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Jahreskreisfeste 2021 - Das Jahr der Sonne



Keltischer Jahreskreis Die Kraft der Natur nutzen: die Feste im Jahreskreis in schamanischen Ritualen. Die Natur bewegt sich. Bewegung ist Kraft.


Die Kelten und ihr Kalender


Die Kelten haben unzählige Bauwerke errichtet. Viele davon, wie z.B. Stonehenge sind genauestens auf die Sonnwenden ausgerichtet. Das sind die Tag-und Nachtgleichen der Umlaufbahn um die Sonne. Die Tage um die Sonnwenden wurden zu Festtagen erkoren. Ihre Bedeutung war markanter als heute: vorwiegend die Landwirtschaft musste klar wissen, ab wann die Saat auf die Felder kommen kann, wann Erntezeit ist usw. Die vier Sonnwendfeiern werden begleitet von Mondfesten, womit wir von acht Festen ausgehen können.



Der Urfreitag

Die keltische Woche umfasste ca. zwei Wochen. Man richtete sich nach dem Mond, der von Neumond bis Vollmond eine Zeitspanne bemisst. Diese Zeitspanne war eine keltische Woche. Der Wendepunkt dauerte in der Regel drei Tage, also vom 14. Tag bis zum 16. Tag. Der damalige Freitag war jeweils der dreizehnte Tag des Mondes.
Unser ominöse Freitag der Dreizehnte kommt somit in ein ganz anders Licht. Wir sprechen vom Urfreitag. Und ja: auch heute "spinnen" die Menschen kurz vor dem Vollmond, zuweilen auch vor dem Neumond. Das ist auch nicht verwunderlich, wir sind Gewohnheitstiere und so alte Gewohnheiten wie ein Wochenrhythmus sind tief in uns verwurzelt. Warum sie spinnen? - Na kurz vor dem Wochenende sind immer alle aufgeregt.


 
Winterzauber
Schutzzauber
 

Das Keltenjahr







Samhein / Samhain

(Mondfest 31.10. / 1.11.)

Das keltische Jahr endet um Samhain in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November. Hier kommt alles zum Stillstand, nichts wächst mehr, das Jahr ist vorbei und man beginnt, sich für den kältesten Jahresabschnitt in sich selbst zurück zu ziehen. Die Erde erstarrt, die Dunkelheit herrscht über das Land.
Es ist die Zeit des Todes. Sein Inhalt besteht aus der Ehrung der Ahnen, den Verstorbenen. Im Medizinrad wenden wir uns gegen Norden.


Das Ritual zu Samhein

Der Einzug
der Ahnen zu Samhein
Samhein Ruf
der Urtümlichkeit





Jul, Yule, Mittwinter

(Sonnenfest 20.12 / 21.12.)

Die Mitte der dunklen Jahreszeit ist erreicht. Die Sonne hat sich heute so weit zurückgezogen, dass sie schon fast verschwindet. Die  längste Nacht ist da. Überall werden Julfeuer entzündet, um der Sonne den Weg zurück zu zeigen.
Wir springen über das Julfeuer, voller Wünsche für das kommende Sonnenjahr. Es darf wieder heller werden, die Tage dürfen wieder länger werden. Es ist eine Zeit des Orakelns und der Weissagung.



Das Ritual zu Yule



Rituale zu den Rauhnächten


Weihnachten
Weihnachtsbäume
Rauhnächte
Depressionen
Barbara
Zweige
Yulnächte
die Zeit danach







Imbolc, Lichtmess, Brigid

(Mondfest 1.2. / 2.2.)

Die Keime der Erde erwachen und zeigen ihre Häupter. Gedanken zum neuen Sonnenjahr dürfen zur Reife gebracht und erste Dinge handfest werden. Die Zeit des Reifens ist angebrochen.
Was bis hier seit Yul geblieben ist, darf zum Leben erwachen. Von Altem wird Abschied genommen, um Platz für Neues zu schaffen. Die Kraft der Sonne nährt nun das zum neuen Leben Geborene.

Die Frühlingsdepression hält sich verzweifelt am Vergangenen fest. Du brauchst Mut, der neuen Sonne zu begegnen.
Imbolc
Frühlingsputz






Ostara Sonnenfest

(Frühlingsäquinox 20.3. / 21.3.)

Das Sonnenfest Ostara ist der kosmologische Frühlingsbeginn. Die Sonne hat sich definitiv entschieden, einen neuen Umlauf zu tun. Ihre Kraft wird stärker von Tag zu Tag. Wir springen über die Ostara-Feuer oder bringen die neue Kraft mit Feuerrädern über unsere Felder, lassen Altes hinter uns und nehmen mit in die Sonnenkraft, was gedeihen soll. Nun wächst, was wir ernten werden.


Das Ostara Ritual

Sonnenrad
zu Ostara






Beltane - Walpurgis

(Mondfest 30.4. / 1.5)

Die Mitte des Keltenjahres ist erreicht. Die Gedanken an Samhains Todesstimmung sind ins Gegenteil gewandelt: Neues wird erschaffen, alles pflanzt sich fort und feiert das Leben.
Beltane ist das Lebensfest, voller Kraft und Tatendrang. Pläne sind mitten in ihrer Umsetzung, es wird gebaut, Erfundenes wird konstruiert. Wild sind die Gefühle, voller hochtragender Euphorie.



Das Beltane Ritual


Beltane
Frühlingskraft
Walpurisnacht
Trommel-Beben
Tänze
im Krafttier






Litha, Mittsommer

(Sonnenfest 22.6. / 23.6.)

Alban Heruin - Mittsommer, der höchste Stand der Sonne ist erreicht. Wir entzünden das Sonnenfeuer, das das Werden von der Pflege trennt. Was ersonnen und erschaffen ist, darf nun zur Vollendung hin gepflegt und weiter ausgebaut werden.
Beim Sprung über das Feuer nimmt man mit, was es wert ist, einen weiter zu begleiten und lässt zurück, was erfolglos war.


Das Litha Ritual

Glätten
der Wogen

Der Wert
des Lebens






Lughnasad, Lammas

(Mondfest 31.7. / 1.8.)

Lughnasad wird auch des Schnittfest genannt. Es ist jetzt die Zeit, mit der Ernte zu beginnen. Man hat geplant, verwirklicht und gepflegt. Nun darf auf die Ernte hin gearbeitet werden, die Früchte der eignen Arbeit eingeholt werden.

Du bereitest dich vor, mit der Ernte dem kommenden Winter zu begegnen.
Kompetenz
der Erinnerung






Mabon

(Sonnenfest 21.9. / 22.9)

Die Tag- und Nachtgleiche im Herbst beendet die Erntephase. Zeit für den Dank und das Gefühl der Ruhe kehrt ein. Man wird bereit für die kalte Jahreszeit, hat seine Speicher gut gefüllt.
Es ist das Fest der Gerechten: der Wert von einem selbst darf an den gefüllten Speichern gemessen werden.



Das Mabon Ritual
Trancereisen
zu Mabon
Poesie
der Sonne

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Winterkraft Ritual
Winterkraft Rituale
Mabon Ritual
Mabon Ritual
Ritual des Feuerrades
Ritual Feuerrad
Frühlingsdepression
Frühlings Depression

Sommernächte
Integration

Beltane
Nutzung der Kräfte

Rauhnächte
Fehlerhafte Wertungen

Litha
Wandlungen zu Litha

Sommerschule
Kurse in der Natur

Mutige Wärme
Der Frühling

Winterkraft I
Fuchs und Marder

Mabon I
Kompetenz der Erinnerung


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