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Schamanismus Forum  Seite 2

Schamanische Reisen erzählen und besprechen? - Hast du kraftvolle Erlebnisse, die du öffentlich teilen kannst, oder öffentliche Fragen zum Schamanismus?


  • Krafttier auf Medizinbeutel (1445796504)
    Secrebo

    Hallo, ich hoffe Ihr könnt mir helfen. Ich habe mein Krafttier kennengelernt, es ist der Fuchs. Möchte auf meinem Medizinbeutel ein Zeichen machen. Wie geht man da am besten vor? Der Medizinbeutel ist ein runder Kreis mit vielen Löchern, durch die zwei Bänder gezogen sind, also zum zuschnüren. Habt Ihr eine Idee oder einen Tipp wie ich ein Abdruck meines Krafttiers auf den Beutel bringe? Vielen Dank schonmal für eure Hilfe. Grüsse. Secrebo.

    • Schamanenstube

      Hallo Secrebeo Das ist ein spannendes Unternehmen. Es gibt mehrere Möglichkeiten. Das Punzieren Man malt mit Bleistift den Fuchs auf und schlägt mit dem Punzierwerkzeug eine Vertiefung ins Leder. Das ist sehr schön, bedingt auch ein wenig Geschick. Mit dem Suchwort Punzieren findest Du sicher etwas. Lederfarbe Es gibt spezielle Lederfarben. Je nach Lederart saugt es regelrecht Farbe auf. Hier wirst Du sicher fündig werden. Brennen Mit dem Lötkolben kann das Leder gebrannt werden. Das ist eine sehr feine Arbeit. Tattowieren Du könntest auch in ein Tattoo-Studio gehen und Dir das Signet auf-tattowieren lassen. Leder ist einfach nur Haut. Die Gerbung des Leders entscheidet aber, wie Farbe aufgenommen wird. Herzliche Grüsse Schamanenstube

    • Secrebo

      Hallo, ich nochmal. Danke für die schnelle Antwort auf meine Frage. Habe noch eine Frage. Ich habe mal irgendwo auf einem Bild gesehen, dass traditionelle Schamanen ein kleines Glasfläschchen, das an einer Schnur befestigt ist, um den Hals tragen. Was enthält so ein Fläschchen? Ich glaube es war ein Stück Schlangenhaut drin, bin mir aber nicht sicher. Was für eine Bedeutung hat so ein Fläschchen? Vielleicht kennt Ihr euch ja damit aus. Freue mich auf eure Hilfe. Vielen Dank nochmals. Secrebo

    • Schamanenstube

      Hallo Secrebo Das kennen wir leider nicht. Wir könnten uns vorstellen, dass Alkohol drin ist. Was es mit Schlangenhaut auf sich hat, können wir auch nur erahnen. Das wäre aber spekulativ. Vielleicht weiss das jemand anderes hier? Liebe Grüsse Schamanenstube

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  • schamanische Astralreise (1438781505)
    0und1

    Hat hier jemand mit Begleitung eines Schamanen eine (Normale) Astralreise gemacht ? Ich weiß nicht genau ob es da einen Unterschied gibt ? Ich stelle es mir gerade vor, wie eine Diensteistung in der, der Schamane mich Nachts besuchen kommt und mich aus dem Körper zieht So ähnlich würde ich es mir jedenfalls wünschen, ich frage nur weil ich mich schwer tue mit Astralreisen, und noch keine geschafft habe. Wie lief alles von statten ? Hilft mir der Schamane in die Trance ? Oder wartet er bis ich eingeschlafen bin, und holt mich aus dem Körper ?

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  • Tigerauge reinigen und aufladen (1394983261)
    ASHKII

    Hallo. Ich habe einen kleinen Tigerauge (Stein) und würde ihn gerne von negativen Energien reinigen und mit positiven aufladen. Wie gehe ich da am besten vor? Wie machen es die Schamanen unter Euch? Gruß. ASHKII.

    • Schamanenstube

      Hallo Ashkii, wie schon ausgeführt, wirst Du hier keine Schamanen finden, die antworten, nur schamanisch Praktizierende. Würde Dir denn so eine Antwort reichen? Das fragen wir uns, weil Du explizit nach Schamanen fragst. Gruss, Schamanenstube

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  • Wie man sich selbst Befreien kann (1393759607)
    AntiSchamane

    Hallo Zusammen, ich habe alle esoterischen Welten bereist, die die Schamanen einen vorgeben. Ich habe das Lustgefühl der Wicca gespürt, ich hatte den Block im Hirn wie bei den Schamanisten, der das Denken zügelt, ich war Chaosmagier und musste mich auf die Realität fokusieren um nicht den Verstand zu verlieren. Ich habe mich dann schließlich für das Christentum entschieden und erkannt das die Beeinflussung der Schamanen bzw. im Christentum haben sie sich eben als Dämonen ausgegeben nicht aufhört. Sie hatten mich zu der Zeit noch beeinflusst, weil ich ihnen Unterbewusst noch Einfluss über mich gegeben habe. Deshalb war ich Schamanenwirr und habe mich selbstständig abstürzen lassen um die Christenheit in Ruhe zu lassen. Ich habe dann schließlich erkannt das jegliches Leben in diesen esoterischen Welten von Leid erfüllt ist, doch dann versuchten sie mir einzureden, das ich Buddhist sei, weil Buddha als normaler, sterblicher Mensch, alle Menschen um sich rum Leiden läßt. Selbst Menschen die sich zum Atheismus bekennen sind ihr Lebenlang Haßerfüllt und Leiden, weil die Stimmen ihnen sagen, bevor sie weggehen, dass sie in Wirklichkeit vom Teufel beeinflusst wären. Selbst das Philosophieren ist kein Ausweg, weil die Stimmen einen Einreden man würde sich in den Wahnsinn philosophieren. Der Ausweg aus der Esoterik den ich gefunden habe ist: Man darf sich auf nichts Festlegen, was einen wirklichen Glauben ausmacht, solange man den inneren Stimmen vertraut. Der Anfang ist sich auf einen unbekannten, übergeordneten Gott jenseits des Universums zu berufen, wie der Aussieht ist egal. Es kann auch der christliche Gott sein oder Mutter Natur, das ist egal. Wichtig ist, das dieser Gott keine innere Stimme hat. Wenn man dann sagt das dieser Gott den Stimmen jeglichen Einfluss entzieht, muss man nurnoch die Macht annulieren, indem man die Macht aufgibt und im Prinzip erkennt, das alles was die inneren Stimmen sagen, schwachsinnig ist. Danach kann man sich wieder auf seinen wahren Glauben berufen, nur sollte man der inneren Stimme keinen Einfluss und keine Macht mehr über sich geben und am besten jeglicher Magie abschwören. Das ist ein Weg in die Freiheit und in Selbstbestimmung jenseits der Stimmen der Schamanen. Der einzige Grund warum die Schamanen dies tun, ist nicht weil sie wirklich denken, sie hätten das Recht darüber über Gut und Böse zu entscheiden, sondern weil sie selbst in ihrer Traditionen festhängen und Angst davor haben diese Traditionen los zu lassen, weil sie behaupten es würde ihr Bewusstsein zerreissen. Ich finde jeder Mensch sollte selbstentscheiden dürfen, ob er sich von den Stimmen der Schamanen weiter beeinflussen läßt, oder nicht. Dies soll kein Angriff auf die Esoterik sein, vielleicht gibt es wirklich Menschen, denen dies Hilft? Die können gerne meinen Beitrag einfach ignorieren, doch die Menschen, die sich gequählt und gefoltert fühlen, von den Stimmen, die hätten somit einen Ausweg. Im Prinzip ist es wenn man aus dem System austreten will nicht der Pfad, das man selber glaubt man wäre wahnsinnig, sondern indem man sein Bewusstsein erhält und einfach den Stimmen der Schamanen jeglichen Einfluss und auch jeglicher Macht entzieht. In diesem Sinne... Ich liebe diese Welt und die Menschen und ich hoffe das jene, die mit der Beeinflussung in ihrem Glauben unzufrieden sind, sich somit davon lösen können. Danke!

    • Schamanenstube

      Hallo AntiSchamane Wir verstehen nicht alle Deine Sätze, uns kommen nur einige Gedanken beim Lesen hoch. Wir halten Glauben selbst für eine verstärkte Hoffnung auf etwas. Verstärkt im Sinne von ordnungsschaffend. Das nennen wir dann Dogmen. Die Schamanenstube teilt einige Deiner Ansichten. Insbesondere hat sich Schamanismus in den letzten Jahren durch einen Popularitätsschub den machthungrigen Probanden eröffnet. Noch vor zehn Jahren musste man weit suchen, um schamanisch Praktizierende zu finden. Heute nennt sich jeder und jede Schamane / Schamanin. Wobei diese Bezeichnung eigentlich ein Amt meint, in welches einen eine Gesellschaft wählt. Schamanismus halten wir in dem Sinne für gefährlich, dass das Erleben in Trance dazu führen kann, dass man sich sein Weltbild in dogmatischer Art verändert. Das wird in unseren Augen psychisch schwierig. Eine Religion ist eine dogmatisierte Lehre, die Gesellschaften führt. Schamanismus oder schamanische Erfahrungen können dafür Grundlage sein. Das halten wir für ungesund. Dir alles Gute auf Deine Wege!

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  • Intiationskrise oder Krankheit? (1384580768)
    Suchend

    Hallo Zusammen, ersteinmal tut es mir Leid, dass ich Euch mit diesem schwierigen Thema belästige, aber ich hoffe, dass ihr mir einen Rat geben könnt. Ich hatte 2005 nachdem ich mein Abitur gemacht hatte, nicht wusste wie es weitergeht und mir quasi alle Wege offen standen eine Intiationskrise bekommen. Oder eben eine Krankheit... Ich kann das immernoch nicht ganz differenzieren. Jedenfalls konnte ich plötzlich Stimmen hören und mit ihnen sprechen, habe eine Gestalt gesehen, die wie ein Mann mit großem Geweih aussah und alle meine Sinne waren erweitert. Das Licht tat in den Augen weh, die Glühbirne habe ich rauschen gehört und der Filter auf den Sinnen war so weit weg, das ich alles gleichzeitig wahrgenommen habe. Dies war wohl der Grund warum ich damals mit Blaulicht in eine Klinik gebracht wurde, wo man mich unter starke Psychopharmaka setzte, die mich regelrecht lahmlegten. Meine Umwelt kam wohl nicht damit klar... Ich habe mich die ganzen 8 Jahre wie ein Zombie gefühlt, weil meine Gefühle ausgeschaltet bis stark heruntergedrosselt waren. In letzter Zeit konnte ich das Mittel langsam absetzen, nehme es jetzt garnicht mehr und höre wieder die Stimmen. Die sind natürlich sehr sauer darüber. Ich weiß ich sollte damals Schamane werden, aber wie sieht es Heute aus? Die Stimmen meinen ich sei momentan wahnsinnig und gefährlich. Ich glaube das kommt nur daher, dass ich momentan sehr verwirrt und verzweifelt bin, denn im Grunde bin ich ein herzensguter Mensch. Wie ich das sehe habe ich nur drei Optionen: 1. Erneute Zombiefizierung durch Medikamente. 2. An mir Arbeiten und Schamane werden. 3. Die Balance dazwischen halten. Momentan erscheint mir jeder der drei Punkte extrem schwierig. 1. Will ich nicht... hatte ich schon... was schrecklicheres gibt es nicht. 2. Aus der Sicht eines modernen Menschens kann ich das irgendwie noch nicht ganz rational verarbeiten was da passiert und was genau da zu tun wäre und wohin mich das führen würde und wieviel Arbeit ich darein stecken müsste... Ich finde das ist auch nicht gerade ein einfaches Schicksal... auch wenn es Bestimmung ist. 3. Ohne Frage... das versuche ich zur Zeit noch, aber die Stimmen macht es rasend und mich macht es wahnsinnig... Es hängt also davon ab welche Weltanschauung ich habe. Ob ich mich selbst als rationalen Menschen definiere der nicht an Geister glaubt. Dann müsste ich mich Zombiefizieren lassen. Oder ob ich die Geistwelt zulasse. Aber ich gebe zu, da gibt es bei mir noch eine Hemmschwelle. Ich habe keine Angst vor den Stimmen, ich habe Angst davor wahnsinnig zu werden... was mit Punkt 3 momentan ja so oder so passieren würde... Realitätsverlust wäre nicht so schön. Was denkt Ihr? Bin ich krank? Oder sollte ich gänzlich erwachen? Dafür müsste ich aber erstmal meine Verwirrtheit loswerden um nicht unabsichtlich... Mist zu bauen. Das kriege ich hin, wenn ich weiß ob das erlebte real ist... Aber wie findet man das heraus?

    • Schamanenstube

      Hallo Suchend

      Dein Erzählen erweckt bei uns den Eindruck, dass Du trotz dieser Erlebnisse ein sehr rationaler Mensch bist, der fähig ist, über sich und seine Umwelt nachzudenken. Das hält Dich davon ab, in eine esoterisch verblendete Welt abzutauchen und Dich dort dann gänzlich zu verlieren.

      Eines hast Du nicht genannt: wissen die Ärzte, dass Du jetzt beim Absetzen der Psychopharmaka wieder Stimmen hörst?

      Zeit ist zuweilen ein grosses Problem in der Psychiatrie. So besteht dort manchmal eine Diskrepanz zwischen dem Sinn einer Blockierung und dem organisatorisch notwendigen "Ruhigstellen".  Dennoch finden wir den Weg der Psychologie richtig. Gerade in Deinem Fall.

      Es muss sich übrigens aus schamanischer Sicht nicht um eine sogenannte Initiationskrankheit handeln. Das ist ein Begriff, der heutzutage gerne hervorgezogen wird in der Eso-Welt. Meistens geht es in der Billig-Esoterik darum, sich damit heraus zu stellen. Man kann dann ja nicht anders, als Schamane / Schamanin werden. So nebenbei: das wird man nur durch eine Wahl einer Gesellschaft, für die man dann das Amt des Schamanen, der Schamanin bekleidet. Initiation durch die Geister ist leider Wunschdenken.

      Eine weitere Gefahr sehen wir in der Annahme, es handle sich um eine Initiationskrankheit: Du wirst dadurch passiv und kannst ja nicht dafür. Noch schlimmer: Du kannst Dich ja nicht wehren.

      So entsteht daraus gerne ein Glaubenssatz, der paranoide Formen annehmen kann und das Ganze eher verstärkt, als dass er eine nützliche Lösung in sich finden liesse.

      Wir würden Dich wieder den Ärzten anvertrauen. Der Sinn des Blockierens von Gefühlen mit Psychopharmaka ist es, sich Teilbereichen seiner selbst stellen zu können und diese zu betrachten. Diese Richtung könnte beinhalten, sich anzuschauen, was Du nach dem Abitur verloren hast. Und hier sprechen wir nicht von Seelenteilen, sondern von Sicherheiten. Vielleicht hast Du Dich in der Schule wohl gefühlt, Dein Leben lief. Danach mit der freien Auswahl verschwand dieser Boden. Im Schamanismus gibt es einen Grundsatz, der nur wenigen bekannt ist: wo Freiheit ist, fliesst wenig Kraft. Das tönt zu unschön, um in der Esoterik-Welt Fuss fassen zu können. 

      Aber aus diesem Satz heraus, wäre vielleicht sogar eine Beschäftigungstherapie sinnvoll. Die Aufmerksamkeit auf das Leben lenken, statt auf die Stimmen zu warten. Und wer weiss, mit der Zeit können solche Stimmen verschwinden.

      Was Du beschreibst mit den Glühbirnen, den Stimmen und weitere Details ist uns nicht unbekannt. Du sprichst eine Figur an, die Herne oder Cernunnos genannt wird. Je nach Deiner Einstellung zum Christentum kann das in der Trotzphase des Ablösens von alten Mustern eine logische Konsequenz darstellen, dass Dir der "Gehörnte" ein Bild liefert, das von Schuld, Scham und Angst erfüllt ist.

      Wir hoffen, unsere Worte konnten Dir ein wenig eine Sichtweise eröffnen, die es Dir erlaubt, Deinen Weg zu meistern.

      Herzliche Grüsse, Schamanenstube

    • Suchend

      Hallo, ich werde mich wieder in Therapie begeben. Es ist gut, dass ihr als Schamanen so handelt. Ich verstehe nur nicht ganz, warum die Stimmen/Geister (falls das das selbe ist) mich zuerst wollten und jetzt nicht mehr. Ich werde mich jedenfalls wieder in ärztliche Obhut begeben, wenn auch Ihr das empfehlt. Es ist etwas hart das meine Seele zum Teil zumindest verloren ist... ich glaube eher sie ist gänzlich verloren und ich werde nach meinem Tod nicht mehr neugeboren werden/in den Kreislauf der Natur zurückkehren können. Das ist für mich ziemlich hart, aber ich möchte nicht auch noch das Leben meiner Frau kaputt machen, indem ich jetzt spirituell total abtriffte. Also noch ein Grund mehr selbst nicht in der Geistwelt herumzufuhrwerken. Das mit der Beschäftigung und dem Leben seiner Aufmerksamkeit zu wenden, werde ich machen. Cernunnos ist durch sein Erscheinen (ich wollte seinen Namen nicht nennen, weil das Internet ja ziemlich öffentlich ist und ich nicht genau weiß ob ihm das gefällt, aber das habt Ihr ja jetzt schon, also wird es schon OK sein) zu meinem Gott geworden. Ich rede zwar nicht mit ihm, bete nur selten zu ihm aber versuche in meinem Leben teils auch in seinem Sinn zu handeln indem ich die Tiere beschütze, mich um sie kümmere, sie nicht esse, usw. Ihr habt mir tatsächlich geholfen. Ich glaube es wäre recht kontraproduktiv gewesen wenn Ihr geschrieben hättet: Ja, das ist typisch. Du musst jetzt Schamane werden. Es tut mir Leid das ich nicht fähig bin mit den Geistern umzugehen und das ich durch meine Paranoia irgendwie davon überzeugt war Schamane werden zu müssen. Aus Eurer Sicht bin ich bestimmt ein ziemlicher Spinner. Ich kann ja auch fernab der spritiuellen Welt viel Gutes tun (wenn ich wieder klar im Kopf bin). Wo es mir nur jetzt schon vor Graut ist im hohen Alter (oder Dank der Medis wahrscheinlich früher) zu sterben. Ich kann nicht verstehen wie Atheisten eine komplett ausgelöschte Existenz akzeptieren können. Gibt es irgendwie eine Möglichkeit oder den Hauch einer Chance das meine Seele in den Kreislauf zurückkehren könnte? Vielen Dank und herzliche Grüße Suchend

    • Schamanenstube

      Lieber Suchend Wir empfinden es beim Lesen Deines Schreibens schön, wie Du vorgehst und abwägst, was das Beste ist, für Dich zu sorgen. Das ist toll! Mit Verstand und Herz. Insofern halten wir Dich aus dem Gelesenen überhaupt nicht für einen Spinner, sondern für jemanden, der sein Leben selbst in den Griff nimmt und für sich selbst entscheidet. Das ist selten. Im Schamanismus leben wir das Leben. Das bringt auch verlorene Teile wieder zurück. Schlichtweg durch das Leben der eigenen Kraft, ob das Liebe sei, Körperkraft, Wille, Hingabe... Die Liste ist lange. Wo Kraft in Bewegung ist, ist Leben und Platz für einen selbst. Wir danken Dir, Deine positive Wendung miterlebt haben zu dürfen. Es ist schön, solchen Menschen zu begegnen. Herzlich, Schamanenstube

    • Summer

      Hallo liebe Leser der Schamanenstube! Ich kenne dieses Forum noch nicht wirklich, aber habe gerade diesen Beitrag gelesen und war über diese zwei Sätze der Schamanenstube sehr verwundert: So nebenbei: das wird man nur durch eine Wahl einer Gesellschaft, für die man dann das Amt des Schamanen, der Schamanin bekleidet. Initiation durch die Geister ist leider Wunschdenken. vor allem zum letzten Satz - MEINT IHR DAS ERNST? wie kann man ohne Initiation durch die geistige Welt schamanisch arbeiten? liebe grüße

    • Schamanenstube

      Hallo Summer Natürlich. Weisst Du, es gibt so viele sogenannte Schamanen und Schamaninnen, die über die Rechtfertigung der Initiation versuchen, sich heraus zu stellen. Das schadet dem Schamanismus in unseren Augen. Es kann jeder schamanisch praktizieren. Auch ohne Initiation. Dazu müsste man wohl erst definieren, was schamanisches Praktizieren beinhaltet. Leider gibt es keine offizielle Definition. Unsere ist: wir verändern im Verbund mit unseren Geistern Ordnungen und versuchen so, Menschen zu einer besseren Lebensqualität zu verhelfen. Dieser Akt geschieht in einem therapeutischen Rahmen. Sprich wir hüpfen nicht bunt bekleidet durch die Schweizer Wälder und nennen uns auch nicht Schamanen, um Anhänger zu finden. Sondern wir sind Schamanismus Therapeuten und bilden diese aus. Der Akt der Initiation ist mit Glaubensvorstellungen verknüpft. Soweit im Schamanismus zu gehen, sprengt für uns den Rahmen dogmafreien Schamanismus. Die Initiation wird gewertet wie z.B. die christliche Taufe. Als Rechtfertigung, etwas Besonderes zu sein. Wenn Schamanismus irgendwann einmal als Arbeitsmethode vollständig akzeptiert werden soll, dann ist es wichtig, mit solchen religiösen Vorstellungen zu brechen. Auf der Basis von schamanischer Wahrnehmung können in der Tat religiöse Betrachtungsweisen entstehen. Aber das ist eine Folge, nicht die Basis selbst. Solange selbst im Wiki steht, Schamanismus habe mit Religion zu tun, wird es immer Auswüchse geben. Das finden wir schaudrig. Liebe Grüsse aus der Schamanenstube

    • Summer

      Hallo Schamanenstube, ich habe gestern euren Beitrag gelesen, nachgedacht und euch einen längeren Beitrag geschrieben, um etwas zu erklären, aber bevor ich diesen poste würd ich euch gerne eine Frage stellen. Ihr habt recht, dass man auch ohne schamanische Initiation arbeiten kann. Aber manche eurer Worte haben mich doch sehr ins Nachdenken gebracht und auch traurig gemacht, vor allem die Wertungen. Kennt ihr als `Schamanenforum´ denn nicht den wirklichen Unterschied zwischen schamanisch initierten Menschen und solchen, die nur mit diesem Werkzeug arbeiten? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen. Falls ihr ihn nicht kennt, poste ich den Beitrag. liebe Grüße

    • Schamanenstube

      Hallo Summer Wir empfinden Deinen Beitrag sehr angenehm und freuen uns, dass unser hart klingender Beitrag diskutiert werden kann. Neben unserer Tätigkeit des Ausbildens sind wir auch eine schamanische Therapie-Praxis. In dieser stellen wir zu einem sehr hohen Prozentsatz fest, dass Menschen zu Schamanen gehen, um dort Verantwortung abgeben zu können: der Schamane wird es richten. Wir sind wie gesagt keine Schamanen. Das ist aber unabhängig von einer Initiation. Das Amt des Schamanen, der Schamanin beinhaltet eine Gesellschaft, die in dieses Amt erhebt. Das gibt es in unseren Breitengraden nicht. Die Initiation oder auch die Initiationskrankheit sehen wir nicht als Legitimation, sich quasi religiös erheben zu können, sondern als persönliches Werden. Wir können klar bestätigen, dass Menschen ohne Initiation, die den schamanischen Weg für sich gewählt haben und praktizieren, genau so kraftvoll oder bewegend sind, wie Menschen, die Initiationen erlebt haben. Es macht für uns also wirklich keinen Unterschied. Es gibt bessere Therapeuten und schlechtere. Das gibt es in jeder Berufsgruppe. Doch das ist unabhängig von schamanischer Initiation. Wir sind aus unserer Erfahrung heraus skeptisch, wenn sich jemand initierter Schamane nennt. Inititation ist ein privates, persönliches Erleben. Das trägt man in unserem Empfinden gar nicht nach aussen. Das kann eher als persönlicher Schatz in einem drin getragen sein. Die Skepsis beruht aber darauf, dass aus den schamanischen Erfahrungen z.B. durch die Reisen es zu Glaubenssätzen kommen kann. Schamanismus führt leider sehr gerne zu Weltbildern. Diese wiederum fordern, wenn man sie kundtut, dass andere diese glauben. Doch ist es immer eigenes Erleben, das einen Menschen formt. Die für uns reine Form des Schamanismus behält man für sich. Aus therapeutischer Ethik ist nur das vertretbar. Sprich: wir verachten das Guru-tum. Wir laden Dich gerne ein, Deinen Beitrag zu posten. Das ist ein offenes Forum. Man muss unsere Meinung über initierte Schamanen nicht verstehen. Ist ja nicht jeder therapeutisch unterwegs. Herzliche Grüsse aus der Schamanenstube

    • Summer

      Hallo Schamanenstube, ich verstehe euch gut und sehe vieles grundsätzlich genauso. Aber für mich ist es zum Beispiel überhaupt nicht therapeutisch, diese 2 Dinge, nämlich das `Bild des Schamanen´ in unserer Gesellschaft und eine spezifische individuelle Vergangenheit, durcheinanderzubringen. Oder global über die Menschen zu werten, die eine Initiation durch die Geistwelt hatten (dass sich diese `besonders´ fühlen) Vorweg, ich werte über niemanden, der diesen Weg geht, für mich sind alle gleich. Egal ob jemand am Anfang steht, schon 20 Jahre in dem Bereich arbeitet, durch die Geister initiert ist oder mit oder ohne Ausbildung arbeitet. Es ist an sich ein wichtiger Weg, und ein guter Weg, für jeden einzelnen, der es durchhält, aber zu sagen, dass Initiation durch die geistige Welt ein Wunschdenken ist, vor allem bei jemanden wie Suchenden, finde ich nicht richtig. Da ist in meinen Augen der Punkt, wo 2 verschiedene Sichtweisen durcheinanderkommen (Gesellschaftliches Bild, Individuum) Ich sehe es genauso wie ihr, dass jeder Mensch (generelle jeder Mensch, aber vor allem jeder Mensch, der den Weg der Heilung geht) wichtig ist, und in seinem Umkreis viel bewirken kann. Egal ob langsam in die Geistwelt eingeführt (über eine Ausbildung, oder aus Eigeninitiative), oder durch eine eher abrupte Wende oder durch eine Initiation durch die Geistwelt. Es gibt viele Wege, zum Schamanismus zu kommen, und man sollte alle respektieren, ohne dabei in die Wertung zu gehen. Weil nämlich auch die, die vielleicht wie durch eure Schule langsam in die Welt des Schamanen eingeführt werden, zu einer Intiation durch die Geistwelt kommen könnten. Man sollte die Schüler zumindest darauf hinweisen, dass es dazu kommen könnte, und es ein sehr harter und einsamer Weg werden `kann´. Denn erstens, sind allein beschrittene Initiationen durch die Geistwelt fast immer heftig, und zweitens bin ich mir sicher, wenn viele wüßten, wie manche leiden müssen, um das zu erleben, würden sie den schamanischen Weg nie einschlagen. Dieses `Wunsch´denken ist also eine komplette Illusion von außen oder des Herzens. Denn realistisch betrachtet, wenn du vor oder in einer solchen Initiation steckst, wünscht sich das und besonders die Reaktionen selten jemand. (Wir leben ja nicht mehr in Naturvölkern, wo sowohl Initiationen wie auch das Schamanentum anerkannt und üblich sind) Es ist also deshalb schon nur ein reines Wunschdenken, da einen zumindest um die schwierigen Zeiten, die aber fast bei jedem durch die Geistwelt initierten beweisbar sind, niemand beneidet. Und dass der eine oder andere, dann aus dem heraus später mal erwähnt, dass das eine Initiation durch die Geistwelt war, ist von dem heraus und weil diese schwere Zeit selten anerkannt wird, zumindest für mich genauso verständlich wie eine Schamanenschule aufzumachen, wenn man glaubt, dass die Methode etwas bewirkt. Ich finde man sollte aufhören, sich gegenseitig zu bewerten.. Wie man selbst sieht, brauchen sogar die Menschen die schamanisch arbeiten, UNTEREINANDER Heilung und Aussöhnung. Und wenn ihr die Sicht habt, dass jeder, der eine Initiation durch die Geistwelt hinter sich hat, sich als etwas besonderes hinstellt.. dann ist mein therapeutischer (heilender) Ansatz dieser, den ihr selbst erforschen könnt: Wenn sich jemand zum Beispiel mit einer Initiation mit der Geistwelt wie ihr zb. sagt`erhebt´.. warum macht er oder sie das? Ist für euch der Hintergrund, so etwas zu erzählen, immer der, dass diese Person glaubt, etwas besonderes zu sein? Oder kann der Hintergrund auch sein, dass die Person vielleicht über Jahre komplett allein mit dem Thema ist oder war, mal darüber mit wem sprechen mag oder sogar muss und sich nach Gleichgesinnten oder Austausch sehnt? Warum erzählt man sich sowas, oder überhaupt etwas, und was kann es für Ursachen geben? Ich weiß selbst, was ein `falsches´ Umfeld anrichten kann, und ich glaube, dazu braucht man nicht mal diesen Weg zu gehen, um das zu erleben. Ich kenne Menschen, die von anderen schon beurteilt werden, nur weil sie gern barfuss gehen. Wie einsam glaubt ihr kann also ein Weg sein, wenn man sich der Herausforderung einer Initiation durch die Schöpferkraft stellt und diesen Weg geht? Jeder Mensch braucht irgendwann mal wieder soziale Anerkennung, und ihr wisst gut, wie die `Gesellschaft´ sein kann.. Als Beispiel Suchender, er hat selbst geschrieben: `Meine Umwelt kam wohl nicht damit klar...´ Was ist mit ihm selbst? Es klingt oder klang schon so, als ob er diesen Weg gerne gegangen wäre. Ihn zu gehen, hätte aber vielleicht geheißen, sein komplettes Umfeld zu verlieren. Aber denkt weiter.. nehmen wir an, er macht diesen Schritt und ist mutig.. und dann kommt er vielleicht zu Gleichgesinnten, erzählt von so einer Initiation, um Klarheit zu bekommen, und die werten wieder über einen wie ihr, weil sie glauben, dieser jemand erhebt sich über sie aufgrund dessen oder will sich besonders machen. Das finde ich nicht richtig: Hier meine Sicht der Dinge: Nie sind Menschen besonderer als andere, aber ein initierter Auftrag ist besonders. Nämlich besonders groß oder besonders hart. Ich spreche nur aus Erfahrung. Das hat nichts mit einer schamanischen Praxis aus Selbstentscheidung zu tun, einfach nur weil einem dieser Job Spaß macht, das ist Auftrag von oben. Diese Unterschiede, wie Schamanismus beginnen kann oder initiiert werden kann, sollte man erkennen und respektieren. Wenn die Schöpferkraft einen Auftrag segnet, zum Beispiel durch ein Wunder, heißt das nur, dass er etwas wirklich sehr gutes in sich hat, vielleicht für die gesamte Menschheit. Und wenn du dann nicht mal eine Chance bekommst, gehört zu werden, weil Menschen zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind, oder weil du einfach niemanden hast, der dir zuhört, ist es auch verständlich, dass einem dieses Faktum, dass der Auftrag initiert ist, vielleicht auch mal rausrutscht. Nicht das Erlebnis selbst muss verarbeitet werden meist (weil es schöne Momente sind teils), sondern die Wertungen im Umfeld oder weil einem Menschen nicht mal eine Chance geben, mal in seinem Auftrag gehört zu werden (und nicht jeder hat den typischen Heilberuf mit einer Praxis, es gibt auch ganz andere Aufträge, das sollte man auch wissen). Man erwähnt es, obwohl man es nie sonst erwähnen würde. Aus Verzweiflung. Jeder ist ein Mensch. Als schamanische Therapeuten solltet ihr das auch berücksichtigen. So ein Auftrag von kann wirklich Druck machen, im Gegensatz zu allem, was aus reiner bewusster Selbstentscheidung passiert, wo man sich langsam reinarbeitet. Wenn ihr wissen würdet, wieviel manche Menschen mit so einem Auftrag verloren haben, würdet ihr euch nie trauen sowas zu schreiben. Und dann verstehe ich leider auch, warum Naturvölker über den Schamanismus der westlichen Kultur gerne werten. Dort gibt es keine Initiation ohne Konfrontation mit dem Tod. Und wenn man das zumindest nicht mal respektiert oder ebenso annimmt, fehlt es an Respekt. Zumindest wenn man das eigentliche, die Geistwelt, nicht anerkennt. Und das habe ich auch anfangs in meiner Erstfrage gemeint, denn JEDES schamanische Reisen ist ein Eintritt in die Anderwelt. Umso öfter man mit dieser arbeitet, umso tiefer wird die Verbindung. Dieser erste Eintritt in die Anderwelt, zb auch durch eure Begleitung, oder auch allein, ist aber schon die erste kleine Initiation. Initiationen sind nach meiner Definition nichts anderes als `Übergänge´.. (ich halte nichts von Wikipedia, ich bilde mir meine eigene Meinung) Die meisten wissen, dass es davon im Laufe der Zeit viele gibt, unterschiedlicher Art, aber auch nur je nach Auftrag. Schamanismus hat auch in meinen Augen nichts mit irgendeiner Religion oder bestimmten Weltsicht zu tun. Nur mit der Schöpferkraft. Schamanismus ist in meinen Augen so frei, dass wie ihr auch sagt, jeder ihn eigentlich erlernen kann. Egal von welcher Richtung oder Seite der Mensch kommt. Schamanismus arbeitet mit allen Richtungen und trifft sich in der Mitte, in der Balance, in der Heilung. Und eine geistige Initiation heißt nichts anderes, als den Segen oder ein Zeichen von dieser zu bekommen, dass man am richtigen Weg liegt. Ich schreibe aus eigener Erfahrung, und weil ich über manches in der Szene sehr traurig bin. Alles Gute Ps noch wegen der Wertung: Ich würde mich ebenfalls nie als Schamanin bezeichnen und bin zum Beispiel jemand, für den diese meine Welt heilig ist... Ich habe Jahre gebraucht, um mit jemanden über meine Krafttiere sprechen zu können, weil es mir so heilig war. Wo andere nur drauf los plauderten... Und trotzdem, muss ich jetzt aus der Situation heraus vieles aussprechen (zb dass mein Auftrag initiert ist), da mein Auftrag ein Gemeinschaftsprojekt ist, also nicht im herkömmlichen Heilbereich, der alles was Natur ist verbindet. Und ich bin und war schockiert, dass dieses Faktum der Initiation so ignoriert wird. Aber nachdem ich auch eure Sicht der Dinge gelesen habe, weiß ich langsam warum.. Obwohl eigentlich genau dieser (initierte) Weg eigentlich der härteste in meinen Augen ist, um zum Schamanismus zu kommen. Ich zumindest möchte für solche Menschen da sein. Ich weiß, was das heißt, und ich weiß, von was ich spreche. Und um zum Ursprungsbeitrag zurückzukommen, als Beispiel Suchender.. in meinen Augen ist oder war das, was er geschrieben hat, ein deutlicher Auftrag, mit diesem `Tool´ zu arbeiten, allerdings gehört da ein sehr guter Coach dazu, und nicht virtuell. Ich sehe das auch so, dass man nach so langer Behandlung Ärzte nicht ausschließen darf, aber den schamanischen Coach hätte ich in jedem Fall noch dazugefügt, denn Suchender klingt oder klang trotz allem nicht gerade glücklich... Jeder schamanische Therapeut oder Heiler weiß normalerweise auch, wenn er seine Welt vernachlässigt, dass dies Auswirkungen haben kann, vor allem bei Initiationen durch die Geistwelt. Ich hoffe du liest das, Suchender. Was Suchender in meinen Augen machen sollte, ist sich mit den Wesen in seiner Welt auszusöhnen. Ich hatte das selbst, dass ich eine Zeit lang nicht in die Anderwelt wechseln konnte, weil es mir an Kraft fehlte beziehungsweise ich die Priorität anders setzen musste. Aber sie verzeihen, wenn man dann zu ihnen steht, denn sie wollen ja, dass man mit ihnen zumindest hin und wieder was macht, und es wird sich ein Weg finden. Falls er das nicht alleine kann oder sich zutraut, gehört da ein wirklich guter schamanischer Coach dazu, neben den Medikamenten. So kann man in meinen Augen, umso mehr die schamanische Arbeit aufgenommen wird, dann vielleicht auch langsam die Medikamente wieder absetzen. Die schamanische Arbeit macht ja glücklich, auch wenn die Initiationen mehr als hart sein können und man durch schwierige Phasen gehen muss, je nach Auftrag. Das behörnte Wesen ist in meinen Augen der Waldgott, der mit ihm Kontakt aufnehmen versuchte. Natürlich braucht das alles eigentlich ein persönliches Gespräch, sonst sollte man überhaupt nichts sagen. In jedem Fall hoffe ich, dass es ihm gut geht.

    • Schamanenstube

      Hallo Summer

      Wir hören Deine Bekräftigungen und nehmen Aggression wahr.
      Du führst aus, dass ein Sehnen da sein könnte, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen. Liebe Summer, wir sind leider nicht gleichgesinnt, wie wir Deinem Schreiben entnehmen. Überall wo Du schreibst, wir sollten dies und das, nehmen wir Dich angriffig wahr. Wir haben den Eindruck bekommen, dass Du keine Ahnung davon hast, wie wir arbeiten und Dich darüber auch nicht auf unserer Website schlau gemacht hast.

      Therapie

      Wir merken, dass die Begriffsdefinition Therapie von Dir anders wahrgenommen wird, als von uns. Therapie kann man nicht mit heilend oder Heilung gleichsetzen. Das Wort Therapie stammt aus dem Griechischen und bedeutet in erster Linie Dienstleistung. Diese Dienstleistung besteht darin, jemandem einen Rahmen zu schaffen, seine Lebensqualität aus sich heraus verbessern zu können.
      Wir können auf sämtliche Deiner Aussagen zur Schamanismus Therapie gar nicht eingehen, da wir von einem falschen Verständnis ausgehen müssen. Therapie ist ungleich Heilung.

      Wertungen

      "Ich finde, man sollte aufhören, sich gegenseitig zu bewerten"
      Im Zusammenhang mit Deinem Text verstehen wir diesen Satz nicht. Du wertest in unseren Augen extrem stark.
      Wir kämpfen für sauberen Schamanismus in therapeutischer Form. Da werten wir klar negativ die Möchtegerns, die sich durch eigenes Herausstellen an ihren Kunden bereichern möchten. Ob finanziell oder durch Anerkennung. Diese Wertungen sind alles andere als therapeutisch, das ist richtig. Wir empfinden uns in dieser Diskussion nicht als in einer therapeutischen Sitzung. Das sind zwei paar Schuhe.
      Vielleicht können wir eine Empfehlung für die Weihnachtszeit geben? - der Film Kumare ist eine wundervoll gemachte Darstellung über das Thema.


      Harte Initiation

      Wir widersprechen: nicht jede Initiation muss hart sein. Wir sind der Überzeugung, dass das auch sanft geht, falls überhaupt nötig. Viele schamanische Völker setzen Prüfungen an. Die Härte dieser Prüfungen übersteigt vielleicht sogar Deine Vorstellung von Härte?
      Wir bleiben bei unserer Meinung: Initiation zu nennen hat in unseren Breitengraden gesellschaftlich einzig den Sinn, sich heraus zu stellen, sich mehr Gewicht zu geben.
      Die Initiation - wenn überhaupt - unserer Schule besteht aus Prüfungen mit schamanischen und therapeutischen Teilen. In den letzten 20 Jahren sind uns wenige Menschen begegnet, die sich initiiert nannten und nur schon den schamanischen Teil bestanden. Wir als Prüfer akzeptieren keine Aussagen wie "Mein Krafttier findet, das sei so und so, dann ist das so". - Der Rahmen der Prüfungen ist klar. Ohne religösen Touch sind sie leicht zu bewältigen. Mit einem Obrigkeitsdenken hilft nur Glück. Uns genügt der Mensch allein.
      Unsere Kursteilnehmer und Kursteilnehmerinnen erfahren vielleicht harte Kursstunden, aber ihnen droht keine harte Initiation im Sinne einer Obrigkeit. Da müssen wir Dich enttäuschen. Die werden nicht leiden.
      Wir sollten sie also auch nicht auf so etwas hinweisen. Wir gehen einen anderen Weg. Was wir sollten, entscheiden wir selbst. Wir sprechen lieber mit den KursteilnehemerInnen, als Regeln mit Drohungen aufzustellen.

      Wir hören heraus, dass Du einen besonders schweren Weg in den Schamanismus gewählt hast. Das rechtfertigt für uns aber nichts. Für uns nennst du das, um Deinen Worten mehr Gewicht zu geben. Das bleibt wirkungslos.

      Schamanismus und Religion

      Wir widersprechen Dir und vielen anderen (ebenso Wiki: da sind wir gleicher Meinung) aufs Schärfste: Schamanismus hat prinzipiell nichts mit Religion zu tun. Er kann zu religiösen Vorstellungen führen, ja. Schamanismus selbst hat damit nichts zu tun. Du nennst eine Schöpferkraft und verwendest den Begriff "von oben": entschuldige, damit sprichst Du in religiösen Formen, ausserhalb dogmafreiem Schamanismus. Das ist für uns soweit in Ordnung. Es zeigt, dass es Höheres geben soll, das einen initiiert. Damit bist Du weit weg von therapiefähigem Schamanismus: in unserem Lesen Deiner Worte verwechselst Du Schamanismus mit religiösen Vorstellungen.
      Deine Rechtfertigung: "Nie sind Menschen besonderer als andere, aber ein initierter Auftrag ist besonders."
      Da können wir nur antworten: Alle Tiere sind gleich, aber einige sind mehr gleich als andere... - Das geht nicht auf, liebe Summer. Im gleichen Atemzug nennst Du die mehr besonderen mit einem Auftrag von oben gesegnet.
      Wo oben? - Wer oben? - Warum oben? - Woher das Recht zu segnen?
      Du attestierst dieser Schöpferkraft, dass sie Auträge segnen kann. Da können wir nicht mehr mitreden, das ist Religion.
      Wir werden uns nie durch Betitelungen wie durch einen Auftrag von oben gesegnet herausstellen, wie Du es tust. Da gehen wir komplett unterschiedliche Wege.

      Auch Dir alles Gute auf Deinen Wegen!


      Wir hoffen nicht, dass der Suchende Deine Worte hier liest. Wir vermuten, dass mit Deinen Ausführungen seine Lebensqualität wieder gesenkt werden kann. Es ging ihm gut, so seine letzte Mitteilung vor einem Jahr. Den Rahmen der Stigmatisierung, der Abgabe von Verantwortung an religiöse Obrigkeiten halten wir für schädlich.
      Wir glauben nicht, was Du sagst.

    • Schamanenstube

      Hallo liebe Leser Die letzte Antwort von Sommer streichen wir aus dem Forum. Es handelte sich nur um weitere Behauptungen, ein sich Herausstellen und angriffiges Getue mit Beleidigungen. Solche Menschen gibt es im Netz immer wieder. Nur hat ein solches Gebärden bei hier nichts zu suchen, es trägt nichts Sinnvolles zur Diskussion bei. Liebe Grüsse aus der Stube

    • » antworten
  • Medizinbeutel (1378834607)
    ASHKII

    Hallo, ich hoffe dass ich hier richtig bin. Mich würde interessieren, was Schamanen so alles in ihrem Medizinbeutel aufbewahren. Welche Dinge gehören da rein? Schöne Grüße. ASHKII

    • Schamanenstube

      Hallo ASHKII Es gibt keine Regeln, was da alles hinein muss. Ein Medizinbeutel ist in der Regel nicht sehr gross. So wird ein schamanisch Praktizierender das Nötigste für seine Arbeit dabei haben wollen. Dieses Nötigste ist natürlich abhängig von seinen / ihren Praktiken, wie schamanisch gearbeitet wird. Hier gibt es derart grosse Unterschiede in den Techniken, dass die dazugehörigen Werkzeuge auch sehr unterschiedlich sein können. Hier ein Bild des Inhalts eines unserer Medizinbeutel:

      Medizinbeutel Inhalt Liebe Grüsse Schamanenstube

    • ASHKII

      Achso. Nutzen Schamanen eigentlich die Calumet? Tabak wird ja auch verwendet bei Ritualen. Oder ist das nur bei den Natives? Was hat Tabak für eine Bedeutung im Schamanismus? Ich wünsche noch schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

    • Schamanenstube

      Hallo Die Chanunpa hat religiöse Hintergründe und zeigt den Bezug zwischen Natur und Mensch. Ihr Einsatz soll vereinigend sein. Schamanismus per se ist aber nicht religiös, kommt aber in Teilen in Religionen vor. Die Schamanenstube praktiziert religionsfreien Schamanismus, frei von Dogmen. So arbeiten wir auch nicht auf religiöser Basis. Es ist aber einem Praktizierenden natürlich frei, sich einer Religion anzuschliessen und somit auch die Friedenspfeiffe einzusetzen. Tabak hat in unserer Wahrnehmung nicht nur auf Menschen eine Anziehungskraft, sondern auch auf Geistwesen. Wir schenken Tabak oder nutzen ihn, um Geister anzulocken, wie z.B. in der Tabakfalle, die Krankheiten einfängt. Dir auch eine schöne Zeit zwischen den Jahren.

    • ASHKII

      Kennen Sie eine Seite, wo es eine Anleitung gibt, wie man einen schamanischen Medizinbeutel selber fertigt? Gruß.

    • Schamanenstube

      Hallo nochmals Nein, nicht wirklich. Nimm einen Beutel, der Dir gefällt oder bastel selbst einen aus Leder? - Wir verstehen die Frage nicht ganz. Ein Medizinbeutel ist ein Beutel mit den oben beschriebenen Inhalt.

    • ASHKII

      Es gibt ja verschiedene Tabakarten. Mit welchen wird im Schamanismus gearbeitet? Ich habe mal von einer Tabakart gelesen, die Nicotiana Rustica, welche einen sehr hohen Nikotingehalt enthält. Diese wird ja in der heutigen Zigarettenproduktion nicht verwendet.

    • Schamanenstube

      Hallo Ashkii Was es an natürlichen Tabaken gibt ist sicher passend. Wenn Du selbst rauchst, ist der Tabak, der Dir persönlich passt, immer eine schöne Gabe für die Geister. Man teilt.

    • ASHKII

      Hallo, ich habe mal wieder eine Frage zu Medizinbeuteln. Ich habe mal im Netz gelesen, dass traditionelle Schamanen eigene abgeschnittene Fingernägel im Medizinbeutel haben. Was hat es damit auf sich? Wisst Ihr da etwas darüber? Freue mich auf Eure Hilfe. Gruß.

    • Schamanenstube

      Hallo Ashkii Das kennen wir leider nicht. Liebe Grüsse aus der Schamanenstube

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  • Tansania Erlebnisse (1362051983)
    Roland

    Hallo liebe Schamanen! Ich habe ein grossŸes Problem seit ich vor einigen Monaten in Tansania war. Bisher habe ich mich nie mit Esoterik oder spirituellen Dingen beschäftigt. Ich war zu Gast in einem Dorf und habe dort auch an einer Zeremonie teilgenommen, bei der ein Kraut geraucht wurde. Was es genau war, weissŸ ich nicht. Vermutlich Mbwasi Ndolo Nga. Ich habe auch nur mitgeraucht, weil ich dachte, es ist unhöflich, wenn ich ablehne. In der Nacht hatte ich nur ganz kurze und flüchtige Visionen von meinen bereits verstorbenen Vorfahren. Daran war nichts Beängstiges und es hat sich auch sonst nicht besonders angefühlt. Seit ich nun wieder zurück bin, habe ich in jeder Vollmondnacht und in den drei darauf folgenden Nächten einen unglaublich intensiven und realen Traum. Ich weissŸ das klingt verrückt, aber Ihr befasst Euch doch mit so etwas. Also mir erscheint die Pflanze, die ich geraucht habe als wunderschöne, nackte Afrikanerin mit schneeweissŸem Haar. Das erotisiert mich so sehr, dass ich davon aufwache und die ganze Nacht nur noch Sex will. Das hört sich nicht schlimm an. Aber ich habe dann so heftiges Verlangen, dass ich ziemlich aggressiv und rücksichtslos werde. Es hört auch die ganze Nacht nicht auf. Meine Freundin will in der Zeit nichts mit mir zu tun haben. Den Rest des Monats ist alles normal. Und das total Verrückte ist, dass die Pflanze mir verbietet, mich an einen Arzt zu wenden. Ich habe schon überlegt ob ich wieder nach Afrika fahren soll. Womöglich werde ich dann aber noch tiefer in diesen Bann gezogen. Bitte macht keine blöden Witze. Sexuelle Erregung ist normaler Weise wirklich nichts schlimmes, aber das macht mich zu einem reissenden und hemmungslosen Tier und ich bräuchte eigentlich fünf Frauen, damit es ihnen nicht zu viel wird. Wie soll ich damit umgehen, ohne alles noch schlimmer zu machen? Euer Roland

    • Schamanenstube

      Hallo Roland Blöde Witze machen wir nicht. Ich weissŸ das klingt verrückt, aber Ihr befasst Euch doch mit so etwas. - Da müssen wir Dich aufklären, dass wir uns für so verrückt nicht halten. Könnte man falsch verstehen, Deine Worte. Deinen Text haben wir in ein eigenes Thema verschoben, zum Thema Ahnen passt er für uns nicht ganz. Wir horchen auf bei folgenden Dingen: 1. nur in der Vollmondnacht und den drei Tagen danach 2. die Pflanze verbietet Dir, Dich an einen Arzt zu wenden. Man spräche hier von Pflanzen-Devas, oder Pflanzengeistern. Ob Deine Träume von dieser Pflanzenfrau echte Besuche eines solchen Geistwesens sind oder nicht, können wir so nicht beurteilen. Es fehlen uns hier einige Hinweise. Da könnten weitere Ausführungen behilflich sein. In einem Gespräch würden wir Dich nach Deiner Beziehung zu Deiner Frau fragen, ob Interesse an Fremdgehen besteht, was der Vollmond für Dich bedeutet und mit welchem Anliegen Du zum Arzt gehen würdest. Weiter ist ein Verbieten stets mit Sanktionsandrohungen verbunden. Sprich welche Bedrohungen hinter der damit verbundenen Angst stehen. Dysfunktional scheint für Dich die Erregung zu sein. Hier würden wir erst einmal abklären, ob Du unbewusst Dich vielleicht sogar nach erhöter Sexualität sehnst. Dann könnte die Pflanze eine Rechtfertigung sein. Darauf deutet Dein letzter Satz hin. Das alles würden wir abklären und erst dann mit Dir über eine schamanische Herangehensweise sprechen. Unsere Empfehlung ist es, das psychologisch anzuschauen. Liebe Grüsse Schamanenstube

    • Roland

      Danke. Das ist interessant. Dann hätte das Ritual nur das zum Vorschein gebracht, was tief in mir verborgen ist/war. Das würde zu Beschreibungen von Mbwasi Ndolo Nga passen. Deine Antwort beruhigt mich, weil dann gar nichts Fremdes von mir Besitz ergreift. Ich probiere mal, ob ich mit dieser Vitalitäts- und Luststeigerung positiv umgehen kann. Nochmal danke für die kompetente Antwort!

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  • Ahnen
    WeirdSister

    Hier also meine erste Frage: Ich habe etwas über die Ahnen gelesen, daß sie einem Kraft mit auf den Weg geben. Ich finde das auch ganz "logisch", aber kann es auch andersherum sein? Ich mag nicht einmal meine Eltern besonders und habe von meinen Vorfahren, soweit ich sie weiß (es sind nur die Großeltern und väterlicherseits auch die Urgroßeltern) auch nicht viel Positives gehört. Aber das Ganze (Eltern, Großeltern, weitere Vorfahren) ist durchaus ein Thema für mich, an dem ich schon lange knacke. Andererseits würde ich aber gern (natürlich!) auch mal Positives von meinen Ahnen erfahren, oder von ihnen nicht immer nur Negatives hören und auch spüren. Es kann doch nicht sein, daß man so allein im Leben dasteht, wo die meisten eine Familie haben, auf die sie wenigstens etwas stolz sind oder wo wenigstens Liebe da ist. Oder geht das am Kern vorbei? Vermische ich da Weltliches mit dem Spirituellen? Ist das mit den Ahnen ganz anders gemeint? Oder sind die Ahnen doch "schietegal" und es ist besser, Kontakt mit einem Krafttier als mit Ahnen aufzunehmen? Das würde ich mir nämlich auch sehr wünschen, aber in meinem Inneren sind einfach die blöden Ahnen so ein Thema. Was denkt Ihr dazu? Wie geht es Euch - oder ist das zu persönlich gefragt? Dann entschuldigt bitte. Ihr müßt auch nicht antworten, wenn das alles zu blöde ist. Aber vielleicht - mag ja doch jemand etwas dazu sagen?

    • Schamanenstube

      Sali WeirdSister
      Erst mal: grüsse bitte, wenn Du jemanden ansprechen möchtest. Sonst schreibst Du das einfach ins Internet und redest mit niemandem. Mit einem Gruss fühlt man sich willkommen und lauscht den Worten des Sprechenden. *smile* Die Ahnenkraft ist ein gewichtiges Thema im Schamanismus und in unseren Augen ein grosser Teil unserer Arbeit. Dabei geht es aber nicht darum, ob man nun seine Mutter und seinen Vater mag - da gibt es eher einen psychotherapeutischen Ansatz, diese Probleme anzugehen und zu schauen, wo die eigenen Trigger und die Verhaltensmuster sind. Bei der Ahnenarbeit geht es darum, dass man aus anderen Menschen entstanden ist. Die sog. Ahnenkraft hat nur indirekt mit den jeweiligen Personen, so wie man sie kennt oder von ihnen gehört hat, zu tun. Es ist vielmehr das Leben darunter, die Kraft, aus welcher man gezeugt wurde und deshalb einen Körper und vieles mehr hat. Dabei wird sehr wohl Weltliches mit Spirituellem gemischt. Die Schamanenstube hat ein sehr langes und intensives Ritual, sich mit der Ahnenkraft zu verbinden: unsere Ahnenspirale. Das geben wir leider nicht heraus, zum einen weil es unser Ritual ist und zum anderen, weil es dabei eine Begleitung benötigt, um diese Ahnenkraft aufzureihen und jemanden durch sie hindurch zu führen. Diese Ahnenkraft ist wie eine Art Daseinsberechtigung, je nach dem, wie man das anschaut. Die Ahnen sind im schamanischen Kontext Begleiter, zuweilen bei der Arbeit selbst. Man steht als Ganzes da, wozu auch gehört, woraus man entstanden ist. *smile* Schamanenstube

    • WeirdSister

      Hallo Schamanenstube, hallo an alle, ich wollte nicht unhöflich sein, entschuldigt! Also ab jetzt werde ich grüßen! Nein, ich möchte wirklich nicht, daß ihr irgendein Ritual herausgebt, das muß euch auch nicht leid tun. Ich wollte das Prinzip dahinter verstehen, und der Satz "Diese Ahnenkraft ist wie eine Art Daseinsberechtigung, je nach dem, wie man das anschaut" hilft mir schon mal ganz schön weiter. Diese Daseinsberechtigung brauche ich. Ich habe vielzuviel Angst, da irgendetwas alleine zu machen. Ich hatte mal vor Jahren so ein Erlebnis, daß ich bei einer Freundin übernachtet habe - sie hat einen Hof mitten in der Pampas. Und nachts bin ich aufgewacht, weil ein Mann neben meinem Bett stand. Das habe ich nicht geträumt! Ich dachte, jetzt müßte ich eigentlcih schreien, aber das konnte ich nicht, ich hatte einfach nur Hölleangst, bis der Mann weggegangen ist. Morgens habe ich das erzählt, aber natürlich hatte meine Freundin noch nie derartiges dort erlebt und meinte, ich hätte eher geträumt. Jedenfalls, ich habe Angst vor soetwas, auch was Ahnen betrifft, würde nie alleine was unternehmen und werde mich weiter über Ahnen schlau machen, bis ich vielleicht irgendwann soweit bin, mit jemanden (euch?) so eine Reise zu machen. Was würdet ihr denn raten, wie man sich erst mal damit beschäftigen kann? Erst mal liebe Grüße, WeirdSister

    • Schamanenstube

      Sali WeirdSister Die Beschäftigung mit den Ahnen kann auf vielerlei Wegen erfolgen. Sicher ist das Wühlen in alten Fotokisten und Erinnerungsstücken immer spannend, ebenso das Erstellen eines Stammbaumes, soweit möglich. Die weltlichen Möglichkeiten sind schnell ausgeschöpft leider. Deine Angst aufgrund Deines Erlebens auf dem Hof ist verständlich. Es wäre sicher auch nicht gerade hilfreich für die Psychohygiene, sich einfach auf eine Reise einzulassen. Ich finde Dein vorsichtiges Abwägen sehr sinnvoll. Unser Ritual der Ahnenspirale ist ein sehr heftiges Erleben und setzt gewisse Fähigkeiten heraus. Zumindest das schamanische Reisen, das sichere Bewegen in den Anderswelten. Man kann seine Ahnen auf verschiedene Arten ehren. Für viele Völker sind die Ahnen äusserst wichtig und ihnen gebührt gerne ein Platz in der Behausung. Es gibt Ahnenkerzen, die man für sie anzünden kann z.B. - Andere stellen ab und an Räucherstäbchen auf. *smile* Schamanenstube

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  • 20 / 30 Minuten Schmanentrommeln
    ginger76

    Hallo Ihr Lieben Ich bin neu hier und freue mich sehr, auf dieser sehr interessanten Seite gelandet zu sein. Ich habe eine Frage zu den Gratis-CDs "20/30 Minuten Schmanentrommeln". Kann man diese auch zu einer Art Meditation anwenden, wenn man noch keine schamanische Reise gemacht hat und diesbezüglich keine Erfahrungen gemacht hat? Wenn ja, wann würde man diese anwenden? Und vorallem wie? Passiert alles von Alleine? Liebe grüsse und herzlichen Dank von einem Neuling ginger76

    • Schamanenstube

      Sali Ginger Prinzipiell raten wir von der Verwendung der CDs einfach aus Interesse ab. Das hat mehrere Gründe. Der wichtigste ist für uns der rechtliche Grund: die CDs können körperliche Folgen haben, die sich sehr drastisch zeigen können. Die teilweise oder weitgehende Angleichung der Gehirnwellen der linken und rechten Hemisphäre ist nicht ganz ohne. Die meisten Epileptiker wissen gar nicht, dass sie Epileptiker sind. Unsere CDs können aber epileptische Anfälle auslösen. Das ist nicht ungefährlich. Wir wurden auch schon gefragt, ob wir in Schulen was über Schamanismus erzählen können und auch für die Schüler dann zu Demonstrationszwecken trommeln können. Das lehnen wir ab, weil bei 20 Schülern hat man wahrscheinlich einen Epileptiker darunter, der nichts von seiner Epilepsie weiss. Meditation. Nun das geht sicher. Es besteht aber ein grosser Unterschied von einer Meditation zu einer schamanischen Reise. Die durch die Trommeln induzierte Trance ist ein Zustand wacher als wach, also etwas anderes, als bei Meditationen oft angestrebt. Die Synchronisierung der Hirnwellen hat einen weiteren Effekt: der als schamanischer Trancezustand bezeichnete Effekt durch das Trommeln lässt Gehirnregionen nahe der Hirnrinde aktiv werden. Dort sind gerne Erinnerungen und Gefühle verborgen, die man verdrängt oder längst vergessen hat. Das kann, je nach Type dieser Erinnerung zu persönlichen Krisen führen. Auch das ist eine Gefahr, die man gerne unterschätzt. Und ja, das passiert alles von alleine, durch den Einfluss der 240bpm. Man kann sich nicht gegen diesen Einfluss wehren, noch ihn versuchen, ihn durch Willen künstlich zu verstärken. Schamanisches Reisen würde ich nur probieren, wenn Dich jemand sauber anleiten kann und vielleicht sogar dabei sein kann. *smile* Schamanenstube

    • » antworten
  • eure Onlinetrommel
    katja78

    Ciao!

    Ich bekomme die Trommel nicht zum schlagen? Habe auf 10 Minuten gedrückt aber es geht nicht los. Schade....

    Liebe Grüße
    Katja

    • Schamanenstube

      Sali Katja Habs gerade getestet. Bei mir funktioniert sie. Sie benötigt Javascript, vielleicht ist irgend ein Blocker drin bei Dir, den Du zulassen müsstest? *smile* Schamanenstube

    • » antworten



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