SuchenX
Menu
Suchen Kontakt Events
Mobbing

Mobbing

schamanische Wege aus der Enge



Sie umkreisen Dich, krächzen über Dich erst hinter versteckten Türen, dann in den Fluren und schliesslich, wenn Du dabei bist. Weshalb hat das so verhehrende Wirkungen auf das Leben des Mobbing-Opfers?



Zum einen definieren wir uns am Echo der anderen. Wir benötigen die Reaktionen anderer, um uns selbst zu bestätigen oder herauszufinden, dass wir etwas falsch machen. Wieso brauchen wir das? - Nun, wir wurden so erzogen. Man sagt uns sehr früh, was gut ist und was wir nicht tun sollen. Das übernehmen unsere Eltern in Form der Erziehung. In der Schule wird das eingehend vertieft. Tust Du was falsch, wird es rot angestrichen. Vera F. Birkenbihl nennt das die sogenannten Anti-Fehler-Programme.

Diese Programme führen dazu, dass wir Fehler für schlecht halten und wir versuchen, sie zu vermeiden. Und wenn uns dennoch einer unterläuft, ist unsere Reaktion oft: "hat das wer gesehen?". - Wir fürchten die Strafe. So kommt es, dass wir unser Leben gerne mit dieser Angst vor Fehlern füllen und uns damit unsäglich einschränken. Fehler machen heisst, Gedankenmuster umformen können. Dürfen wir keine Fehler machen, kommen wir viel langsamer voran.

Dieses Anti-Fehler-Programm führt dazu, dass wir stets beurteilen. Auch andere. Und das noch so gern, denn es lenkt von den eigenen Fehlern ab. Wir können jemand anderem Schuld für Fehler zuweisen und sind selbst somit fein raus. Insoweit ist das Zusammenrotten einer Gruppe zu einer Mobbing-Runde menschlich verständlich: sie kaschieren ihre eigenen Fehler, indem es immer denjenigen gibt, der partout Fehler macht und alle dies wissen.

Es gibt keine einfache Lösung, wie man sich aus der Schusslinie der Schuldzuweiser lösen kann. Nur einen indirekten. Und da beginnt die Arbeit an einem selbst.




Innere Arbeit - die Schatten


Versuch die Angst zu spüren, die in Dir aufkommt, wenn Du einen Fehler machst. Ganz unabhängig von den aktuellen Situationen. Angst ist ein Symptom, eine Auswirkung der Ausschüttung von Stresshormonen im limbischen System. Das führt zu einem Fluchtverhalten. Und wer auf der Flucht ist, dem jagt man nach.

Ist die Angst wirklich notwendig? - Genügt es nicht, seine urtümliche Fähigkeit des Staunens wieder zu suchen und über Dinge, die anders laufen, als geplant, erst einmal zu staunen? Ungeachtet dessen, was andere darüber denken. Nur für sich, ganz allein, völlig egoistisch.
Jeder Fehler, den Du machst, bringt Dich weiter. Er eröffnet Dir ein Potential an Lerneffekten, die Dir neue neurale Verknüpfungen schaffen. Du wirst durch Fehler "intelligenter".
Das ist die innere Arbeit. Und tritt man diese an, so stellen sich ganz andere Fragen gegenüber den Kritikern: "Wie würdest denn Du das machen?" - "Kannst Du das? - Wen

MobbingDiejenigen, die tief im Mobbing drin sind, kritisieren ohne Rückgrad. Sprich: sie wissen die Antwort nicht. Nach drei, vier Malen kommen sie selbst in Verzug: sie selbst bekommen ihre eigene Angst vor Fehlern.
Der Schamanenspiegel der Stube kann dabei nützlich sein: der nach innen gerichtete Spiegel erlaubt es uns, erst einmal auf sich selbst zu schauen. Das Staunen über einen Fehler zuzulassen, ohne gleich von aussen bombardiert zu werden. Er schafft einen Ruhepunkt, ein nach innen gerichteter Spiegel, der Dir den Raum gibt, Dich mit dem Fehler auseinander zu setzen, darüber zu staunen und: zu lernen. - Das können die anderen nicht.

Nach aussen hält er sie fern. Denn sie erkennen durch die Spiegelung, dass sie selbst dieselben Fehler machen würden. Spätestens beim wiederholten Nachfragen, was sie denn anders getan hätten, verstummen sie.

Es ist Arbeit, Arbeit an Dir als Mensch.


Name &
Anschrift:
E-Mail: *
unsere Arbeitsweise:
akzeptieren



up