SuchenX
Menu
Suchen Kontakt Events

Schamanenstube schreibt über Schamanismus

Wunderschöner Tag im Appenzell: Schamanismus Rituale im Moor und strahlende Misteln.

Mar
2009

15


Misteln
Im Moor, bei den Misteln beginnen wir unseren Tag. Wir staunen über die Farbenpracht der Misteln, die sich der Sonne zuwenden und in ihrem sanften Grün alles erstrahlen lassen.

Fuchs

Bevor wir zum zweiten Mal unser gewünschtes Anwesen besuchen, opfert Thalia dem dort im Moor hausenden Fuchswesen eine Rose und wir danken ihm für unser gegenseitiges Helfen. Die Stimmung im Moor ist friedlich und durchzogen von erhebender Mystik und befreiender Leichtigkeit.

Misteln

Nives, el Moro mit Frau und Göttikind begleiten uns durch ein erneutes Begehen durchs Haus und leihen uns ihre Augen und Eindrücke, um unser Bild mit abzurunden. Der Verkäufer liess uns alleine durch die Hallen schreiten und wir staunen nicht schlecht über weitere Zimmerlein, Fensterlein, Nischen und Ecken, die wir entdecken. Am Zauberbaum, dem Wächter der Einfahrt und des Hauses findet sich eine Schatzkarte, die mit ungläubigen Augen gefunden wird und den Weg zu einem schwarzen Bären, den man oft auf Flaggen in der Gegend findet, beschreibt. Mein Rundgang hoch in den Baumkreis oberhalb des Hauses ist von wohlfühlendem und kräftigenden Gefühlen begleitet. Es ist ein Ort, da auch tagsüber Rehe sich aufhalten und sich mit Füchsen die Kraft des Ortes teilen. Eine Tanne des Baumkreises schenkt mir einen Tropfen Harz, den ich dankbar annehme. Thalia und ich führen im Anschluss ein Gespräch mit dem Verkäufer. Wir legen unsere Karten auf den Tisch. Das ist es, was wir anbieten können. Der Verkäufer zeigt uns auf seiner Liste der Interessenten den Stern, den er bei unseren Namen gemacht hat: Sympathiebekundung beiderseits und auch er nennt die effektiven Zahlen, die den Hauskauf anbelangen. Wir werden nicht mitbieten können, aber unser Angebot steht. Zu dieser Vorgehensweise haben mir meine Geister geraten. Es sei die einzige Chance, wie wir mit Glück eventuell doch noch an das Haus kommen könnten: Offenheit und Klarheit. Es wird sich zeigen, wie es weiter geht. Das ist das erste Mal in unserer mittlerweile sicher fünfjährigen Haussuche, dass wir ein Angebot machen. Wir verabschieden uns mit einem guten Gefühl, das aus sich golden an


Tipifühlender Hoffnung und dem Wissen besteht, unsere Absicht nun den Geistern des Hauses klar formuliert überlassen zu haben. Es fühlt sich an wie das Abgeben eines Lottoscheins. *smile* Danach fahren wir Nives hindendrein durchs Appenzellerland und staunen über ihre Koordinationsfähigkeiten. Mit uns am Handy, kurzenreiche Strassen zu durchfahren und dennoch hochhüpfenden Kälbern, die den Frühling wohl begrüssen, gekonnt auszuweichen. Nives findet ein weiteres Haus im Appenzellerland, das wir nie nie nicht gefunden hätten. Die Stimmung da unten in einem kleinen Sonnental ist allerdings ganz was anderes und gefällt uns gar nicht. So verlustieren wir uns bei einem Zwischenstopp an Kaffee und Birnenschorle. Bei Nives angekommen ziehen wir uns um für eine Kräutertour in ihrer Gegend und auch el Moros treffen schon ein. Die Nachmittagssonne erhellt den Weg zu den Harzbäumen, wo sich der Schatz befindet. Die Spannung steigt, als immer wieder markante Punkte, die der Schatzkarte entsprechen auf unserem Weg auftauchen.  Die Schatzkarte führt uns zu einer über und über mit Harz bedeckten Tanne, zu welcher el Moro und ich den Aufstieg wagen und mit einer Einkaufstüte dankbar das dargebotene Harz ernten. Das Harz reicht für drei grosse Portionen, die wir redlich untereinander teilen. Es riecht nach frischestem Tannenwald und erhebt die Herzen beim Räuchern in wohltuende Höhen. Wieder bei Nives werden wir fürstlich mit den verschiedesten Käsearten, Weinen und Broten von el Moro verköstigt und geniessen das Beisammensein. Wir sind eine schöne Runde, die sich einmal mehr unter dem Kronleuchter von Nives Stube auf wunderschönen Holztischen versammelt.  Der bei den Bäumen gefundene Schatz wird freudig allen gezeigt und jeder bekommt von der Kleinen ein Goldstück als Glücksbringer daraus. Nach dem Essen holen wir unsere Trommeln hervor und ich versuche, eine geführte schamanische Nebelreise zu machen. Das bringt die neue Schatzhüterin in Tiefschlaf, was sie sanft ins Bettchen schaukelt. Es ist noch früh und es bildet sich eine angenehme und spannende Diskussionsrunde im Stüblein, die Freundschaft und Wertschätzung eines jeden einzelnen zum Ausdruck bringt. Dazwischen machen wir mit dem Runenworshop weiter und Uruz wird gestellt und erfahren. Ein stimmiger Tag, der uns morgens um 4 Uhr wieder zu Hause einlullt. *froi*





Schamanenstube

Kategorien:
Alle435
Diverses 55
Gesundheit 37
Orakelsee 32
Schamanenschule 75
Schamanenstube 80
Schamanismus 112
Schamanismus-Therapie 44





Aktuelle Beiträge:

up