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Schamanenstube schreibt über Schamanismus

Kultstätten der Jahreskreis Zeremonie zu Mabon. Vom Ziegenkopf und Liguster. Schamanismus im Wald.

Okt
2008

01


JahreskreisBei unserer gestrigen Waldtour streifen wir durch unsere Wälder. Diesmal an einem Ort, an dem wir noch nie waren. Wegen eines auf Google Earth sichbaren dreieckigen Sees entschlossen wir uns, diesen zu suchen. Wir nehmen selten die üblichen Wege und so stechen wir recht weit abseits in den Wald hinein. Kein Weg führt da hin,  man muss schon über Wiesen laufen und Anhöhen hinauf.

Kaum im Wald entdecke ich ein riesengrosses Rad, das etwa 3 Meter über Boden aufgehängt ist. Zusammengebundene Äste. Ein "Sonnenrad" schiesst mir durch den Kopf. Es wirkt majestätisch gross, aber von Freude ist es irgendwie nicht geprägt. Daran hängen an fünf Fäden vertrocknete Blätterpakete.  Acht Speichen: damit ist klar: ein Jahreskreis.

OpfergabenSo wie es aussieht, sind wir auf die Reste einer Mabon-Zeremonie im Wald gestossen.

Weiteres Umsehen an der Stelle macht es deutlicher. Da ist ein Thron. So präzise gefertigt, dass man meinen könnte, in einem Wohnzimmer zu stehen:


Thron des Gehörnten
Der Ziegenkopf auf dem Sofa macht es klarer, was hier gefeiert wurde und mit wem. *g* - Für mich ist der Gehörnte nicht der Teufel, vielmehr Herne, Cernunnos.

Na dann. Wir ziehen jedenfalls weiter.


Pilzversammlung


Neben Kultstätten fanden wir gestern auf unserer Waldtour natürlich noch andere Dinge. *smile*
Wir gingen mit unserer Harz-Ausrüstung los. Der Wald, in dem wir uns befanden, war ein faszinierender Mischwald. Da ist mit Harz jeweils nicht viel zu wollen. Es konnte dennoch einiges an Harz erwirtschaftet werden.
Dreieckiger See
Wir fanden in der Tat den dreieckigen See, der recht schwierig zu fotografieren ist. Er gehört allerdings zu einer Art Wasserkraftwerk, das hier gebaut wurde. So, wie ich das gelesen hab, hat man sehr auf die Naturbelassenheit geschaut und das merkt man auch im ganzen Gebiet. Gut gemacht, Wila!

Liguster

Der gesammelte Liguster wird erst trocknen, dann gemahlen und dient als Räucherwerk. Ich kenne ihn nicht, aber ich bin gespannt drauf. Ich räucher ja alles. Giftig? - Jupp, das ist er. Ich werde berichten.

Moos räuchern

Wer schon mal Moos geräuchert hat, weiss, wie unsagbar gut das ist. Man muss es ganz fein räuchern, auf Kohle würd er einfach verbrennen. Der Duft ist sagenhaft: Klarheit, Schönheit, Frische, Erdverbundenheit. Alles auf einmal. Ich freu mich drauf! Auf das Farn bin ich ebenso gespannt. Ich hab keine Ahnung, wie das wird. *smile*

  • Gast schreibt am 18.06.2018

    Moos räuchern eine tolle Idee, das muss ich ausprobieren!




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