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  • schreibt über Schamanismus-Therapie

    Schamanische Selbstfindung in der Einsamkeit. Die Geister der Tannen um das Tipi der Visionssuchen zeigen den Weg der Vertrauten.

    Jul
    2015

    16


    Tipi

    Selbstfindung in der Einsamkeit der Berge


    Nach der Errichtung des Basislagers für die Visionssuchen in Graubünden findet sich die Zeit der Ruhe. Diese nutzen wir für den Rückzug in die Einsamkeit, um auch einmal wieder uns selbst zu schauen. Der Bericht der schamanischen Erlebnisse eines Kursleiters der Schamanenstube besteht aus schamanischer Wahrnehmung und persönlichen Gedanken. Wir lassen die Leser unseres Blogs teilhaben am schamanischen Erleben in der Einsamkeit der Berge. Es geht um Selbstfindung in einem Projekt, das die Kapazitäten eines Einzelnen bei weitem übersteigt.

    Das Bild vom Tipi oben zeigt meinen Blick alleine vor dem Tipi sitzend. Die Therapeuten sind ausgeflogen: zwei sind Einkaufen, zwei sind auf Kräutertour in der Nähe des Wasserfalls. Ich kann allein sein, mit der Aufgabe, etwas auf das entzündete Feuer im Tipi zu achten.

    Die Sonne brennt heiss. Ich habe ein kleines Glas und kühlenden Gin. Ich will die Ruhe geniessen. Beim Hinsetzen vor dem Tipi entweicht mir ein langer, wohliger Seufzer: alles ist getan. Jetzt darf Zeit für mich selbst sein. Und ja, ich trage seit fast schon Ur-Zeiten ein Thema mit mir herum, das nicht nur die Schamanenstube erneut definiert, sondern auch meine eigenen inneren Antriebe ans Licht bringt. Die eigentliche Konsequenz meines Tuns ist da.


    Die Geister

    Es ist nicht meine erste Begegnung mit den Berggeistern hier oben im Sertig-Tal. Alleine sitzend und den Blick schweifen lassend, kann ich eifnach sein. Nur sein. Mein Glas hebt sich zu den Kräutern, zu den Tannen und hoch zu den Felsen um mich herum. Ich atme mit der Natur.
    Feiner, kühlender Wind kommt auf. Er streicht über meine Beine und bewegt leicht meinen Oberkörper. "Es ist Zeit", flüstert der Wind mir zu. "Es ist Zeit."
    Ich schliesse meine Augen, lasse meine Gedanken in den Wind hinein entgleiten und mich abholen. Ich tauche ein und kehre in der Mittelwelt zurück in meinen Körper.

    Tipi im Wald
    In der klaren Stimme des Windes höre ich ächzende Holz-Geräusche. Es hört sich an, als ob sich jemand reckt und die Knochen etwas knacken. Die Bewegung der Tannen um mich herum und das Fibrieren des Erdreichs weisen meinen Augen den Weg. Die Tannen erheben sich aus der Erde, ziehen erst links die Wurzeln aus dem Erdreich, dann rechts. Sie stehen auf aus ihrem angestammten Platz und kommen als Verbund auf mich zu. Von hoch oben machen sich auch die letzten Tannen von der Baumgrenze auf den Weg. Die ersten formieren einen grossen Halbkreis um mich und neigen ihre hohen Köpfe über mich.
    Kräuter und Gräser drehen ihre Köpfe und blicken mir direkt ins Gesicht. Als die Tannen sich versammelt haben, grollt es tief durchs Erdreich und Felsen, Steinformationen und moosbedeckte Steinwesen brechen durch die Erde zwischen den Tannen hoch. Sie drehen ihre Köpfe und die Steingesichter öffnen ihre steinernen Augen.

    Gespräch mit den Geistern

    Die Stimmen der Tannen erheben sich. Sie sind laut und in einem tiefen Bass gehalten. Durch das dunkle Grün der Tannennadeln donnert der gemeinsame Chor zu mir:

    "Du bist erschöpft."
    Mich erstaunt die Begrüssung der Geister. Doch genau mit diesem Gefühl bin ich unterwegs. Die Schamanenstube nimmt man immer nur als einzelner wahr, die Gesamtheit dessen, was wir tun, ist gar nicht von aussen ersichtlich. Sehr vieles geschieht ohne Entlohnung. Das sei nicht richtig, meinen die Tannen. Und ja: "wenn ihr geholfen habt, dann gehen die Menschen wieder ihre Wege. Ihr bleibt zurück."
    "Das ist das Therapeuten-Los", meine ich.
    "Du richtest Deinen Blick stets nach vorne und findest darin Deinen Antrieb.
    Und Du wirst müde."

    Tipi Baumkreis
    Die Tannen schliessen den Kreis um mich und das Tipi herum. Ihre tief grollenden Stimmen verleihen ihnen ernst zu nehmenden Ausdruck. Es wird dunkel in der Mitte ihrer Schatten. Die Gesichter der Steinwesen formen sich zu furchigen Runzeln.
    Es knackt und knirscht: die Tannen heben ihre Arme und zeigen auf mich:

    "Jetzt trägst Du einen alten und grossen Gedanken in Dir."

    "Ja, das tue ich." Die Geister um mich herum zeigen mir meinen Gedanken, der mich klein werden lässt. Es ist derjenige welche. Seine Einfachheit und Schönheit glänzt so stark, das sein Licht nicht nur die Umgebung um uns herum durchstrahlt, sondern von so grosser Bedeutung sein kann, dass er auf der Erdkugel sichtbar ist und weite Teile der Welt umfasst.

    "Die Zeit ist reif."
    Sie haben Recht, doch ich verstehe nicht. Auf der einen Seite haben sie erfasst, worum es geht und empfinden es als demütiges Recht. Auf der anderen Seite wirken ihre Bewegungen und ihre Herz erschütternden Stimmen bedrohlich.
    Dann wird es klar:

    "Du kannst das nicht alleine tun."

    Deshalb bin ich hier. Deshalb sitze ich hier in Eurer Mitte. Deshalb ist die Zeit für mich reif, mich zu öffnen und den harten und steinigen Weg nicht mehr alleine zu gehen. Ich bin keine Zwanzig mehr und ja, ich bin erschöpft. Es ist Zeit, um Hilfe zu bitten und den einsamen Weg mit Vertrauten gemeinsam zu gehen.
    "Ich werde es nicht alleine tun."


    Holzgeister
    Die Welt um mich herum schiesst an mir vorbei. Einige Male werde ich um gefühlte zehn Meter wie bei einem Erdbeben in den Reigen der Geister gezogen. In der Mitte eines abgebrochenen Baumes finde ich mich wieder, klein und auf sanftem Moos gebettet. Der Strunk ist kreisrund umrandet von Holzmännchen.
    Ich fühle mich wohl in dieser Mitte. Einige Holzmännchen sind voll Tatendrang, zeigen eigene Richtungen und zugleich sind ihre Herzen verbunden.

    "Ja, ich werde es nicht alleine tun".

    Ich gebe den Gedanken in die Mitte des Baumstrunkes und er zerfliesst auf dem Holz, berührt jeden rund herum. Es ist nicht mehr mein Gedanke, er gehört jetzt allen.
    Meine Selbstfindung besteht in der Erkenntnis, es nicht alleine zu tun, es mit Vertrauten zu tun.

    "Die Tragweite dieses Tuns kannst Du nicht abschätzen."
    "Ich werde es nicht alleine tun."
    "Das ist gut."
    "Ich werde es nicht alleine tun."

    Die Tannen verneigen ihre Köpfe. Die von mir gesprochenen Worte: "ich werde es nicht alleine tun" haben sich so oft wiederholt, dass sie nicht nur ein Versprechen sind, sondern den Charakter eines Eides bekommen haben.

    "Ich werde es mit anderen zusammen tun."

    Die Geister ziehen sich fast mühend den Berg hinauf zurück. Sie hinterlassen das Gefühl, dass es ihnen sehr wichtig war, jetzt einzugreifen.

    Tipi nächtlicher Rat

    Noch in dieser Nacht tagt ein
    schamanischer Rat um das Feuer unserer Herzen.
    Und ein Bündnis wird geschlossen.





  • schreibt über Schamanismus-Therapie

    Schamanismus und das Erreichen von Zielen: Authentizität aus der inneren Mitte bringt stolzen Erfolg und Lebenskraft

    Jul
    2015

    09


    Ziele erreichen in der Mitte

    Authentisch Ziele erreichen


    Man kann lange und oft verworrene Wege im Leben gehen. Wenn wir mit unserer schamanischen Wahrnehmung zuweilen längere Zeitabschnitte, über die Jahreskreise hinweg betrachten, so gibt es einen Garant für den Erfolg: erreichte Ziele haben persönliche Bedeutung, ist man sich selbst treu geblieben und findet in der Mitte des Erreichten sich selbst wieder. So kann man nicht nur sagen: ich stehe zu mir, sondern ich gehe meinen Weg aus meiner Mitte heraus. "Ich stehe zu mir" ist ein Vorsatz für die Zukunft und sagt über die Vergangenheit oft nur aus: ich stand bisher nicht zu mir. Es gibt aus unserer Gefühlslogik mehrere Formen des Stolzes. Der von uns getaufte "stolzlose Erfolg" zeigt gerne auf, dass man sich für das Erreichen eines Zieles viel Stress gemacht hat, sich genötigt fühlte auf dem Weg und das Erreichen des Zieles einfach nur hinter sich bringen wollte. Ein Beispiel können Prüfungen sein.
    Der stolzlose Stolz kann den Erfolg gar nicht so richtig feiern. Schon sind wir am darüber nachdenken, was als Nächstes anzugehen ist. Dahinter kann sich sogar ein kleiner Verdrängungs-Mechanismus über den gegangenen Weg zum erreichten Ziel verbergen. Es wird einem unangenehm über die mühsame Zeit nur schon nachzudenken. Man könnte das mit Jammern wegmachen, doch das zieht nur die Rechtfertigung darüber nach, weshalb Erfolg nicht gleich Erfolg ist. Manchmal ist ein Erfolg psychisch nichts Gutes.

    Authentizität

    Ein Teil des Lebens von Authentizität findet sich in der Art des Stolz-Bedürfnisses. Jeder Mensch benötigt Stolz. Am einfachsten erhalten wir ihn von aussen, indem wir etwas leisten. Meist das, was erwartet wurde, vielleicht noch ein Tüpfelchen drauf. Der soziale Stolz macht uns aber im ersten Atemzug abhängig von denen, die uns beipflichten.
    Das Bedürfnis nach äusserem Stolz bringt uns in keinem Projekt auf einen authentisch empfundenen Weg. Am Ende kommt es so weit, dass man nur noch die Stolz-Geber befriedigt und nichts mehr aus sich selbst heraus tut.
    Kann man das anders angehen?
    Ist man wirklich von niederen Stolz-Bedürfnissen geleitet?
    Was ist Authentizität? Etwa nicht nur eine Wertung von Aussen, sondern ein Gefühl?

    Authentizität

    In der Mitte läuft das Bedürfnis

    Für sich selbst authentisch auf dem Lebensweg zu gehen, mag heissen: des Öfteren mal anecken, als Fantast oder sturer Bock bezeichnet zu werden. Doch das muss es nicht: man kann sich dennoch verbiegen und authentisch bleiben: man wartet den richtigen Zeitpunkt ab. Die Meinungen anderer zu umgebenden Themen werden wahrgenommen und angeschaut. Sturheit würde heissen, alles andere sei doof. Doch Sturheit ist fehl am Platz. Ein tiefes inneres Wissen über den eigenen Willen und das Spüren, dass man sein innerstes Gut zum Ziel bringen wird, egal wie lange es dauert: das kann Motor auf langen Wegen sein.

    Schamanismus Therapeuten Schule

    Jaja, wir schreiben nicht ohne Grund. Vor der Schamanenstube tut sich ein Weg auf, der unserer Innerstes, der Sinn der Schamanenstube auf fruchtbarem Boden wachsen lässt.
    Es ist ein schönes Gefühl, Sinn in den Händen zu tragen und geduldig und zugleich glücklich Schritte zu tun.
    Es ist zu früh, das nach aussen zu tragen. Spielt auch noch keine Rolle.
    Wir teilen unsere Freude am Gefühl der Authentizität, um unsere Leserinnen und Leser daran teilhaben zu lassen. Jeder trägt Sinnvolles in sich, oft als tief verborgene, innere Bedürfnisse. Diese auf den Händen zu tragen, erfüllt mit purer Lebensfreude.




  • schreibt über Schamanismus-Therapie

    Die Zeit vor Midsummer ist angefüllt von Hektik und Ärger. Entscheidungen über Altlasten bringen Trennung und Trotz.

    Jun
    2015

    11


    Steingesicht im Wasser

    Hektik und Ärger vor Midsummer


    Dieses Jahr ist schön zu sehen, wie es kurz vor Midsummer los geht, was noch alles gepflegt werden will und was zu Ende gehen soll. Beziehungen brechen, überfällige Entscheidungen werden trotzig gefällt und eine Hektik tritt auf. Die Zeit vor Midsummer kann anstrengend sein. Wir versuchen zu zeigen, wie mit diesem inneren Zug unserer menschlichen Natur ander umgegangen werden kann. Im Schamanismus erlebt man die Natur nahe. Das heisst nicht immer, dass man viel in Wäldern herum streift. Man kann sich auch den Prozessen in der Natur widmen und deren Einfluss auf unsere Geschicke ansehen. Dabei geht es nicht um den Vollmond, nicht um Sterne, sondern um viel Näheres: die Bewegung der Natur im Jahreskreis.
    Wir befinden uns gerade 10 Tag vor Midsummer und haben schon einiges erlebt, was auf die Wende der Sonne hinweist, sich aber in den natürlichen Prozessen des Werdens und Vergehens auf uns auswirken kann.
    Aus vielleicht nicht so tragischen Gründen werden Beziehungen beendet, Ärger im Alltag mit gewissen Dingen spitzt sich zu.
    Das empfinden wir als normal zu genau dieser Zeit.

    Midsummer-Blues

    Die Ordnungen der Natur um uns herum empfinden wir drängend: jeder Grashalm will den längsten Tag des Jahres überschreiten. Das führt zwangsläufig zu einem Auswahlverfahren, das nun Entscheidungen fordert.
    Es gibt vieles in unserem Leben, das wir einfach mittragen und uns öfter mal darüber aufregen. In Beziehungen gibt es eingegangene Kompromisse, die wir als nicht ausgewogen empfinden. Im Job nervt uns einiges, womit wir aber uns aber proforma abfinden.
    Midsummer ist die Zeit, da der Entscheid gefällt wird, was über das Wachsen hinaus nun gepflegt werden soll. Innerlich drängt es uns zu Entscheidungen und wir spüren, was nervt, nicht stimmt und uns Ärger bereitet.
    Was davon soll weg?


    Facettenreichtum

    Entscheidungen

    Man ist zu Midsummer nicht gezwungen, Entscheidungen zu treffen. Man kann diese Phase des Jahres einfach vorbei ziehen lassen. Sie kann von Ärger angefüllt sein, der sich wieder verziehen wird. Der Entscheid: ich will jetzt nichts verändern, verhilft zu Klarheit.
    Wenn es Zeit ist, etwas in seinem Leben zu verändern und Altlasten entsorgt werden sollen, kann man den Ärger nutzen und ihn walten lassen. Im Bewusstsein, dass ein Prozess abläuft, hat man eher die Kontrolle über Reaktionen im Ärger und kann dafür sorgen, dass der Wechsel friedlich von Statten geht.
    Wir sagen uns: je höher der Ärger, je klarer die Altlast.

    Leben und Sterben

    Was im Midsummer-Ritual hinter uns bleibt, ist dem Untergang geweiht. Das kann eine Beziehung sein, ein Job, ein Projekt und womöglich noch ganz andere Dinge, die uns jetzt nicht in den Sinn kommen.
    Der klare Entscheid, was ab dem 22. Juni bis zur Ernte gepflegt werden soll, war früher überlebenswichtig. Welche Früchte, welche Lebensmittel werden es schaffen, uns nach der Ernte durch den nächsten Winter zu bringen?
    Was ab Midsummer nicht mehr gepflegt wird, ist sich selbst überlassen. Es kann weiter leben oder es  wird sterben.
    Die Natur ist hart. Und sie funktioniert.




  • schreibt über Schamanismus-Therapie

    Grundzüge der professionellen Schamanismus Therapie - Schamanen Kraft mit Struktur durch Ausbildung

    Mar
    2015

    20


    Schaf

    Strukturierter Schamanismus?


    Schamanisches Wirken in Strukturen zu pappen, erscheint erst einmal fehl am Platz. Schliesslich arbeitet ein Schamane frei und ungebunden. Oder? Das mag sein, nur ist das in unseren Augen weit weg von einer therapeutischen Form der Arbeit. Die Schamanenstube zeigt, dass sich schamanische Arbeit auch "vernünftig" anwenden lässt, in einem Rahmen, der es der Kundschaft ermöglicht, sich selbst zu entfalten und im therapeutischen Lernen ihr Leben in die eigenen Hände zu bekommen. Wo beginnen Strukturen, was ist sinnvoll?

    Entmystifizierungen

    Um Schamanismus strukturiert praktizieren zu können, ist die Notwendigkeit einer Entmystifizierung für uns unabkömmlich. Das passiert natürlich auch in unserer Schule für Schamanismus Therapie. Wer aufgrund der Ausbildung praktizieren kann, hat für sich die "Geheimnisse" schamanischen Wirkens gelüftet. Das unterscheidet die Schamanenstube von vielen anderen: Profession basiert nicht auf Glaubensvorstellungen, sondern aus dem Kennen der Hintergründe, die dazu führen können, dass von aussen gesehen viele Dinge als Wunder oder eigentlich unmöglich angesehen werden. Aber Wunder tun wir dennoch nicht.

    Technik und Anwendung

    Die Techniken schamanischen Wirkens sind erlernbar: weil sie erstanden und geübt werden können. Das Anwenden dieser Techniken kann nun auf verschiedene Weisen geschehen: willkürlich oder in der Struktur therapeutischen Umgangs mit der Psyche und dem Körper von anderen. Genau an diesem Punkt scheidet sich der Weg des Schamanen und der des Schamanismus Therapeuten: wie wird schamanische Technik ethisch und für die Kunden lebensverbessernd eingesetzt.
    Hier liegt der Knackpunkt.

    Steinkreis

    Strukturierte Mystik



    Strukturen

    Strukturen bieten Sicherheiten und klare Formen. Man muss sie nur erlernen. Wieso? - Nun, wir sind nicht die ersten, die sich mit therapeutischen Strukturen befassen. Das haben bessere Köpfe getan und tun es weiter. Die Psychologie, die Psychotherapie und viele Unterformen haben sehr viel Sinnvolles zur erfolgreichen Arbeit mit Menschen hervor gebracht. So gibt es heute gute Strukturen, die wichtige Fragen klären:
    • Wie muss die Beziehung zwischen Therapeut und Kunde beschaffen sein, um sicher ans Ziele zu gelangen?
    • Was sind therapeutische Ziele?
    • Wie wird mit Verantwortung umgegangen?
    • Wie soll eine Therapie grundsätzlich verlaufen?
    • u.v.m.

    Vereinigung von Schamanismus und Strukturen

    Ist es denn möglich, altes schamanisches Handeln in die Neuzeit zu transportieren? Mit Trommeln und Rasseln um die Kundschaft herum zu wirbeln und sich dabei in einer therapeutischer Sitzung zu befinden?
    In den Augen der Schamanenstube ist es nicht nötig, theatralisch schamanische Grösse zu markieren. Auch nicht, um überhaupt zu schamanisieren. Es geht ohne. Das erlaubt es, in ganz normalen Sitzungen mit Kunden umzugehen. Die Trommeln schweigen dabei nicht, sondern werden in der Rahmenarbeit gezielt eingesetzt. Und ja: Schamanismus ist damit nicht der Ursprung aller Dinge, sondern ein Zusatz zur therapeutischen Methodik.
    Damit kommen viele womöglich nicht klar. Nicht zuletzt, weil damit die Macht der Schamanen entschwindet, sondern sie degradiert wird z.B. auf die Ebene von Methoden wie der Arbeit mit Stühlen, gestalterischen Räume etc.

    Therapie-Setting

    Es bleibt die Aussergewöhnlichkeit der Normalität











Schamanismus Therapie



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