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Schamanenstube schreibt über Schamanismus

Erlebenisse von Mabon bis Samhein. Die Schamanismus Therapie Schule St. Gallen erzählt von drei Monaten.

Nov
2012

04


Mabon Feuer

Das Mabon Feuer

Eingebracht ist die Ernte. Noch unsortiert, zu grossen Teilen noch nicht ausgepackt. Der Umzug ins grosse neue Seminarhaus der Schamanenstube ist vollbracht, alles ist da. Die Frage ist natürlich immer: wenn es ja da ist, wo ist es denn? - Vieles sind wir in den noch vollen Umzugskisten am Suchen. So bringt uns Mabon 2012 weitere Dinge, die wir zwar schon hatten, aber nicht mehr fanden. Dafür dazu gekauft. *g*

Die Natur wendet sich in nach dem Übergang des Erntedankes rasch in Richtung kühl. Die Heizung im neuen Haus funktioniert. Super!
Mit dem Kennenlernen der St. Galler Geschäftsmoralitäten kehrt bei uns ein Schmunzeln ein. Zürich ist schon ganz anders. Beispielsweise versucht tatsächlich ein Gähwiler Holzlieferant uns bei der Bestellung von ausschliesslich Hartholz eine Lieferung mit 50% Tanne unterzujubeln zum Preis vom Hartholz. Liebevoll mit der Bemerkung: das braucht ihr zum Anfeuern, sonst brennt es nicht.
Man scheint tatsächlich das Gefühl zu haben, Zürcher können kein Feuer machen.
Wir haben es schmunzelnd bezahlt und kaufen unser Holz woanders. Man muss sich finden.
So bringt uns Mabon 2012 einige Erlebnisse, die uns an ungarische Sitten erinnern: ein kurzes Geschäft machen und dann weg. Dass man nebenan wohnt, scheint noch nicht ins Bewusstsein gedrungen zu sein.
So gibt uns Mabon Hinweise, wo wir ehrliche und authentisch arbeitende Menschen im St. Galler - Land finden. Es wird ein langsamer Einzug, ein langsames Sich-Eingewöhnen.
Über das Mabon Feuer sind wir mit der ganzen Schule gesprungen. Einmal an der Thur, mitten in der Nacht. Ein ruhiges, ja abwartendes und bedachtes Gehen in die Wärme des neuen Hauses.

Erkundung des St. Galler Umlandes

Trotz der vielen Arbeit haben wir ein paar Mal die Sonne geniessen dürfen und ein paar Orte in der umgebenden Natur gefunden. Auf der Suche nach einem Flüsschen names Necker fanden wir die Thur. Das realisierten wir, als wir ein Schild an einer Brücke fanden, das die Brücke als Thurbrücke bezeichnete. Nun gut, es ist die Thur. Auch schön. Sehr sogar.

Brücke nach Nirgendwo

Spannende Konstruktionen entdecken wir und erfreuen uns daran. Eine Brücke zur Wurzel. So schlagen auch wir unsere Wurzeln. Neue. Dazu ist es wie so oft nötig, Ordnungen zu legen. Spannend ist, man kommt sich hier teilweise vor wie ein Hund, der sein Revier markiert.


Christentum

Das Christentum scheint im Kanton St. Gallen stärker vertreten. Im Kanton Zürich ist da wenig bis nichts mehr spürbar. Unser Bild des christlichen St. Gallens formt sich aus Begegnungen mit Menschen, die sehr freundlich wirken. In den Läden wird gegrüsst, man geht offener auf andere Menschen zu. Das ist sehr schön. Obs wegen dem Christentum ist, wissen wir natürlich nicht. Aber es tun alle sehr fromm.


Christliche Opferkerzen


Schamanismus in St. Gallen

Natürlich haben wir begonnen, mit der Natur um unser neues Heim zu arbeiten. Schön ist es, dass wir bislang viel weniger Abfall in der Natur begegnet sind, als das im Kanton Zürich der Fall ist. Man scheint die Natur eher in Ruhe zu lassen hier.

Ritual des kretischen Labyrinths

In der Thur haben wir schöne Orte gefunden. Wie hier im Bild, da wir das Ritual des kretischen Labyrinths durchgeführt haben. Der Bau des Labyrinths im Wasser gestaltet sich als entspannende und ruhige Arbeit. Das Wasser der Thur umfliesst das Labyrinth in einiger Geschwindigkeit. Je weiter man zum Zentrum kommt, je ruhiger verhält sich das Wasser in den Windungen. Und in der Mitte ist alles ruhig. Eine andere Welt.
Die Natur werden wir freudig weiter erforschen und die Ruhe geniessen. Abgelegene Orte gibt es einige. Wir werden sie finden. Das gibt ein schönes Schuljahr 2013.


Abschlussklasse 2012

Die Therapeuten der Abschlussklasse 2012 bereiten sich auf die letzten Schultage vor. Wir haben den Loslösungsprozess eingeläutet und blicken zurück auf spannende Freundschaftsjahre. Der Übergang der Klasse in die Supervision ist vorbereitet. Wir diplomieren insgesamt sechs neue Schamanismus Therapeuten, die sich therapeutisch, ursachenorientiert, funktional, systemisch und kompetenzaufbauend qualifizieren. Auf der einen Seite ist es schmerzlich, diese lieben Menschen nicht mehr weiter zu unterrichten, auf der anderen Seite können wir jedem seine Fähigkeiten in seelentherapeutischer und schamanischer Sicht bestätigen und freuen uns, dass sie alle ihrer Seelen-Arbeit nun nachgehen. Der Donnerstag wird uns fehlen.

Schamanismus Therapeuten Diplom

Farbenfrohe Naturhochzeit

In der Zeit seit unserem Umzug haben wir eine Naturhochzeit im Kanton Bern veranstaltet. Warmherzige Menschen haben den Kreis um ein liebenswertes Brautpaar im Gleichklang ihres Atems geformt und zwei Menschen in ihre glückliche Zeit der Ehe begleitet. Eine Ehe, die sich so stark anfühlt, dass wir voller Freude zwei Menschen, die eh zusammen gehören, mit den Kräften der Natur als Mann und Frau besiegeln durften.

Naturhochzeit in BernDem lieben Brautpaar unsere schönsten Wünsche für ihre erfüllte Zukunft! Es lebe hoch!



Samhein

Schnee im Überfluss erreicht uns zu Samhein. Ruhig wird es ums Haus. Und in Innern lodern unsere Ahnenfeuer.

Samhein mit Schneee


Das Ahnenfest 2012 konnten wir gleich mit beiden Ausbidlungsgruppen machen. Wir erleben eine ruhige Zeit, die sich mit dem kurz aufgekommenen Schnee in die warme Stube einfindet und mit den Ahnen ein Festmahl zelebriert.
Sie sind da, sie verbringen mit uns den Winter am warmen Feuer und begleiten uns in der Schamanenschmiede für neue Projekte.


Wie geht es weiter?
Nun, unseren Blog haben wir vernachlässigt. Wir hatten einfach keine Zeit. Neben den Aktivitäten in diesem Beitrag, war noch sehr viel anderes. Sehr Schönes: Schamanca und Kathrin haben uns besucht, was uns besonders in Erinnerung bleibt.
Es ist unsere Absicht, wieder mehr hier zu schreiben. Über Schamanismus, über Therapie-Formen und Gedanken aus unserem Erleben des Lebens.

Wir sind da.

  • Gast schreibt am 04.11.2012

    Hallo Schamanenstube, Ja es war und ist ein gute Zeit. Zeit das erfahrlernte (neues Wortschöpfung) auf eigenen Füssen stehend ein zu setzen. Die Schamanenschule Schweiz hat gute Arbeit geleistet. ginolino




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