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Barbarazweige



barbarazweigeMartha Sills-Fuchs schreibt in ihrem Buch

"Wiederkehr der Kelten"

über den Brauch der Barbarazweige.

Ich versuch den Abschnitt sinngemäss wieder zu geben: Die Wintersonnenwende war früher schwer zu bestimmen, da der Himmel die Gestirne meist wolkenbehangen oder im Schneegestöber versteckte. Dennoch wollte man den Beginn der Rauhnächte konkret festlegen können.
So brach man am 4. Dezember - so es die Witterung zuliess, dieses Datum zu bestimmen, Zweige ab und stellte sie ins Wasser in die Behausung. Genau 20 Tage brauchten die Zweige, um Blüten zu bilden.
Die Wintersonnenwende ist im 21. Dezember, die wiederkehrende Sonne machte sich am 24. Dezember das erste Mal bemerkbar.
In unserer heutigen Zeit blühen die Zweige meist früher, was Fuchs auf bessere Heizung und andere Einflüsse wie Stromleitungen etc zurückführt.
Man nahm Zweige vom Kirschbaum oder Apfelbaum, Birkenbaum, Haselnussstrauch, Rosskastanienbaum, Pflaumenbaum, Holunder, Rotdorn oder Forsythien. Man schnitt sie aber nicht, sondern pflückte sie. Die Kirche war später mit irgendeiner Barbara die Namensgeberin für die Barbarazweige und es gibt auch Vermutungen, dass der heutige Weihnachtsbaum aus dieser Zeitbestimmungshilfe aus Keltentagen entstanden ist.





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