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Schamanenstube schreibt über Schamanismus-Therapie

Schamanische Ahnenrituale, die Kraft der Vergangenheit nutzen: Selbstdefinition durch Reinigung des Ahnenfeldes. Schamanenfeuer zeigt die Therapie des Ahnenfeuers.

Jul
2016

07


Das Erbe der Ahnen

Die Vergangenheit der Ahnen therapeutisch umsetzen


Die diesjährigen Obwaldner Schamanismus Tage stehen ganz im Zeichen der Ahnenarbeit. Schamanenfeuer leitet ein dreitägiges Seminar zum Thema Ahnen, Bereinigungen der Ahnenordnungen und Integration der Ahnenkraft in den Alltag. Die Schamanismus-Schule nimmt daran teil und darf vieles mitnehmen. Gerne berichten wir über tiefgehende Erkenntnisse, woher man kommt, wer man ist und wie man die Vergangenheit der Ahnen in sein Leben positiv integriert.


Was sind Ahnen?

Die Ahnen werden im Schamanismus gross geschrieben. Das verleiht zuweilen ein mysteriöses Bild über alte Riten, Bräuche und grossen Vergangenheiten. Doch es ist ganz banal: jeder Mensch hat eine Mutter und einen Vater. Diese hatten wiederum Eltern. Jede Generation weiter zurück ist also eine Potenz der Zahl zwei. Das sogenannte Ahnenfeld besteht aus der Kummulierung dieser Personen in den Generationen. Gemäss Weltbevölkerungsbericht des Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen wurde die Sieben-Milliarden-Menschen-Marke am 31. Oktober 2011 überschritten. Schätzungen nennen 106 Milliarden jemals geborene moderne Menschen. Das sind eine ganze Menge.
Am Ritual-Wochenende hatten wir pro Ahne eine Kerze. Natürlich hätten wir die ganzen Schweizer Berge hell erstrahlen lassen, hätten wir allen Ahnen eine Kerze entzündet. Wir gehen nur einige Generationen zurück. Das macht besonders auf das unmittelbare Erbe der Ahnen Sinn.


Exponentiale Ahnen-Generationen
Ahnen in der Generations-Linie



Das Erbe der Ahnen

Stellt man sich die Frage, was man von den Ahnen geerbt hat, ist man mit Vermögen, Ländereien und Häusern schnell am Ende der Ideen. Man hat aber viel mehr bekommen: die Gen-Struktur ist als wichtiger lebensbeinflussender Teil zu nennen. Weiter werden Verhaltensweisen den Nachkommen weiter gegeben. Hier wird es spannend, denn diese Verhaltensweisen haben einen direkten Einfluss auf unsere Lebensqualität. Die Rituale vom Schamanenfeuer haben es verstanden, diese Ordnungen greifbar zu machen. Schritt für Schritt erleben wir, wie stark wir mit diesem Erbe verbunden sind. Es finden schamanische Reisen und wohl aufeinander abgestummene kleinere Rituale statt, die es einem erlauben, tief in sich selbst als Kind der Ahnen einzutauchen.
Spätestens bei den Lebensmustern wird das Beschreiben der übernommenen Güter ein ganz persönlicher Teil, der in die Privatheit eines jeden reicht. Das Feld der Ahnen wird mit den Mustern angefüllt. Darunter sind auch einige Erbschaften, die man eigentlich nicht möchte. Das können Verhaltensweisen wie z.B. Mutlosigkeit und aktive Selbstwertminderung sein.


Therapie im Feld der Ahnen

Auf schamanische Weise wird das Ahnenfeld geformt und liegt schliesslich in Form vieler Kerzen vor einem. Sich dem Feld zu nähern ist schon ein Erlebnis: es beginnt, nach den eigenen Ahnen zu riechen und man taucht in das Feld ein, als ob man wieder die Wahrnehmungen als kleines Kind hätte. In einem solch geschaffenen Raum wird es machbar, rituell Dinge bei den Ahnen zu belassen, die einem das heutige Leben erschweren.
Es geht nicht darum, sich von den Ahnen abzuwenden, sondern sie ins eigene Leben zu integrieren. Dabei finden sich Orte im Feld, an welchen man spüren kann, wo die beschwerenden Dinge her kommen. Man beginnt zu verstehen, dass diese Dinge in der damaligen Zeit Sinn machten und es manchmal gar nicht anders ging. Ehrenvoll lassen sie sich dort plazieren, ohne Vorwürfe zu machen. Man sorgt sich um das Wohl der Vergangenheit.
Als Teil des Feldes kann das eigene Leben einmal als Folge der vergangenen Ordnungen erlebt werden. Da finden sich mehr Dinge bei einem selbst mit einem Bezug zu früher, als man denken würde. Es ist richtig gut, dass all dies einmal greifbar vor einem liegt.
Das Ahnenfeld wird gereinigt werden. Dieses Wissen über das vor einem liegende Ritual verändert die Wahrnehmung des Feldes. Ein letztes Mal wird auf Unzulänglichkeiten geschaut, wird informiert, dass die Wirkung gewisser Dinge weit bis in die Urenkel hinein das Leben erschwert. Man findet dabei eine starke Selbstdefinition und ein Verständnis für das eigene Leben. Indem die Ahnen von Beschwerungen befreit werden sollen, stellt sich eine neue Freiheit ein.


Reinigung des Ahnenfelds

Der nächste rein schamanische Ritual-Teil beseitigt den Einfluss des Zurückgebrachten auf endgültige Weise. Dies ist der einzige Moment des Rituals, den Schamanenfeuer und die Schamanenstube ohne die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchführen. Wir entsorgen das Ungewollte.
Es macht Sinn, das Feld dieser Ahnenlinien von jemand anderen säubern zu lassen: die Verantwortung über sauberes Putzen liegt in fremden Händen, die es gewissenhaft durchführen.
Die Rückkehr in die Zukuft mit einer unbelasteten Vergangenheit ist ein Moment, der einem fast unwirklich erscheint. Man realisiert schlagartig, dass einem alles offen steht. Das bereinigte Ahnenfeld hat eine unmittelbare Wirkung auf einen. So vieles ist eigentlich überflüssig gewesen im eigenen Leben, so vieles hat die Lebensqualität verschlechtert. Nun steht man da vor seiner Herkunft und spürt die Freiheit, sein Leben heute zu verändern. Negative Gefühlsmuster, Vermeidungen, Ängste und Scheu sowie falsches Gewissen sind nicht mehr nötig. Mehr noch: sie werden nicht mehr durch die Ahnenkraft genährt. Man ist frei, zusammen mit den Ahnen.
Die Begleitung dabei ist wichtig: wer auf einmal frei von vielen Belastungen ist, muss sich erst einmal zurecht finden. Eigentlich war es ja einfach, mit den Unzulänglichkeiten zu leben. Sie gaben einem Sicherheit, selbst wenn sie negativ waren.
Die Arbeit im Ahnenfeld verhindert die Möglichkeit an der Basis, dass man wieder wie gewohnt in diese alten Muster zurück fällt. Die Klarheit der neu gewonnen Freiheit wird tief verankert und fordert, ab jetzt sein Leben neu zu gestalten.
Der Seminar-Aufbau hat dies schon vorbereitet und man fühlt sich nicht verloren, sondern kann intensiv spüren, wie sich einem Wege auftun. Es ist tiefe Nacht, da sich die Ahnenkräfte in den erneut entzündeten Kerzen aufs Neue formt. Das Schreiten durch das Feld hin zum eigenen Leben, lässt die Ahnen einem den Rücken stärken und das Recht auf ein eigenes Leben hoch aufleuchten.
Man schreitet durch das Feld zeremoniell ins eigene, neue Leben.


Schamanisches Trommeln am Ahnenfeuer


Selbstdefinition in Freiheit

Die automatisch vorgenommene Selbstdefinition erhöht das Gespür für einen selbst. Der Ausklang am dritten Tag lässt einen zum Schluss vom Berg runter fahren und bewusst und klar in den eigenen Alltag hinein gleiten. Neudefinitionen durch die gewonnene Freiheit erreichen uns schon nach wenigen Tagen per Mail. Teilnehmer leben nach kurzer Zeit ein komplett neues Leben und erfreuen sich an einem freien Lebensgefühl. Es geht mit klaren und festen Schritten voran.

Die Ruhe der Ahnen
Dieses Ritual vom Schamanenfeuer möchten wir gerne empfehlen. Seine Wirkung ist unmittelbar und unglaublich verändernd. Schamanenfeuer wird es sicher wieder einmal durchführen. Es zeigt auf verblüffende Weise, wie sich schamanische Arbeit und Therapie harmonisch ineinander finden.

Danke Schamanenfeuer!






Schamanenstube

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