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Schamanenstube schreibt über Schamanismus

Midsommer - Erlebnisse zu Litha, dem keltischen Jahreskreisfest. Dieses Jahr mit Roux.

Jun
2009

21


LithaLitha - Alban Heruin - Midsommer

Ich erinnere mich an einige Litha-Begehungen der letzten 10 Jahre. Irgendwie war Litha für mich nie sehr mittig. Vielleicht einfach nicht mein Fest? Die Zeit des Feuersprungs, da alles fertig ist, alles sein Wachstum erreicht und jetzt nur noch reifen muss. Der Sprung über das Feuer der Arbeit, hin zur Umsorgung. Ein fliessender Sprung irgendwie. Arbeit, die pflegt darf nun beginnen. Alles ist gebaut, alles steht, will nun selbst erstarken.
Und ich? - Fertig geplant, fertig gebaut, jetzt nur noch ausbessern… - Das ist nie mein Ding, ich bin eher der Typ, der Dinge erschafft, Neues macht und aus dem Boden stampft. Der Sprung übers Litha-Feuer ist für mich der Sprung in die Passivität.
Diesen mag ich nicht vollziehen, diesen mag ich nicht gehen. Und genau deshalb gilt es für mich aufzupassen, nicht zu zerstören, was ich gebaut habe, sondern bedacht an die Dinge heran zu gehen und sie zu wässern. Kritische Selbstbetrachtung zu den Jahreskreisfesten ist gut. Litha ist für mich schwierig. Und genau deshalb mein persönliches Motto für diese Zeit: "Da geh ich durch!"

Die zwei Wochen Zivilschutz sind rum. Viel Neues gabs nicht, ausser dass ich Roux (Mehlschwitze von Knorr) entdeckt habe, aber so weltbewegend ist das nicht. Ich habe gekocht: Spaghetti mit Tomatensauce und Gehacktem obendrauf, Bratwurst mit Zwiebelsauce und Rösti, Pouleflügeli vom Grill mit Polenta und Randensalat, Szegediner Goulasch. Das Erstaunen der Truppe, als sie erfuhren, dass ich gar kein Fleisch esse, war spannend.
*lach*

Ich hab eine Rechnung gemacht: 25 Leute im Schnitt in einer 5-Tage Woche ernährt =  8 SFr. pro Tag für einen Kopf. Das erstaunt doch sehr. Wenn man gross einkaufen kann, wirds billig. Da war auch Kaffee, Sandwiches, und jeweils Dessert und Salat dabei.

Wilder HopfenHopfenNa, jedenfalls gings gestern raus in die Natur zum Lithafest, dann den Orakelsee machen und nächste Woche nach Zürich in einen Doofkurs für ca. 3 Wochen. Die Arbeit der Schamanenstube konnte ich eingeschränkt machen an den Abenden, mehr aber nicht. Ich fühl mich ferienreif.
Ich will mir Zeit nehmen. Erst mal für ein paar schöne Dinge. 

So fuhren wir mit dem angesammelten Alt-Brot des Zivilschutzes an den Greifensee. Als erstes begegnet uns eine Wiese mit seltenen Kräuterchen: hier der Wildhopfen, der natürlich geerntet wurde. Zwei ganze Hundesäcklein voll aus einer Wiese, die übervoll mit Grillen so laut zirpte, dass der Boden zu vibrieren schien. Ich muss mich erst noch schlau machen, welche Teile ich verwenden kann zum Räuchern. Ich nehm an, die Frucht ist es. Sie ist herzförmig. So spar ich mir vielleicht das eine oder andere Bier. *g* 
Mit unseren ca. 4 Kilo Altbrot schleppen wir uns durch die brütende Sonne an den See und finden ein Schattenplätzchen. Die Enten mit ihren Lachgesichtern empfanden den Event äusserst anziehend und erschienen in grosser Zahl.

Enten

Auch Floh empfand das Glitzerwasser äusserst anregend und vollführte mit ihren 13 Jahren richtige Kunststücke. Die Schwäne und Enten am Greifensee sind sehr zutraulich. Vielleicht fast etwas zu sehr. Ich musste aber feststellen, dass so ein Schwan doch recht viel Kraft beim Zupacken mit dem Schnabel hat, wenn man das Brot nicht direkt loslässt. So ein Daumen ist schnell drin im Schnabel. *lach*

Schwan

Mit dem Bötchen "Heimat" fuhren wir noch über den See und genossen das Lüftchen beim Rübertuckern. In Maur fanden wir noch hochgewachsenes Mädesüss.

Mädesüss





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