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    Intiationskrise oder Krankheit? (1384580768)
    Hallo Schamanenstube, ich verstehe euch gut und sehe vieles grundsätzlich genauso. Aber für mich ist es zum Beispiel überhaupt nicht therapeutisch, diese 2 Dinge, nämlich das `Bild des Schamanen´ in unserer Gesellschaft und eine spezifische individuelle Vergangenheit, durcheinanderzubringen. Oder global über die Menschen zu werten, die eine Initiation durch die Geistwelt hatten (dass sich diese `besonders´ fühlen) Vorweg, ich werte über niemanden, der diesen Weg geht, für mich sind alle gleich. Egal ob jemand am Anfang steht, schon 20 Jahre in dem Bereich arbeitet, durch die Geister initiert ist oder mit oder ohne Ausbildung arbeitet. Es ist an sich ein wichtiger Weg, und ein guter Weg, für jeden einzelnen, der es durchhält, aber zu sagen, dass Initiation durch die geistige Welt ein Wunschdenken ist, vor allem bei jemanden wie Suchenden, finde ich nicht richtig. Da ist in meinen Augen der Punkt, wo 2 verschiedene Sichtweisen durcheinanderkommen (Gesellschaftliches Bild, Individuum) Ich sehe es genauso wie ihr, dass jeder Mensch (generelle jeder Mensch, aber vor allem jeder Mensch, der den Weg der Heilung geht) wichtig ist, und in seinem Umkreis viel bewirken kann. Egal ob langsam in die Geistwelt eingeführt (über eine Ausbildung, oder aus Eigeninitiative), oder durch eine eher abrupte Wende oder durch eine Initiation durch die Geistwelt. Es gibt viele Wege, zum Schamanismus zu kommen, und man sollte alle respektieren, ohne dabei in die Wertung zu gehen. Weil nämlich auch die, die vielleicht wie durch eure Schule langsam in die Welt des Schamanen eingeführt werden, zu einer Intiation durch die Geistwelt kommen könnten. Man sollte die Schüler zumindest darauf hinweisen, dass es dazu kommen könnte, und es ein sehr harter und einsamer Weg werden `kann´. Denn erstens, sind allein beschrittene Initiationen durch die Geistwelt fast immer heftig, und zweitens bin ich mir sicher, wenn viele wüßten, wie manche leiden müssen, um das zu erleben, würden sie den schamanischen Weg nie einschlagen. Dieses `Wunsch´denken ist also eine komplette Illusion von außen oder des Herzens. Denn realistisch betrachtet, wenn du vor oder in einer solchen Initiation steckst, wünscht sich das und besonders die Reaktionen selten jemand. (Wir leben ja nicht mehr in Naturvölkern, wo sowohl Initiationen wie auch das Schamanentum anerkannt und üblich sind) Es ist also deshalb schon nur ein reines Wunschdenken, da einen zumindest um die schwierigen Zeiten, die aber fast bei jedem durch die Geistwelt initierten beweisbar sind, niemand beneidet. Und dass der eine oder andere, dann aus dem heraus später mal erwähnt, dass das eine Initiation durch die Geistwelt war, ist von dem heraus und weil diese schwere Zeit selten anerkannt wird, zumindest für mich genauso verständlich wie eine Schamanenschule aufzumachen, wenn man glaubt, dass die Methode etwas bewirkt. Ich finde man sollte aufhören, sich gegenseitig zu bewerten.. Wie man selbst sieht, brauchen sogar die Menschen die schamanisch arbeiten, UNTEREINANDER Heilung und Aussöhnung. Und wenn ihr die Sicht habt, dass jeder, der eine Initiation durch die Geistwelt hinter sich hat, sich als etwas besonderes hinstellt.. dann ist mein therapeutischer (heilender) Ansatz dieser, den ihr selbst erforschen könnt: Wenn sich jemand zum Beispiel mit einer Initiation mit der Geistwelt wie ihr zb. sagt`erhebt´.. warum macht er oder sie das? Ist für euch der Hintergrund, so etwas zu erzählen, immer der, dass diese Person glaubt, etwas besonderes zu sein? Oder kann der Hintergrund auch sein, dass die Person vielleicht über Jahre komplett allein mit dem Thema ist oder war, mal darüber mit wem sprechen mag oder sogar muss und sich nach Gleichgesinnten oder Austausch sehnt? Warum erzählt man sich sowas, oder überhaupt etwas, und was kann es für Ursachen geben? Ich weiß selbst, was ein `falsches´ Umfeld anrichten kann, und ich glaube, dazu braucht man nicht mal diesen Weg zu gehen, um das zu erleben. Ich kenne Menschen, die von anderen schon beurteilt werden, nur weil sie gern barfuss gehen. Wie einsam glaubt ihr kann also ein Weg sein, wenn man sich der Herausforderung einer Initiation durch die Schöpferkraft stellt und diesen Weg geht? Jeder Mensch braucht irgendwann mal wieder soziale Anerkennung, und ihr wisst gut, wie die `Gesellschaft´ sein kann.. Als Beispiel Suchender, er hat selbst geschrieben: `Meine Umwelt kam wohl nicht damit klar...´ Was ist mit ihm selbst? Es klingt oder klang schon so, als ob er diesen Weg gerne gegangen wäre. Ihn zu gehen, hätte aber vielleicht geheißen, sein komplettes Umfeld zu verlieren. Aber denkt weiter.. nehmen wir an, er macht diesen Schritt und ist mutig.. und dann kommt er vielleicht zu Gleichgesinnten, erzählt von so einer Initiation, um Klarheit zu bekommen, und die werten wieder über einen wie ihr, weil sie glauben, dieser jemand erhebt sich über sie aufgrund dessen oder will sich besonders machen. Das finde ich nicht richtig: Hier meine Sicht der Dinge: Nie sind Menschen besonderer als andere, aber ein initierter Auftrag ist besonders. Nämlich besonders groß oder besonders hart. Ich spreche nur aus Erfahrung. Das hat nichts mit einer schamanischen Praxis aus Selbstentscheidung zu tun, einfach nur weil einem dieser Job Spaß macht, das ist Auftrag von oben. Diese Unterschiede, wie Schamanismus beginnen kann oder initiiert werden kann, sollte man erkennen und respektieren. Wenn die Schöpferkraft einen Auftrag segnet, zum Beispiel durch ein Wunder, heißt das nur, dass er etwas wirklich sehr gutes in sich hat, vielleicht für die gesamte Menschheit. Und wenn du dann nicht mal eine Chance bekommst, gehört zu werden, weil Menschen zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, oder weil du einfach niemanden hast, der dir zuhört, ist es auch verständlich, dass einem dieses Faktum, dass der Auftrag initiert ist, vielleicht auch mal rausrutscht. Nicht das Erlebnis selbst muss verarbeitet werden meist (weil es schöne Momente sind teils), sondern die Wertungen im Umfeld oder weil einem Menschen nicht mal eine Chance geben, mal in seinem Auftrag gehört zu werden (und nicht jeder hat den typischen Heilberuf mit einer Praxis, es gibt auch ganz andere Aufträge, das sollte man auch wissen). Man erwähnt es, obwohl man es nie sonst erwähnen würde. Aus Verzweiflung. Jeder ist ein Mensch. Als schamanische Therapeuten solltet ihr das auch berücksichtigen. So ein Auftrag von kann wirklich Druck machen, im Gegensatz zu allem, was aus reiner bewusster Selbstentscheidung passiert, wo man sich langsam reinarbeitet. Wenn ihr wissen würdet, wieviel manche Menschen mit so einem Auftrag verloren haben, würdet ihr euch nie trauen sowas zu schreiben. Und dann verstehe ich leider auch, warum Naturvölker über den Schamanismus der westlichen Kultur gerne werten. Dort gibt es keine Initiation ohne Konfrontation mit dem Tod. Und wenn man das zumindest nicht mal respektiert oder ebenso annimmt, fehlt es an Respekt. Zumindest wenn man das eigentliche, die Geistwelt, nicht anerkennt. Und das habe ich auch anfangs in meiner Erstfrage gemeint, denn JEDES schamanische Reisen ist ein Eintritt in die Anderwelt. Umso öfter man mit dieser arbeitet, umso tiefer wird die Verbindung. Dieser erste Eintritt in die Anderwelt, zb auch durch eure Begleitung, oder auch allein, ist aber schon die erste kleine Initiation. Initiationen sind nach meiner Definition nichts anderes als `Übergänge´.. (ich halte nichts von Wikipedia, ich bilde mir meine eigene Meinung) Die meisten wissen, dass es davon im Laufe der Zeit viele gibt, unterschiedlicher Art, aber auch nur je nach Auftrag. Schamanismus hat auch in meinen Augen nichts mit irgendeiner Religion oder bestimmten Weltsicht zu tun. Nur mit der Schöpferkraft. Schamanismus ist in meinen Augen so frei, dass wie ihr auch sagt, jeder ihn eigentlich erlernen kann. Egal von welcher Richtung oder Seite der Mensch kommt. Schamanismus arbeitet mit allen Richtungen und trifft sich in der Mitte, in der Balance, in der Heilung. Und eine geistige Initiation heißt nichts anderes, als den Segen oder ein Zeichen von dieser zu bekommen, dass man am richtigen Weg liegt. Ich schreibe aus eigener Erfahrung, und weil ich über manches in der Szene sehr traurig bin. Alles Gute Ps noch wegen der Wertung: Ich würde mich ebenfalls nie als Schamanin bezeichnen und bin zum Beispiel jemand, für den diese meine Welt heilig ist... Ich habe Jahre gebraucht, um mit jemanden über meine Krafttiere sprechen zu können, weil es mir so heilig war. Wo andere nur drauf los plauderten... Und trotzdem, muss ich jetzt aus der Situation heraus vieles aussprechen (zb dass mein Auftrag initiert ist), da mein Auftrag ein Gemeinschaftsprojekt ist, also nicht im herkömmlichen Heilbereich, der alles was Natur ist verbindet. Und ich bin und war schockiert, dass dieses Faktum der Initiation so ignoriert wird. Aber nachdem ich auch eure Sicht der Dinge gelesen habe, weiß ich langsam warum.. Obwohl eigentlich genau dieser (initierte) Weg eigentlich der härteste in meinen Augen ist, um zum Schamanismus zu kommen. Ich zumindest möchte für solche Menschen da sein. Ich weiß, was das heißt, und ich weiß, von was ich spreche. Und um zum Ursprungsbeitrag zurückzukommen, als Beispiel Suchender.. in meinen Augen ist oder war das, was er geschrieben hat, ein deutlicher Auftrag, mit diesem `Tool´ zu arbeiten, allerdings gehört da ein sehr guter Coach dazu, und nicht virtuell. Ich sehe das auch so, dass man nach so langer Behandlung Ärzte nicht ausschließen darf, aber den schamanischen Coach hätte ich in jedem Fall noch dazugefügt, denn Suchender klingt oder klang trotz allem nicht gerade glücklich... Jeder schamanische Therapeut oder Heiler weiß normalerweise auch, wenn er seine Welt vernachlässigt, dass dies Auswirkungen haben kann, vor allem bei Initiationen durch die Geistwelt. Ich hoffe du liest das, Suchender. Was Suchender in meinen Augen machen sollte, ist sich mit den Wesen in seiner Welt auszusöhnen. Ich hatte das selbst, dass ich eine Zeit lang nicht in die Anderwelt wechseln konnte, weil es mir an Kraft fehlte beziehungsweise ich die Priorität anders setzen musste. Aber sie verzeihen, wenn man dann zu ihnen steht, denn sie wollen ja, dass man mit ihnen zumindest hin und wieder was macht, und es wird sich ein Weg finden. Falls er das nicht alleine kann oder sich zutraut, gehört da ein wirklich guter schamanischer Coach dazu, neben den Medikamenten. So kann man in meinen Augen, umso mehr die schamanische Arbeit aufgenommen wird, dann vielleicht auch langsam die Medikamente wieder absetzen. Die schamanische Arbeit macht ja glücklich, auch wenn die Initiationen mehr als hart sein können und man durch schwierige Phasen gehen muss, je nach Auftrag. Das behörnte Wesen ist in meinen Augen der Waldgott, der mit ihm Kontakt aufnehmen versuchte. Natürlich braucht das alles eigentlich ein persönliches Gespräch, sonst sollte man überhaupt nichts sagen. In jedem Fall hoffe ich, dass es ihm gut geht.

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