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Kräuterbuch Index

Räucherbuch der Schamanenstube
Das Räuchern und unser Riechsinn


Regenbogen

Das ganze Spektrum der Grüche ist so fein und so unterschiedlich, dass wir kaum erahnen, wie stark unser Geruchsinn eigentlich ist.
Wir können uns treiben lassen in den Gerüchen, den wohlriechenden Duftstoffen, derer wir oft lange entbehren.

Die Reise durch die Landschaft der Düfte eröffnet uns ganze Welten voller Überraschungen.


Ingredienzien

Ungefilterte Wirkung im Gehirn

Unsere fünf Sinne haben eine Besonderheit: den Geruchsinn. Alle anderen Sinne werden vor-gefiltert von unserem Gehirn. Das Sehen z.B.: unsere Augen sind nur in der Lage, uns einen kleinen Ausschnitt der Welt scharf zu liefern. Das müssen wir dann noch auf den Kopf stellen, und uns den Rest dazu denken. Das tun wir ohne Mühe. Aber: dabei geschieht sehr viel: wir filtern Dinge weg, die nicht wichtig sind und durch das Dazudenken von Begebenheiten verändern wir unser Bild der Wirklichkeit.

Nicht so beim Riechen: das Riechen kann nachträglich gefiltert werden (schlechte Gerüche ausblenden), aber nicht vorher. Unsere Nervenbahnen, die den Geruch übertragen, laufen direkt ins Kleinhirn. Warum das so ist? - Wir vermuten, dass bei der Partnerwal auf Neues geachtet wird, auf neue Zusammensetzungen eines Duftes, um genetisch eine bessere Auswahl treffen zu können. Natürlich ungefiltert.

So kann es uns beim Räuchern passieren, dass ohne Schutzmechanismen Dinge in uns ausgelöst werden, die wir nie geahnt hätten. Das Kleinhirn reagiert, bevor das Grosshirn darüber befindet. Es können Wege aufgetan werden, die an Erinnerungen geknüpft sind, die wir längst vergessen hatten, wieder begangen werden.

Schamanisch gesehen haben Räuchersitzungen grossen Sinn: so manche spontane Seelenteilrückholung wurde durch Gerüche ausgelöst.

Räucherholz




Räucherkräuter




Räucherharz

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