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  • schreibt über Schamanismus-Therapie

    Therapeutischer Fluss im Schamanismus: wie Therapie und Schamanismus in Ebenen verlaufen, in der Kunst des Zuhörens und auf schamanischen Reisen

    Mai
    2016

    06


    Fluss Stein

    Die Bewegung während Schamanismus Therapien


    Therapien finden ihren eigenen Entwicklungsweg. Nach der probatorischen Sitzung können sich verschiedene Mögllichkeiten auftun, denen man als Therapeut folgen möchte. Der Kunde, die Kundin wir dabei in die Vorgehensweisen miteinbezogen. Und dann geht es los: man bewegt sich in den vereinbarten Richtungen. Ein Schamanismus Therapeut ist sich wie jeder andere Therapeut stets über die Zielvereinbarungen, die eingeschlagenen Wege und die aktuellen Geschichten bewusst. Neben vielen Hilfsmitteln stehen dem Therapeuten Kompetenzen zur Seite, mit denen er oder sie arbeitet: Objektivitäten, Meta-Ebenen, Selbstreflexion usw.


    Die Kunst des Zuhörens

    Neben Techniken der Gesprächsführung, die man sich aneignen kann, gibt es Grundhaltungen des Therapeuten, der Therapeutin, die dem Fluss der therapeutischen Gesprächs mehr Ausdruck verleihen können. Kunden erzählen z.B. von Erlebnissen, die sich in ihrem Leben abspielen. Dieses Erzählen findet seltenst rein sachlich statt, sondern unter den Worten findet sich gerne ein Bedürfnis. Dieses zeigt sich in der Intonation, in der Gestik und in der Art, wie Dinge erzählt werden. Das Erzählen soll also eine gewisse Wirkung haben, teilweise sogar auf manipulative Art. Im Laufe einer Therapie wird vielleicht immer wieder ein Thema angesprochen, dem besondere Aufmerksamkeit zustehen soll. Als Zuhörer nimmt man das wahr, als Therapeut notiert man es sich selbstverständlich.
    Bedürfnisse und Absichten unter dem Erzählen von Geschehnissen möchten bestätigt werden. So ist man zuweilen geneigt dazu, mal zu nicken, sich mal erstaunt zu zeigen, zu lächeln oder auf sonstige Weise Zustimmung zu zollen. Das tut man in normalen Gesprächen automatisch. Was aber, wenn von Schamanismus Therapeuten verlangt wird, dass sie sich bewusst sind über das Bedürfnis? - Wird dann das zustimmende Nicken zu einem reinen Schauspiel?
    Hier kommen die inneren Fragen untenstehender Ausgaben der Schamanismus Zeitung zum Zuge: "was macht das mit mir? (als Therapeut)" und "was soll das mit mir (als Therapeut) machen?"


    Schamanismus ZeitungSchamanismus Zeitung
    zum Thema Egoismus als Wahrnehmung
    Schamanismus ZeitungTeil zwei des Themas:
    Egoismus als Wahrnehmung

    Therapie-Flüsse

    Es gibt mehr als einen Fluss in der therapeutischen Arbeit. Zum einen ist da die Bewegung hin zum Erreichen der Zielvereinbarung, zum anderen der Erzählfluss, dem man folg. Darunter findet sich die Wahrnehmung der Bedürfnisse mit der Frage: was möchte der Kunde, dass ich denken soll? Die Kunst besteht in den Augen der Schamanenstube darin, sich stets in allen Flüssen bewegen zu können. Ob das in fliessenden Wechseln oder gleichzeitig passiert, spielt keine Rolle. Die Wechsel dürfen vielleicht recht häufig passieren, um auf den Fluss-Ebenen zu denken und empfinden.

    Therapie-FlüsseEbenen bei Kunden-Erzählungen


    Der Sinn dieser Ebenen darf die Fähigkeit sein, Erzähltes aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten zu können. Das Ebenen-Denken und -Empfinden hier in der Theorie zu beschreiben ist einfach. Das Umsetzen in die Praxis ist sehr schwierig beizubringen. Zumal je nach Erzählung natürlich noch andere Ebenen hinzu kommen: inhaltliche, systemische, prozessorientierte, ursachenorientierte, Konsequenzen usw. Am Ende hat man ein Sammelsurium von möglichen Objektivitäten, die in ihrer Anzahl Verwirrung schaffen können. Die Verwirrung kann so gross werden, dass man alle Ebenen fallen lässt und nur noch zuhört. Das führt in therapeutischen Sitzungen gerne dazu, dass man nach dem Erzählen der Kundschaft keinen Schimmer hat, wie es weiter gehen soll. Aber genau deshalb ist der Kunde da: alles, was innerhalb der "normalen" Ebenen rauszufinden ist, hat der Kunde selbst schon längst analysiert.


    Den Verlust der Ebenen vermeiden

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, im Ebenen-Denken oder in sogenannten Objektivitäten zu bleiben. Wie bei jedem "Problem", ist auch das Verlieren der Ebenen von Vorankündigungen begleitet. Man merkt, wenn man das geistige Rumrennen zwischen den Flüssen verliert. Diesen Punkt der Gewahrwerdung kann man sich bewusster machen (Trigger setzen). Merkt man es, kann man einen Ebenensprung machen, der vielleicht gerade sinnlos ist, aber er hält einem in seiner therapeutischen Zuhörer-Position.
    Es ist möglich, einige der Ebenen als emotionale Grundhaltung zu leben. Nehmen wir zum Beispiel die Ebene des Therapie-Ziels. Man sitzt mit einem Kunden da und taucht gerade in seine Problemschilderung ab. Man sitzt aber immer noch da, was die Ebene des Therapie-Ziels halten kann. Die Selbstwahrnehmung kann wie ein Grundgefühl aufzeigen, was man da gerade macht: man therapiert. Das kann man das Ebenen-Gefühl nennen.
    Weiter kann einem das Notieren der aktuell vorhandnen Ebenen helfen. Vielleicht nicht in ihrer Gänze, weil einem das erschlagen kann. Aber die im Moment als wichtig empfunden Flüsse dürfen aufgemalt oder beschrieben werden.

    Zusammengefasst:
    • Ebenen-Sprung beim Merken, dass man nur noch zuhört
    • Ebenen-Gefühl
    • Notieren der aktuellen Flüsse


    Fluss Schamanenreise

    Flüsse in schamanischen Reisen

    Es gibt auch auf schamanischen Reisen verschiedene Ebenen der Wahrnehmung. Als Anfänger ist man geneigt, in der Geistwelt als störend empfundene Dinge gleich mal zu entfernen. Dieser Reflex ist nachvollziehbar. Sehr viele uns bekannte "Schamanen" arbeiten sogar erfolgreich nach dem Prinzip: da stört etwas, also weg damit. Diese Form eines einfachen Schamanismus wirkt sehr natürlich und intuitiv. Hier braucht es kein Ebenen-Denken, das hat aber auch nichts mit einer Schamanismus Therapie zu tun.
    Die Wahrnehmungen auf schamanischen Reisen sind von eigenen Befindlichkeiten und eigenen momentan vorherrschenden Gefühlen und Ordnungen stark beeinflusst. Das lässt sich vielleicht an einem Beispiel verdeutlichen: man kommt nach den Ferien nach Hause und vieles, das einem vor den Ferien noch genervt hat, ist zwar noch da, aber der Einfluss ist nicht mehr nervend. Wir Menschen werten sehr oft auf der Basis unserer Befindlichkeiten. Die Schamanenstube ist der Meinung, wenn wir auf Auftrag in fremden Geistwelten unterwegs sind, haben unsere Befindlichkeiten nichts dabei zu suchen. Man müsste sich also sehr sehr gut unter "Kontrolle" haben, wenn man für Kunden oder sogar für sich selbst schamanisch reist. Das tönt nach einem guten Credo, ist aber menschlich nicht umsetzbar. Auch hier gibt es Hilfen, die man beüben kann.


    Miteinbezug des Zweifels

    Einer der Hilfen ist der Zweifel. Dieser ist auf ersten schamanischen Reisen oft hoch und verhindert teilweise schamanische Wahrnehmungen. Die Schule für Schamanismus Therapie geht hier den Weg, den Zweifel erst einmal beiseite zu lassen, indem wir Zeit für den Zweifel schaffen. Schamanisches Reisen ist in erster Hinsicht ein Erleben. Danach oder in Pausen gönnt man sich Zweifel-Zeit. Spannend ist noch zu erwähnen: trotz hohen Zweifels wird besonders zu Beginn einfach auf schamanischen Reisen gehandelt, sprich man verändert Dinge, die zweifelsfrei so wohl nicht sein sollten oder da nicht hin gehören.
    Hat man die "Fähigkeit" erreicht, schamanische Reisen zu erleben, kann man beginnen, Dinge auf einen wirken zu lassen. Hier kommt wieder die Frage auf: "Was macht das mit mir?". Selbst die Folgefrage, was es mit einem machen soll, darf Einzug halten in den Reise-Alltag. Damit ist man wieder als vernunftbegabtes Wesen unterwegs. Die Aufmerksamkeit auf sich selbst ist gegeben. Erst jetzt ist ein Zweifeln wieder sinnvoll: als eine Form der Selbst-Reflexion.


    Techniken auf schamanischen Reisen

    Viele Techniken seit Castaneda bis heute sind hilfreich, sich Dinge nicht nur frontal anzuschauen, sondern sie von verschiedenen Ebenen her im Fluss des Geschehens auf sich wirken zu lassen. Was bei Castaneda die Emanationen des Adlers sind, setzt die Schamanismus Therapie der Schamanenstube in sogenannten Weltenwechseln um. Ferner dürfen z.B. im abgehaltenen Rat der Geister die Konsequenzen möglicher Handlungen besprochen werden.
    Solche und weitere Techniken auf schamanischen Reisen dürfen zu einem Ich-Gefühl führen, die Wahrnehmungen nicht nur relativiert, sondern in Betrachtung aller Einflüsse auf ein Geschehen zu klareren Entschlüssen führt. Damit ist nicht ein Egoismus gemeint, der sich über andere stellt, sondern es geht um die Achtsamkeit des Therapeuten selbst. Das kann selbst in einer bescheidenen Haltung passieren, ohne sich aufzuplustern.



    Ausbildung als Schamanismus Therapeut
    Unsere Schule für Schamanismus Therapie widmet sich diesen Grundhaltungen im Umgang mit Kunden und auf den schamanischen Reisen. Das lässt sich in unseren Augen nicht in ein, zwei Wochenend-Seminaren erlernen, sondern stellt sich als Prozess-Weg hin zum Schamanismus Therapeuten oder Experten für sich selbst dar. Wenn sich jemand auf seine ganz persönliche Weise mit sich selbst befassen kann, erhebt sich in uns ein Gefühl des Vertrauens auf therapeutischer Ebene. Ob es richtig ist, dass wir eine Gewichtung unseres Gefühls zu einer schamanischen Arbeit als Massstab für Befähigungen setzen, beschäftigt uns seit Jahren. Es gibt klare Kriterien, aber die reichen nicht gemäss unserer Erfahrung. Vielleicht sollten wir noch mehr verfeinern?




  • schreibt über Schamanismus-Therapie

    Funktioniert Loslassen wirklich? - Ein Blick hinter die Kulissen des Trauer-Prozesses und des Unsinns des Loslassens

    Dez
    2015

    24


    Ärger

    Das musst du loslassen!


    Die Begegnung mit einem sehr lieben Menschen, psychologisch geschult, NLPler und vieles mehr, bewegt uns gerade. Er sagt, er hat viele Dinge loslassen können. Das nennt er zuerst, als er uns begegnet. Es scheint also wichtig. Es ist aber nicht die Angst vor uns, dass wir uns auf Probleme stürzen würden, sondern dient eher einem Erzählen von Erfolgen. So werden die Heldentaten berichtet. All das hat er also losgelassen.
    Wir merken in der Folge, dass all seine genannten neuen Probleme genau die Dinge beschreiben, die er ja losgelassen hat. Wir fragen uns: macht Loslassen überhaupt Sinn?

    Was ist Loslassen?

    Die Definition "Loslassen" können wir aus der Schamanismus Therapie nicht wirklich festlegen, weil Loslassen gar nicht zum Repertoire dieser Therapie-Form gehört. Wir versuchen es: Loslassen meint, an Problemen, Verhaltensmustern, Ereignissen oder Bedürfnissen nicht mehr festzuhalten, weil einem dieses Festhalten nicht gut tut. Zuweilen wird auch davon gesprochen, Vergangenes loszulassen. Man spricht von schlechten Erlebnissen, die keinen guten Einfluss auf das heutige Leben haben. So scheint das Loslassen der Verbesserung der Lebensqualität zu dienen - zumindest auf den ersten Blick. Wie sieht es langfristig aus?


    Loslassen bedingt ein Festhalten

    Extreme Beispiele für das Nicht-Funktionieren von Loslassen finden sich in Aussagen wie: "Du musst deine Kriegserlebnisse hinter dir lassen" oder "Du musst deine verstorbene Frau loslassen und nach vorne blicken".
    Beide Ratschläge empfinden wir als pietätlos.
    Warum ist das so?
    Loslassen bedingt ein Festhalten. Dieses Festhalten wird als Fehler identifiziert und muss beseitigt werden: Therapie Ende. Das stellen wir ebenso in Frage.
    Festhalten ist ein Akt, ein Tun. Hinter diesem Tun kann ein Bedürfnis stecken. Festhalten hat etwas mit Besitz zu tun. Man will etwas weiterhin als zugehörig betrachten. Dieses Loszulassende hat einen emotionalen Wert. Als Beispiel kann dieser Wert auch eine Bindung in Form von Liebe darstellen. Spätestens jetzt, wenn wir von diesem Wert und von Liebe sprechen, wird das Loslassen zu einem unehrenhaften Tun, was die Pietät verletzen kann.
    Durch einen mit Überzeugungskraft predigenden Therapeuten motiviert, wird in einem Ritual oder einem therapeutischen Setting das Loslassen durchgeführt. In dem Moment, da es getan wird, erscheint es richtig und zukunftsorientiert. Einige Zeit später ist schlichtweg alles wieder beim Alten. Begegnet man dem nächsten Therapeuten, ist es wichtig, zu erwähnen, was man schon alles losgelassen hat. Da muss also noch etwas Zusätzliches sein, weshalb es einem immer noch nicht besser geht. Das Loslassen selbst wird nicht in Frage gestellt. Dass der Akt des Loslassens einen Selbstbetrug darstellen könnte, mag man sich nur schon aufgrund der Aufwände für die Sitzungen nicht eingestehen.
    Man wird uns psychologische Ketzer nennen:


    Loslassen führt zu unschuldigen Vermeidungen

    Ja, das ist ein harter Ausspruch, der erst einmal erklärt werden muss. Ein Loslassen ist der Akt, etwas was man gerne weiter hätte, wegzuschieben. Was passiert jetzt damit, wohin wird es geschoben? - Die einzigen Ziele, die uns in den Sinn kommen sind Verdrängung, Unschuld und Vergessen. Etwas wegzuschieben heisst ja nicht zu verarbeiten, sondern sich dessen zu entledigen. Man erinnere sich vielleicht kurz an das Beispiel der verstorbenen Frau oben.
    Die Unschuld tut so, als wäre nichts geschehen oder man käme mit dem Geschehen klar. Schön ist, dass man dazu nicht verarbeiten musste, sondern man konnte einfach loslassen. Kollegen der Unschuld sind die Rechtfertigung und die Lüge: "nein, nein, das habe ich auch längst verarbeitet".
    Wir sind noch niemandem begegnet, der mit solchen einläutenden Rechtfertigungen nicht genau das eigentliche Problem benennen würde. Wenn etwas verarbeitet ist, kann man liebevoll darauf zurückschauen und sich daran stärken (Wehmut und Bestimmung - Gefühlslehre). Doch das scheint beim Loslassen nicht der Fall zu sein.
    Rein schamanisch gesprochen: Loslassen könnte auch Seelenteilverlust nach sich ziehen, würde man es denn wirklich tun. Wir denken aber, man kann das gar nicht ernsthaft tun.
    Was kann man denn sonst tun, wenn loslassen nicht gehen soll?


    Der natürliche Weg der Trauer

    Die Verführung der Hilfe zum Loslassen zeigt sich im Prozess der Trauer. Die Trauer bietet einige Auswege vor ihrem eigentlich Akt, den wir als Loslassen identifizieren, aber kein Loslassen ist. Die Neuorientierung bedingt kein Loslassen. Hier findet sich unserer Meinung nach der Irrtum. Der schwierigste Teil des Trauerprozesses ist das Verarbeiten. Davor fürchtet man sich, denn es scheint zu beinhalten, Geliebtes nach der Trauer nicht mehr zu haben. Liebe folgt der Ordnung des Besitzes. Ein Mensch will an und in der Trauer weiter festhalten. Woher wir die Idee haben, dass durch die Trauer etwas losgelassen wird, können wir nicht gänzlich erklären. Jedenfalls weichen wir dem Wesen der Trauer lieber aus. Damit denken wir, wir bewahren, was unser ist. Hier bieten sich Traurigkeit, Gram, Unschuld und weitere leidvolle Nischen zur Aufbewahrung an.
    Wird jemand an die Gestaden der Trauer begleitet oder begibt sich jemand selbst mutig dorthin, stellt man jedes Mal fest: es wird im Akt des Trauerns nicht losgelassen, sondern integriert und mitgenommen. Der gefürchtete Verlust findet in der Trauer gar nicht statt. Somit ist auch kein Loslassen nötig. Die Liebe wird bewahrt durch Integration.


    Die Angst vor der Trauer

    Die Gefühlslehre der Schamanismus Therapie unterscheidet die Begrifflichkeiten Trauer und Traurigkeit. Letztere ist ein Zustand, den viele Menschen aufgrund der Nähe zu den Ebenen der Erfahrung als lebenserfahren oder auch als Garant für "alte Seelen" bezeichnen. Leider gibt es in der Traurigkeit einen sehr negativen Aspekt: die Hoffnung auf eine bessere Vergangenheit birgt einen Stillstand in sich. Man hält an der Hoffnung der besseren Vergangenheit fest. Das macht für emotionale Prozesse grossen Sinn: man betritt immer wieder die Trauerphase des "Nicht-Wahrhaben-Wollens". Man will sich nicht der Realität des erlittenen Verlustes stellen. Er ist ja schon passiert. Sich dem zu stellen, würde heissen, den Verlust abermals erleben zu müssen und das Verlorene tatsächlich zu verlieren. Solange diese Phase auftaucht, gibt es die Möglichkeit, sich mit dem Verlust zu entwickeln. Loslassen in diesem Fall findet vielleicht in aufkommender Wut statt. Diese braucht eine Bedrohung, damit sie sich mit Angst weiter antreiben kann. Aber loslassen, wofür man kämpft? Jede Form des Verlustes lässt uns innerlich aufstehen und uns versuchen, das Verlorene wieder zu gewinnen. Dazu brauchen wir ein Wehren. Wenn einem jemand etwas wegnimmt, hat man den Impuls, es sich zurück zu holen. Dazu braucht es emotionale Reaktionen wie Wut und das Wehren. Die Einsicht eines echten Verlustes können wir nur schwer erleben. Noch schlimmer: wir würden das Verlorene verraten, wenn wir für real nehmen würden, dass es nicht mehr da ist.
    Sich in diesem Dilemma Hilfe zu suchen, ist sinnvoll. Was man heute sehr schnell findet sind Loslass-"Therapeuten". Einem solchen Therapeuten wird eine gewisse Macht attestiert, die oft geschickt in der dosierten Anwendung von Trost ausgespielt wird.


    Loslassen

    Loslassen? Echt jetzt?



    Integration statt Loslassen

    Wird bei der Integration etwas losgelassen? Nein, denn man nimmt die Kraft der Bindung zum Verlust in sich auf und gibt dem Verlorenen einen lebensbegleitenden Platz. Die Integration ist der Moment, da die Trauer den Verlust in die Arme nimmt und sich mit ihm zusammen wieder in eine Zukunft bewegt. Alles, was man dabei loslässt, ist der Stillstand der Traurigkeit. Die Verarbeitung dabei ist in der Anerkennung der Vergangenheit und der Bewegung mit dem Verlust in die Zukunft zu finden.
    Diese Verarbeitung ist nicht einfach. Sie beinhaltet grosse Schritte wie die Überwindung der drohenden Reue und des Findens des Mutes, sein Leben neu zu gestalten. Leben ist in diesem Prozess die Bewegung selbst. Die Schamanenstube hält das Gebiet um die Trauer für eine sehr wichtige Befähigung zur eigenen Entwicklung.
    Loslassen soll in unseren Augen nur ein schnelles Mittel sein, aus der Phase des Stillstandes rauskatapultiert zu werden. Aber unser Unterbewusstsein ist nicht so einfach zu übertölpeln: wir kehren wieder zurück.
    In der Schamanismus Therapie ist es verpönt, solche Loslass-Rituale durchzuführen: sie dienen nicht der langfristigen Verbesserung der Lebensqualität. Die Integration gehört dazu. Als Verkaufsargument können wir Loslass-Rituale verstehen. Das suchen Menschen nun einmal. Das heisst aber nicht, dass man die Integration nicht als Teil solcher rituellen Begleitungen einflechte. Das setzt voraus, dass man über die Integration Bescheid weiss.


    • Kristallwolf schreibt am 01.04.2016

      Trauer ist für mich nicht die Angst mich mit dem Tod konfrontieren zu müssen, mich dem zu stellen was geschieht, ich habe den Tod von 3 Katzen erleben müssen, nachdem ich versuchte sie davor zu bewahren, ihr Tod war für mich Real und ein Teil meines Herz durchbohrend, die Traumatische Situation sie zu verlieren in das andere Reich das für mich nicht erreichbar war und ihr Kampf ums Leben das war das härteste und sie nicht mehr bei mir zu haben auch wenn ich weis sie sind in höheren Ebenen. Ich habe auch mir anhören müssen - Laß los laß sie gehen - als wäre es möglich nach dem Tod mit dem Schmerz normal und leichter zu leben das ist es nicht.
    • Schamanenstube schreibt am 02.04.2016

      Ja, das ist es nicht.
    • Eulundra schreibt am 01.05.2016

      Ein wirklich guter und sehr gelungener Artikel!
      Ich bin froh ihn gefunden zu haben und lesen zu dürfen.
    • Schamanenstube schreibt am 01.05.2016

      Liebe Eulundra
      Wir freuen uns über Deine Worte. Herzliche Grüsse aus der Schamanenstube!
    • the_pilgrim schreibt am 09.05.2016

      Liebe Schamanenstube,

      ohne über Schamanismus irgend etwas zu wissen, bin ich (notgedrungen) intuitiv den Weg der Integration gegangen - mit dem Resultat, dass das Loslassen Stück für Stück stattgefunden hat, nicht aktiv, sondern passiv, als Ergebnis der erfolgreich gemeisterten Schritte.

      Es gab viele Menschen, die mir das Loslassen-Mantra immer und immer wieder vorgebetet haben, die mir weismachen wollten, dass ich durch die Beschäftigung mit der Problematik nur mich selbst belüge, mein Leiden verlängere und generell vermeide, mich den zu Grunde liegenden Problemen zu stellen. What can I say, sie lagen falsch.

      Fazit: ich bin ganz Deiner/Eurer Meinung. Loslassen ist ein Prozess, der erst dann geschieht, wenn die dazu nötigen Schritte gemacht wurden. Ein Ritual kann diese Schritte nicht ersetzen, höchstens den nächsten anstoßen - wenn man Glück hat. Trauer, Wut, Angst, Scham, Verzeihen... das sind alles Teile des Ganzen, die nicht husch-husch weggezaubert werden können.
    • Schamanenstube schreibt am 09.05.2016

      Liebe(r) Pilgrim
      Danke für Deinen wertvollen Beitrag.
      Herzliche Grüsse aus der Schamanenstube
    • Reto Hubli schreibt am 23.04.2017

      Liebe Schamanenstube
      Bei der Recherche zum Thema loslassen bin auf euren Artikel gestossen. Ihr sprecht mir aus der Seele. Herzlichen Dank für diese tollen Überlegungen. Ich konnte das Wort loslassen schon nicht mehr hören, immer wenn mir jemand damit kam, kräuselten sich meine Nackenhaare. Nun bin ich nicht mehr alleine mit meiner Meinung.
    • Schamanenstube schreibt am 23.04.2017

      Lieber Reto, wir danken Dir für das Teilen Deiner Gedanken. Sie bestärken auch uns. Liebe Grüsse aus der Stube
    • Gast schreibt am 01.12.2017

      Danke für diesen Artikel. Ich werde mich damit jetzt intensiver auseinandersetzen. Ja, es geht immer um Trauer.


  • schreibt über Schamanismus-Therapie

    Verstrickung von Bedürfnissen: wenn die Reue sinnvolle Bestrebungen vermeidt. Schamanismus Therapie im Labyrinth der Reue

    Sept
    2015

    04


    Verstrickungen

    Verstrickungen


    Es kommt vor, dass wir viele Bestrebungen haben, in viele Richtungen agieren. Da ist der Job mit seinen Bereichen, das Privatleben und innere Motivationen. Das alles unter einen Hut zu bringen, ist manchmal schwer. Teilweise werden die Bestrebungen so ineinander verkeilt, dass sich nichts mehr richtig ausleben lässt. Überall eckt man an. Man verstrickt sich in sich selbst. Der Spruch "den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen" trifft es. Wenn die Tipi-Stangen wie hier im Bild verstrickt sind, bewegt sich nichts mehr. Es kommt zum Stillstand. Für ein Tipi ist das gut, für die einzelnen Bäume nicht: ihr Wald entwickelt sich nicht weiter, sondern kämpft Tag für Tag ums Überleben: gegen sich selbst.

    Ideen und Verwantwortung

    Wir sind täglich von Arbeiten umgeben, die aus Ideen heraus wuchsen. Das sind sicher gute Ideen, nur mache sind in ihrer resultierenden Arbeit sehr intensiv. Sei es ein Projekt, dem man nachgeht, ein Wunsch, den man verfolgt: aus der anfänglichen Motivation verführt uns der Glaube an das Ziel gerne zur Übernahme hoher Verwantwortungen. So mutiert die Sinnes-Motivation hin zu einer Schuld motivierten Verantwortung. Wäre es nur eine Idee, wäre es kein Problem. Was, wenn es zwanzig und mehr sind?
    Müssen wir unter der Ideenlast zusammen brechen, nur weil wir Dingen nacheifern, die in ihrem Kern gut sind?

    Verfälschte Werte

    Obschon die Idee unter dem Tun stetig als richtig empfunden wird, hinterfragen wir sie ungern. Wir sind zwar schon geneigt, eigene Ideen zu hinterfragen, was aber, wenn es nicht die eigenen sind? - Auf der Arbeit zum Beispiel kommen hunderte von Strömungen auf einen zu, die alle mehr oder weniger sinnvoll sind für die Firma.
    Noch dazu: wir sind froh um Ideen: sie erlauben es uns, aktiv zu sein und nicht ständig über alles nachdenken zu müssen. Das könnte man als Faulheit im Kopf bezeichnen, die sich stark mit den Kollegen Rechtfertigung und Lüge anfreundet, um ja nicht auf die Idee zu kommen, dass der mittlerweile verfälschte Wert nicht mehr stimmig ist.

    Labyrinth

    Überbeanspruchung

    Irgendwo ganz tief drinnen spüren wir zuweilen, dass viele unserer Bestrebungen in ihrem Verbund nicht sinnvoll sind. Das Gefühl, das uns das meldet ist die Reue. Lieber beklagen wir uns, statt uns der Reue zu stellen. Sie ist aber auch ein ekelhaftes Gefühl, das wir stets zu vermeiden suchen. So machen wir lieber einfach weiter.
    In dieser Verkettung bleibt etwas aus: der Stolz. Das Recht auf Stolz kann man sich selbst nehmen, wenn unterschwellig die Reue wissentlich herumlummert.
    Fatal ist nun, dass wir dennoch nach Stolz eifern. Alles was uns dazu bleibt, ist noch mehr zu tun, uns völlig zu verausgaben bis hin zum sogenannten Burnout.

    Wege aus der Verstrickung

    Fassen wir kurz zusammen: Ideen können zu Verantwortungen werden, deren Glaube an ihre Werte uns die Sinnfrage verwehrt. Das Bestreben nach Stolz treibt uns weiter in die Verausgabung, bis hin zum Stillstand durch Aufgeben des Körpers.
    Damit ist schon ein therapeutischer Ansatz gegeben: es fehlt die Wahrnehmung von Sinn. Das Bild oben zeigt das Labyrinth von Ittingen: der Wandelgang in seine Mitte kann die verschlungenen Pfade zu einem selbst körperlich spürbar machen. Sinn wird kognitiv gerne erst wieder wahrgenommen, wenn der Körper eingesetzt wird: die emotionale Bewegung kann einen zu sich selbst bringen.

    Tisch im Wald
    In der Mitte des Labyrinths ist man alleine. All die Mühseligkeiten hat man durchschritten und ist an einem Punkt inneren Seins. Hier lassen sich die Ideen spüren. Ein Blick zurück auf den Weg kann aufzeigen, wie einige Ideen zwar als solche brilliant sind, sich aber nicht ins Gefüge des Alltags eingliedern lassen. Aus dieser Mitte heraus lässt sich erkennen, was utopisch ist und vielleicht nur eine Anpassung benötigt, um auch in der Realität Sinn zu erhalten.
    Die altgriechische Idee des Labyrinths ist das Einsperren vom Bösen. Die Christen haben das übernommen, so finden sich vor vielen ihrer Kirchen Labyrinthe: böse Geister können in ihrem Glauben nur geradeaus gehen.
    Für die eigene Lebensqualität möchten wir therapeutisch etwas anderes darin lassen: den Glauben an eigene Utopien. Damit ist die Reue besänftigt.

    Die vergessene Ruhe

    Der zugewucherte Tisch darf sinnbildlich zeigen, wie zuweilen im anstrengenden Alltag unsere innere Mitte, unsere Halte- und Ruhepunkte in Vergessenheit geraten.
    Gerade in einer Überbelastung durch den Alltag bürden wir therapeutisch weitere Aufgaben auf: die Pflicht, sich um sich selbst zu sorgen.
    Die vergessene, innere Ruhe ist nämlich mehr als nur vergessen: sie wird vermieden. Das geschieht gerne aus dem Grund, dass man sein eigenes Wohl abwertet gegenüber den Aufgaben. Aktivität ist aber nicht Selbstaufgabe, sondern darf aus inneren Werten verbunden mit innerer Ruhe den Ausdruck sinnvollen Lebens darstellen. Die Werteverschiebung des eigenen Lebens kann durch Neuorientierung am Alten wieder Sinn ergeben und Stolz erneut zulassen.



    • Gast schreibt am 22.05.2016

      Vor lauter Verstrickung und Reue fällts mir schon schwer ds zu lesen, dennoch tut es mir meistens gut zu lesen was ihr schreibt- Da sagt ihr was, viele Grüße
    • Schamanenstube schreibt am 22.05.2016

      Lieber Gast, wir danken Dir für Deinen Kommentar. Herzlich, die Schamanenstube
    • Gast schreibt am 21.06.2016

      Ixh finde das was ihr schreibt extrem interessant und wunderbar, ihr schreibt mir so oft " aus dem Herzen" es speigelt so viele Gedanken wieder die ich mir mache, worüber ich mir so den Kopf zerbreche das mich das selsbt sehr überrascht, wichtig ist das ich was damit anfangen kann, die schlechte nachricht ist das ich in einem gewissen Sinne oft selbst drin hänge, sonst würde ich mir nciht so sehr den Kopf zerbrechen. Dennoch ist das einfach schön für mich zu lesen und es gibt mir auch hi und da schon mal ein verloren gegangens rotes Schnürchen an die Hand, wenn ich vor lauter Wald die Bäume einfach nicht mehr sehe! Von Herzen danke!
    • Schamanenstube schreibt am 21.06.2016

      Lieber Gast, wir danken Dir für Dein Feedback und freuen uns sehr, dass Du für Dich etwas rauslesen kannst.
      Herzliche Grüsse, die Schamanenstube
    • Gast schreibt am 26.11.2016

      hier nochmal Gast vom 21.6 - und ich stelle fest, das dies beim jeden neuen Lesen- es war schon wieder in Vergessenheit geraten der Fall ist- liebe Grüße
    • Schamanenstube schreibt am 27.11.2016

      Lieber Gast, wir freuen uns. Danke!


  • schreibt über Schamanismus-Therapie

    Angst vor Langzeit Schamanismus Therapie: mit dem Problem leben oder Veränderungen in einer Praxis erleben?

    Aug
    2015

    15


    Holzkopf

    Angst vor der Langzeit-Therapie


    Das Leben läuft nicht so richtig voran, man stellt fest, stillzustehen. Man findet sich mit einem emotionalen Problem ab und macht einfach weiter. Man hat Ängste und bleibt lieber unter dem Durchschnitt mit seinen Leistungen.
    Das ist nicht das Leben in unseren Augen. Wenn einem etwas hindert, dann macht man es sonst ja auch weg: bei Schmerzen geht man in die Apotheke und holt sich ein Schmerzmittel. Nur schnell soll es gehen. Schnell soll das Problem beseitigt werden. Dabei vergisst man gerne, dass man sich sehr lange viel Mühe gemacht hat, das Problem zu erschaffen, es auzubauen und zu perfektionieren. Unbewusst man man immer weiter und ändert lieber gar nichts an sich: denn eine Veränderung kann mit einem möglichen Verlust von Sicherheit verbunden sein. Wo führt das hin?

    Therapeuten Erst-Kontakt

    In unserer Praxis erleben wir viele Erst-Kontakte, die zurückhaltend und vorsichtig sich über die Beschaffenheit der Schamanismus Therapie erkunden: ob man wohl helfen könne, was das koste und wie lange das dauere. Selten ist jemand zu mehr als einer Sitzung im Vornherein bereit. Man hätte gerne eine Art Service, wie für das Auto. Am liebsten wäre man gar nicht dabei in der Garage, sondern würde gerne draussen in einem Restaurant auf die Fertigstellung warten.
    Wir attestieren hier eine Angst vor der Therapie. Um sich nicht schämen zu müssen gibt es Sprüche wie: "Therapie nützt nichts", "Es geht auch ohne Therapie", etc.
    Ist diese erst Hürde genommen, sieht alles ganz anders aus. Man merkt sehr schnell, dass es Freude macht, an sich zu arbeiten und positive Veränderungen festzustellen. Fast unmerklich stellen sich diese für die Kundschaft ein. Die Therapeuten wissen aber, wieso sich etwas ändert.

    Rahmenbedingungen Langzeit-Therapie

    Die Schamanismus Therapie wird selten von der Ärzteschaft verschrieben: sie ist nicht in den Krankenversicherungen enthalten. Man wird zum Selbstzahler. Dies hat einen entscheidenen Vorteil: man entscheidet sich, produktiv an sich zu arbeiten. Es entfällt der Gedanke, man schaue mal, wie das wirkt und man wude nicht zu einer Therapie verdonnert.
    Die Schamanenstube bietet Langzeit-Therapien für SFr. ? im Monat. Jede Woche kommt man einmal zur Therapie. Unsere Sitzungen sind von Gemütlichkeit geprägt: in Ruhe sitzen wir am Tisch und begeben uns in den Praxis-Raum, wenn wir bereit sind. Im Schnitt sind das 10 Stunden im Monat Raum, sein Leben ernsthaft zu verbessern.
    Vielleicht reicht ein Monat, vielleicht wird es ein Jahr. Durch das Selbstzahlen ist einem der Wert der Arbeit an sich selbst erst richtig bewusst.

    Therapie Höhle

    Der Gang in die Therapie-Praxis

    Die Vorstellung, eine Therapie zu machen, ist gerne von dem Gedanken begleitet, in eine dunkle Höhle eintauchen zu müssen. Doch dem ist überhaupt nicht so: man betritt freundliche, helle Räume, Menschen begrüssen einen, bieten einem Platz und bringen ein Käffchen. Irgendwo im Hinterkopf bleibt wohl der Gedanke, wann denn jetzt das dunkle Loch käme. Erst am Ende der ersten Sitzung wird diese Erwartung defintiv enttäuscht: man hat es überlebt und sich sogar sehr wohl gefühlt. Was soll denn da auch sein?
    In einer Schamanismus Therapie Praxis erwartet man insgeheim dunkle Ecken, merkwürdige Fetisch Skulpturen und kommt mit der Idee: "Ich werde brav tun, was die sagen und dann schnell wieder raus". - Soweit wir uns erinnern, mussten wir immer die Sitzungen beenden, weil die Kundschaft gerne noch weiter plaudern möchte.

    Therapie ist Begleitung

    Während einer Therapie wird man von Menschen begleitet, die ganz spezielle Vorgehensweisen haben. Das wichtigste ist für die Therapeuten die sogenannte Rahmenarbeit. Mit etwas Geschick werden der Kundschaft verschiedene Rahmen geboten, in welchen sie Dinge erkennen können. Das merkt der Kunde oft gar nicht, sondern nimmt sich die eröffneten Räume voller Tatendrang.
    Durch die Wahl der gebotenen Felder, sei es im Gespräch, auf Meditationen, in Ritualen oder gemeinsamen schamanischen Reisen, verändert sich nach und nach das Problembild. Ohne es zu bemerken, stellt man gerne schon nach einem Monat fest: das Problem, weshalb ich hier her gekommen bin, das ist keines mehr. Ich komme damit klar und lebe wieder meine Qualitäten.
    Das waren die Therapeuten? - Nein, ich habe das selbst erwirtschaftet.



    • P schreibt am 15.08.2015

      Eure Therapie hat mir gut getan. Ich danke euch!!








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