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  • schreibt über Schamanenstube

    Genuss und Qualität im Piemont zeigen uns einen rentablen Weg der Schamanismus Kurse auf: die Zukunft der Schule in der Stille der Villa

    Aug
    2017

    26


    Villa Fiorita
    Wir haben uns eine grosszügige Auszeit von der Schule für Schamanismus und der Praxis genommen. Nach unseren sehr negativen Erfahrungen im Bündnerland im Walserhuus Sertig folgte bald eine Reise ins Piemont, Italien. Wir vertrauen dabei auf die grossen Internet-Portale wie Hotels.com und Tripadviser. Für ca. SFr. 600.- buchen wir erst eine Woche für uns allein. Dürfen wir protzen? - Für dieses wenige Geld bekommen wir einen ganzen Flügel einer alleinstehenden Villa. Die Villa Fiorita ist unter der Woche mehrheitlich leer, da sie vorwiegend für Hochzeiten an den Wochenenden gebucht wird. Wir haben Glück und verbringen sehr ruhige Tage allein in der Villa.



    Stilles Kämmerlein
    Beim Flanieren durch die verschiedenen Parkanlagen und dem Geniessen auf unserem kühlen Balkon widmen wir uns der Bilanz der Schamanenstube. Wir konnten in der Vergangenheit sehr viele Menschen begleiten, ob in der Schule oder der Praxis. Unser Augenmerk auf die Schule zeigt, dass wir zwar vieles erreicht haben, aber eines dabei vergessen: uns. Die Erlöse der heutigen Schule werden nicht reichen, die Querfinanzierung durch Jobs weiter aufrechterhalten zu können, wenn wir nicht drastisch etwas ändern. Die ca. 50 Stunden Schule jeden Monat werfen wegen der zu niedrigen Preise zu wenig ab. Das reicht nicht, auch nicht im Hinblick auf eine Altervorsorge. Wir fällen in der Einsamkeit der Villa den Entscheid: die Langzeitschule in der bisherigen Form können wir uns nicht mehr leisten. Was machen wir dann?


    Der Ertrag der Qualität

    Die Schamanenstube hatte von Beginn an sehr hohe, wenn nicht extreme Qualitätsansprüche. Wir sind der Meinung, wer schamanisch arbeitet, sollte dies fundiert, gewissenhaft, rechtstreu und zielgerichtet machen. Die Arbeit mit Menschen verlangt in unseren Augen ein enorm hohes Mass an Professionalität und Können. Dieses Mass haben wir in den meisten Bereichen höher angesetzt, als z.B. Psychotherapeuten dies tun müssen. Das garantierte schamanische Praxen, für welche wir unsere Hände ins Feuer legen. Neben der Tatsache, dass wir auch heute noch hinter diesen Maximen stehen, sehen wir ein: man kann unsere Anforderungen auch als zu hoch bezeichnen. Wir wollen aber keine Therapeuten diplomieren, ohne dass sie die Qualitätsmerkmale der Schamanismus Therapie erfüllen.
    Mit diesen Gedanken wandeln wir durch die Umgebung von Asti im Piemont. Und natürlich gönnen wir uns Gourmet-Restaurants, die es im Piemont zu Hauf sehr günstig gibt. Die Ablenkung tut uns gut. Spannenderweise erhalten wir in dieser etwas niedergeschlagenen Zeit zwei Dankesschreiben via unserer Website, die uns wieder Aufwind geben. Wir tun es schon richtig. Aber wir müssen davon leben können.



    Schlemmen im Piemont
    Wir erleben in Italien, dass Gastfreundschaft selbst in Strassenbeizen sehr hoch geschrieben wird. Jeder Vergleich mit der Schweiz ist sinnlos. Das Beispiel Walserhuus im Sertig zeigte: Schweizer zocken Schweizer ab. Bei Ausländern getraut man sich das nicht. Im Piemont erleben wir, dass nicht nur detailliert auf die Wünsche eines Gastes eingegangen wird, sondern die Qualität jeden Essens und jeden Weins alles übertrifft, was die Schweiz überhaupt zu bieten hat. Es wird erkannt, was ein Kunde möchte, was er geniesst und was er schätzt. Daraus ergeben sich für uns Symphonien von Genüssen mit unerwarteten Höhenflügen kulinarischer Spezialitäten. Wir trinken auch sehr guten Wein. Aber wir erleben nie einen Kater. In der Schweiz wären wir für Tage brach gelegen. Liegt das an der Qualität des Weines? - Wir können uns das kaum anders erklären.

    Diese Verlustierungen bringen uns wieder zurück zum Thema der Schule. Eines wird uns klar: Qualität ist möglich und rentabel. Die Italiener im Piemont zeigen es vor. In gewisser Hinsicht haben wir die Schule auf ähnliche Weise geführt. Qualität liefern und diejenigen noch speziell fördern, die als sich selbst unterwegs sind. Wir erleben aber auch, was Ablehnung von Kunden mit den Küchenchefs dort unten macht. Ruppige Menschen, die forsch bestellen und es an der dem Gast gebührenden Höflichkeit fehlen lassen, werden zwar immer noch auf hohem Standard bedient, aber man ist froh, wenn sie weg sind. Diesem Schauspiel durften wir des Öfteren beiwohnen. Holländer und Deutsche, wohl auch Schweizer natürlich, haben zuweilen nur das Bedürfnis, sich damit brüsten zu können, piemontesische Spezialitäten gegessen zu haben. Vom Genuss aber fehlt jede Spur.
    Diese Haltung münzen wir in der Schule auf die "Esos" um. Wir versuchen es, aber der Konsumgedanke ist in aller Regel einfach zu hoch. Verantwortung will abgegeben werden, statt dass sie aufgebaut wird. In den Flaniermeilen des Piemonts finden wir unsere eigene Haltung aus unserer Schule wieder. Man tut, auch wenn man weiss, es bringt nichts.



    Weinfass
    Die Italiener können Qualität ehren und sich davon ernähren. Da sind sie der Schamanenstube einen grossen Schritt voraus. Das Alleinstellungsmerkmal Qualität reicht nicht. Wir kehren wieder ein in die Stille unserer Villa und setzen einen Samen für die Zukunft. Das formulierte Ziel, nachweisbare Kompetenzen von Kursteilnehmern und Kursteilnehmerinnen zu fördern und Schritt für Schritt hochstehende Therapeuten auszubilden, ist zu hoch gegriffen. Die aktuellen Teilnehmer werden die letzten diplomierten Schamanismus Therapeuten sein. Diese Ausbildung dauert viel zu lange und nicht jeder eignet sich dafür. Das liegt nicht an schamanischen Fähigkeiten, sondern an den Personen selbst. Die mindestens dreijährige Ausbildung durchzuhalten, ist obendrein eine fast unmögliche Herausforderung.
    Wenn wir dieses Ziel der Schule weglassen, können wir uns wieder einzelnen Kompetenzen widmen. Das macht gleich alles freier. In diesem Feld finden sich gezielte Themen, die nicht mehr auf das Fernziel TherapeutIn hinarbeiten, sondern kleine Perlen liefern, die die Lebensqualität verbessern. Wir denken an Kurse, die ein bis drei Tage dauern. Und ja, die Preise werden auch für uns gerecht werden.



    Regenbogenbrücke

    Die Zukunft der Qualität

    Unser kleines Schamanobil im Innenhof der Villa Fiorita wird mit einer Regenbogenbrücke verziert. In diesem Bild verharrend, nehmen wir unsere hohen Qualitätsansprüche mit und leben sie in etwas kleinerer Form weiter. Die Devise lautet: Kurse statt Komplettausbildungen. Derzeit haben wir den Kurskalender entleert und gerade mal einen Kurs drin: am 2. September findet der versprochene Kartenleger-Kurs statt. Wir freuen uns darauf, nach fast zwei Monaten Schulferien wieder einen Kurs abzuhalten, dessen Thema bereits in sich geschlossen ist.
    Das Leeren des Kalenders hatte umgehend den Effekt, dass sich Kunden gemeldet haben, die Wochenend-Therapien wünschen. Das ist spannend: es fühlt sich an, als ob die Praxis darauf gewartet hätte, dass wir die Wochenenden frei halten. Neben der Praxis, die im gleichen Stil weitergeführt wird, sind Gedanken da:
    Trommelabende im Winter, Kraftkurs-Tage, Traumfänger-Workshops, Hochzeiten im Western-Stil, Wiederaufnahme des Orakelsees, und viele Gedanken mehr...

    Weitere Entscheide:
    Wir beenden das E-Learning. Der Aufwand dort war seit jeher viel zu hoch für uns. Es meldeten sich neben den zu hochstehenden Therapeuten gewordenen Menschen viel zu viele Menschen, die nicht einmal gelesen haben, wie unser E-Learning funktioniert. Wir stellen es offiziell ein. Wird es Menschen geben, die wirklich die für ein Fernstudium nötige Eigenverantwortung aufweisen, werden wir das inoffiziell handhaben.
    Die Schamanismus Zeitung werden wir wohl nicht mehr wöchentlich herausgeben, sondern sie etwas unregelmässiger gestalten. Wir danken fürs Weiterlesen.




  • schreibt über Schamanenstube

    Eine Hochzeit tief in der Nacht - die Naturhochzeit am Canovasee: das Ritual am Ahnenfeuer macht das Brautpaar zu Eltern.

    Jun
    2017

    25


    Nachthochzeit am Canovasee

    Es ist tief in der Nacht am Canovasee in Graubünden. Wir warten, bis die Braut dem Ruf des alles erfassenden Muschelhorns folgt. Die Hochzeitsgesellschaft ist versammelt um den Kreis der Liebe, dessen Grundlage ein Medizinrad bildet. Auf dem See schwimmen Duzende von Lichtern. Von weit her sieht man in der dunklen Nacht einen erhellten Ort. Die Braut schreitet in den Kreis und wird ihrem Bräutigam übergeben.



    Grosse Hochzeitsrituale

    Die Schamanenstube macht kleine und grosse Hochzeiten. Der Wunsch des Brautpaars in dieser Hochzeit: der Kuss soll morgens um 04:00 Uhr stattfinden. Das heisst natürlich für uns und alle Helfer: eine Nacht durchmachen. Spulen wir dreiviertel Jahre zurück. Die Vorbereitung einer so grossen Hochzeit erfordert einiges an Planung. Die Vereinigung der beiden Liebenden darf Kinder hervorbringen. So sind die Segen der Ahnen und der Familie besonders wichtig: sie vereinen die Ahnenlinien, um Neues entstehen zu lassen.
    Es gibt zwei Teile eines Hochzeitsrituals: die Organisation und die rituelle Wirkung. Beides darf zusammen passen und - wie in diesem Fall - eine unvergessliche Nacht hervorbringen. Die Hundertschaften von LED-Lämpchen, Fackeln und Kerzen sind ein Novum für die Schamanenstube: wie erhellt man zu Neumond um Mittsommer einen See und lässt einen Zeremonienplatz hell erstrahlen? Es brauchte sieben Helfer, um das zu ermöglichen. Die Lichter leuchteten nicht nur dem Brautpaar, sondern auch den Ahnenlinien. Das Ahnenfeuer wurde in die Realität gebracht und liess von allen Seiten her alle herbeiströmen. Eine Nachthochzeit hat den Vorteil, dass es unglaublich ruhig ist und die Segensworte klar und deutlich vernommen werden können.



    Hochzeitssegen
    Die Segen der Ahnen und das Eheversprechen der Brautleute harmonieren miteinander. Alle vier Winde fliessen in die Mitte des Ehekreises und vereinen in der Kraft der Natur, der Ahnen und der versammelten Hochzeitsgesellschaft zwei Menschen in den Bund der Ehe. Bedächtig lauscht die Nacht den Worten, deren Kraft den Ort, den See und die Herzen erfüllt. Der Canovasee spendet die Ringe, die auf einem hell leuchtenden Schiffchen an Land gezogen werden. Mit dem Handfasting-Band werden die Arme von Braut und Bräutigam vereint. Die ganze Kraft fliesst in die beiden Körper, das Blut der Ahnen vereint sich mit den Herzschlägen der frischen Eheleute. Eine neue Ehe wird zelebriert. Der Wandel der Natur zu Mittsommer bringt eine neue Bewegung in die beiden frisch Vermählten: vom gemeinsamen Tun ins gemeinsame Aufziehen und Umsorgen der noch ungeborenen Kinder. Als Brautpaar verlassen sie den Kreis mit dem inneren Wissen, Eltern zu werden. Die Ahnen applaudieren.



    Nachthochzeit und Organisation

    Man würde kaum glauben, wie viele Elemente zu einer Nachthochzeit gehören. Nachmittags beginnen wir zwischen den sich sonnenden Badegästen mit dem Aufbau. Der Torbogen will in sengender Hitze zusammengebaut werden. Wir verlängern ihm um ein Tor, damit viel Platz für den grossen Kuss unter dem Kronleuchter ist. Ein Teil der Helfer schwimmt auf den See hinaus und bringt die Seebeleuchtung an. Es dauert Stunden, bis sie erschöpft zurückschwimmen können. Der Weg vom entfernten Parkplatz wird mit Lichtern gesäumt, der Hochzeitsapéro aufgestellt und ebenso beleuchtet. Das Schmücken des Torbogens mit Efeu und vielen kleinen LEDs wird liebevoll ausgeführt. Wir merken, eine Nacht ist kurz: flugs ziehen wir uns um. In Anzug und Krawatte stehen wir bereit. Zehn Stunden dauert der Aufbau mit sieben Personen. Aber es hat sich gelohnt: der extra engagierte Nachtfotograf zeigt uns Bilder, die die ganze Pracht zeigen.


    Ein Hoch auf das wunderbare Brautpaar!


    Ahnenfeuer
    Unsere Bilder sind nicht so gut, Nachtfotos über wir noch... Aber der Fotograf beglückt die beiden mit unglaublich guten Bildern.




  • schreibt über Schamanenstube

    Was kostet eine Schamanismus Ausbildung, eine Therapie, eine Trommelgruppe? - Die Preise der Schamanenstube und heutiger Schamanen.

    Nov
    2015

    19


    Mystik Quelle - blaues Wasser

    Was kostet Schamanismus?


    Die Schamanenstube hat ihre Preise das letzte Mal vor sieben Jahren geändert. In diesen Jahren kostete eine Schulstunde in der lokalen Schule durchschnittlich SFr. 7.50. Das tönt nach wenig, es sind aber viele Stunden im Monat: fünfzig an der Zahl. Der Preis von SFr. 375.- für einen Monat empfanden wir für tragbar für die Kursteilnahme. Das war sie auch lange Zeit. Im letzten Halbjahr haben wir verstärkt Dinge wahrgenommen, die uns zu einer Preisänderung drängen.
    Woran merken wir, dass wir etwas ändern müssen?

    Schamanen überall

    Die Schamanenstube ist schon ewig nicht mehr auf dem Laufenden, welche Schamanen gerade auf den Markt sind. Schamanismus boomt. Leider boomt Schamanismus sehr stark in machtbesessene und dogmatische Gefilde, die wir nicht unterstützen. Wenn wir uns im Internet etwas umschauen, finden wir viele Praxen und Schulen und denken des Öfteren: da steckt wahrscheinlich ein Mensch dahinter, der sehr tiefe eigene Erfahrungen gemacht hat und diese nun teilen oder selbst anwenden möchte. Aus diesem Teilen und Anwenden wird teilweise ein lukratives Geschäft. Da man selbst die Erfahrungen als sehr wertvoll erlebt hat, erstaunt die Preisgestaltung nicht. Schamanische Erlebnisse können die eigene Welt auf den Kopf stellen und das Leben komplett verändern.
    Wir erinnern uns an Zeiten, da man die Schamanenstube in Foren und Chats ausgebuht hat, dass wir für spirituelle Arbeit überhaupt Geld verlangen. Das hat sich um 180 Grad gedreht. Heute gelten wir eher als Preisdumper, da wir uns nicht angepasst haben.
    Selbsternannte Schamanen haben zuweilen ein starkes Bedürfnis nach Macht. Die Wechselwirkung zwischen der Höhe dieser Macht und der Höhe der verlangten Preise schaukelt sich in schwindelerhöhende Zahlen. Wir hören diese Woche zum Beispiel vom Erleben der ersten schamanischen Reise mit Krafttierbringung zum Preis von 700 Euro. Da können wir klar nicht mithalten, nur schon deshalb, weil wir Krafttiere nur in Situationen bringen, statt es selbst zu finden, wenn ein Mensch das nicht mehr kann. Damit meinen wir komatöse Zustände.

    Uns persönlich stört die hohe Preisgestaltung anderer nicht. Aber es stört die anderen im Markt und es stört offensichtlich die Kunden: wir sind zu billig. Das wirkt sich verständlicher Weise auf die Bewertung der Schamanenstube aus, noch bevor man bei uns war.

    Zu billig = nichts wert?

    Es zeigt sich der Zusammenhang zwischen Preis und Wert. Macht hängt wiederum vom Wert ab. Je teurer eine Einwirkung ist, je wirkungsvoller erscheint sie wohl. Das wollten wir wissen: diese Woche haben wir uns einen Wein für sage und schreibe SFr. 170.- gegönnt. Es war ein Château Lafite in einem sehr schönen Restaurant. Der Wein war: Wein.
    Coop hatte vor kurzer Zeit einen Gewürztraminer, oder war es ein Eiswein? Jedenfalls: der war klar besser. Vielleicht sind wir ja Banausen, das ist gut möglich. Persönlich sind wir in der Schweiz skeptisch bei hohen Preisen. Qualität muss sich nicht durch hohe Preise auszeichnen. Unsere persönliche Meinung weicht aber klar von der Meinung der Kundschaft ab.
    Diese Meinung merken wir zum Beispiel in vermehrten Streckungs-Anfragen für unsere Monatsbuchung. "Es kostet ja wenig und wenn ich mal nicht kommen kann, dann wird mein gebuchter Monat sicher um meine Fehltage gestreckt." Das wirkt auf uns zugleich beschämend wie ernüchternd: wenn das, was wir tun, nicht reicht, dann machen wir wohl etwas falsch. Die betreffende Kursteilnehmerin haben wir pausiert. Mit dem Gefühl "gschämig" konnten wir sie nicht weiter unterrichten.
    Es hat uns beleidigt. Wir sind oft müde, arbeiten ohne Unterlass. Hinzu kamen Forderungen nach mehr Einzelunterricht während der Gruppen-Schulung und Beschwerden über die Gruppengrösse. Diese halten wir unter acht Personen, was wir auch über lange Phasen schaffen. Sind es mal neun Personen, halten wir das für nicht so schlimm. Normalerweise ist die Gruppe ja kleiner und jeder bekommt mehr Zeit, als verkauft.


    Trommelgruppe
    Aussagen der Kunden muss man ernst nehmen. Neben fünfzig Stunden Schule und der Möglichkeit, in schwierigen Situationen unter der Woche telefonisch Gespräche zu führen, wird vermehrt noch mehr verlangt. Um diesem Wunsch nachzukommen, kamen wir erst auf die Idee, zusätzlich wieder eine Trommelgruppe zu öffnen: gemeinsames Trommeln am Sonntag. Die Themen der Schule im Winter sind dermassen von therapeutischem Fachwissen und der Gefühlslehre angefüllt, dass Befürchtungen aufkommen können, das Trommeln käme zu kurz. Das stimmt.
    Wir achten sehr darauf, diesen Winter die Praxis in den Vordergrund zu stellen. Es wird gereist, ritualisiert und schamanisch-therapeutisch gearbeitet. Früher hatten wir die Trommelgruppe Schuschu: ein Kreis von Menschen, die damals kostenlos bei uns Trommelanlässe erlebten. Diese Anlässe haben wir eingestellt, als wir feststellen mussten, dass selbst Frauen die Kloschüssel nicht treffen können. Was nichts kostet, wird teilweise so stark nicht wahrgenommen, dass man es ohne Anstand konsumieren kann. Es stimmt uns traurig, dass Herzens-Werte anscheinend nicht günstig sein können.
    Wenn wir wieder eine Trommelgruppe eröffnen, wird sie was kosten. Das nicht mit dem Fokus, Geld zu verdienen, sondern um ihr einen Rahmen zu geben, da wir uns mit den Menschen wohlfühlen können und ihnen in freier Gesinnung etwas bieten können.
    Die Schamanenstube trennt ganz stark Business von der Arbeit. Es gibt den buchhalterischen Teil, die Preisgestaltung und die Steuer. In diesen Teil bugsieren wir auch den Einkauf und das Putzen nach Kundenbesuchen. Der andere Teil ist die schamanische Therapie-Arbeit. Diese muss für uns frei und unbehelligt vom Business-Teil existieren. So fühlen wir uns wohl.


    Wasserrad


    Neue Preise für Ausbildung, Therapie und Beratungen

    Die Würfel sind am 19.11.2015 gefallen: wir müssen die Preise erhöhen. Allerdings nicht für die bestehenden, regelmässigen Kundinnen und Kunden in der Langzeit-Ausbildung. Diese Kunden haben gerechnet und die Ausbildung in ihr Leben auch auf finanzieller Seite integriert. Diese Ausbildungen führen wir zum alten Preis bis zum Abschluss. Wir ändern die Preise für neue Kurs-TeilnehmerInnen und für die Therapie-, sowie Beratungs-Praxis.

    Folgende Änderungen haben wir per 19.11.2015 festgelegt:


    Ausbildung alter Preis neuer Preis
    Ausbildung als Monatsabo in der Gruppe 375.- 420.-
    E-Learning im Monatsabo 375.- 420.-

    Therapie
    Therapie Sitzung 120.- 180.-
    Coaching Sitzung 120.- 180.-

    Beratung
    Telefon Beratungen 120.- 160.-
    lokale Beratung 120.- 160.-

    Supervision
    Supervision einzeln 120.- 160.-



    Alle anderen Preise bleiben gleich: siehe die verbindliche Preisliste.
    Wir hoffen stark, dass diese neuen Preise wieder eine lange Zeit halten und wir damit niemanden verärgern.


    Schamanentrommel

    Die Trommelgruppe am Sonntag

    Unsere Erfahrungen mit dem Schuschu werden keinen Trommelkreis im herkömmlichen Sinn entstehen lassen. Den TeilnehmerInnen soll spezifisch etwas geboten werden: Erholung und Aufbau für die Arbeitswoche. Aus den Angeboten des Abends der Ruhe wird die Trommelgruppe von geführten Meditationen und angeleiteten schamanischen Reisen angefüllt sein. Diese fungieren als Rahmen für innere Kraft, Ruhe und souveräne Ausgeglichenheit, Bewusstsein für die eigene Gesundheit und Raum für persönliche Entfaltung.
    Dazu wird getrommelt, viel getrommelt. Besprechungen von Problemen wird es nur sehr begrenzt geben: man kommt, um einen Rahmen zu finden, selbst an sich zu arbeiten oder zu geniessen.
    Damit schaffen wir einen Raum, der in der Tat konsumiert werden kann.
    Wir freuen uns sehr, diesen Rahmen wieder anzubieten. Ob es Teilnehmerinnen und Teilnehmer geben wird, ist uns noch unklar. Auch die Kosten sind noch nicht definiert. Man wird sie sich ganz bestimmt leisten können.
    Besteht da wohl wirklich ein Interesse in der heutigen Zeit?




  • schreibt über Schamanenstube

    Schamanische Naturhochzeit im Medizinrad. Die Segen zur Waldhochzeit erheben das Brautpaar. Die Trauung im Handfasting.

    Jun
    2014

    07


    Handfasting - der Weg zum Altar

    Handfasting mit Herz


    Die heutige Naturhochzeit findet im Aargau statt. Mitten in einem schönen kleinen Wäldchen. Wir berichten von der bewegenden Naturhochzeit im Kreise der Familie. Beide Ahnenlinien umgeben den Kreis um das Brautpaar. Die Segen der vier Himmelsrichtungen verbinden sich im Medizinrad zum Bund der Ehe.

    Früh morgens sind wir mit zwei lieben Kursteilnehmerinnen auf dem Zeremonienplatz. Die Amseln begrüssen uns mit ihren fröhlichen Gesängen. Der Wald erwacht zu einem strahlenden Sonnentag. Heiss wird es heute werden.
    Wie immer bei unseren Naturhochzeiten hält das Wetter, was die Zeremonie verspricht: Wärme, herzvolle Strahlen und lichtdurchflutete Wege für die Ehe.
    Der Vater der Braut erscheint in Begleitung und bringt die Strohballen, die flugs in den ausgemessenen Kreis getragen werden. Der Wald formt sich: alles um uns herum scheint zu wissen: heute wird gefeiert, heute gibt es was fürs Herz.

    Wir legen gemeinsam das Medizinrad und verbinden die Elemente der Himmelsrichtungen mit Gefühlen, die in den Ordnungen der Segen fliessen und sie festigen.
    In Ruhe laden wir die Geister, richten den Ort zum Festplatz für die Wesen des Waldes und für die Hochzeitsgesellschaft.

    Aufbau des Zeremonienplatzes
    Der Zeremonienplatz früh am Morgen.

    Planung einer Naturhochzeit

    Medizinrad mit Segenswünschen

    Die Schamanenstube kennt die Segen der vier Himmelsrichtungen. Wir bereiten diese Segen zusammen mit den Segens-Gebern lange Zeit vorher auf. So fliessen Luft, Feuer, Wasser und Erde zu den Ordnungen der Segen und erfüllen sie mit ihrer Kraft.

    Musik spielt auf.
    Die Braut ist auf dem Weg.
    Der Vater der Braut legt liebevoll die Hand seiner Tochter in die Hand des Bräutigams. Er übergibt sie ihrem Ehemann. Ein bewegender und hinreissender Moment.

    Der Bräutigam überzeugt mit Ernsthaftigkeit und menschlicher Tiefe. Ein Mann, der seiner Frau in Liebe begegnet. Ein guter Mann.

    Eine Ehe wird hier im Wald geschlossen, mit Herz und klaren Worten. So schön, so richtig, so kraftvoll.

    Wir verbinden die beiden zu Eheleuten.


    Handfasting - der Weg zum Altar
    Segen
    Die Sonne lacht in die Segen der Elemente
    Diese Hochzeit ist erhebend: Väter und Mütter der Brautleute geben ihre Segen aus allen vier Himmelsrichtungen. Zwei Ahnenlinien, die sich vereinen zum Glück ihrer Kinder.
    Nord und Süd, West und Ost.

    Wir danken den Geistern des Waldes und lassen die Kraft des Medizinrades weiter wirken. Das Feuer der Ehe wird zu den frisch Vermählten getragen, auf dass es ihre Herzen umflamme.

    Ein Hoch auf dieses ehrliche Ehepaar.
    Ein Hoch auf diese guten Menschen.
    Ein Hoch auf diesen Bund der Ehe!

    Wir freuen uns.










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