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Schamanenstube schreibt über Schamanenschule

Die Anderswelt: schamanische Reisen als Zugang zum Unterbewusstsein und die damit verbundenen Gefahren. Die Begleitung mit der Erfahrung der Gefühlslehre.

Jul
2017

24


Anderswelt Zugang
Mit dem Bewusstsein ins Unterbewusstsein: schamanisches Reisen bringt einen in die sogenannten Anderswelten. Wo genau ist das, was erlebt man dort und was bringt das? Die Schamanenstube bringt das Reisen in diese Gefilde bei. Macht das Sinn?


Was ist die Anderswelt?

Es gibt viele Begriffe rund um die Anderswelt. Zuerst ist die Frage, ob es sich dabei nur um eine oder mehrere "andere Welten" handelt. In den Augen der Schamanenstube sind es mehrere, man müsste also von Anderswelten sprechen. Die FSS (foundation for shamanic studies) spricht von der NAW - der nicht alltäglichen Wirklichkeit. Wir selbst sprechen oft von Geistwelten.
Reisen in diese Anderswelten finden klassisch via schamanischer Reise statt. Dabei wird das Bewusstsein in eine spezielle Trance versetzt, die schamanische Trance genannt wird. Dieser Zustand unterscheidet sich von Meditationen. Die Schamanenstube hat die Beschreibung: "wacher als wach" geprägt. Im Gegensatz zu einer Meditation wird man nicht ruhiger in dieser Trance, sondern aktiver. Der 240 Schläge pro Minute schnelle Takt hebt einen etwas über das automatische Denken und Handeln heraus. Diese innere Beschleunigung wird gerne auch als inneres Feuer bezeichnet, das wild auflodern kann.
In diesem Zustand erlebt man Dinge anders. Die Anderswelten können Orte voller Mystik, Erinnerungen, innerer Landschaften oder Orte sein, die es im Alltag gibt. Die FSS nennt mit ihrem Begriff NAW den entscheidenden Faktor: Wirklichkeit. Wenn man fragt, was die Anderswelt ist, kann man auch fragen, was Wirklichkeit ist. Wirklichkeit ist letzten Endes nur das, was man wahrnimmt. Die Verschiebung der Wahrnehmung auf schamanischen Reisen bewirkt, dass man herkömmliche Dinge als "anders" wahrnehmen kann. Dieses Wahrnehmen findet auf Wirkungsebene statt. Sagen wir, Sie reisen schamanisch nach Paris und stehen vor dem Eiffelturm. Er kann Ihnen auf der schamanischen Reise vielleicht überheblich vorkommen und Sie möchten da wieder weg. Das hängt von Ihnen selbst ab. Der Eiffelturm wirkt in seinem Stolz, in seinem Hochragen vielleicht emotional abstossend auf Sie, vielleicht bewundern Sie ihn auch.
Die Anderswelten sind also Interpretationslandschaften Ihrer inneren Ordnung. Das hat grosse Vorteile: Sie können anhand der Wirkung Ihrer Wahrnehmung an Ihre Gefühle und unbewussten Einstellungen herankommen.


Reisen mit dem Unterbewusstsein

Die Frage, ob man auf schamanischen Reisen mit dem Unterbewusstsein reist, lässt sich mit ja beantworten. Durch den erhöhten Takt ist auch das Bewusstsein mit dabei und kann die Reaktionen des Unterbewusstseins genau anschauen. Ob es sich bei schamanischen Reisen nur um Reisen ins Unterbewusstsein handelt, möchten wir mit einem Nein beantworten. Aber das Reisen ins eigene Unterbewusstsein bringt in unseren Augen enorme Vorteile. Tief in unserem Innern haben wir in der Regel längst emotionale Entscheide gefällt und Richtungen eingeschlagen, noch bevor wir diese bewusst formulieren können. Ein Reisen in diese Bereiche der Anderswelten kann einem das eigene, wahre Ich aufzeigen, das verborgen unter Gedanken liegt. Schnell wird bei Reisen ins Unterbewusstsein klar, dass man gerne von vielen Gefühlsströmungen dominiert wird.
Das Wissen darüber, wie man unterbewusst "tickt", ist aber nicht alles: man kann dieses Ticken ändern. Oft braucht es wenig, um eine solche Ordnungsveränderung herbei zu führen.


Gefahren der schamanischen Reise

Man ist mit dem Bewusstsein im Unterbewusstsein und kann eingreifen. Das alleine ist eine Gefahr für unvorsichtige Handlungsmotive. Man kann auch Dingen aus dem Unterbewusstsein begegnen, denen man nicht gewachsen ist. Es hat einen Sinn, dass gewisse Dinge vor uns verborgen sind.
Deshalb halten wir es für sinnvoll, schamanische Reisen ins Unterbewusstsein nur in einer vertrauten Gruppe durchzuführen. Erste Reisen finden wir nur in Begleitung sinnvoll. Hat es in dieser Gruppe Menschen, die sich mit der Gefühlslehre auskennen und die therapeutisch arbeiten können, ist die Gefahr wohl kleiner. Man ist aber auch dann nicht davor gefeit, im Unterbewusstsein Blödsinn anzustellen. Schnell verliert man Überblick, Absicht und verantwortungsvolle Gedanken an langfristige Auswirkungen.
Die Schamanenstube unterscheidet sehr stark zwischen Reisen zur Begebenheitsfindung und Handlungsreisen. Es gibt Techniken, die eine saubere Herangehensweise begünstigen und Schäden vermeiden können. Die Dauer der Ausbildung zum Experten für sich selbst ist auch deshalb unter zwei Jahren kaum machbar, da man während dem Bewegen durch die Anderswelt lernt, verantwortungsvoll mit sich umzugehen.
Eine weitere Gefahr des bewussten Besuchs im Unterbewusstsein ist das Auftauchen von Ereignissen, die man verdrängt hat oder denen man gar nicht begegnen möchte. Das kann traumatisierend wirken. Auch hier gibt es Reisetechniken, die einem davor bewahren und Reaktionsmöglichkeiten geben. Geführte oder schamanisch begleitete Reisen sind hier besonders hilfreich. Es gibt z.B. das Schamanenboot, da verschiedene Reisende gemeinsam für jemanden unterwegs sind und ihre Wahrnehmungen teilen.


Sicheres schamanisches Reisen

Man kann das schamanische Reisen aus Büchern und Anleitungen aus dem Internet lernen. Es ist nur eine Technik. Den einen gelingt die Reise auf Anhieb, andere üben teilweise bis zu einem Jahr. Es muss dabei auch nicht zu den unter "Gefahren" beschriebenen Ereignissen kommen. Die Schamanenstube macht ausschliesslich Begleitungen bei den ersten Reisen. Ab September 2017 sind diese Begleitungen auch für persönliche Reisen wieder buchbar.

» Begleitetes Reisen am Nachmittag oder Abend, Mo - Fr






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