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Schamanenstube schreibt über Schamanismus

Beltane Appenzell - im Tipi bei Freunden zu Belane. Mit Wachholder, Farn und Mistel zum Räuchergefäss.

Mai
2009

03


Beltane Feier 2009 Wir begehen unser Beltane-Fest dieses Jahr im Appenzell bei einer liebgewonnenen Freundin und mit lieben Freunden. Uns erwartet am frühen Nachmittag ein wunderschön vorbereiteter Festplatz:


Tipi
Ein grosses Tipi, das liebevoll eingerichtet und vorbereitet ist. Eine richtige Augenweide und die Vorfreude dürfen wir wie kleine Lichtfünklein hierher tragen und zuschauen, wie sich sich quirlig um den Ort scharen. Allerlei Wildes und Kräftiges begleitet uns auf dem Weg zum Beltane-Festplatz, was uns zugleich Leichtigkeit und Tiefe der Natur nahe bringt uns beides auf mystische Weise miteinander verbindet:


Schamanisches

Ein Naturfest, aus der Tiefe des Erdreichs hoch in glitzernden Himmel. Wow. Wir freuen uns riesig über diese Gefühle und diese bezaubernde Stimmung.


Beine          Floh

Wir lassen uns ins Tipi geleiten und geniessen das erste Mal den heiligen kreisrunden Raum. Hier die Beine unserer Gastgeberin, deren Vorbereitungsarbeit wird erst im Tipi drin so richtig erkennen können. Der innere Raum ist mit frischem Stroh ausgelegt, viele Sitzgelegenheiten finden sich, die Feuerstelle ist vorbereitet, die Räucherwaren liegen parat. Wir freuen uns wie kleine Kinder über den geschaffenen Raum und die wohlige Athmosphäre.
Floh erkundet den Innenraum, während wir uns setzen und so richtig ankommen. Unser Auto war vollbepackt und wir dürfen uns einrichten. Da erscheinen schon die nächsten Strahlegesichter und kommen den Weg zum Tipi hoch. Schön so ein Zusammentreffen an so einem freudvollen Ort. Floh geniesst den Ausblick und die Freiheit, die so ein Tipi ihr bietet: sie kann nicht nur durch den Eingang raus, sondern auch an verschiedenen Stellen unten druch schlüpfen. Das gefällt ihr sichtlich. Nach einem kleinen Rauchopfer für die Ortsgeister hilft Alivia tatkräftig mit beim Feuermachen und trägt sogar mehr Holz rein, als die anderen. Es macht ihr sichtlich Freude so ein Tipi-Leben. Nach einigen Gedanken über den Rauchabzug in so einem Tipi finden wir heraus, wie das ganze funktioniert:

Tipistangen versetzen

Tipi Frühling

Die gen Himmel reichenden Tipistangen mit geöffneten Obertuch lassen den Rauch hinaus und bieten zugleich einen freien Blick auf Himmel und Frühlings-Bäume. Einfach ein zauberhaftes Bild. Das Tipileben erfüllt alle mit freudigem Treiben. Es ist ein Mix aus Lagerfeuerstimmung und heiligem Raum mit Familienleben. Wirklich eine spezielle Erfahrung in so einem Tipi: vieles ist einfach so möglich, alles wird leicht. Kindliche Freude beim Spielen und Krabbeln im Stroh mit vergnügtem Quietschen. So lässt sich's leben! Die Sonne meint es tagsüber gut mit unserer Beltane-Feier und flugs wird ihnen Einlass gewährt. Der Ort um Nives Appenzellerhaus ist erfüllt von Frühlingsbäumen und Vogelgezwitscher. Kein Autolärm, keine Flugzeuge, einfach nur pure Naturgeräusche. Die Hängematte zum Geniessen finden vollen Anklang!


Sweetgras im Tipi

Nives beweist einmal mehr ihren Geschmack beim Einrichten und zaubert mit wenigen Handgriffen Stilvolles. Der Duft von Sweetgras erfüllt das Tipi und lässt die Leichtigkeit durch den Raum tanzen. Sehr schön! Man macht sich vielleicht eine falsche Vorstellung von der Grösse des Innenraums eines Tipi: da ist wirklich massig Platz und Bewegungsfreiheit:

Tipi Lagerfeuer

Mit dem Eintreffen von Farbenmeer ist unsere Runde komplett und wir stärken uns erst einmal mit einem üppigen Lagerfeuer Mahl der verschiedensten Farben.


Tipi Feuer

Eine Maibowle krönt unser gemütliches Essen und die vom Tipi umrundeten Runde findet sich in verbindender Stimmung. El moro begleitet uns im Geiste durch den Hobo, welchen wir als Räuchergefäss neben dem Feuer verwenden und uns mit Wachholder, Farn, Moosen, Mistel und vielen weiteren feinen Düften auf die Beltane-Nacht einstimmen.

Die Nacht bricht langsam herein und führt eine mystische Stimmung herbei, fast gleich einer warmen Sommernacht.

 Nacht

Die Stimmung ist grossartig. Der Mond geht orangerot auf am Appenzeller Himmel. Nives und Rion verschieben gemeinsam die Stangen und finden die perfekte Öffnung für die Wärme im Tipi. Gemütlichkeit und wohlige Wärme ziehen ein in unseren Kreis. Happy Beltane!

Zauberhimmel

Zauberhafte Momente. Wir räuchern wohlige Düfte, auch gedenken wir unseren Freunden und räuchern A.'s Geschenke an uns: feinste Tabake mit süsslichem Tragen. Gemeinsames Trommeln im dieser harmonischen Runde bringt ganz neue, ungeahnte Tiefen hervor. Selten erlebt man so tiefgehendes, wohltuendes, kraftvolles und naturgewaltiges Trommeln. Was für ein Beltane! - Es ist nicht in Worte zu fassen, wie wir uns fühlen!

Geisterraunen

Die Geister raunen mit unseren Trommelklängen und begrüssen uns neugierig und voller verströmendem Wohlgefühl. Das Tipi füllt sich mit allerlei Anwesenheiten, alle bereit zum Fest, alle liebevoll und kräftig uns umringend. Es ist einfach fantastisch! Ganz in der Tradition von Beltane stimmen wir uns weiter ein. Was haben wir seit Imbolc gesäht, gehegt und in unser Sonnenjahr hineingepflanzt. Was davon darf sich nun in unbändiger Kraft entwickeln und wachsen aus sich heraus. Wir erzählen uns in der Runde am Feuer von unseren Träumen und Plänen, unserem Tun und Werden. Die Ahnen hören uns gespannt zu, so hab ich den Eindruck. Unser Beltane wird zu einem Ahnenfest, alle sind sie geladen und alle haben sie Freude am gemeinsamen Sein.

Farbenmeer springt durchs Feuer

Nach einem wirklich sagenhaft erfüllendem Trommeln diskutieren wir unsere Reisen in verbundener Freundschaft und lassen die Geister des Feuers uns umgarnen und uns Wege aufzeigen. Ich erlebe selten so viel Tiefgehendes und Befreiendes, wie in unserer Trommelrunde zu Beltane! - Was für eine Nacht! 

Dort oben am Berg wird man uns weit herum gesehen und unsere Trommeln gehört haben. Weit hinaus haben wir Liebe und Freundschaft getragen aus unseren inneren Feuern in unserem Kreis zu Beltane! Gegen drei Uhr morgens beendet heftiger Regen unsere markerfüllende Runde und wir geniessen Nives Gastfreundschaft in den verschiedenen Räumen ihres Hauses. Des Morgens bereitet uns Rion schon ein warmes Tipi mit Frühstücksbuffet und fröhlichem Lächeln. Unser Hobo macht uns Kaffee im Tipi und wir sitzen gemütlich noch lange in den Tag hinein beisammen. Ein grosses, wirklich grosses Dankeschön an unsere liebe Gastgeberin! Ich werde dieses Fest noch lange in Erinnerung tragen und mich daran erfreuen!





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