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Der Stubenblog

Schamanismus Blog der Schamanenstube - was in der Stube so läuft


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Europas Atlantik Inseln - Kanaren und Madeira


Valentinstag
Januar und Februar 2022 sind wir unterwegs. Wir tragen eine Frage im Gepäck: passen Fuerteventura, Lanzarote oder Madeira zu unserer Zukunft?


Das Gute und Schöne finden
Diese zwei Monate verbringen mit mit dem Suchen nach den guten und schönen Dingen auf den Inseln. Das hat zwar etwas mehr gekostet, dafür können wir uns erholen und die Zeit auch geniessen. Wir sind bräuner, rundlicher und spürbar glücklicher. Das Fazit lautet: wir wissen nun noch mehr, wie wir die Lebensqualität unserer Kunden anheben können. Nur werden das weder die Kanaren, noch Madeira sein.


Fuerteventura zum dritten Mal

Ja, wir kennen Fuerteventura, gefühlt sogar jeden Winkel. Als wir Anfang Januar loszotteln, ist unser erstes Ziel Erholung. Wir entscheiden uns für ein Hotel, das wir kennen. Es befindet sich im Süden uns lässt trotz der anderen Hotelgäste zu, dass man fast keinen Kontakt hat. Wir empfehlen für so einen Urlaub das Zimmer 1046 in diesem Hotel. Auf Nachfrage helfen wir gerne weiter. Und ja: es war wieder schön.

Terrasse

Die Zeitverschiebung gegenüber Deutschland und der Schweiz erlaubt es uns, sehr früh am Morgen zu arbeiten und den Rest des Tages in der Regel frei zu haben. Das tägliche Arbeiten erschwert im Nachhinein den Einstieg in die gewünschte Erholung. Wir bemühen uns, ein Video zu machen, indem wir uns das erste Mal zeigen. Dieses entsteht erst gegen Ende der zwei Monate. Der Wind auf Fuerteventura hat ein einigermassen brauchbares Ergebnis nicht zustande kommen lassen.


Erholung nach langer Extremzeit

Die Corona Zeit hat uns Möglichkeiten geschenkt, tief in die Zukunft der Schamanenstube zu blicken. Wir haben einige sehr grosse Software-Pakete entwickelt und die Verwaltung der Schamanenschule und der Therapien damit komplett neu realisiert. Das Eintauchen ins Machen war sehr produktiv. Man vergisst sich manchmal und sitzt tagelang 14 Stunden gekrümmt über dem Notebook da. Das hat Spuren hinterlassen.
Die Erholung im uns bekannten Hotel auf Fuerteventura geht mit körperlichen Beschwerden wie Rückenschmerzen nur sehr langsam voran. An den ersten Tagen schaffen wir es nicht mal bis zum Strand runter, weil wir Angst haben, nicht mehr den Weg hoch zum Hotel zu meistern. Nach dem Überwinden merken wir, dass wir nach wie vor gut gehen können. Es mag erstaunen, dass wir den Weg von Playa Honda bis runter zu Morro Jable an einem Nachmittag gemacht haben. Alles barfuss, alles am Strand lang. So etwas hätten wir uns gar nicht mehr zugetraut. Erholung benötigt auch das Befreien von Schmerzen: Massagen helfen. Es wird sich herausstellen, dass zu echter Erholung noch etwas anderes gehört.


Playa Esquinzo

Das zweite Hotel ist nicht weit weg. Hier bleiben wir länger. Es ist ja auch günstiger :-) Kaum sind wir wieder unter Menschen, die nicht nur für sich selbst da sein möchten, bewegen wir sehr vielen Menschen: Deutsche, Österreicher, Engländer, Iren, Polen und Spanier. Google Translate hilft uns ganze Abende lang. Nach den ersten Tagen beginnen wir zu zählen: wir kennen nach einer Woche 25 Menschen. Nicht einfach vom Namen her, sondern haben intensive und nette Gespräche mit ihnen geführt. Da war zum Beispiel ein älterer Ire. Er konnte kein Wort Spanisch und fühlte sich fremd. Wir erklären ihm, dass er morgens zu einer gewissen Zeit in der Lobby sein soll, damit man ihn zum Frühstück fährt. Auch zeigen wir ihm, wie er mit dem Handy Speisekarten lesen kann. Das erstaunt ihn nicht schlecht und gibt neue Sicherheit. Seine Enkel haben ihm die Reise geschenkt. Wir fragen ihn, ob er denn schon am Stand gewesen sei. Er meint nur: "Nein, wieso? - Da liegt nur Dreck rum. Niemand wischt da."


Die spanische Polizei auf den Kanaren

An einem bestimmten Ort, den wir hier nicht genauer benennen, finden wir heraus, wie die Polizei an gewissen Orten agiert. Eine Barbesitzerin ruft die Polizei an, weil die kleine Gruppe Drogenabhängiger in der Nähe der Bar die Gäste belästigen. Die Polizei kommt, lacht sie aber nur aus. Sie sprechen mit der Gruppe. Es sollen Geld und kleine Päcklein gewechselt worden sein. Das ist zwar Hörensagen, aber: wir müssen uns im Alter auf die Polizei ebenso verlassen können. Mit Drogendealern unter Polizeiuniformen wollen wir nichts zu tun haben. Selbst wenn nur ein kleiner Teil davon wahr ist: Spanien verliert an Anreiz. Wir nehmen auch andernorts mafiöse Zustände wahr. Schade um diese schönen Inseln. Sie sind super für den Urlaub. Darunter gibt es Dinge, die weit unter der Vertretbarkeit sind. Die spanische Flagge bekommt eine andere Bedeutung für uns.



Überfahrt nach Lanzarote

Wir haben vorgesort und können die Reise vom Süden Fuerteventuras nach Corralejo mit einem Tag Zwischenstopp in Caleta de Fueste ruhig erleben. Die Qualität eines Hotels gibt einem ein Gefühl von Sicherheit. Wir merken auch, dass Sauberkeit für uns ein Garant für emotionale Sicherheit und Erholung ist. Dann am Hafen von Corralejo macht sich wieder einmal spanisches Denken breit. Es ist praktisch unmöglich, mit zwei Rollkoffern zum Fährenterminal zu kommen. Wir machen unsere erste Erfahrung mit Fred Olsen, der Fährenfirma. Man muss mit je zwei Koffern erst über eine Stahlleiter hoch ins Schiff und dann über zwei sehr enge und steile Treppen hoch in den Sitzbereich. Das ist praktisch unmöglich. Schlimmer war das Aussteigen. Wir werden zu einer luftigen Stahltreppe geführt, wo wir unter Lebensgefahr mit unseren Koffern die Leiter herunter steigen müssen. Fred Olsen: nie wieder!
Die Anlegestelle auf Lanzarote ist in Playa Blanca. Dort trifft man auf die nächste Hürde: man schleift seine Koffer noch ca. 20 Minuten durch den Dreck, bis man ein Taxi erreichen kann. Hey Spanien: die Kanaren leben vom Tourismus. Weisst du das?


Playa Blanca

Lanzarote

Wir befinden uns auf der östlichen Seite von Playa Blanca. Dort gibt es einen wunderschön gestalteten Stadtteil. Hier vergnügen wir uns ein paar Tage, bis wir den Mietwagen organisieren. Noch zu Beginn der Omicron-Welle ist dieser Teil der Stadt mit Menschen überfüllt. Wir wundern uns über die vielen Menschen. Maskentragen wird überall eingehalten. Das finden wir sehr schön. In einem englisch geführten Hotel werden wir mit Tea-Times verwöhnt und geniessen die schöne Stadt.
An einem Yachthafen zu leben bringt Neues zum Vorschein: die Maststangen sind in der Regel innen hohl. Die Konzerte durch den Wind all dieser Orgelpfeiffen sind anfangs nett.

Die Fahrt durch Lanzarote bringt das für uns hässlichste, dreckigste und abweisendste Land hervor, das wir je gesehen haben. Wir fahren vom Süden in den Norden. Das reicht eigentlich für einen Entscheid. Im Norden erleben wir deutsche Vermieter, die ausschliesslich Bargeld für die Mieten verlangen. Eine Quittung wird nicht ausgestellt. Schwarzgeld und schlechter Service dominieren hier. Als wir nach dem ersten Duschen in einem See stehen, entscheiden wir schnell: ab mit den Koffern ins Auto. Es wird betrogen, wo man kann. Das mag bei den hohen Steuern verständlich sein. Aber dann muss man auch liefern. Wir nehmen die ausgewanderten Menschen hier im Norden eher "billig" wahr.

Nachdem wir 1000 Euro verloren in den Wind geschossen haben, geht es zurück in den Luxus. Sofort erholen wir uns wieder. Es entsteht auch endlich unser erstes Video:





Luxus als Hotelinsel vor klebrigen Tischen

Entscheidungsfreudig wie wir sind, organisieren wir ein anständiges Hotel. Es ist die wohl schönste Anlage der gesamten Kanarischen Inseln und befindet sich in Puerto del Carmen. Wir müssen in der Schweiz unser Haus räumen. Da müssen wir wohl auf sein. Diese Rechtfertigung kostet uns ein kleines Vermögen. Und: es ist es jede Sekunde wert.


Es sich gut gehen lassen

Wer über zwanzig Jahre keinen Urlaub hatte, mag an sehr schönen Orten eine besondere Freude empfinden. Doch ganz so einfach ist es nicht: wir legen Wert auf höchste Qualität bei schamanischen Praktiken und Ausbildungen. Diese sehr hohen Werte dürfen wir hier einmal anders leben. Ohne uns anzustrengen, einfach nur Werte zu empfangen. In unserem schamanischen Bereich denken wir zu wissen, was hervorragende Qualität ist und wie man sie mit harter Arbeit erreicht. Wir sind nicht etwa elitär: wir verlangen, die Arbeit richtig zu machen.
Das kann diese Insel auf der Insel. Einmal wagen wir es, ein Restaurant ausserhalb zu suchen. Wir setzen uns hin. Der Tisch wackelt etwas, also drehen wir leicht dran rum. Wir schauen unsere klebrigen Hände an und stehen auf. Nein, einfach nein. Es geht richtig. Wenn es heisst, dass man Sauberkeit nur mit hohem Preis erhält, dann ist das hier so. Wir zahlen, weil wir wissen, was wir wollen und brauchen.

Die Edelweiss teilt uns zwei Tage vor Abflug mit, dass unser Rückflug sich ändert. Wir hätten von Lanzarote nach Teneriffa fliegen sollen. Dort hätten wir im Flugzeug zwei Stunden auf zusätzliche Passagiere warten müssen. Insgesamt wären das fast acht Stunden im Flugzeug gewesen. Wir buchen nur One-Way und zahlen auch dafür. Eine Edelweiss kann uns da schlichtweg in die Schuhe blasen. Wir buchen Flüge nach Madeira, die letzte Insel im Atlantik, die uns in Europa interessiert.


Madeira

Bei der Landung auf Madeira wird uns bewusst: die meisten Kunden würden nur einmal kommen. Es kann ganz schön lustig sein, so eine Landung mit zu erleben. Wir steigen aus und sind von der Kälte geschockt. Eine Flugstunde weiter ist es heiss. Die Luft hier ist komplett eine andere. Sie ist wie in der Schweiz. Klarer, aber kalt. Die Wärme der Sonne verhält sich so etwas von anders. Auf den Kanaren erleben wir die Sonne breit wärmend, aber nicht störend. Auf Madeira ist sie wieder eher giftig, stechend, wenn sie mal da ist. "Da isch ja wiä i de Schwiiz", bleibt uns als Satz hängen.


Madeira

Wir merken, wir werden etwas reisemüde. Von da hinten kamen wir, eine Stunde Flug mit einem zweimotorigen Flugzeug, das recht langsam unterwegs war. Und dennoch ist alles komplett anders. Wir kramen unsere Pullover heraus und geniessen den Blick übers Meer. Dieser ist hier fast überall garantiert. Madeira geht steil hoch. Das bringt fast jedem Häuschen den Vorteil, kompletten Meerblick zu haben. Toll!
Es stellt sich für uns auf körperlicher Ebene als Erlösung heraus, wieder richtiges Essen zu bekommen. Der Unterschied zu den Kanaren ist gewaltig. Hier wird Essen und werden die Lebensmittel zelebriet. Das tröstet uns über den Regen und die Kühle hinweg.


Madeira's Hauptstadt Funchal

Funchal ist sehr schön. Alles wirkt recht sauber und fast schon ein wenig wie Zürich. Die Preise in den Geschäften schwanken zwischen extrem hoch und noch bezahlbar. Wir lassen es uns natürlich nicht nehmen, uns in einem der vornehmen Restaurants zu verlustieren. Vor dem Regen geschützt werden wir mit köstlichen Speisen verwöhnt. Das könnte uns schon gefallen.
Wir erkunden die ganze Stadt. Eine Quintessenz haben wir Italien mitzuteilen: es gibt Fischhallen vollgefüllt mit frischem Fisch, die in keinster Weise nach Fisch stinken. Das hat uns sehr erstaunt, wir kennen grosse Fischmärkte sonst nur mit dem typischen Fischgeruch. Wir merken uns: Fisch riecht nur nach Fisch, wenn er nicht frisch ist.
Funchal weist sehr viele kleinere Läden auf, wie früher bei uns in der Schweiz. Jedes Lädelchen ist liebevoll und meist farbenfroh eingerichtet. Das macht die Stadt mit ihrer Freundlichkeit sehr nah und man möchte bleiben. Gewürze werden gross geschrieben: auf Madeira geht es um Geschmack. Auch fürs Auge: die Parks sind sehr farbenfroh mit Blumen geschmückt und sind wirklich schön. Es gefällt uns.

Ein weiterer Ausflug via Hotel führt uns auf einen Bauernmarkt, auf welchem uns alle Angebote erklärt werden. Wir hören von liebevollen Geschichten und von einigem Aberglauben. Im Hotel werden die gekauften Zutaten dann typisch zubereitet. So was gefällt uns sehr!


Autofahren auf Madeira

Die grösseren Strassen sind gut ausgebaut. Es wird teilweise gefahren, als ob es keine Limits gäbe. Das erstaunt uns sehr. Wir nehmen die Portugiesen hier extrem freundlich und friedliebend wahr. Das bringen wir mit der Art, wie sie Autofahren gänzlich nicht zusammen. Was ist hier faul? - Wir verstehen das nicht.

Mit unserer Liste von ca. 20 potentiellen Häusern machen wir uns im Mietauto auf den Weg. Wir wollen nur mal von aussen schauen, ohne Termine. Google führt uns schlecht, aber wir finden einige der Häuser.
Es gibt abseits der grösseren Strassen die ganz normalen Stadt- oder Dorfstrassen. Hier ist der Ausbaustandard nicht gut. Das ist aber nicht das Schlimme. Es gibt viele - ja sehr viele Strassen, die ca. anderthalb Auto breit sind und Steigungen aufweisen, die selbst im ersten Gang kaum zu bezwingen sind. Wir hatten an einigen Stellen das Gefühl, unser Auto würde sich mit den Vorderrädern vom Boden lösen und im Rückwärtspurzelbaum die Klippen hinuterstürzen. Wer nicht wirklich gut autofahren kann, wird auf Madeira womöglich Probleme bekommen. Das ist der Moment unseres Entscheides: in zwanzig Jahren auf Madeira werden wir das nicht mehr können. Mit all den anderen Kriterien zusammen: Madeira wird es nicht sein.

Die Polizei auf Madeira

Wir gehen die Promenade von Calheta entlang. Da steht ein Auto, das wohl falsch parkiert ist. Zwei Polizisten umkreisen es argwöhnisch. Beim Vorbeigehen grüssen wir. Sonst ist niemand in der Nähe. Die Polizisten nehmen uns wahr und schauen hochnäsig weg. Hallo? - Was ist denn mit denen falsch?
Wir fragen den Fahrer, der uns vom Flughafen zum Hotel brachte. Er meint, die Polizei hier hätte ein Selbstwertproblem. Sie versuchen durch ihre Art, sich Respekt zu verschaffen. Wir schütteln den Kopf. Das ist doch einfach nur Kinderkram.


Engelsleuchten
Wir spielen Engelsleuchten und fliegen zurück in die Schweiz...

Die Schweiz verlassen und auswandern


Die Schweiz verlassen
Wie kommt man denn auf die Idee, die Schweiz verlassen zu wollen? Vor bald drei Jahren haben wir den Entscheid gefällt, der Schweiz der Rücken zu kehren. Wir haben ein Leben lang in der Schweiz gearbeitet, gelebt und gewohnt. Heute resümieren wir und gehen. Warum tun wir das?


Finanzieller Aspekt

Viele Ausländer haben auch heute noch das Gefühl als Schweizer verdiene man viel und sei reich. Dass es in der Schweiz Armut gibt, ist niemandem so richtig bewusst - noch nicht mal den Schweizern selbst. Im Jahr 2019 lebten 8.7% der Schweizer unter der Armutsgrenze. Besonders schlimm: die meisten davon sind über 65 Jahre alt. Würden wir hier bleiben, würden wir ebenso verarmen, wie viele andere Schweizer auch. Wir werden uns aber nicht von sozialen Institutionen abhängig machen, nur weil die Schweiz als Wirtschaftsland für kleine Unternehmen ein hartes Pflaster ist. In der Schweiz als Ehepaar zu leben, kostet pro Monat zwischen SFr. 4'000.- und SFr. 6'000.-. Sicher kann man noch günstiger leben. Wir schaffen es teilweise mit SFr. 3'500.-. Unsere Altersvorsorge dagegen ist bescheiden: neben der Schamanenstube gab es immer Teilzeitjobs, um das Leben hier finanzieren zu können. Mit Teilzeit erwirtschaftet man aber keine gesunde AHV oder Pensionskasse. Wenn wir also nach Reglementierung pensioniert werden, wird uns das Geld nicht reichen. Die Einkünfte der Schamanenstube sind zwar okay, aber für die Schweiz reicht das nach der Pensionierung nicht.


Schweizer Abgründe

Nach zusammen über 100 Jahren als Schweizer dürfen wir uns unser eigenes Urteil über uns Schweizer als Volk erlauben. Damit das nicht zu hart tönt, setzen wir es in "wir"-Form. Zum einen schreiben wir über "uns" Schweizer, um nicht zu vergessen, was wir alles erlebt haben. Zum anderen werden wir bald Menschen sein, die ihre Heimat verlassen haben. Es interessiert also niemanden mehr, was wir über die Schweiz denken.


  • Wir Schweizer sind kein gutes Volk
    Gegen aussen sind wir natürlich "neutral". Aber hinter dieser Fassade sind wir Schweizer im Vergleich zu anderen Völkern auf gewisse Weise eher ein verwerfliches Volk. Wir gönnen selten jemanden etwas ohne mindestens eine höher zu wertende Gegenleistung, auch nicht untereinander. Jeder ist stets auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Geht es anderen schlecht, hebt sich der Stolz, dass man besser sei als andere. Der kaum zu bewältigende Überlebensinstinkt scheint diese Härte zu fordern. Das "Verwerfliche" im Volk nehmen wir als Folge der Notwendigkeit wahr, immer mehr leisten zu müssen, als es eigentlich bauchen würde.


  • Wir Schweizer sind hochaggressiv
    Schweizer meinen andere Autofahrer erziehen zu müssen, wenn nötig mit blecherner Gewalt. Wenn etwas als unrecht empfunden wird, greifen wir reflexartig an: teils sogar mit Existenz bedrohender Gewalt. Das haben auch die zwei uns nachfolgenden Generationen nicht gelernt. Im Gegenteil, sie machen mit demselben Blödsinn weiter. Auch sie fühlen sich im Recht obwohl es nicht so ist. Fährt man vorgeschriebene 50 km/h, hängt einem der Hintermann 10cm am Arsch. Wir provozieren es rauszufinden, dass alles nicht so ist wie wir es meinen.


    Wir Schweizer sind asozial
    Die Corona-Krise bringt das Schlechte der Schweizer zum Vorschein. Wir sind ein Land mit prozentual vielen und lauten Corona Impfgegnern. Die Impfgegner per se sind nicht das Problem, aber praktisch jeder von ihnen hat sich radikalisiert. Wut erzeugt wie überall Gegenwut.  Sagen wir, jemand bekommt wegen einer Triage keinen Platz im Krankenhaus. Als Geimpfter würde man von Bett zu Bett gehen und fragen, ob der geimpft ist, der da liegt. Ist er es nicht, wird wohl der eine oder andere Schweizer die Stöpsel des Ungeimpften ziehen wollen um das Bett zu übernehmen. Wir Schweizer opfern unsere Freiheit für unser gedachtes Recht. Wir töten gedanklich für ein Recht, das wir nur denken zu haben. Die Provokation findet sich hier in der Leugnung der Existenz des Virus und mit Corona-Parties.


    Wir Schweizer sind emotional unterentwickelt
    Der emotionale Quotient neben dem Intelligenzquotienten ist bei unserem Volk stark verkümmert. Niemand scheint wirklich mit Gefühlen klar zu kommen. Verdrängung heisst die Schweizer Art, sich Problemen zu stellen. Einzig der Stolz ist wirklich wichtig. Man will ja was sein. Dieser Drang entstammt immer dem eigentlichen Wissen: man ist im Grunde minderwertig. Gegenüber anderen können wir Schweizer gar nicht wirklich nahe sein, da wir mit uns selbst nicht im Reinen sind.


Positive Schweiz
Es gibt auch gute Eigenschaften der Schweizer. Da jeder ständig versucht, sein Bild im Aussen zu wahren, kann man sich auf die Schweizer verlassen. Die Gefahr, das Gesicht zu verlieren, ermöglicht sehr hohe Qualitäten. Es führt auch dazu, dass wir gerne spenden. Vieles wird zwar als Kavaliersdelikt gesehen, aber wenn wir sehen, dass jemandem ein Unrecht angetan wird, schreiten wir ein. Insofern sind wir durchaus brauchbar. Und wir lassen andere sonst gerne in Ruhe. Je weniger man sich einmischt, je weniger Probleme gibt es. Im Vergleich zum Ausland: die Schweiz ist sicher sauberer als manch anderes Land. Ebenso sind unsere Strassen recht gut unterhalten.



Qualitäten im Ausland

Seit drei Jahren sind wir unterwegs und suchen nach emotionalen Qualitäten im Ausland. Erst waren wir in Griechenland, respektive auf Kreta. Die Kreter sind leider ebenso aggressiv. Hinter der vorgespielten Freundlichkeit gegenüber den Touristen finden wir reine Waffengewalt und mittelalterlichen Patriarchalismus. Über viele Jahre fuhren wir nach Italien und haben die Freundschaften dort sehr genossen. Anders als bei uns Schweizern werden Gefühle offener gezeigt und gelebt. Wir hielten Italien von der emotionalen Qualität her immer für ein Traumland. Es gibt nur einen Nachteil: Italiener sind vorwiegend in Italien emotional intelligent. Viele Italiener spielen sich im Ausland auf, als ob ihnen alles gehöre: sie rotten sich zusammen und nehmen sich Rechte heraus, die gegenüber anderen feindlich sind. Das ist uns in v.a. Spanien sehr stark aufgefallen.

Als wir das erste Mal nach Spanien fuhren, erlebten wir eine emotionale Intelligenz weit über dem, was wir darüber zu wissen glauben. In Spanien ist nichts wichtiger als das Gespräch. Man tauscht sich sehr rege und tiefgehend aus. Das letzte Land auf unserer Liste ist Portugal. Das drittsicherste Land auf der Welt (die Schweiz kommt nachher) beherbergt neben dem hohen EQ eine Freundlichkeit der Menschen, die ihresgleichen sucht. Wir werden uns mit Portugal noch näher befassen. Wir wissen nur: in der Öffentlichkeit furzt man dort anscheinend recht häufig und Autofahren können die Portugiesen nicht.


Die Reise beginnt

Das Haus der Schamanenstube ist im Dezember 2021 verkauft. Auch die meisten Einrichtungsgegenstände sind via Tutti weg. Wir sind frei. Diesen materiellen Zustand der Freiheit zu erlangen, hat uns viel Kraft gekostet. Als erstes erholen wir uns. Danach machen wir alles schön und sauber für die neuen Besitzer und düsen los. Der Plan ist es, mit dem Auto über Frankreich nach Spanien zu fahren und von dort nach Portugal. Ob das aufgeht, steht noch in den Sternen. Momentan hat der Alternator des Opels seinen Geist aufgegeben und wir überlegen, ob sich eine Investition noch lohnt. Aber darum kümmern wir uns nach dem Erholen. Wir tauchen frisch geboostert in den Winterschlaf ab.

Lokalen Schamanismus nur mit Covid-Zertifikat


Covid 19 geimpft



Alle Mitarbeiter der Schamanenstube sind vollständig gegen Covid-19 geimpft. Das ist besonders in esoterischen Kreisen anscheinend seltsam. Aber viele vergessen: wir sind keine Esoteriker.


Impfung für uns und für unsere Kundschaft

Wir haben uns für uns selbst und aus Anstand, Respekt und aus Nähe zu unserer Kundschaft impfen lassen. Auch wenn ein Kunde und eine Kundin das Gefühl hat, das sei unspirituell: wir sind geimpft. Wir drücken damit auch aus, dass uns das Wohl der Menschen um uns herum wichtig ist. Wir sehen unsere Impfung als sozialen Akt.


Schamanisches Denken
Es kam das Corona-Virus und man hat mit der heutigen Wissenschaft eine riesige Leistung vollbracht. Man hat Impfstoffe generiert oder gefunden. Das ist das Ziel einer Art: der Artenerhalt. Das hat die Menschheit vollführt. Ist das nicht ein gewaltiger Erfolg? - In unseren Augen auf jeden Fall. Früher waren es die Schamanen, die sich um Krankheiten kümmerten, heute ist es die Medizin. Das ist richtig so!
Und natürlich haben wir zu Beginn der Pandemie das Virus schamanisch bereist. Wir teilen diese Erfahrung hier nicht detailliert, sondern nur unsere aus den Reisen resultierende Meinung über Corona: es kann gefährlich sein, dem Corona Wesen zu Nahe zu kommen. Wir teilen aber unsere Reisen zum Moderna-Wirkstoff. Über den Fluss der Gerechtigkeit haben wir Moderna in unsere Geistwelt fliessen lassen. Das "Bewertungswesen" am Eingang zum See des Gewissens haben wir informiert, dass da was kommt. Es hat den Fluss gestaut und sich die Flüssigkeit genau angeschaut. Dann hat es uns angeschaut und die Achseln gezuckt: "und jetzt?". Dann hat es Moderna ins Gewissen fliessen lassen. Es floss wie normales Wasser einfach durch. Wir fangen es wieder beim Wehrwesen ab. Dieses hatte schon Freude, dass es etwas zu bekämpfen gäbe. Leicht genervt ist es schnell wieder abgezogen. "Holt mich nicht für nichts". Am Opferplatz rufen wir den Trotz und den Tanatos. Beide sehen Moderna und beide warten, ob da noch was anderes kommt. Also runter in den Tränensee. Die Gram hebt kurz den Kopf, ob es einen neuen Schatz gäbe. Dann zieht es sich wieder zurück. Die Trauer bemerkt Moderna gar nicht. Also weiter hoch auf den Kontinent der Sicherheit. Weder Stolz, Mut, Ehre, Pietät, noch Freude, Liebe und Ruhe reagieren darauf.
Nachdem wir mit Moderna einmal durch unsere Geistwelt getingelt sind und niemand reagiert hat, haben wir uns impfen lassen.


Geimpfte, Impfgegner und die Aufwiegler

Es wird an unzähligen Orten auch im sprituellen Bereich lautstark proklamiert, dass man sich sicher nicht impfen lassen werde. Impfgegner haben tausend Argumente gegen eine Impfung, von Verschwörungstheorien bis hin zum Leugnen des Virus. Das tut ihnen ja auch gut. Man spürt eine Zugehörigkeit bekommet von den Gleichgesinnten Stolz. Auch das braucht der Mensch. Wir respektieren voll und ganz jeden Menschen, ob geimpft oder ungeimpft: das ist sein und ihr Wille. Aber wir respektieren auch unser Gesellschaftssystem. Das E-Learning bietet uns die Möglichkeit, neutral zu bleiben.

Wir respektieren aber nicht die an Faschismus erinnernde Hetze einiger Menschen, weder von Geimpften noch von Impfgegnern. Heute trennt sich für uns die Spreu vom Weizen: nicht wegen der Impfung, sondern wegen dem aggressiven Aufwiegeln einiger Extremisten. Das Ziel darf es sein, mit Geimpften und Ungeimpften ein friedliches Miteinander zu schaffen - und nicht dieses Miteinander absichtlich zu gefährden.



Covid Zertifikat

Schamanenstube nur mit Covid-Zertifikat

Ab dem zweiten Halbjahr 2021 ist es all unseren Kunden und Kundinnen möglich, sich kostenlos für die Gesellschaft zu entscheiden. Wir folgen den Empfehlungen und verschäfen sie wie unsere therapeutische Ethik: Einlass in die lokale Schamanenstube und zu unseren lokalen Leistungen in der Natur gibt es nur noch mit einem gültigen Covid-Zertifikat.

Ohne Zertifikat ist unser E-Learning die permanente Alternative.
Wir leben im System Schweiz. Diese Gesellschaft versucht mit den Zertifikaten, der Pandemie Herr zu werden. Das unterstützen wir. Unsere therapeutischen Werte sind schärfer als sie die Psychotherapie in der Schweiz vorschreibt, darum auch unser Covid-Umgang. Wir leben hier: wir entwicklen unsere Kraft aus diesen Ordnungen heraus. Das ist für professionellen Schamanismus für uns Grundvoraussetzung.


Corona Impfzentren

Ach ja: es geht uns gut. Wir haben Moderna drin. Nebenwirkungen: keine.
Leider mussten wir das im Impfzentrum Wil, St. Gallen machen. Das ist eines der wenigen Schweizer Impfzentren, die sich weigern, die Impfung ins Schweizerische Impfbüchlein einzutragen. Das liegt wohl daran, dass man hier mehr Steuern als andreswo zahlt. Das ist traurig. Das Schweizer Impfzertifikat haben wir aber bekommen.

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