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Schamanenstube schreibt über Schamanenstube

Schamanischer Umzug und Abschied zu Litha - Sonnwendfeier ob den Tüfelschilen und der Umzug der Schamanenstube

Jun
2012

22


Ausblick vom Ritual Platz der Schamanenstube in den Hügeln des Tösstals
Bald ist es soweit: die Schamanenstube zieht in ihr Haus mit Turm, Innenhof und Seminarräumen. Das tönt gross und ja, das ist es auch. Nach 15 Jahren Tösstal fällt nun für uns der grosse Umzug an.

Schamanische Wege

Hinter der Schamanenstube stehen Menschen, von denen man vielleicht sagt, sie gehen ihre Wege anders als andere. Das liegt daran, dass wir unser Privatleben in unseren eigenen Bahnen leben und die Schamanenstube selbst eines der Inhalte auf diesen Wegen ist.
So findet der Umzug trotz vielfach angebotener Hilfe mehrheitlich in unseren Händen statt. Einige Dinge können wir nicht selbst transportieren, aber das Meiste schon. Und uns ist es wichtig, unsere Dinge - wozu auch die Schamanenstube selbst gehört - liebevoll einzupacken, die Kisten hochzuhieven und sie selbst nach Gähwil zu transportieren. Wir gehen unseren Weg und das tun wir selbst. Ein gutes Gefühl. Unsere Dinge in unseren Händen fühlen wir und plazieren sie dort, wo wir sein wollen: in unserem neuen Zuhause.

Abschiede

Natürlich findet die Schamanenschule in letzter Zeit vermehrt an unseren Lieblingsorten des Tösstals statt. Noch einmal die Tüfelschilen, den Schnurriberg und das Fidelhaus. Was wir vom Wetter her machen können, fügt sich wunderbar in den Unterricht ein.


Wehklagen zum Abschied

Wehmut

Natürlich befassen wir uns mit dem Rückblick, mit dem Verlassen der uns lieben und gewohnten Orte. Die psychotherapeutischen Ansätze zum Verlust, zur Trauer und zur Wehmut weichen dem Trost und der Sicherheit durch das neue Haus. Und so erfüllt uns nach und nach die Dankbarkeit für diese vielen Jahre des Lebens und Arbeitens im Tösstal. Einiges wird vergessen gehen, anderes auf den Erinnerungsfeldern als Erfahrungsschatz unsere künftigen Wege mitgestalten.

Wehmut Tränen für Neues

Litha - Sommersonnenwende

Zu Samhain unterstützen uns die Ahnen sehr stark und setzen ihre Kraft zu Imbolc um. Ende Februar der Zuschlag zum Haus und ab Beltane der Beginn unseres Umzugs mit dem Packen. Das gestrige Litha galt der Dankbarkeit, dem Abschied und dem wohl kraftvollsten Sprüngen über das Sonnwendfeuer, die uns das Tösstal je geschenkt hat.

Tüfelschilen zur Sommersonnenwende

Litha bei den Tüfelschilen

21.06.2012
Am Abend wurden kraftvoll die Geister gerufen, bis die Luft vor Spannung knisterte, das Erdfeuer auf die Erdoberfläche gebracht um das Sonnwendfeuer zu entzünden.
Brenne, brenne, Feuer der Veränderung! - Mit dem Ruf der Winde nun drehen wir uns um: auf den Hügelspitzen im Westen heult ein Orkan auf und die Wälder des Westens nähern sich uns in all ihrer Gewalt und Grösse. Das Feuer der Erde schiesst vom Wind hoch und brennt für den Sprung. Der Wind nimmt zu, der Wald zeigt sein ganzes Leben, lose Äste werden als Ballast abgeworfen und wirbeln um uns herum. Heisser Regen reinigt die Erde, die Trommeln erschallen laut und peitschen in den Wind. Das Feuer ist hoch: einer um den anderen wagt den kraftgeladenen, gewaltigen Sprung über das Feuer der Wende.
Wir springen mit dem Wind in den Osten nach Gähwil über das Sonnwendfeuer ob des Kraftortes.
Ein gewaltiges Erleben, die hohen Bäume bogen sich im Orkan zu uns hinab, alles in der Kraft, heulend laute Winde und mit festem Stand auf durchtränkter Erde. Gewaltig!
Nach einer halben Stunde Fussmarsch kommen wir durchnässt und glücklich wieder in der Schamanenstube an.
Was für ein Erleben!





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