Hallo Widulf, Schamane nennt sich hier niemand, wohl aber schamanisch Praktizierend. Wir haben germanische Elemente in unserem Fundus. Das erste sind wohl die Runen. Diese gehen wir komplett anders an als überliefert oder "angenommen". Wir bereisen die Runen auf schamanische Weise und nutzen ihre Kraft. Dies ohne das "Wissen" über ihre Bedeutungen. Das macht sie für uns authentisch und das wichtigste: individuell.
Die Finnen mögen wir sehr, aber Rituale haben wir wahrscheinlich keine aus dieser Region.
Wir sind glaub nicht sonderlich hilfreich hier. Deinen Gruss löschten wir aus der Begrüssung. Wir verstehen zwar, wie er gemeint ist, aber das ist hier nicht der Ort dafür.
Liebe Grüsse aus der Stube
GUTEN TAG
- wenn das besser ist.
Ich verstehe durchaus das so ein Gruß, gerade hier zu Lande auch ganz anders rüberkommen kann.
Ich sehe es nur nicht ein, das die Faschos ihn für sich beanspruchen, da er ja sozusagen als ganzheitlich bringender Segen gemeint ist.
Andere Sache: Ich finde es gut das sich hier nicht jeder gleich "Schamane" nennt- nichts für ungut, aber was man so im Internet z.B. alles unter dem Begriff findet, das ist ja zum Teil gar nicht mehr lustig.
Im übrigen geht es mir ja gerade darum, die Dinge die ich aus der Asatru- Tradition kenne, mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Von daher finde ich die schamanische Vorgehensweise schon sehr interessant, da ja gerade den Asatruern nachgesagt wird, wir wären viel zu rational und würden beispielsweise zu wenig auf unsere Intuition hören und so.
Ich meinte im übrigen jetzt auch nicht direkt, authentische Rituale der Sami oder Mari (das würde für mich auch in Richtung Kulturdiebstahl gehen), sondern eher davon inspiriert, was uns stärker mit unseren eigenen Wurzeln ( rück-) verbindet.
Asensegen: Widulf
Ich hatte vorhin noch was geschrieben, aber das kam hier wohl leider nicht an!
Da hatte ich versucht klarzustellen, das der Begriff den ich gewöhnt bin, als Anrede oder Gruß zu verwenden, nichts mit einem gewissen Scheitelträger mit lustigem Bärtchen zu tun hat.
Aber eben weil ich ja als Asatruer
am " falschen Ort " bei euch bin, würde mich die intuitiv- schamanische Sichtweise in diesem Forum interessieren, um die Dinge sozusagen ganzheitlich betrachten zu können.
Gruß: Widulf
Lieber Widulf
Wir freuen uns über Dein Verständnis wegen dem Grüssen. Denn wir wissen, dass der Gruss bei Asatruern Gang und Gäbe ist. Ja, schade, dass er nicht mehr benutzbar ist. Als wir unser kleines Runenbüchlein veröffentlicht hatten, hatten wir viel mit „extremen“ Posts zu tun. Darum geht es auch immer eine Weile, bis auf diesen Seiten etwas erscheint. Wir prüfen alles, bevor wir es freischalten. Das dauert manchmal.
Das Forum hier war einmal recht gross und technisch komplett anders. Wir haben uns weit aus der Schimpanski Szene zurückgezogen. Darum läuft hier auch nicht mehr viel. Früher war Schamanismus sehr ruhig und eher unesoterisch. Heute ist alles anders. Selbst wer nach therapeutischer Ethik handelt und keine Machtposition nur wegen einer Trommel an sich reisst, hat es schwierig. Die Kundschaft hat sich an Esomüll gewöhnt und verlangt diesen. Das Wort Schamanismus hat vielleicht ähnlich gelitten, wie der Asengruss.
Zum Thema: dem Bedürfnis, dich näher mit Deinen Wurzen rückzubinden. Im Schamanismus bereisen wir praktisch alles mit unserer schamanischen Reise. Was dort heraus kommt, ist immer subjektive Interpretation. Das macht sie insofern brauchbar, da das Reisen immer nur persönlich betrachtbar bleibt. Es gibt viele Techniken, wie man diese Wahrnehmung auf den Reisen klarer hinterfragen kann. Wir gehen nie davon aus, dass eine Wahrnehmung direkt stimmt. Da gibt es z.B. Perspektivenwechsel, mit denen man dieselbe Situation aus anderen Winkeln betrachtet. Bis alle "Winkelblicke" zusammen passen und Sinn machen, kann es zuweilen eine Weile dauern.
Auf diese Weise bereisen wir auch unsere Ahnen. Damit meinen wir die direkte Blutslinie, was nicht unbedingt auf der gleichen Örtlichkeit bleibt. Es gibt bei uns zum Beispiel das Ahnenfeuer, an dem man die Ahnen bis weit zurück versammeln kann. Die Diskussion im sog. Ahnenrat ist wieder persönlicher Natur. Wir suchen nicht wirklich nach Fakten, wie es den Ahnen erging, sondern wie sie uns heute helfen können. Oft braucht es da Mitbringsel wie Wein, um ins Gespräch zu kommen.
Die angesprochene Verbindung stellen wir mit diesen eigenen Ahnen her. Da gibt es z.B. den Ahnenstab, der wie das Rückgrat des Schamanisierenden fungiert und die Ahnenlinie von hinten her aufreiht. Weiter bitten wir einen Ahnen, in unser sog. Seelenhaus einzuziehen. Das ist ein Ort im eigenen Unterbewusstsein. Dort soll er oder sie nach dem Rechten sehen, wenn er das möchte. Auf diese Weise verbinden wir die Ahnenkraft mit unserer eigenen Lebenskraft, die wir im Seelenhaus stellvertretend horten.
Du merkst, wir sind praktisch orientiert. Was bringen uns die Ahnen - ist meist die Frage. Und da lässt sich viel erwirtschaften.
Die Versammlungen und Mithilfen der Ahnen mögen etwas romantisiert klingen. Die Ahnenarbeit ist das aber eher weniger. Teilweise muss man Streit zwischen Ahnen klären, damit ein Paar heute z.B. ein Kind bekommen kann. Ahnen können sehr stur sein.
Eine Verbindung zwischen den Asen und schamanischen Weltbildern mag in der Weltentrennung liegen. Damit meinen wir Asgard, Midgard und Utgard. Dies spiegelt sich im Modell der Ober-, Mittel- und Unterwelt im Schamanismus. Aber das ist nur ein Modell, das Anfängern im Schamanismus helfen soll, diese Anderswelten etwas einordnen zu können. Das Modell stimmt bei uns dann nicht wirklich mit den Bewegungsmöglichkeiten überein, weshalb man es recht schnell wieder verwirft. Dennoch nutzen wir es, weil es nichts Besseres gibt.
Du siehst vielleicht: was wir Dir erzählen können, ist immer nur persönlicher Natur. Wissen über die Asen im Speziellen ist nicht wirklich vorhanden. Wie man sich zu den eigenen Wurzeln rückverbindet, das ist aber starker Teil schamanischer Praxis. Vielleicht kennst Du jemanden, der mit Dir eine Reise an Dein Ahnenfeuer machen kann. Es wäre sicher spannend für Dich zu sehen, was Deine eigenen Ahnen meinen.
Liebe Grüsse aus der Stube
Vielen dank, für die ausführliche Antwort. Im Heidentum wird ja immer viel von den Ahnen geredet, leider ist unser Kontakt mit ihnen, eher einseitig, da wir sie zwar zu den Blots und anderen Ritualen einladen, sie ehren und ihnen opfern, aber das wars dann auch schon gewesen.
Find ich gut das es bei euch anscheinend verschiedene Mittel und Wege gibt, mit den Verstorbenen in gegenseitigen Austausch zu treten.
Meine Frage wäre, ob es sich bei dem Ahnenfeuer um ein Feuer im physischen Sinn handelt, oder um etwas, das auf einer anderen Ebene existiert?
Asengruss und Wanensegen:
Widulf
Lieber Widulf
Das Ahnenfeuer kann beides sein. Jetzt wird es schamanisch-komplex...
Im Schamanismus wird oft eine Art Brücke zwischen Anderswelten und realer Welt geschlagen. So auch mit dem Ahnenfeuer. Prinzipiell existiert es in der Anderswelt, genauer gesagt in jeder Geistwelt an einem Eingang. Die Vorstellung ist, dass jeder seine eigenen Geistwelten hat und es zusätzlich die - und wir sind beim Modell - mittleren Welten gibt. Die sogenannte untere Geistwelt kann das Unterbewusstsein darstellen. Dieses ist an verschiedenen Punkten mit dem Körper verbunden, was vielleicht die Psychosomatik etwas erklärt. So hat jeder ein Ahnenfeuer am Eingang zu seinem Unterbewusstsein. Wie gesagt, Modelle funktionieren als Orientierung, selten als genauere Erklärung.
Man kann an sein Ahnenfeuer treten und hier im Alltag gleichzeitig ein Feuer entzünden. Dabei wird die Flamme zumindest symbolisch aus der Anderswelt genommen und damit das Feuer hier entzündet. Hier wird ein Feuerzeug oder Streichholz verwendet, welches im Feuer der Geistwelt entzündet wird. Da gibt es aber keine Spontanentzündung, sondern man betätigt das Feuerzeug effektiv. Manche arbeiten da mit Tricks, um andere zu beeindrucken. Wenn es um "Operationen" am Körper geht, kann ein zerquetsches Blutplasmakügelchen schon auch einen Placebo-Effekt haben. Doch es geht gänzlich ohne Show.
In dem Moment, da das Feuer hier und dort brennt, hat das physische natürlich für den Praktizierenden schon eine ganz andere Qualität als ein normales Feuer. Da sich das Ahnenfeuer am Übergang von der eigenen Geistwelt zu den Mittelwelten befindet, können sich die Ahnen dann auch um das reale Feuer versammeln.
Man muss allerdings kein reales Feuer entzünden, nur um am Ahnenfeuer zu sitzen. Es reicht das Hinreisen in der Geistwelt. Die Intesivität einer Reise und der Wahrnehmungen wird durch ein reales Feuer grösser. Wir nehmen meist nur eine Kerze.
Da die Beschaffenheit des Ahnenfeuers dann aber in die Kerze "wirkte", kann das reale Ahnenfeuer durch ein erneutes Entzünden derselben Kerze wieder hier her geholt werden.
Alles nicht so einfach zu erklären.
Vielleicht hilft einer unserer Blogartikel weiter:
Ahnenrituale.
Liebe Grüsse aus der Stube
Danke für die Antwort.
Ich muss da später erstmal in Ruhe drüber nachdenken.
Gruß: Widulf
Schönen guten Morgen Aniko, interpretieren sollte niemand anderer als Du selbst Deine Reisen. Es war ja nur ein Traum, keine schamanische Reise. Du nennst die Eule Dein Krafttier. Da gehen wir davon aus, dass Du das schamanische Reisen beherrschst? - Die einfachste Lösung ist es natürlich, dass Du zu Deinem Krafttier reist und nachsiehst, was los ist.
Ist Dir das möglich?
Besten Gruss aus der Stube
Hallo
Ja, das reisen beherrsche ich. Aber die "Kommunikation" zwischen mir und meiner Eule ist in Farben, Formen und Gefühlen. Das macht es zum Teil schwierig rauszufinden was ist. Zumal meine Erfahrung noch recht jung ist :-) leider konnte ich bei meiner letzten Reise, nach dem Traum keine Verbindung zu meinem Krafttier aufnehmen. Mal schauen wie es weiter geht. Danke und viele Grüsse Aniko
Lieber Mirko, hast Du ein Beispiel dafür, damit wir besser verstehen können, was Du damit meinst?
Ja kann er, er kann dir helfen deine Blockaden zu lösen und was dir fehlt ist die Eigenliebe
Hi, wovor hast du Angst im Leben? Such einen Schamanen auf der dir deine Blokaden löst und du freie Entscheidungen treffen kannst!!
Liebe Amy
Ja, das tönt alles sehr wild. Wir können nicht beurteilen, ob Du schamanische Reisen machst oder nicht. Zumindest sind es keine klassischen schamanischen Reisen.
Aus dem Geschriebenen nehmen wir Deine Versuche eher passiv wahr. Das machen viele am Anfang so. Womöglich produziert deshalb das Unterbewusstsein Erwartungen und liefert dann die entsprechenden Bilder.
Es gibt einige Unterschiede zwischen Astralreisen und luziden Träumen. Einer davon ist sicher die Aktivität. Schamanische Reisen sind aktiv. Das will heissen, Du bist unterwegs und nicht, dass irgendwas passieren soll. Das ist eine Grundhaltung, mit der Du Dich vielleicht befassen kannst.
Die Absichtsformulierung, Du gehst jetzt auf irgendeine Reise, ob schamanisch, luzid oder astral, macht keinen Sinn. So eine Reise tritt man an, um etwas Bestimmtes zu tun. Die Methode als Ziel ist dabei vielleicht eher irreführend. Besser könnte sein: ich gehe mein Krafttier berühren oder so etwas.
Die grundsätzliche Haltung ist allerdings, dass Du selbst unterwegs bist und nicht einfach Bilder auftauchen. Vielleicht besteht bei Dir die Vorstellung, eine schamanische Reise müsse etwas aussergewöhnliches sein. Das ist sie nicht. Da ist nichts magisches, nichts gigantisches oder Unheimliches. Wenn so eine Vorstellung mal drin ist, hilft Dir sicher jemand, der schamanische Reisen begleiten kann. Davon gibt es sehr viele.
Die genannten Regeln halten wir für ein Konstrukt Deines Unterbewusstseins, das darauf geimpft wurde, wie es sein soll. Solche Regeln gibt es nicht im Schamanismus.
Gruss aus der Stube
Ja, wer auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzt. Okay...meine bisherige Vorstellung einer Schamanischen Reise ist es, mit meinen Geist eine Welt zu betreten, die sich ebenso real anfühlt wie die hießige, wie man es aus einigen Träumen in der Nacht kennt, die sich 100% real anfühlen, aber man eben merkt, dass es ein Traum ist, weil die Physik nicht ebenso gilt wie hier. Ist das bereits zu viel erwartet?
Nun passiv ist einerseits richtig: Ich versuche das rationale aktive Denken zu Beginn abzuschalten. Sobald ich merke, dass die Bilder die sich manifestieren stabiler werden, werde ich aktiv.
Die Absichtserklärung: Stimmt, die ist aktuell sehr allgemein: Ich will ein Abenteuer erleben, dass mich spirituell reifen lässt und ich Neues über mich lerne. Ich habe es oftmals versucht mit dem Krafttier, aber außer dass ich durch diese Absicht unzählige Tiere sehe, ist mir dabei noch nichts geglückt. Ein Elefant, der mir sein Gesäß entgegenhält ist da eine sehr bleibende Erinnerung, aber auch Katzen, Schildkröten, Schafe und viele mehr, sodass ich aus der Vielzahl an Bildern gar nicht recht deuten konnte, was davon nun mein Krafttier sei. Eventuell keins.
Gut möglich, dass es etwas mit Angst zu tun hat, die mich blockiert. Das ist bei sich selbst, schwer einzuschätzen.
Ich sollte wohl einen Lehrer aufsuchen.... Warum fällt es mir da so schwer jemandem zu vertrauen? Ich erwarte leider bereits viele Scharlatane, womit ich Scharlatane nur noch mehr anziehe als ohnehin schon.
Hallo Gast,
ja, es gibt enorm viele, die sich "Schamanen" nennen oder Kurse anbieten, um sich "mächtig" fühlen zu können.
Wir selbst haben uns vor Jahren weit zurück gezogen. Es ist nicht nur so, dass es Scharlatan-Anbieter gibt, sondern auch die Kundschaft ist zu einem grossen Teil viel zu esoterisch geworden. Die Schamanismus Welle bricht seit ca. einem Jahr mehr und mehr ab. Sie hat nichts Gutes hinterlassen.
Vielleicht hilft Folgendes etwas weiter:
Ich wohne zwischen Halle (Saale) und Leipzig. Beide Städte sind gut für mich zu erreichen.
Danke für die Tipps.
Hallo Amy, ausgerechnet dort kennen wir niemanden. Wir wünschen Dir, dass Du eine angenehme Begleitung findest. Lieben Gruss aus der Schweiz
Guten Morgen Gast
Leider erzählst Du nicht, ob Du Deine Frage auf der Reise klären konntest. Viele Menschen haben die Idee, es sei mit einer kurzen Frage gleich alles klar. Es fehlen entscheidende Informationen. Wir können darum nur allgemein antworten, damit andere auch davon profitieren können.
Trancetiefe
Es gibt bei der schamanischen Trance verschiedene Tiefen. Eine normale schamanische Reise lässt sich bei leichter Trance problemlos durchführen. Das erlaubt es einem, auch stets wieder aussteigen zu können und die Erlebnisse auf der Reise mehrheitlich unter Kontrolle zu haben. Das ist okay und reicht auch meistens völlig aus.
Manchmal fällt man beabsichtigt oder unbeabsichtigt in eine Trance, die sich im Wechselwirkung mit dem Körper äussert und weiter aufbaut. Das passiert gerne, wenn man sich voll auf die Reise einlässt. Eigentlich ist schamanisch Reisen eine viel stärkere körperliche Erfahrung, als nur das Erleben von Situationen. Prinzipiell ist jeder Körper in der Lage, in dieses tiefes Erleben unterstützt durch den Körper einzutauchen. Meist wehrt man sich am Anfang gerne dagegen, weil es halt ungewohnt erscheint. Einige erreichen diesen Zustand durch Erhöhung der Taktfrequenz der Trommeln, durch Tranctanzen oder durch Muskelanspannung.
Tiefere Trance heisst aber nicht gleich bessere oder gewichtigere Wahrnehmungen. Man muss bei den ersten Malen wirklich üben, um mit den Wahrnehmungen soweit klar zu kommen, dass man sie auch kognitiv richtig erkennen und formulieren kann. Hier kommt der sog. Mindfuck erst richtig zum Zug.
Psychosomatik
Bei schamanischen Reisen zu Themen, die einem sehr wichtig sind oder die einem zu grossen Stolz verhelfen können, kann das Thema selbst ein Auslöser einer körperlichen Reaktion sein. Wie in der genannten Reise, wenn es um Bestimmung und Lebensaufgaben geht. Die Frage ist, warum man so eine Reise macht. Lebensaufgabe und Bestimmung hängen von etwas Höherem ab, welches diese Richtungen geben soll oder gegeben hat. Man tritt also quasi einem Schöpfer, Karma, Geistführer oder was auch immer entgegen und erfährt eine Lebensrichtung. Psychologisch ist diese Reise in den seltesten Fällen sinnvoll. Die Intensivität der Situation und des Wissenwollens kann sich körperlich zeigen. Zittern, Schweissausbrüche, Verkrampfungen usw. können sich hier als Ausdruck emotionaler Aufregung zeigen.
Beste Grüsse und schöne Reisen!
Hallo Ashkii, Deine Absicht war es, den Stein zum Schutz zu kaufen. Wenn man das Gefühl hat, Schutz zu brauchen, dann weiss man auch, wovor man sich schützen möchte. Dieses Wissen darf auch dem Stein zuteil werden.
"Weihen" verstehen wir als eine Art Richtungsgebung. Wenn Du schamanisch reisen kannst, ist es das einfachste, in die Welt des Steines zu reisen, Dich vorzustellen, zu erzählen, wo Du ihn gefunden hast und ihn zu fragen, ob er Dir den gewünschten Schutz geben will.
Besten Gruss aus der Stube
Liebe Chris, danke für die Ausführungen. Das bringt uns etwas näher in die aktuellen Situationen. So können wir mitdenken. Das ist schön!
Du lebst in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung, wovon ihre Eltern aber nichts wissen. Diese möchten getreu nach ihrem Ahnenrecht, dass ein Schwiegersohn auftaucht und mit ihm ihre Linie weiter geht.
Wir wissen nicht, was RPG Foren sind, aber das ist wohl auch nicht wichtig. Sie sucht Zerstreuung, wenn wir Dich richtig verstehen. Das tut man dann, wenn man für ein Problem oder eine Situation selbst keine Lösung hat. Man beschäftigt sich lieber mit etwas, was einem Freude bringen kann, als sich den grossen und scheinbar noch nicht lösbaren Problemen zu stellen. Das ist eine legitime Art für uns, einem Problem erst mal auszuweichen und: zu warten, ob sich irgendwie ein Gedanke, eine Idee oder eine Richtung findet.
Es tönt, als ob sie sich dazu committed hat, zu warten. Manchmal braucht es diesen Zustand tatsächlich. Unsere heutige Zeit erlaubt es uns, diesen Zustand sogar über Jahre zu verfolgen. Das ist dann wohl auch nicht erträglich.
Eine klare Definition, eine Richtung oder Ausrichtung braucht zuerst gerne einen Innehaltepunkt. Du kannst es vergleichen, wie das Einatmen, bevor man etwas Gewichtiges sagt. Wir nennen das in der Gefühlslehre den Ort des Rückzugs. Er ist am Ende der Landstriche der Traurigkeit, auf welchen man still steht. An diesem Ort des Rückzugs ist es möglich, sich der Trauer selbst zu stellen.
Das geht aber nur alleine. Deine Weigerung, das "Warten" anzunehmen, verneinen Deine Geister ja klar. Warten würde heissen, ihr die Chance zu geben, sich wirklich zurückzuziehen und alleine sein zu können, um die für sie richtige Entscheidung fällen zu können. Das dort eine 50%ige Chance gegen Dich besteht, macht Deine Weigerung vielleicht verständlicher?
Das mit der falschen Frage passt da perfekt rein.
Noch etwas zum weissen Nebel. Dürfen wir auch mal Arschamen spielen, wie die Pseudotante, die Du da nennst?
- "Pass auf vor dem weissen Nebel, am besten Du kaufst unseren Nebeltalisman für SFr. 10000.-"
Liebe Bäuerin, das wurdest Du wahrscheinlich von einer Fängerin erwischt. Den weissen Nebel kennt sie wahrscheinlich aus dem Film: The Fog.
Unsere Meinung ist also: wir würden uns darum bemühen, dass Deine Freundin sich wirklich zurückziehen kann, um in eine Neudefinition zu kommen. Und: warten.
Liebe Grüsse aus der Stube
Liebes Schamanestube-Team,
vielen Dank für eure Antwort.
Zu der Anmerkung mit dem Nebel, es war kein weißer, sondern etwas defuses und die Person
ist eine ausgebildete Heilerin in Schamanischer Tradition und nimmt kein Geld dafür.
Ich bitte euch meinen Beitrag zu löschen.
Viele Grüße
Chris
Liebe Chris, das ist leider nicht usus hier.
Liebe Grüsse aus der Stube
Hallo Gast, danke für den Überblick über Deine Reise. Es fehlen uns Angaben, um Dir vielleicht weiterhelfen zu können. Wir verstehen: Du kanntest vorher schon Dein Totem, die Eule. Darum ist uns die Absicht Deiner Reise nicht klar. Was wolltest Du denn von der Eule, was war der Inhalt Deiner Reiseabsicht?
Deutungsvarianten gibt es sicher viele. Sie machen aber erst Sinn, wenn wir wissen, warum Du die Reise unternommen hast.
Liebe Grüsse aus der Stube
Sali Manouche, das machen wir sehr häufig, auch in den Ahnenlinien. Wir verbinden dazu die schamanische Ahnenarbeit mit dem Lösen von Flüchen. Guck hier: Entfluchung.
Liebe Grüsse aus der Stube
Hallo Gast, das tönt doch schön. Wie habt ihr euch danach gefühlt?
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