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Stress

Das Anti-Stress Coaching

lernen Sie Ruhe auch in stressigen Zeiten zu leben


Stress wäre an und für sich etwas Natürliches, doch in unserem Alltag kommt es häufig dazu, dass er Überhand nimmt. Sie kennen das ständige Getrieben-Sein, erleben tausend Dinge, die schon erledigt sein müssten und wissen manchmal nicht mehr, wie Sie das alles schaffen sollen? Dauer-Stress, Burnout-Symptome und schuldgetriebener Erledigungsdrang können die Ausschüttung von Stresshormonen bis fast ins Unerträgliche steigern. Unsere Dienstleistungsgesellschaft kann zu Formen führen, die Dauer-Stress, steter Perfektionsdrang und Burnouts mit sich bringen. In Zusammenwirkung mit dem Beschützen dieser Zustände durch Rechtfertigungen und Schuldzuweisungen verstärken wir unseren Stress bis es nicht mehr geht.



Stress Feuer

Das Stress-Feuer im Innern

Es gibt zwei Arten von Stress, die ineinander greifen: zum einen nennen wir Stress als einen emotionalen Antreiber, zum anderen zeigt sich Stress im Körper durch hormonelle Ausschüttungen. Das Feuer im Innern ist ein körperlicher Zustand, der auf unser Denken und Fühlen grossen Einfluss hat. Es kommt zu einem sogenannten Tunnelblick und extremer körperlicher Anspannung: was hat das überhaupt für einen Sinn? - Wir haben den Mechanismus der Produktion von Stresshormonen, um im Falle eines Angriffs flüchten oder angreifen zu können. Dazu muss Blut in die Muskeln gepumpt kommen. Für diesen Vorgang sind die Stresshormone zuständig. Der Tunnelblick resultiert aus dem Abzug von Blut auch aus dem Gehirn: auf der Flucht oder im Angriff reicht eine Fokussierung.
Der Anblick eines grossen Mammuts oder eines Säbelzahntigers konnte zum Beispiel diese Reaktion auslösen. Diese Bedrohung war real und die Reaktion darauf nur natürlich. Eine weitere Reaktion war der Reflex des "Sich Totstellens", der manchmal vielleicht auch für ein Verschonen half. Aber heute gibt es keine Mammuts und Säbelzahntiger mehr, warum also der immense Aufbau von Stress? - Die Tiere stellten für den urzeitlichen Menschen eine Bedrohung dar. Genau da, in der Bedrohung, liegt auch heute noch die Ursache für den Stressaufbau. Nur heissen die Mammuts heute Arbeitsstelle und die Säbelzahntiger vielleicht Schuld.



Bedrohung und Stress

Eine Bedrohung kann also Stress auslösen. Instinktiv reagieren wir auf die Gefahr und produzieren Stresshormone. Es stellt sich die Frage, ob wir in unserem heutigen Leben noch so grossen Gefahren ausgesetzt sind? - Ja, für unser emotionales Dasein ist dem so. Wir könnten den Job verlieren, unser Ansehen könnte in Mitleidenschaft gezogen werden, wenn wir nicht rechtzeitig mit einer Arbeit fertig werden, es könnte Schaden passieren, wenn wir nicht für alles die Verantwortung übernehmen.
In den Augen eines Urzeit-Menschen sind unsere Bedrohungen wohl eher lächerlich. Für unser Unterbewusstsein sind sie aber so real wie eine herandonnernde Herde aus Mammuts.
Die Bedrohungen heute sind eher virtuell, wenngleich sie genauso stark sind wie damals. Wir brauchen unsere Vorstellungskraft, um mit der Illusion ausreichend genügend starke Bedrohungen zu erschaffen. Natürlich sind die Gefahren real, doch wir puschen sie unnötig hoch. Stress nützt in seltenen Fällen wirklich etwas, er hindert uns am zügigen Vorwärtskommen.
Das Anti-Stress-Coaching setzt bei den Bedrohungen an. Wir trainieren die Reaktionen auf Gefahren unseres Alltags, ob vorgestellt oder real. In eigens erschaffenen Räumen lassen wir Sie Ihren Bedrohungen begegnen, sich annährern und neue, ganz speziell auf Sie passende Reaktionen ausprobieren. Das Training macht's: das Anti-Stress-Coaching ist eine Art Begegnung mit sich selbst, um sich soweit zu verbessern, andere Wege des Reagierens zu beherrschen. Ebenso kümmern wir uns um den Abbau von Stress, sollte er sich einmal aufgebaut haben. Auch dafür gibt es Techniken, die Sie verblüffen könnten.



Stress Produzenten

Neben den äusseren Einflüssen wie zum Beispiel Ärgernisse, Schuldzuweisungen und Dringlichkeiten anderer, geschieht der Aufbau von Stress immer in einem selbst. Ein erster Schritt in Richtung Stress-Management ist die Einsicht, dass egal wieviel im Aussen gestresst wird, man komplett selbst für den Aufbau von Stress in einem selbst verantwortlich ist. Das wird man verneinen wollen. Wie soll man denn den Stress in sich selbst produzieren? - Sinnlos tönt das allemal. Hier eine kleine, unvollständige Aufstellung, wie Sie Stress produzieren können:


  • Planung
    Fast unscheinbar erscheint einem der Akt des Vorausplanens, wenn es um Stress geht. Stress kann aber schon früh beginnen: beim Planen versucht man oft, Bedrohungen auszuweichen und sie zu verhindern. Man stellt sich vor, was alles ein Vorhaben beinträchtigen könnte. Dabei schauen wir uns die Bedrohungen sehr genau an und enden meist im Worst-Case-Szenario. Das Planen selbst kann Stress auslösen, da man sich den Bedrohungen schon bevor sie da sind, zu stellen hat.

  • Hoher Gerechtigkeitssinn
    Zuweilen fällt man Urteile und Verurteilungen, die jeder als richtig anschauen würde. Zu häufige Urteile legen Ordnungen, da alles rund herum schlecht werden kann. In so einer Welt gibt es wenig Sicherheit, keinen Raum, sich zu entfalten. Ohne Sicherheit kann sich Stress breit machen. Das liegt daran, dass hinter allem etwas Schlechtes verborgen sein kann. Es stellt sich als Bedrohung heraus, der scheinbar einzige zu sein, der weiss, dass alles Mist ist. Von aussen betrachtet würde man einen als Pessimisten bezeichnen, doch ist es in der Tat so, dass man mit allen Argumenten schon recht hat. Der Stress allerdings ist trotzdem da.

  • Perfektionsdrang
    Es gibt eine Motivation für Perfektion, die sich nach aussen richtet: man will gut da stehen, man will beweisen, dass man etwas sehr gut oder besser kann. Diese Motivation entstammt dem Streben nach Stolz. Wie beim Planen geschieht im Perfektionsdrang das Finden von Dingen, die der Perfektion schaden, einem Erleben von Bedrohungen. Man will beschützen, was perfekt werden soll. Dabei gerät der Fokus gerne auf alles Übel rund herum. Die Perfektion muss dabei immer besser werden und artet in eine übersteigerte Leistung aus, die ohne Stresshormone gar nicht erfüllbar ist. Der Perfektionsdrang ist zuweilen noch von einem Grundgefühl aus Traurigkeit begleitet, die den ganzen Stress wiederum rechtfertigen kann.

  • Verantwortung aufladen
    Ein gesundes Mass an Verantwortung kann für Sicherheit und Anerkennung sorgen. Es braucht die Verantwortung. Es gibt ein Phänomen, das zum Selbstläufer wird: unbewusst lernen wir, dass wir für erfüllte Verantwortungen Lob erhalten und uns gut fühlen. Gerne sind wir bereit, mehr davon zu bekommen und laden uns zusätzliche Verantwortungen auf. Das gipfelt darin, dass man für alles immer die Verantwortung übernehmen will, aber längt nicht mehr damit klar kommt. Stress ist nur ein Begleiter, die Verantwortungsübernahmen können bis in einen Burnout führen.

  • Verlustängste
    Die Panik, Dinge oder Beziehungen zu verlieren, verursacht oftmals starken Stress. Dabei ist es irrelevant, ob ein Verlust tatsächlich bevor steht oder man ihn sich nur ausdenkt. Wieder ist es eine Bedrohung, die zu Angst und Stress führt.

  • Resilienz
    Resilienz bezeichnet die Fähigkeit, sich von emotionalen Zuständen erholen zu können. Im Beispiel Ärger als einen solchen Zustand fällt es vielen sehr schwer, sich daraus zu lösen. Ärger hat mit Ungerechtigkeit zu tun. Man kann sehr gut formulieren, was alles schief läuft, warum etwas nicht gut ist. Das können wir sehr lange tun und uns dabei in stressigen Gedankenspiralen verlieren, weil wir eines dabei wissen: wir haben recht. Es ist die Suche nach Stolz, die uns in eine schlechte Resilienz treiben kann.

  • Negative Weitsichten
    Die Weitsicht ist eigentlich etwas sehr Positives. Durch negative oder übertriebene Bedrohungs-Gedanken können sich Katastrophen-Denken und Schwarzmalereien formen. Als sozial empfundener Stress wirken solche Weitsichten überzeugender Weise auch auf andere.



Das sind wenige mögliche Dinge, die wir mit uns selbst machen können, um Stress zu produzieren. Neben diesen Punkten finden sich im Coaching meistens persönliche und individuelle Auslöser von Stress. Oft sind darunter Bedürfnisse verborgen, die während der Sitzungen aufgedeckt werden. Neben der Suche nach Stolz und Anerkennung, finden sich festgefahrene Muster, die teils sogar noch von den Eltern übernommen wurden. Finden sich diese in den Coaching-Settings, widmen wir uns anderen Lösungsansätzen für die Erfüllung der Bedürfnisse zu. Das Coaching begleitet Sie, diese Lösungen selbst zu erleben.




Anti-Stress Techniken zum Stress-Abbau

Neben individuell auffindbaren Wegen gegen den Stress gibt es allgemeine Techniken und Vorgehen, die den Stress-Abbau unterstützen. Hier eine kleine Liste, die teils mit schamanischen Trommeln und therapeutischen Settings dazu führen, dass Sie Ihren Stress besser handhaben können und ihn schliesslich gar nicht mehr aufkommen lassen:

  • Glückshormone
    Anregung der eigenen Produktion von Glückshormonen
  • Meditation
    Ruhe und klare Gedanken
  • Achtsamkeit
    Übungen der inneren Achtsamkeit
  • Selbst-Definition
    Das eigene Bild von sich selbst sinnvoll bewerten. Wer bin ich, warum mache ich das?
  • Umsetzung des Stresses
    Im Stress liegen enorme Kräfte. Sind sie nutzbar?


Ja, ich möchte mein Stressverhalten anschauen und Wege finden, meinen Stress auf ein gesundes Mass zu reduzieren:


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