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Sorgen und Probleme


Probleme kann man beschreiben, Sorgen sind zukunftsgerichtete Unsicherheiten ausgedrückt als Gefühl. Lässt sich dein Problem in Worte fassen?

Frage zum Thema Schuld (1280653649)

Aurelia schreibt am 02.08.2010



Hallo liebe Schamanenstube,

einen ganz lieben Dank für die Antwort. Ich finde jedes noch so kleine Detail führt einen ein Stück weiter und ich werde mich sicherlich noch ausführlich mit der Antwort auseinandersetzen. Ich danke euch vom Herzen und wünsche einen wunderschönen Tag.



  • Schamanenstube

    Liebe Aurelia

    Ja das Thema Schuld. Dieses gehen wir ausführlich in unserer Schule für Schamanismus an, mit schamanischen Methoden und Aktionen, die weitaus weiter gehen, als dass es mir möglich ist, dies hier im öffentlichen Forum auszuführen.

    Prinzipiell gibt es erst einmal den Akt der Schuld. Sprich man tut etwas, woran man mit einem sozialen Blick Schuld hat. Es gibt auch Aktionen, die dazu führen, dass man selbst, ohne Blick auf andere, Schuld hat.
    Nur Schuld an etwas haben ist kein Schuldgefühl. Das unterscheiden wir sehr stark. Sprich wir unterscheiden zwischen dem Akt der Schuld und dem später folgenden Schuldgefühl.
    Dieses ist mit gesundem Egoismus nicht nötig, was - und da gebe ich Dir absolut recht - in unserer Gesellschaft sehr schwer machbar ist.


    SchuldbaumWir sind uns an Schuld gewöhnt.


    Warum ist das so? - Na, wir hauen uns nicht mehr, um unsere Positionen zu sichern. Aber dennoch bleiben wir Menschen, auch wenn wir äusserliche Formen der Sozialisierung aufweisen. Wir bleiben Tier Mensch.
    Und wir finden Möglichkeiten, unsere Positionen zu sichern. In der Schamanenschule gehen wir so weit, dass wir sagen: unbewusst oder bewusst jemandem Schuldgefühle einimpfen, hat nur ein Ziel: Macht.

    Mit dem gesetzen Samen der Schuld macht sich das Gegenüber Schuldgefühle. Sprich er braucht Kraft, um das zu tun. Das kann sehr weit gehen. Eines der Probleme dabei ist: wir suhlen uns gern im Dreck. Es ist ein einfacher Weg. Den nennen wir den faulen Weg.
    Neben der Kraftreduktion durch das Machen der Schuldgefühle haben eben diese noch eine andere Wirkung: sie schwächen uns zusätzlich, hindern uns daran, frei zu leben und wir entwickeln Muster, uns nicht in Situationen zu bringen, die Schuld machen könnten.
    Der andere, der Samenpflanzer, der oft auch Du selbst sein kannst, der bekommt Macht über Dich. Denn das Kraftniveau ist unausgeglichen.

    So weichen wir dem Leben aus.

    Die Techniken der Schamanenschule, eben dies erstens klar zu erkennen, zweitens dieser Schuld zu begegnen und sich schliesslich mit einer speziellen Haltung, einer Erfahrung, keine Schuldgefühle mehr aktiv zu machen, kann ich hier nicht breitschlagen. Sie sind Bestandteil unserer Schamanismus Module.

    Alles beginnt mit der Frage: was ist denn das Gegenteil von Schuld, was macht diese absolut nichtig? - Und wie in jeder Antwort, gibt es keine Negierungen. So ist Unschuld nicht die Antwort. Ebenso nicht die Vergebung.

    Aber das führt zu weit hier in diesem Forum leider.

    *smile*
    Schamanenstube


  • annie57

    Hallo liebe Aurelia, dein Thema Schuld kenne ich nur zu gut. Ich habe eine Schwester, die mir immer Schuldgefühle macht und zwar auf eine ganz perfide Weise. Ich habe das erkannt u.weiss darum, trotzdem fühle ich mich bei ihren ach so pseudopsychologischen, moralisierenden Gesprächen hinterher schuldig u. wütend. Wenn ich entsprechend reagiere, habe ich wieder Angst, dass ich mich vielleicht daneben benommen habe. Es ist ein Kreislauf, dem ich kaum entfliehen kann. Wie oft habe ich mir schon gesagt, dass das, was andere sagen u. vermitteln, ist für mich bedeutungslos u. irrelevant. Aber so ganz geht das geht das nicht, weil ich wieder Angst habe, ausgegrenzt zu werden. Es ist schrecklich, aber vielleicht mit der Zeit doch zu machen. Mal sehen. Herzliche Grüße, annie57


  • Aurelia

    Hallo liebe annie57, danke für deinen Beitrag. Ich habe auch immer das Gefühl in einem Kreislauf zu sein, den ich nicht durchbrechen kann. Außerdem kann man es bei mir leicht schaffen, dass ich Schuldgefühle bekomme, sei es meine Mutter, meine Oma. Ich fühle mich schon schuldig, wenn ich das Bedürfnis habe, einfach nur für mich zu sein, weil ich dann gleich zu hören bekomme, was für ein schlechter Mensch ich bin. Das lasse ich mir einreden. Dann fühle ich mich innerlich zerrissen, weil ich einfach auch mal mein Leben leben möchte, ohne ständig denken zu müssen, ich sei ein schlechter Mensch. Aber auch ich hoffe natürlich, dass sich dieser Kreislauf mal durchbrechen lässt! Liebe Grüße an dich!


  • annie57

    Hallo liebe aurelia, wie geht es dir und deinen Gefühlen inzwischen? Schuld und Angst etwas in den Griff bekommen? Also, wenn ich ehrlich bin: Ich nicht. Etwas kann ich mich mittlerweile ablenken und auch aufgrund von einer größeren geografischen Entfernung von Menschen, die mich von Kindheit an kennen und somit glauben, mir ihre persönliche Beurteilung meiner Person anzudichten, fühle ich mich freier. Kann man auch Flucht nennen, aber vielleicht ist der Weg das Ziel. Ich weiss es nicht. Zurzeit funktioniert es. Liebe Grüße an dich und melde dich, wenn du das liest.


  • Aurelia

    Hallo liebe annie57, war lange nicht mehr hier. Bei mir ist es viel zu kompliziert. Ich habe immer das Geffühl, dass ich ewig weitermachen werde, aber alles scheitern wird. So ist es fast immer bei mir. Ich bin fast 28 Jahre alt und weiß irgendwo nicht, wer ich wirklich bin:-( Dabei weiß ich, dass mir am meisten Selbstliebe fehlt. Man weiß was fehlt und doch findet man keinen Weg um sich zu helfen. Es gibt Tage, da sehe ich alles nur schwarz und würde am liebsten mein Leben aufgeben, aber in mir ist immer etwas, was nicht aufgeben will. Ich denke auch immer, dass der Weg das Ziel sein könnte und ich weiß auch, dass alles was passiert seinen Sinn und Grund hat. Aber ich bin ein Mensch, der auch das ständig hinterfragt und überlegt. Aber schön, dass es bei dir funktioniert. Bist du denn schon in der Schweiz? Geht es dir dort gut?


  • annie57

    Hallo liebe Aurelia, ja ich bin tatsächlich in der Schweiz angekommen u. habe einen Job, der mir entspricht. Vieles musste ich in der Schweiz lernen, nämlich dass es nicht so ein neutrales Land ist wie immer dar gestellt. Aber ich fühle mich relativ frei. Meine Ängste tauchen immer wieder auf, aber nicht mehr so oft. Aber ich kann damit umgehen. Einfach aufstehen und raus ins Freie. Es hilft mir immer wieder. Ich habe mich von Deutschland und all meinen Verpflichtungen dort gelöst und das hat mir wohl geholfen. Kann n icht sagen, dass ich frei bin, aber die schöne Natur hilft mir hier. Und wie geht es dir? Bist auch du freier geworden? Ohne Ängste?. Übrigens habe ich ich mit meiner alles besser wissenden Schwester kaum Kontakt, weil ich denke, es tut mir nicht gut. Und so ist es auch. Wünsche dir alles Liebe und Gute.


  • Aurelia

    Hallo liebe annie57, das freut mich zu hören, dass es dir besser geht. Vor allem, wenn man in die Natur kann :-) Ich finde es schön, wenn man es als Mensch schafft sich von Bindungen zu lösen, die einem nicht gut tun und wenn es dir dadaurch besser geht, dann ist es doch schön. Naja, so wirklich besser ist es nicht bei mir, obwohl ich denke, dass es so ist, wie du mal gesagt hast, nämlich dass der Weg das Ziel ist. Ich gehe natürlich meinen Weg, doch er erscheint mir Mühsam und schwierig. Ich wünschte ich hätte eine lockere Natur abbekommen. Aber meistens wünscht man sich ja das, was man nicht hat und ist selten zufrieden mit dem, was man hat. Ich durfte aber durch eine Heilpraktikerin, die mit Chakren arbeitet viel über mich erfahren, was mir einiges an Klarheit verschafft hat. Ich hoffe, dass mir mein Herz den richtigen Weg weist. Ich wünsche dir auch alles Liebe und Gute für deine Zukunft und hoffe, dass sich alles zu deinem Besten entwickelt.


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