen. "Magst Du mit mir arbeiten?" - Praktisch alle angetroffenen Tiere machen vor Freude Luftsprünge. Einige hören auf zu äsen und lassen ihre Grasbüschel aus dem Mund fallen. Jupp, wir sind dabei.

Allein der schamanische Eindruck genügt aber noch nicht. Wichtig ist besonders die gesamte Struktur der Haut. Es gibt Verfurchungen, sowie kleine Löcher von Holzböcken und anderem. Diese sortien wir aus. Macht man eine Haut erst einmal nass und spannt sie dann über den Trommelrahmen, passiert es leicht, dass an solchen Stellen ein grosser Riss aufploppt. Um die Häute zu analysieren, hat der Ryffel gute Röhrenlampen, an welchen man die dünneren Stellen gut ausmachen kann. Wir verbingen gut zwei Stunden mit der Auswahl.
Wir von der Schamanenstube setzen absolut auf den Ryffel. Die Behandlung der Tierhäute und Felle ist sehr gut. Wir müssen nicht befürchten, dass noch Kleinvieh wie Milben und andere Parasiten sich in den Häuten finden. Der Ryffel arbeitet sauber.

Trommelhäute
Wir haben in der Trommelgruppe Schuschu, wie auch in der Schamanenschule leider schon einige Trommeln aussperren müssen. Liebevoll gefertigte Trommeln, aber voll mit Parasiten. Das merkt man gerne, wenn man an ihnen riecht. Es sind Bakterien, die üble Gerüche verursachen, wie bei uns auch. Hier müssen wir entgegen allen Umwelttendenzen sagen: ein Hoch auf die Vorteile heutiger Chemie.

Uns lacht an diesem Tag so kraftvoll die Sonne entgegen, dass wir noch einen Spaziergang anhängen. Natürlich mit schamanischer Technik. Der Weg war für das Gehen in Trance etwas zu kurz, um eindrückliche Wahrnehmungen haben zu können, aber einigen gelang dennoch ein kurzer Blick in die Mittelwelt.
Wir freuen uns über die Fortschritte!

Apéro Schamanenstube

Genuss beim Trommelbau

Wir werden köstlichst verwöhnt durch eine sehr lieb gewonnene Freundin, eine ehemalige Kursteilnehmerin, die uns mit offenen Armen empfängt. Das Essen wurde mit viel Liebe zubereitet, was dem Genuss alle Türen geöffnet hat. Im hübschen kleinen Garten dürfen wir uns zur Fachsimplerei über den Trommelbau einfinden. Ein herzliches Dankeschön an unsere super Gastgeberin!

Der Bau der eigenen Schamanentrommel wird Zeit in Anspruch nehmen. Jetzt, da die Trommelhäute neue BesitzerInnen haben, drängen alle in Richtung Trommelrahmen. Die Beschaffung der einzelnen Bauteile nimmt in der Tat den grössten Zeitraum ein. Vom Fell zur fertigen Trommel sind es noch viele kleine und grössere Schritte. Wir möchten sie bewusst mit der Gruppe angehen, jeden einzelnen Schritt. Das Vertiefen in die Materialien, das Berühren der Trommelhaut, des Holzes des Trommelrings: das gehört mit dazu zum Verwachsen mit der eigenen Schamanentrommel.


Die Trommelbau Anleitungen der Schamanenstube

Haus der Edelsteine - Wildvogelpark - Weesen


Weisskopfseeadler

Unser SchulausFlug


Unser Event vom 27.09.2014 führt uns an viele Orte mit spannenden Erleben. Früh morgens machen wir uns auf den Weg und treffen um 10:00 im Haus der Edelsteine in Uznach ein. Wir kaufen mit der Schule ein für die kommenden Kurse der Arbeit mit Kristallen und Steinkreisen. Schon geht es weiter in den Wildvogelpark Buchs, wo wir an der Flugshow teilnehmen können. Den Abend verlustieren wir in Weesen und erhalten im Gras liegende Spenden aus Rinde des Mammut-Baums. Super Wetter begleitet uns. Ein toller Tag!

Schulausflug

Stein-Einkäufe

Die Planung der nächsten Kursthemen erfordert für die Fortgeschrittenen KursteilnehmerInnen etwas Material. Es geht um Steinkreise, um Extraktionen und Seelenteil-Rückholungen. Dazu brauchen wir Steine. In erster Linie Bergkristalle, Amethysten und Rosenquarz. Hinzu kommen einige Mineralien für bestimmte Dinge, die Ordnungen verändern können.
Das Haus der Edelsteine in Uznach betreten wir um 10:00 Uhr und geniessen die Ruhe im Laden zu der Zeit. Mit Kaffee werden wir begrüsst und dürfen erst einmal ankommen. So macht das Freude.
Wir verlustieren uns in vielen Kisten voller schöner Steine. Jeder findet, was gebraucht wird. Wir wollen bescheiden bleiben. Aber man kann halt vor lauter Staunen über die Steine einfach nicht widerstehen.

Amethyst mit Bergkristall
Weiter geht unser Schulausflug mit 40 Minuten Fahrt zum

Wildvogelpark Buchs

Etwas hungrig können wir uns im gemütlichen Restaurant erst einmal etwas stärken und bekommen etwas zu Essen. Ein schönes und ruhiges Ankommen im Wildvogelpark bringt uns die Ruhe und Musse, uns den Vögeln widmen zu können. Einige kaufen weitere Utensilien für die schamanische Arbeit im Shop: Geier-Federn und eine Feder der Strix uraliensis zieren nun die Hände unserer KursteilnehmerInnen. Einfach schön!
Wir schaffen es zur Flugshow am Nachmittag und erleben die Wildvögel im freien Flug. Eine kleine Eule darf berührt werden: ein ganz feines und fast nur aus Federn bestehendes Wesen.
Das Wetter spielt mit und wir geniessen es, Krafttiere zu erleben und in die Welt der Wildvögel einzutauchen.


Strix uralienis

Falke

Die Wesen aus Weesen

Das Nachtessen ist geplant in Weesen am Walensee. Der Parkplatz am See bietet eine Sensation, die man kennen muss. Ein grosser Mammut Baum ragt mit seinem dicken Stamm aus dem Grasboden. Rund herum findet sich immer abgefallene Rinde. Diese zu räuchern ist ein absoluter Genuss.

Mammut Baum
Es finden sich tief in der Nacht am Walensee mystische Ort mit wunderschönen Bäumen. Ein Nachtspaziergang dem See entlang eröffnet Einblicke in Orte, die vor Wärme zu strahlen scheinen.

Mystik am Walensee
Es lohnt sicht, dort etwas inne zu halten und die Stimmung auf sich wirken zu lassen. So endet unser Schulausflug mit einem wärmenden Gefühl.

Walensee by night

Visionssuche - was in einem geschieht


Visisonssuche Graubünden

Visionssuche - wie geht das vor sich?


In den Höhen der Graubündner Alpen setzt sich jemand hin, um dort zu verweilen. Fast eine ganze Woche lang. Was sind die Gedanken der begleitenden schamanisch Praktizierenden rund um die Visionssuche? Was geht in den Therapeuten vor?
Knapp nach unserer Rückkehr aus dem Piemont fahren wir wieder los: in den Kanton Graubünden, um hoch oben eine Visionssuche zu beginnen. Wir zwängen uns zu viert in das Schamanobil und düsen gemütlich los. Während der Fahrt beginnt sich die Landschaft zu verändern. Sattes Grün weicht dem Grau der Häuserlandschaften und verwandelt die Umgebung nach und nach in eine Märchen-Welt.
Der Einkauf in Davos sorgt für Zutaten, die vor der Visionssuche genossen werden. Die Schamanenstube hält Genuss selbst vor einer Visionssuche für richtig: wir entsagen nicht allem, was streng kategorisch genommen bei einer Vision Quest verlangt wird. Zum einen haben wir selten 20ig-Jährige TeilnehmerInnen, zum anderen zelebrieren wir Genuss als Kompetenz des eigenen Selbst. Und darum geht es in unseren Augen auf einer Visionssuche: um einen selbst.

So bereiten die einen ein köstliches Mahl im Kurhaus vor, die anderen tappen im Dunklen durch die Wälder und lassen die Gegend auf sich wirken. Es braucht jeweils schon eine gewisse Zeit, bis man komplett an einem Ort ankommt. Das kennen einige von ihren Ferien: erst so am dritten oder vierten Tag hat man das Gefühl, vollständig am Ferienort zu sein. Auch hier in den Bündner Alpen nehmen wir uns die Zeit, all unsere Teile ankommen zu lassen.
Da hilft zur Erdung der Genuss köstlichen Essens.

Erfolg der Visionssuche

Visisonssuche Graubünden

Meta-Gespräche vor der Visionssuche

Es macht in den meisten Fällen Sinn, einer Visionssuche einem Thema zu widmen. Es gibt hier den Ansatz: hast du ein unlösbares Problem, setz dich damit in die Natur, bis du es löst.
Das Thema selbst darf klar umrissen sein. Am besten aufgeschrieben. Als Beispiel führen wir das Thema Schuld an. Hier kann sich heraus kristallisieren:
  • Wie erlebe ich Schuld?
  • Wie nähere ich Schuld?
  • Warum tu ich das?
  • Welche Vorteile habe ich davon?
  • Wie will ich mit meinen Schuld-Gedanken umgehen?
Ist das Thema umrissen, kann das Wesen der Kraft dieses Themas dazu gebeten werden, um seine Bewegung über die Visionssuche vollführen zu können.

Gedanken der Begleiter

Neben den rein technischen Arbeiten, die schamanisch und therapeutisch anstehen, kommen in einem Therapeuten gerne eigene Gedanken auf.

  • Was, wenn es nachts zu kalt wird?
  • Kann es zu einem traumatischen Erleben kommen?
  • Wie steht es um die Gesundheit der Menschen draussen in der Natur?
  • Wie kann ich helfen, den Rahmen des Themas zu stärken?
Es ist alles andere als einfach, Visionssuchen zu begleiten. Man ist auf alles gefasst und vollführt Wechsel zwischen therapeutischen Gesichtspunkten, der in sich gespürten Verantwortung und dem Willen, der Kundschaft möglichst einen Rahmen zu legen, in welcher eine persönliche Entwicklung machbar wird.

Visisonssuche Ausblick
Nach einer wohligen Nacht geht die Visionssuche am anderen Morgen los. Der Ort wird gefunden und vorbereitet. Das zeremonielle Begehen des Ortes und das Einlassen auf sein Thema werden begleitet von der Arbeit mit Tabakfallen und Begegnung mit den Geistern der Natur.
Irgendwann sitzt man alleine da. Niemand wird mehr kommen. Die erste Enttäuschung macht sich vielleicht breit: da sitz ich nun. In einer wunderschönen Gegend, ja. Aber was mach ich jetzt? - Mein Thema ist da. Aber wie genau komme ich da jetzt in die besprochene Tiefe hinein?
Ein erster Tag der Visionssuche kann mühsam sein. Wird das klappen? - Zweifel machen sich breit, die Sinnhaftigkeit dieses Tuns wird hinterfragt.
Bald widmet man sich allem anderen, nur nicht seinem Thema. Und das ist gut so: die Natur um einen herum lernt einen so kennen. All die tausend Gedanken, Gefühle und der Unsinn im Kopf gehören zu uns dazu.

Die Therapeuten sitzen unten im Kurhaus und irgendwann sind auch sie allein. Allein mit ihren Geistern, allein mit ihrer Aufgabe. Wir selbst müssen zurück, das E-Learning wartet. So fährt das Schamanobil zurück und lässt den Wandler zurück.
Mit einem traurigen Auge verlassen wir Graubünden: gerne wären wir länger geblieben und hätten mit geholfen. Wie sich herausstellt: unsere E-Learning Teilnehmerin hat den Termin vergessen.
Wir halten telefonischen Kontakt und nehmen die lokale Arbeit der Schamanenstube auf. Ein Tag mit einer lieben Frau für die Huckepack-Reise, ein Beherbergen einer lieben Kursteilnehmerin und eine gelungene Durchführung des Rituals des Lebensweges.

Gemütlich war es da oben. Und Vorräte hätte es auch noch gehabt für lange Diskussionen bis tief in die Nächte hinein:

Therapeuten Vorräte

Unser Gefühl sagt: das wird eine sehr gute Visionssuche!
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