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Schamanenstube schreibt über Schamanismus-Therapie

Die Verankerung des Gefühls der Ferien. Innere bewegte Bilder lassen von der Kraft weiter zehren.

Jul
2014

25


Das Bewahren der Feriengefühle

Das Bewahren des Ferien-Gefühls


Die Ferien der Schamanenstube sind ja schon etwas vorbei. Unser Alltag hat uns wieder eingegliedert und wir sind wieder mitten drin. Ein kurzes Anhalten in der Rückbesinnung auf die Ferien weckt ein paar innere Bilder. Das Gefühl der Ferien, diese Ruhe, das Relaxen, das Müde-Sein Können mitten am Tag. Zustände und Lebensgefühle, die bewahrt werden dürfen. Wie macht man das geschickt?

Vielleicht ist die Schamanenstube nicht wirklich Experte für Ferien. Die letzten vor Piemont liegen zurück im Jahr 2011. Wir wagen es dennoch, diese für uns aussergewöhnliche Erfahrung in Bezug auf das Erleben der Diskrepanz zwischen Ferien und Alltag zu betrachten. Wir haben Kompetenzen der Ruhe, Bilder der Farben und ein Erleben eines Lebensgefühls in den Ferien gefunden. Hier würde man therapeutisch gesprochen Anker setzen und diese Kompetenzen vertiefen. Das tönt für uns sinnvoll. Der Boden des Alltags darf von diesem neu gefundenen Lebensgefühl getränkt werden.

Wir stimmen uns ein mit dem ersten Bild (siehe oben) aus dem Piemont: links die letzten Tropfen des gerade entladenen Gewitters, rechts die Weichheit der Farben in der gereinigten Luft.
Der Wechsel von den Ferien in den Alltag.

Emotionale Ferien-Kompetenzen

Es stellt sich nach einigen Tagen Ferien eine Weichheit im Blick ein. Ein Spüren des Daseins einer warmen Natur um einen herum. Man darf sich an ihr laben, von ihr kosten und sich in diese Weichheit begeben. Wir nennen eine der Kompetenzen das Dürfen. Das geht über das Sich-Gönnen hinaus, es wird zu einer Art ehrenhaftes Zuwenden nach aussen.
Für sich selbst.
Weiter zählen wir das Staunen. Bei uns ist es die unglaubliche Vielfalt und Menge der im farbenprächtigen Piemont vorhandenen Kräuter. Das machen wir fest an inneren, bewegten Bildern. Eines ist das Greifen nach einem Kraut und das gleichzeitige Entdecken eines anderen Krauts daneben. Der Arm stockt und das Auge weitet sich: es ist alles voll Kräutern. Ein Bild, das den Moment des Staunens erweckt.

Weizenfeld Piemont
Ein weiteres Bild ist das Sitzen auf einem warmen Feldweg mit dem Blick über goldene Hügel, eingebettet in kräftigen Grüntönen. In der Hand das zweite Bier am frühen Nachmittag. Gelöstheit, Schweifen über das Land. Ein wohliges Bäuerchen steigt empor. - Das tönt anders als es war. Es war Frieden.

Die Beschaffenheit der Anker

Verankerung hat in Bezug auf diese Ferien für uns den Sinn, die Kompetenzen wie Lebensgefühl und Friedensempfinden in den Alltag hineinfliessen zu lassen.

Verankerung
Die Beschaffenheit der Anker zeigt etwas Spezielles auf: es ist Bewegung in den Bildern, die als Anker dienen: sei es das Sitzen auf dem weiten Feld. Dort stieg das Bäuerchen auf. Sei es das Staunen: es wird festgemacht in der Hand, die nach Kräutern greift und stehen bleibt, als ein Meer aus Kräutern sich auftat.

Bewegte Anker
Der Schlüssel ist wie bei vielen Gefühlen ihre Bewegung der Kraft. Und in dieser Bewegung lassen sie sich mitnehmen in den Alltag.
Die Gelöstheit mit dem Blick über die Hügel: das klare Empfinden des eigenen Körpers in einem Meer voller Schönheit. Dieses imaginäre Bäuerchen lässt sich auch erleben im gedanklichen Sitzen in den tausenden von Dingen, die den Alltag gestalten. Ruhe in der Mitte. Verwoben mit einem Überblick, der nicht zu erfassen versucht.
Das Staunen. Sich im Alltag in einer Beschäftigung zu befinden, die Hand nach etwas auszustrecken und inne zu halten: den Blick weiten und erkennen, dass da noch so viel mehr ist.

Beide vollführen einen Objektivitäten-Wechsel.

Die Verankerung
Findet eine Verankerung in einer Bewegung statt, so kann unser Körper mithelfen in der Bewahrung von Kompetenzen. Wir haben das Bestreben, möglichst nicht unsere Grosshirnrinde aktivieren zu müssen. Deshalb gibt es den Mechanismus der Einlagern von Fähigkeiten. Das nennen wir Automatismen. Übt man ein Verankern bis das bewegte Bild in einem zu einer automatischen Bewegung wird, werden wir fähig, die aus dem Erlebnis empfundenen Kompetenzen zu bewahren.
Anders verhält sich die Sehnsucht zurück in die Ferien: sie beinhaltet eine Traurigkeit und steht still. Die Bilder können verblassen durch den Stillstand.
Erkenntnisse, die man in den Ferien hatte, können entschwinden, wenn sie nicht in eine Bewegung im Innern übergehen können.

Memoiren - Erinnerungen
Aufschreiben im Innern





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