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Schamanismus Forum


Schamanische Reisen, deine Fragen zu Utensilien, Trommeln, Rasseln und zu schamanischer Wirkung wie Technik

Schamnische Reise / Astralprojektion / Luzider Traum(WILD)?

Amy schreibt am 24.08.2019



Liebes Schamanismus Forum,

ich habe seit kurzem wieder angefangen doch endlich meine Reisen zu beginnen. Mit wenigen/einigen Erfolgen habe ich schon mehrfach aufgegeben in meinem Leben.

Kleine Frage vornweg: Gibt es zwischen den oben genannten Methoden tatsächlich Unterschiede? Mir als Anfänger erschließt sich keiner.



Das eigentliche Anliegen:

Ich möchte so gern vorwärts kommen und hoffe um eure Tipps. Aktuell praktiziere ich so, dass ich mich hinlege, in einer Haltung, die bequem ist, aber ich nicht direkt drohe einzuschlafen, beispielsweise mit angewinkelten Beinen. Ich entspanne mich und erzähle mir Autosuggestionen, dass ich nun luzid träume, auf eine Astralreise gehe, etc. Nun beginne ich immer kurz wegzunicken, kurze trübe Träume beginnen, sie spielen sich weiter "hinten" im Kopf ab, also eher hinter den Augen. Sobald ich wieder bewusst da liege beginnen meist auch schon erste hypnagoge Bilder oder Geräusche, die noch sehr instabil und kurz sind. Das passiert noch einige Male, kurzes einnicken, hochschrecken (Schreck aufgrund der Angst einzuschlafen) und jedesmal werden die Bilder intensiver: Kleine Szenarien entstehen. Beispielsweise laufe ich einen Weg entlang, oder eine Straße, oder gehe durch eine Höhle.



Unterschiedliche Phänomene treten dann auf und beenden meistens die Szene wieder. Beispiele:

Ein Tiger springt auf mich zu --> und ich bin wieder wach

Ich laufe mit einem Kinderwagen und der Wagen stürzt um, das Baby fällt auf die Straße --> und ich bin wach

Ich komme keinen Schritt vorwärts auf dem Weg --> und wieder wach

Ich erkenne auf einem Weg eine Falltür, ich habe mich jedoch getäuscht und dort war keine. Plötzlich taucht die Falltür doch auf, öffnet sich und zwei Soldaten/Schwertkämpfer kommen heraus, schlagen mich --> und ich bin wieder wach



Das sind gerade nur vier Beispiele aus meiner Übung von heute. Meine eigene Interpretation: Ich habe Probleme meinen Traumkörper zu steuern. Laufen, Kinderwagen schieben, Dinge fallen mir runter und ähnliches. Und Dinge wie die Falltür, die doch plötzlich da ist, scheinen mir wie eine Botschaft: Halte dich an die Spielregeln. Wenn dort ein Weg ist, laufe ihn entlang und imaginiere nicht einfach eine (Fall-)Tür. Sobald ich die Regeln verletze, werde ich "getötet" und muss von vorn beginnen.



Habt ihr Tipps für mich? Wie laufe ich? Wie stabilisiere ich die Szene? Gibt es tatsächlich Regeln, die mein Unterbewusstsein von mir verlangt?



  • Schamanenstube

    Liebe Amy

    Ja, das tönt alles sehr wild. Wir können nicht beurteilen, ob Du schamanische Reisen machst oder nicht. Zumindest sind es keine klassischen schamanischen Reisen.

    Aus dem Geschriebenen nehmen wir Deine Versuche eher passiv wahr. Das machen viele am Anfang so. Womöglich produziert deshalb das Unterbewusstsein Erwartungen und liefert dann die entsprechenden Bilder.

    Es gibt einige Unterschiede zwischen Astralreisen und luziden Träumen. Einer davon ist sicher die Aktivität. Schamanische Reisen sind aktiv. Das will heissen, Du bist unterwegs und nicht, dass irgendwas passieren soll. Das ist eine Grundhaltung, mit der Du Dich vielleicht befassen kannst.

    Die Absichtsformulierung, Du gehst jetzt auf irgendeine Reise, ob schamanisch, luzid oder astral, macht keinen Sinn. So eine Reise tritt man an, um etwas Bestimmtes zu tun. Die Methode als Ziel ist dabei vielleicht eher irreführend. Besser könnte sein: ich gehe mein Krafttier berühren oder so etwas.

    Die grundsätzliche Haltung ist allerdings, dass Du selbst unterwegs bist und nicht einfach Bilder auftauchen. Vielleicht besteht bei Dir die Vorstellung, eine schamanische Reise müsse etwas aussergewöhnliches sein. Das ist sie nicht. Da ist nichts magisches, nichts gigantisches oder Unheimliches. Wenn so eine Vorstellung mal drin ist, hilft Dir sicher jemand, der schamanische Reisen begleiten kann. Davon gibt es sehr viele.

    Die genannten Regeln halten wir für ein Konstrukt Deines Unterbewusstseins, das darauf geimpft wurde, wie es sein soll. Solche Regeln gibt es nicht im Schamanismus.

    Gruss aus der Stube


  • Gast

    Ja, wer auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzt. Okay...meine bisherige Vorstellung einer Schamanischen Reise ist es, mit meinen Geist eine Welt zu betreten, die sich ebenso real anfühlt wie die hießige, wie man es aus einigen Träumen in der Nacht kennt, die sich 100% real anfühlen, aber man eben merkt, dass es ein Traum ist, weil die Physik nicht ebenso gilt wie hier. Ist das bereits zu viel erwartet?

    Nun passiv ist einerseits richtig: Ich versuche das rationale aktive Denken zu Beginn abzuschalten. Sobald ich merke, dass die Bilder die sich manifestieren stabiler werden, werde ich aktiv.

    Die Absichtserklärung: Stimmt, die ist aktuell sehr allgemein: Ich will ein Abenteuer erleben, dass mich spirituell reifen lässt und ich Neues über mich lerne. Ich habe es oftmals versucht mit dem Krafttier, aber außer dass ich durch diese Absicht unzählige Tiere sehe, ist mir dabei noch nichts geglückt. Ein Elefant, der mir sein Gesäß entgegenhält ist da eine sehr bleibende Erinnerung, aber auch Katzen, Schildkröten, Schafe und viele mehr, sodass ich aus der Vielzahl an Bildern gar nicht recht deuten konnte, was davon nun mein Krafttier sei. Eventuell keins.

    Gut möglich, dass es etwas mit Angst zu tun hat, die mich blockiert. Das ist bei sich selbst, schwer einzuschätzen.

    Ich sollte wohl einen Lehrer aufsuchen.... Warum fällt es mir da so schwer jemandem zu vertrauen? Ich erwarte leider bereits viele Scharlatane, womit ich Scharlatane nur noch mehr anziehe als ohnehin schon.


  • Schamanenstube

    Hallo Gast,
    ja, es gibt enorm viele, die sich "Schamanen" nennen oder Kurse anbieten, um sich "mächtig" fühlen zu können.
    Wir selbst haben uns vor Jahren weit zurück gezogen. Es ist nicht nur so, dass es Scharlatan-Anbieter gibt, sondern auch die Kundschaft ist zu einem grossen Teil viel zu esoterisch geworden. Die Schamanismus Welle bricht seit ca. einem Jahr mehr und mehr ab. Sie hat nichts Gutes hinterlassen.

    Vielleicht hilft Folgendes etwas weiter:


      • Man braucht den Verstand sehr stark beim Reisen, um z.B. vorwärts zu kommen, sich zu bewegen, Dinge zu erkunden.

      • Schamanisches Reisen findet tatstächlich mit allen Sinnen statt. Aber eben aktiv. Sprich man berührt Dinge und nimmt z.B. deren Oberfläche taktil wahr.

      • Die Begegnung mit dem Krafttier ist meistens sehr emotional



    Wenn Du uns die Gegend nennst, in der Du wohnst, können wir vielleicht eine Empfehlung abgeben, wenn Du das möchtest.

    Besten Gruss aus der Stube


  • Amy

    Ich wohne zwischen Halle (Saale) und Leipzig. Beide Städte sind gut für mich zu erreichen.

    Danke für die Tipps.


  • Schamanenstube

    Hallo Amy, ausgerechnet dort kennen wir niemanden. Wir wünschen Dir, dass Du eine angenehme Begleitung findest. Lieben Gruss aus der Schweiz


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